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Trainings-Schock bei Union: Droht nun auch der Ausfall von Rönnow?

Berlin – Es kommt noch dicker! Bei Union Berlin könnte die nächste schlechte Nachricht bevorstehen. Beim offenen Training erlebten die etwa 100 Zuschauer einen Schockmoment: Stammtorhüter Frederik Rönnow (33) musste die Einheit vorzeitig verlassen.

Der 33-Jährige landete unglücklich und blieb anschließend plötzlich am Boden liegen. Nach einer kurzen Behandlung brach er das Training ab und begab sich gemeinsam mit Mannschaftsmediziner Marvin Minkus in die Kabine.

Ob es sich lediglich um einen Schrecken handelte oder doch eine Verletzung vorliegt, ist momentan unklar. Ebenso ist offen, ob er am Sonntag beim wichtigen Auswärtsspiel gegen den SC Freiburg (17.30 Uhr/DAZN) fehlen wird.

Ein Ausfall wäre ein harter Rückschlag für die Eisernen. An seiner Leistung liegt die aktuelle Negativserie nicht – denn in den letzten zehn Begegnungen konnte Union nur einen Sieg erzielen. Der Abstiegskampf hat das lange als sicher geltende Team aus Köpenick wieder eingeholt.

Auf jeden Fall werden in Freiburg sowohl der rotgesperrte Andras Schäfer (26) als auch Leopold Querfeld (22) nicht zur Verfügung stehen. Der Innenverteidiger erhielt am Sonntag seine fünfte Gelbe Karte.

Positiv zu vermerken ist, dass Tom Rothe (21) nach längerer Pause wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist. Ein Einsatz in Freiburg erscheint jedoch noch zu früh. Noch immer konnten die Union-Profis Robert Skov (29) und Diogo Leite (27) nicht mit der Mannschaft trainieren.