HSV-Blog: Aktuelles zu Vieira und Grönbaek
Hamburg – Die Saison ist abgeschlossen! Der Hamburger SV blickt auf eine insgesamt erfolgreiche Spielzeit zurück, die letztlich im sicheren Verbleib in der Liga endete.
Während einige Spieler nun den Fokus auf die Weltmeisterschaft legen und andere in die Sommerpause gehen, laufen hinter den Kulissen bereits die Planungen für die neue Saison auf Hochtouren.
In unserem HSV-Blog halten wir Euch über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und weitere Entwicklungen im Volksparkstadion auf dem Laufenden.
Wie wird der Kader der Rothosen in der kommenden Spielzeit aussehen? Diese Frage beschäftigt die Verantwortlichen des Klubs schon seit dem Ende der vergangenen Saison intensiv.
Ein wichtiges Ziel ist es, Fábio Vieira (25) vom FC Arsenal dauerhaft zu verpflichten. Nach einer einjährigen Ausleihe bemüht sich der HSV laut „Sky“-Transferexperte Florian Plettenberg aktuell intensiv darum, den talentierten Portugiesen langfristig zu binden. Vieira steht einem Verbleib grundsätzlich offen gegenüber, alles hänge jedoch von einer Einigung mit den „Gunners“ ab.
Ähnlich gestaltet sich die Situation bei Albert Grönbaek (25), wie Plettenberg berichtet. Der Klub ist vom Dänen überzeugt und verfolgt das Ziel, die bestehende Kaufoption in Höhe von fünf Millionen Euro zu reduzieren. Die Verhandlungen mit Grönbaeks aktuellem Klub Stade Rennes sind im Gange.
In Hamburg wurde unterdessen Abschied genommen: Luka Vuskovic (19) verabschiedete sich am Sonntag mit emotionalen Worten vom HSV.
„Schon vom ersten Tag an, als ich hierher kam, habe ich etwas Besonderes gespürt. Die Liebe, die Leidenschaft und die Unterstützung gaben mir sofort das Gefühl, angekommen zu sein. Das Trikot mit der Rückennummer 44 im Volksparkstadion zu tragen, war eine Ehre, die ich niemals vergessen werde“, schrieb der Nachwuchsspieler auf Instagram.
Er dankte seinen Teamkollegen, allen Mitarbeitern sowie den Fans. „Ihr habt mich in jeder Situation unterstützt und mir gezeigt, was dieser Verein bedeutet. Obwohl ich nur eine Saison hier war, wird der HSV immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.“
Wie der Klub am vergangenen Freitag mitteilte, werden der Hamburger SV und Saskia Breuer, Leiterin des Frauenfußballs, ab der kommenden Spielzeit getrennte Wege gehen.
Der auslaufende Vertrag von Breuer zum 30. Juni 2026 werde nicht verlängert, hieß es in einer offiziellen Erklärung. Nach einer detaillierten Analyse der letzten Saison und im Hinblick auf die künftigen Herausforderungen habe man gemeinsam mit der 43-Jährigen beschlossen, die Zusammenarbeit zum Saisonende zu beenden.
Saskia Breuer war im August 2024 zunächst als Koordinatorin für den Frauenfußball zum HSV gestoßen und übernahm später die Leitung dieses Bereichs. Während ihrer Amtszeit konnte der Frauenfußball des HSV bedeutende Erfolge feiern, darunter den Aufstieg in die Bundesliga in der Saison 2024/25 sowie den Klassenerhalt in der vergangenen Spielzeit.
Ein weiteres Eigengewächs hat seinen Durchbruch geschafft: Innenverteidiger Shafiq Nandja (19) unterschrieb beim HSV seinen ersten Profivertrag, wie die Rothosen am Donnerstagabend bekanntgaben.
„Shafiq hat sich diesen Schritt durch harte Arbeit und Disziplin mehr als verdient“, betonte Sportdirektor Claus Costa. Der Youngster habe im Training der Profimannschaft konstant überzeugt und bereits seine ersten Bundesligaeinsätze absolviert. „Die Vertragsunterschrift ist daher der nächste logische Schritt in seiner Entwicklung“, so Costa.
Auch Nandja selbst zeigte sich glücklich: „Als gebürtiger Hamburger, der viele Jahre im Nachwuchs des HSV gespielt hat, erfüllt mich dieser Vertrag mit Stolz. Es ist ein großer Traum, der in Erfüllung geht. Gleichzeitig weiß ich, dass ich noch am Anfang stehe und weiterhin hart an mir arbeiten muss, um mich dauerhaft in der Bundesliga zu etablieren.“
Das erste Puzzlestück für die neue Spielzeit steht offenbar kurz vor dem Abschluss: Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtete, soll Kofi Amoako (21) am Donnerstag seinen obligatorischen Medizincheck im Volksparkstadion absolvieren.
Wenn alles reibungslos verläuft, wird der Transfer am Freitag nach Vertragsunterzeichnung offiziell bestätigt. Die Rothosen verpflichten den defensiven Mittelfeldspieler für etwa zwei Millionen Euro von Dynamo Dresden, dank einer Ausstiegsklausel.
Eine wichtige Stütze im Team bleibt: Nach übereinstimmenden Medienberichten steht HSV-Torwart Daniel Heuer Fernandes (33) kurz vor einer Vertragsverlängerung.
Sein bisheriger Vertrag hatte sich aufgrund des Klassenerhalts automatisch bis 2027 verlängert, der neue Kontrakt soll demnach bis 2028 laufen. Es fehle nur noch die Unterschrift des Schlussmanns, so die Meldungen.
Laut der „Hamburger Morgenpost“ war eine Voraussetzung für die Verlängerung, dass Heuer Fernandes als klare Nummer eins in die kommende Saison geht. Dies sei ihm von den Verantwortlichen zugesagt worden.
Mit seinem letzten Saisontor verhinderte Fabio Vieira (25) für Bayer Leverkusen die Champions-League-Qualifikation. Für seinen Treffer wurde er von Mitspielern und Fans des HSV lautstark gefeiert. War dies bereits sein Abschied?
Der Leihspieler vom FC Arsenal hat einen geschätzten Marktwert von 22 Millionen Euro – zu viel für den HSV. Im Sommer wird sich entscheiden, ob sich beide Klubs auf eine günstigere Ablösesumme einigen können oder ob der beliebte Mittelfeldspieler die Rothosen verlässt.
Vieira scheint sich in Hamburg jedoch sehr wohlgefühlt zu haben: „In dieser Saison war ich sehr glücklich hier. Ich spüre, dass mich die Fans wirklich lieben. Ganz gleich, ob ich bleibe oder gehe, ich werde dem Klub immer dankbar sein. Sie haben alles für mich getan. Das Wichtigste war, dass der HSV in der Liga geblieben ist, und ich freue mich, ein Teil davon gewesen zu sein.“
Der Portugiese plant zunächst eine Auszeit mit seiner Familie, um den Fußball hinter sich zu lassen. Danach will er mit dem FC Arsenal und seinen Beratern sprechen, um die beste Lösung für seine Zukunft zu finden.
Nach dem Unentschieden in Leverkusen zog „Sky“-Experte Dietmar Hamann (52) ein positives Fazit zur HSV-Saison. Trotz eines holprigen Starts hätten die Rothosen viel richtig gemacht, lobte der ehemalige Profi.
„Das war über die gesamte Saison hinweg eine gefestigte Mannschaft. Das haben sie heute erneut gezeigt. Polzin und sein Team haben für einen Aufsteiger eine herausragende Leistung abgeliefert“, so Hamann.
Im Idealfall eine unauffällige Rolle: Schiedsrichter Tobias Stieler (44) wird das Spiel zwischen Leverkusen und dem HSV in der BayArena leiten.
Bayer Leverkusen weist eine beeindruckende Bilanz bei Partien mit Stieler auf: Von bisher 34 Begegnungen gewann die Werkself 27, verlor nur drei und spielte viermal unentschieden.
Der HSV absolvierte unter Stielers Leitung erst vier Spiele, mit einer negativen Bilanz: ein Sieg, ein Unentschieden und zwei Niederlagen.
Der Abschied von Luka Vuskovic (19) beim HSV gilt als sicher, doch sein Name bleibt präsent: Ab September wird sein Bruder Mario (24) wieder ins Training der Rothosen einsteigen und ab November sogar spielberechtigt sein.
„Ihm geht es gut. Er trainiert täglich, um bestmöglich fit zurückzukehren“, erklärte Luka in einem vereinseigenen Interview. „Wenn wir gegeneinander antreten, merke ich, dass er in besserer Verfassung ist.“
Mario freut sich sehr auf seine Rückkehr: „Ich sehe, wie sehr er den Klub liebt und wie sehr er es liebt, hier zu spielen und zu trainieren. Das wird in der nächsten Saison großartig.“
Positive Nachrichten aus dem Volkspark: Miro Muheim (28) konnte nach seiner Syndesmose-Verletzung am Mittwoch wieder vollständig mit dem Team trainieren. Ein Einsatz gegen Leverkusen scheint damit realistisch.
Nicolas Capaldo (27) musste aufgrund von Rückenproblemen eine Pause einlegen. Bei dem Argentinier wird die weitere Entwicklung in den nächsten Tagen beobachtet. Ähnliches gilt für Robert Glatzel (32), der mit einer Wadenzerrung möglicherweise am Sonntag noch nicht einsatzfähig ist.
Jean-Luc Dompé (30) konnte in dieser Saison beim HSV kaum überzeugen. Statt auf dem Platz sorgte der flinke Außenbahnspieler vor allem mit negativen Schlagzeilen abseits des Rasens für Aufsehen. Im Januar war er nach einer Alkoholfahrt suspendiert und mit einer hohen Geldstrafe belegt worden.
Beim letzten Heimspiel der Saison fehlte Dompé im Kader. Trainer Merlin Polzin (35) begründete dies damit, dass der Franzose nicht zu 100 Prozent fit gewesen sei, um der Mannschaft zu helfen – eine Aussage, die auch den Fans nicht entgangen ist.
So schrieb ein Anhänger auf X, dass er sich darauf freue, „wenn Jean-Luc Dompé endlich die Stadt Hamburg verlässt“. Doch der Profi antwortete selbst ironisch: „My contract is 2027“ und fügte einen Kussmund hinzu.
Die Zukunft von Dompé beim HSV bleibt somit ungewiss, da er nie an seine Leistungen anknüpfen konnte und zudem immer wieder verletzungsbedingt fehlte.
Der Abbruch seiner Leihe und der anschließende Wechsel zum FC Southampton entwickelt sich für Daniel Peretz (24) immer mehr zum Glücksgriff. Mit einer beeindruckenden Serie von 20 Spielen ohne Niederlage qualifizierten sich die Saints als Vierter für die Aufstiegs-Play-offs in die Premier League – die erste Hürde haben sie bereits genommen.
Nach einem torlosen Hinspiel stand am Dienstag das Rückspiel gegen den FC Middlesbrough an, das turbulent verlief. Nach nur fünf Minuten musste Peretz erstmals hinter sich greifen, doch sein Team erzielte kurz vor der Halbzeit den Ausgleich.
Trainer Tonda Eckert (33) sorgte zuvor fast für einen Zwischenfall, als er im klärenden Gespräch mit dem Schiedsrichter gegenüber dem Middlesbrough-Coach Kim Hellberg (38) beinahe handgreiflich wurde.
Sportlich fielen bis weit in die Verlängerung hinein keine weiteren Tore. Erst kurz vor einem möglichen Elfmeterschießen gelang Southampton der entscheidende Treffer und zog somit ins große Finale am 23. Mai im Wembley-Stadion ein. Dort wartet Hull City, der ehemalige Klub von Ex-HSV-Trainer Tim Walter (50).
Die Planungen für die kommende Saison laufen bereits beim HSV. Dabei suchen die Rothosen auch nach einer Alternative für Linksverteidiger Miro Muheim (28) – und könnten fündig geworden sein.
Nach Informationen von „Sky“-Reporter Dennis Bayer haben die Hamburger Interesse an Hennes Behrens (21) vom 1. FC Heidenheim. Der gebürtige Frankfurter ist seit Januar von der TSG 1899 Hoffenheim ausgeliehen und zeigt dort starke Leistungen.
Neben dem HSV soll auch Aufsteiger FC Schalke 04 an Behrens interessiert sein. Die Ablösesumme von etwa fünf Millionen Euro, die Hoffenheim verlangt, gilt aber als zu hoch für die Knappen.
Große Ehre für Nicolas Capaldo (27)! Der Leistungsträger des HSV steht im vorläufigen Kader Argentiniens für die Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada. Der argentinische Verband veröffentlichte die 55-köpfige Liste am Montag.
Bisher absolvierte der 27-Jährige nur neun Spiele für die U23 des amtierenden Weltmeisters, ein Debüt in der A-Nationalmannschaft steht noch aus.
Ob Capaldo es in den endgültigen WM-Kader schafft und neben Weltstar Lionel Messi (38) um die Titelverteidigung mitspielen darf, bleibt abzuwarten.
Die Zukunft von William Mikelbrencis (22) ist weiterhin offen: Der Vertrag des Außenverteidigers beim HSV endet im Sommer, bisher konnten sich beide Seiten nicht auf eine Verlängerung einigen.
Wie das Portal „FussballTransfers.com“ berichtet, könnte der Franzose Hamburg verlassen und in der Bundesliga bleiben. So sollen sowohl Borussia Mönchengladbach als auch der Aufsteiger FC Schalke 04 Interesse an Mikelbrencis zeigen.
Auch ein Wechsel ins Ausland ist denkbar. Mit dem FC Girona, Parma Calcio sowie einem Klub aus der französischen Ligue 1 gibt es offenbar mehrere mögliche Optionen.
Ein unvergesslicher Tag für einen jungen Spieler: HSV-Talent Louis Lemke (16) gab beim Heimsieg gegen Freiburg sein Debüt für die Profis – ein besonderer Moment für ihn und den Klub.
Mit 16 Jahren und 214 Tagen ist Lemke der jüngste Spieler, der je in der HSV-Geschichte eingesetzt wurde. Er übertraf damit den bisherigen Rekordhalter Omar Megeed, der bei seinem Debüt im August 2022 16 Jahre und 359 Tage alt war.
Außerdem absolvierte Shafiq Nandja (19) ebenfalls sein Debüt für die Profimannschaft.
Ein erfahrener Schiedsrichter wird das Spiel leiten: Felix Zwayer (44) pfeift die Begegnung zwischen dem HSV und Freiburg.
Unter seiner Leitung absolvierte der HSV bisher 32 Partien mit einer positiven Bilanz von 14 Siegen, sieben Unentschieden und elf Niederlagen.
Der SC Freiburg hat mit Zwayer bislang 31 Spiele bestritten, weist jedoch eine leicht negative Bilanz auf: elf Siege, acht Remis und zwölf Niederlagen.
Der HSV und Nachwuchsspieler Moritz Reimers (19) trennen sich ab Sommer. Der Flügelstürmer wechselt zu Holstein Kiel und Ex-HSV-Trainer Tim Walter (50), wie der Zweitligist am Freitag bekanntgab. Reimers unterschrieb an der Ostsee einen Vertrag bis Sommer 2030.
„Moritz hat in den Nachwuchsmannschaften des HSV und beim DFB konstant überdurchschnittliche Leistungen gezeigt. In seiner ersten Herren-Saison in der Regionalliga fiel er durch sein auffälliges Spiel auf und zeigte sein großes Entwicklungspotenzial“, erklärte Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe (48).
Reimers kam 2021 in den HSV-Nachwuchs und spielte seit dieser Saison für die U21 in der Regionalliga. Dort bestritt er 17 Spiele, erzielte zwei Tore und bereitete acht weitere vor. Zudem spielte er sechsmal für die deutsche U19-Nationalmannschaft.
„Die Gespräche mit Holstein Kiel verliefen von Beginn an sehr positiv. Der Klub verfolgt einen klaren Plan, steht für mutigen Fußball und die Förderung junger Talente. Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung und darauf, bald im Trikot von Holstein aufzulaufen“, sagte Reimers.
Großer Jubel bei der HSV-U17: Das Team von Trainer Tim Reddersen hat das Finale des Hamburger Pokals erreicht.
Im Halbfinale gewann die Mannschaft am Mittwochabend knapp mit 1:0 gegen den Stadtrivalen FC St. Pauli. Den entscheidenden Treffer erzielte Hüseyin Berk Cakallioglu.
Das Finale findet am 7. Juni gegen USC Paloma statt.
Nachdem der Klassenerhalt gesichert ist, kann der HSV nun die kommende Spielzeit planen. Dabei haben die Rothosen offenbar einen dänischen Mittelfeldspieler ins Visier genommen.
Dem „Hamburger Abendblatt“ zufolge beschäftigt sich der Klub mit Silas Andersen (21) vom schwedischen Pokalsieger BK Häcken. Der Vertrag des 1,90 Meter großen Mittelfeldspielers läuft bis 2029, seine Ablöse dürfte mehrere Millionen Euro betragen.
Außerdem gibt es weitere Interessenten, darunter der 1. FC Köln, der bereits im Winter sein Interesse bekundet haben soll.
Der HSV hat die Vorbereitung auf das letzte Heimspiel der Saison gegen Freiburg begonnen. Am Mittwoch fehlten allerdings einige Spieler.
Otto Stange (19) pausierte wegen einer Erkältung, während Jordan Torunarigha (28) nach einem Zusammenprall im Spiel gegen Frankfurt im Kraftraum trainierte. Trainer Merlin Polzin (35) kündigte an, dass Torunarigha am Donnerstag wieder auf dem Platz stehen soll.
Gute Nachrichten auch von Miro Muheim (28): Nachdem man zunächst von einem Saison-Aus ausgegangen war, kann der Schweizer inzwischen wieder individuell trainieren. Ein Einsatz am Sonntag ist möglich, geplant ist mindestens ein Comeback am letzten Spieltag in Leverkusen.
Luka Vuskovic (19) hat sich mit seinen starken Leistungen beim HSV ins Rampenlicht gespielt. Kein Wunder, dass die Rothosen den jungen Kroaten gerne halten möchten. Allerdings haben zunächst die Tottenham Hotspur das Sagen.
Die Londoner kämpfen derzeit in der Premier League gegen den Abstieg, bei einem Klassenerhalt soll Vuskovic jedoch unbedingt bleiben dürfen. Laut dem englischen Boulevardblatt „The Sun“ war Sportdirektor Johan Lange (46) kürzlich zu Gesprächen in Hamburg, um den Spieler von einer Gehaltsanpassung zu überzeugen.
Ob die Spurs ihn tatsächlich halten können, ist jedoch fraglich, da auch zahlreiche Topclubs ihr Interesse bereits bekundet haben.
HSV-Sportdirektor Claus Costa (41) war am Montagabend in Dänemark, um das Spiel zwischen FC Midtjylland und Viborg FF (3:3) zu beobachten. Dies geht aus einem Beitrag des dänischen Sportjournalisten Mathias Hauge Jacobsen auf X hervor.
Jacobsen erläuterte auch den Grund für Costas Anwesenheit: Offenbar hat der HSV-Manager Viborg-Profi Thomas Jörgensen (20) ins Visier genommen. „Er würde perfekt zum HSV passen“, schrieb Jacobsen.
Der zentrale Mittelfeldspieler hat sich mit starken Leistungen in die Notizbücher verschiedener Vereine gespielt. Neben dem HSV soll auch die TSG Hoffenheim an ihm interessiert sein. Sein Vertrag bei Viborg läuft noch bis Sommer 2028, sein Marktwert wird auf rund vier Millionen Euro geschätzt.
Ein herber Rückschlag für Alexander Rössing-Lelesiit (19): Nach seiner Rückkehr von einer Syndesmose-Verletzung erlitt der Norweger eine erneute Sprunggelenksverletzung und muss operiert werden.
Wie der HSV am Dienstag mitteilte, zog sich der Youngster die Verletzung im Training zu, nachdem er sich Anfang des Jahres im Derby gegen FC St. Pauli bereits verletzt hatte. Er hatte zuletzt wieder mit der Mannschaft trainiert und stand kurz vor einer Rückkehr in den Kader, doch nun ist eine längere Pause nötig.
Der HSV kann nun endgültig planen für eine weitere Saison in der ersten Liga. Im Fokus der Kadersuche steht unter anderem ein neuer Stürmer.
Laut Sky beobachten die Verantwortlichen Noel Futkeu (23) von Greuther Fürth. Der Angreifer traf in dieser Saison bereits 17 Mal und führt zusammen mit Mateusz Zukowski von Magdeburg die Torjägerliste der 2. Bundesliga an.
Futkeu wird Fürth nach dem Saisonende definitiv verlassen. Eintracht Frankfurt zog eine Rückkaufoption in Höhe von 1,3 Millionen Euro und plant, den Stürmer mit Gewinn weiterzuverkaufen. Bei einem Marktwert von fünf Millionen Euro dürfte das relativ problemlos gelingen.
Ein erfahrener Schiedsrichter wird das Traditionsduell zwischen Eintracht Frankfurt und dem HSV leiten: Deniz Aytekin (47). Unter seiner Leitung haben die Frankfurter bisher 38 Spiele bestritten, mit einer negativen Bilanz von 13 Siegen, sechs Unentschieden und 19 Niederlagen.
Für den HSV sieht die Statistik noch schlechter aus: Von 34 Partien unter Aytekin konnten die Rothosen nur acht gewinnen, bei neun Unentschieden und 17 Niederlagen.
Schock für die HSV-Frauen: Nach der 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin brach Abwehrspielerin Magou Doucoure (25) noch auf dem Platz zusammen.
Die Spielerin wurde medizinisch behandelt und anschließend ins Universitätsklinikum Eppendorf gebracht.
Über X gab der Verein inzwischen Entwarnung: Beim Verlassen des Stadions sei Doucoure bereits wieder ansprechbar und stabil gewesen.
Der HSV könnte im Sommer eines seiner vielversprechenden Nachwuchstalente verlieren. Mehrere Online-Portale, darunter „transfers_nl“, berichten von Interesse des niederländischen Meisters PSV Eindhoven an Fábio Baldé (20). Hinzu kommt die Aufmerksamkeit einiger portugiesischer Spitzenklubs.
Bei PSV bereitet man sich auf den Abgang der Stammspieler Couhaib Driouech und Esmir Bajraktarevic vor und sucht nach Verstärkungen. Eine Option könnte Baldé sein, der sowohl auf der Flügelposition als auch als Außenverteidiger einsetzbar ist.
Baldé hat beim HSV noch einen Vertrag bis Sommer 2029, besitzt aber eine Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro. Sein Marktwert wird aktuell auf rund drei Millionen Euro geschätzt.
Endlich zurück auf dem Trainingsplatz: Luka Vuskovic (19) absolvierte am Dienstag nach seiner Knieprellung eine individuelle Einheit mit Reha-Coach Sebastian Capel.
„Wir hoffen, die Belastung langsam steigern zu können und ihn vernünftig aufzubauen. Es sind noch drei Spiele zu absolvieren, sodass wir genau abwägen müssen“, erklärte Trainer Merlin Polzin (35). „Es gibt uns ein gutes Gefühl, dass seine Schmerzen nachgelassen haben, er Fortschritte macht und unbedingt auf den Platz will.“
Ob Vuskovic bereits am Samstag (15:30 Uhr) beim Spiel gegen Eintracht Frankfurt zum Einsatz kommen kann, bleibt noch offen.
Voll einsatzfähig waren hingegen Alexander Rössing-Lelesiit und Jean-Luc Dompé (30). Yussuf Poulsen (31) trainierte noch etwas reduziert. „Bei Yussi war es heute noch etwas vorsichtiger. Wir werden ihn in dieser Saison wahrscheinlich nicht mehr voll einsetzen können, aber er gibt alles, um der Mannschaft zu helfen“, so Polzin. Einsätze über 90 Minuten schloss er aus.
Am Dienstag wurden auch die Belastungen bei Robert Glatzel (32), Nicolas Capaldo (27) und Bakery Jatta (27) gesteuert.
Der HSV sucht weiterhin einen Nachfolger für den ehemaligen Sportvorstand Stefan Kuntz (63), der Anfang Januar aufgrund von Vorwürfen sexueller Belästigung entlassen wurde.
Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, steht der Auswahlprozess kurz vor dem Abschluss. Eine Aufsichtsratssitzung zur finalen Entscheidung ist bereits terminiert.
Sportdirektor Claus Costa (41) wurde ebenfalls als möglicher Nachfolger gehandelt, doch es deutet sich an, dass der Klub eine externe Lösung bevorzugt.
1. Bundesliga Tabelle
Die Tabelle in der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Erstplatzierte am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) darf in der Relegation um den Klassenerhalt kämpfen, trifft dabei auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.