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FSV-Profi Martens bleibt an Bord! Kraftpaket soll den Sachsenpokal gewinnen

Zwickau – Kurz vor dem großen Saisonfinale hat der FSV Zwickau eine weitere entscheidende Personalfrage geklärt: Der zum 30. Juni auslaufende Vertrag von Leistungsträger Theo Martens (23) wurde um ein Jahr mit Option verlängert.

„Theo ist ein Spieler, von dem wir überzeugt sind, dass in ihm noch viel ungenutztes Potenzial schlummert. Die Fähigkeiten, die er mitbringt, wollen wir in Zukunft noch stärker für unser Team einsetzen“, erläutert Sportdirektor Robin Lenk (42) die Vertragsverlängerung.

Nach dem Abstieg aus der 3. Liga und dem damit verbundenen umfangreichen Kaderumbau wechselte Martens von Hansa Rostock II zu den Westsachsen. Seitdem stand er in 93 Spielen auf dem Platz und erzielte dabei elf Tore sowie 14 Vorlagen.

Ursprünglich vornehmlich als Rechtsaußen eingesetzt, hat Cheftrainer Rico Schmitt (57) den 1,81 Meter großen Spieler inzwischen auf die zentrale offensive Mittelfeldposition umgeschult.

„Seit dem Spiel gegen Hertha II Ende März planen wir ihn auf der neuen Position“, so Lenk.

„Theo interpretiert das Spiel anders als viele andere. Er begann 2023 auf dem Flügel, agiert jedoch nicht als typischer Tiefenspieler wie Lucas Albert, sondern bevorzugt es, den Ball am Fuß zu haben. Er verfügt über eine andere taktische Spielintelligenz. Ich habe ihm das einmal bildhaft erklärt, indem ich ihn mit Bastian Schweinsteiger verglichen habe, der ebenfalls auf dem Flügel aufwuchs, später ins zentrale Mittelfeld wechselte und dort Weltmeister wurde“, erläuterte Schmitt kürzlich.

Beim FSV hoffen sie, dass Martens auf seiner neuen Position einen wichtigen Beitrag leisten kann, um am 23. Mai den Sachsenpokal zu gewinnen.

Martens wird beim Pokalfinale wieder mit dabei sein, nachdem er in der Liga aufgrund einer Rot-Sperre aus dem Erfurt-Spiel bis einschließlich des ersten Spieltags der nächsten Saison fehlte.

„Seine kurze Zündschnur ist ein Thema, an dem wir mit ihm unbedingt arbeiten müssen“, betont Lenk.

Regionalliga Nordost Tabelle

Der Meister der Saison 2026 bestreitet am Ende zwei Aufstiegsspiele gegen den Champion der Regionalliga Bayern. Der Gewinner steigt daraufhin in die 3. Liga auf. In Abhängigkeit von den Absteigern aus der 3. Liga können maximal vier Teams absteigen.