Uli Hoeneß äußert sich verärgert zum Topspiel: So reagiert Bayer-Boss Simon Rolfes auf die Kritik
Von Thomas Eßer
Leverkusen – Im Streit zwischen Simon Rolfes (44) und Uli Hoeneß (74) geht es nach dem hitzigen Duell zwischen Bayer 04 und dem FC Bayern drunter und drüber. Der Geschäftsführer von Bayer 04 kann die Vorwürfe des ehemaligen Münchner Managers nicht nachvollziehen.
„Das verstehe ich nicht und sehe das ganz anders“, erklärte der frühere Profi am Sonntagmittag im „Doppelpass“ als erste Reaktion.
Rolfes erläuterte weiter: „Es gab sicherlich einige Situationen, die vom Video-Schiedsrichter überprüft wurden und dadurch zu kleinen Pausen führten. Abgesehen davon ließ der Schiedsrichter das Spiel aber weitgehend fließen. Es gab Spielfluss, Torraumszenen und intensive Zweikämpfe auf dem Platz.“
Dem Leverkusener Geschäftsführer zufolge habe er trotz seines relativ jungen Alters bereits „ganz andere Partien“ erlebt.
Uli Hoeneß, Ehrenpräsident des FC Bayern, hatte in der BILD das Schiedsrichterteam rund um Hauptreferee Christian Dingert (45) scharf kritisiert: „Das war die schlechteste Leistung eines Schiedsrichter-Teams, die ich jemals bei einem Bundesligaspiel gesehen habe.“
Im Bundesliga-Topspiel am Samstag stellte Dingert zudem die beiden Bayern-Spieler Nicolas Jackson und Luis Díaz vom Platz. Jackson erhielt eine rote Karte, Díaz wurde mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen.
Darüber hinaus wurden zwei Treffer der Bayern durch Jonathan Tah (30) und Harry Kane (32) jeweils wegen eines vorherigen Handspiels aberkannt.