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Dokumentation von Tommi Schmitt: Nationalspieler brechen plötzlich in Tränen aus

Berlin – Seit etwa zwei Wochen steht die Mannschaft für die WM 2026, die in Kanada, Mexiko und den USA stattfindet, fest. Während einige Spieler sich fast sicher sein konnten, nominiert zu werden, mussten andere bis zum letzten Moment bangen, ob Trainer Julian Nagelsmann (38) sie in den Kader beruft. Bundesliga-Profi Nadiem Amiri (29) konnte seine Emotionen am Ende nicht zurückhalten und vergoss sogar Tränen.

In seiner neuen Dokumentation begleitet Tommi Schmitt (37) drei Athleten auf ihrem Weg zur Weltmeisterschaft. Einer von ihnen ist Amiri, der bis zuletzt auf eine Zusage hoffen musste.

Zwar erzielte er in dieser Bundesliga-Saison zwölf Treffer für seinen Verein Mainz 05 sowie fünf weitere Tore in DFB-Pokal, Conference League und Qualifikation, doch kämpfte sein Team gegen den Abstieg, und zudem wurde er durch Verletzungen gebremst.

Dennoch vertraut Nagelsmann dem 29-Jährigen, den er bereits aus gemeinsamen Zeiten bei Hoffenheim kennt. Die Nachricht über seine Nominierung erhielt Amiri in einem Telefonat am 21. Mai – erst kurz vor der offiziellen Verkündung auf der Pressekonferenz.

Im anschließenden Gespräch mit Schmitt wirkt Amiri noch immer bewegt: „Ich war total überrascht. Er [Nagelsmann, Anm. d. Red.] klang so ganz entspannt am Telefon, dass ich dachte, er will mir vielleicht absagen.“

Für den in Ludwigshafen geborenen zweifachen Familienvater waren die Tage davor eine große Belastung, da seine Teilnahme lange ungewiss war. „Ich habe zwei bis drei Kilo verloren“, meint Amiri mit einem Lächeln.

Emotional wird es, als er mit dem Podcaster über die bevorstehende WM spricht.

Mitten im Interview zeigt Schmitt ihm ein Video des DFB, das auf eindrucksvolle Weise die Bekanntgabe der Nationalspieler-Nominierungen dokumentiert. Die Aufnahmen aus Kindheit, Jugend und dem Fußballalltag werden von Stimmen seiner Angehörigen begleitet – bei Amiri sind das seine Mutter, sein Vater, sein Bruder sowie seine Frau und sein Sohn.

Die tiefgehenden Worte rühren ihn so sehr, dass dem zehnfachen Nationalspieler die Tränen kommen.

„Das hat mich völlig unerwartet getroffen. Eigentlich wollte ich nie vor der Kamera weinen.“ Auch Schmitt dürfte dabei feuchte Augen gehabt haben.

Die Dokumentation „World Cup – mit Tommi Schmitt“ ist in der ZDF-Mediathek verfügbar. Dort begleitet der 37-Jährige außerdem Nick Woltemade (24) nach seinem Wechsel zu Newcastle sowie RB-Leipzig-Kapitän David Raum (28).