Union Berlin Blog: Vollkommen Union-verrückt!
Berlin – Eisern: TAG24 präsentiert den Union-Berlin-Blog, geführt von drei echten Ur-Berlinern und leidenschaftlichen Union-Fans.
Die Autoren stellen sich vor:
Icke (Jürgen Heinemann) ist seit Mitte der 70er Jahre Unioner. Beruflich ist er als Betriebswirt seit über 30 Jahren im Vertrieb tätig. Verheiratet, ein erwachsenes Kind, heute wohnhaft in Grünheide, gründete er diesen Blog und schreibt hier regelmäßig.
Unionfux (Tobias Saalfeld) ist seit über vier Jahrzehnten eingefleischter Union-Fan. Als freier Mitarbeiter arbeitet er für Theater, Funk und Fernsehen, wo er ebenfalls schreibt.
Beecke (Christian Beeck) bringt Bundesliga-Erfahrung mit (unter anderem Hansa Rostock, Energie Cottbus) sowie frühere Tätigkeiten als Manager bei Union. Er absolvierte 21 Länderspiele für DDR-Junioren und stammt aus dem Union-Nachwuchs. Beecke, Vater von zwei Kindern, berät unser Team im Blog.
Icke: Wie sonst ließe sich erklären, dass wir in dieser katastrophalen Saison ausgerechnet so ein Spiel An der Alten Försterei erleben? Großartige Tore, ein geschlossener Spielaufbau, eine stabile Abwehr – und alle Spieler geben Vollgas, laufen sich frei, kämpfen und engagieren sich. Augsburg hätte mit vier Toren noch Glück gehabt. Einige hundertprozentige Chancen von Burke, Burcu und Bogdanov blieben ungenutzt. Bis auf eine kurze Schwächephase zwischen der 65. und 82. Minute dominierten wir spielerisch das Geschehen.
Man konnte es kaum glauben: Ballstafetten mit Präzision und Tempo. Warum plötzlich? Von Januar bis April war davon nichts zu sehen. War Union „gedopt“? Wahrscheinlich. Es scheint, Marie-Louise Eta hat Mut bewiesen und war das „Doping“. Nachdem der Klassenerhalt gesichert war, stellte sie die Defensive um, ließ eine Viererkette spielen und setzte Querfeld auf die Bank. Sie gab der Mannschaft die klare Anweisung, den Ball kontrolliert und vorwärts zu spielen – und das gelang!
Unsere Treffer erzielten Illic (zweimal), Jeong und Schäfer. Insgesamt brachten wir 17 Torschüsse zustande. Besonders Schäfers Treffer ins Dreieck hat Chancen auf das Tor des Monats. Herausragend ist zudem die Passquote von 84 Prozent – Rekord beim 1. FC Union in der Bundesliga. Unser dritter Torwart Klaus ist hervorzuheben (Rönnow und Raab verletzt). Er strahlt Sicherheit aus, spielt schnelle und präzise lange Bälle, oft der Regisseur unserer Angriffe. Die ersten beiden Tore resultierten aus seinen Pässen und seinem Spielverständnis. Wer nächste Saison die Nummer eins wird, ist offen. Alle drei Torhüter sind stark. Legt der neue Trainer Wert auf schnelle, präzise Spieleröffnung, hat Klaus gute Chancen.
Unsere Abwehr mit Trimmel, Doekhi, Leite und Rothe stand sicher. Für die kommende Saison brauchen wir leider zwei neue Innenverteidiger. Friedrich und Nsoki scheinen als Verstärkungen festzustehen. Ein weiterer Abräumer („Vorstopper“), vor allem bei Querfelds Abgang, muss noch kommen. Schäfer und Kemlein bildeten das defensive Mittelfeld, Khedira fehlte – ein schlechtes Zeichen für seinen Verbleib. Die drei offensiven Mittelfeldspieler im 4-2-3-1-System waren Burke (rechts), Ansah (zentral) und Burcu (links). Ansah war etwas unauffällig, aber nicht enttäuschend. Burke mit seinen Sprints war der gefährlichste der drei, bereitete das zweite Tor vor. Burcu zeigte gute Technik und legte das dritte Tor auf. Und Illic? Sein Doppelpack spricht Bände, es hätte fast ein Hattrick werden können. Einsatz und Wille top! Toll auch, dass der 19-jährige Bogdanov seinen ersten Assist verbuchen konnte – das gibt Selbstvertrauen.
Wahrscheinlich werden in der nächsten Woche weitere Personalentscheidungen fallen, etwa zur Trainerfrage. Kaum jemand hätte etwas dagegen, wenn Frau Eta weitermachen würde – was wohl nicht passieren wird, dennoch spricht das für ihre Arbeit. Benötigt werden ein Top-Innenverteidiger, ein erstklassiger Sechser (falls Khedira geht), ein treffsicherer Stürmer und ein spielstarker Techniker wie Jeong, der aber mehr Durchsetzungsvermögen besitzt. Das Talent Güther (16 Jahre) wird vermutlich deutlich mehr Einsatzzeit bekommen.
Wir freuen uns über diesen überraschenden und schönen Saisonabschluss, den kaum jemand erwartet hatte. Außer vielleicht ich selbst – mein Tipp vor dem Spiel (unter Zeugen) war 4:0! Noch wichtiger als das Ergebnis war die Art und Weise: souverän, ballsicher und dominant. Eisern!
Unionfux: Toni Leistner bekommt bei Hertha BSC nach drei Jahren keinen neuen Vertrag. Kein Wunder, denn der Abwehrspieler wird im Sommer 36 und Hertha sucht jüngere Kräfte. Leistner hätte gerne weitergemacht, ist leicht enttäuscht. Die Verabschiedung durch die Fans war wohlwollend – gerade im Vergleich zu seiner bösen Begrüßung 2023 bei Hertha, als ein Transparent forderte, er solle den Verein verlassen. Mittlerweile schätzen viele Fans ihn jedoch und ironisch sagte Toni zum Abschied: „Berlin ist blau-weiß!“ – das habe er in den drei Jahren gelernt. Die Ostkurve mag solche populistischen Parolen, und Leistner hält daran fest. Vermutlich behauptete er Ähnliches auch bei Queens Park Rangers oder Dynamo Dresden – wobei das bei Dresden eher stimmt.
Das passt zur großspurigen Großmannssucht des Zweitligisten Hertha, und ja, deren Zuschauerschnitt ist trotz leichter Rückgänge beachtlich für die zweite Liga – auch wenn die deutschen Stadien allgemein recht gut gefüllt sind.
Aber so ist Berlin eben nicht. Berliner wissen, dass die Stadt keinen Karneval oder Oktoberfest hat. Selbst die Love Parade war für Auswärtige bedeutender als für Berliner. Hier herrscht oft Gleichgültigkeit, Weltstars können unbehelligt umherlaufen, und es stört höchstens die Touristen. Berlin ist weder blau-weiß noch rot-weiß, allenfalls in einzelnen Stadtteilen – sonst nicht.
Sportlich liegt Union seit einigen Jahren vorn (das kann kaum jemand bestreiten). Wie lange noch? Man weiß es nicht. Der DFB-Pokal mit seinen rund 400 Millionen wird allerdings wohl auf Jahre in Charlottenburg bleiben.
Wenn das jedoch Herthas Leben in Liga zwei leichter macht, sollen sie ruhig weiter lautstark „Berlin ist blau-weiß“ skandieren. Das ist wohl auch der Berliner Weg: Die Stadt selbst befindet sich seit langem im Sinkflug, was den Berliner zwar schmerzt, ihn aber kaum überrascht.
Ich bin gespannt, ob Toni Leistner, der großteils bei Zweitligisten spielte, noch einen neuen Verein findet. Er will es zumindest. Ich bin ihm nicht böse, dass er bisher diese Ansicht vertritt. Immerhin ist er Sachse und kein echter Berliner, da fehlen wohl gewisse Feinheiten. Aber eins kann ich ihm versichern: Die Ostkurve und die Waldseite hin oder her – Berlin ist weder das eine noch das andere – und das ist gut so.
Icke: Der 1. FC Union befindet sich derzeit in einer Phase der Ungewissheit. Wie so oft herrscht Rätselraten und stille Hoffnungen. Die nordkoreanische Verbalfront hält. Beim letzten Heimspiel gelang Trainerin Eta ihr erster Bundesliga-Sieg, der uns auf Platz 12 katapultierte. Wäre schön, wenn Loui nachlegt und auch das letzte Heimspiel gegen Augsburg gewinnt. Der HSV spielt zeitgleich in Leverkusen und hat es dort schwer. Mainz gastiert in Heidenheim, die um den Klassenerhalt kämpfen, womit sogar Platz zehn für uns möglich wäre. Dieser Rang bringt neben Prestige auch bares Geld.
Zum Spiel gegen Augsburg muss man nicht viel sagen – diese Mannschaft liegt uns nicht. In 13 Duellen konnten wir nur zwei Siege erzielen, Augsburg dagegen sechsmal gewinnen. Die Augsburger werden alles geben, da sie noch auf Platz sieben hoffen, der auch einen internationalen Startplatz bedeutet und damit zweistellige Millionen-Zuschüsse. Doch Angst zu verbreiten hilft nicht. Wenn wir so auftreten wie zuletzt, haben wir alle Chancen, das Spiel zu gewinnen. Die Viererkette wird wohl erneut auflaufen – und auch vier echte Stürmer. Das verspricht viel Freude.
Hinter den Kulissen wird intensiv nach einem neuen Trainer gesucht. Laut Medien gilt Christian Eichner aus Karlsruhe als Favorit. Auch Altmeister Breitenreiter und der Schweizer Lustrinelli, der bereits mit Fischer zusammenarbeitete, stehen im Rennen. René Wagner, ehemaliger Co-Trainer und Dresdner, gilt als Wildcard. Spannung bleibt.
Auch bei den Neuzugängen gibt es Gerüchte: Der belgische Verteidiger van den Bosch wurde angeblich verpflichtet, Marvin Friedrich soll ablösefrei aus Gladbach zurückkehren. Viele sind skeptisch, ich weniger. Wenn er fit ist, kann er Stammspieler werden. Weitere Namen wie Gerhardt (Wolfsburg), Bebou (Hoffenheim) und Cömert (Valencia) kursieren. Eine Weiterverpflichtung von Nsoki (bei uns mit Kaufoption) ist wahrscheinlich. Große Sensationen fehlen bislang.
Wir freuen uns auf ein großartiges Saisonfinale am Wochenende, nach dem wohl erste Entscheidungen veröffentlicht werden. Eisern!
Unionfux: Eine mutige Aufstellung mit vier Offensivspielern (Burcu, Ansah, Burke, Illic) – wann gab es das zuletzt auswärts? Dazu eine Viererkette, logisch, denn irgendwoher muss der vierte Angreifer kommen. Noch beeindruckender ist die Einstellung der Mannschaft, die mit einer Körpersprache und Spielweise auftritt, die wir lange vermisst haben. Der Gegner ist beeindruckt. In der ersten Halbzeit beherrschen wir das Spiel, was auch an Burcus aktivem und technisch versiertem Spiel liegt – leider bekommt er einige harte Fouls ab. Auffällig ist zudem der fast vollständige Verzicht auf lange, hohe Bälle, stattdessen setzen wir auf spielerische Lösungen.
So sieht unser Spiel endlich wieder wie Fußball aus und wir haben auch die besseren Chancen: Ilic zwingt Zentner mit einem Kopfball zu einer Glanzparade. Die Fans protestieren kurz gegen späte Sonntagsansetzungen – das Fernsehen diktiert den Spielplan und bezahlt die Vereine. Trotz Unterbrechung behalten wir die Chancenhoheit und führen durch eine schnell ausgeführte Ecke, die Trimmel auf Burcu bringt, der zu Kemlein passt. Dessen butterweiche Flanke verwertet Illic per Kopf zum 1:0. Kurz vor der Pause hat Burcu fast das 2:0 auf dem Fuß. Mainz bringt dagegen kaum Gefahr zustande und Klaus steht sicher im Tor, trotz nur dritter Torhüter-Position.
Nach der Pause wird Mainz deutlich aktiver, erzielt kurz nach dem Wiederanpfiff den Ausgleich. Doch der VAR kassiert ein Tor wegen Abseits zurück. Union bleibt spielbestimmend, muss aber in der Schlussphase noch zittern. Ilic trifft leider den Pfosten, doch in der 88. Minute köpft Burke nach Kopfballverlängerung von Illic zum 2:1 ein. In der Nachspielzeit spielt Skarke den entscheidenden Pass zu Juranovic, der zum 3:1 einschiebt. Der Sieg ist verdient – mit bester Leistung seit Monaten.
Trainerin Eta hat wichtige Stellschrauben gedreht, die Mannschaft spielt befreit und mutig. Diese Leistung sollte Maßstab für die nächste Saison sein. Glückwunsch an alle, besonders an Marie-Louise Eta, die erste Trainerin mit Bundesliga-Auswärtssieg. Heimsieg folgt.
Icke: Es geht nach Mainz, wo Urs Fischer als erfolgreicher Trainer agiert. Mainz ist stark, aber Union kann nicht mehr absteigen. Traut sich Eta zu experimentieren? Vielleicht bekommt Güther eine Chance, Kral könnte überraschend bleiben. Köhn wird auf der linken Außenbahn erwartet. Klaus soll erneut das Tor hüten und hat bewiesen, wie stark er als Nummer drei sein kann. Die Abwehr wird sich mit Ausfällen verändern müssen. Schäfer und Kemlein bilden das defensive Mittelfeld, Khedira fehlt gesperrt. Das Mittelfeld besteht aus Burke, Ansah und Burcu. Vorne läuft Illic auf. Die Aufstellung wird spannend, besonders gegen den starken Gegner Mainz.
Die Gerüchte um Abgänge und Zugänge nehmen zu. Manager Ruhnert gilt als unglücklich, nicht alle Transfers sind gelungen. Doch Fans fiebern weiter mit, hoffen auf Tore und Siege. Unfassbares Union! Eisern.
Unionfux: Nach dem vorzeitigen Klassenerhalt werden Stimmen laut, u.a. von Torsten Mattuschka, dass Baumgart wohl den Punkt geholt hätte, den nun Eta eingefahren hat. Doch man sollte die grauenvolle Rückrunde unter Baumgart nicht vergessen, sie wurde nur durch eine starke Hinrunde kaschiert. Die Mannschaft ist spielerisch, taktisch und physisch oft überfordert. Ein Trainerwechsel war notwendig, Baumgart hätte früher gehen sollen. Nun braucht Union einen echten Fachmann, der aus dem Kader das Maximum herauskitzelt und die Kommunikation beherrscht. Die nächste Saison entscheidet über die Zukunft der Bundesliga-Zugehörigkeit von Union.
Zum Thema Fairplay im Köln-Spiel: Trimmel verzichtete auf die Rückgabe des Balls nach Verletzung, was vom „Kicker“ kritisiert wurde. Doch das Gesamtbild zeigt, dass Köln viel Zeit schindete und das Spiel störte. Trimmel handelte richtig, auch wenn es nicht jeder versteht. Fairplay ist im Profi-Fußball oft eine Illusion.
Unionfux: Halleluja, die Saison ist vorbei! Das 0:0 gegen Köln reicht, da die Konkurrenz patzt. Die Rückrunde war die schlechteste seit 2009/10 mit nur einem Auswärtssieg und einem glücklichen Heimsieg. Die Mannschaft spielte befreit unter Eta und sicherte den Klassenerhalt. Nun muss eine Analyse folgen, denn die Schwächen sind offenkundig: schlechte Abwehr, mangelnde Laufbereitschaft, schlechte Passquote und wenig Kreativität. Ein erfahrener Trainer mit einer klaren Idee wird dringend benötigt. Die Lage ist ernst, und man muss aus den Fehlern lernen.
Unionfux: Im Heimspiel gegen Köln zeigt sich wieder die altbekannte Schwäche: Über 70 Minuten sind wir hinten und vorne schwach, liegen mit 0:2 zurück. Köln nutzt unsere Fehler clever aus. Doch in den letzten 20 Minuten zeigen wir Kampfgeist und holen noch ein 2:2. Trotzdem bleibt die Frage, warum die Mannschaft so lange lethargisch agiert und warum nicht früh genug reagiert wird. Die Taktik ist weiterhin problematisch, die technische Qualität nicht ausreichend, die Einsatzbereitschaft niedrig. Die Mannschaft und Trainerin müssen sich dringend steigern. Der Punkt ist wichtig, aber reicht kaum. Eisern.
Icke: Am Samstag gegen Köln sind nur drei Punkte erlaubt, um entspannt die Saison ausklingen zu lassen. Rönnow und Raab fehlen verletzt, doch Klaus zeigte zuletzt in Leipzig seine Qualität. Die beste Elf soll auflaufen, voraussichtlich mit Köhn und Kral. Köln hat starke Offensivspieler, darunter El Mala, Bülter, Kaminski. Union muss aggressiv und fokussiert auftreten, die Defensive stabilisieren und vor allem mutig in den Strafraum ziehen. Eisern!
Unionfux: Ein enttäuschender April: Weder Ergebnisse noch Leistungen stimmen. Die Mannschaft wirkt lustlos und verspielt, die Qualität reicht nicht aus. Einige Spieler sind demotiviert, viele Fehler häufen sich. Die Trainerin schont Köhn und Kral, obwohl ihre Leistung besser wäre als die der Startspieler. Der Mai muss ein Wendepunkt werden, um die Heimstärke zu verbessern. Rönnow fällt verletzt aus, es gibt drei Bundesligadebütanten in der Torwartreihe. Der Endspurt muss gelingen!
Icke: Wieder ein schwaches Spiel in Leipzig. Nach einer frühen Verletzung von Rönnow zeigte sich unsere Abwehr wackelig. Rothe hat Schnelligkeitsprobleme, die Außenbahnen konnten kaum Druck entfalten. Die Offensive ist harmlos, viele Fehler im Passspiel. Wechsel kamen spät und brachten wenig. Die Mannschaft steckt in einer Krise, es droht ein Abstiegskampf. Gegen Köln müssen dringend drei Punkte her. Eisern!
Unionfux: Wir treten auf der Stelle, auch unter neuem Trainer. Noch vier Spiele und vermutlich nur noch ein Sieg nötig. Die Heimstärke ist weg. Das Spiel gegen RB Leipzig wird schwer, aber es gibt keinen Druck auf uns. Hoffnung auf eine spielerische Steigerung und auf Glück. Nsoki wird fest verpflichtet, was gemischte Gefühle auslöst. Wir hoffen, dass der Kader hält und die Mannschaft funktioniert. Eisern.
Icke: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Unioner strömen ins Stadion mit dem Wunsch, endlich wieder guten Fußball zu sehen und zu gewinnen. In Wolfsburg gerieten wir früh in Rückstand und verloren mit 1:3. Viele Chancen wurden vergeben, die Abwehr wackelte. Die Einwechslungen kamen zu spät. Ilic erzielte sein erstes Bundesliga-Tor. Die Mannschaft braucht dringend mehr Konstanz, Torgefahr und eine klare Handschrift vom Trainer. Eisern!
Icke: Am Samstag empfangen wir Wolfsburg zum Abstiegsgipfel. Die Wölfe sind in großer Not, während wir in der Tabelle auf Platz 9 stehen. Sie müssen das Spiel machen, was uns Chancen eröffnet. Wir müssen unsere Tugenden zeigen – Teamarbeit, Kampf und Unterstützung der Fans. Die neue Trainerin Eta sorgt für Aufmerksamkeit. Wir sind nicht aus dem Schneider, aber zuversichtlich. Eisern!
Unionfux: Die frühzeitige Entlassung von Baumgart – mitten in der Saison – und die sofortige Ernennung von Marie-Louise Eta zur Cheftrainerin sind mutige Schritte. Eta ist die erste Frau, die ein Bundesligateam betreut. Die Entscheidung zeigt, dass der Verein die Probleme erkannt hat und handeln will. Wir danken Baumgart für seine Arbeit und hoffen, dass Eta die Mannschaft wieder auf Kurs bringt. Eisern!
Unionfux: Die Niederlage gegen Heidenheim war verdient. Die Mannschaft zeigte zu wenig Einsatz und Konzentration, machte viele Fehler hinten und war offensiv harmlos. Es fehlt die richtige Einstellung, die Bereitschaft zum Kampf und zum Siegen. Wenn wir weiterhin so auftreten, werden wir noch in Schwierigkeiten kommen. Der Trainer muss die Mannschaft besser einstellen. Eisern!
Icke: Am Samstag treten wir beim Angstgegner Heidenheim an. Dort haben wir aus fünf Spielen nur einen Punkt geholt. Heidenheim ist zwar Tabellenletzter, aber zuhause stark. Wir setzen auf eine stabile Abwehr und hoffen auf knappe Erfolge. Güther könnte erstmals Spielzeit bekommen. Wir erwarten ein enges Spiel. Eisern!
Unionfux: Trotz des Pokalfights gegen Bielefeld war unser Auftritt nicht überzeugend. Obwohl wir früh in Führung gingen, verloren wir nach Verlängerung knapp. Die Offensive blieb schwach, viele Fehler traten auf. Trotzdem geht es weiter im Pokal. Die Mannschaft muss sich steigern, um in der Liga zu bestehen. Eisern!
Icke: Nach acht Spielen steht Union mit 10 Punkten in der Bundesliga und in der zweiten Pokalrunde. Die Defensive steht gut, aber offensiv hapert es. Viele Spieler konnten sich noch nicht durchsetzen. Der Kader ist groß, aber es fehlen Führungsspieler im Mittelfeld und Angriff. Die kommende Saison wird eine Herausforderung. Eisern!
Unionfux: In den letzten Testspielen gab es einige Niederlagen, zuletzt gegen Rapid Wien Unentschieden. Unser Mittelfeld braucht dringend mehr Kreativität. Nsoki ist als Leihspieler aus Hoffenheim gekommen, aber verletzt. Die Transferphase läuft noch, wir hoffen auf Verstärkungen. Eisern!
Icke: Die Bundesliga wird wieder spannender durch den Aufstieg von HSV und Köln. HSV baut eine starke Mannschaft auf, Köln holt interessante Spieler. Neben den Aufsteigern sind weitere Teams im Abstiegskampf. Union muss sich behaupten, vor allem mit einem starken Kader und Stabilität in der Defensive. Eisern!
Unionfux: Die Zukunft von Doekhi und Leite ist ungewiss. Beide sind Schlüsselspieler. Vogt wird vermutlich gehen, was bedauerlich ist. Querfeld ist jung, aber langsam. Wir brauchen erfahrene und schnelle Innenverteidiger. Hoffen auf eine vernünftige Lösung. Eisern!
Icke: Der Saisonstart war durchwachsen. Der Auftaktsieg gegen Stuttgart glückte, aber es gibt viel Verbesserungspotenzial. Unser Kader ist breit, aber die Qualität fehlt in manchen Bereichen. Wir hoffen auf Talente und einige Transfers. Eisern!
Unionfux: Zum Abschluss eine Wahl: Unioner des Jahres dürfte erneut Frederik Rönnow werden. Er ist unser konstantester und bester Spieler, ein ruhiger Rückhalt mit tollen Paraden. Er ist unverzichtbar für den Klassenerhalt. Wir hoffen auf eine starke Saison mit ihm im Tor. Eisern!
Icke: Die deutsche Nationalmannschaft verlor gegen Frankreich mit 0:2. Es fehlte an Einsatz und Emotionen. Verletzungen und unerklärliche Entscheidungen belasteten das Team. Die Mannschaft muss sich neu formieren. Eisern.
Unionfux: Die Verpflichtung von Ilyas Ansah aus Paderborn ist eines der Highlights der letzten Jahre. Er bringt Potential und Schnelligkeit mit. Zusammen mit Illic und Jeong könnte er für frischen Wind sorgen. Wir hoffen auf eine erfolgreiche Saison. Eisern!
Icke: Die Gerüchte um Remberg, Selke und andere Spieler halten an. Wir brauchen dringend einen treffsicheren Stürmer und einen kreativen Mittelfeldspieler. Die Transferphase wird entscheidend für die Zukunft. Eisern!
Unionfux: Der letzte Sieg in Augsburg datiert aus der 2. Liga. Wir wollen diesen Fluch brechen und die Saison mit einem Erfolg beenden. Ein Sieg wäre ein versöhnlicher Abschluss. Eisern!
Icke: Zum Abschluss der Saison empfangen wir Heidenheim. Der Klassenerhalt ist sicher, aber wir wollen uns noch verbessern. Heidenheim ist stark, aber wir wollen die Punkte behalten. Eisern!
Unionfux: Das letzte Heimspiel gegen Heidenheim ist bedeutungslos für den Klassenerhalt, aber eine Chance, die schwache Heimbilanz aufzubessern. Wir hoffen auf einen klaren Sieg. Eisern!
Icke: Die Saison verlief durchwachsen mit Höhen und Tiefen. Der Klassenerhalt ist geschafft, aber spielerisch gibt es viel Luft nach oben. Die Offensive war oft harmlos, die Defensive solide. Nun gilt es, für nächste Saison besser aufgestellt zu sein. Eisern!
Unionfux: Vogt und Juranovic werden wohl wechseln, viele Spieler suchen einen neuen Verein. Die Mannschaft wird jünger, aber wir brauchen weiterhin Qualität in Schlüsselpositionen. Das Sommer-Transferfenster wird spannend. Eisern!
Icke: Die Verpflichtung von Ansah und die Rückkehr von Illic sind ein gutes Signal. Wir hoffen, dass sie der Offensive neue Impulse geben. Auch Jeong bleibt an Bord. Das große Ziel ist es, aus der Defensive heraus mehr Tempo und Variabilität ins Spiel zu bekommen. Eisern!
Unionfux: Die Saison ist vorbei. Trotz aller Schwächen ist der Klassenerhalt gefeiert. Nun gilt es, aus Fehlern zu lernen, die Mannschaft weiterzuentwickeln und den Verein stabil zu halten. Wir freuen uns auf die Zukunft. Eisern!