zurück

HSV-Blog: Dieser Schiedsrichter trägt beim Topspiel die Verantwortung

Hamburg – Ein weiterer Punkt auf dem Konto: Beim 1:1 gegen den 1. FC Köln konnte der HSV zwar keine Glanzleistung zeigen, doch den Zähler nahmen die Rothosen gerne mit.

Für die Hanseaten steht nun ein echtes Highlight an: Am Samstag um 18.30 Uhr treten die Hamburger im Spitzenspiel bei Borussia Dortmund an.

In unserem HSV-Blog findet Ihr alle aktuellen Infos rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und weitere Neuigkeiten aus dem Volksparkstadion.

Beim Bundesliga-Topspiel am Abend übernimmt Dr. Matthias Jöllenbeck (39) die Spielleitung zwischen BVB und HSV.

Die Bilanz der Rothosen unter der Leitung des 39-Jährigen ist bislang positiv: In acht Pflichtspielen gab es für den HSV vier Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen.

Auch Borussia Dortmund absolvierte bisher zehn Begegnungen unter Jöllenbecks Pfeife, mit einer ebenso erfreulichen Statistik: fünf Siege, drei Remis und zwei Niederlagen.

HSV-Trainer Merlin Polzin (35) hatte am Donnerstag eine mögliche Kaderstreichung von Robert Glatzel (32) nach dessen ungeplanten Frust-Interview noch offen gelassen. Mittlerweile steht fest: Der Stürmer fehlt tatsächlich im Spiel gegen den BVB.

Beim Abmarsch der Rothosen Richtung Dortmund am Freitag fehlte Glatzel laut übereinstimmenden Medienberichten aus disziplinarischen Gründen.

Wichtig zu wissen: Die Sperre gilt ausschließlich für die Partie gegen den Tabellenzweiten und ist nicht längerfristig angelegt.

Eine ungewöhnliche Reaktion des HSV: Nach der alkoholbedingten Autofahrt von Jean-Luc Dompé (31) hatte der Verein angekündigt, dass der Franzose neben einer hohen Geldstrafe auch ein soziales Engagement leisten müsse.

Wie die „BILD“ berichtet, musste Dompé 10.000 Warnwesten organisieren und selbst bezahlen, die für mehr Verkehrssicherheit verteilt werden sollen.

Darüber hinaus soll der 30-Jährige zumindest einen Teil der Westen persönlich in Kindergärten und Grundschulen in Hamburg verteilen – genaue Details stehen noch aus.

Vorfreude ist spürbar: Fábio Vieira (25) verpasste das Hinspiel gegen den BVB aufgrund einer Sperre, wird am Samstag jedoch wieder in der Startformation stehen.

„Das ist ein enorm wichtiges Spiel! Es wird für uns nicht einfach. Wir kennen die Qualität von Dortmund. Wenn wir uns bestmöglich vorbereiten und als Team zusammenhalten, können wir Großes erreichen. Wir wollen die drei Punkte mitnehmen“, sagte der technisch versierte Portugiese im HSV-Spieltagscheck.

Dort verriet der 25-Jährige auch, wie er seine freien Tage in Hamburg am liebsten verbringt: „Wenn wir frei haben, gehe ich oft ins Portugiesenviertel, um mich heimischer zu fühlen, dort portugiesisch zu essen und mich mit Landsleuten auszutauschen.“

Am Dienstag startete der HSV mit den Vorbereitungen für das anstehende Topspiel am Samstagabend in Dortmund. Dabei gab es personelle Veränderungen.

Nicolas Capaldo (27), der bereits drei Spiele verpasst hat, trainierte nach seiner Bauchmuskelverletzung weiterhin individuell auf dem Platz. „Capi hat schnell Fortschritte gemacht, zuletzt stagnierte seine Entwicklung aber. Er spürt noch Schmerzen, deshalb wird sein Einsatz gegen Dortmund eine Punktlandung“, erklärte Trainer Merlin Polzin (35) etwas skeptisch.

Außerdem fehlten Philip Otele (26) und Albert Grönbaek (24) im Training. „Philip ist etwas angeschlagen, wir hoffen, dass er morgen wieder mitmacht. Albert ist weiterhin krank. Er hätte eigentlich gegen Köln spielen sollen, wurde aber im Tagesverlauf durch Fieber deutlich schwächer. Wir müssen abwarten, ob er morgen mehr machen kann“, so Polzin.

Bakery Jatta (27), Yussuf Poulsen (31) und Alexander Rössing-Lelesiit (19) absolvierten weiterhin Reha-Einheiten.

Matthias Ostrzolek (35) ist derzeit noch als Spielertrainer für den Regionalligisten Schwaben Augsburg aktiv, wird seine Karriere jedoch zur kommenden Saison beenden und dann die Nachfolge von Sven Bender (36) als Trainer bei Wacker Burghausen antreten.

„Mir wurde von Anfang an klar kommuniziert, welche sportlichen Ziele der Verein verfolgt, und genau deshalb freue ich mich auf diese neue Herausforderung“, blickte der Ex-HSV-Profi (2014 bis 2017) voraus. „Als Trainer ist es mein Ziel, das Team auf dem Platz weiterzuentwickeln, das vorhandene Potenzial bestmöglich zu nutzen und gemeinsam mit Spielern, Betreuern, Vereinsumfeld und Fans die ambitionierten Ziele konsequent zu verfolgen.“

Besonders spannend: Am 18. April kommt es in der Regionalliga Bayern zum direkten Duell zwischen Schwaben Augsburg und Wacker Burghausen.

William Mikelbrencis (22) hat sich mit starken Leistungen in den letzten Wochen ins Rampenlicht gespielt. Problematisch ist jedoch, dass sein Vertrag beim HSV im Sommer ausläuft.

Wie das Portal Jeunes Footeux berichtet, hat der RC Lens bereits Interesse an dem Rechtsverteidiger gezeigt. Der Tabellenzweite der Ligue 1, der nur knapp hinter Spitzenreiter PSG liegt, sucht einen Ersatz für Saud Abdulhamid (26), der vermutlich zur AS Roma zurückkehrt.

Dem Bericht zufolge passt Mikelbrencis perfekt ins Profil von Lens: Jung, in Frankreich ausgebildet und flexibel auf der rechten Seite einsetzbar. Zudem wäre er ablösefrei, falls es nicht zu einer Vertragsverlängerung kommt.

Ein Wechsel des Beraters ist meist ein Indiz für einen baldigen Vereinswechsel, doch bei HSV-Torwart Daniel Heuer Fernandes (33) scheint dies anders zu sein.

„Im Fußball gibt es Dinge, die man nicht kontrollieren kann. Ich konzentriere mich auf meine Leistung und bin froh, dass ich diese Woche für Woche abrufen kann. Daher liegt mein Fokus darauf, und die anderen Themen klären sich von selbst“, erklärte Heuer Fernandes nach dem Remis gegen Köln.

Ursprünglich war davon ausgegangen worden, dass sein Vertrag zum Saisonende ausläuft. Er selbst hatte sich eine Frist bis März gesetzt. „Jetzt kann ich keinen genauen Zeitpunkt mehr nennen“, sagte der Schlussmann mit einem Schmunzeln – was wohl einen guten Grund hat.

Der „Bild“ zufolge verlängert sich sein Vertrag bei Klassenerhalt automatisch um ein Jahr. Somit besteht aktuell keine Eile bei den Vertragsgesprächen, denn der HSV steht nach wie vor in der Bundesliga.

Mit neun Punkten Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz und sechs Zählern auf den Relegationsrang befindet sich der HSV nach 26 Spieltagen in einer sehr guten Position, um das Ziel Klassenerhalt zu schaffen.

„Sky“-Experte Lothar Matthäus (64) sieht die Rothosen bereits so gut wie gerettet. Nach dem Unentschieden gegen Köln taxierte der ehemalige Weltfußballer die Wahrscheinlichkeit auf „85 bis 90 Prozent“.

HSV-Coach Merlin Polzin (35) nahm das mit einem Schmunzeln auf: „Ich würde Lothar Matthäus niemals widersprechen.“ Gleichzeitig betonte er aber, dass noch ein weiter Weg vor der Mannschaft liege.

Beim Aufsteiger-Duell zwischen HSV und Köln am Abend wird Schiedsrichter Tobias Welz (48) das Spiel leiten.

Die Hanseaten bestritten bisher 28 Spiele unter der Leitung des Wiesbadeners, mit einer negativen Bilanz: acht Siege, neun Unentschieden und elf Niederlagen.

Der 1. FC Köln hat hingegen 21 Partien mit Welz als Referee absolviert und steht noch schlechter da: nur fünf Siege, vier Remis und zwölf Niederlagen.

Mit dem HSV und dem Effzeh treffen am Samstag seine beiden Ex-Clubs aufeinander. Im Sommer hätte Davie Selke (31) jedoch beinahe bei einem anderen Bundesligisten unterschrieben.

Wie „Sky“ meldet, zeigte der 1. FSV Mainz 05 großes Interesse am Stürmer und legte sogar ein konkretes Angebot vor. Neben dem schottischen Klub Celtic Glasgow hatten sie jedoch keinen Erfolg.

Selke ist seit letztem Sommer bei Basaksehir Istanbul unter Vertrag. Der Hamburger Aufstiegsheld der vergangenen Saison erzielte in 15 Einsätzen bislang sieben Tore.

Ein trauriger Absturz eines Ex-HSV-Profis: Romeo Castelen (42), der von 2007 bis 2011 bei den Rothosen spielte, wurde in den Niederlanden wegen Geldwäsche zu einer Haftstrafe verurteilt.

Das Gericht in Zwolle sprach Castelen zu 18 Monaten Freiheitsstrafe, davon sechs auf Bewährung, sowie einer Geldstrafe von zwei Millionen Euro aus.

Er soll über den chinesischen Klub Zhejiang Yiteng mehrere Millionen Euro Schwarzgeld gewaschen haben. So wurde er etwa 2019 am Amsterdamer Flughafen mit 139.000 Euro in bar erwischt.

Die Staatsanwaltschaft forderte ursprünglich drei Jahre Haft. Der Ex-Profi plant, gegen das Urteil Berufung einzulegen.

William Mikelbrencis (22) kämpft aktuell um seine Zukunft beim HSV. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, doch seine Leistungen lassen auf positive Vertragsverhandlungen hoffen.

„Wenn man die Chance bekommt, muss man liefern. Das hat er in der gesamten Saison getan“, lobte Trainer Merlin Polzin (35). Dabei musste Mikelbrencis auch schon auf der Bank Platz nehmen. „Aus taktischen Gründen haben wir uns auch mal für seine Konkurrenten entschieden. Das konnte er nicht beeinflussen, aber was er beeinflussen konnte, hat er verbessert.“

In seinen ersten beiden Jahren kam Mikelbrencis nur auf zwölf Einsätze mit 571 Minuten. Bereits in der Aufstiegssaison absolvierte er allerdings 25 Partien, in dieser Spielzeit stehen bereits 19 Einsätze zu Buche, davon neun in der Startelf.

„William kam als sehr junger Spieler zu uns. Damals sprach er weder Deutsch noch Englisch. Er hat hart an sich gearbeitet und musste auch mal weniger spielen, als er sich das gewünscht hatte“, beschrieb Polzin die Entwicklung des 22-Jährigen.

Der Trainer sieht noch viel Potenzial: „Er kennt genau die nächsten Schritte, die er gehen muss. Auf dem Platz ist er schnell und außerdem ein feiner Kerl.“

Schlechte Neuigkeiten für den HSV: Stürmer Yussuf Poulsen (31) fällt erneut für mehrere Wochen aus. Wie Trainer Merlin Polzin (35) am Donnerstag mitteilte, zog sich der Däne eine Verletzung am rechten hinteren Oberschenkel zu.

„Das ist sehr bitter“, so Polzin, der berichtete, dass Poulsen nach der Diagnose niedergeschlagen war. „Weder für ihn noch für uns ist das zufriedenstellend.“ Poulsen kam mit großen Erwartungen zum HSV, wurde jedoch immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen.

„Die Saison ist noch nicht vorbei“, sagte Polzin und machte klar, dass Poulsen weiterhin seinen Beitrag leisten werde, auch wenn das genaue Ausmaß der Ausfallzeit noch unklar ist.

HSV-Coach Merlin Polzin (35) äußerte sich klar zum Fehlen von Rayan Philippe (25 beim Spiel gegen Wolfsburg. „Ich wollte ihm deutlich zeigen, woran er arbeiten muss. Das haben wir intern besprochen“, erklärte der Trainer. „Ich freue mich darauf zu sehen, wie er darauf reagiert.“

Polzin erwartet, dass Philippe sich nach schwachen Auftritten zurückkämpft. Eine Rückkehr bereits am Samstag gegen Köln ist möglich, wenn der Stürmer zeigt, was von ihm verlangt wird.

„Ich habe einfach höhere Ansprüche an Rayan“, betonte Polzin. „Er hat schon viel bessere Leistungen gezeigt.“ Trotz fünf Saisontoren, was ihn gemeinsam mit Luka Vuskovic (19) zum besten Torschützen macht, fällt Philippe immer wieder in Leistungstiefs.

„Er muss sich noch zurechtfinden“, sagte Polzin. Dabei ist Philippe bereits seit acht Monaten beim HSV, die Eingewöhnungsphase sollte vorbei sein. „Ich sehe das nicht dramatisch. Wir versuchen ihm aufzuzeigen, woran wir arbeiten wollen. Es ist normal, dass man mal eine Phase hat, in der nicht alles funktioniert. Da muss er durch.“

Der HSV kann die Planungen für die kommende Erstliga-Saison mehr oder weniger abschließen. Die Chance, dass Luka Vuskovic (19) noch ein weiteres Jahr im Volkspark bleibt, wird mit jedem Spiel geringer – seine Leistungen sind zu stark.

Deshalb suchen die Verantwortlichen bereits nach einem Nachfolger. Laut dem griechischen Portal SDNA hat der HSV offenbar ein Auge auf Lorenzo Pirola (24) von Olympiakos Piräus geworfen und soll ihn beim letzten Spiel vor Ort beobachtet haben.

Der Innenverteidiger stammt aus der Jugend von Inter Mailand und hat zahlreiche Länderspiele für Italiens Nachwuchsmannschaften absolviert. Seit Sommer 2024 spielt Pirola in Piräus, sein Vertrag läuft bis 2027/28. Sein Marktwert wird auf rund neun Millionen Euro geschätzt.

Der HSV begann am Dienstag mit den Vorbereitungen auf das Topspiel am Samstag gegen Köln. Mit von der Partie war auch Winter-Neuzugang Albert Grönbaek (24). „Ich freue mich, ihn wieder im Mannschaftstraining zu sehen. Er braucht noch etwa eine Woche, in der er voll mittrainieren kann, ohne Einschränkungen. Ich hoffe, dass er bald wieder eingreifen kann“, sagte Trainer Merlin Polzin (35).

Nicht am Mannschaftstraining beteiligt waren aus Belastungsgründen Ransford Königsdörffer (24), William Mikelbrencis (22), Nicolas Capaldo (27), Bakery Jatta (27) und Alexander Rössing-Lelesiit (19), die alle individuell im Reha-Training standen.

Vor allem Capaldo könnte gegen Köln sein Comeback feiern. „Es könnte knapp werden, aber das Ziel ist, dass wir es schaffen“, erklärte Polzin. Gleichzeitig schränkte er ein: „Als Trainer ist man oft mehr Träumer als Realist.“

Beim 2:1-Sieg des HSV in Wolfsburg war Luka Vuskovic (19) der herausragende Spieler auf dem Platz. Der Verteidiger war an der Entstehung beider Elfmeter beteiligt und verwandelte einen selbst – wenn auch mit etwas Glück.

Beim Sky90-Talk lobte der frühere HSV-Sportvorstand Jonas Boldt (44) den jungen Kroaten: „Für mich ist er der Schlüsselspieler.“ Er betonte zudem die große fußballerische Leidenschaft der gesamten Familie Vuskovic.

Gleichzeitig übte Boldt Kritik am ehemaligen Arbeitgeber: „Es ist fast etwas fahrlässig, so viel Verantwortung auf seine Schultern zu legen.“ Vuskovic erzielte bereits fünf wichtige Tore. „Beide Elfmeter gegen Wolfsburg gehen auf sein Konto.“ Obwohl er Verteidiger ist, spielt er offensiv eine zentrale Rolle im HSV-Team – ähnlich wie Rayan Philippe (25), der ebenfalls fünf Saisontore erzielt hat.

Vuskovics Einfluss auf den HSV ist enorm. Boldt ist überzeugt, dass der Aufsteiger ohne den 19-Jährigen nicht auf Platz zehn stehen würde: „Die zwei Spiele vor seiner Ankunft waren sehr weit entfernt vom Bundesliga-Niveau. Er bringt einen enormen Impuls.“

Ursprünglich brachte Christian Eriksen (34) Wolfsburg in Führung, doch Luka Vuskovic (19) und Jean-Luc Dompé (30) drehten die Partie vom Elfmeterpunkt aus und schrieben Bundesliga-Geschichte.

Die meisten Strafstöße in einem Spiel gab es in der Saison 1965/66 beim Duell Borussia Mönchengladbach gegen Borussia Dortmund, als der Schiedsrichter fünfmal auf den Punkt zeigte. Allerdings wurden nur vier verwandelt. Das Endergebnis lautete 5:4 für Dortmund.

Die großen Vereine stehen Schlange! Der HSV muss sich darauf einstellen, dass Luka Vuskovic (19) im Sommer zu Tottenham Hotspur zurückkehrt. Ob er in Nord-London bleibt, ist jedoch noch offen.

Der 19-jährige Kroate steht mittlerweile bei nahezu allen europäischen Spitzenclubs auf dem Zettel, zuletzt wurde auch Interesse vom FC Barcelona gemeldet.

Vuskovics Berater Pini Zahavi (83) äußerte sich in spanischen Medien zu den Gerüchten: „Ich kann derzeit nichts dazu sagen. Der Spieler gehört weiterhin zum HSV und konzentriert sich voll auf den Verein. In genau zwei Monaten, nach Ablauf seiner Ausleihfrist und der offiziellen Rückkehr zu Tottenham, kann ich Neuigkeiten verkünden.“

Nach dem Sieg in Wolfsburg dürfte HSV-Profi Daniel Elfadli (28) besonders erleichtert gewesen sein, obwohl er in der Volkswagen Arena eine Horror-Halbzeit erlebte.

Der Verteidiger, der Warmed Omari (25) den Vorzug erhalten hatte, unterlief bereits in der 18. Minute ein schwerer Fehlpass, den Wolfsburg jedoch nicht ausnutzen konnte.

Zwei Minuten später wurde er zum Pechvogel, als er beim Klären der Kugel VfL-Spieler Yannick Gerhardt (31) am Kopf traf. Den fälligen Elfmeter verwandelte Christian Eriksen (34) zum 1:0 für Wolfsburg.

Elfadli sah für das Foul Gelb und hätte kurz vor der Pause fast eine weitere Karte erhalten, was einen Platzverweis bedeutet hätte. Nach einer deutlichen Ansage von Schiedsrichter Florian Exner (35) musste Trainer Merlin Polzin (35) ihn in der Halbzeit auswechseln.

Die Spielleitung beim Bundesliga-Duell zwischen VfL Wolfsburg und HSV übernimmt Schiedsrichter Florian Exner (35).

Unter seiner Leitung spielten die Rothosen bislang fünfmal und erzielten dabei eine ansprechende Bilanz: drei Siege, ein Remis und nur eine Niederlage.

Bei Wolfsburg sieht die Bilanz etwas schlechter aus: Von drei Spielen mit Exner als Referee konnten sie lediglich eines gewinnen, zwei gingen verloren.

Die Zukunft von Luka Vuskovic (19) ist noch offen. Bleibt er beim HSV, um mit seinem Bruder Mario zusammen zu spielen? Wird er zu Tottenham zurückkehren? Oder wechselt er zu einem anderen Club?

Sky berichtet, dass letzteres möglich ist. Demnach beobachtet der FC Barcelona den kroatischen Innenverteidiger genau, da sich bei den Katalanen im Sommer eine Lücke in der Abwehr ergibt.

Ein besonders interessanter Fakt: Vuskovic hat mit Pini Zahavi (83) denselben Berater wie Barca-Trainer Hansi Flick (61).

Eine schlechte Nachricht für den HSV: Bakery Jatta (27) fällt in den nächsten Wochen aus.

Der Verein teilte mit, dass sich der Gambier im Nachholspiel gegen Bayer Leverkusen eine Verletzung am linken hinteren Oberschenkel zugezogen hat. Er musste bereits in der 29. Minute ausgewechselt werden.

Jatta spielte unter Trainer Merlin Polzin (35) zunächst keine Rolle, kämpfte sich Ende 2025 aber zurück und bestritt seitdem zehn der letzten zwölf Partien.

HSV-Fans sollten sich den Terminplan merken: Die DFL hat am Donnerstag die zeitgenauen Ansetzungen für die Spieltage 28 bis 30 veröffentlicht. Der HSV tritt – unter anderem im Nordderby gegen Werder Bremen – zweimal samstags um 15.30 Uhr und einmal sonntags um 17.30 Uhr an.

Die Partien im Überblick:

Samstag, 4. April (15.30 Uhr): HSV gegen FC Augsburg

Sonntag, 12. April (17.30 Uhr): VfB Stuttgart gegen HSV

Samstag, 18. April (15.30 Uhr): Werder Bremen gegen HSV

Sören Storks (37) wird die Nachholbegegnung gegen Bayer 04 Leverkusen am Mittwochabend leiten.

Der aus Ramsdorf (Nordrhein-Westfalen) stammende Schiedsrichter leitete bereits vor einigen Monaten ein HSV-Spiel, das die Hamburger trotz Unterzahl und hitziger Schlussphase spät für sich entschieden.

Storks zeigte Alexander Rössing-Lelesiit (19) in der 81. Minute die Gelb-Rote Karte, nachdem der Norweger zu hart in einen Zweikampf mit Stuttgarts Josha Vagnoman (25) gegangen war.

Der Schiedsrichter leitete bisher erst fünf Erst- und Zweitliga-Spiele des HSV. Die Statistik spricht klar für den Verein: Nur einmal verlor der HSV unter seiner Leitung.

Sollten sich die HSV-Anhänger Sorgen machen? Daniel Heuer Fernandes (33) hat sich seit dem Aufstieg in die Bundesliga als einer der besten Torhüter der Liga etabliert – doch sein Vertrag läuft im Sommer aus.

Der Schlussmann erklärte kürzlich, dass er Gespräche über seine Zukunft führt. Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, wechselte er in diesem Zusammenhang seinen Berater. Er habe sich im Guten von seiner bisherigen Agentur getrennt.

Der HSV zeigte sich von dieser Entscheidung überrascht. Welche Auswirkungen das auf Heuer Fernandes' Zukunft hat, bleibt unklar. Möglicherweise möchte er seine Verhandlungsposition verbessern oder einen Wechsel ausloten.

Fábio Vieira (25) spielt eine entscheidende Rolle für den HSV. Nach seiner Leihe vom FC Arsenal hat er sich zum Leistungsträger entwickelt. Wie sieht seine Zukunft aus?

SPORT BILD berichtet, dass der Portugiese sich entschieden hat, im Sommer nicht nach London zurückzukehren. Bei den „Gunners“ konnte er sich nach seinem Wechsel 2023 nie richtig durchsetzen.

Vieira fühlt sich beim HSV und in Hamburg wohl und kann sich grundsätzlich einen Verbleib vorstellen. Problematisch ist jedoch die hohe Kaufoption von über 20 Millionen Euro – für den HSV zu teuer.

Die Verantwortlichen hoffen laut Bericht, die Ablösesumme senken zu können – insbesondere, wenn Vieira sich für einen festen Wechsel ausspricht. Das Ergebnis bleibt offen.

Diagnose bestätigt: HSV-Profi Nicolas Capaldo zog sich im Spiel gegen Leipzig eine Verletzung der Bauchmuskulatur zu, wie eine MRT-Untersuchung am Montag im Athletikum am Volkspark ergab.

Der Argentinier wird den Rothosen laut Mitteilung „einige Wochen“ fehlen, nachdem er gegen RB nach rund 20 Minuten ausgewechselt werden musste. Zunächst hatte man einen Adduktorenriss vermutet.

So wenige Gästefans waren lange nicht mehr dabei. Das Volksparkstadion war beim Spiel HSV gegen RB Leipzig mit 57.000 Zuschauern ausverkauft, doch die Leipziger Anhängerschaft war mit nur rund 1.500 Fans äußerst gering.

Das führte zu einer ungewöhnlich leeren Kulisse auf Gästeseite. Selbst der abgeschlagene Tabellenletzte 1. FC Heidenheim brachte zuletzt knapp 2.100 Anhänger mit.

Im März waren es beim torlosen Unentschieden gegen die SV Elversberg sogar nur rund 1.000 Gästefans.

Bittere Nachrichten für den HSV! Neben der Niederlage gegen Leipzig verlor der Verein auch zwei Verteidiger.

Miro Muheim (27) erhielt vom Schiedsrichter Bastian Dankert (45) für ein hartes Foul seine fünfte gelbe Karte und wird somit das Nachholspiel gegen Leverkusen verpassen. „Wir haben drei bis vier Spieler als Ersatz in der Hinterhand“, kommentierte Trainer Merlin Polzin (35).

Auch um Nicolas Capaldo (27) gibt es Sorgen. Der Argentinier musste nach wenigen Minuten mit Schmerzen im Oberschenkel-/Adduktorenbereich ausgewechselt werden und war sichtlich niedergeschlagen.

Polzin erklärte, dass Capaldo bei einem Sprint einen Muskelriss erlitt und kündigte weitere Untersuchungen für Montag an. Ein Einsatz gegen Leverkusen erscheint fraglich, ein längerer Ausfall ist möglich.

Im Volkspark wird Schiedsrichter Bastian Dankert (45) die Partie zwischen HSV und RB Leipzig leiten.

Unter seiner Spielleitung bestritt der HSV bislang 18 Partien – mit mäßigem Erfolg: sieben Siege, ein Unentschieden und zehn Niederlagen.

Leipzig absolvierte bisher 17 Spiele mit Dankert als Schiedsrichter, mit erfreulicher Bilanz: neun Siege, fünf Unentschieden und nur drei Niederlagen.

Gute Voraussetzungen für einen weiteren magischen Abend im Volksparkstadion: Wenn der HSV am Sonntag RB Leipzig empfängt, kann das Team nahezu in Bestbesetzung antreten.

Nur die verletzten Albert Grönbaek (24) und Alexander Rössing-Lelesiit (19) stehen laut Trainer Merlin Polzin (35) nicht zur Verfügung. Alle anderen zeigen sich „heiß und bereit“, so der Coach.

Auch Leistungsträger Albert Sambi Lokonga (26) ist nach seinem Außenbandriss im Sprunggelenk wieder eine Option für den Kader. Ob es für einen Einsatz reicht, entscheidet sich etwa eine Stunde vor Anpfiff.

Matthias Ginter (32), Profi beim SC Freiburg, äußerte sich im Podcast „Copa TS“ positiv über den HSV.

Er sprach zunächst über die Entwicklung des VfB Stuttgart, der vor einiger Zeit noch Zweitligist war und inzwischen DFB-Pokalsieger sowie Champions-League-Teilnehmer ist. Eine ähnliche Entwicklung traut Ginter auch dem HSV zu.

„Klar, sie haben viele Spieler ausgeliehen“, meinte der Nationalspieler (32), bezogen auf Transfers wie Luka Vuskovic (19) und Fabio Vieira (25). Auch wenn der HSV sie vielleicht nicht alle halten kann, sieht er gute Voraussetzungen.

„Der Verein, die Stadt und das Stadion sind unfassbar“, lobte Ginter und ist überzeugt, dass der HSV bald wieder in den oberen Tabellenregionen mitspielen wird.

Erfreuliche Nachrichten vom Trainingsplatz: Albert Sambi Lokonga (26) kehrte am Mittwoch ins Mannschaftstraining zurück. Am Dienstag hatte er noch individuell mit Reha-Coach Sebastian Capel gearbeitet.

„Das Ziel ist, dass Sambi im Laufe der Woche wieder voll einsteigt und vielleicht schon am Wochenende im Kader steht. Yussi (Poulsen) achten wir aufgrund einer langen Trainingswoche und seiner Vorgeschichte besonders im Training. Er wird ab morgen wieder mit dem Team trainieren und am Wochenende einsatzbereit sein“, erklärte Trainer Merlin Polzin (35).

Yussuf Poulsen (31) hingegen reduzierte sein Pensum aus Belastungsgründen, Albert Grönbaek (24) trainierte weiter individuell für sein Comeback.

Daniel Heuer Fernandes (33) spielt seit über sechs Jahren beim HSV und war in dieser Zeit nicht immer unumstritten. Dennoch setzte er sich immer wieder durch und trägt maßgeblich dazu bei, dass der Aufsteiger nach 23 Spieltagen klar über dem Strich steht.

Experte Stefan Effenberg (57) brachte den Torhüter nun sogar für die Nationalmannschaft ins Gespräch: „Er hat es sich verdient, vielleicht als Backup bei einer Weltmeisterschaft in den Blick zu rücken“, sagte Effenberg im „Doppelpass“. „Ferro ist hundertprozentig loyal, auch in schwierigen Situationen, und würde sich hundertprozentig einfügen.“

Effenberg sieht in Heuer Fernandes einen wichtigen Faktor für den Erfolg des HSV: „Er entscheidet Spiele und sichert Punkte. Es spricht eigentlich nichts dagegen, ihn als dritten Torwart mitzunehmen. Wer ist in der Nationalmannschaft auf den Positionen zwei und drei? Ich glaube, Ferro ist gar nicht so weit weg.“

Diese Aussagen sind beim HSV sicher willkommen, wecken aber auch Begehrlichkeiten. Vor allem angesichts der Tatsache, dass sein Vertrag im Sommer endet. „Wir führen gute Gespräche. Ferro weiß, was er am HSV hat, und wir wissen, was wir an ihm haben. Er ist eine wichtige Stütze“, erklärte Sportdirektor Claus Costa (41).

Silvan Hefti (28) hatte beim HSV keine Chance und sucht nun in der nordamerikanischen MLS bei D.C. United sein Glück. Sein Debüt war erfolgreich.

Zum Saisonauftakt stand Hefti in der Startelf und spielte durch. Sein Team gewann mit 1:0 gegen Philadelphia Union.

Auch Ex-Kapitän Sebastian Schonlau war erfolgreich: Er stand beim 1:0-Erfolg der Vancouver Whitecaps erstmals seit August wieder im Kader, kam jedoch nicht zum Einsatz.

Fábio Vieira (25) sorgt beim HSV immer wieder für Akzente. Ob er über den Sommer hinaus bleibt, ist jedoch ungewiss.

„Fabio ist ein außergewöhnlicher, fantastischer Spieler. Er kommt jeden Tag besser in Hamburg an. Wir sind sehr froh, dass es uns gelungen ist, ihn für ein Jahr zu verpflichten“, sagte Sportdirektor Claus Costa (41) im „Doppelpass“.

Vieira wurde vom FC Arsenal ausgeliehen, der HSV besitzt eine Kaufoption über 20 Millionen Euro, die jedoch als nicht realistisch gilt.

„20 Millionen Euro für einen Spieler zu zahlen, ist unrealistisch“, so Costa. Dennoch sieht er Chancen auf eine Verlängerung: „Am Ende braucht es ein klares Bekenntnis des Spielers. Im Sommer evaluieren wir die Situation neu.“

1. Bundesliga Tabelle

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 bedeuten den direkten Abstieg in die 2. Bundesliga. Der Drittletzte (Platz 16) darf in der Relegation um den Klassenerhalt kämpfen. Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.