Trainer Duda vom CFC äußert sich zur Häufung von Gegentoren nach Standardsituationen
Chemnitz – „Am Samstag, wenn wir auf die konterstärkste Mannschaft der Liga treffen, müssen wir sofort eine deutliche Leistungssteigerung zeigen“, erklärte CFC-Coach Benjamin Duda (37) am Donnerstag während der Pressekonferenz vor dem Spiel. Dabei bezog er sich auf den kommenden Gegner Rot-Weiß Erfurt sowie die Vielzahl an Gegentoren nach Standards in den letzten beiden Partien der Himmelblauen.
In den Begegnungen gegen Chemie Leipzig (1:2) und den Halleschen FC (1:3) musste die CFC-Defensive insgesamt fünf Treffer hinnehmen. Zuvor blieben die Chemnitzer in den ersten beiden Spielen des neuen Jahres mit einem 1:0-Sieg in Magdeburg und einem 3:0-Heimsieg gegen Lok Leipzig ohne Gegentor. Gegen Babelsberg gelang zudem ein beeindruckendes 5:1 zuhause.
„Innerhalb von nur vier Tagen haben wir fünf Gegentore kassiert, allerdings keines davon aus dem Spiel heraus. Drei der Gegentore fielen nach Eckbällen, eines nach einem Elfmeter und eines infolge eines Einwurfs. Das zeigt, dass wir in diesen beiden Spielen nicht gravierend schlecht verteidigt haben. Wir haben kaum Chancen zugelassen“, erläuterte Duda ausführlich.
Der Fußballtrainer machte deutlich: „Gefühlt haben wir uns in Leipzig und Halle etwas von dem erarbeitet, was wir uns in den ersten Monaten des Jahres 2026 aufgebaut hatten, eingebüßt – allerdings muss man betonen, dass keines der fünf Gegentore aus dem Spiel heraus fiel.“
Er fügte hinzu: „Daher liegt mein Fokus schnell auf der mentalen Frische, der Konzentration, der Einstellung und der Haltung jedes einzelnen Spielers: Es passiert nichts einfach so, sondern es ist die Verantwortung jedes Einzelnen, die richtige Zuordnung, Struktur und Organisation beim Verteidigen gegnerischer Standards sicherzustellen.“
Ob es dem CFC am Samstag gegen Erfurt (Anpfiff 14 Uhr, live im MDR) gelingt, sich defensiv wieder deutlich stabiler zu präsentieren? Positiv zu vermerken ist, dass mit Tom Baumgart (28) und Niclas Walther (23) beide Außenverteidiger zurückkehren, die beim Auswärtsspiel in Halle gesperrt waren.
Auf der anderen Seite wird der kopfballstarke Dejan Bozic (33), der eine Bänderverletzung im Sprunggelenk erlitten hat, wie bereits in Halle, erneut ausfallen. Duda dazu: „Seit Donnerstag nimmt er teilweise wieder am Training teil. Wir werden kurzfristig entscheiden, ob er am Samstag für einen Einsatz in Teilzeit infrage kommt.“
Regionalliga Nordost Tabelle
Der Meister der Saison 2026 bestreitet am Ende der Spielzeit zwei Aufstiegsspiele gegen den Titelträger der Regionalliga Bayern. Der Sieger dieser Duelle steigt in die 3. Liga auf. Die Anzahl der Absteiger aus der 3. Liga bestimmt, wie viele Teams maximal aufsteigen dürfen, wobei bis zu vier Mannschaften betroffen sein können.