zurück

Streik beim Pokal-Highlight Bayern gegen Leipzig: So gelangen Fans trotzdem ins Stadion

Von Christian Kunz

München – Das Pokal-Spiel zwischen dem FC Bayern München und RB Leipzig findet trotz des Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr statt – mit einem Sonderfahrplan der U-Bahn soll die Anreise vieler Fans gesichert werden.

Wie der deutsche Rekordmeister im Fußball bekanntgab, wird die Münchner Verkehrsgesellschaft MVG am Streiktag einen speziellen Fahrbetrieb einrichten. Dennoch werde es bei der An- und Abreise zu Einschränkungen kommen, so der FC Bayern.

Die Gewerkschaft Verdi hat für den Spieltag zu einem ganztägigen Warnstreik im Nahverkehr unter anderem in München aufgerufen. Das Viertelfinale ist am Abend (20.45 Uhr) in der Münchner Arena angesetzt.

Der FC Bayern bittet alle Anhänger, mehr Zeit für die Anfahrt einzuplanen und wo möglich Fahrgemeinschaften zu bilden, falls die Anreise mit dem Auto erfolgt. Das Stadion bietet Platz für 75.000 Zuschauer, von denen die meisten normalerweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen.

Die MVG wird am Streiktag einen Sonderfahrplan anbieten: Zwischen Marienplatz und Fröttmaning fahren die U-Bahnen von 17.30 Uhr bis Betriebsschluss in gewohnt dichteren Taktabständen wie an Heimspieltagen des FC Bayern. Die Haltestellen dazwischen sind für den Einstieg geöffnet.

Außerdem wird der reguläre Bus-Shuttle ab der S-Bahn-Station Donnersberger Brücke verstärkt. Zusätzlich verkehren weitere Shuttlebusse vom Parkplatz des FC Bayern Campus, der nur zwei Kilometer von der Allianz Arena entfernt liegt.

Das Duell zwischen FC Bayern und RB Leipzig wird live im Fernsehen von Sky und der ARD übertragen. Beide Sender haben die Begegnung fest in ihr Programm aufgenommen.