FCSP-Blog: Trainer Alexander Blessin bezeichnete Schiedsrichter im Spiel gegen Freiburg als „respektlos“
Hamburg – Der FC St. Pauli befindet sich weiterhin im akuten Kampf gegen den Abstieg und benötigt dringend Zähler. Im Heimspiel gegen den SC Freiburg mussten sich die Kiezkicker am Ende mit 1:2 geschlagen geben. Nach der Länderspielpause wartet am Ostersonntag mit Union Berlin der nächste Gegner auf das Team.
Der Unparteiische der letzten Begegnung, Florian Badstübner, sorgte mit einigen seiner Entscheidungen für Unmut bei Blessin. Der Cheftrainer des FC St. Pauli erhielt wegen Meckerns die Gelbe Karte und äußerte anschließend seinen Unmut über das Geschehene.
In unserem St.-Pauli-Blog halten wir Euch stets über die neusten Entwicklungen rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und alle weiteren Ereignisse im Millerntor-Stadion auf dem Laufenden.
Im Spiel am Sonntagabend gegen Freiburg (1:2) wurde Alexander Blessin (52) vom Schiedsrichter Florian Badstübner (35) mit einer Gelben Karte bedacht. Der Pfiff erfolgte nach lautstarker Kritik des Trainers an der Seitenlinie.
Nachdem die Gäste aus Breisgau kurz vor Ende der zweiten Halbzeit den 2:1-Siegtreffer erzielt hatten und das Spiel somit drehten, zeigte sich Blessin sichtlich enttäuscht. Zudem ließ der Schiedsrichter mehrere Zweikampfsituationen laufen, die sowohl das gesamte Stadion als auch der Trainer lautstark als Foul einforderten.
Dass Badstübner Blessin die Gelbe Karte offenbar mit einem Grinsen präsentierte, wertete der FCSP-Coach im Nachgang im Interview mit DAZN als „respektlos“. Bei der anschließenden Pressekonferenz erläuterte er, was ihn an der Situation besonders störte.
„Meine Aussage war nicht besonders geschickt, aber sie kam aus der Emotion heraus, ganz ehrlich“, erklärte Blessin. „Es geht hier um sehr viel“, spielte er auf den Abstiegskampf an. „Wenn sich dann jemand an so etwas erfreut, tut das einfach weh“, ergänzte er und räumte letztlich ein: „Die Gelbe Karte habe ich mir verdient. Aber das andere wäre nicht notwendig gewesen. Lassen wir es dabei bewenden.“
Unter herrlichem Frühlingswetter traf der Mannschaftsbus des FC St. Pauli gegen 16 Uhr am Millerntor ein. Mehrere hundert Fans empfingen ihr Team vor dem Anpfiff gegen Freiburg mit Fahnen und Bengalos.
Es wird erwartet, dass Freiburgs Trainer Julian Schuster (40) mit den ehemaligen Kiezkickern Philipp Treu (25) und Igor Matanovic (22) in der Startelf gegen St. Pauli antreten wird.
Matanovic ist praktisch ein Eigengewächs des FC St. Pauli. Der 22-Jährige durchlief die gesamte Jugend bei den Braun-Weißen und gab bereits 2020 im Alter von 17 Jahren sein Profi-Debüt in der 2. Bundesliga. Seit Sommer 2025 läuft er gemeinsam mit seinem ehemaligen Teamkollegen Treu für den SC Freiburg auf.
Treu absolvierte den Großteil seiner Profiausbildung in Freiburg zwischen 2017 und 2023. Zwischen 2023 und 2025 spielte er kurzzeitig am Millerntor, wo er sich zum Aufstiegshelden entwickelte.
Neben den beiden stehen weitere ehemalige Kiezkicker wie Carlo Buckhalfa (26), Noah Weisshaupt (24) und Robert Wagner (22) bei beiden Clubs unter Vertrag. Auch FCSP-Sportchef Andreas Bornemann (54) war in seiner aktiven Laufbahn beim SC Freiburg engagiert.
Oha! Florian Badstübner (35) war der Schiedsrichter im Spiel gegen Freiburg. Unter seiner Leitung hatten die Kiezkicker bislang wenig Erfolg.
Der FIFA-Unparteiische leitete bislang zehn Spiele mit St. Pauli: darunter zwei DFB-Pokalspiele, zwei Bundesligapartien und sechs Partien in der 2. Bundesliga. Lediglich ein Spiel konnte St. Pauli gewinnen – in der Saison 2022/23 setzte man sich unter seiner Leitung mit 3:0 gegen Magdeburg durch.
Insgesamt gab es sechs Niederlagen unter Badstübners Pfeife, drei Spiele endeten unentschieden.
Zuletzt beendete der 35-Jährige den Pokaltraum von St. Pauli durch das 0:3 in Leverkusen.
Im nächsten Heimspiel gegen Freiburg werden die Kiezkicker ein spezielles Sondertrikot tragen.
Gemeinsam mit der Initiative „Kein Bock auf Nazis“ möchte der Verein ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus setzen. Die Botschaft der Initiative ist auf der Vorderseite des Trikots abgedruckt.
Der FC St. Pauli arbeitet schon seit längerer Zeit mit „Kein Bock auf Nazis“ zusammen und möchte mit dieser Aktion sein langjähriges Engagement gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus hervorheben.
500 Exemplare des Sondertrikots werden im freien Verkauf angeboten. Von jedem verkauften Jersey fließen fünf Euro direkt als Unterstützung an die Initiative, teilte der Verein mit. Die von den Spielern getragenen Trikots werden anschließend verlost. Die Erlöse kommen der Arbeit gegen Rechtsextremismus zugute.
Zweimal wöchentlich stellt sich St. Paulis Cheftrainer Alexander Blessin (52) den Fragen der Medienvertreter, doch manchmal übernehmen auch die jüngeren Fans das Ruder. Die FCSP-Rabauken hatten bei ihrer eigenen Pressekonferenz eine ganz besondere Frage an den Coach.
„Wenn du und dein Team in einer Zombie-Apokalypse wärt, wer würde zuerst sterben und wer am längsten überleben?“, wollte ein Junge wissen. Blessin hörte aufmerksam zu und konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. „Boah, das ist echt eine harte Frage.“
Nach kurzem Überlegen antwortete er: „Da gibt es keinen Einzelnen, wir sind eine Mannschaft und handeln gemeinsam, da kann ich niemanden herausheben.“
Die Rabauken hakten nach: „Wer würde aber am längsten überleben?“ Blessin nannte schließlich ein Duo: „Wer wohl am längsten durchhält, weil er vermutlich am meisten laufen kann, ist wahrscheinlich Mathias Pereira Lage oder Jackson Irvine, da sie fast immer rund 13 Kilometer pro Spiel zurücklegen.“
Doch damit war noch nicht Schluss – die Kinder fragten, wer sich am besten verstecken könne. Blessin lachte und entgegnete schmunzelnd: „Wir wollen ja eigentlich keine Spieler, die sich verstecken.“
Während Eric Smith (29), Arkadiusz Pyrka (23) und Nikola Vasilj (30) noch um die letzten WM-Tickets kämpfen, geht es für andere Kiezkicker in den anstehenden Länderspielen darum, sich für weitere Einsätze zu empfehlen.
Connor Metcalfe (26) hat die Hoffnung auf die WM im Sommer noch nicht aufgegeben und hofft auf Einsatzzeiten in den Spielen Australiens gegen Kamerun (27. März, 10.10 Uhr) und Curacao (31. März, 11.10 Uhr). Jackson Irvine (32) hingegen wurde vorsorglich geschont und ist nicht dabei.
Joel Chima Fujita (24) und Tomoya Ando (27) reisen gemeinsam nach Großbritannien, wo Japan zunächst gegen Schottland (28. März, 18 Uhr) und anschließend gegen England (31. März, 20.45 Uhr) antreten wird.
Abdoulie Ceesay (22) und Gambia bestreiten am 31. März ein einziges Länderspiel gegen Senegal (21 Uhr).
Für Danel Sinani (28) wird es besonders ernst: Mit Luxemburg stehen Nations-League-Qualifikationsspiele gegen Malta am 26. und 31. März jeweils um 18 Uhr an.
Mit acht Spieltagen vor Saisonende steckt der FC St. Pauli mitten im Abstiegskampf. Der Druck ist groß, doch Abwehrspieler Hauke Wahl (31) betrachtet die Situation etwas gelassener.
„Bei uns herrscht eine gute Mischung aus Lockerheit und Anspannung“, beschrieb er die Stimmung. „Locker zu bleiben ist wichtig und hilfreich. Man kann nicht ständig angespannt zuhause sitzen, sonst verkrampft man.“
Aus seiner Sicht sei es ein Vorteil, dass die Mannschaft von Beginn an wisse, dass es nur um den Klassenerhalt gehe. „Das kann uns helfen. Es ist schön, dass es so knapp zugeht. Wir sind nicht nervös, als Fußballer wissen wir, wie man mit Druck umgeht“, erläuterte Wahl weiter.
Für ihn persönlich sei Druck sogar förderlich: „Nur wenn man Druck spürt, kann man alles geben. Du bist zu hundert Prozent fokussiert. Sobald die Spannung nachlässt, wird es schwierig. Das haben wir beim letzten Spiel des Vorjahrs in Bochum gesehen. Die besten Spiele sind immer die, bei denen es um etwas geht.“
Drei Profis des FC St. Pauli kämpfen in der kommenden Woche mit ihren Nationalmannschaften um die letzten WM-Tickets für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko.
Eric Smith (29) wurde nach mehreren verletzungsbedingten Ausfällen für Schweden nominiert. Die Tre Kronor treffen im Playoff-Halbfinale zunächst auf die Ukraine (26. März, 20.45 Uhr). Bei einem Weiterkommen könnte es zu einem internen Duell mit Arkadiusz Pyrka (23) kommen, der mit Polen gegen Albanien (26. März, 20.45 Uhr) antritt.
Der dritte im Bunde ist Nikola Vasilj (30), der mit Bosnien-Herzegowina gegen Wales (26. März, 20.45 Uhr) spielt. Der Sieger trifft im Finale auf Italien oder Nordirland.
Fabian Hürzeler (33), der mit St. Pauli in die Bundesliga aufgestiegen war, misst sich inzwischen in der Premier League mit den besten Spielern der Welt. Kürzlich verlor sein Team Brighton & Hove Albion knapp mit 0:1 gegen Tabellenführer Arsenal London. Hürzeler kritisierte danach das Zeitspiel der Gunners.
Dies führte dazu, dass Matthias Sammer (58) am Dienstagabend vor dem Spiel von Bayer Leverkusen bei Arsenal bei Amazon Prime Stellung bezog: „Zu Arsenal sage ich nur: Die sollen den Mund halten. Im Fußball gibt es keine B-Noten. Es geht um Titel, und wer Titel holt, hat Recht.“
Der Experte richtete seine Kritik direkt an den Ex-St.-Pauli-Trainer: „Fabi Hürzeler, den ich sehr schätze, aber bevor du so ein Team kritisierst, musst du drei Titel gewonnen haben und nicht nur mit Pauli aufgestiegen sein. Respekt ist das A und O.“
Wie bekannt wurde, tauschte sich Hürzeler mit Arsenal-Coach Mikel Arteta (43) erneut aus, bestätigte dabei aber sein kritisches Statement.
Eigentlich arbeitet Hauke Wahl am Millerntor, an der Kollaustraße oder in anderen Bundesliga-Stadien, doch am Montag setzte er sich ausnahmsweise an die Supermarktkasse – für einen guten Zweck.
Der Erlös aus seiner Zeit als „Aushilfskassierer“ bei EDEKA in der Rindermarkthalle ging komplett an den guten Zweck. Die Filiale erhöhte die Summe auf insgesamt 10.000 Euro. Das Geld fließt an die FC St. Pauli Rabauken und soll ein Fußballcamp für Kinder aus Familien ermöglichen, die sich eine Teilnahme sonst nicht leisten könnten.
„Es war schön zu erleben, wie positiv die Kundschaft reagierte. Mir liegt die Arbeit der Rabauken sehr am Herzen. Kinder früh für Bewegung, Teamgeist und gesunde Ernährung zu begeistern, ist enorm wichtig. Wenn ich da helfen kann, mache ich das gern“, erklärte Wahl die Aktion.
Die Bedeutung von James Sands (25) für den FC St. Pauli wurde beim vergangenen Spiel in Gladbach deutlich. Der US-Amerikaner fehlte schmerzlich. Die Nachricht von seiner schweren Verletzung traf die Mannschaft hart.
„Für mich war das ein Schock. Sein Ausfall schmerzt sehr“, sagte Hauke Wahl (31). „Er ist ein absoluter Stabilisator, gerade in den starken Phasen, die er hatte. Er hat eine enorme Zweikampfstärke.“
Die Verletzung ist für Sands doppelt bitter: Sein Leihvertrag endet zum Saisonende, sodass er wohl nicht mehr für St. Pauli auflaufen wird, zudem verliert er die Chance auf die Heim-WM, auf die er gehofft hatte.
„Eine WM im eigenen Land – ich kann mir das nicht vorstellen, weil ich zu weit entfernt bin – aber für ihn war es ein großer Traum. Er hätte es verdient gehabt“, gestand Wahl. „Es tut uns weh, aber menschlich ist es für ihn eine herbe Enttäuschung, nicht dabei zu sein. Als Mannschaft müssen wir ihm jetzt helfen, wieder aufzustehen.“
Ein gutes Omen? Daniel Schlager (36) wird am Freitagabend (20.30 Uhr) das Abstiegsduell zwischen St. Pauli und Borussia Mönchengladbach leiten. Die Kiezkicker haben unter ihm eine ansprechende Bilanz.
In sieben Spielen mit Schlager als Schiedsrichter gewann St. Pauli viermal, verlor nur einmal. Zuletzt leitete er die zweite DFB-Pokalrunde, in der St. Pauli im Elfmeterschießen gegen Hoffenheim triumphierte.
Gladbach hingegen hat unter dem 36-Jährigen eine durchwachsene Bilanz: von 13 Spielen gewannen sie nur drei, verloren vier. In dieser Saison pfiff Schlager das torlose Unentschieden der Fohlen am sechsten Spieltag gegen Freiburg.
St. Pauli und Gladbach trafen in dieser Saison bereits zweimal aufeinander, mit unterschiedlichem Ausgang. Besonders Haris Tabakovic (31) machte sich dabei mit drei Treffern für Gladbach bemerkbar.
„Er ist einer ihrer Schlüsselspieler und ein richtig guter Stürmer“, sagte Kapitän Jackson Irvine (33) vor dem dritten Aufeinandertreffen am Freitag. Generell attestierte er Gladbach viel individuelle Klasse. „Wir haben aber schon bewiesen, dass wir sie schlagen können“, spielte er auf den Pokalerfolg an.
Für Freitag wollen die Kiezkicker erneut einen Sieg einfahren. „Wenn wir defensiv so auftreten wie gegen Frankfurt und mit dem Ball so sicher wie gegen Hoffenheim, haben wir gute Chancen“, erklärte Irvine. „Wir müssen mehr laufen und kämpfen als der Gegner.“
Im Fokus steht für ihn vor allem die defensive Stabilität, die St. Pauli zuletzt zeigte. „Mit einer sicheren Defensive kennen wir unsere Qualität und können Spiele gewinnen.“ Ein Dreier am Freitag wäre im Abstiegskampf besonders wichtig.
Schlechte Nachrichten vor dem Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach: James Sands (25) fällt bis zum Saisonende aus. Der US-Amerikaner wurde im Spiel gegen Eintracht Frankfurt gefoult und zog sich eine Verletzung zu.
Wie der Verein am Freitag mitteilte, muss sich Sands wegen einer Verletzung am linken Sprunggelenk operieren lassen. Er wird mehrere Monate ausfallen.
Damit ist klar: Sands wird voraussichtlich kein weiteres Spiel für St. Pauli bestreiten, da sein Leihvertrag zum Saisonende endet. Zudem sinken seine Chancen auf eine Heim-WM-Teilnahme auf nahezu null.
„Er bleibt dran, wir stehen in engem Kontakt“, betonte Trainer Alexander Blessin (52). „Martijn brennt auf Einsätze und versucht, unsere Vorgaben umzusetzen.“
Normalerweise wäre Kaars gegen Frankfurt eingewechselt worden, wie Blessin zugab, doch die verletzungsbedingten Wechsel verhinderten das. „Er lässt nicht nach und gibt weiter Vollgas.“
Blessin weiß genau, woran es bei seinem Stürmer hapert. „Wir müssen ihm helfen, in die Positionen zu kommen, in denen er seine Stärken ausspielen kann“, sagte er und forderte vor allem mehr körperliche Präsenz vom Niederländer.
Eine schöne Nachricht: Aufstiegsheld Marcel Hartel (30) ist zum zweiten Mal Vater geworden. Dies teilte er auf Instagram mit. Das Mädchen wurde bereits am 3. März geboren.
Wegen der Geburt verpasste Hartel ein Spiel bei seinem aktuellen Club St. Louis FC. Sportlich läuft es für sein Team noch nicht rund: Aus drei Spielen holten sie nur einen Punkt, das Ziel Play-offs gerät damit frühzeitig in Gefahr.
Wie wichtig Jackson Irvine (33) für St. Pauli ist, zeigt eine Statistik: Wenn er die vollen 90 Minuten auf dem Feld stand, blieb das Team ungeschlagen. Auch Trainer Alexander Blessin (52) lobte den Australier in den höchsten Tönen.
„Er ist enorm wichtig und mein verlängerter Arm auf dem Platz“, sagte er. „Er fungiert als Sprachrohr und Taktgeber, beruhigt die Jungs, wenn es hektisch wird.“
Dabei hilft Irvine seine Erfahrung aus über 430 Vereins- und 79 Länderspielen für Australien. „Seine Präsenz ist für das Team und mich als Trainer ein wichtiger Fixpunkt“, betonte Blessin.
Eric Smith (29) ist kürzlich Vater geworden, ein weiterer Spieler erwartet bald Nachwuchs. Am Donnerstag gab Abwehrspieler Adam Dzwigala (30) die erneute Schwangerschaft seiner Frau Kiki bekannt.
Das Paar hat bereits zwei Kinder und wird bald „in Unterzahl“ sein, wie sie auf Instagram scherzten. Wann es soweit ist, bleibt offen. Bisher haben sie eine Tochter und einen Sohn.
Das Lazarett lichtet sich! St. Pauli kann am Freitag bei Borussia Mönchengladbach wieder auf Mathias Rasmussen (28) und Andréas Hountondji (23) zurückgreifen. „Beide werden im Kader stehen“, sagte Trainer Alexander Blessin (52).
Besonders die Rückkehr von Hountondji macht Hoffnung. „Mit seiner Schnelligkeit und Dynamik ist er eine echte Waffe. Er war im Training sehr ehrgeizig“, so Blessin, der einen etwa 15-minütigen Einsatz plant.
Ob David Nemeth (24) mit nach Gladbach reist, ist noch offen. Für Sonntag ist aber ein Einsatz in der U23 geplant, um Spielpraxis zu sammeln.
Auf jeden Fall fehlen werden Manolis Saliakas (29) und James Sands (25) wegen ihrer Verletzungen aus dem Frankfurt-Spiel. „Bei Manos hatte ich gedacht, es sei ernst, aber es sieht recht gut aus. Es besteht Hoffnung, dass er gegen Freiburg wieder zur Verfügung steht“, blickte der Trainer voraus. Bei Sands müsse man noch abwarten.
Bittere Nachrichten: Wie der FC St. Pauli am Dienstag mitteilte, fallen Manolis Saliakas (29) und James Sands (25) vorerst aus. Beide hatten sich im Spiel gegen Eintracht Frankfurt verletzt.
Saliakas zog sich nach Wiederanpfiff bei einem Sprint eine „leichte strukturelle Verletzung am rechten Oberschenkel“ zu und wird in Gladbach fehlen. Für das Heimspiel gegen Freiburg bestehe aber noch Hoffnung auf sein Comeback.
Schlimmer trifft es Sands: Er musste wegen einer „Verletzung am Bandapparat des linken Sprunggelenks“ ausgewechselt werden. Wie lange er ausfällt, ist noch unklar.
St. Paulis Abwehrspieler Hauke Wahl (31) hatte Jonathan Burkardt (25) beim 0:0 fest im Griff. Nach dem Spiel lobte der Eintracht-Stürmer seinen Gegenspieler.
„Es ist sehr unangenehm, gegen ihn zu spielen“, sagte Burkardt bei DAZN und nannte Gründe: „Er ist immer präsent, steht im Rücken und ist körperlich stark. Er hat mich gut kontrolliert.“
Wahl revanchierte sich sofort mit Lob: „Burkardt ist ein herausragender Stürmer. Wahrscheinlich einer der besten deutschen Angreifer. Ich hasse es wirklich, gegen ihn zu spielen.“
Torwart Nikola Vasilj (30) erlebte beim torlosen Unentschieden in Frankfurt einen ruhigen Nachmittag. „Ich hatte nicht viel zu tun, aber das liegt an der starken Defensivleistung der Mannschaft“, lobte er seine Vorderleute. Wenn er gefragt war, war er zur Stelle.
Am Freitag wartet das nächste wichtige Spiel in Gladbach. „Wir müssen das zuletzt gezeigte Niveau halten. Besonders das Duell gegen Mönchengladbach ist entscheidend, sie sind nur einen Punkt entfernt. Seit Jahresbeginn ist für uns jedes Spiel ein Finale“, machte er deutlich.
Vasilj könnte mit einem weiteren Zu-Null-Spiel einen eigenen Rekord ausbauen. Momentan steht er bei 208 Minuten ohne Gegentor, sein Bestwert liegt bei 287 Minuten.
Die Rückkehr naht! Stürmer Andréas Hountondji (23) und Abwehrspieler David Nemeth (24) sind wieder aktiv beim Training des FC St. Pauli und könnten bald wieder Spielzeit erhalten.
„Andréas hat noch eine Woche, die ihm gut tut, auch wenn sie kurz ist. Im Training zeigte er schon gute Aktionen“, sagte Trainer Alexander Blessin (52). Ein Kurzeinsatz am Freitag in Gladbach sei möglich, eine Rückkehr steht bevor.
Bei Nemeth wird es voraussichtlich zunächst Spielpraxis in der stark abstiegsbedrohten U23 in der Regionalliga geben. „Wir schauen, wie die Woche läuft, das macht Sinn“, so Blessin.
Der Zustand ist besorgniserregend! Nach dem 0:0 gegen Eintracht Frankfurt bangt St. Pauli um zwei Spieler.
Kurz nach Wiederanpfiff musste Manolis Saliakas (29) ausgewechselt werden, nachdem er sich beim Sprint am Oberschenkel verletzt hatte. „Ich fühle mich nicht gut, wir müssen abwarten, was genau passiert ist. Während des Sprints spürte ich plötzlich etwas im Oberschenkel“, erklärte er nach dem Spiel.
Trainer Blessin ergänzte: „Das sah nicht gut aus, ich vermute eine strukturelle Verletzung.“ Das würde einen mehrwöchigen Ausfall bedeuten.
Bei James Sands (25) sieht es etwas besser aus: „Er ist nur umgeknickt, aber wir müssen abwarten“, sagte Blessin. Sands wurde nach dem Spiel von einem Betreuer gestützt.
Ein schlechtes Omen? Felix Zwayer (44) wird am Sonntag das Heimspiel von St. Pauli gegen Eintracht Frankfurt leiten. Die Kiezkicker haben mit ihm keine guten Erinnerungen.
Zwayer leitete bisher 25 Spiele mit den Braun-Weißen, acht davon konnte St. Pauli gewinnen, neun verloren. Die letzten drei Begegnungen unter seiner Leitung endeten mit Niederlagen, zuletzt im November bei der 1:3-Pleite gegen Bayern.
Bei Frankfurt ist Zwayer erfolgreicher: In 44 Einsätzen gewann die SGE 18 Spiele und verlor 15. In dieser Saison war er für die Eintracht noch nicht im Einsatz.
Am Sonntag fehlen beim FC St. Pauli einige Spieler gegen Eintracht Frankfurt. Neben David Nemeth (24) stehen drei weitere Profis nicht zur Verfügung.
„Mathias Rasmussen (28) wird erneut ausfallen, er konnte diese Woche nur laufen“, erklärte Cheftrainer Blessin. „Karol Mets (32) fällt diese und nächste Woche ebenfalls aus.“
Auch Andréas Hountondji (23) fehlt, obwohl es bei ihm Fortschritte gibt. „Die Tests waren gut, wir konnten ihn gut belasten. Er hat keine Schmerzen und wir fühlen uns zuversichtlich, ihn bald wieder einsetzen zu können“, sagte Blessin.
Tomoya Ando (27) steht gegen Frankfurt wieder im Kader, nachdem er in der Vorwoche gegen Hoffenheim fehlte.
Eric Smith (29) fehlte zuletzt beim Training, nun ist der Grund bekannt: Der Schwede wurde kürzlich zum zweiten Mal Vater und dürfte am Sonntag wieder spielbereit sein, wie er auf Instagram mitteilte.
FCSP-Fans aufgepasst: Die DFL hat die Spieltage 28 bis 30 der Bundesliga genau terminiert. St. Pauli ist einmal freitags, einmal samstags und einmal sonntags im Einsatz.
Übersicht der Termine:
Sonntag, 5. April (15:30 Uhr): 1. FC Union Berlin vs. FC St. Pauli
Samstag, 11. April (18:30 Uhr): FC St. Pauli vs. FC Bayern München
Freitag, 17. April (20:30 Uhr): FC St. Pauli vs. 1. FC Köln
Traurige Nachricht: Karol Mets (33) fällt dem FC St. Pauli vorerst aus. Beim Auswärtssieg in Hoffenheim zog sich der Abwehrspieler eine Verletzung an der linken Wade zu und fällt auf unbestimmte Zeit aus.
Besonders bitter: Mets hatte sich nach langwierigen Problemen mit der Patellasehne zu Saisonbeginn erst zurückgekämpft und Mitte Oktober sein Comeback gefeiert.
Trainer Blessin stehen jedoch genügend Alternativen zur Verfügung. Neben Lars Ritzka (27), der Mets bereits in der zweiten Halbzeit ersetzte, können auch Adam Dzwigala (30) oder Tomoya Ando (27) die Position übernehmen.
Mit zwei Siegen in Folge hat St. Pauli etwas Luft im Abstiegskampf gewonnen und ist auf Rang 15 geklettert. Am Sonntag gegen Frankfurt wollen die Kiezkicker nachlegen. Wann gelangen zuletzt solche Erfolge?
Die letzte Dreier-Serie mit drei Siegen hintereinander holte St. Pauli in der Saison 2010/11 – gegen Köln, den HSV und Gladbach. Am Ende stieg das Team dennoch ab.
Den längsten Siegesserienlauf gab es 1989/90 mit vier aufeinanderfolgenden Erfolgen gegen Dortmund, Nürnberg, Gladbach und Homburg. Das führte zu einem zehnten Tabellenplatz.
In der Vorsaison schaffte St. Pauli sogar elf Spiele in Folge ohne Niederlage – mit drei Siegen und acht Unentschieden.
Philipp Treu (25) feierte mit St. Pauli den Aufstieg und den Klassenerhalt, wechselte jedoch im Sommer zurück zum SC Freiburg. Im Interview mit transfermarkt.de erläuterte er seine Beweggründe.
„Nach einem starken Zweitligajahr und einem stabilen Erstligajahr war für mich klar: Der nächste Schritt muss kommen“, erklärte Treu. „Ich habe auch überlegt, vielleicht bei St. Pauli zu bleiben, wollte aber zu einem größeren Bundesliga-Club mit europäischen Einsätzen wechseln.“
Die Zeit bei den Kiezkickern bereut er nicht: „Ich habe mich bewusst für St. Pauli entschieden. Der Sprung von der dritten Liga in die erste und ins internationale Geschäft war mir zu groß. Deshalb habe ich mich für einen ambitionierten Zweitligisten entschieden. Der Aufstieg mit St. Pauli war besonders, darüber kann ich später mit meinen Kindern reden. Danach den Klassenerhalt zu schaffen, war ebenfalls etwas Besonderes.“
Bei Freiburg hat er sich inzwischen einen Stammplatz erkämpft und freut sich besonders auf seine Rückkehr am 22. März ans Millerntor.
Nach dem Sieg gegen Bremen wollte St. Pauli bei Hoffenheim nachlegen – den Auswärtssieg sicherten sich die Kiezkicker eindrucksvoll.
„Ich bin sehr erleichtert. Es war enorm wichtig, den ersten Auswärtssieg außerhalb Hamburgs zu holen, vor allem in unserer Situation“, erklärte Abwehrspieler Hauke Wahl (31).
Mit dem Erfolg bewies St. Pauli erneut, dass sie auch gegen Spitzenteams der Liga bestehen können – Hoffenheim ist Tabellen-Dritter und hatte zuvor acht Heimspiele in Folge gewonnen.
Zwar musste St. Pauli in der ersten Halbzeit einige brenzlige Situationen überstehen, kam aber immer wieder gefährlich vor das Tor. „Wir haben es geschafft, ihnen weh zu tun. Das 1:0 kurz vor der Pause war enorm wichtig“, so Wahl.
In der zweiten Halbzeit ging es ums Überleben, gab er zu. „Das haben wir aber gut gemacht.“
Deniz Aytekin (47) wird am Samstag das Spiel bei Hoffenheim leiten. Unter ihm hat St. Pauli eine gute Bilanz.
Aytekin leitete bisher 17 Spiele mit St. Pauli, von denen zehn gewonnen wurden, nur drei gingen verloren. Die letzten fünf Partien unter seiner Leitung gewann St. Pauli, zudem ist man bei ihm seit neun Spielen ungeschlagen.
Auch Hoffenheim hat unter Aytekin eine positive Bilanz: 14 Siege, 12 Niederlagen und 11 Remis.
Beide Teams pfiff er zuletzt in der Saison 2023/24. Besonders für St. Pauli war das letzte Saisonspiel bei Wehen Wiesbaden bedeutend, da man sich dort die Zweitliga-Meisterschaft sicherte.
St. Pauli muss am Samstag bei Hoffenheim auf Hauke Wahl (31) und Karol Mets (32) bauen, die Abwehrspieler werden einiges zu tun haben, denn die TSG verfügt über die zweitbeste Offensive der Liga.
„Sie haben viel Qualität und die richtigen Spieler für die passenden Positionen gefunden“, sagte Mets. „Sie sind ein starkes Team und wollen das Spiel kontrollieren.“
Im Hinspiel am Millerntor zeigte Hoffenheim das eindrucksvoll mit einem 3:0, bei dem St. Pauli kaum Chancen hatte. „Sie haben viel richtig gemacht“, gab Wahl zu. Im Pokal drehte St. Pauli allerdings den Spieß um und gewann. „Auch da haben sie wenig falsch gemacht, aber das Spiel kippte auf unsere Seite.“
Laut Wahl sind die Hoffenheimer in einem guten Flow. „Sie haben viel Selbstvertrauen und die richtigen Lehren aus dem vergangenen Jahr gezogen. Die Mannschaft ist komplett anders. Über die individuelle Qualität müssen wir nicht sprechen.“
Obwohl St. Pauli den Pokalsieg errang, wird es am Samstag schwer, Hoffenheim erneut zu bezwingen.
Taichi Hara (26) kam bislang nur auf 22 Minuten in zwei Einsätzen. Trainer Alexander Blessin (52) erklärte, wie der Plan mit dem japanischen Stürmer aussieht.
„Wir wollten ihm mehr Spielzeit geben, aber im letzten Spiel passte es einfach nicht. Ich hatte kein gutes Gefühl“, begründete er. Im Training zeige Hara jedoch gute Leistungen. „Er hat gute Momente, daher kann er vielleicht bald wieder reinkommen.“
Ein Startelfeinsatz sei noch zu früh. „Er ist eine Option für die letzten 20 Minuten.“
Martijn Kaars (26) hat es schwer. Für die Rekordablöse von vier Millionen Euro verpflichtete St. Pauli den Angreifer mit der Empfehlung von 19 Zweitliga-Toren. Bislang erzielte er in 24 Pflichtspielen fünf Tore und eine Vorlage.
„Ich beurteile ihn nicht allein nach Toren, sondern danach, wie er der Mannschaft hilft“, sagte Blessin, der sich zuletzt intensiv mit Kaars austauschte und Videoanalysen durchführte.
Das Grundproblem ist offensichtlich: „Als Stürmer misst man sich an Toren und Chancen. Diese hatte er zuletzt zu selten.“ Dadurch beginne er zu zögern.
Seine Teamkameraden haben Kaars noch nicht gut in Szene gesetzt, obwohl er klare Stärken hat, vor allem im Strafraum. „Wir müssen ihm helfen, Chancen zu bekommen, aber auch er muss sie nutzen.“
Blessin ist zuversichtlich, dass Kaars bei weiterem Einsatz bald wieder „glücklicher“ auftreten und über seine Tore sprechen wird.
Gute Nachrichten vom Training: Nach David Nemeth (24) ist auch Andréas Hountondji (23) zurück auf dem Platz. „Er war draußen und absolvierte Laufeinheiten“, bestätigte Blessin.
Hountondji trainierte lange individuell, nun kehrt er zurück. „Jetzt geht es darum, ihn langsam wieder heranzuführen. Die ersten Schritte sind gemacht, bald folgen hoffentlich weitere.“
Nemeth ist schon einen Schritt weiter. „Wir wollen die Intensität langsam steigern und schauen, ob er bald bei der zweiten Mannschaft Spielpraxis bekommt“, erklärte Blessin.
Außerdem wird Connor Metcalfe (26) wieder im Kader stehen. Er trainiert seit zwei Wochen komplett mit. „Er kann dem Team viel geben, deshalb freue ich mich, ihn auf der Bank zu haben.“
Der Sieg gegen Werder Bremen war nicht nur enorm wichtig, sondern auch historisch: Das 2:1 war St. Paulis 50. Heimsieg in der Bundesliga.
Bisher hatte St. Pauli gegen Bremen nur zwei Pflichtspiele gewonnen: das erste Bundesliga-Duell 1977/78 (3:1) und das legendäre Pokalspiel im Januar 2006, als St. Pauli als Drittligist den Favoriten aus Bremen mit 3:1 ausschaltete.
Die Bilanz ist damit auf drei Siege, fünf Unentschieden und 13 Niederlagen verbessert worden.
Die Erleichterung nach dem Sieg war groß, entsprechend wurde gefeiert.
„Ich gönne mir ein oder zwei Bier“, gestand Abwehrspieler Karol Mets (32). „Es war ein hartes Spiel, aber der Sieg war verdient.“
Zunächst wirkten die Kiezkicker zu nachlässig und verloren zu viele Bälle, nach der Pause wurde es besser. „Wir hatten viele gute Momente und Chancen. Das erste Tor fiel etwas glücklich, aber Glück muss man sich auch erarbeiten“, so Mets. Am Ende überholte St. Pauli Bremen auf den Relegationsplatz.
Für James Sands (25) war der Sonntag ungewohnt: Zum ersten Mal in dieser Saison saß er auf der Bank, nachdem er sonst immer in der Startelf stand – bis auf eine verletzungsbedingte Ausnahme.
Trainer Blessin erklärte die Entscheidung: „Es hat auch mit Frische zu tun.“ Zudem ist mit Eric Smith (29) wieder eine starke Alternative zurück.
Es fiel dem Trainer schwer, Sands auf die Bank zu setzen. „Er bringt viel Qualität im Zweikampf. James ist unauffällig, aber extrem wichtig. Es tut weh, ihn auf der Bank zu lassen.“
In den kommenden Spielen könnte sich das wiederholen, da mit Smith und Jackson Irvine (32) zwei erfahrene Führungsspieler auf seiner Position stehen.
Mit einem Sieg kann St. Pauli an Abstiegskonkurrent Werder Bremen vorbeiziehen. Die Bedeutung des Spiels ist allen bewusst, auch Kapitän Jackson Irvine (32).
„Der Druck ist groß, das kann man nicht leugnen“, sagte der Australier vor dem Spiel bei DAZN. „Es ist ein wichtiges Spiel, auch wenn noch viele weitere folgen.“
Mit einem Sieg könnten die Kiezkicker einen großen Schritt machen. Glücklicherweise sind mit Hauke Wahl (31) und Eric Smith (29) zwei wichtige Stammspieler zurück.
Auch Trainer Blessin hinterlässt laut Irvine einen guten Eindruck. „Er wirkt ruhig und fokussiert.“
Ungewöhnlich: Sören Storks (37) wird das Abstiegsspiel zwischen St. Pauli und Werder Bremen am Sonntag (17:30 Uhr) leiten. Er pfiff bereits das Hinspiel, das Bremen mit 1:0 gewann.
St. Pauli hat bessere Erinnerungen an Storks im Spiel gegen Heidenheim im November, das 2:1 gewonnen wurde, trotz einer umstrittenen Roten Karte gegen Eric Smith. Insgesamt gab es unter seiner Leitung zwei weitere Siege, ein Unentschieden und drei Niederlagen.
Bremen weist unter Storks ebenfalls eine negative Bilanz auf: vier Siege, drei Unentschieden und fünf Niederlagen.
Vor dem direkten Duell gab es traurige Nachrichten: Sepp Piontek ist im Alter von 85 Jahren verstorben.
Der gebürtige Pole, der in Ostfriesland aufwuchs, spielte zwischen 1960 und 1972 für Werder Bremen und absolvierte über 300 Pflichtspiele. Danach war er von 1971 bis 1975 Trainer des Vereins.
Nach Stationen bei Fortuna Düsseldorf und auf Haiti trainierte Piontek auch St. Pauli, wo er 39 Zweitliga-Spiele betreute.
Alle weiteren Informationen zum Tod von Sepp Piontek findet Ihr im Artikel „Er wurde Deutscher Meister und ließ sich mit Fischen bezahlen: Trainer-Legende Sepp Piontek (†85) ist tot“.
Bundesliga-Tabelle und Bedeutung
Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Erstplatzierte am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) spielt in der Relegation gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga um den Verbleib in der Bundesliga.