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Union-Berlin-Blog: Die finale Entscheidung der Saison – Paderborn macht’s wie einst die Eisernen

Berlin – Eisern: Bei TAG24 erscheint der Union-Berlin-Blog, der aus der Perspektive von drei echten Berliner Fußballfans geschrieben wird, die allesamt tief mit Union verbunden sind.

Die Autoren:

Icke (Jürgen Heinemann) ist seit Mitte der 70er Jahre Union-Fan. Neben seiner Leidenschaft für Fußball arbeitet er seit über 30 Jahren im Vertrieb als Betriebswirt. Er ist verheiratet, Vater eines erwachsenen Kindes und lebt heute in Grünheide. Als Initiator des Blogs schreibt er hier regelmäßig.

Unionfux (Tobias Saalfeld) ist seit über vier Jahrzehnten Unioner. Beruflich ist er freiberuflich tätig für Bühne, Rundfunk und Fernsehen, wo er ebenfalls publiziert.

Beecke (Christian Beeck) kommt aus der eigenen Union-Jugend, spielte in der Bundesliga für Hansa Rostock und Energie Cottbus, war Union-Manager und absolvierte 21 Länderspiele für die DDR-Junioren. Er hat zwei Kinder und berät den Blog redaktionell.

Unionfux: Nun ist die Saison 2025/26 – die 63. Bundesliga-Spielzeit – endgültig vorbei, inklusive der Relegationsspiele. Überraschend stieg der VW-eigene VfL Wolfsburg mit Heidenheim und St. Pauli in die zweite Liga ab, nachdem sie 29 Jahre erstklassig spielten.

Der SC Paderborn ist erst der vierte Zweitligist seit Einführung der Relegation vor achtzehn Jahren, der einen Bundesligisten aus dem Wettbewerb wirft – erstmals seit unserem Erfolg gegen den VfB Stuttgart 2019. Betrachtet man den Kader Wolfsburgs mit Spielern wie Grabara, Amoura, Majer, Koulierakis, Wimmer, Arnold und Christian Eriksen, wirkt der Abstieg umso überraschender – besonders da im Sommer über 60 Millionen Euro in neue Spieler investiert wurden, aber kein grundsätzlicher Umbruch erfolgte.

Die sechs Punkte, die Wolfsburg aus den Spielen gegen uns holte, reichten zwar, um die Relegation zu erreichen, doch am Ende half das alles nichts. Nach Elversberg ist Paderborn nun erst der zweite „kleine“ Aufsteiger, der von der Unfähigkeit von Hannover 96 profitierte – ähnlich wie wir früher vom HSV-Schwächeln. Es bleibt spannend, wie sich diese Underdogs in der Bundesliga schlagen werden. In der ersten Saison überraschen solche Teams oft durch ihre Anpassungsfähigkeit, bleiben aber natürlich Außenseiter.

Das Rückspiel begann denkbar ungünstig: Nach einem torlosen Unentschieden in Wolfsburg ging der Favorit auswärts durch zwei einfache Pässe von Pejcinovic früh in Führung. Doch direkt danach kassierte der dänische Spieler Maehle innerhalb von zwei Minuten zwei Gelbe Karten (die erste etwas unglücklich, die zweite eindeutig), was in einem Platzverweis resultierte – kaum eine Viertelstunde war gespielt.

Danach erinnerte die Partie an unser Heimspiel im März gegen Werder Bremen: Wolfsburg kam mit dem Platzverweis nicht zurecht, verteidigte nur noch und hatte kaum Entlastung oder Chancen. Trotz mehrerer Glücksmomente fiel vor der Pause der Ausgleich. Paderborn drückte in der zweiten Halbzeit weiter, kurz vor Schluss traf der bekannte Sven Michel den Pfosten, doch Wolfsburg hielt bis zur Verlängerung durch.

In der Verlängerung erzielte Paderborn nach 100 Minuten das Siegtor nach einer Flanke von Michel. Am Ende standen 19 zu 2 Ecken und 39 zu 8 Torschüsse zu Buche. Wolfsburg versuchte in der Schlussphase mit aller Kraft und zwei frischen Stürmern noch zweimal per Kopf zu treffen – vergeblich. Der Abstieg ist besiegelt und hochverdient. Glückwunsch an Paderborn und besonders an Sven Michel, der im Herbst seiner Karriere noch einmal Bundesliga spielt – unerwartet, aber schön.

Wolfsburg hingegen vermochte es nicht, nach einer durchwachsenen Saison den Schalter umzulegen und die individuelle Klasse auf den Platz zu bringen. Die Mannschaft wirkte in den Spielen zu ängstlich und ohne Durchschlagskraft. Es ist erstaunlich, wie erfahrene Profis so verlernen können, ihr Potenzial auszuschöpfen.

Teams mit Aufstiegsambitionen in Liga zwei – darunter Hertha – werden es schwer haben, gegen einen etablierten Bundesligisten wie Wolfsburg zu bestehen. Wahrscheinlich sind die glanzvollen Jahre in Wolfsburg vorbei, auch weil VW nicht mehr so großzügig fördert wie früher.

Umso höher ist unser erneuter Klassenerhalt zu bewerten. Trotz einer oft mäßigen Saison waren wir nie ernsthaft gefährdet und haben zehn Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz – alles andere als knapp. Und es macht natürlich Spaß, Spiele mit Bedeutung zu sehen, die uns auf der einen Seite interessieren, uns auf der anderen Seite aber auch weitgehend egal sein können.

Nun haben wir genügend Zeit, über die kommende Saison nachzudenken und freuen uns auf den neuen Trainer Mauro Lustrinelli und seine Ideen, verbunden mit der Hoffnung, dass er auch einen Plan B hat, falls seine Vorstellungen nicht auf Anhieb funktionieren. Er muss ja noch lernen, dass die Bundesliga eine andere Herausforderung ist als die Schweizer Super League.

Bisher gab es noch keine fixen Neuzugänge, nur Gerüchte (Marvin Friedrich, Zeno van den Bosch, Stanley Nsoki sind noch nicht sicher). Das sollte uns nicht beunruhigen, denn es sind noch drei Monate Sommerpause, zumindest für diejenigen, die mit der WM nicht viel anfangen. Außerdem bleibt die Frage spannend, was mit unseren ausgeliehenen Spielern passiert. Viele Fragen, deren Antworten noch lange auf sich warten lassen. Harte Zeiten für Ungeduldige wie mich – aber aufregend bleibt es allemal.

Icke: Wer ist eigentlich dieser Cömert, den viele als ablösefreien Neuzugang bei Union sehen? Er stammt aus Basel, wurde dort ausgebildet und spielte hauptsächlich für den FC Basel und den FC Valencia, dazwischen absolvierte er mehrere Leihen.

Der 28-Jährige ist mit 1,83 Metern eher klein für einen Innenverteidiger. Er hat 20 Länderspiele für die Schweiz auf dem Konto und steht aktuell im Team der Eidgenossen. Seine genauen Laufwerte sind nicht bekannt, aber er gilt als flink.

Mit van den Bosch, Friedrich und Nsoki würde Cömert ein neues Quartett in der Innenverteidigung bilden. Die ersten drei sollen feststehen, es gab aber noch keine offiziellen Bestätigungen. Wahrscheinlich hängt das mit Lustrinellis Zustimmung zusammen, die er vor der Verpflichtung geben soll. Auch Querfeld ist noch da, Qgbemudia verabschiedete sich in Mannheim öffentlich. Sechs Innenverteidiger sind schon recht viel für zwei Positionen – wahrscheinlich wird Qgbemudia erneut verliehen oder eine wichtige Rolle in der neuen U21 übernehmen.

Für den Angriff gibt es deutlich weniger konkrete Anbahnungen. Jonas Wind von Wolfsburg wäre ein passender Spieler. Vorteil für Union ist die dänische Fraktion im Team. Auch der Norweger Lauritsen, der in Holland regelmäßig seine zehn bis zwölf Tore erzielt, würde gut passen – beide wären ablösefrei. Vielleicht bringt Trainer Lustrinelli auch seinen Torjäger Rastoder mit. An ihm ist halb Deutschland interessiert, aber er hat mit 15 Toren und 6 Vorlagen eine starke Bilanz.

Werfen wir einen Blick auf unsere Nationalmannschaft: Nagelsmann geht doch auf Nummer sicher, er nominierte Neuer und Rüdiger, die beide weiterhin zu den besten Spielern gehören.

Ich persönlich sehe die Nominierung von Groß statt Andrich kritisch. Für mich hätte der Mentalitätsspieler Andrich mitfahren müssen, auch wenn er nicht in Bestform ist. Auch El Mala statt Sane hätte ich mitgenommen. Sane kann zwar alles, ist an guten Tagen Weltklasse, aber wann zeigte er das zuletzt? El Mala, der Tempo dribbelt, macht mir mehr Freude. Unser Spiel hängt von Wirtz und Musiala ab – sind die beiden in Form, ist vieles möglich.

Und wie steht es finanziell? Die Mitgliederversammlung gab keine endgültigen Klarheiten. Der Schuldenstand liegt etwa bei 62 Millionen Euro, wird aber steigen. Das neue Trainingszentrum für die Profis verschlingt parallel Geld. Immerhin ist das Nachwuchszentrum fertig. Der Umbau des Stadions wird rund 160 Millionen Euro kosten. Zusammen mit anderen Bauvorhaben wird die Verschuldung nach Fertigstellung bei etwa 240 Millionen Euro liegen – eine enorme Summe.

Auch wenn diese durch Eigentum und hohe Umsätze abgesichert ist, bleibt ein mulmiges Gefühl. Die Wahrscheinlichkeit, dass Investoren einsteigen müssen, ist größer denn je. Entscheidend ist, wer kommt und welche Ziele verfolgt werden. Läuft es wie bei Bayern (Audi, Allianz) oder Stuttgart (Mercedes), ist das in Ordnung und eine gute Absicherung. Einen Hertha-artigen Schlendrian wird es bei unserem Duo Kosche/Zingler nicht geben.

Wir haben zwar die Teilnahme an der neuen U21-Liga angekündigt, aber noch keine offizielle Bestätigung. Für viele auslaufende A-Jugendspieler ist das wichtig. Ein klares Statement vom Verein wäre wünschenswert. Eisern.

Icke: Mitgliederversammlung, Trainerwechsel und eine Vielzahl von Spielergerüchten – bei Lustrinelli wird es besonders spannend. Er muss die neuen Spieler absegnen, die zu seinem offensiveren System passen sollen. Parallel fand die Mitgliederversammlung statt: Die Finanzen scheinen stabil, trotz Mindereinnahmen aus Europa konnten diese ausgeglichen werden. Der Umsatzrekord in Köpenick liegt bei 191,66 Millionen Euro. Der Gewinn wurde mit 450.000 Euro ausgewiesen, das Eigenkapital stieg auf über 8 Millionen, muss aber weiter erhöht werden. 2027 soll der erneute Stadionumbau beginnen, in der Saison 2027/28 zieht die erste Männermannschaft komplett ins Olympiastadion um. Die Frauen-Profis werden weiter gestärkt – die erste deutsche Nationalspielerin wurde von Eintracht Frankfurt verpflichtet. Ziel ist es, auch hier mehr Zuschauer zu mobilisieren. Die Kapazität der Alten Försterei wird auf 40.000 Plätze wachsen – mehr ist aufgrund der Infrastruktur nicht möglich. Ende 2026 wird das neue Trainingszentrum fertiggestellt, dann verfügen beide Profi-Mannschaften über moderne Top-Bedingungen. Schritt für Schritt entwickelt sich der Verein auch fußballerisch weiter.

Dirk Zingler betonte die Bedeutung finanzieller Stabilität und die strategische Weiterentwicklung beider Profi-Mannschaften. Trotz begrenzter Stadionkapazität werden Einnahmen anderweitig ausgeglichen, z.B. durch eine starke Frauenmannschaft.

Die Seite der Spielertransfers ist bisher wenig zufriedenstellend. Wahrscheinlich bekommt der neue Trainer die Möglichkeit, seine Wunschspieler zu verpflichten. Die zahlreichen Gerüchte sind teilweise grotesk, viele stimmen wohl nur zu zehn Prozent. Nun kommt noch das „Okay“ des Trainers, was alles verändern kann. Geduld ist angesagt. Eisern!

Unionfux: Ein echter Coup: Mauro Lustrinelli, ehemaliger Co-Trainer von Urs Fischer und aktueller Trainer des überraschenden Schweizer Meisters FC Thun, wird neuer Chefcoach von Union. Mehrere Bundesligisten und Serie-A-Vereine hatten Interesse. Im Winter gab es schon Anfragen, die Lustrinelli aber ablehnte, um mit Thun Meister zu werden – eine gute Entscheidung. Er sicherte sich eine Meisterprämie im Vertrag, was sein Selbstvertrauen zeigt.

Lustrinelli ist bekannt dafür, mit überschaubarem Budget Meister zu werden und Spieler zu verbessern – eine gefragte Fähigkeit. Außerdem war er U21-Nationaltrainer der Schweiz, was seine Kompetenz bei der Entwicklung junger Spieler unterstreicht. Die frühzeitige Verpflichtung, kurz nach Saisonende, zeigt, dass die Gespräche schon länger liefen – spätestens seit dem Rauswurf von Steffen Baumgart.

Zingler und Heldt überzeugten Lustrinelli offenbar mit weitgehender Handlungsfreiheit. Seine mehrsprachigen Fähigkeiten (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch) sind ein Plus. Ein Telefonat mit Urs Fischer dürfte Lustrinelli ermutigt haben: Union ist eine große Stadt mit wenig Hektik, eine loyale, geduldige Fangemeinde, ein Underdog mit Ligaerfahrung – eine spannende, lohnende Aufgabe, die Zeit zum Umbau bietet. Die Verpflichtung dreier neuer Mitarbeiter – alles erfahrene Nachwuchstrainer aus der Schweiz – bringt zudem frischen Wind.

Auch Präsident Zingler erklärte, dass neben dem Bauchgefühl datenbasiert entschieden wurde – nichts wurde dem Zufall überlassen.

Mauro Lustrinelli gilt als Motivator, Verfechter von Teamgeist, bringt Humor und Unkonventionalität mit. Er bevorzugt einen dynamischen, offensiven 4-4-2-Stil mit viel Ballbesitz. Zingler kündigte an, dass die erste Phase mit Union vorbei sei – man will mehr auf junge Spieler setzen und besseren, aktiveren Fußball spielen. Die Aussage, dass bei Union keiner Fußball entwickeln dürfe, relativierte er inzwischen.

Auf der Shortlist standen auch Christian Eichner (KSC) und Horst Steffen (Ex-Elversberg), doch Lustrinelli ist die interessantere Wahl. Während Eichner und Steffen ohne Vertrag sind, kostet Lustrinelli Ablöse – etwa eine Million Euro. Er verzichtet auf Champions-League-Teilnahme mit Thun, um den Schritt in die Bundesliga zu wagen.

Lustrinelli wirkt geradlinig, weiß, was er will, und hat große Lust auf Union. Die frühe Planungssicherheit ist von Vorteil, ebenso seine Einbindung in Transfers. Die neue Saison hat für Union somit schon begonnen – rund 100 Tage vor dem Ernststart. Herzlich willkommen, Mauro!

Unionfux: In der Bühne gilt: Der letzte Eindruck zählt. So war es auch bei uns – die letzten Spiele waren spielerisch und erfolgreich, besonders die Arbeit von Interimstrainerin Marie-Louise Eta beeindruckte. Forderungen, sie bei den Männern weiter zu beschäftigen, sind verständlich, ebenso die Diskussion um Carl Klaus als mögliche Nummer eins im Tor.

Allerdings darf man nicht vergessen, dass diese Spiele ohne Druck stattfanden. Teams ohne Motivation können Aufstiegsfavoriten ärgern – wie wir früher von HSV profitierten und nun Hannover von Schwäche plagte. Es bleibt eine spannende Frage, ob neue Underdogs in der Bundesliga bestehen können. Trotz allem bleiben Underdogs erst einmal Underdogs.

Die beiden Spiele erinnerten etwas an unser Heimspiel gegen Werder Bremen: Wolfsburg ließ sich trotz Führung und Platzverweis schockieren, verteidigte passiv und hatte kaum Entlastung. Paderborn drängte, traf den Pfosten und erzielte den Siegtreffer in der Verlängerung. Wolfsburg zeigte Mut der Verzweiflung, scheiterte aber an der Effizienz. Der Abstieg ist verdient.

Wolfsburg schaffte es nicht, die Qualität auf den Platz zu bringen. Sie wirkten ängstlich und unentschlossen. Es ist erstaunlich, wie erfahrene Profis das Spiel so verlernen können.

Union wird sich über den Klassenerhalt freuen – trotz vieler Schwächen in der Saison. Das Polster von zehn Punkten auf den Relegationsplatz beruhigt – und unser Spiel macht Spaß, wenn es um etwas geht.

In der Sommerpause folgt nun die Analyse und Vorfreude auf Lustrinelli und seine Ideen. Gerüchte um Neuzugänge gibt es viele, aber wenig Konkretes. Einige Spieler sind noch nicht sicher, Transfers ziehen sich hin. Geduld ist gefragt – spannend bleibt es allemal.

Icke: Wer ist eigentlich Cömert, der ablösefrei zu uns wechseln soll? Er ist ein 28-jähriger Innenverteidiger aus Basel, eher klein für diese Position (1,83 m), schnell und mit 20 Länderspielen für die Schweiz. Zusammen mit van den Bosch, Friedrich und Nsoki könnte er die Innenverteidigung verstärken. Da einige Spieler noch nicht offiziell bestätigt sind, darf man auf die Zustimmung von Lustrinelli gespannt sein.

Im Angriff gibt es weniger Fortschritte. Jonas Wind (Wolfsburg) oder Norweger Lauritsen (Holland) sind denkbare Optionen, beide ablösefrei. Trainer Lustrinelli darf zudem seinen Torschützen Rastoder mitbringen, an dem viele Vereine interessiert sind. Wir hoffen, dass der Trainer mit seinen Vorstellungen durchkommt.

Bei der Nationalmannschaft setzt Nagelsmann auf Sicherheit: die (umstrittenen) Einberufungen von Neuer und Rüdiger zeigen das. Persönlich hätte ich Andrich statt Groß nominiert – er ist ein Mentalitätsspieler – ebenso El Mala statt Sane. Unsere Offensive hängt von Wirtz und Musiala ab – sind sie in Form, ist viel möglich.

Finanziell bleibt die Lage angespannt: Der Schuldenstand bei Union liegt aktuell bei rund 62 Millionen Euro, wird aber mit dem Stadionumbau und Trainingszentrum weiter steigen. Insgesamt könnten es nach Fertigstellung etwa 240 Millionen Euro Verbindlichkeiten sein. Das ist eine große Summe, auch wenn sie durch Eigentum und Erträge hinterlegt ist. Investoren werden wohl notwendiger denn je, aber wer das sein wird, ist entscheidend. Im Verein werden wir die finanzielle Stabilität weiter absichern, auch durch den Ausbau der Frauenmannschaft.

Die Teilnahme an der neuen U21-Liga ist geplant, aber noch nicht offiziell bestätigt. Für viele Nachwuchsspieler wäre das existenziell. Ein klares Statement seitens des Vereins wäre wünschenswert. Eisern.