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Uzun und Ebnoutalib einsatzfähig? Eintracht-Trainer Riera mit deutlichen Aussagen

Von Christian Johner

Frankfurt am Main – Auch wenn Can Uzun (20) und Younes Ebnoutalib (22) inzwischen wieder am Mannschaftstraining von Eintracht Frankfurt teilnehmen, verzichtet Cheftrainer Albert Riera (43) weiterhin auf einen Einsatz der beiden Offensivspieler.

„Wenn ich auf die Ersatzbank schaue, erwarte ich Lösungen. Ich brauche Spieler, die einsatzbereit sind“, erklärte Riera im Vorfeld des Heimspiels in der Fußball-Bundesliga gegen den klar abgeschlagenen Tabellenletzten 1. FC Heidenheim am Samstag (15:30 Uhr).

Nach Verletzungen seien Uzun und Ebnoutalib körperlich noch nicht auf dem nötigen Niveau, um eingesetzt zu werden. „Aber sie sind kurz davor“, fügte der Spanier hinzu.

Riera betonte außerdem: „Obwohl beide mittlerweile wieder das Mannschaftstraining absolvieren, brauchen sie noch etwas Zeit, um unsere Spielphilosophie vollständig zu verinnerlichen und genau zu verstehen, welche Rolle sie auf dem Feld übernehmen sollen.“

Ebnoutalib hatte sich im zweiten Spiel nach seinem Wechsel in der Winterpause vom Zweitligisten SV Elversberg an den Main einen Innenbandriss im rechten Knie zugezogen. Uzun erlitt Ende Januar eine muskuläre Verletzung im Oberschenkel.

Beide fehlten somit in der Frankfurter Offensive. Insbesondere beim jüngsten 0:0 gegen den FC St. Pauli mangelte es den Hessen an Durchschlagskraft.

„Ohne Tore zu erzielen, ist ein Sieg nicht möglich“, so Riera. „In den letzten Tagen haben wir intensiv daran gearbeitet, wie wir Torchancen herausspielen können“, ergänzte der Übungsleiter und ergänzte: „Im letzten Spielfelddrittel wünsche ich mir Spieler, die keine Angst davor haben, den Ball zu verlieren.“

Im Duell gegen Heidenheim gilt es für Frankfurt, den siebten Tabellenplatz zu festigen, der womöglich zur Teilnahme am Europapokal berechtigt.

Mit einem Sieg könnte Riera zudem ein Rekord gelingen: Er wäre der erste Frankfurter Trainer seit Lothar Buchmann im Jahr 1980, der seine ersten drei Bundesliga-Heimspiele gewinnt. Buchmann feierte damals sogar fünf Erfolge am Stück im Waldstadion.

Tabellenstand der 1. Bundesliga

Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Verein auf Platz 1 am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Teams auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt kämpfen. Dabei trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.