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HSV-Blog: Steht im Sommer der Verlust eines HSV-Talents bevor?

Hamburg – Am Samstag will der Hamburger SV bei Eintracht Frankfurt (Anstoß 15:30 Uhr) einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt schaffen.

Hinter dem Einsatz von Luka Vuskovic gibt es weiterhin ein Fragezeichen. Zudem ist die Zukunft von Fábio Baldé noch ungewiss.

In unserem HSV-Blog erhaltet Ihr alle aktuellen Informationen rund um das Team, mögliche Transfers und Neuigkeiten aus dem Volksparkstadion.

Der HSV könnte im Sommer eines seiner hoffnungsvollsten Nachwuchstalente verlieren. Verschiedene Online-Portale, unter anderem „transfers_nl“, berichten, dass der niederländische Spitzenclub PSV Eindhoven an Fábio Baldé (20) interessiert ist. Zusätzlich gibt es Interesse von mehreren portugiesischen Topvereinen.

Bei PSV bereitet man sich auf den Abgang der beiden Stammspieler Couhaib Driouech und Esmir Bajraktarevic vor und sucht deshalb nach Verstärkungen. Baldé käme hierfür in Frage, da er sowohl als Flügelstürmer als auch als Außenverteidiger eingesetzt werden kann.

Der gebürtige Hamburger besitzt beim HSV einen Vertrag bis Sommer 2029, der eine Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro beinhaltet. Sein aktueller Marktwert wird allerdings auf rund drei Millionen Euro geschätzt.

Endlich zurück auf dem Trainingsplatz! Luka Vuskovic (19) kehrte am Dienstag nach seiner Knieprellung ins Mannschaftstraining zurück und absolvierte eine individuelle Einheit mit Reha-Trainer Sebastian Capel.

„Wir hoffen, die Belastung für ihn nun schrittweise steigern zu können und ihn vernünftig aufzubauen“, erklärte Trainer Merlin Polzin (35) nach der Einheit. „Es bleiben noch drei Partien, deswegen müssen wir genau abwägen.“ Weiter betonte er: „Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass seine Schmerzen nachgelassen haben und er die nächsten Schritte machen konnte, weil er unbedingt auf den Platz will.“

Ob Vuskovic bereits im Spiel am Samstag gegen Frankfurt zum Einsatz kommen kann, ist weiterhin unklar.

Vollumfänglich ins Training eingebunden waren hingegen Alexander Rössing-Lelesiit und Jean-Luc Dompé (30). Kapitän Yussuf Poulsen (31) trainierte noch mit geringerem Pensum. „Bei Yussi war das Training heute noch etwas reduziert. Für diese Saison wird er wohl nicht mehr zu 100 Prozent fit werden, aber er gibt alles, um der Mannschaft noch zu helfen“, sagte Polzin und schloss Einsätze über 90 Minuten aus.

Am Dienstag wurden auch die Belastungen von Robert Glatzel (32), Nicolas Capaldo (27) und Bakery Jatta (27) entsprechend gesteuert.

Der Klub sucht weiterhin nach einem Nachfolger für den ehemaligen Sportvorstand Stefan Kuntz (63), der sich Anfang Januar wegen Vorwürfen sexueller Belästigung vom HSV trennte.

Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, steht der Auswahlprozess kurz vor dem Abschluss. Demnach ist bereits eine Aufsichtsratssitzung angesetzt, in der eine finale Entscheidung getroffen werden soll.

Sportdirektor Claus Costa (41) wurde ebenfalls Chancen auf eine Beförderung eingeräumt, doch laut dem Bericht deutet alles darauf hin, dass der HSV eine externe Lösung bevorzugen wird.

Freudige Nachrichten gibt es von Robert Glatzel (32): Der HSV-Stürmer wird zum dritten Mal Vater. Dies bestätigte der Angreifer nach der 1:2-Niederlage gegen Hoffenheim im Interview bei „Sky“.

Seinen jüngsten Nachwuchs widmete Glatzel schon während seines Torjubels nach dem Elfmeter zum zwischenzeitlichen Ausgleich gegen Hoffenheim. Er legte den Ball unter sein Trikot und zeigte die bekannte Nuckel-Geste.

Glatzel und seine Partnerin Natasa haben bereits zwei Töchter, Elea (9) und Alicia (7). Diesmal erwartet das Paar einen Jungen, verriet der Stürmer.

Die Verantwortung im Bundesliga-Topspiel trägt Schiedsrichter Robert Schröder (40), der das Duell zwischen dem HSV und Hoffenheim pfeift.

Unter Schröders Leitung haben die Rothosen bisher sieben Partien bestritten, mit einer leicht negativen Bilanz von zwei Siegen, zwei Remis und drei Niederlagen.

Hoffenheim weist mit Schröder eine leicht positive Statistik auf: vier Erfolge, drei Unentschieden und zwei Pleiten.

HSV-Profi Philip Otele wurde nach seiner Roten Karte im Nordderby gegen Werder Bremen für zwei Spiele gesperrt – so entschied das DFB-Sportgericht am Freitag.

Die Rothosen legten gegen diese Entscheidung Einspruch ein. Am Freitag fand am DFB-Campus in Frankfurt die mündliche Verhandlung statt. Neben Otele waren auch Sportdirektor Claus Costa und Dr. Philipp Winter, Direktor Recht & Organisation, anwesend.

Seit dem Ausfall von Abwehrchef Luka Vuskovic (19) hat der HSV in zwei Partien sieben Gegentore kassiert. Wie anfällig ist das Team in der entscheidenden Phase?

Neben der Defensive fehlen im Spiel gegen die TSG Hoffenheim auch Miro Muheim (28) mit einer Sprunggelenksverletzung sowie Kapitän Yussuf Poulsen (31). Auch der Einsatz von Sambi Lokonga (26) ist fraglich. Cheftrainer Merlin Polzin (35) will dennoch nicht von einer Schwächung sprechen.

„Es bringt nichts, dem hinterherzutrauern. Ich habe volles Vertrauen in die Spieler der Drei- oder Fünferkette, dass sie die Ausfälle als Mannschaft kompensieren“, sagte Polzin auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Es gehe nicht darum, jemanden „zu ersetzen“, sondern seine Position mit eigenen Stärken gut zu verteidigen und Lösungen zu finden.

Dank des bevorstehenden Genossenschaftsprojekts „Supporters Trust“ arbeitet der HSV am Ausbau des Volksparkstadions. „Nach Erteilung der nötigen Genehmigungen soll sofort mit der Kapazitätserweiterung begonnen werden. Im Laufe der kommenden Saison wird eine Zuschauerkapazität von mehr als 58.000 erreicht“, erklärte HSV-Präsident Henrik Köncke in einem Interview.

Die Bauarbeiten sollen bereits im Sommer starten. Langfristig soll das Stadion sogar Platz für über 60.000 Fans bieten. Zusätzlich sind Verbesserungen bei den sanitären Anlagen und im Catering geplant.

Die Gründungsversammlung des Supporters Trust ist für den 5. Mai angesetzt, der operative Starttermin steht noch nicht fest. Zunächst werden 18.870 Anteile ausgegeben, die je 887 Euro kosten. Der Verein rechnet vorerst mit Einnahmen von rund 16 Millionen Euro.

Bereits jetzt haben sich neben Vereinslegenden wie Horst Hrubesch auch Trainer Merlin Polzin und einzelne Spieler an dem Projekt beteiligt.

HSV-Profi Philip Otele (27) erhielt im Nordderby bei Werder Bremen nur 13 Minuten nach seiner Einwechslung die Rote Karte, nachdem Schiedsrichter Florian Exner (35) ein „rohes Spiel“ erkannt hatte.

Das DFB-Sportgericht verhängte Anfang der Woche eine Zwei-Spiele-Sperre, doch der HSV legte Einspruch ein. Die Verantwortlichen haben deutlich gemacht, dass sie höchstens eine Spielsperre für eine Partie akzeptieren würden.

Das Verfahren wird am Freitag (12:30 Uhr) mündlich verhandelt, dann fällt das endgültige Urteil.

Verstärkt sich der HSV mit einem Talent von Paris Saint-Germain? Laut der französischen Zeitung „Le Parisien“ hat der Klub Interesse an Mathis Jangéal (17) angemeldet.

Der offensive Nachwuchsspieler, der bereits zweimal für die Profis des Champions-League-Siegers eingesetzt wurde, gilt als großes Talent und wird von mehreren Vereinen umworben.

Auch das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, dass sich der HSV mit Jangéal beschäftigt, jedoch liegen bisher keine konkreten Transferpläne vor. Ob ein Wechsel tatsächlich realisiert werden kann, hängt auch davon ab, in welcher Liga der HSV in der kommenden Saison spielt.

Nach dem Verletzungsschock von Miro Muheim (28) ist auch bei Luka Vuskovic (19) noch unklar, ob er in dieser Saison noch zum Einsatz kommt.

„Ich sehe gute Chancen, dass Luka im Saisonendspurt noch einmal zur Verfügung steht. Er ist äußerst ehrgeizig und will unbedingt spielen. Daher sind wir optimistisch. Wir müssen nur abwarten, geduldig sein und hoffen, dass er schnell wieder fit wird“, sagte Sportdirektor Claus Costa (41) über Vuskovic.

Ähnliche Hoffnungen setzt Costa auf Muheim: „Er wird alles daran setzen, bald wieder auf den Platz zu kommen. Im besten Fall kann er uns ganz am Ende noch einmal helfen.“

Gute Nachrichten kommen von Alexander Rössing-Lelesiit (19). Der Nachwuchsspieler trainierte nach seiner Syndesmoseverletzung wieder mit der Mannschaft und kann auf ein baldiges Comeback hoffen.

Außerhalb des Kaders waren weiterhin Yussuf Poulsen (31), Albert Sambi Lokonga (26) und Jean-Luc Dompé (30) im individuellen Training.

Das tut weh! Miro Muheim (28) zog sich im Derby in Bremen eine Verletzung des vorderen Syndesmosebands am rechten Sprunggelenk zu, teilte der HSV am Dienstag mit.

Für den achtfachen Schweizer Nationalspieler ist das vermutlich das Saison-Aus, denn es stehen nur noch vier Spieltage aus.

Muheim zählt in dieser Saison zu den Leistungsträgern und hat die meisten Einsatzminuten bei den Rothosen.

Eine Hiobsbotschaft: Der HSV muss womöglich länger auf Leistungsträger Luka Vuskovic (19) verzichten. „Bild“ berichtet, dass die Knieverletzung des Kroaten schwerer ist als zunächst angenommen.

Ein Einsatz im kommenden Heimspiel gegen Hoffenheim (Samstag, 18:30 Uhr) gilt als sehr unwahrscheinlich. Auch hinter Albert Sambi Lokonga (26, Oberschenkel) und Miro Muheim (28, Knie) steht ein großes Fragezeichen.

Ein Lichtblick an einem ansonsten tristen HSV-Tag war Stürmer Robert Glatzel (32). Im Derby gegen Werder zeigte er eine starke Leistung, gekrönt durch sein Traumtor zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.

Teamkollege Nicolai Remberg (25) lobte Glatzel für ein „überragendes Spiel“. Auch Coach Merlin Polzin (35) betonte, dass der 32-Jährige weiterhin „den Unterschied ausmachen“ könne.

Glatzel zeigte sich zwar enttäuscht über die Niederlage, freute sich aber über sein Tor und seine Form. Nach einer schweren Saison hat er sich so für die letzten Spiele in Stellung gebracht.

Vor und nach dem Nordderby setzten HSV-Fans Pyrotechnik ein, die in den Stadionbereich und auf den Rasen geschossen wurde. In der Folge rückte die Polizei mit Einsatzkräften in den HSV-Block vor.

Ein Sprecher erklärte am Abend, dass es in der Nähe der Sanitäranlagen zu einem Brand gekommen war. Bei dem Eingreifen von Polizei und Feuerwehr seien die Einsatzkräfte von HSV-Anhängern angegriffen worden. Verletzte gab es zum Glück nicht.

Eine Saison lang arbeiteten Aaron Hunt (39) und Merlin Polzin (35) beim HSV zusammen. Während Hunt noch Profi war, fungierte Polzin als Co-Trainer unter Daniel Thioune (51). Dass Polzin irgendwann Cheftrainer wird, überraschte Hunt.

„Ehrlich gesagt hätte ich ihm das nicht zugetraut“, sagte Hunt im Interview auf hsv.de. „Seine Kompetenz in Analysen und Gesprächen war immer erkennbar, aber der Schritt vom Co- zum Cheftrainer ist groß. Ich hatte ihn nie als Kandidaten für die erste Reihe auf dem Schirm.“

Dennoch freut sich Hunt über Polzins Entwicklung: „Man sieht, dass er die Mannschaft zu 100 Prozent hinter sich hat und ein geschlossenes Team formen konnte. Das Team zeigt eine klare Handschrift und weiß, wofür es steht. Merlin hat also vieles richtig gemacht. Dafür ziehe ich den Hut!“

HSV-Ikone Horst Hrubesch feiert heute seinen 75. Geburtstag und darf sich auf eine besondere Ehrung freuen.

„Bei Horst geben wir Vollgas“, kündigte HSV-Trainer Polzin an. „Wenn wir nicht live singen können, werden wir das sicher per Video nachholen.“

Hrubesch und der 40 Jahre jüngere Polzin sind seit der Saison 2020/21 befreundet. Damals sollten sie den HSV nach der Trennung von Daniel Thioune in die Bundesliga führen, scheiterten aber knapp auf Platz vier.

Auch heute stehen sie in regelmäßigem Kontakt. Hrubesch sei dabei kritisch, aber stets wertschätzend, sagte Polzin. Zum Geburtstag wünscht er sich am liebsten einen Derbysieg.

Trainer Polzin hält weiterhin Kontakt zum wegen Dopings gesperrten Innenverteidiger Mario Vuskovic, dem Bruder von Luka Vuskovic (19). „Wir haben so viel Kontakt, wie es erlaubt ist“, erklärte der 35-Jährige vor dem Nordderby gegen Werder Bremen.

Er erinnerte sich auch an einen besonderen Moment mit Mario, der beim Aufstiegssieg gegen Bremen vor vier Jahren seinen Teil zum Sieg beitrug. „Das war ein besonderer Erfolg, denn es war Marios erster Einsatz für den HSV.“

Wegen der Dopingsperre darf der 24-Jährige derzeit nicht spielen, doch Polzin betont: „Mario bleibt ein wichtiger Teil des Teams. Wir freuen uns, wenn er nächste Saison wieder für uns aufläuft.“

Trainer und Spieler pflegen ein gutes Verhältnis, sind sich aber manchmal uneinig. „Ich versuche manchmal, über Mario etwas Kritisches über Luca zu sagen“, scherzte Polzin, doch die familiäre Verbundenheit steht über allem.

Wie erwartet stuft die Polizei das brisante Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV am Samstag als Hochrisikospiel ein.

Die Bremer Polizei erhält Unterstützung von Einheiten aus Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Thüringen, Niedersachsen sowie der Bundespolizei, teilte die Polizei Bremen mit.

Fans müssen sich auf Einschränkungen bei der Anreise zum Weserstadion einstellen. So wird der Weg am Weserufer für Heimfans ab etwa der Sankt-Jürgen-Straße bis zum Stadion am Samstagnachmittag gesperrt. Außerdem wird der Osterdeich für den Autoverkehr zwischen Sielwall und Stader Straße rund zweieinhalb Stunden vor Anpfiff und etwa eine Stunde nach Spielende gesperrt.

Die Polizei empfiehlt Heimfans, mehr Zeit für die Anreise einzuplanen und den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen.

Wer wird Nachfolger von Stefan Kuntz als HSV-Sportvorstand? Diese Frage ist nach dessen Ausscheiden weiterhin offen.

Nach „Bild“-Informationen hat der HSV Gespräche mit dem ehemaligen Profi Stefan Reuter (59) geführt. Der Weltmeister von 1990 arbeitet aktuell als Berater beim FC Augsburg, dessen Vertrag im Sommer ausläuft.

Reuter soll Interesse an einer Rückkehr in eine Führungsposition in der Bundesliga haben, nachdem er elf Jahre als Geschäftsführer Sport bei Augsburg tätig war.

Ex-Profi Rodolfo Cardoso (57), der 137 Pflichtspiele für den HSV absolvierte, übernimmt ab sofort das Amt des Cheftrainers der HSV-Frauen. Die bisherige Trainerin Liese Brancao (44) und Co-Trainer Gerhard Waldhart (48) wurden freigestellt.

„Nach sorgfältiger Analyse und Gesprächen sind wir zu dem Schluss gekommen, dass zum jetzigen Zeitpunkt ein Trainerwechsel nötig ist“, erklärte Vorstand Eric Huwer (42). „Mit Cardoso wollen wir dem Team neuen Schwung, Energie und Lockerheit für den Schlussspurt geben, um unsere Ziele zu erreichen.“

Cardoso selbst betonte: „Ich freue mich sehr auf die Aufgabe und darauf, die Mannschaft in dieser wichtigen Saisonphase zu unterstützen. Wir werden in den verbleibenden vier Spielen als geschlossene Einheit auftreten und die nötigen Punkte für den Klassenerhalt holen.“

Die HSV-Frauen liegen aktuell auf Rang 12, mit nur drei Punkten Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz.

Ex-HSV-Profi Lewis Holtby (35) erlebte ein unglückliches Wochenende. Mit seinem niederländischen Verein NAC Breda kam er im Abstiegskampf bei Fortuna Sittard nicht über ein 1:1 hinaus und zog sich zudem eine Verletzung zu.

In der ersten Halbzeit wurde der 35-Jährige von Justin Hubner (22) schlecht getroffen – oberhalb des Knöchels entstand eine tiefe Fleischwunde am Schienbein. Holtby wurde vor Ort behandelt und humpelte vom Spielfeld.

Nur wenige Stunden nach dem Spiel postete er auf Instagram ein Foto von seinem verbundenen Schienbein mit dem Kommentar: „Ein paar Stiche und Eis. Ich bin bald zurück, danke für eure Unterstützung.“

Hubner hatte sich bereits entschuldigt: „Mein Freund, ich hoffe, dein Bein ist okay. Es war keine Absicht.“ Holtby nahm die Entschuldigung an: „Mach dir keine Sorgen, das passiert.“

Schiedsrichter Sven Jablonski (35) wird am Sonntag das Süd-Nord-Duell zwischen Stuttgart und dem HSV leiten.

Die Hanseaten haben unter Jablonski eine positive Bilanz: Vier Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage aus sechs Spielen.

Auch Stuttgart kann unter Jablonskis Leitung auf eine gute Statistik blicken: Von 14 Partien gewann der VfB sieben, spielte drei Mal unentschieden und verlor vier Mal.

Gute Nachrichten für HSV-Profi Emir Sahiti (27): Der Offensivspieler ist zurück bei seinem Leihklub Maccabi Tel Aviv. Nach den jüngsten Angriffen im Nahen Osten hatte er Israel vorübergehend verlassen.

Wie Beiträge des israelischen Vereins auf Instagram zeigen, bereitet sich Sahiti nun wieder mit der Mannschaft auf das Spiel am Sonntag gegen Hapoel Be’er Scheva vor.

Für Stuttgarts Angreifer Ermedin Demirovic (28) ist die Partie am Sonntag (17:30 Uhr) etwas Besonderes. Er stammt zwar aus Hamburg, spielte aber zehn Jahre in der HSV-Jugend. Nun kommt es zum Wiedersehen.

„Es ist das erste Mal, dass ich in der Bundesliga gegen den HSV spielen kann“, sagte Demirovic, der im Hinspiel verletzungsbedingt fehlte. Er freue sich sehr auf das Duell.

Auch seine Familie ist HSV-Fan. „Ich trage die Raute im Herzen“, gestand Demirovic. „Wenn du als Kind zehn Jahre bei einem Verein spielst, der dich ausbildet und prägt, bist du dankbar. Der HSV wird immer einen Platz in meinem Herzen haben.“

Gute Nachrichten aus dem Volkspark: HSV-Profi Nicolas Capaldo (27) nahm am Donnerstag erstmals wieder am Mannschaftstraining teil.

Der Argentinier hatte wegen einer Bauchmuskelverletzung die vergangenen fünf Pflichtspiele verpasst. Ob er am Wochenende beim Auswärtsspiel in Stuttgart schon eine Option ist, ist offen.

Sorgen bereitet weiterhin Luka Vuskovic (19). Das Talent fehlte zum zweiten Mal in Folge aufgrund seiner Knieprellung. Sein Einsatz in Stuttgart steht auf der Kippe.

Luka Vuskovic wurde von der DFL zum vierten Mal in dieser Saison zum „Rookie of the Month“ gewählt und hat damit den bisherigen Rekord von Victor Boniface aus der Saison 2023/24 eingestellt.

Der 19-Jährige hat noch zwei Monate Zeit, um einen neuen Rekord in der Bundesliga aufzustellen. Neben dem März wurde er bereits im September, Oktober und Januar ausgezeichnet.

Nach langem Warten feierte Albert Grönbaek (24) am Samstag beim 1:1 gegen den FC Augsburg endlich sein HSV-Debüt. Er zeigte sich überglücklich.

„Die Atmosphäre war unglaublich. Ich bin stolz, wie das Team die schwierige Situation gemeistert hat“, sagte der Däne. „Auch mein Debüt freut mich sehr. Nach so langer Zeit noch einmal 20 Minuten auf dem Platz zu stehen, war ein tolles Gefühl.“

Sein späte Debüt lag an einer Muskelverletzung, die er sich kurz nach seiner Ankunft zuzog. „Man hat gemerkt, wie sehr ihn das belastet hat“, erklärte Sportdirektor Claus Costa (41). „Er war sehr enttäuscht, zeigt aber großen Willen und will unbedingt helfen.“

Auch die Verantwortlichen zeigten sich mit dem Debüt zufrieden, betonten aber, dass eine abschließende Bewertung erst nach mehreren Wochen möglich sei.

In den kommenden Spielen kämpft Grönbaek auch um seine Zukunft, denn der HSV besitzt eine Kaufoption. Überzeugt er weiterhin, könnte die Leihe in ein dauerhaftes Engagement münden.

Der HSV startete am Dienstag in die Trainingswoche zur Vorbereitung auf das Spiel am Sonntag (17:30 Uhr). Nach seiner Oberschenkelverletzung war Bakery Jatta (27) erstmals wieder vollständig dabei.

Jean-Luc Dompé (30) und Nicolas Capaldo (27) trainierten individuell, wobei Capaldo sein Programm bereits am Morgen absolvierte und später nicht mehr auf dem Platz war.

Positiv sind auch Fortschritte bei Yussuf Poulsen (31), der nach Verletzung erstmals wieder mit Ball trainieren konnte, begleitet von Reha-Trainer Sebastian Capel (40).

Youngster Alexander Rössing-Lelesiit (19) befindet sich nach Syndesmosebandriss weiterhin im Aufbautraining, während Torwart Hannes Hermann (21) wegen einer Augeninfektion fehlte.

Glück für den HSV: Miro Muheim (28) erhielt nach seiner Roten Karte gegen Augsburg (1:1) nur eine Spielsperre von einer Partie, dem Urteil stimmte der Verein bereits zu.

Muheim hatte in der 64. Minute den Ball verloren und daran anschließend FCA-Angreifer Anton Kade (22) gefoult, woraufhin Schiedsrichter Deniz Aytekin (47) ihn vom Platz stellte.

Die Sperre fiel milder aus, da Aytekin das Foul als unsportliches Verhalten und nicht als Notbremse wertete. Normalerweise sieht das Sportgericht für Notbremsen zwei Spiele Sperre vor. Für den HSV ist es gut, dass Muheim nur für die Partie in Stuttgart fehlt und im Nordderby gegen Bremen wieder spielt.

Emir Sahitis Leihe zu Maccabi Tel Aviv begann vielversprechend: In fünf Pflichtspielen erzielte der Kosovare vier Tore und bereitete eins vor.

Seit dem Ausbruch des Krieges im Iran und der instabilen Lage im Nahen Osten wird Sahiti laut israelischen Medien keinen Einsatz mehr für Maccabi bestreiten.

Nach seiner Flucht befindet er sich mit seiner Familie in Kroatien, wo sie sich wohlfühlen. Sahiti fehlte bereits beim Trainingslager auf Zypern und auch zum Liga-Re-Start am Osterwochenende, als Tel Aviv 4:1 gegen Hapoel Haifa gewann.

Ob und wie es für ihn nach Saisonende weitergeht, ist unklar. Maccabi besitzt zwar eine Kaufoption, die aber wohl nicht gezogen wird.

Der HSV muss im Heimspiel gegen Augsburg auf fünf Spieler verzichten. Bedeutet das die Chance für Albert Grönbaek (24), der seit Ende Januar als Leihspieler in Hamburg ist?

Der Däne wurde von Verletzungspech verfolgt. Noch bevor er für den HSV auflaufen konnte, zog er sich einen Faszienriss im rechten Oberschenkel zu und fiel lange aus.

Gegen Augsburg könnte nun sein Debüt folgen – nicht nur, weil Polzin aufgrund der Verletzungen im zentralen Mittelfeld Bedarf hat, sondern auch, weil Grönbaek endlich wieder fit ist. „Er hat in den letzten Wochen große Fortschritte gemacht“, lobte Polzin.

Die Leihe dauert bis Saisonende, danach kehrt Grönbaek zu Stade Rennes zurück.

Deniz Aytekin wird als Schiedsrichter im Volkspark zum Einsatz kommen.

Der 47-Jährige beendet nach dieser Saison seine Karriere als Unparteiischer. Es wird sein letztes HSV-Spiel im Volksparkstadion sein.

Insgesamt leitete Aytekin 31 Pflichtspiele des HSV: 20 in der Bundesliga, neun in der 2. Liga und zwei im DFB-Pokal.

„Ich freue mich, noch einmal im Volkspark pfeifen zu dürfen. Dort herrscht immer eine besondere Atmosphäre. Es ist ein tolles Stadion“, sagte Aytekin vor seinem letzten Einsatz.

Der FC Bayern möchte sich auf einen möglichen Abschied von Manuel Neuer (40) im Sommer vorbereiten und sucht eine erfahrene Nummer zwei hinter Jonas Urbig (22). Die „SportBild“ brachte HSV-Torwart Daniel Heuer Fernandes (33) ins Gespräch.

Sky-Reporter Florian Plettenberg widersprach allerdings: Obwohl Bayern auf Erfahrung bei der Nachfolge setzt, sei Heuer Fernandes kein Thema.

Vielmehr pflege der Keeper einen guten Austausch mit dem HSV. Aufgrund einer automatischen Vertragsklausel herrsche auf beiden Seiten Gelassenheit.

Die Länderspiele sind vorbei, die HSV-Profis sind auf dem Rückweg. Luka Vuskovic (19) erhielt großes Lob, Philip Otele (26) feierte sein Debüt.

Wie schon im Spiel gegen Kolumbien (2:1) stand Vuskovic auch in der Startelf Kroatiens gegen Brasilien. Er wurde in der 82. Minute beim Stand von 1:1 ausgewechselt, doch das Team kassierte noch zwei Gegentore und verlor 1:3.

Für Vuskovic gab es danach viel Anerkennung. „Er hat zwei sehr gute Spiele gezeigt, eine große Zukunft vor sich und muss einfach so weitermachen“, lobte Luka Modric (40) in der Zeitung Slobodna Dalmacija.

Für Philip Otele gab es das Debüt für Nigeria. Beim 2:2 gegen Jordanien wurde er in der 81. Minute eingewechselt.

Schweizer Nationalspieler Miro Muheim (28) spielte von Beginn an und absolvierte beim 0:0 gegen Norwegen 73 Minuten.

Für die deutsche U19 sorgte Otto Stange (19) mit einem Doppelpack, darunter ein Hackentor, für den 3:2-Sieg gegen Österreich, der die EM-Qualifikation sicherte.

Die Zukunft von Daniel Heuer Fernandes (33) beim HSV bleibt offen. Sein Vertrag verlängert sich bei Klassenerhalt und ausreichender Spielzeit automatisch, was bereits erfüllt ist.

Beide Seiten führten Gespräche, doch eine Einigung steht noch aus, auch bedingt durch einen Beraterwechsel. Heuer Fernandes, der lange Führungsspieler und Leistungsträger war, verlangt eine deutliche Gehaltserhöhung.

„SportBild“ berichtet, dass bei einem Abschied auch der FC Bayern Interesse hätte. Der Rekordmeister sucht eine erfahrene Nummer zwei hinter Jonas Urbig, falls Neuer seine Karriere beendet.

Außerdem sollen auch ausländische Klubs an Heuer Fernandes interessiert sein. Der HSV würde einem vorzeitigen Abgang offenbar keine Steine in den Weg legen.

Der HSV startete am Montag in die neue Trainingswoche. Kapitän Nicolas Capaldo (27) absolvierte weiterhin Reha-Training mit Sebastian Capel (40) auf einem Nebenplatz. Sein Einsatz am Ostersamstag in Augsburg ist fraglich.

„Ich hoffe noch, dass ich Capaldo einplanen kann. Es fühlt sich besser an als zuletzt, er sieht Licht am Ende des Tunnels. Ich hoffe, wir kommen noch etwas schneller durch“, sagte Trainer Polzin. Capaldo habe zwar bei einigen Bewegungen noch Schmerzen, doch das, was ihn zuletzt blockierte, sei verschwunden.

Der Argentinier sehe das selbst als okay an, doch ein Einsatz gegen Augsburg könnte zu früh sein. „Er fehlt seit März, ihn einfach reinzuwerfen, wäre riskant. Vielleicht reicht es noch“, so Polzin.

Schlechter steht es um Jean-Luc Dompé (30) und Bakery Jatta (27). „Jean-Luc kann nicht auftreten und wird behandelt, aber es gibt keine großen Fortschritte“, erklärte Polzin. Jatta macht Fortschritte nach Muskelfaserriss, steht aber am Wochenende noch nicht zur Verfügung.

Am Mittwochabend (20:45 Uhr) trifft Deutschland in der WM-Vorbereitung in Stuttgart auf Ghana. Mit dabei ist HSV-Profi Ransford Königsdörffer (24), der auf eine Nominierung für die WM in den USA, Kanada und Mexiko hofft.

„Er ist ein super Typ, ein guter Spieler, und seine Entwicklung geht in die richtige Richtung. In der Rückrunde hat er auch einige Tore erzielt“, sagte Ghanas Nationaltrainer und Ex-HSV-Profi Otto Addo (50). „Der WM-Zug ist für ihn keinesfalls abgefahren.“

Königsdörffer wurde in der vergangenen Woche nachnominiert und kam am Freitag beim 1:5 gegen Österreich in der 70. Minute ins Spiel. Bisher hat der Offensivspieler sieben Länderspiele für Ghana absolviert. Gegen Deutschland hofft er auf Einsatzzeit.

„Er kann sich jetzt zeigen. Im Sturm sind wir sehr stark besetzt, viele Spieler mit ähnlichem Profil wie Ransi. Die Konkurrenz ist groß“, machte Addo deutlich.

Sieben Spieltage vor Saisonende steuert der HSV auf den Klassenerhalt zu. Im Hintergrund planen die Verantwortlichen bereits den Kader für die kommende Saison.

„Bild“ berichtet, dass die Rothosen besonderes Interesse an U20-Nationalspieler Kofi Amoako (20) von Zweitligist Dynamo Dresden zeigen. Der defensive Mittelfeldspieler überzeugt mit starker Zweikampfstärke in der Rückrunde.

Mehr dazu lest Ihr im Artikel „Verträge laufen aus, Leihen enden: Bekommt Dynamo ein komplett neues Gesicht?“

Die erste Bundesliga-Saison des HSV seit sieben Jahren neigt sich dem Ende zu. Zum Abschluss haben die DFL noch einmal ein Topspiel angesetzt.

Am Samstag, 25. April, empfängt der HSV die TSG Hoffenheim zur Flutlichtpartie um 18:30 Uhr im Volkspark (31. Spieltag).

Die weiteren Termine:

32. Spieltag - Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt: Samstag, 2. Mai, 15:30 Uhr

33. Spieltag - Heimspiel gegen Freiburg: Sonntag, 10. Mai, 15:30 Uhr

34. Spieltag - Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen: Samstag, 16. Mai, 15:30 Uhr

1. Bundesliga – Tabelle und Bedeutung

Die Bundesliga-Tabelle entscheidet am Saisonende über folgende Aspekte: