zurück

St. Pauli steht unter Druck: Kiezkicker müssen gegen Mainz „durchs Feuer gehen“

Hamburg – Ein Erfolg ist unverzichtbar! Vor dem Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 (Sonntag, 15:30 Uhr) befindet sich der FC St. Pauli in einer äußerst schwierigen Lage. Nach der enttäuschenden 0:2-Niederlage beim 1. FC Heidenheim lastet enormer Druck auf dem Team.

„Wir waren alle unzufrieden und müssen jetzt unbedingt eine Reaktion zeigen“, betonte Alexander Blessin (52) am Freitag während der Pressekonferenz. Der Cheftrainer machte deutlich, dass die Anhänger nach einer Leistung wie gegen Heidenheim „zu Recht auch mal sauer“ sein dürfen.

Gleichzeitig stellte der 52-Jährige klar: „Das Verhältnis ist keineswegs zerrüttet. Ich bin absolut überzeugt, dass wir lautstarke Unterstützung erhalten werden. Wir wollen Wiedergutmachung leisten und etwas zurückgeben.“

In der Trainingswoche habe er gesehen, „dass die Spieler alles geben wollen“, bekräftigte Blessin. Er fügte hinzu: „Ich bin sicher, dass jeder bereit ist, durch das Feuer zu gehen. Die Akteure, die gegen Heidenheim in der Startelf standen, wollen sich rehabilitieren.“

Trotzdem kündigte der Trainer „ein bis zwei Veränderungen“ an, ohne jedoch alles über Bord werfen zu wollen. „Man muss abwägen, was man durch Anpassungen an Qualität, Einstellung und Führungsstärke verbessern kann“, so Blessin.

Abgesehen von den Langzeitverletzten stehen alle Spieler zur Verfügung – vermutlich auch Taichi Hara (26), der unter der Woche zwar Fieber hatte, am Freitag aber zumindest teilweise wieder am Training teilnehmen konnte.

„Ich gehe davon aus, dass er einsatzbereit sein wird“, erklärte Blessin.

Eines steht fest: Egal, wer am Millerntor auf dem Platz stehen wird, für den zählt nur eines – die drei Punkte gegen Mainz zu holen, das mit einem einzigen Zähler bereits den Klassenerhalt sichern könnte.

Die Tabelle der 1. Bundesliga

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Verein, der am Saisonende den ersten Platz belegt, wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Rang 16) erhält die Chance, in der sogenannten Relegation den Verbleib in der Liga zu sichern. Dabei trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.