Union Berlin möchte in Freiburg Punkte sichern: „Ziel ist, das Spiel mit voller Mannschaftsstärke zu beenden“
Berlin – Am Sonntag um 17:30 Uhr (über DAZN) tritt Union Berlin beim SC Freiburg an und will dabei wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Die Aussichten stehen gut, denn die Berliner haben gegen diesen Gegner in der Vergangenheit oft gepunktet.
Die Statistik spricht eindeutig für Union: In den letzten sechs Begegnungen konnten die Eisernen zwölf Punkte sammeln, mit drei Siegen und drei Unentschieden. Steffen Baumgart (54) erklärte vor der Partie, dass das klare Ziel sei, auch diesmal etwas aus Freiburg mitzunehmen.
Auf der anderen Seite ist Freiburg seit der Auftaktniederlage zu Hause gegen den FC Augsburg in der Bundesliga ungeschlagen.
Der Trainer von Union äußerte sich anerkennend: „Freiburg ist eine der kompaktesten Mannschaften, die man sich vorstellen kann. Sie erlauben kaum Torchancen und spielen einen klar definierten Stil, der nicht nur vom Fußballspielen, sondern auch vom intensiven Arbeiten am Ball geprägt ist.“
Eine wichtige Voraussetzung, um in Freiburg erfolgreich zu sein, sieht Baumgart darin, „das Spiel mit elf Spielern zu Ende zu bringen, da dies die Chancen erhöht“, wie er mit einem Augenzwinkern hinzufügte.
Beim jüngsten 1:4 gegen Werder Bremen mussten die Berliner bereits ab der 19. Minute in Unterzahl spielen, nachdem Andras Schäfer (26) die Rote Karte erhalten hatte.
Für Union könnte sich die Doppelbelastung des Freiburger Teams auszahlen, das am Donnerstag noch in der Europa League aktiv war. Ähnliches war den Köpenickern schon beim 1:0-Heimsieg gegen Bayer Leverkusen gelungen, als die Leverkusener nach ihrem Champions-League-Einsatz unter der Woche müde erschienen.
Abwesend werden neben Schäfer auch der gesperrte Abwehrchef Leopold Querfeld (22) sein. Baumgart plant, in der Dreierkette entweder Alex Kral (27) oder Rani Khedira (32) als Ersatz einzusetzen.
Außerdem bestand nach einem Trainingszwischenfall Unsicherheit bei Stammtorhüter Frederik Rönnow (33). „Es ist nicht so schlimm, wie es zunächst schien“, erklärte der FCU-Coach. Sollte der Däne fit sein, werde er auch spielen.
Angesichts des bisherigen Verlaufs der Rückrunde herrscht natürlich eine gewisse Anspannung. „Wir wissen natürlich, dass die Resultate nicht zufriedenstellend waren. Es gab Gründe dafür, und diese gilt es zu beseitigen“, betonte Baumgart.
1. Bundesliga Tabelle
Die Bedeutung der Bundesliga-Tabelle ist folgende: Der Tabellenführer am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Teams auf den Plätzen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Wer auf Rang 16 landet, spielt in der Relegation um den Klassenerhalt gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.