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St.-Pauli-Blog: Kiezkicker reisen mit fast voller Mannschaft nach Augsburg

Hamburg – Nach dem starken Unentschieden in letzter Minute gegen RB Leipzig steht für den FC St. Pauli am Samstag bereits die nächste wichtige Partie im Abstiegskampf an – Gegner ist der FC Augsburg.

Personell wird wohl nur eine Veränderung vorgenommen.

In unserem St.-Pauli-Blog halten wir Euch über alle Neuigkeiten rund um den Kader, mögliche Transfers und weitere Geschehnisse im Millerntor-Stadion auf dem Laufenden.

Im Nachholspiel gegen RB Leipzig zeigte St. Pauli am Dienstag eine überzeugende Leistung und legte dabei eine Laufleistung von insgesamt etwa 128 Kilometern zurück. Einige Spieler klagten nach der Partie über kleine Beschwerden, ein Ausfall scheint jedoch nicht wahrscheinlich.

„Ich gehe davon aus, dass wir alle zur Verfügung haben“, erklärte Trainer Alexander Blessin (52). Am Mittwoch hätten sich einige Akteure noch unwohl gefühlt, doch einen Tag später habe sich der Zustand wieder gebessert, so der 52-Jährige weiter.

Daher wird der Kader gegen Augsburg voraussichtlich identisch mit dem aus dem Leipzig-Spiel sein, mit einer Ausnahme: Nach seiner Sperre wegen Gelber Karten wird Adam Dzwigala zurückkehren, dafür dürfte Jannik Robatsch (21) wieder aus der Startelf weichen.

Weiterhin fehlen natürlich die länger verletzten Spieler David Nemeth (24), Connor Metcalfe (26) und Andréas Hountondji (23).

Tomoya Ando (27) überzeugte bei seinem Startelf-Debüt gegen RB Leipzig und erhielt von Abwehrchef Hauke Wahl (31) großes Lob.

„Ein starkes Spiel“, so Wahl. Vor allem in der ersten Hälfte habe Ando viele gute Lösungen am Ball gefunden. „Am Ende war er zwar etwas erschöpft, aber das darf man ihm nicht übelnehmen“, ergänzte Wahl. Schließlich hatte Ando zuletzt Anfang Dezember eine komplette Partie bestritten.

Insgesamt fügte sich der japanische Außenverteidiger gut ins Team ein, was für den 31-Jährigen überraschend ist: „Er spricht kaum Deutsch, die Kommunikation funktioniert fast nur über Kenta. Das ist nicht leicht, in einem fremden Land und einer fremden Stadt zu spielen, ohne die Sprache zu beherrschen – dafür habe ich großen Respekt.“

Zwischen den beiden Verteidigern gab es bisher nur wenige Gespräche. „Wir tauschen ab und zu ein Lächeln aus. Er ist ein guter Typ“, so Wahl. „Einmal habe ich einen Scherz über Kenta gemacht, da hat er gleich mitgelacht – fast hätte er mich sogar in den Schwitzkasten genommen, ich war ein bisschen überrascht.“

In Zukunft könnten die beiden öfter gemeinsam spielen, denn Ando ist mehr als nur eine Ergänzung in der Defensive der Kiezkicker.

Mit Joel Chima Fujita (23) und Tomoya Ando (26) haben die Hamburger bereits zwei Japaner verpflichtet, nun könnte ein dritter folgen: Nach übereinstimmenden Medienberichten steht St. Pauli kurz vor der Verpflichtung von Taichi Hara (26).

Der Mittelstürmer, derzeit bei Kyoto Sanga unter Vertrag, hat offiziell erklärt, den Klub verlassen und ins Ausland wechseln zu wollen. Eine endgültige Entscheidung ist noch offen.

Mit einer Größe von 1,91 Metern könnte Hara die angespannte Offensivsituation beim FCSP entschärfen. Besonders günstig für die Hamburger: Sein Vertrag läuft am 31. Januar aus, sodass er ablösefrei verpflichtet werden könnte.

Auch Danel Sinani (28) erhielt gegen Leipzig eine Startchance. Nach einer Verletzungspause zu Jahresbeginn war es sein zweiter Einsatz in diesem Jahr. Im Stadtderby wurde er von Trainer Alexander Blessin (52) ab der 65. Minute ins Spiel gebracht.

Der Coach zeigte sich insgesamt zufrieden mit der Leistung des Luxemburgers, auch wenn Sinani einige Entscheidungen im Spiel in Zukunft noch besser treffen sollte. Diese Einschätzung teilten Spieler und Trainer.

„Ich ärgere mich selbst [...]. Diese zwei Bälle, die ich unnötig hergeschenkt habe. Solche Entscheidungen muss ich besser treffen“, reflektierte Sinani nach der Partie im Interview. Blessin bewertete seinen Auftritt ebenfalls differenziert:

„In dieser Phase mit kaum Ballbesitz hat er nicht immer die Pässe präzise gespielt – genau die Ballsicherheit aber, die uns zu Beginn sehr geholfen hat, hat er gut gezeigt: den Körper dazwischenzubringen, sich nicht zu übernehmen und dann eine Lösung zu finden. Auch im Angriff hat er ordentliche Pässe nach vorne gespielt.“

Manolis Saliakas (29) hatte lange auf seinen Einsatz gewartet, den er sich nach Auffassung von Trainer Alexander Blessin nach dem 1:1 gegen RB Leipzig redlich verdient hatte.

„Er hat nie aufgegeben und deshalb hat er es jetzt auch verdient“, erklärte der Coach. Der Grieche bestritt sein erstes Spiel seit dem 1. November und nutzte die Chance vor allem mit viel Schwung auf der rechten Außenbahn.

Dass Saliakas so lange gefehlt hat, liegt laut Blessin an zwei Gründen: Zum einen überzeugte zuletzt Arkadiusz Pyrka (23) auf dieser Position, zum anderen fehlte Saliakas wegen einer Verletzung in zwei kompletten Trainingsphasen, was die Rückkehr erschwerte.

St. Pauli sucht dringend nach Verstärkung für den Angriff. Nach Angaben des argentinischen Sportjournalisten Uriel Lugt sollen die Kiezkicker Interesse an Rodrigo Castillo (26) vom Club Lanús zeigen.

Der Bundesligist, der aktuell mit dem Abstieg kämpft, hat offenbar ein Leihangebot unterbreitet, das Lanús jedoch ablehnte. Ob der Argentinier, der im Sommer nach Deutschland kam und bislang sieben Tore in 16 Spielen erzielte, sofort weiterhelfen könnte, ist ungewiss – zumal es seine erste Station außerhalb Argentiniens wäre.

„Das Transferfenster ist ja noch offen“, schmunzelte St.-Pauli-Trainer Alexander Blessin (52) bei der Pressekonferenz vor dem Leipzig-Spiel am Dienstagabend. Bedeutet das, dass eine Verstärkung für den Sturm bevorsteht?

Zuletzt verpflichtete der Verein Mathias Rasmussen (28) für das zentrale Mittelfeld und holte Tomoya Ando (27) für die Defensive. Durch zahlreiche Ausfälle auf unterschiedlichen Positionen ist man jetzt flexibler aufgestellt.

Ob Sportdirektor Andreas Bornemann (54) ebenfalls an einem neuen Stürmer arbeitet, ist nicht offiziell bekannt. Blessins Andeutungen lassen jedoch zumindest darauf schließen.

Die Zeit beim englischen Drittligisten FC Blackpool für Scott Banks neigt sich dem Ende zu. Der 24-Jährige wechselt nun zum Ligakonkurrenten Barnsley FC, um dort weitere Spielpraxis zu sammeln.

Banks war im Sommer 2025 auf Leihbasis nach Blackpool gewechselt und absolvierte 14 Einsätze, in denen ihm ein Tor gelang.

Der Flügelspieler kam im August 2023 ebenfalls leihweise zum FC St. Pauli und wechselte im Sommer 2024 fest von Crystal Palace zu den Kiezkickern, für die er bisher 16 Mal auflief.

Lange hoffte St. Pauli auf die Rückkehr von Morgan Guilavogui (27), doch der Franzose entschied sich für einen Wechsel in die amerikanische MLS. Laut Abendblatt unterschrieb der Angreifer einen Vertrag beim Real Salt Lake City bis 2029.

Der US-Klub soll eine Ablösesumme von sechs Millionen Euro plus Boni geboten haben – eine Summe, die St. Pauli nicht hätte stemmen können.

Sportchef Andreas Bornemann (54) muss sich daher nun nach anderen Lösungen im Offensivbereich umsehen.

St. Paulis Tempoflitzer Ricky-Jade Jones (23) stellte im Derby gegen den HSV einen neuen Saisonrekord auf: Mit 36,46 km/h war kein anderer Profi in dieser Spielzeit schneller unterwegs.

Der Sprint erfolgte nach einer eigenen Ecke, als Jones bei einem anschließenden Gegenangriff des HSV zurück eilte und im eigenen Strafraum per Kopf eine Flanke klärte.

Im Nachholspiel gegen RB Leipzig am Dienstag fehlt Adam Dzwigala (30), der im Stadtderby gegen den HSV wegen seiner fünften Gelben Karte gesperrt wurde. Trainer Alexander Blessin (52) hat vor allem zwei Optionen als Ersatz.

Zum einen könnte Winter-Neuzugang Tomoya Ando (27) sein Startelf-Debüt geben. Bereits gegen Borussia Dortmund zeigte der Japaner vielversprechende Ansätze. Alternativ könnte Eric Smith (29) ins Abwehrzentrum zurückkehren, sodass Hauke Wahl (31) wieder auf seine gewohnte Position rechts in der Dreierkette rückt. Diese Variante gilt nach der Verpflichtung von Mathias Rasmussen (28) als wahrscheinlicher.

Blessin wollte sich unmittelbar nach dem Derby jedoch noch nicht zu seinen Plänen äußern.

Eintracht Frankfurt sucht nach dem Rauswurf von Dino Toppmöller (45) einen neuen Trainer. Laut Bild stehen neben Favorit Marco Rose (49) auch Sandro Schwarz (47), Tobias Strobl (38) und Alexander Blessin (52) auf der Liste der Adler.

Vor zwei Jahren hatte Blessin Eintracht Frankfurt im Achtelfinale der Conference League mit Union Saint-Gilloise eine Niederlage zugefügt. Dieses Duell scheint bei den Hessen einen bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben. Ob an den Gerüchten tatsächlich etwas dran ist, bleibt abzuwarten.

Gute Nachrichten für St. Pauli: Kapitän Jackson Irvine (32) könnte im Stadtderby gegen den HSV am Freitag wieder im Kader stehen, wie Trainer Alexander Blessin (52) auf der Pressekonferenz am Mittwoch mitteilte.

Der Australier befinde sich zwar noch in der „Testphase“, so Blessin, doch die Belastungstests seien zufriedenstellend verlaufen. Dennoch müsse man genau beobachten, wie sein Körper in den kommenden Tagen und Wochen reagiert. Gerade bei einem so wichtigen Spiel sei die Anwesenheit des Kapitäns in der Kabine und auf der Bank sehr wertvoll.

Auch Danel Sinani (28) könnte ins Team zurückkehren. Bei Connor Metcalfe (26) hingegen sei ein Einsatz noch fraglich, erklärte Blessin.

Der Schiedsrichter-Chef Knut Kircher (56) äußerte sich nach einem Treffen mit Medienvertretern zu zwei umstrittenen Entscheidungen in der vergangenen Spielrunde – darunter das harte Foul von Nico Schlotterbeck (26) an Arkadiusz Pyrka (23).

Der BVB-Profi erhielt damals nur Gelb, was bei St.-Pauli-Trainer Alexander Blessin (52) für großes Unverständnis sorgte: „Schlotterbeck spielt den Ball nicht, der Einsatz war knöchelhoch – normalerweise muss das eine Rote Karte sein.“

Kircher betonte, er sei froh, dass diese Szene sowie ein ähnliches Foul von Leipzigs Nicolas Seiwald an Leon Goretzka gleichermaßen bewertet wurden. Dennoch hätte er sich eine härtere Sanktion gewünscht.

„Am liebsten wäre mir gewesen, wenn wir einheitlich und konsequent entschieden hätten“, so Kircher. Er sprach sich für eine Rote Karte und den Einsatz des VAR aus.

Vor dem Derby gegen den HSV wurde Hauke Wahl (31) auf Ricky-Jade Jones (23) angesprochen und wie das Team den jungen Spieler unterstützt habe. Die Antwort war klar.

„Natürlich war Ricky enttäuscht, das ist normal, wenn man denkt, man trägt Schuld“, erklärte Wahl. „Aber das stimmt nicht, es war nicht seine Schuld.“ Fußball sei schließlich ein Sport, in dem Fehler passieren, so der Verteidiger. „Das haben wir ihm auch mehrfach gesagt.“

Man gewinne und verliere gemeinsam, machte Wahl deutlich. „Natürlich tat es ihm leid und er war geknickt, aber er bekam von uns viel Rückhalt.“

St. Paulis Kapitän Jackson Irvine nahm am Dienstag überraschend am Training teil. Der Australier absolvierte Pass- und Spielübungen, verließ den Platz aber nach etwa 45 Minuten wieder.

Ben Voll und Connor Metcalfe fehlten weiterhin, Danel Sinani trainierte ebenfalls nur eingeschränkt mit.

Nach etwas mehr als einer Stunde wurde Tomoya Ando eingewechselt und gab somit sein Pflichtspieldebüt. Am Ende ärgerte er sich trotzdem über die unglückliche 2:3-Niederlage.

„Die Atmosphäre war besonders, ich freue mich über meinen ersten Einsatz“, sagte er nach dem Spiel. „Leider haben wir verloren.“

Schon jetzt richtet Ando den Blick nach vorne: „Nächste Woche steht das Derby an. Wir wollen dieses Spiel gewinnen – egal wie.“

Vor dem Duell beim BVB äußerte sich Eric Smith (29) im Sky-Interview zur Situation beim FC St. Pauli: „Wir müssen ehrlich zu uns selbst sein und jeden Tag hart arbeiten, um da rauszukommen.“

Der Schwede schöpft Hoffnung daraus, dass die Mannschaft in der Saison zuvor eine ähnliche Lage gemeistert hat.

Ein gutes Omen? Schiedsrichter Harms Osmers (40) wird am Samstag die Partie von St. Pauli beim Borussia Dortmund leiten. Unter seiner Leitung gab es für die Kiezkicker schon einmal einen Erfolg.

2022 trafen beide Teams im DFB-Pokal-Achtelfinale im leeren Millerntor-Stadion aufeinander. Der damalige Zweitligist setzte sich mit 2:1 durch – Tore von Etienne Amenyido und ein Eigentor von Axel Witsel sorgten für den Sieg. Der Ehrentreffer von Erling Haaland reichte für den BVB nicht.

Eine Wiederholung dieses Erfolges wäre beim FC St. Pauli sicherlich willkommen.

Der erneute Ausfall von Kapitän Jackson Irvine (32) ist ein herber Rückschlag, die weitere Entwicklung ist aktuell ungewiss.

„Das wird sich in den nächsten Tagen oder spätestens innerhalb der nächsten zehn Tage zeigen“, sagte Trainer Alexander Blessin (52) am Donnerstag.

Er bestätigte, dass eine weitere Operation nicht ausgeschlossen sei. Zunächst würden jedoch fast tägliche MRT-Untersuchungen den Zustand des verletzten Knöchels dokumentieren. Außerdem stehen Gespräche mit dem behandelnden Arzt an. Was daraus resultiert, wollte Blessin nicht prognostizieren. „Als Außenstehender ist das schwierig einzuschätzen.“

Falls eine erneute OP nötig wird, dürfte dies das Aus für die Saison und womöglich auch für die WM bedeuten. Nach der ersten Operation hatte Irvine etwa ein halbes Jahr pausieren müssen.

Die späte Niederlage beim VfL Wolfsburg hinterließ sichtbare Spuren bei den St.-Pauli-Profis. „Das tut sehr weh, aber wir waren diese Saison schon öfter in solchen Situationen. Wir sind es leid“, sagte Kapitän Eric Smith (29) nach dem Spiel.

„Es ist nicht das erste Mal. Ich weiß nicht, wie oft ich das schon gesagt habe, aber wir müssen aus unseren Fehlern lernen“, zeigte sich der Schwede frustriert. St. Pauli hatte in der zweiten Halbzeit alles im Griff, kassierte jedoch kurz vor Schluss den entscheidenden Gegentreffer.

„Uns wird gesagt, was wir tun sollen, aber wir setzen es nicht um“, ärgerte sich Smith weiter. „Wir haben vielleicht nicht die besten Einzelspieler der Liga, deshalb ist es umso wichtiger, dass wir uns gegenseitig unterstützen – aber das tun wir nicht ausreichend.“

Nach der Niederlage wollte Alexander Blessin (52) kaum über den von Hauke Wahl (31) verursachten Handelfmeter sprechen – und schon gar nicht über das Verhalten von Wolfsburgs Trainer Daniel Bauer (43), der vehement den VAR-Einsatz forderte.

Stattdessen ergriff Sky-Experte Didi Hamann (52) das Wort und übte scharfe Kritik am VfL-Coach: „Die Reaktion von Daniel Bauer ist eine Frechheit, unsportlich und müsste bestraft werden. Solche Reaktionen kennt man eher aus fernen Ländern. Er ist noch nicht lange Bundesliga-Cheftrainer, aber das sollte er sich abgewöhnen.“

Schiedsrichter Frank Willenborg (46) hatte den Strafstoß erst nach Einbindung des VAR gegeben, zuvor war er auf Weiterspielen entschieden.

Beklemmende Stille herrschte ab etwa der 60. Minute im Spiel von St. Pauli gegen Wolfsburg in der Volkswagen-Arena.

Offenbar gab es im Stadion einen medizinischen Notfall, woraufhin beide Fangruppen ihren Support einstellten. In der 72. Minute brach kurz Applaus aus, dann setzten die Fans ihre Gesänge wieder fort.

Der Stadionsprecher teilte kurz darauf mit, dass die betroffene Person versorgt wurde und sich in stabilem Zustand befindet.

Der Saisonstart für den FC St. Pauli steht bevor. Für Kapitän Eric Smith (28) war die Pause sogar noch länger, da er vor Weihnachten gesperrt war.

„Es fühlt sich sehr lang an“, sagte der Schwede vor dem Spiel im Sky-Interview. Angesichts der schwierigen Ausgangslage haben die Kiezkicker die Vorbereitung früh wieder aufgenommen. „Wir wollen uns in allen Bereichen verbessern“, begründete Smith.

St. Pauli muss weiterhin auf den verletzten Kapitän Jackson Irvine (32) verzichten. „Das ist ein harter Schlag, aber wir geben unser Bestes. Für jedes Team ist es schwierig, wenn der Kapitän fehlt“, machte Smith deutlich, der mit drei Punkten ins Fußballjahr 2026 starten möchte.

Schlechte Neuigkeiten für Jackson Irvine (32): Wie der Verein am Dienstagnachmittag mitteilte, fällt der Australier erneut aus. Probleme am linken Fuß machen eine Pause erforderlich.

Bereits im April des vergangenen Jahres hatte sich Irvine einer Operation an diesem Fuß wegen einer knöchernen Stressreaktion unterzogen. Sein Comeback gab er erst im Oktober und zeigte seitdem seine Wichtigkeit für das Team.

Nun muss Trainer Alexander Blessin (52) erneut auf den Ausfall reagieren.

Ein positives Zeichen: Schiedsrichter Frank Willenborg (46) wird am Mittwochabend (18.30 Uhr) die Partie FC St. Pauli gegen VfL Wolfsburg leiten. Für die Kiezkicker eine gute Nachricht.

Unter der Leitung des Osnabrücker Realschullehrers konnte St. Pauli 12 von 22 Spielen gewinnen, darunter die letzten drei – allesamt in der Aufstiegssaison 2023/24. Sieben Begegnungen gingen verloren. Willenborg hat nur für Bayer Leverkusen häufiger gepfiffen, wobei St. Pauli dabei mehr Erfolge verbuchte als die Werkself.

Mit ihm als Schiedsrichter gewann Wolfsburg fünf von acht Begegnungen, drei endeten mit Niederlagen.

Willenborg wird unterstützt von Robert Wessel (40) und Eric Müller (35). Als VAR fungiert Sören Storks (37).

Der FC St. Pauli verleiht Erik Ahlstrand bis Saisonende an den niederländischen Erstligisten Heracles Almelo. Der Tabellen-17. der Eredivisie besitzt im Sommer eine Kaufoption.

Ahlstrand kam für die Kiezkicker bislang kaum zum Einsatz, obwohl ihm immer wieder gute Fortschritte bescheinigt wurden, wie Sportchef Andreas Bornemann (56) bestätigte. Hauptgrund sei die starke Konkurrenz im Team.

In zwei Jahren bestritt Ahlstrand lediglich sechs Kurzeinsätze für die Profis (insgesamt 41 Minuten), konnte aber in der U23 in der Regionalliga Nord überzeugen. Nun erhält er die Chance, sich auf höherem Niveau zu beweisen.

Die Prognosen sind unsicher: Aufgrund des unbeständigen Wetters ist noch offen, ob das Heimspiel von St. Pauli gegen RB Leipzig am Samstag (15.30 Uhr) planmäßig stattfinden kann.

Der Verein erklärte am Donnerstagmittag, dass man die Entwicklung der Wetterlage abwarten müsse, bevor eine Entscheidung getroffen wird.

„Alle Verantwortlichen im Club arbeiten seit Tagen an verschiedenen Szenarien, um flexibel zu bleiben, und stehen in ständigem Austausch mit Fachleuten, Behörden, der DFL, Dienstleistern und weiteren Beteiligten“, teilte ein Sprecher mit. Ob das Spiel stattfinden kann, ist noch unklar.

Mit Schiedsrichter Florian Exner (35) verbindet St. Pauli keine guten Erinnerungen. Er wird am Samstag (15.30 Uhr) die Begegnung gegen RB Leipzig leiten.

Exner, ein ausgebildeter Jurist aus Münster, feierte seine Premiere mit einem 3:2-Sieg im damaligen Topspiel gegen Greuther Fürth. Nach seinem zweiten Einsatz sorgte er jedoch für Diskussionen.

In der vergangenen Saison pfiff er das Gastspiel des VfB Stuttgart am Millerntor, das mit 0:1 verloren ging. Dabei stellte er zunächst Siebe Van der Heyden (27) vom Feld und zeigte in der Nachspielzeit Nikola Vasilj (30) innerhalb weniger Sekunden die zweite Gelbe Karte. Der Torwart musste von seinen Mitspielern zurückgehalten werden, um eine Eskalation zu verhindern.

Für Erik Ahlstrand (24) war die Spielzeit bei St. Pauli bislang wenig erfolgreich, und der starke Auftritt im Test gegen Werder Bremen wird daran wohl wenig ändern.

Sportchef Andreas Bornemann (54) zeigte sich zwar zufrieden mit der Entwicklung des Schweden, räumte aber ein, dass ein Wechsel bei passenden Angeboten möglich sei.

Genau das scheint jetzt zu passieren. Laut der schwedischen Zeitung Expressen steht Ahlstrand kurz vor einem Wechsel zum niederländischen Erstligisten Heracles Almelo.

Bislang absolvierte der 24-Jährige lediglich fünf Kurzeinsätze in der Liga und einen im DFB-Pokal.

Als Reaktion auf die Verletzung von Simon Spari (23) hat St. Pauli mit Emil Gazdov (22) einen weiteren Torwart verpflichtet. Der Schlussmann wird bis Saisonende vom CF Montréal ausgeliehen, inklusive Kaufoption.

„Emil ist sehr dynamisch und explosiv, strahlt zugleich Ruhe und Souveränität aus. Er antizipiert gut bei langen Bällen und scheut sich auch nicht, das Tor zum Abwehren zu verlassen. Im Spielaufbau agiert er ruhig und abgeklärt“, lobte Trainer Alexander Blessin (52) seinen zweiten Winter-Neuzugang.

Gazdov besitzt neben der kanadischen auch die bulgarische Staatsbürgerschaft. Er wurde bei den Vancouver Whitecaps ausgebildet und spielte anschließend für Pacific FC. Von Oktober 2020 bis Februar 2022 stand er in der U19 des 1. FC Nürnberg, bevor er zurück nach Kanada wechselte und sich 2025 Montréal anschloss. Zuletzt war er für ein halbes Jahr an Valour FC verliehen.

Gazdov selbst sagte zu seinem Wechsel: „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung bei St. Pauli. Die Zeit in Hamburg möchte ich nutzen, um mich fußballerisch weiterzuentwickeln und möglichst viele Erfahrungen bei einem Bundesligateam zu sammeln.“

Die Entscheidung steht fest: Das Testspiel gegen Werder Bremen (15.30 Uhr) wird vor Zuschauern stattfinden. Der Verein bietet jedoch eine Alternative für Fans an, die wegen schlechten Wetters oder anderen Gründen nicht kommen können.

Diese können ihre Tickets bis 13.30 Uhr auf dem offiziellen Zweitmarkt-Portal zum Verkauf einstellen. Entweder übernehmen andere Fans die Karten, oder es erfolgt eine Rückerstattung.

Auch ein späterer Verkauf sei noch möglich. Zudem denkt der Club über ein kostenloses Ticket für ein anderes Testspiel nach.

Ein bitterer Jahresbeginn für Andreas Hountondji (23): Wegen eines Haarrisses im linken Sprunggelenk fällt der Stürmer vorerst aus.

Der FC St. Pauli gab dies am Freitagmorgen bekannt. Die Verletzung zog sich Hountondji im letzten Auswärtsspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 am 21. Dezember zu. Nach der ersten Diagnose vor Weihnachten wurde der Haarriss mittlerweile durch weitere osteologische Untersuchungen bestätigt.

Tabellenstand der 1. Bundesliga

Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Verein, der am Saisonende Platz 1 belegt, ist Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Position 16) hat die Möglichkeit, in der Relegation den Klassenerhalt zu sichern. Gegner ist dort der Drittplatzierte aus der 2. Bundesliga.