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Nun erfolgreich in den USA: So sah der ursprüngliche Werner-Plan bei RB Leipzig aus

Leipzig – Timo Werner (29) feierte am vergangenen Sonntag mit seiner Vorlage zum 2:0-Endstand gegen Atlanta United ein nahezu perfektes Debüt bei seinem neuen Verein, den San Jose Earthquakes. Der ehemalige RB-Leipzig-Stürmer scheint sich in der MLS rasch zurechtzufinden. Dabei tut es kaum weh, dass sich seine Pläne im vergangenen Jahr noch anders gestalteten.

Viele waren überrascht, dass sich der 29-Jährige nicht bereits im Sommer für einen Wechsel entschied. Unter anderem sollen die New York Red Bulls Interesse gezeigt haben. Für den Angreifer schien alles wie auf einem Präsentierteller bereitgestellt zu sein.

Dennoch blieb Werner bei den Sachsen, obwohl von Anfang an klar war, dass er kaum Spielzeit erhalten und womöglich sogar auf der Bank Platz nehmen müsste.

Vor allem sein Berater Volker Struth (59) setzte darauf, dass der Publikumsliebling wieder eine feste Rolle bei den Rasenballern einnehmen könnte.

Im „Bild“-Podcast „Phrasenmäher“ erklärte Struth, dass sogar Angebote namhafter Klubs aus Frankreich und Italien abgelehnt wurden, um diesen Plan umzusetzen. Allerdings ging die Strategie nicht auf.

„Natürlich hat niemand von uns Freude daran gehabt, wie das letzte halbe Jahr in Leipzig verlaufen ist“, gab Struth offen zu.

Schließlich scheint für alle Beteiligten nun die optimale Lösung gefunden worden zu sein. Werner wurde in Leipzig mit großem Applaus verabschiedet, unter anderem vor dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg (2:2).

Der Wechsel zu den San Jose Earthquakes sei laut Struth der „richtige Schritt“, um Werners Karriere noch einmal neuen Schwung zu verleihen. „Er wird dort viele Tore erzielen und sehr erfolgreich sein“, ist sich der Berater sicher. Vielleicht schon am kommenden Sonntag im Spiel gegen Philadelphia Union?

Bundesliga-Tabelle

Die Tabelle der 1. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Verein, der am Ende der Saison die Tabelle anführt, wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte, also Rang 16, darf in der sogenannten Relegation den Klassenerhalt sichern. Dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.