St.-Pauli-Blog: Für die Kiezkicker stand im Duell gegen Hoffenheim das „reine Überleben“ auf dem Spiel
Hamburg – erneut wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg! Der FC St. Pauli hat überraschend, aber keineswegs unverdient, bei der TSG 1899 Hoffenheim gewinnen können.
Nach dem Spiel zeigte sich Hauke Wahl sichtlich erleichtert.
In unserem St.-Pauli-Blog bekommt Ihr alle Informationen rund um das Team, mögliche Neuverpflichtungen und aktuelle Geschehnisse aus dem Millerntor-Stadion.
Nach dem Erfolg gegen Werder Bremen in der Vorwoche wollten die Kiezkicker auch bei der TSG Hoffenheim nachlegen – und dies gelang ihnen eindrucksvoll.
„Ich bin sehr erleichtert. Gerade in unserer Lage war es enorm wichtig, den ersten Auswärtssieg außerhalb Hamburgs einzufahren“, erklärte Innenverteidiger Hauke Wahl (31).
Mit dem Sieg unterstrichen die Kiezkicker erneut, dass sie durchaus mit den Spitzenmannschaften der Liga mithalten können – schließlich ist Hoffenheim derzeit Tabellendritter und hatte zuvor acht Heimspiele in Folge gewonnen.
Zwar musste St. Pauli in der ersten Halbzeit einige brenzlige Situationen überstehen, fand selbst aber immer wieder gefährliche Offensivaktionen. „Wir haben es geschafft, ihnen immer wieder weh zu tun. Das 1:0 kurz vor der Pause war wirklich entscheidend“, so der 31-Jährige.
In der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild allerdings. „Da ging es nur noch ums pure Überleben“, gab Wahl zu. „Aber ich denke, das haben wir heute ganz ordentlich gemacht.“
Ein hoffnungsvolles Zeichen: Deniz Aytekin (47) wird die Partie des FC St. Pauli am Samstag bei der TSG Hoffenheim leiten. Unter seiner Leitung haben die Kiezkicker eine respektable Bilanz.
Aytekin war bisher bei 17 Spielen der Boys in Brown Schiedsrichter, von denen zehn gewonnen wurden und nur drei verloren gingen. Die letzten fünf Partien unter ihm entschied St. Pauli allesamt für sich und ist seit neun Begegnungen mit ihm ungeschlagen.
Auch die TSG kann sich bei Aytekin auf eine positive Bilanz verlassen: 14 Siege stehen 12 Niederlagen und elf Unentschieden gegenüber.
Beide Teams standen sich zuletzt in der Saison 2023/24 unter seiner Leitung gegenüber. Für St. Pauli besonders in Erinnerung bleibt das letzte Saisonspiel bei Wehen Wiesbaden, bei dem die Kiezkicker den Zweitligameistertitel sicherten.
Ein Schlüsselduo an der Abwehr! Am Samstag (15:30 Uhr) trifft der FC St. Pauli auf die TSG 1899 Hoffenheim. Die Verteidiger Hauke Wahl (31) und Karol Mets (32) stehen vor einer großen Aufgabe, denn der Tabellendritte verfügt über die zweitbeste Offensive der Liga.
„Sie bringen viel Qualität mit und haben die richtigen Spieler auf den passenden Positionen“, lobte Mets. „Das Team ist stark und möchte das Spiel dominieren.“
Wie effektiv Hoffenheim sein kann, zeigte das Hinspiel am Millerntor, das die Gäste mit 3:0 gewannen und St. Pauli kaum Chancen ließen. „Sie haben vieles richtig gemacht“, räumte Wahl ein. Doch im DFB-Pokal drehten die Kiezkicker den Spieß um. „Auch damals haben sie wenig falsch gemacht, trotzdem haben wir das Spiel für uns entschieden.“
Laut Wahl befinden sich die Hoffenheimer, die ihre letzten acht Heimspiele alle gewinnen konnten, in einem guten Lauf. „Sie sind selbstbewusst und haben aus dem letzten Jahr viel gelernt. Die Mannschaft ist komplett anders und ihre individuelle Klasse braucht man nicht extra zu erwähnen.“
Obwohl der Pokalsieg zeigte, dass St. Pauli Hoffenheim schlagen kann, wird eine Wiederholung am Samstag eine äußerst schwierige Aufgabe.
Taichi Hara (26) kam bisher nur auf zwei Einsätze mit insgesamt 22 Minuten Spielzeit. Trainer Alexander Blessin (52) erläuterte nun, wie der Plan mit dem japanischen Stürmer aussieht.
„Wir wollten ihm mehr Spielzeit geben, aber im letzten Spiel hat es einfach nicht gepasst“, begründete Blessin. „Ich hatte in dem Moment kein gutes Gefühl.“
Im Training zeigt sich Hara jedoch engagiert. „Er gibt Gas und hat gute Momente. Vielleicht ist das nächste Spiel eine Gelegenheit, ihn einzusetzen.“
Ein Startelfeinsatz sei aber noch zu früh. „Als Option für die letzten 20 Minuten ist er aber auf jeden Fall eine Möglichkeit.“
Martijn Kaars (26) kämpft noch um den Durchbruch. Mit 19 Treffern in der 2. Liga wurde er als Rekordtransfer für vier Millionen Euro verpflichtet. Bisher gelangen ihm in 24 Pflichtspielen fünf Tore und eine Vorlage.
„Ich bewerte ihn nicht nur nach Toren, sondern auch danach, wie er der Mannschaft hilft“, erklärte Trainer Alexander Blessin (52), der sich kürzlich mehrfach intensiv mit Kaars austauschte und Videomaterial analysierte.
Das Problem sei klar: „Er sagt selbst, als Stürmer wird man an Toren gemessen. In letzter Zeit hatte er nicht viele Chancen, und wenn diese seltener kommen, beginnt man zu zögern.“
Bisher konnten seine Mitspieler Kaars noch nicht optimal in Szene setzen, obwohl er zweifellos Qualitäten besitzt, betonte Blessin: „Seine Stärke liegt im Strafraum – wenn er den Ball bekommt, sollte er Chancen kreieren. Wir müssen ihm dabei helfen, aber er muss auch selbst liefern.“
Blessin ist zuversichtlich: Wenn Kaars weiter hart arbeitet, werde er bald wieder „glücklicher“ in Interviews auftreten und über seine Tore sprechen.
Gute Nachrichten vom Trainingsplatz: Nach David Nemeth (24) kehrte auch Andréas Hountondji (23) kürzlich zurück auf den Rasen. „Er war draußen und hat Laufeinheiten absolviert“, bestätigte Trainer Blessin.
Der Angreifer hatte längere Zeit individuell trainieren müssen, ist nun aber wieder im Mannschaftstraining. „Jetzt zählt es, die nächsten Schritte zu machen“, so Blessin.
Nemeth sei schon weiter: „Wir wollen die Intensität langsam steigern und schauen, ob wir ihn in der zweiten Mannschaft einsetzen können, damit er Spielpraxis sammelt.“
Außerdem wird Connor Metcalfe (26) in den Kader zurückkehren. Er trainiert seit zwei Wochen vollständig mit. „Er bringt viel Qualität, deshalb freue ich mich, ihn wieder auf der Bank zu haben.“
Der Sieg gegen Werder Bremen war nicht nur wichtig, sondern auch historisch: Das 2:1 war der 50. Heimsieg von St. Pauli in der Bundesliga.
Zuvor konnte St. Pauli gegen Werder erst zwei Pflichtspiele gewinnen – das erste Bundesliga-Duell 1977/78 (3:1) und das legendäre Pokalspiel 2006, als St. Pauli als Drittligist die Bremer mit 3:1 ausschaltete.
Die Bilanz gegen Werder ist damit zwar etwas verbessert, aber mit drei Siegen stehen weiterhin fünf Unentschieden und 13 Niederlagen gegenüber.
Die Erleichterung nach dem 2:1-Erfolg über Werder war groß, entsprechend wurde gefeiert.
„Ich gönne mir ein oder zwei Bier“, gestand Abwehrspieler Karol Mets (32). „Es war ein hartes Spiel, aber der Sieg war verdient.“
Zu Beginn waren die Kiezkicker aus seiner Sicht zu nachlässig und verloren zu viele Bälle, doch nach der Pause zeigte sich ein anderes Bild. „Wir hatten viele gute Momente und Chancen. Das erste Tor fiel etwas glücklich, aber Glück muss man sich erarbeiten“, so Mets. Am Ende zog St. Pauli an Bremen vorbei auf den Relegationsplatz.
Für James Sands (25) war die Rolle am Sonntag ungewohnt. Er saß erstmals in dieser Saison auf der Bank, nachdem er zuvor fast immer in der Startelf stand.
Trainer Alexander Blessin (52) erläuterte die Entscheidung: „Es ging auch darum, etwas Frische reinzubringen.“ Zudem kehrte mit Eric Smith (29) eine hochwertige Alternative zurück.
„Er bringt uns viel Qualität im Zweikampf. James ist unauffällig, aber unglaublich wichtig. Es tut weh, solche Spieler auf der Bank zu lassen“, fügte Blessin hinzu.
In den kommenden Partien könnte Sands öfter auf der Bank sitzen, da mit Smith und Jackson Irvine (32) zwei Führungsspieler auf seiner Position stehen.
Mit einem Sieg kann der FC St. Pauli am Samstag an Abstiegskonkurrent Werder Bremen vorbeiziehen – die Bedeutung des Spiels ist allen bewusst, auch Kapitän Jackson Irvine (32).
„Der Druck ist groß, das kann man nicht ignorieren“, sagte der Australier vor dem Spiel bei DAZN. „Es ist ein wichtiges Spiel, auch wenn noch viele folgen.“
Irvine weiß um die Chance auf einen großen Schritt nach vorne und freut sich, dass mit Hauke Wahl (31) und Eric Smith (29) zwei wichtige Stammspieler zurück sind.
Auch Trainer Blessin hinterlässt einen positiven Eindruck: „Er wirkt ruhig und fokussiert.“
Ein seltenes Ereignis: Sören Storks (37) wird am Sonntag (17:30 Uhr) das Abstiegsduell zwischen St. Pauli und Werder Bremen leiten. Bereits im Hinspiel an der Weser pfiff er das Spiel, das Bremen mit 1:0 gewann.
St. Pauli verbindet bessere Erinnerungen mit Storks – im November siegten die Kiezkicker gegen Heidenheim mit 2:1, trotz umstrittener Roter Karte für Eric Smith. Insgesamt steht unter seiner Leitung eine Bilanz von zwei Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen für St. Pauli.
Bremen hat unter Storks ebenfalls eine negative Bilanz: vier Siege, drei Remis, fünf Niederlagen.
Vor dem direkten Duell zwischen St. Pauli und Werder Bremen erreichte beide Vereine eine traurige Nachricht: Sepp Piontek ist mit 85 Jahren verstorben.
Der in Ostfriesland aufgewachsene Pole spielte von 1960 bis 1972 für Werder Bremen und absolvierte über 300 Pflichtspiele für die Grün-Weißen. Nach seiner aktiven Zeit wurde er von 1971 bis 1975 Trainer des Vereins.
Nach Stationen bei Fortuna Düsseldorf und auf Haiti trainierte Piontek auch St. Pauli und betreute die Kiezkicker in 39 Zweitligapartien.
Weitere Informationen zum Tod von Sepp Piontek findet Ihr im Artikel „Er wurde Deutscher Meister und ließ sich mit Fischen bezahlen: Trainer-Legende Sepp Piontek (†85) ist tot“.
Manolis Saliakas (29) war beim 2:1-Sieg gegen den VfB Stuttgart auf der rechten Seite sehr aktiv und krönte seine Leistung mit dem Treffer zum 1:0. Danach folgte ein besonderer Jubel.
„Ich hatte schon darüber nachgedacht, wie ich jubeln würde, als der Ball zu mir kam“, erzählte der Grieche. „Ich hatte viel Platz.“ Saliakas ließ das Leder elegant über den Spann gleiten und erzielte ein sehenswertes Tor. „Es ist toll, ein Tor zu schießen, besonders wenn es so wichtig ist.“
Sein Jubel war eindeutig: Er steckte sich den Ball unter das Trikot und den Daumen in den Mund. „Meine Frau ist schwanger“, verriet er stolz. „Es wird ein Junge, die Geburt ist im Juni.“
Glücklicherweise fällt die Geburt in die Sommerpause, sodass Saliakas sich dann voll seinen Vaterpflichten widmen kann.
Der FC St. Pauli braucht dringend Punkte im Abstiegskampf, der VfB Stuttgart will um die Champions-League-Plätze kämpfen. Mit einem Sieg könnten die Schwaben zudem einen neuen Bundesliga-Rekord aufstellen.
Der VfB gewann zuletzt drei Auswärtsspiele deutlich – 4:0 in Bremen, 4:1 in Leverkusen und 3:0 in Gladbach. Sollte ihnen auch am Millerntor ein Sieg mit drei Toren Unterschied gelingen, würden sie Bundesliga-Geschichte schreiben.
Bisher hat das kein Verein geschafft. Derzeit teilen sich der VfB, Bayern München (2x), RB Leipzig (2x) und VfL Bochum die Spitzenposition.
Benjamin Brand (36) wird am Samstag (15:30 Uhr) die Partie zwischen St. Pauli und dem VfB Stuttgart leiten. In der laufenden Saison pfiff der Betriebswirt bereits jeweils ein Spiel beider Mannschaften.
Unter seiner Leitung konnte St. Pauli sieben von 16 Spielen gewinnen, dazu kamen zwei Unentschieden. In dieser Saison war Brand Schiedsrichter bei der 1:2-Niederlage St. Paulis in Freiburg.
Beim VfB sieht die Bilanz anders aus: sechs Siege, vier Remis und nur eine Niederlage. Zuletzt leitete Brand das Spiel der Schwaben beim BVB (3:3) am 11. Spieltag.
St. Pauli droht am Samstag gegen Stuttgart erneut der Ausfall von zwei wichtigen Spielern. „Bei Hauke Wahl (31) besteht zwar noch Hoffnung, die schwindet aber täglich. Für das Spiel wird es wohl nicht reichen. Bei Eric Smith (29) habe ich noch eine kleine Hoffnung“, erklärte Trainer Blessin (52).
Das Defensiv-Duo fehlte bereits bei der Pokalniederlage in Leverkusen.
Nach dem Ausfall von Ricky-Jade Jones (23) wird ein Spieler aus der U23 eine Chance erhalten. „Romeo Aigbekaen, Max Herrmann und Nick Schmidt stehen zur Auswahl. Wir werden sehen, wen wir für das Spiel nominieren“, so Blessin.
Jones verletzte sich im verlorenen Viertelfinale beim DFB-Pokal in Leverkusen am rechten Sprunggelenk mit einem Syndesmosebandriss und muss operiert werden.
„Das ist ein harter Schlag für uns“, sagte Blessin vor dem Spiel. Jones habe besonders mit seiner Schnelligkeit geglänzt.
Jones soll am kommenden Montag operiert werden. Es ist nicht das erste Mal, dass der Angreifer verletzt ist: Kurz nach seiner Ankunft in Hamburg musste er an der linken Schulter operiert werden und fiel monatelang aus. Erst im Dezember feierte er sein Ligadebüt für St. Pauli.
Ex-Nationaltorwart René Adler war als ZDF-Experte beim Pokalspiel in Leverkusen dabei und bewertete die Lage bei St. Pauli.
„Schon in Augsburg hatten sie gute Chancen und eigentlich das Spiel unter Kontrolle“, erklärte Adler und sah Parallelen zum Spiel in Leverkusen. „Das ist ein roter Faden, dass St. Pauli gegen stärkere Gegner gut spielt, teilweise sogar besser ist.“
Was fehle, seien die Tore. „Irgendwann muss mal so ein dummes, einfaches Tor fallen“, meinte er. Er riet Trainer Blessin, weiter am Abschluss zu arbeiten. „Man kann Torschusstraining machen, Automatismen üben, aber irgendwann braucht man auch etwas Glück.“
Adler zeigte sich zuversichtlich, dass das Glück zurückkehren wird, wenn die Mannschaft hart arbeitet. „Mehr kann man nicht tun.“
Die DFL hat am Mittwoch die Spieltage 25 bis 27 zeitgenau angesetzt. Für St. Pauli ergeben sich folgende Ansetzungen:
Weiterer Rückschlag im DFB-Pokal: St. Pauli muss gegen Bayer Leverkusen nicht nur auf Hauke Wahl (31), sondern auch auf Eric Smith (29) verzichten. Der Schwede verletzte sich beim Bundesliga-Spiel in Augsburg und konnte nicht rechtzeitig fit werden.
Trainer Blessin nahm daher umfangreiche Umstellungen vor. James Sands (25) rückt ins Abwehrzentrum, seine Mittelfeldposition übernimmt Neuzugang Mathias Rasmussen (28).
Ein schlechtes Omen? Florian Badstübner (35) wird das Pokalspiel bei Bayer Leverkusen am Dienstag (20:45 Uhr) leiten.
Unter seiner Leitung gewann St. Pauli nur eines von neun Spielen. Zuletzt pfiff er die Niederlage in München in der Vorsaison.
Für Leverkusen sieht die Bilanz etwas besser aus: zwei von vier Spielen gewonnen, zuletzt ein 2:2 bei Werder Bremen in der Vorsaison.
Oladapo Afolayan (28) verließ St. Pauli im Winter. Da er sich nicht persönlich von den Fans verabschieden konnte, veröffentlichte er einen emotionalen Post auf Instagram.
„Drei Jahre lang war Hamburg mein Zuhause, ihr habt mir und meiner Frau das Gefühl gegeben, willkommen und geliebt zu sein. Wir haben besondere Momente geteilt und viel erreicht“, bedankte sich Afolayan bei den Fans. Es fiel ihm schwer, diese Worte zu schreiben.
„Ihr habt mir geholfen, einige meiner Träume zu verwirklichen, indem ich einen Meistertitel gewann und in der Bundesliga spielte. Es war eine Ehre, das Trikot zu tragen und für euch zu spielen.“
Zum Schluss dankte er einigen Weggefährten, darunter Ex-Coach Fabian Hürzeler (32). Alexander Blessin wurde nicht erwähnt.
Das Kapitel St. Pauli ist für Afolayan beendet, er wechselte zu den Blackburn Rovers. Trotz Differenzen mit Trainer Blessin fand dieser lobende Worte zum Abschied.
„Dapo ist ein verdienter Spieler von St. Pauli und eng verbunden mit der Aufstiegssaison“, sagte Blessin. „Dass sich die Wege trennen, ist das Beste für alle. So ist Fußball.“
Fin Stevens (23) und Afolayan bleiben wohl keine Teamkollegen. Der Transfer des Rechtsverteidigers zu Blackburn scheiterte laut Football League World. Stevens könnte zu seinem Ex-Klub Oxford United zurückkehren, der großes Interesse zeigt, doch die Zeit drängt.
Afolayan hat vorgemacht, wie es möglich ist: Stevens, der bei St. Pauli kaum Chancen bekam, könnte ebenfalls zu den abstiegsbedrohten Blackburn Rovers wechseln.
Laut Berichten steht Ryan Alebiosu (24) vor einem Wechsel von Blackburn nach Genk. Falls dieser zustande kommt, könnte Stevens dessen Nachfolger werden.
Bei St. Pauli hat Stevens keine Zukunft. In anderthalb Jahren absolvierte er nur zwei Spiele, in dieser Saison stand er siebenmal im Kader, kam aber nicht zum Einsatz.
Wie erwartet verlässt Afolayan St. Pauli definitiv und wechselt zu Blackburn Rovers. Der Engländer wurde vor fast drei Jahren verpflichtet, entwickelte sich zum Publikumsliebling und brachte es auf 93 Einsätze, 16 Tore und sieben Assists.
Er hatte maßgeblichen Anteil am Aufstieg, sein Doppelpack gegen Osnabrück bleibt unvergessen. In der vergangenen Saison war seine Rolle rückläufig, er wurde oft nur eingewechselt.
Nach öffentlicher Kritik an Trainer Blessin begann das Ende. In dieser Saison wurde Afolayan kaum noch berücksichtigt und stand zuletzt nicht mehr im Kader.
Seit Samstag gehört Taichi Hara (26) zum FC St. Pauli. Der Japaner dürfte schnell gebraucht werden, da bei den Kiezkickern die Chancenverwertung im Angriff fehlt.
Hara trainierte bereits mit dem Athletiktrainer, am Sonntag folgte das Training mit der Ersatzbank-Mannschaft.
„Montag starten wir mit der Vorbereitung auf Leverkusen, ich kann mir gut vorstellen, dass Hara im Kader steht“, sagte Trainer Blessin. „Mit seiner Größe und Spielweise kann er uns direkt helfen.“
Nach der Verpflichtung von Hara steht Afolayan beim FC St. Pauli vor dem Abschied. Die Blackburn Rovers zeigen starkes Interesse, der Klub dürfte einem Wechsel bei entsprechendem Angebot nicht im Weg stehen.
Beim Auswärtsspiel in Augsburg fehlte der 28-Jährige erneut im Kader.
St. Pauli muss beim FC Augsburg auf zwei Verteidiger verzichten: Adam Dzwigala (30) fällt mit grippalem Infekt aus, ebenso Hauke Wahl (31), der angeschlagen aus dem Leipzig-Spiel kam und nicht rechtzeitig fit wurde.
Ein weiteres schlechtes Omen: Sascha Stegemann (41) wird die Partie in Augsburg am Samstag (15:30 Uhr leiten.
Unter seiner Leitung holte St. Pauli in 13 Spielen nur drei Siege, zwei Unentschieden und acht Niederlagen. In dieser Saison leitete Stegemann bereits die 0:2-Niederlage in Stuttgart.
Erfreulich ist jedoch die schwache Bilanz des FCA unter Stegemann: nur fünf Siege in 26 Spielen, zwölf Niederlagen.
Tomoya Ando (27) legte einen starken Start bei St. Pauli hin. Gegen Dortmund war er 45 Minuten auf dem Feld, gegen Leipzig sogar 90. Gegen Ende des Nachholspiels zeigte sich jedoch leichte Ermüdung.
„Er hat das großartig gemacht“, lobte Blessin. „Mit Qualität, Ruhe und Zweikampfstärke hat er die 90 Minuten bravourös gemeistert.“ Nach dem Spiel habe Ando aber etwas gespürt, am Donnerstag sah es schon besser aus.
Dass Ando so schnell Fuß fasst, überrasche leicht, da er drei Wochen Pause hatte und erst seit kurzem wieder fit ist. Da Dzwigala nach Gelbsperre zurückkehrt, ist sein Einsatz noch offen. „Wir müssen das Verletzungsrisiko einschätzen, momentan sieht es aber gut aus.“
Es überrascht, dass Jackson Irvine (32) derzeit für St. Pauli spielt. Trotz wiederkehrender Probleme am operierten Fuß stand der Kapitän in den letzten zwei Spielen auf dem Platz.
„Er spielt schmerzbedingt, wir kontrollieren das jede Woche“, erklärte Blessin. Wie lange Irvine noch spielen kann, ist unklar.
„Es hängt davon ab, wie gut er den Schmerz unterdrücken kann. Wir setzen auf Zeit und hoffen auf Besserung. Er ist unser Kapitän und wichtig für das Team.“
Mit Joel Chima Fujita (23) und Tomoya Ando (27) hat St. Pauli bereits zwei Japaner im Kader. Mit Taichi Hara (26) könnte bald ein dritter hinzukommen.
„Die Japaner sind überragende Charaktere mit toller Mentalität“, lobte Blessin. „Sie setzen sehr schnell um, was man von ihnen verlangt, weil sie eine hohe Arbeitsmoral besitzen.“
Zur Verpflichtung Haras wollte sich Blessin nicht weiter äußern: „Wer weiß, was noch kommt.“
Gegen RB Leipzig zeigte St. Pauli eine starke Leistung und lief insgesamt etwa 128 Kilometer. Einige Spieler klagten danach über kleinere Beschwerden, ein Ausfall droht jedoch nicht.
„Ich gehe davon aus, dass niemand ausfällt“, sagte Blessin. Einige fühlten sich am Mittwoch kurzfristig schlechter, am Donnerstag sah das besser aus.
Wohl steht am Samstag gegen Augsburg derselbe Kader wie gegen Leipzig zur Verfügung, mit der Ausnahme, dass Dzwigala nach Gelbsperre zurückkehrt und dafür wahrscheinlich Jannik Robatsch weicht.
Weiterhin fehlen die langzeitverletzten Nemeth (24), Metcalfe (26) und Hountondji (23).
Tomoya Ando (27) wurde für seinen starken Einstand gegen Leipzig von Verteidiger Hauke Wahl (31) gelobt.
„Super Spiel“, sagte Wahl. Ando habe in der ersten Halbzeit viele gute Lösungen am Ball gefunden. „Am Ende war er etwas müde, was verständlich ist, da er lange keine 90 Minuten gespielt hatte.“
Generell habe sich der Japaner gut eingelebt, trotz Sprachbarrieren. „Er spricht kaum Deutsch, kommuniziert hauptsächlich mit Kenta. Das ist nicht einfach, in einem fremden Land und so zu spielen. Dafür ziehe ich den Hut.“
Die beiden haben noch wenig gesprochen, aber verstehen sich gut. „Wir lächeln uns immer mal an. Er ist ein guter Typ.“
Künftig könnten sie häufiger gemeinsam spielen. Ando ist mehr als nur eine Alternative in der Defensive.
Mit Fujita und Ando hat St. Pauli zwei Japaner verpflichtet, jetzt könnte Taichi Hara (26) folgen. Kyoto Sanga bestätigte, dass der Stürmer den Klub verlassen will, eine endgültige Entscheidung steht noch aus.
Hara, 1,91 Meter groß, wäre eine Antwort auf die anhaltende Offensivflaute. Sein Vertrag läuft zum 31. Januar aus, er wäre ablösefrei.
Auch Danel Sinani (28) erhielt gegen Leipzig eine Startelfchance nach Verletzungspause. Trainer Blessin zeigte sich mit seiner Leistung zufrieden, wies aber auf Verbesserungen in Entscheidungsfindung hin.
Sinani selbst ärgerte sich über einige Fehlpässe und will beim nächsten Mal besser entscheiden.
Manolis Saliakas (29) hatte sich seinen Einsatz hart erarbeitet, wie Blessin nach dem 1:1 gegen Leipzig betonte.
„Er hat nie den Kopf hängen lassen und deshalb verdient gespielt“, sagte der Coach. Nach langer Verletzungspause brachte er viel Schwung über die rechte Seite.
Saliakas fehlte lange, weil Arkadiusz Pyrka (23) die Position zuletzt gut besetzte und er zwei komplette Vorbereitungen verpasste.
St. Pauli sucht dringend offensive Verstärkung. Laut argentinischem Journalisten Uriel Lugt beobachtet man Rodrigo Castillo (26) vom Lanús. Ein Leihangebot wurde offenbar abgelehnt.
Castillo ist erst im Sommer gewechselt und erzielte sieben Tore in 16 Spielen. Seine erste Station außerhalb Argentiniens wäre eine Herausforderung.
Trainer Blessin deutete bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Leipzig an, dass weitere Transfers möglich seien.
Nach Verpflichtungen von Rasmussen und Ando hat man mehr Flexibilität, um Ausfälle zu kompensieren. Ob Bornemann derzeit an einem neuen Stürmer arbeitet, bleibt offen, doch die Wahrscheinlichkeit scheint hoch.
Scott Banks verlässt den englischen Drittligisten Blackpool und wechselt zu Ligakonkurrent Barnsley FC, um mehr Spielpraxis zu erhalten.
Banks war im Sommer 2025 auf Leihbasis zu Blackpool gekommen und erzielte dort einen Treffer in 14 Einsätzen. Vorher spielte er bei St. Pauli und wurde im Sommer 2024 fest verpflichtet.
St. Pauli träumte lange von der Rückkehr von Morgan Guilavogui (27), doch der Franzose entschied sich für einen Wechsel in die MLS zu Real Salt Lake City, Vertrag bis 2029.
Der US-Klub bot angeblich sechs Millionen Euro Ablöse plus Boni, eine Summe, die St. Pauli nicht stemmen konnte.
Sportchef Andreas Bornemann wird nun eine andere Lösung für die Offensive suchen.
Ricky-Jade Jones (23) stellte im Derby gegen den HSV einen Saison-Bestwert auf: 36,46 km/h.
Der Angreifer sprintete nach einer eigenen Ecke zurück und klärte per Kopf eine Flanke im Strafraum.
Im Nachholspiel gegen Leipzig muss St. Pauli auf Adam Dzwigala (30) verzichten, der wegen seiner fünften Gelben Karte gesperrt ist. Trainer Blessin hat zwei Alternativen:
Entweder gibt Winter-Neuzugang Tomoya Ando sein Startelfdebüt, oder Eric Smith rückt zurück ins Abwehrzentrum und Hauke Wahl spielt rechts in der Dreierkette. Letzteres ist nach Verpflichtung von Mathias Rasmussen wahrscheinlicher.
Blessin wollte nach dem Derby keine Details verraten.
Eintracht Frankfurt sucht nach dem Rauswurf von Dino Toppmöller (45) einen neuen Trainer. Laut Bild sind neben Favorit Marco Rose (49) auch Sandro Schwarz (47), Tobias Strobl (38) und Alexander Blessin (52) im Gespräch.
Blessin hatte vor zwei Jahren mit St. Pauli Eintracht im Conference-League-Achtelfinale besiegt, was offenbar Eindruck hinterließ. Ob sich an den Gerüchten etwas bewahrheitet, bleibt abzuwarten.
Gute Nachrichten bei St. Pauli: Kapitän Jackson Irvine (32) könnte beim Stadtderby gegen den HSV am Freitag wieder im Kader stehen, verkündete Trainer Blessin.
Der Australier sei zwar noch „in der Testphase“, doch die Belastungstests verliefen gut. Man müsse dennoch genau beobachten, wie der Körper in den kommenden Tagen reagiert. Besonders bei einem wichtigen Spiel sei seine Präsenz enorm wertvoll.
Auch Danel Sinani (28) könnte zurückkehren. Ein Einsatz von Connor Metcalfe (26) ist noch unsicher.
Schiedsrichter-Boss Knut Kircher (56) äußerte sich zu zwei umstrittenen Entscheidungen vom vergangenen Spieltag, darunter dem harten Foul von Nico Schlotterbeck (26) an Arkadiusz Pyrka (23).
Schlotterbeck sah nur Gelb, was Trainer Blessin schockierte: „Das war eigentlich Rot – er trifft den Ball nicht, geht knöchelhoch rein.“
Kircher betonte, dass er froh sei, dass solche Szenen einheitlich bewertet werden, wünschte sich aber eine härtere Konsequenz und einen Eingriff des VAR.
Vor dem Derby gegen den HSV wurde Hauke Wahl (31) gefragt, wie das Team Ricky-Jade Jones (23) nach Rückschlägen aufgebaut hat.
„Natürlich war Ricky enttäuscht, das ist normal“, sagte Wahl. „Aber es war nicht seine Schuld. Fußball ist ein Sport voller Fehler.“
Er betonte, dass man zusammen gewinnt und verliert. „Er war geknickt, hat aber viel Rückhalt vom Team bekommen.“
St. Paulis Kapitän Irvine nahm am Dienstag überraschend am Training teil, machte Pass- und Spielformen mit, verließ den Platz aber nach rund 45 Minuten.
Ben Voll und Connor Metcalfe fehlten weiterhin, Sinani trainierte nur eingeschränkt.
Tomoya Ando wurde nach etwas mehr als einer Stunde eingewechselt und feierte sein Pflichtspieldebüt. Trotz der unglücklichen 2:3-Niederlage zeigte er sich zufrieden.
„Die Atmosphäre war besonders, ich freue mich über meinen ersten Einsatz“, sagte er. „Leider haben wir verloren, aber nächste Woche steht das Derby an, das wollen wir unbedingt gewinnen.“
Vor dem Spiel beim BVB äußerte sich Eric Smith (29) über die Lage bei St. Pauli: „Wir müssen in den Spiegel schauen und jeden Tag hart arbeiten, um da rauszukommen.“
Er hofft auf eine ähnlich positive Entwicklung wie in der letzten Saison in einer vergleichbaren Situation.
Ein gutes Omen? Harms Osmers (40) wird am Samstag das Spiel beim BVB leiten. Unter seiner Leitung trafen sich beide Vereine 2022 im DFB-Pokal-Achtelfinale, das St. Pauli mit 2:1 gewann.
Damals erzielten Etienne Amenyido und ein Eigentor von Axel Witsel die Tore für St. Pauli, Erling Haalands Treffer reichte nicht.
Eine Wiederholung dieses Erfolges wäre für den Klub sicher willkommen.
Der erneute Ausfall von Kapitän Irvine wiegt schwer. Wie es weitergeht, wird sich in den nächsten zehn Tagen zeigen, erklärte Trainer Blessin.
Eine weitere Operation wird nicht ausgeschlossen, aber zunächst erfolgen fast tägliche MRT-Untersuchungen und Gespräche mit dem Operateur. Eine Prognose wollte Blessin nicht abgeben.
Ein neuer Eingriff würde wohl das Saison- und WM-Aus bedeuten. Nach der ersten Operation hatte Irvine ein halbes Jahr pausiert.
Die späte Niederlage beim VfL Wolfsburg hinterließ Spuren bei den St. Paulianern. „Es tut sehr weh, aber wir kennen diese Situation schon“, sagte Kapitän Eric Smith nach dem Spiel.
„Wir sind es leid, aber müssen aus Fehlern lernen“, so der Schwede. St. Pauli hatte das Spiel kontrolliert, kassierte aber kurz vor Schluss den Gegentreffer.
„Wir wissen, dass wir nicht die besten Einzelspieler in der Liga haben, deshalb ist gegenseitige Unterstützung wichtig. Das klappt aber nicht genug“, ärgerte sich Smith.
Trainer Blessin wollte nicht über den Handelfmeter sprechen, der von Hauke Wahl verursacht wurde, ebenso wenig über Wolfsburg-Trainer Daniel Bauers Verhalten, der den VAR forderte.
Sky-Experte Didi Hamann kritisierte Bauer scharf: „Seine Reaktion war eine Unsportlichkeit, die bestraft werden sollte. Solche Ausbrüche kennt man eher aus anderen Ländern.“
Schiedsrichter Willenborg entschied erst nach VAR-Rücksprache auf Elfmeter, zuvor hatte er weiterlaufen lassen.
Beim Spiel in Wolfsburg herrschte ab der 60. Minute eine bedrückende Stille. Offenbar gab es einen medizinischen Notfall, woraufhin beide Fanlager ihren Support einstellten.
In der 72. Minute gab es kurzen Applaus, danach setzten die Gesänge wieder ein.
Der Stadionsprecher teilte kurz darauf mit, dass die betroffene Person versorgt und stabil sei.
Endlich geht es für St. Pauli wieder los. Für Kapitän Eric Smith (28) war die Pause noch länger, da er vor Weihnachten gesperrt war.
„Es fühlt sich lang an“, sagte der Schwede. „Wir wollen uns in allen Bereichen verbessern.“
Ohne den verletzten Kapitän Jackson Irvine müsse das Team das Beste geben. „Für jedes Team ist es schwer, wenn der Kapitän ausfällt“, betonte Smith, der mit drei Punkten ins neue Jahr starten will.
Schlechte Nachrichten für Jackson Irvine: Der Kapitän wird erneut fehlen. Wie der Verein mitteilte, hat er Probleme am linken Fuß.
Im April letzten Jahres musste Irvine an diesem Fuß operiert werden. Im Oktober kehrte er zurück und zeigte seine Bedeutung für St. Pauli.
Nun muss Trainer Blessin erneut auf den Ausfall reagieren.
Ein gutes Omen? Frank Willenborg (46) wird am Mittwoch (18:30 Uhr) die Partie bei Wolfsburg leiten. Für St. Pauli eine positive Nachricht.
Unter seiner Leitung gewann St. Pauli zwölf von 22 Spielen, darunter die letzten drei in der Aufstiegssaison 2023/24. Sieben Partien gingen verloren.
Willenborg pfiff häufiger Leverkusen als St. Pauli, doch diese hatten unter ihm mehr Siege eingefahren.
Wolfsburg gewann fünf von acht Spielen unter ihm, drei gingen verloren.
Assistiert wird Willenborg von Robert Wessel (40) und Eric Müller (35). Sören Storks (37) ist VAR.
Der FC St. Pauli verleiht Erik Ahlstrand bis zum Saisonende an Heracles Almelo in den Niederlanden. Dort besteht im Sommer eine Kaufoption.
Ahlstrand kam in Hamburg kaum zum Zug, trotz positiver Entwicklung, wie Sportchef Bornemann bestätigte. Hauptgrund sei die starke Konkurrenz.
In zwei Jahren absolvierte Ahlstrand nur sechs Kurzeinsätze (41 Minuten). In der Regionalliga Nord zeigte er gute Leistungen für die U23. Nun bekommt er die Chance auf höherem Niveau.
Die Wettersituation ist derzeit unklar, daher ist noch offen, ob das Heimspiel gegen RB Leipzig am Samstag (15:30 Uhr) stattfinden kann.
Der Verein beobachtet die Lage und steht im Austausch mit Fachleuten, Behörden und der DFL, um handlungsfähig zu bleiben.
St. Pauli verbindet keine guten Erfahrungen mit Schiedsrichter Florian Exner (35), der am Samstag (15:30 Uhr) das Spiel gegen RB Leipzig leiten wird.
Sein Debüt pfiff er beim 3:2-Sieg gegen Greuther Fürth. Doch sein zweiter Einsatz sorgte für Diskussionen: Beim 0:1 gegen Stuttgart in der Vorsaison zeigte er nachträglich zwei Ampelkarten gegen den Torwart Nikola Vasilj, der fast explodierte.
Erik Ahlstrand (24) kommt bei St. Pauli kaum zum Einsatz, trotz guter Leistungen im Testspiel gegen Werder Bremen.
Sportchef Bornemann zeigte sich zufrieden mit seiner Entwicklung, schloss einen Wechsel aber nicht aus.
Wie die schwedische Zeitung Expressen berichtet, steht Ahlstrand kurz vor einem Wechsel zu Heracles Almelo.
Bisher bestritt er fünf Kurzeinsätze in der Liga und einen im DFB-Pokal.
St. Pauli reagierte auf die Verletzung von Simon Spari (23) und holte Torwart Emil Gazdov (22) vom CF Montréal bis Saisonende mit Kaufoption.
Trainer Blessin lobte Gazdov als dynamisch, explosiv und ruhig, der gut antizipiert und mutig ist, auch im Spielaufbau.
Gazdov besitzt die kanadische und bulgarische Staatsbürgerschaft, wurde in Vancouver ausgebildet und spielte bei Pacific FC, 1. FC Nürnberg U19 und Valour FC.
Gazdov freut sich auf die neue Herausforderung und will sich bestmöglich weiterentwickeln.
Das Testspiel gegen Werder Bremen (15:30 Uhr) findet vor Zuschauern statt. Fans, die nicht kommen können, können ihre Tickets bis 13:30 Uhr auf dem offiziellen Zweitmarkt zum Verkauf anbieten oder eine Erstattung erhalten.
Auch späteres Einstellen ist möglich. Der Verein prüft zudem ein Gratis-Ticket für ein weiteres Testspiel.
1. Bundesliga Tabelle
Die Bedeutung der Bundesliga-Tabelle: Der Tabellenführer am Saisonende ist Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) spielt in der Relegation um den Klassenerhalt gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.