Neuzugang aus Japan bestätigt! Dieser Stürmer soll St. Paulis Angriff verstärken
Hamburg – Nur wenige Stunden vor dem Auswärtsspiel beim FC Augsburg am Samstag um 15:30 Uhr (Sky) meldet der FC St. Pauli einen weiteren fixen Neuzugang. Die Hamburger Kiezkicker verstärken ihre Offensive mit Taichi Hara (26) aus Japan.
Wie der Verein am Samstag bekanntgab, wechselt der Angreifer ablösefrei vom japanischen Erstligisten Kyōto Sanga an die Elbe. „Ich freue mich sehr auf meine neue Herausforderung beim FC St. Pauli. [...] Ich bin gespannt auf meine neuen Teamkollegen, die Bundesliga sowie die Fans am Millerntor“, erklärte der Neuzugang zu seinem Wechsel an die Hamburger Hafenstraße.
Seit Sommer 2023 stand Hara für seinen ehemaligen Klub auf dem Platz. In insgesamt 91 Pflichtspielen erzielte er 22 Treffer und legte 17 weitere Tore auf.
Der 26-Jährige hat zudem schon Erfahrungen im europäischen Fußball gesammelt. So spielte er unter anderem in Kroatien für NK Istra 18 Pflichtspiele (acht Tore, drei Vorlagen). 2021 wechselte er nach Spanien zu Deportivo Alavés, wo er in 16 Einsätzen zwei Tore erzielte.
Der spanische Verein verlieh den Offensivspieler außerdem zweimal an den belgischen Erstligisten VV St. Truiden. Im Juli 2025 feierte er zudem sein Debüt in der japanischen Nationalmannschaft, für die er bis dato zwei Einsätze absolvierte.
Sportdirektor Andreas Bornemann beschreibt Hara als einen Spielertyp, „den wir bisher in unserem Kader noch nicht hatten“.
Er könne sowohl als klassischer Zielstürmer agieren, bringe aber auch die technischen Fähigkeiten mit, „um sich aktiv ins Kombinationsspiel einzubringen“, betonte der 54-Jährige. „Wir sind überzeugt, dass ihm seine Europa-Erfahrungen helfen werden, sich schnell bei uns einzuleben.“
Auch Chefcoach Alexander Blessin (52) zeigt sich optimistisch bezüglich des Neuzugangs: „Er ist fußballerisch sehr gut ausgebildet und aufgrund seiner Körpergröße ein wichtiger Faktor bei offensiven und defensiven Standards. Zudem zeichnet er sich durch seine mannschaftsdienliche Spielweise aus und scheut keinen Aufwand in der Defensivarbeit.“