Tragischer Unfall: Ehemaliger Nationalspieler stirbt mit nur 33 Jahren
Ioannina (Griechenland) – Griechenland trauert erneut um einen ehemaligen Fußballnationalspieler. Marios Oikonomou verstarb im Alter von nur 33 Jahren infolge eines schweren Motorradunfalls.
Wie SportDay berichtete, war Oikonomou am 23. Mai mit seinem Motorrad unterwegs, als es zu einer Kollision mit einem Auto kam.
Trotz sofortiger Einlieferung ins Krankenhaus und intensiver medizinischer Behandlung erlag er am Montag, neun Tage nach dem Unfall, seinen schweren Hirnverletzungen.
Seine Karriere begann der Grieche bei seinem Jugendverein PAS Giannina, bevor er nach Italien wechselte. Beim FC Bologna erhielt er schließlich seine erste Berufung in die Nationalmannschaft, für die er zwischen 2016 und 2018 insgesamt sechs Einsätze absolvierte.
2022 feierte er mit dem FC Kopenhagen die dänische Meisterschaft, ehe er zwei Jahre später im Alter von nur 31 Jahren seinen Rücktritt vom Profifußball bekanntgab.
„Für mich endet ein sehr schöner Lebensabschnitt, in dem ich das tun konnte, was ich liebe, und gleichzeitig öffnet sich der Weg für neue Herausforderungen und Perspektiven“, erklärte Oikonomou damals – doch sein Leben außerhalb des Profisports nahm tragisch ein frühes Ende.
Mehrere seiner ehemaligen Vereine zeigten sich tief betroffen und bekundeten öffentlich ihr Beileid.
AEK Athen schrieb auf Instagram zu einem Schwarz-Weiß-Foto des 33-Jährigen: „Die Worte fehlen uns.“ Cagliari Calcio ergänzte: „Als er mit 21 Jahren aus Griechenland nach Italien kam, war Cagliari sein erster Verein. Der Club spricht den Angehörigen sein tiefstes Mitgefühl aus.“
Erst vor etwa einer Woche hatte die Nachricht vom Tod von Paraskevas Antzas (†49) die griechische Fußballwelt erschüttert. Der 26-malige Nationalspieler und mehrfacher Titelgewinner mit Olympiakos Piräus verlor den jahrelangen Kampf gegen die unheilbare Erkrankung ALS.