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St. Pauli vor dem Pokalspiel in Leverkusen: Auf diese Faktoren setzt Trainer Blessin

Hamburg – Neuer Wettbewerb, neue Chancen: Nach den zuletzt enttäuschenden Resultaten steht der FC St. Pauli am Dienstagabend (20.45 Uhr) im Viertelfinale des DFB-Pokals bei Bayer 04 Leverkusen vor einer großen Aufgabe.

Trainer Alexander Blessin (52) äußerte sich bei der Pressekonferenz am Donnerstag optimistisch und betonte, dass der Pokalwettbewerb genau das Richtige für seine Mannschaft sein könnte. „Ohne den Druck, unbedingt Punkte sammeln zu müssen, können wir befreit aufspielen und müssen nicht auf die Tabelle achten“, erklärte der Coach.

In dieser Saison habe das Team im Pokal ohnehin schon gute Leistungen gezeigt, hob der 52-Jährige hervor. „Wir hoffen, auch in Leverkusen eine starke Vorstellung abzuliefern, das ist entscheidend. Die Möglichkeit, dem Finale näherzukommen, wollen wir nutzen.“

Zwar sei die Chance gegen die Werkself „eher gering bis mittel“, jedoch wolle man diese unbedingt ergreifen, betonte Blessin. „Wir kennen ihre Qualität, wissen aber auch, dass sie in dieser Saison gelegentlich Schwächen hatten“, so der Trainer.

Sein Team müsse vor allem defensiv „sehr konsequent“ auftreten, dann seien auch im Offensivspiel Chancen vorhanden. Besonderes Augenmerk liege dabei auf den Umschaltmomenten, in denen Leverkusen anfällig sei.

In personeller Hinsicht kündigte Blessin einige Umstellungen an. So wird unter anderem Pokal-Torwart Ben Voll (25) zwischen den Pfosten stehen, nachdem Stammtorhüter Nikola Vasilj (30) im vergangenen Pokalspiel gegen Borussia Mönchengladbach im Einsatz war.

Ein Einsatz von Kapitän Jackson Irvine (32) in der Startelf schloss der Trainer nicht aus, stellte jedoch angesichts der anhaltenden Fußprobleme des Australiers klar, dass man kein unnötiges Risiko eingehen wolle.

Zum Neuzugang Taichi Hara (26) sagte Blessin: „Er wirkt fit und topfit. Einen Platz auf der Bank hat er auf jeden Fall, wie viel Einsatzzeit er bekommt, hängt vom Spielverlauf ab.“