Trainerwechsel bei den FCM-Spielern derzeit kein Thema
Magdeburg – Nach der neunten Niederlage vor heimischem Publikum im zwölften Saisonspiel des 1. FC Magdeburg und der daraus resultierenden 17. Position in der Tabelle wurde nach dem Duell gegen Karlsruhe bereits die Frage nach einem Trainerwechsel laut. Für die Spieler des FCM steht ein solcher Schritt allerdings nicht zur Debatte.
„Mit den beiden [Anm. d. Red.: Ibold und Sander] haben wir eigentlich eine positive Wende eingeleitet. Wir haben gezeigt, dass wir mit dem aktuellen Trainerteam erfolgreich sein können. Ein Austausch auf der Trainerposition ist deshalb momentan kein Thema“, erklärt Kapitän Dominik Reimann (28) auf die Frage, ob ein Trainerwechsel in Erwägung gezogen wird.
Für den Torwart steht ein anderes Problem im Vordergrund: „Wir fallen teilweise wieder in alte Muster zurück und kassieren zu einfache Gegentore.“ Diese Einschätzung teilt offenbar die gesamte Mannschaft. Dennoch ist es bislang nicht gelungen, diese individuellen Fehler zu beheben. Allerdings dürfte auch ein neuer Trainer hier keine schnellen Lösungen bieten können.
Die „Wende“, von der Keeper Reimann sprach, bezieht sich auf die Phase vor der Winterpause sowie den Rückrundenstart gegen Braunschweig. In diesem Zeitraum konnten die Blau-Weißen vier Siege aus fünf Partien erzielen. Auf die Frage von Sky, ob eine ähnliche Erfolgsserie unter Sander und Ibold erneut möglich sei, antwortete Alexander Nollenberger (28) klar und ohne Zweifel: „Auf jeden Fall.“
Der Fußball, den Magdeburg zeigt, ist deutlich besser als der aktuell 17. Tabellenplatz, den die Elbestädter belegen. Früher oder später müssen jedoch positive Ergebnisse folgen, denn am Ende zählen bei der Mission Klassenerhalt vor allem Siege und Punkte.