Verlor Dynamo durch umstrittenen Strafstoß den Sieg? „Muss ich mir noch einmal ansehen“
Dresden – Alexander Rossipal hatte zunächst Glück, wurde aber nur 20 Minuten später doch noch bestraft. Der Außenverteidiger von Dynamo erlebte beim 1:1 gegen Arminia Bielefeld zuerst einen Elfer-Glücksgriff, dann jedoch unglückliches Strafstoß-Pech.
„Aus meiner Sicht treffe ich auf jeden Fall den Ball und gehe nicht gezielt zum Ball. Er läuft dann in mich hinein. Warum der Schiedsrichter das so bewertet, kann ich nicht nachvollziehen ... Das muss ich mir noch einmal genau angucken“, erklärte der Verursacher unmittelbar nach dem Spiel.
„Vielleicht täusche ich mich im ersten Moment, aber ich bin momentan überzeugt, dass es kein Elfmeter war. Erstens, weil ich den Ball klar spiele, und zweitens, weil ich nicht gezielt zum Ball gehe, sodass er dann gegen mein Knie läuft.“
Tim Handwerker verwandelte in der 67. Minute den fälligen Strafstoß zum Ausgleich für Arminia, die bis dahin eher selten gefährlich vor dem Tor auftauchte.
„Wenn man das Spiel betrachtet, haben wir den Sieg verdient. Ich bin fest davon überzeugt, dass Bielefeld ohne diesen Elfmeter heute kein Tor erzielt hätte. Wir hätten sogar noch auf 2:0 erhöhen können“, betonte Rossipal. „Deshalb fällt es mir schwer, das so einfach zu akzeptieren. Ich glaube nicht, dass sie heute ohne den Elfmeter zum Erfolg gekommen wären.“
Schon 20 Minuten vorher hatte der 29-Jährige etwas Glück, dass die Schiedsrichter sein Handspiel im Strafraum nicht per Video überprüften. Denn der Ball wurde mit dem Oberarm kontrolliert. Zwar kein zwingender Elfmeter, aber in dieser Saison gab es schon Strafstöße für weniger.