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St.-Pauli-Blog: Angreifer Andreas Hountondji fällt vorerst aus

Hamburg – Während die Kiezkicker am Freitag ins Training zurückkehren, wird Stürmer Andreas Hountondji dem FC St. Pauli vorerst nicht zur Verfügung stehen.

Auch beim Testspiel am kommenden Sonntag gegen Werder Bremen wird er fehlen.

In unserem St.-Pauli-Blog erhaltet Ihr die neuesten Informationen rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und alles Wissenswerte vom Millerntor.

Ein misslicher Start ins Jahr für Andreas Hountondji (23): Aufgrund eines Haarrisses im linken Sprunggelenk fällt der Angreifer bis auf Weiteres aus.

Dies gab der FC St. Pauli am Freitagmorgen bekannt. Der 23-Jährige hatte sich die Verletzung im letzten Auswärtsspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 am 21. Dezember zugezogen. Die erste Diagnose kurz vor Weihnachten wurde inzwischen durch weitere osteologische Untersuchungen bestätigt.

Nach dem bereits gesicherten Transfer von Tomoya Ando (26) hat St. Pauli nun einen weiteren japanischen Spieler auf dem Radar. Laut liga-zwei.de interessieren sich mehrere Vereine für den U20-Nationalspieler Shunsuke Saito, darunter neben den Kiezkickern auch SV Elversberg und Borussia Dortmund.

Bislang gilt Hannover 96 als Favorit. Die Niedersachsen kooperieren mit dem Zweitliga-Meister Mito HollyHock, bei dem Saito unter Vertrag steht. Ein endgültiger Vertrag ist jedoch noch nicht unterschrieben. Die meisten Clubs würden den 20-jährigen Mittelfeldspieler wohl in der U23 einsetzen.

In der vergangenen Saison trug Saito mit acht Treffern in 27 Spielen maßgeblich zum Aufstieg bei.

Wird er der erste Winter-Neuzugang? Laut der "Hamburger Morgenpost" steht der FC St. Pauli kurz vor der Verpflichtung von Tomoya Ando (26).

Der japanische Verteidiger vom Avispa Fukuoka muss demnach nur noch den obligatorischen Medizincheck absolvieren und seinen Vertrag unterzeichnen, alles Weitere ist bereits geregelt.

Ando ist Nationalspieler und soll entweder ablösefrei oder für eine geringe Summe zu den Kiezkickern wechseln. Die offizielle Bekanntgabe wird jedoch erst nach Beginn der Transferperiode am 1. Januar erfolgen.

Nach dem letzten Training am vergangenen Montag genießen die Profis des FC St. Pauli ihre wohlverdiente, wenn auch kurze Weihnachtspause. Am Neujahrstag geht es für die Kiezkicker wieder los.

Am folgenden Tag gibt es eine öffentliche Trainingseinheit, bei der Fans die Mannschaft beobachten können. Der Start ist zwischen 11 und 11.30 Uhr geplant.

Am 4. Januar (15.30 Uhr) steht dann ein Testspiel gegen Werder Bremen auf dem Programm, bevor die Vorbereitung auf das Ligaspiel gegen RB Leipzig (10. Januar, 15.30 Uhr) beginnt.

Ein wichtiger und zugleich schöner Moment: Im Kellerduell gegen den 1. FC Heidenheim erzielte Martijn Kaars (26) mit einem spektakulären Schuss ins lange Eck die Führung für St. Pauli.

Dieser Treffer wurde nun für das "Tor des Monats" Dezember nominiert – gemeinsam mit neun weiteren sehenswerten Toren. Abstimmen könnt Ihr auf der offiziellen Bundesliga-Webseite.

Rückt er zurück in seine Heimat? Manolis Saliakas (29) erlebt eine schwierige Saison und stand in der Bundesliga bisher erst vier Mal in der Startelf des FC St. Pauli.

Wie das Sportportal "SDNA" berichtet, haben AEK Athen Interesse an dem Rechtsverteidiger gezeigt. Der griechische Klub sucht einen Spieler, der sich mit Lazaros Rota (28) auf der rechten Verteidigerposition abwechseln kann.

Saliakas, der seit 2022 bei den Kiezkickern unter Vertrag steht, könnte bereits im kommenden Winter-Transferfenster Hamburg verlassen, um seiner unbefriedigenden Situation zu entkommen.

Die Schwäche im Offensivspiel wurde gegen Mainz wieder einmal deutlich: Dem FC St. Pauli fehlt die Durchschlagskraft, was sich auch in den lediglich 13 erzielten Toren widerspiegelt.

Wie die "Hamburger Abendblatt" berichtet, arbeitet Sportchef Andreas Bornemann (53) daher an einer spektakulären Rückholaktion von Morgan Guilavogui (27). Der Angreifer hatte mit sechs Toren großen Anteil am Klassenerhalt, musste aber zu seinem Stammverein RC Lens zurückkehren.

St. Pauli hatte die vereinbarte Kaufoption gezogen, doch Lens holte den Stürmer gegen seinen Willen zurück. Bei der Ligue 1-Überraschungsmannschaft kommt Guilavogui kaum zum Einsatz.

Das Problem: Lens möchte Guilavogui verkaufen und nicht weiter verleihen. Es ist fraglich, ob St. Pauli eine Ablösesumme in Millionenhöhe stemmen kann oder will.

Beim enttäuschenden Spiel in Mainz fehlte Martijn Kaars (26) schmerzlich. Am Montag gab der Verein ein Update zu seiner Verletzung bekannt.

Demnach erlitt der Stürmer eine leichte Muskelverletzung im Adduktorenbereich. Eine MRT-Untersuchung bestätigte diese Diagnose.

Wie lange Kaars ausfallen wird, ist noch unklar.

Ein Schockmoment ereignete sich: Nach etwa einer Stunde wurde Louis Oppie (23) bei einem Mainzer Freistoß von seinem eigenen Torwart Nikola Vasilj (30) zu Fall gebracht. Beide blieben liegen und mussten behandelt werden.

Oppie verließ wenig später den Platz und stellte sich nach dem Spiel mit stark bandagiertem Knie den Fragen der Presse. "Ich glaube, ich bin irgendwie unglücklich gefallen", erklärte er. Aufgrund des Adrenalins habe er den Schmerz zunächst nicht richtig gespürt. "Es fühlte sich ein wenig eigenartig in den Beinen an."

Als ihm die Szene noch einmal gezeigt wurde, atmete er tief durch. "Das sieht schon etwas unschön aus", gab Oppie zu. Glücklicherweise blieben beide Kiezkicker letztlich unverletzt.

Eine bittere Nachricht: Martijn Kaars (26) wird dem FC St. Pauli im wichtigen Spiel in Mainz fehlen, wie die Aufstellungen zeigen. Für ihn rückt Andréas Hountondji (23) in die Startelf.

Hier die Aufstellungen im Überblick:

Mainz: Batz – Kohr, Hanche-Olsen, Potulski – da Costa, Kai Sano, Widmer, Nebel, J.-S. Lee, Amiri – Hollerbach

St. Pauli: Vasilj – Dzwigala, Wahl, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – A. Hountondji, Pereira Lage

Zum Jahresende reist der FC St. Pauli zum Kellerduell nach Mainz und trifft dabei auf einen bekannten Schiedsrichter: Matthias Jöllenbeck (38) leitet die Begegnung.

Der Unparteiische hatte die Kiezkicker bereits beim Saisonauftakt gegen Borussia Dortmund (3:3) gepfiffen. Auch Mainz kennt Jöllenbeck aus früheren Begegnungen, verlor in Frankfurt mit 0:1 unter seiner Leitung.

Im schweren Duell gegen das Schlusslicht 1. FSV Mainz 05 muss St. Pauli auf Eric Smith verzichten.

Der Abwehrchef erhielt im Kellerduell gegen Heidenheim kurz vor der Pause die Rote Karte. Das Sportgericht des DFB verhängte eine Sperre über ein Spiel gegen den 28-Jährigen.

Adam Dzwigala (30) ist der vielseitige Mann bei St. Pauli! Nach Smiths Platzverweis sprang der Pole erneut ein und zeigte sich kämpferisch.

„Wir hatten schon Situationen, in denen er früh Gelb oder sogar Rot bekam. Wichtig ist, dass er die richtige Balance findet“, erklärte Trainer Alexander Blessin (52) und sprach damit die Aggressivität in Zweikämpfen an. „Aber dass wir auf ihn immer zählen können, hat er mehrfach bewiesen.“

Besonders vor dem 2:0 überzeugte Dzwigala mit energischem Einsatz und eroberte den Ball – aus Sicht der Heidenheimer zwar nicht ganz regelkonform, doch Schiedsrichter Sören Storks (37) entschied dagegen.

Auch Hauke Wahl (30) lobte den Polen: „Auf Adam ist immer Verlass. Du kannst ihn mitten in der Nacht wecken und sagen, du musst spielen – er ist immer da und gibt auch im Training Vollgas.“

Wahl bezeichnete Dzwigala als Musterbeispiel für Professionalität und „das genaue Gegenteil von einem Stinkstiefel“. Deshalb ist er auch so wichtig für St. Pauli.

Wenn Spieler ein- und später wieder ausgewechselt werden, gilt das meist als Strafe. Bei Ricky-Jade Jones (23) war das anders.

Der Stürmer wurde in der 75. Minute für Doppel-Torschütze Martijn Kaars eingewechselt, musste in der Nachspielzeit für Connor Metcalfe (26) Platz machen und griff sich dabei mehrmals an den hinteren rechten Oberschenkel. „Er hat einen Schlag abbekommen“, erklärte Trainer Blessin (52).

„Ob es nur der Schlag war oder ob er sich gezerrt hat, weiß ich nicht“, ergänzte er.

Ein deutliches Signal: Blessin vertraut im Spiel gegen Heidenheim auf dieselbe Startelf wie zuletzt. Es gibt keine Änderungen in der Anfangsformation.

So beginnen die Braun-Weißen: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage

Eine überraschende Nachricht: Andréas Hountondji (23) verzichtet freiwillig auf die Teilnahme am Afrika-Cup, teilte der Verband von Benin mit.

Obwohl er nominiert war, zog der Angreifer wegen seiner Verletzungsprobleme einen Rückzug vor.

Trainer Alexander Blessin (52) zeigte sich von dieser Entscheidung überrascht: „Er kam auf uns zu und hat das auch mit dem Verband so geregelt.“ Angesichts der wiederkehrenden Verletzungen sei er erleichtert. „Es geht auch darum, den Spieler wieder gesund zu bekommen.“

Wie sich diese Absage auf Hountondjis Zukunft in der Nationalmannschaft auswirkt, ist noch offen. „Ich glaube, er liebt sein Land und hat mir immer gezeigt, dass er unbedingt für sein Land spielen möchte“, so Blessin, der wusste, dass diese Entscheidung nicht von allen gutgeheißen wird.

Wenn der Angreifer wieder fit ist, wird er in diesem Jahr noch gegen Mainz und vor allem für die ersten Spiele im neuen Jahr zur Verfügung stehen, obwohl der Verein eigentlich nicht mit ihm geplant hatte.

Nach der Auslosung am Sonntag steht nun auch der Termin für das DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Bayer Leverkusen fest. Am 3. Februar um 20.45 Uhr kämpfen die Kiezkicker um den Einzug ins Halbfinale.

Etwa eineinhalb Wochen später folgt das Bundesliga-Duell, der genaue Termin steht aber noch aus.

Zwei Tage vor dem Spiel gegen den 1. FC Heidenheim steht auch der Schiedsrichter fest: Sören Storks (37) wird das Kellerduell am Millerntor pfeifen.

In dieser Saison leitete er bereits das Auswärtsspiel von St. Pauli bei Werder Bremen (0:1). Die Bilanz unter ihm lautet: zwei Siege, ein Unentschieden und vier Niederlagen.

Bei Heidenheim sieht es ähnlich aus. Storks hat dort die zweitmeisten Einsätze seiner Karriere mit drei Siegen, zwei Unentschieden und acht Niederlagen.

Friedhelm Funkel (71) brachte dem FC St. Pauli kein Glück: Der Ex-Trainer zog Bayer Leverkusen als Gegner für das Pokal-Viertelfinale. Gespielt wird beim Meister von 2023.

Der genaue Termin ist noch offen, wird jedoch auf den 3. oder 4. sowie 10. oder 11. Februar 2026 fallen. Kommt es zur zweiten Pokalwoche, spielen beide Teams innerhalb weniger Tage zweimal gegeneinander, da zwischen dem 13. und 15. Februar das Ligarückspiel in der BayArena stattfindet.

„Funkel hätte uns einen etwas leichteren Gegner bescheren können. Trotzdem werden wir alles geben, um ins Halbfinale einzuziehen. Als Favorit reisen wir aber sicher nicht nach Leverkusen“, sagte Trainer Alexander Blessin (52).

Sportchef Andreas Bornemann (53) äußerte, dass man sich zwar ein Heimspiel gewünscht hätte, die Auslosung aber akzeptiere. „Gegen die großen Bundesliga-Clubs haben wir schon starke Leistungen gezeigt.“

Eine Überraschung gab es beim 1:1 in Köln: Hauke Wahl (31) musste zur Halbzeit ausgewechselt werden, der Grund war zunächst unklar.

Trainer Alexander Blessin (52) klärte nach dem Spiel auf: „Es war fraglich, ob er überhaupt spielen kann. Er fühlte sich in den letzten zwei Tagen sehr schlecht.“ Trotz eines starken Infekts habe Wahl für das Team gekämpft.

„Unter normalen Umständen hätte man wohl auf seinen Einsatz verzichtet“, erklärte der Coach. „Er wollte helfen, hat es versucht, merkte aber nach 35 Minuten, dass es nicht mehr geht.“ Ob es sich um einen Magen-Darm-Infekt oder etwas anderes handelt, ist noch unbekannt.

Never change a winning team: Rund eine Stunde vor Anpfiff gab der FC St. Pauli seine Startelf für das Auswärtsspiel in Köln bekannt – ohne Veränderungen zur Pokalaufstellung in Gladbach.

So gehen die Kiezkicker ins Spiel: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage

Am Sonntag (19.15 Uhr) wird im Dortmunder Fußballmuseum das DFB-Pokal-Viertelfinale ausgelost – mit dabei ist auch der FC St. Pauli, der auf folgende Gegner treffen kann:

Als Losfee fungiert der ehemalige Bundesligaprofi und Trainer Friedhelm Funkel (71).

Wie schon im letzten Jahr wird das Viertelfinale an zwei Wochenenden ausgetragen, am 3./4. und 10./11. Februar 2026.

Die Partie beim 1. FC Köln wird von Schiedsrichter Tobias Reichel (40) geleitet. Unter ihm hat St. Pauli eine schlechte Bilanz.

Der erfahrene Referee pfiff bereits acht Spiele der Kiezkicker, von denen nur zwei gewonnen wurden. Die letzten drei Begegnungen endeten jeweils unentschieden.

Er wird an den Seitenlinien von Christian Bandurski und Marcel Unger unterstützt, VAR ist Johann Pfeifer.

Im Spiel am Samstag trifft St. Pauli auf den 1. FC Köln und dessen Trainer Lukas Kwasniok (44). Trotz Tabellenplatz 17 lobte er die Spielweise der Kiezkicker.

„Fußballerisch sehe ich St. Pauli unter den sechs bis acht besten Teams der Bundesliga“, sagte Kwasniok. „Ich war beim Pokalspiel in Mönchengladbach live dabei – das war richtig sehenswert.“

Obwohl sie eine Niederlagenserie haben, spielten sie weiterhin mutig, was ihm imponiere. Außerdem verfüge das Team über erfahrene Spieler. „Wir sollten das Spiel als Underdog angehen“, fügte er mit leichter Warnung hinzu.

Schon kurz nach seinem Tor gegen die Bayern musste Andreas Hountondji (23) verletzt ausgewechselt werden. Er wird auch am Samstag gegen Köln fehlen.

Trainer Alexander Blessin (52) erklärte: „Es gab keine starke Einblutung, also handelt es sich um eine leichte Muskelverletzung.“ Obwohl Hountondji bereits wieder laufen könne, sei ein Einsatz noch nicht denkbar. „Wir beobachten seine Fortschritte, ich hoffe, er ist gegen Heidenheim wieder dabei.“

Das Spiel gegen Heidenheim könnte für den Angreifer auch bereits sein letztes in dieser Saison sein. Wie erwartet, wurde er für den Afrika-Cup nominiert, dessen Abstellpflicht ab dem 15. Dezember gilt. Damit würde er beim letzten Spiel des Jahres in Mainz (21. Dezember) fehlen.

„Wir sind mit Gernot Rohr in ständigem Austausch und werden die Abstellung genau klären“, sagte Blessin. Benin startet am 23. Dezember mit einem Gruppenspiel gegen die Demokratische Republik Kongo.

Die Aufstellungen für das DFB-Pokal-Achtelfinale Borussia Mönchengladbach gegen FC St. Pauli sind bekannt:

Gladbach: Nicolas – Scally, Elvedi, Diks – Machino, Ullrich – Engelhardt – Stöger, Reyna – Honorat, Tabakovic

St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie – Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage

Der FC St. Pauli muss einige Monate auf seinen drittbesten Torhüter Simon Spari (23) verzichten. Er erlitt eine Sprunggelenksverletzung und wurde operiert.

Wie der Verein mitteilte, zog sich der Österreicher im Training eine Syndesmosebandruptur zu. Die Operation war notwendig, um dem Gelenk mehr Stabilität zu verleihen.

Im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen Gladbach spielt Ben Voll (24) erneut nicht zwischen den Pfosten. Trainer Alexander Blessin (52) setzt auf Nikola Vasilj (30).

„Wir haben uns entschieden, dass Niko im Tor bleibt, obwohl Ben es absolut verdient hätte“, erklärte Blessin und verwies auf die aktuelle Situation des Teams.

„Ich finde es sehr schade für Ben, er ist ein toller Typ und Torwart mit Zukunft. Aber aufgrund der Umstände haben wir diese Entscheidung getroffen.“

Innensenator Andy Grote (57) geriet vor der Innenministerkonferenz (IMK), bei der Fanrechte eingeschränkt werden könnten, wegen der Kritik von Münchner Ultras unter Druck.

Beim Spiel von St. Pauli in München zeigten Ultras Plakate mit einer überdimensionalen Karikatur eines Schlagstocks, der aus Grotes Hose ragt, sowie Überwachungskameras und Polizisten.

Auf einem weiteren Banner war zu lesen: „Grote schwingt wieder seinen Unverhältnismäßigkeitspimmel“ – eine Anspielung auf die Twitter-Kontroverse von 2021, als Grote beleidigt wurde und die Polizei einschaltete.

Der SPD-Politiker gilt bei der IMK als strikter Befürworter von Verschärfungen in den Stadien, was bei Fans auf wenig Verständnis stößt.

Diese Mannschaft soll vor allem eine Niederlage verhindern: Eine Stunde vor dem Spiel gegen Bayern München gab St. Pauli seine Startelf bekannt.

Im Vergleich zum Spiel gegen Union Berlin gibt es eine Veränderung: Lars Ritzka ersetzt Louis Oppie auf der Bank. Oladapo Afolayan fehlt erneut im Kader.

St.-Pauli-Startelf: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, La. Ritzka, Fujita, Irvine – A. Hountondji, Pereira Lage

Was passiert mit Oladapo Afolayan (28)? Der Offensivspieler war zuletzt aus disziplinarischen Gründen nicht im Kader. Kommt er am Samstag gegen Bayern zurück?

Trainer Alexander Blessin (52) deutete an, dass er bei jedem Spieler im Team eine hohe Einsatzbereitschaft sieht. Also scheint auch Afolayan im Training die richtige Reaktion gezeigt zu haben.

Gleichzeitig kündigte Blessin wegen der guten Personalsituation harte Entscheidungen an. Arkadiusz Pyrka (23), Manolis Saliakas (29) und Adam Dzwigala (30) stehen wieder zur Verfügung.

Eigentlich ist Nikola Vasilj der Retter in der Not bei St. Pauli. In den vergangenen Spielen unterliefen ihm aber einige Fehler, für die er die Verantwortung übernimmt.

„Diese Fehler passieren in einer entscheidenden Phase. Damit umzugehen ist nicht einfach“, gab er zu. Dennoch wolle er das Vergangene hinter sich lassen, nach vorne blicken und der Mannschaft helfen, aus der schwierigen Lage herauszukommen.

„Ich habe in den letzten beiden Spielen Fortschritte gesehen. Wir haben genug Qualität, um die Situation zu meistern. Die Tabelle ist noch offen, wir müssen positiv bleiben und weiter daran glauben, was wir im letzten Jahr geschafft haben.“

Er habe bisher noch keine derartige Niederlagenserie erlebt. „Warum wir am Anfang so gut waren und dann nicht mehr, lässt sich im Fußball nicht immer erklären.“

Das tut weh: Der FC St. Pauli wurde vom DFB-Sportgericht wegen unsportlichen Verhaltens der Fans zu einer Geldstrafe von 125.600 Euro verurteilt.

Beim 2:0-Derbysieg gegen den HSV Ende August wurden im Volksparkstadion zahlreiche Pyrotechnik gezündet. Das Gericht wertete das als „unsportliches Verhalten“.

Von der Strafe darf der Verein 41.000 Euro für sicherheitstechnische und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, die bis zum 30. Juni 2026 nachgewiesen werden müssen.

Erfolg für Carlo Boukhalfa (26)! Der ehemalige St.-Pauli-Spieler erzielte am Sonntag per Elfmeter in der 89. Minute den 1:0-Sieg für den FC St. Gallen gegen FC Lausanne-Sport. Die „Espen“ stehen weiterhin auf Platz drei.

Boukhalfa hat in 13 Spielen bereits sechs Saisontore erzielt, während er bei St. Pauli in drei Jahren nur vier Treffer in 56 Einsätzen schoss.

Positiv auch: Lukas Daschner (27) absolvierte nach seiner Verletzung sein zweites Spiel, wurde in der 41. Minute eingewechselt.

Gegen Union Berlin kehrte Kapitän Jackson Irvine erstmals nach langer Pause in die Startelf zurück. Dennoch konnte er eine weitere Niederlage nicht verhindern.

„Ein Unentschieden wäre verdient gewesen“, analysierte Irvine nach der 0:1-Pleite. „Ein bisschen Pech war dabei. Es lief einfach nicht für uns. Uns fehlten Selbstvertrauen, Glaube und vielleicht auch ein bisschen Glück.“

Beim Gegentor stand er zu weit weg vom Torschützen Rani Khedira, der viel zu frei agierte und zum Siegtreffer einnetzte.

„Wir wollen nicht auf die Vergangenheit schauen, sondern nach vorne blicken“, so der Kapitän. „Wir müssen weiter an uns glauben und uns gegenseitig motivieren. Was passiert ist, ist passiert, und nächste Woche haben wir wieder die Chance, ein Spiel zu gewinnen.“

Die Aufstellungen für das Spiel FC St. Pauli gegen Union Berlin sind da. Kapitän Jackson Irvine (32) steht erstmals nach langer Verletzungspause wieder in der Startelf.

St. Pauli: Vasilj – Mats, Wahl, Sands, Irvine (C), Smith, Pyrka, Fujita, Oppie, Hountondji, Pereira Lage

Union Berlin: Ronnow – Leite, Doekhi, Kemlein, Burke, Khedira, Ansah, Querfeld, Rothe, Illic, Trimmel (C)

Schiedsrichter Tobias Stieler wird die Begegnung am Sonntagabend (17.30 Uhr) leiten.

Der erfahrene Unparteiische hat erst fünf Spiele von St. Pauli gepfiffen (zwei Siege, ein Unentschieden, zwei Niederlagen). Früher lebte er lange in Hamburg, zog aber Anfang des Jahres nach Sölden (nahe Freiburg). Daher durften die Hamburger Vereine wieder gespielt werden, während Spiele von Julian Schusters Team nicht mehr von ihm geleitet werden dürfen.

Sein letzter Einsatz für St. Pauli war im März gegen Borussia Dortmund, das Spiel verloren die Braun-Weißen mit 0:2.

Torwart Nikola Vasilj (29) kehrte mit gemischten Gefühlen von der Länderspielreise zurück.

Mit Bosnien-Herzegowina verpasste er durch einen späten Gegentreffer knapp die direkte WM-Qualifikation.

Im März stehen für die Mannschaft zwei Spiele im Play-off-Halbfinale an. Gegner ist Wales. Der Gewinner trifft auf den Sieger des Spiels Italien gegen Nordirland.

Nach und nach kehren die Nationalspieler des FC St. Pauli ins Training zurück. Am fröhlichsten wirkte Abdoulie Ceesay (21), der für Gambia einen Doppelpack erzielte.

Das blieb seinen Teamkollegen nicht verborgen: Nikola Vasilj begrüßte Ceesay nach einer „Achterbahn der Gefühle“ herzlich und lobte seine Entwicklung.

Kurz darauf kam auch Danel Sinani (28) zurück und gratulierte Ceesay zu seinen Toren. Dieser dankte, fragte aber, warum Sinani nicht auf seinen Anruf reagiert habe. Die Antwort: „Der nervt mich alle fünf Minuten.“

Neben Nikola Vasilj waren sechs weitere Kiezkicker für ihre Nationalteams im Einsatz.

Connor Metcalfe und Jackson Irvine verloren mit Australien gegen Kolumbien (0:3). Beide wurden vorzeitig ausgewechselt.

Karol Mets wurde beim 4:2-Sieg Estlands gegen Zypern in der 80. Minute eingewechselt. Joel Chima Fujita kam beim 3:0 Japans gegen Bolivien in der 77. Minute ins Spiel.

Abdoulie Ceesay glänzte beim 2:2 zwischen Gambia und Kuwait mit einem Doppelpack. Für Andreas Hountondji endete die Partie mit Benin mit einer 0:3-Niederlage gegen Burkina Faso.

Mit Bosnien-Herzegowina verpasste Nikola Vasilj die direkte WM-Qualifikation. Im dramatischen Gruppenspiel kam es zu einem 1:1 in Österreich.

Nach der Führung durch Gladbachs Haris Tabakovic (12. Minute) hielt Vasilj lange seinen Kasten sauber, doch Michael Gregoritsch erzielte in der 77. Minute den Ausgleich, der Österreich den Gruppensieg brachte.

Bosnien geht nun den Umweg über die Play-offs und hofft, sich dort durchzusetzen.

Danel Sinani und Luxemburg beendeten die WM-Quali mit einer Niederlage (0:1) gegen Nordirland.

Luxemburg blieb punktlos und musste sich als Schlusslicht der DFB-Gruppe geschlagen geben. Trotz der Ergebnisse zeigte das Team couragierte Leistungen, die mehr Punkte verdient hätten.

Traurige Meldung aus der Ukraine: Der ehemalige Bundesliga-Profi Andriy Polunin verstarb bei einem Benefizspiel in seiner Heimat.

Der frühere Mittelfeldspieler kollabierte während des Spiels für Veteranen und konnte trotz ärztlicher Hilfe nicht gerettet werden.

Polunin spielte in Deutschland für 1. FC Nürnberg, FC St. Pauli und Rot-Weiß Essen. Zuletzt arbeitete er als Scout für Metalist 1925 Charkiw.

Nikola Vasilj konnte bei der Nationalmannschaft etwas Selbstvertrauen tanken. Im WM-Quali-Spiel gewann Bosnien-Herzegowina mit 3:1 gegen Rumänien.

Vasilj zeigte einige starke Paraden und darf weiter von der WM-Teilnahme träumen. Am Dienstag steht das entscheidende Spiel gegen Tabellenführer Österreich an.

Jackson Irvine (32) und Connor Metcalfe (26) verloren mit Australien ein Testspiel gegen Venezuela (0:1). Metcalfe spielte 66 Minuten, Irvine kam in der 78. Minute.

Oke Göttlich wurde mit 93,5 Prozent der Stimmen erneut zum Präsidenten des FC St. Pauli gewählt.

Er hatte keine Gegenkandidaten. 894 von fast 1000 stimmberechtigten Mitgliedern stimmten für ihn. Göttlich steht seit 2014 an der Spitze des Vereins und beginnt nun seine vierte und letzte Amtszeit.

Neben der Wahl präsentierte er langfristige Pläne für die Erweiterung des Millerntor-Stadions auf 40.000 bis 50.000 Plätze.

Danel Sinani erlebt mit Luxemburg ein Karriere-Highlight: Er steht in der Startelf für das Spiel gegen Deutschland.

Das Hinspiel hatte er wegen einer Gelbsperre verpasst.

Für Karol Mets verlief das Spiel in Norwegen schlecht: Estland verlor 1:4. Erling Haaland und Alexander Sørloth trafen jeweils doppelt.

Joel Chima Fujita hatte beim 2:0-Testspielsieg Japans über Ghana einen Einsatz in der 68. Minute.

In der Länderspielpause verzichtet St. Pauli auf ein Testspiel, in der Winterpause ist eine Partie gegen Werder Bremen geplant.

Am 4. Januar (15.30 Uhr) bestreiten die Kiezkicker eine Generalprobe vor dem Saisonstart gegen RB Leipzig.

Acht St.-Pauli-Spieler sind während der Länderspielpause für ihre Nationalmannschaften aktiv – in WM-Qualifikations- und Testspielen.

Die Übersicht:

Jackson Irvine und Connor Metcalfe: Tests mit Australien gegen Venezuela (15. November) und Kolumbien (19. November)

Karol Mets: WM-Quali mit Estland gegen Norwegen (13. November) und Test gegen Zypern (18. November)

Joel Chima Fujita: Tests mit Japan gegen Ghana (14. November) und Bolivien (18. November)

Abdoulie Ceesay: Test mit Gambia gegen Kuwait (18. November)

Andréas Hountondji: Test mit Benin gegen Burkina Faso (18. November)

Danel Sinani: WM-Quali mit Luxemburg gegen Deutschland (14. November) und Nordirland (17. November)

Nikola Vasilj: WM-Quali mit Bosnien-Herzegowina gegen Rumänien (15. November) und Österreich (18. November)

Die Aufstellungen für SC Freiburg gegen FC St. Pauli sind bekannt:

Freiburg: Atubolu – Treu, Ginter, Lienhart, Günter – M. Eggestein, Manzambi, Beste, Y. Suzuki, Grifo – Adamu

St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Fujita, Oppie, Metcalfe – Kaars, Pereira Lage

Für Saliakas (Adduktorenverletzung), Sinani und Afolayan (Bank) rücken Pyrka, Metcalfe und Kaars in die Startelf.

Personell kämpft St. Pauli vor dem Auswärtsspiel am Sonntag mit Ausfällen. Neben David Nemeth fällt auch weiterhin Adam Dzwigala aus.

„Er hat muskuläre Probleme im seitlichen Bauchmuskel, es war anfangs schmerzhaft, aber er kann sich wieder bewegen. Wie lange der Ausfall dauert, ist unklar“, erklärte Trainer Blessin.

Bei Manolis Saliakas gibt es noch ein Fragezeichen, man beobachte die Situation weiter.

Positiv: Ricky-Jade Jones befindet sich im Aufbautraining und soll spätestens nach der Länderspielpause wieder fit sein.

Die Genossenschaft des FC St. Pauli hat die Mehrheit am Millerntor-Stadion übernommen. Damit besitzen die Mitglieder offiziell die Arena.

Der Verein bezeichnete dies als „historischen Moment“. Nun können wichtige Investitionen in Eigenregie vorangetrieben werden, etwa der Ausbau des Leistungszentrums an der Kollaustraße, erläuterte Kaufmännischer Geschäftsführer Wilken Engelbracht.

St.-Pauli-Fans aufgepasst: Die DFL veröffentlichte die zeitgenauen Ansetzungen für die Spieltage 13 bis 19, inklusive des Stadtderby-Rückspiels gegen den HSV im Januar.

Die Spiele im Überblick:

Nikola Vasilj zählt in der vergangenen Saison zu den besten Torhütern der Bundesliga und überzeugt trotz vereinzelter Fehler auch aktuell.

Laut SportBild beobachten aktuell die Premier-League-Klubs FC Brentford und Brighton & Hove Albion den Torwart, dessen Vertrag noch bis Sommer läuft und dessen Marktwert bei 4,5 Millionen Euro liegt.

Schlechte Nachrichten für St. Pauli: Abwehrspieler Adam Dzwigala fällt mit Bauchmuskelproblemen mehrere Wochen aus. Er war bereits am Samstag bei der Niederlage gegen Gladbach nicht im Kader.

Sein Comeback-Termin ist ungewiss. Gegen Freiburg am Sonntag fehlt er definitiv, ob er nach der Länderspielpause gegen Union Berlin wieder spielt, ist offen.

Beim 0:4 gegen Gladbach funktionierte auch die halbautomatische Abseits-Technologie am Millerntor nicht richtig.

Beim 0:1 von Haris Tabakovic zeigte das System ein falsches Ergebnis an, da eine Abseitslinie am falschen Verteidiger gezogen wurde, erklärte der DFB.

St. Paulis Präsident Oke Göttlich bezeichnete das als Ärgernis und forderte eine Rückerstattung. Sky-Experte Dietmar Hamann sprach von „Wettbewerbsverzerrung“, da das System in anderen Stadien funktionierte.

St. Pauli trifft Anfang Dezember erneut auf Borussia Mönchengladbach – im DFB-Pokal-Achtelfinale, wie die Auslosung ergab.

Sportchef Andreas Bornemann betonte, dass der Fokus derzeit auf der Liga liege, das Pokalspiel aber eine großartige Chance sei.

Trainer Blessin freut sich auf die Revanche auswärts bei Gladbach und will alles geben, trotz der Wunschvorstellung, lieber zu Hause zu spielen.

Die Spiele finden am 2. oder 3. Dezember statt, die genauen Termine stehen noch aus.

Nach dem 0:4 gegen Gladbach fordert Trainer Blessin eine gründliche Aufarbeitung.

Präsident Göttlich stellte klar, dass der Trainer nicht zur Debatte stehe und ordnete die Niederlagenserie ein, betonte jedoch die Notwendigkeit, schnell neue Energie zu zeigen.

Die Aufstellungen für das Kellerduell lauten:

St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Saliakas, Sands, Fujita, Oppie – Pereira Lage, Afolayan, Sinani

Gladbach: Nicolas – Sander, Elvedi, Diks – Scally, Reitz, Engelhardt, Ullrich, Honorat, Neuhaus – Tabakovic

Schiedsrichter Robert Hartmann leitet am Samstag die Partie St. Pauli gegen Gladbach.

Unter Hartmann hat St. Pauli eine negative Bilanz: Von 16 Spielen gewann man nur vier. In der vergangenen Saison wurden unter ihm zwei Unentschieden und eine Niederlage verbucht.

Der wichtige Sieg in der zweiten Runde des DFB-Pokals kann laut Alexander Blessin ein Wendepunkt sein.

Obwohl es keine Garantie für die nächsten Ligaspiele gibt, sieht der Trainer darin einen positiven Impuls nach fünf Niederlagen in Serie.

Der DFB-Pokal-Erfolg soll helfen, die Negativserie zu durchbrechen, insbesondere im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach.

Aufstellungen für das Pokalspiel am Millerntor:

St. Pauli: Voll, Mets, Wahl, Sands, Smith, Pyrka, Fujita, Afolayan, Oppie, Metcalfe, Hountondji

Hoffenheim: Baumann, Hranac, Prömel, Avdullahu, Asllani, Bernado, Lemperle, Hajdari, Prass, Kramaric, Touré

Am Dienstag (20.45 Uhr) trifft St. Pauli zum zweiten Mal binnen zwei Wochen auf Hoffenheim – diesmal im DFB-Pokal.

Coach Blessin tauscht Torhüter: Ben Voll (23) spielt statt Nikola Vasilj (29).

„Ben hat super trainiert und bekommt seine Chance“, betonte Blessin. Er bestätigte auch, dass Vasilj einer der besten Bundesliga-Torhüter sei und die Unterstützung im Torwartteam hervorragend sei.

Alle Spieler sind außer dem langzeitverletzten David Nemeth einsatzbereit, was Hoffnung auf einen Erfolg macht.

TAG24-Tipp:

Die Redaktion erwartet, dass St. Pauli seine Niederlagenserie nicht ausbaut und mindestens einen Punkt gegen Hoffenheim holt. Prognose: 2:1 für die Hamburger.

Im Heimspiel gegen Hoffenheim unterlagen die Kiezkicker mit 0:3. Die Defensive war nicht stabil genug, vorne lief es ebenfalls nicht.

Torwart Vasilj zeigte sich nach dem Spiel genervt: „Wir haben über defensive Stabilität gesprochen, und heute kassieren wir drei Tore – das ist zu viel.“ Fehlende Spieler wie Hauke Wahl dürften keine Entschuldigung sein.

Auch Louis Oppie mahnte mehr Einsatz in der Defensive an. Trainer Blessin forderte eine sofortige Steigerung der Trainingsintensität.

Aufstellungen für das Spiel:

St. Pauli: Vasilj – Dzwigala, Smith, La. Ritzka – Pyrka, Sands, Fujita, Oppie, Sinani – Kaars, Pereira Lage

Hoffenheim: Baumann – Coufal, Hranac, Hajdari, Bernardo – Burger, Avdullahu, Kramaric, Touré – Lemperle, Asllani

St. Pauli fühlt sich in Hamburg wohl: Von sieben Punkten in sechs Spieltagen holten sie vier am Millerntor und drei im Volksparkstadion beim HSV.

Mit einem Sieg gegen Hoffenheim könnten die Kiezkicker das spezielle Punktekonto in Hamburg ausbauen und tabellarisch an HSV vorbeiziehen.

Die Statistik spricht für Hamburg: Hoffenheim kassierte in sechs Spielen drei Niederlagen, zwei Unentschieden und nur einen Sieg.

Das Spiel wird von Schiedsrichter Sven Jablonski (35) geleitet.

TAG24-Tipp:

Es wird ein enges Duell, aber mit lautstarker Unterstützung des Millerntors gewinnt St. Pauli knapp mit 2:1.

Hauke Wahl konnte zuletzt nicht trainieren und steht am Sonntag wahrscheinlich nicht zur Verfügung, so Trainer Blessin.

„Er fühlt sich noch geschwächt. Wir müssen abwarten, wie er die Nacht verbringt.“

Jackson Irvine hingegen ist nach seiner Verletzung wieder voll einsatzfähig. Der Einsatz von Karol Mets, der unbeabsichtigt 90 Minuten in Estland gespielt hat, stößt bei Blessin auf gemischte Gefühle, aber Mets fühlt sich fit.

Joel Chima Fujita ist nach der Nationalmannschaftsreise motiviert, seine Emotionen im Spiel auszuleben. Auch Andreas Hountondji ist gegen Hoffenheim einsatzbereit.

David Nemeth fehlt weiterhin, konnte aber inzwischen die Krücken ablegen. Blessin arbeitet mit ihm am Comeback.

Schlechte Nachricht für Andreas Hountondji: Mit Benin verpasste er die Qualifikation für die WM 2026. Nigeria und Südafrika verhinderten die Teilnahme.

Hountondji stand bis zu seiner Auswechslung in der 56. Minute auf dem Platz, konnte aber nichts mehr ausrichten.

Karol Mets spielte zeitgleich mit Estland 1:1 gegen Moldau, wodurch Estland wahrscheinlich die WM-Teilnahme verpasst.

Danel Sinani kehrte nach verpasstem Spiel gegen Deutschland ins luxemburgische Nationalteam zurück.

Er spielte gegen die Slowakei 90 Minuten, konnte die 0:2-Niederlage aber nicht verhindern. Für Luxemburg war es die vierte Niederlage in Folge.

Nach langer Verletzungspause feierte Karol Mets in Estland sein Comeback.

Bei der 1:3-Niederlage gegen Italien wurde er in der 62. Minute eingewechselt.

Vor dem Duell zwischen Connor Metcalfe und James Sands mit ihren Nationalteams spielten Australien und USA zuvor gegen andere Gegner.

Australien gewann trotz Unterlegenheit mit 1:0 gegen Kanada, Metcalfe stand 83 Minuten auf dem Platz.

James Sands verfolgte das 1:1 der USA gegen Ecuador von der Bank und könnte beim Duell der Kiezkicker sein Nationalmannschaftsdebüt feiern.

Gute Neuigkeiten aus Dänemark: Simon Makienok wurde zum ersten Mal Vater.

Der ehemalige Kiezkicker und seine Partnerin Ida-Sophia bekamen am 6. Oktober einen Sohn namens Sixten.

Andréas Hountondjis Traum von der WM rückt näher. Mit Benin gewann er in Ruanda das vorletzte Gruppenspiel mit 1:0 und verteidigte die Tabellenführung vor Südafrika.

Im letzten Spiel gegen Nigeria könnte bereits ein Punkt zum WM-Ticket reichen, wobei Nigeria bei einem Sieg noch vorbeiziehen kann.

Weniger Glück hatte Abdoulie Ceesay, der die 3:4-Niederlage Gambias gegen Gabun von der Bank aus sah.

Joel Chima Fujita stand fünf Minuten beim 2:2 der japanischen Nationalmannschaft gegen Paraguay auf dem Feld und erlebte den späten Ausgleich live.

Nikola Vasilj erlitt mit Bosnien-Herzegowina in der WM-Qualifikation einen Rückschlag: Gegen Zypern kassierte er in der Nachspielzeit einen Elfmeter zum 2:2-Ausgleich.

Nach einer 2:0-Führung zog Österreich mit einem 10:0 gegen Malta vorbei und führt die Gruppe H an.

Arkadiusz Pyrka feierte sein Debüt in der polnischen A-Nationalmannschaft.

Er wurde beim 1:0-Sieg gegen Neuseeland in der 73. Minute eingewechselt.

Auszeichnung für den FC St. Pauli: Der Verein erhielt den Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Sportwirtschaft.

Die Jury würdigte St. Pauli als Vorreiter bei Nachhaltigkeit mit umfassendem und strukturell verankertem Engagement.

Großen Wert legt der Verein auf Bio-Qualität bei Merchandising und Catering. Außerdem wurde das soziale Engagement, Inklusion und Barrierefreiheit im Stadtteil hervorgehoben.

Ex-Nationalspielerin Turid Knaak war zu Gast im Podcast „Copa TS“ und präsentierte interessante Statistiken.

Mehrere Bundesliga-Clubs spielen laut Daten besser als es ihre Tabellenplätze vermuten lassen, allen voran der FC St. Pauli.

Knaak bezeichnete die Kiezkicker, die aktuell auf Platz zehn stehen, als „eines der spielstärksten Teams der Liga“ und unterstützte die These von Christoph Kramer, dass St. Pauli bis zum Saisonende um Europa mitspielen werde.

„Sie spielen unfassbar guten Fußball. Wenn sie noch mehr Chancen herausspielen und nutzen, könnte es eine sehr gute Saison werden – zumindest hinsichtlich der Spielanlage“, so die Expertin.

Geplant war ein Testspiel in der Länderspielpause, doch aufgrund vieler Nationalspieler und angeschlagener Profis wurde die Partie gegen Hannover 96 abgesagt.

Trainer Alexander Blessin setzt stattdessen auf drei intensive Trainingseinheiten an der Kollaustraße.

Folgende Nationalspieler fehlen:

Der Ärger nach der unnötigen Niederlage in Bremen war groß, ebenso die Kritik an der kurzen Nachspielzeit von vier Minuten.

Bereits bei der Anzeige der Nachspielzeit zeigte Sportchef Andreas Bornemann seine Unzufriedenheit. Trainer Blessin erklärte: „Mir fehlt eine einheitliche Regelung.“

Mal würden zehn Minuten nachgespielt, ohne dass ersichtlich ist, wofür, dann nur vier Minuten – wie in Bremen, was zu kurz wirkte.

„Beim nächsten Mal komme ich vielleicht mit dem Taschenrechner“, scherzte er.

Auch Hauke Wahl zeigte Unverständnis: „Ich habe mit dem Schiedsrichter gesprochen, der sagte, die automatische Zeit sei sogar unterschritten gewesen. Das verstehe ich nicht.“

Die kurze Nachspielzeit erschien zu knapp, da es mehrere Verletzungen gab, die längere Pause erforderten. Auch der Schiedsrichter konnte die Entscheidung nicht zufriedenstellend erklären.

Unerwartet fehlte Andréas Hountondji beim 0:1 in Bremen im Spielbericht. Trainer Blessin erklärte, der Stürmer hatte unter der Woche Knieprobleme.

„Es wurde punktiert, aber die Flüssigkeit im Knie ist nicht gravierend“, erläuterte Blessin. Am Sonntag wird eine weitere Untersuchung durchgeführt.

Dann wird auch entschieden, ob Hountondji zur Nationalmannschaft Benins reist, die erst am Freitag spielt. Blessin zeigte sich optimistisch, dass es keine schwerwiegende Verletzung ist.

Sportlich hätte Oladapo Afolayan St. Pauli am Samstag helfen können, wurde aber aus disziplinarischen Gründen aus dem Aufgebot gestrichen.

Trainer Blessin erklärte, dass Afolayan wohl zu einem Treffen nicht pünktlich erschien. „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“, sagte er, ohne Details zum Treffen zu nennen.

Seit fast einem Jahr fehlt Karol Mets wegen Patellasehnenproblemen. Gegen Bayer Leverkusen stand er erstmals wieder im Kader, kam aber nicht zum Einsatz.

Trotz fehlender Spielpraxis wurde er für die estnische Nationalmannschaft nominiert. Trainer Blessin sagte, es kommt auf den Einsatz am Wochenende an, der den weiteren Verlauf bestimmt. Er wünscht, dass Mets vor dem ersten Spiel gegen Italien bereits Minuten sammeln kann.

Die personelle Lage bei St. Pauli bleibt angespannt. Gegen Werder Bremen fehlen weiter David Nemeth, Jackson Irvine und Ricky-Jade Jones.

Blessin berichtete, Irvine steigere das Trainingspensum, Jones sei auf 80 Prozent und könne bald wieder Kontakttraining absolvieren.

Adam Dzwigala, leicht angeschlagen, wird definitiv mitreisen.

James Sands wurde erstmals in den Kader der US-Nationalmannschaft berufen – eine große Freude für Trainer Blessin.

Die USA spielen zwei Länderspiele im Oktober. Möglicherweise kommt es zum Duell Sands gegen Connor Metcalfe.

Positive Nachrichten für Andreas Hountondji: Benin darf wegen eines Formfehlers Südafrikas in der WM-Qualifikation weiter auf die Teilnahme hoffen.

Die FIFA wertete ein Spiel von Südafrika gegen Lesotho mit einem nicht spielberechtigten Akteur als 3:0 für Lesotho, wodurch Benin die Tabellenführung übernahm.

Es verbleiben noch zwei Spieltage.

Scott Banks konnte am Millerntor nicht durchstarten und wurde in die englische dritte Liga zum FC Blackpool verliehen.

Dort überzeugte der 24-Jährige mit einem Doppelpack im Pokal und einem Startelfeinsatz in der Liga, verletzte sich aber erneut.

Trainer Steve Bruce rechnet mit etwa vier Wochen Pause.

Carlo Boukhalfa (26) hat in der englischen dritten Liga beim FC Blackpool trotz Verletzung einen guten Eindruck hinterlassen.

FC St. Paulis Athletiktrainer Karim Rashwan erhielt vom DFB ein Innenraumverbot für ein Bundesligaspiel.

Er hatte sich im Spiel gegen Leverkusen beim vierten Offiziellen heftig beschwert und wurde von Schiedsrichter Martin Pedersen mit Rot bestraft.

Aufstellungen für das Spiel St. Pauli gegen Leverkusen:

St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, La. Ritzka – Saliakas, Sands, Fujita, Oppie, Sinani – Hountondji, Pereira Lage

Leverkusen: Flekken – Quansah, Badé, Tapsoba – Tape, Andrich, Aleix Garcia, Grimaldo, M. Tillman, Ben Seghir – Schick

Anpfiff am Millerntor ist um 15.30 Uhr, Schiedsrichter ist Martin Petersen.

Für Petersen ist es das zehnte Spiel mit St. Pauli. Die Bilanz: vier Unentschieden, zwei Niederlagen und drei Siege.

TAG24-Tipp:

Die Hamburger Redaktion geht von einem Unentschieden aus: 1:1.

In der Kultshow „Inas Nacht“ beantwortete Oliver Kahn die Frage: HSV oder St. Pauli?

Er erinnerte sich an das alte Stadion von St. Pauli, in dem man sich in einer kleinen Kabine umzog und beim Betreten des Platzes durch eine Kneipe musste. Die Stimmung habe ihn beeindruckt.

Kahn erzählte, er habe das schnellste Gegentor der Bundesligageschichte gegen St. Pauli bekommen – nach 12 Sekunden.

Er lobte die Entwicklung des Vereins und nannte sie „sehr stark“.

Nach der Niederlage in Stuttgart zeigte sich St. Paulis Mannschaft im Training selbstkritisch und motiviert, wie Trainer Blessin berichtete.

Gegen Bayer Leverkusen sieht er aufgrund des Umbruchs und des Trainerwechsels der Gegner Chancen, die Mannschaft sei noch nicht eingespielt.

Der FC St. Pauli verlängerte den Vertrag mit Hauke Wahl (31).

Der Hamburger wechselte 2023 von Holstein Kiel zum FCSP und wurde sofort Leistungsträger. Er hatte großen Anteil am Aufstieg und Klassenerhalt und spielte bisher 77 Pflichtspiele für St. Pauli, davon 37 in der Bundesliga.

Wahl erklärte, er wolle in seiner Heimatstadt weiterhin Bundesliga spielen und alles dafür tun, dass der Verein erstklassig bleibt.

Auch im zehnten Bundesliga-Jahr konnte St. Pauli am vierten Spieltag nicht gewinnen. Gegen den VfB Stuttgart gab es ein 0:2.

In den Vorjahren gelang stets maximal ein Punkt an diesem Spieltag, so auch in dieser Saison.

Danel Sinani hatte kein gutes Spiel und musste kurz vor Schluss nach einem Zweikampf ausgewechselt werden.

Trainier Blessin erklärte, Sinani habe einen Schlag auf den Knöchel bekommen, der schmerzte. Seine Auswechslung war vorher schon geplant, da die Offensive nicht funktionierte.

Für das nächste Spiel gegen Leverkusen ist Sinani wieder ein Kandidat.

Andreas Hountondji blieb beim 0:2 in Stuttgart erstmals ohne Tor. Er kam schwer ins Spiel und wurde nach einer Stunde ausgewechselt.

Er stellte aber einen neuen Geschwindigkeitsrekord für St. Pauli in der Bundesliga auf: 35,4 km/h, schneller als Philipp Treu mit 34,68 km/h.

Für das Spiel gegen Stuttgart fehlten Jackson Irvine (muskulär), Karol Mets und Abdoulie Ceesay weiterhin. Ricky-Jade Jones ist auf dem Weg zurück, David Nemeth fällt noch länger aus.

Mit sieben Punkten aus drei Spielen startete St. Pauli beeindruckend in die Saison. Experten loben die Mannschaft.

Christoph Kramer sagte im Podcast „Copa TS“, St. Pauli spiele bis zum 30. Spieltag um Europa mit und mache großen Spaß beim Zuschauen.

Andreas Hountondji erzielte in seinem dritten Spiel sein drittes Tor – eine Premiere bei St. Pauli.

Gegen Augsburg hatte er jedoch eine schwierige erste Halbzeit, verschoss einen Elfmeter, bei dem er Glück hatte, dass der Abpraller ihm zurückfiel.

In der Halbzeit wurde er ausgewechselt. Trainer Blessin erklärte, Hountondji sei nach den Länderspielen etwas müde gewesen.

Vor dem Anpfiff des Spiels St. Pauli gegen Augsburg gab es eine Gedenkminute für den verstorbenen Regisseur Tarek Ehlail (†43).

Ehlail war am 29. August bei einem Unfall auf der A1 gestorben. Er war in Hamburg bekannt für Filme, darunter „Gegengerade – Niemand siegt am Millerntor“ von 2011.

Vor dem Derby gegen den HSV lief St. Paulis Neuzugang Joel Chima Fujita barfuß über den Rasen Richtung HSV-Fans.

Er mache das vor jedem Spiel, um die Stadionatmosphäre und die Rasenqualität zu spüren, erklärte der Japaner.

Mit gemischten Gefühlen fliegen die letzten vier Nationalspieler des FC St. Pauli am Mittwoch nach Hause zurück.

Torwart Nikola Vasilj verlor mit Bosnien-Herzegowina gegen Österreich mit 1:2. Der Vorsprung an der Tabellenspitze ist jedoch erhalten.

Andreas Hountondji konnte mit Benin durch einen 4:0-Sieg über Lesotho einen Erfolg feiern und steht nun vor den Play-offs.

Connor Metcalfe gewann mit Australien sein zweites Spiel gegen Neuseeland (3:1) und Joel Chima Fujita spielte gegen die USA durch, konnte die Niederlage aber nicht verhindern.

Danel Sinani erlitt mit Luxemburg eine bittere Niederlage gegen die Slowakei, obwohl er ein starkes Spiel lieferte.

Er traf zweimal den Pfosten, doch das 0:1 in der 90. Minute bedeutete die vierte Niederlage in Folge.

Sinani erhielt zudem in der Nachspielzeit seine zweite Gelbe Karte und verpasst damit das Rückspiel gegen Deutschland.

Arkadiusz Pyrka stand bei Polens 3:1 gegen Finnland nicht im Kader.

Nikola Vasilj feierte mit Bosnien-Herzegowina einen klaren 6:0-Sieg gegen San Marino und hielt seinen Kasten sauber.

Andreas Hountondji wurde beim Stand von 0:0 in der 54. Minute ausgewechselt und konnte den Sieg seines Teams nur noch von der Seitenlinie verfolgen.

Danel Sinani und Luxemburg starteten mit einer Niederlage in die WM-Qualifikation gegen Nordirland (1:3). Sinani lieferte die Vorlage zum zwischenzeitlichen 1:1.

Arkadiusz Pyrka wurde erstmals für Polen nominiert, saß aber bei einem 1:1 in den Niederlanden auf der Bank.

Connor Metcalfe spielte 74 Minuten für Australien gegen Neuseeland, der Siegtreffer fiel kurz vor Schluss.

Elias Saad, ehemaliger St.-Pauli-Spieler, erzielte beim 3:0-Triumph Tunesiens sein erstes Länderspieltor mit einem sehenswerten Freistoß.