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VAR-Ärger in Köln! Geißböcke unterliegen eiskalten Leipzigern und kuriosen technischen Entscheidungen

Köln – Im erbitterten Abstiegskampf erlitt der 1. FC Köln am Sonntagnachmittag eine schmerzhafte Niederlage gegen RB Leipzig (1:2). Dadurch versäumen die Geißböcke die Gelegenheit, sich im Tabellenkeller Luft zu verschaffen.

Stattdessen wird der Aufsteiger zunehmend in den Abstiegskampf hineingezogen – auch weil die Konkurrenz an diesem Wochenende viele wertvolle Punkte holen konnte.

Nach engagierten 90 Minuten plus Nachspielzeit bleiben für das Team von Lukas Kwasniok nur leere Hände, trotz guter Chancen, vor allem durch das Talent Said El Mala (5./22.).

Die Leipziger treten hingegen frischer und zielstrebiger vor dem Tor auf.

Der doppelte Torschütze heißt Christoph Baumgartner! Der ehemalige Hoffenheimer nutzt die Schwächen in der Kölner Abwehr und erzielt zunächst die Führung (29.) und nur fünf Minuten nach dem Kölner Ausgleich durch Jan Thielmann auch die erneute Führung (51.).

Wie schon bei Spielen in Mainz und anderen Orten, spielt auch in Köln der VAR eine entscheidende Rolle.

Zunächst musste das Tor von Thielmann nach heftigen Protesten der Leipziger minutenlang überprüft werden, kurz vor Schluss (81.) begab sich Schiedsrichter Frank Willenborg selbst zum Bildschirm, um ein vermeintliches Handspiel zu kontrollieren, das einen sicheren Kölner Treffer verhindern sollte.

Das Urteil: Kein Elfmeter! Stattdessen wurde ein Kölner Spieler hauchzart im Abseits gesehen. Eine eindeutige Entscheidung blieb jedoch aus.

Von einer klaren tabellarischen Trennung kann daher keine Rede sein – ganz im Gegenteil! Im Schlussabschnitt erhöhten die Geißböcke den Druck und suchten, angetrieben von den eigenen Fans, den Ausgleich – ohne Erfolg.

Die Mannschaft von Trainer Ole Werner verteidigte das Ergebnis geordnet und spielte den Vorsprung souverän über die Zeit.

Das bedeutet: Köln bleibt mit 23 Punkten auf dem zehnten Rang – und hat lediglich vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.