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St.-Pauli-Blog: Bundesligist zeigt Interesse an Alexander Blessin

Hamburg – Es ist Derby-Woche! Am Freitagabend (20.30 Uhr) empfängt der FC St. Pauli am Millerntor den Rivalen aus Hamburg, den HSV.

Vom Trainingsgelände gibt es positive Neuigkeiten, doch ein Gerücht trübt die Stimmung.

In unserem St.-Pauli-Blog versorgen wir Euch mit allen aktuellen Informationen rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und weitere Geschehnisse aus dem Millerntor-Stadion.

Nach der Entlassung von Dino Toppmöller (45) sucht Eintracht Frankfurt einen neuen Trainer. Laut der „Bild“-Zeitung sind neben dem Favoriten Marco Rose (49) auch Sandro Schwarz (47), Tobias Strobl (38) und Alexander Blessin (52) im Gespräch.

Der derzeitige Coach des FC St. Pauli hatte vor zwei Jahren Eintracht Frankfurt im Achtelfinale der Conference League mit Union Saint-Gilloise einen Beinaheschock versetzt. Dieser Eindruck scheint nachzuwirken. Dennoch bleibt abzuwarten, ob an den Gerüchten tatsächlich etwas dran ist.

Positive Nachrichten in Sachen Personal bei St. Pauli: Kapitän Jackson Irvine (32) könnte am Freitag im Stadtderby gegen den HSV wieder zum Kader gehören, wie Trainer Alexander Blessin (52) am Mittwoch bei der Pressekonferenz bekanntgab.

Der Australier befinde sich zwar noch in einer „Testphase“, wie Blessin es ausdrückte, doch die Belastungstests hätten gut funktioniert. Gleichwohl müsse man vorsichtig beobachten, wie Irvines Körper in den kommenden Tagen und Wochen reagiere. Gerade bei einem so wichtigen Spiel sei seine Anwesenheit in der Kabine und auf der Bank enorm wertvoll.

Auch Danel Sinani (28) könnte eine Rückkehr in den Kader feiern. Ob Connor Metcalfe (26) einsatzfähig ist, steht hingegen noch in den Sternen, so Blessin.

Schiedsrichter-Chef Knut Kircher (56) äußerte sich bei einem Journalistentreffen zu zwei umstrittenen Entscheidungen am vergangenen Spieltag, darunter das harte Foul von Nico Schlotterbeck (26) an Arkadiusz Pyrka (23).

Der BVB-Spieler erhielt während der Partie nur Gelb – zur großen Überraschung von Trainer Alexander Blessin (52). „Wie Schlotterbeck da reingeht, da ist alles gegeben: Er spielt den Ball nicht, geht knöchelhoch rein – normalerweise wäre das ein Bruch, und dann reden wir über eine Rote Karte nach einer Viertelstunde,“ so Blessin.

Kircher betonte, dass er zwar froh war, dass diese Szene ebenso wie das Foul von Leipzigs Nicolas Seiwald an Bayern-Profi Leon Goretzka einheitlich bewertet wurden, wünschte sich jedoch eine härtere Sanktion.

„Am liebsten wäre mir gewesen, dass wir es einheitlich und richtig gemacht hätten“, gab Kircher zu und sprach sich für eine Rote Karte sowie den Eingriff des VAR aus.

Vor dem Duell gegen den HSV wurde Hauke Wahl (31) auf den Umgang mit Ricky-Jade Jones (23) angesprochen und wie das Team ihn aufgebaut hat – die Antwort war klar.

„Natürlich war Ricky enttäuscht, das ist normal, wenn man denkt, man trägt Schuld“, erklärte Wahl. „Aber das ist Unsinn, es war nicht seine Schuld.“ Fußball sei eben ein Spiel voller Fehler, so der Abwehrspieler. „Das haben wir ihm auch mehrfach gesagt.“

Man gewinne und verliere gemeinsam, stellte Wahl klar. „Klar, er war niedergeschlagen und es tat einem leid, aber er hat von uns viel Rückhalt erhalten.“

St.-Paulis Kapitän Jackson Irvine nahm am Dienstag überraschend wieder am Training teil. Der Australier beteiligte sich an Pass- und Spielformen, verließ aber nach etwa 45 Minuten den Platz.

Weiterhin fehlten Ben Voll und Connor Metcalfe, während Danel Sinani nur eingeschränkt mittrainierte.

Nach etwas mehr als einer Stunde wurde Tomoya Ando eingewechselt und feierte somit sein Pflichtspieldebüt. Am Ende zeigte auch er sich enttäuscht über die unglückliche 2:3-Niederlage.

„Es war eine besondere Atmosphäre und ich freue mich über meinen ersten Einsatz“, sagte er nach dem Spiel. „Leider haben wir verloren.“

Sein Blick richtet sich bereits nach vorne: „Nächste Woche steht das Derby an. Wir wollen dieses Spiel auf jeden Fall gewinnen.“

Vor der Partie beim BVB äußerte sich Eric Smith (29) im Sky-Interview zur aktuellen Lage des FC St. Pauli: „Wir müssen in den Spiegel schauen und jeden Tag hart arbeiten, um wieder herauszukommen.“

Der Schwede schöpft Hoffnung, da die Kiezkicker in der vergangenen Saison eine ähnliche Situation schon einmal durchlebt haben.

Ist das ein gutes Omen? Am Samstag wird Harms Osmers (40) das Spiel des FC St. Pauli bei Borussia Dortmund leiten. Unter seiner Leitung gab es bereits einmal ein Aufeinandertreffen – mit dem besseren Ende für die Braun-Weißen.

Im DFB-Pokal-Achtelfinale 2022 trafen die Teams in einem Geisterspiel am Millerntor aufeinander. Damals setzte sich der damalige Zweitligist mit einem Treffer von Etienne Amenyido und einem Eigentor von Axel Witsel mit 2:1 durch. Der Ehrentreffer von Erling Haaland reichte nicht zum Sieg für den BVB. Eine Wiederholung dieses Ergebnisses würde beim FC St. Pauli sicher niemand ablehnen.

Der erneute Ausfall von Kapitän Jackson Irvine (32) schockierte das Team schwer. Noch ist unklar, wie es mit dem Australier weitergeht. „Das wird sich in der nächsten Woche oder in den kommenden zehn Tagen zeigen“, erklärte Trainer Alexander Blessin (52) am Donnerstag.

Eine weitere Operation scheint möglich, doch zunächst werden bei fast täglichen MRT-Checks des verletzten Knöchels aktuelle Befunde eingeholt. Zudem finden Gespräche mit dem behandelnden Arzt statt. Blessin wollte kein Spekulationen anstellen: „Für mich als Außenstehenden ist das schwierig.“

Falls es zu einem erneuten Eingriff kommt, wäre das vermutlich das Saisonende für Irvine und damit auch das Aus für die WM. Nach der ersten Operation hatte es sechs Monate gedauert, bis er wieder spielen konnte.

Die späte Niederlage bei VfL Wolfsburg hat beim FC St. Pauli Spuren hinterlassen. „Es tut sehr weh, aber wir standen diese Saison schon öfter in solchen Situationen. Ich will nicht sagen, dass wir es gewohnt sind, aber ehrlich gesagt sind wir es leid“, erklärte Kapitän Eric Smith (29) nach dem Spiel.

„Das ist nicht das erste Mal. Ich weiß nicht, wie oft ich das schon gesagt habe, aber wir müssen aus unseren Fehlern lernen“, zeigte sich der Schwede frustriert. St. Pauli hatte die zweite Halbzeit kontrolliert, kassierte kurz vor Schluss jedoch den entscheidenden Treffer.

„Wir bekommen gesagt, was zu tun ist, schaffen es aber nicht umzusetzen“, ärgerte er sich weiter. „Wir wissen, dass wir nicht die individuell besten Spieler der Liga haben. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir uns gegenseitig helfen – was wir aber oft zu wenig tun.“

Nach der Niederlage wollte Alexander Blessin (52) kaum über den von Hauke Wahl (31) verursachten Handelfmeter sprechen – und schon gar nicht über das Verhalten von Wolfsburg-Trainer Daniel Bauer (43), der vehement den VAR-Eingriff forderte.

Stattdessen nahm Sky-Experte Didi Hamann (52) das Wort und kritisierte den VfL-Coach scharf: „Die Reaktion von Daniel Bauer war eine Frechheit, unsportlich und sollte bestraft werden. Solche Reaktionen kennen wir eher aus anderen Ländern. Er ist noch nicht lange Bundesliga-Trainer, aber so etwas sollte er unterlassen.“

Schiedsrichter Frank Willenborg (46) hatte die Szene zunächst als Weiterspielen bewertet, erst nach Eingreifen des VAR entschied er auf Strafstoß.

Schweigende Atmosphäre: Ab der 60. Minute herrschte beim Spiel FC St. Pauli gegen VfL Wolfsburg in der Volkswagen-Arena eine bedrückende Stille.

Offenbar gab es im Stadion einen medizinischen Notfall, weshalb beide Fanlager ihre Unterstützung einstellten. In der 72. Minute gab es einen kurzen Applaus, danach setzten die Gesänge wieder ein.

Der Stadionsprecher informierte wenig später, dass die betroffene Person versorgt wird und stabil ist.

Der FC St. Pauli startet wieder durch. Für Kapitän Eric Smith (28), der nach der Pause aufläuft, fühlte sich die Auszeit sogar noch länger an. „Es kam mir sehr lang vor, weil ich vor Weihnachten auch noch gesperrt war“, sagte der Schwede am Sky-Mikrofon kurz vor dem Spiel.

Angesichts der schwierigen Situation hat das Team früh mit der Vorbereitung begonnen. „Wir wollen in allen Bereichen besser werden“, begründete Smith. Verzichten muss St. Pauli auf den verletzten Jackson Irvine (32). „Das ist ein harter Schlag, aber wir machen das Beste daraus. Für jede Mannschaft ist es schwierig, wenn der Kapitän fehlt“, so Smith, der mit drei Punkten ins neue Fußballjahr 2026 starten will.

Schlechte Nachrichten für Jackson Irvine (32)! Wie der Verein am Dienstagnachmittag mitteilte, wird der Australier erneut ausfallen. Probleme am linken Fuß bereiten dem Kapitän erneut Sorgen.

Bereits im April des vergangenen Jahres hatte sich der 32-Jährige nach einer knöchernen Stressreaktion an diesem Fuß einer Operation unterzogen. Erst im Oktober kehrte er zurück und zeigte seine Bedeutung für die Mannschaft. Nun muss Trainer Alexander Blessin (52) erneut auf den Ausfall reagieren.

Positive Nachricht: Schiedsrichter Frank Willenborg (46) wird am Mittwochabend (18.30 Uhr) die Partie FC St. Pauli gegen VfL Wolfsburg pfeifen. Für die Kiezkicker ist das eine erfreuliche Nachricht.

Unter der Leitung des Realschullehrers aus Osnabrück gewann St. Pauli zwölf von 22 Spielen, darunter die letzten drei in der Saison 2023/24. Sieben Begegnungen gingen verloren. Willenborg hat Bayer Leverkusen öfter gepfiffen als die Kiezkicker, die jedoch mehr Siege gegen ihn erzielten als die Werkself.

Mit ihm als Schiedsrichter gewann Wolfsburg fünf von acht Partien, drei gingen verloren.

Seine Assistenten sind Robert Wessel (40) und Eric Müller (35), VAR ist Sören Storks (37).

Der FC St. Pauli verleiht Erik Ahlstrand bis zum Saisonende an den niederländischen Erstligisten Heracles Almelo. Dort besitzt der Tabellen-17. der Eredivisie im Sommer eine Kaufoption.

Ahlstrand, der bei St. Pauli bislang kaum zum Einsatz kam, zeigte laut Sportchef Andreas Bornemann (56) gute Fortschritte, allerdings bremst ihn die starke Konkurrenz aus.

In zwei Jahren bestritt Ahlstrand lediglich sechs Kurzeinsätze (41 Minuten) für die Profis, konnte bei der U23 in der Regionalliga Nord jedoch überzeugen. Nun erhält er die Chance, sich auf höherem Niveau zu beweisen.

Die Wetterbedingungen bereiten Sorgen: Es ist noch unklar, ob das Heimspiel des FC St. Pauli gegen RB Leipzig am Samstag (15.30 Uhr) wie geplant stattfinden kann.

Der Verein teilte am Donnerstagmittag mit, die weitere Wetterentwicklung müsse abgewartet werden, bevor eine Entscheidung getroffen wird.

„Alle Verantwortlichen arbeiten seit Tagen an verschiedenen Szenarien, um handlungsfähig zu bleiben, und stehen in engem Austausch mit Experten, Behörden, der DFL, Dienstleistern und weiteren Partnern“, erklärte ein Sprecher. Einen endgültigen Entschluss gibt es noch nicht.

Schiedsrichter Florian Exner (35) leitet am Samstag (15.30 Uhr) die Partie gegen RB Leipzig – ein Schiedsrichter, mit dem St. Pauli keine guten Erinnerungen verbindet.

Sein Debüt als Unparteiischer erlebte St. Pauli mit einem 3:2-Sieg im damaligen Topspiel gegen Greuther Fürth. Doch nach seinem zweiten Einsatz gab es reichlich Gesprächsbedarf.

In der vergangenen Saison pfiff Exner das Auswärtsspiel des VfB Stuttgart am Millerntor (0:1). Dabei stellte er zunächst Siebe Van der Heyden (27) vom Platz und zeigte in der Nachspielzeit binnen Sekunden auch Nikola Vasilj (30) die Rote Karte. Der Torwart musste von Mitspielern zurückgehalten werden, sonst wäre es wohl zu einer Konfrontation gekommen.

Erik Ahlstrand (24) spielte kaum eine Rolle bei St. Pauli, und daran dürfte auch sein gutes Testspiel gegen Werder Bremen nichts ändern.

Sportchef Andreas Bornemann (54) zeigte sich zwar zufrieden mit der Entwicklung des Schweden, räumte aber ein, dass man einen Wechsel unter Umständen nicht blockieren würde.

Wie die schwedische Zeitung „Expressen“ berichtet, steht Ahlstrand kurz vor einem Wechsel zum niederländischen Erstligisten Heracles Almelo.

Bei St. Pauli absolvierte der 24-Jährige bislang fünf Kurzeinsätze in der Liga und einen im DFB-Pokal.

Als Reaktion auf die Verletzung von Simon Spari (23) hat der FC St. Pauli mit Emil Gazdov (22) das Torwartteam verstärkt. Der Keeper wurde bis Saisonende vom CF Montréal ausgeliehen, mit einer Kaufoption für die Kiezkicker.

„Emil ist dynamisch und explosiv in seinen Bewegungen, strahlt Ruhe und Selbstsicherheit aus. Er antizipiert lange Bälle gut und scheut sich nicht, das Tor bei Defensivaktionen zu verlassen. Auch im Spielaufbau agiert er gelassen“, freute sich Trainer Alexander Blessin (52) über seinen zweiten Winter-Neuzugang.

Gazdov, der neben der kanadischen auch die bulgarische Staatsbürgerschaft besitzt, wurde bei den Vancouver Whitecaps ausgebildet und spielte später für Pacific FC. Von Oktober 2020 bis Februar 2022 stand er im Kasten der U19 des 1. FC Nürnberg, bevor er zurück nach Kanada wechselte und sich 2025 Montréal anschloss. Zuletzt war er für ein halbes Jahr an Valour FC ausgeliehen.

Gazdov sagte zu seinem Wechsel: „Ich bin sehr gespannt und freue mich auf die neue Herausforderung beim FC St. Pauli. Die Zeit in Hamburg möchte ich für meine fußballerische Weiterentwicklung optimal nutzen und möglichst viele Erfahrungen auf Bundesliga-Niveau sammeln.“

Das Testspiel gegen Werder Bremen (15.30 Uhr) wird vor Zuschauern stattfinden. Der Verein bietet Fans, die wegen der Witterungsverhältnisse oder anderer Gründe nicht kommen können, eine Alternative an.

Diese können bis 13.30 Uhr ihre Tickets auf dem offiziellen Zweitmarkt-Portal anbieten. Die Karten werden dann entweder von anderen Fans übernommen oder erstattet.

Auch eine spätere Einstellung ist möglich. Zudem denkt der Verein über Gratis-Tickets für ein anderes Testspiel nach.

Ein bitterer Start ins neue Jahr für Andreas Hountondji (23): Der Stürmer fällt wegen eines Haarrisses am linken Sprunggelenk auf unbestimmte Zeit aus.

Der FC St. Pauli teilte dies am Freitagmorgen mit. Die Verletzung zog sich der 23-Jährige im letzten Auswärtsspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 am 21. Dezember zu. Nach der ersten Diagnose wurde der Haarriss durch weitere osteologische Untersuchungen bestätigt.

Der Transfer von Tomoya Ando (26) gilt als sicher, nun hat der FC St. Pauli offenbar ein weiteres japanisches Talent im Blick. Laut liga-zwei.de zeigen diverse Vereine Interesse am U20-Nationalspieler Shunsuke Saito, darunter auch die Kiezkicker, SV Elversberg und Borussia Dortmund.

Favorisiert wird jedoch Hannover 96. Die Niedersachsen pflegen einen Kooperationsvertrag mit dem Zweitligisten Mito HollyHock, bei dem Saito unter Vertrag steht. Der Transfer ist aber noch nicht fix. Bei den meisten Clubs wäre Saito für die U23 vorgesehen.

In der vergangenen Saison hatte der 20-jährige Mittelfeldspieler mit acht Toren in 27 Spielen maßgeblichen Anteil am Aufstieg.

Wird er die erste Verstärkung im Winter? Wie die „Hamburger Morgenpost“ berichtet, steht der FC St. Pauli kurz vor der Verpflichtung von Tomoya Ando (26).

Der japanische Verteidiger von Avispa Fukuoka muss demnach nur noch den Medizincheck bestehen und seinen Vertrag unterschreiben – alles andere sei bereits geregelt.

Ando ist Nationalspieler und soll entweder ablösefrei oder für eine geringe Summe zu haben sein. Die offizielle Verkündung erfolgt vermutlich erst nach Beginn der Transferperiode am 1. Januar.

Nach dem letzten Training am vergangenen Montag genießen die Profis des FC St. Pauli ihre wohlverdiente, wenngleich kurze Weihnachtspause. Am Neujahrstag geht es jedoch wieder los.

Am Folgetag steht eine öffentliche Trainingseinheit an, bei der Fans die Mannschaft beobachten können. Beginn ist zwischen 11 und 11.30 Uhr.

Am 4. Januar (15.30 Uhr) steht ein Testspiel gegen Werder Bremen auf dem Programm, bevor sechs Tage später die Vorbereitung auf das Spiel gegen RB Leipzig (10. Januar, 15.30 Uhr) startet.

Ein wichtiger Moment: Im Kellerduell gegen den 1. FC Heidenheim erzielte Martijn Kaars (26) mit einem fulminanten Schuss unter die Latte das Führungstor für St. Pauli.

Dieser Treffer wurde nun für das „Tor des Monats“ Dezember nominiert – gemeinsam mit neun weiteren sehenswerten Treffern. Abstimmen könnt Ihr auf der offiziellen Bundesliga-Website.

Zieht es ihn zurück in die Heimat? Manolis Saliakas (29) erlebt eine schwierige Saison und stand in der Bundesliga nur viermal in der Startelf des FC St. Pauli.

Wie das Portal „SDNA“ berichtet, hat AEK Athen Interesse am Rechtsverteidiger. Der griechische Klub sucht einen Spieler, der sich mit Lazaros Rota (28) auf der rechten Abwehrseite abwechseln kann.

Saliakas, der seit 2022 bei den Kiezkickern spielt, gilt als Kandidat. Möglicherweise verlässt er den Verein bereits im kommenden Winter-Transferfenster, um seine unbefriedigende Situation zu verbessern.

Gegen Mainz wurde erneut deutlich, wo beim FC St. Pauli die Schwächen liegen: In der Offensive fehlt die Durchschlagskraft. Bisher gelangen nur 13 Tore.

Wie das Abendblatt berichtet, arbeitet Sportchef Andreas Bornemann (53) an einer spektakulären Rückholaktion von Morgan Guilavogui (27). Der Angreifer hatte mit sechs Toren großen Anteil am Klassenerhalt, musste aber zu seinem Stammverein RC Lens zurückkehren.

St. Pauli zog die Kaufoption, doch Lens holte ihn gegen seinen Willen zurück. Beim Überraschungs-Spitzenreiter der Ligue 1 spielt Guilavogui kaum eine Rolle.

Das Problem: Lens will den Franzosen nur verkaufen, nicht erneut verleihen. Ob St. Pauli eine Ablösesumme in Millionenhöhe stemmen kann und will, ist fraglich.

Beim unangenehmen Spiel in Mainz wurde Martijn Kaars (26) schmerzlich vermisst. Der Verein gab am Montag ein Verletzungsupdate heraus.

Der Angreifer zog sich eine leichte Muskelstrukturverletzung im Adduktorenbereich zu. Eine MRT-Untersuchung bestätigte die Diagnose.

Wie lange Kaars ausfällt, ist noch nicht bekannt.

Ein Schockmoment: Nach etwa einer Stunde wurde Louis Oppie (23) bei einem Freistoß von seinem eigenen Torwart Nikola Vasilj (30) umgerannt. Beide blieben am Boden und mussten behandelt werden.

Oppie verließ kurz darauf das Feld und stellte sich nach dem Spiel mit dick bandagiertem Knie den Fragen der Medien. „Ich glaube, ich bin irgendwie unglücklich aufgeschlagen“, erklärte er. Im ersten Moment habe er das wegen des Adrenalins nicht richtig gespürt. „Es fühlte sich etwas komisch in den Beinen an.“

Als ihm die Szene noch einmal gezeigt wurde, atmete er tief durch: „Sieht schon ziemlich schlimm aus.“ Glücklicherweise kamen beide Spieler ohne schlimmere Verletzungen davon.

Eine bittere Nachricht: Martijn Kaars (26) wird dem FC St. Pauli im wichtigen Spiel in Mainz fehlen. Für ihn rückt Andréas Hountondji (23) in die Startelf.

Aufstellungen:

Mainz: Batz – Kohr, Hanche-Olsen, Potulski – da Costa, Kai Sano, Widmer, Nebel, J.-S. Lee, Amiri – Hollerbach

St. Pauli: Vasilj – Dzwigala, Wahl, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – A. Hountondji, Pereira Lage

Zum Jahresabschluss reist der FC St. Pauli zum Kellerduell nach Mainz und trifft dabei auf einen bekannten Schiedsrichter: Matthias Jöllenbeck (38) leitete die Partie.

Er pfiff die Kiezkicker auch beim Saisonauftakt gegen Borussia Dortmund (3:3). Mainz hatte ebenfalls bereits Erfahrungen mit ihm gemacht – eine Partie in Frankfurt verlor man mit 0:1.

Eric Smith fehlt im wichtigen Duell gegen Schlusslicht 1. FSV Mainz 05.

Der Abwehrchef sah im Kellerduell gegen Heidenheim in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit die Rote Karte. Das Sportgericht des DFB verhängte eine Sperre für ein Spiel.

Adam Dzwigala (30) ist der Mann für alle Fälle beim FC St. Pauli! Wieder musste er einspringen, nachdem Eric Smith (28) kurz vor der Pause vom Platz flog. Der Pole zeigte sich dabei kämpferisch.

„Er hat schon öfter bewiesen, dass man sich auf ihn verlassen kann“, sagte Trainer Alexander Blessin (52). Er sprach von einer nötigen Balance zwischen Aggressivität und Disziplin.

Vor dem 2:0 überzeugte Dzwigala durch entschlossenen Einsatz und eroberte den Ball – aus Sicht der Heidenheimer etwas regelwidrig, doch Schiedsrichter Sören Storks (37) entschied auf Weiterspielen.

Auch Hauke Wahl (30) lobte Dzwigala: „Auf Adam kann man sich immer verlassen. Er gibt im Training und auf dem Platz alles.“

Wahl bezeichnete ihn als Musterbeispiel für Professionalität und „das genaue Gegenteil von einem Stinkstiefel“. Daher ist er für St. Pauli so wichtig.

Wenn ein Spieler eingewechselt wird und später wieder ausgewechselt wird, gilt das meist als Strafe. Bei Ricky-Jade Jones (23) war das jedoch anders.

Er kam in der 75. Minute für Doppel-Torschützen Martijn Kaars (26) ins Spiel, musste in der Nachspielzeit für Connor Metcalfe (26) weichen und griff sich dabei mehrfach an den rechten hinteren Oberschenkel. „Er hat einen Schlag abbekommen“, erklärte Trainer Blessin.

„Ob es nur der Schlag war oder ob er sich dabei gezerrt hat, weiß ich nicht“, fügte er hinzu.

Ein eindeutiges Signal: Alexander Blessin vertraut gegen Heidenheim erneut der gleichen Startelf wie beim letzten Mal. Es gibt keine Änderungen in der Anfangsformation der Kiezkicker.

Aufstellung Braun-Weiß: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage

Eine überraschende Nachricht: Andréas Hountondji (23) verzichtet freiwillig auf die Teilnahme am Africa Cup, teilte der Verband Benins mit. Eigentlich war er nominiert, doch verletzungsbedingt zog er sich zurück.

Trainer Alexander Blessin (52) zeigte sich überrascht: „Er hat uns informiert und das mit dem Verband geregelt.“ Aufgrund seiner häufigen Verletzungen sei dies eine vernünftige Entscheidung. „Es geht darum, den Spieler wieder gesund zu bekommen.“

Ob die Absage langfristige Folgen für seine Nationalmannschaftskarriere haben wird, ist unklar. Blessin glaubt, dass Hountondji sein Land liebt und weiterhin für Benin spielen möchte.

Vorausgesetzt, er ist fit, steht er in diesem Jahr noch für St. Pauli zur Verfügung – vor allem für die Spiele im neuen Jahr, mit denen der Verein nicht unbedingt geplant hatte.

Der Termin für das DFB-Pokal-Viertelfinale bei Bayer Leverkusen steht fest. Am 3. Februar um 20.45 Uhr kämpft der FC St. Pauli um den Einzug ins Halbfinale.

Rund eineinhalb Wochen später kommt es in der Bundesliga zum Rückspiel gegen die Werkself. Der genaue Termin steht noch nicht fest.

Zwei Tage vor dem Kellerduell gegen den 1. FC Heidenheim wurde Sören Storks (37) als Schiedsrichter bestimmt. Er wird die Partie am Millerntor leiten.

In dieser Saison pfiff Storks bereits das Auswärtsspiel von St. Pauli bei Werder Bremen (0:1). Seine Bilanz mit St. Pauli liegt bei zwei Siegen, einem Unentschieden und vier Niederlagen.

Ähnlich sieht es bei Heidenheim aus, wo er mit drei Siegen, zwei Unentschieden und acht Niederlagen die zweitmeisten Einsätze seiner Karriere hat.

Friedhelm Funkel (71) hat für den FC St. Pauli kein Losglück gebracht. Der Ex-Trainer zog Bayer Leverkusen als Pokalgegner, gespielt wird beim amtierenden Meister von 2023.

Das Viertelfinale findet am 3. oder 4. sowie am 10. oder 11. Februar 2026 statt. Falls es die zweite Pokalwoche wird, treffen beide Teams binnen weniger Tage auch in der Liga aufeinander (zwischen 13. und 15. Februar in der BayArena).

Trainer Alexander Blessin (52): „Friedhelm Funkel hätte uns einen leichteren Gegner geben können. Trotzdem werden wir alles geben, um ins Halbfinale zu kommen. Als Favorit reisen wir aber wahrscheinlich nicht nach Leverkusen.“

Sportchef Andreas Bornemann (53) hätte sich ein Heimspiel gewünscht, akzeptiert aber die Auslosung. „Gegen die großen Bundesliga-Clubs haben wir schon starke Leistungen gezeigt.“

Eine Überraschung gab es beim 1:1 in Köln: Hauke Wahl (31) musste zur Halbzeit ausgewechselt werden, der Grund war zunächst unbekannt.

Nach dem Spiel klärte Trainer Alexander Blessin (52) auf: „Es war grenzwertig, dass er überhaupt spielte. Er fühlte sich die letzten zwei Tage sehr schlecht.“ Trotz eines starken Infekts wollte Wahl der Mannschaft helfen, merkte aber schon nach 35 Minuten, dass es nicht mehr ging.

Ob es sich um einen Magen-Darm-Infekt oder etwas anderes handelt, ist noch unklar.

„Never change a winning team“: Rund eine Stunde vor dem Anpfiff in Köln gab der FC St. Pauli seine Startelf bekannt. Trainer Alexander Blessin setzt auf die gleiche Mannschaft wie beim Pokalsieg in Gladbach.

Aufstellung der Kiezkicker: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage

Am Sonntag (19.15 Uhr) wird im Dortmunder Fußballmuseum das DFB-Pokal-Viertelfinale ausgelost. Der FC St. Pauli ist noch dabei und kann auf folgende Gegner treffen:

Als Losfee fungiert der ehemalige Bundesligaspieler und -trainer Friedhelm Funkel (71).

Wie im Vorjahr wird das Viertelfinale an zwei Terminen gespielt: 3./4. sowie 10./11. Februar 2026.

Das Spiel beim 1. FC Köln wird von Schiedsrichter Tobias Reichel (40) geleitet. Unter ihm hat St. Pauli keine gute Bilanz.

Reichel pfiff bisher acht Partien der Kiezkicker, von denen nur zwei gewonnen wurden. Die letzten drei Begegnungen endeten alle unentschieden.

Er wird an den Linien von Christian Bandurski und Marcel Unger unterstützt, VAR ist Johann Pfeifer.

Der FC St. Pauli trifft am Samstag auf den 1. FC Köln und damit auch auf Trainer Lukas Kwasniok (44). Trotz des aktuellen Tabellenplatzes 17 zeigte sich der Coach beeindruckt von St. Pauli.

„Ich sehe den FC St. Pauli fußballerisch unter den sechs bis acht besten Teams der Bundesliga“, sagte Kwasniok. „Ich habe beim Pokalspiel in Mönchengladbach live zugeschaut, das war fußballerisch ein Genuss.“

Trotz der Niederlagenserie hätten die Kiezkicker mutig gespielt, was Kwasniok imponierte. „Sie haben eine Achse aus erfahrenen Spielern. Wir sollten als Underdog in dieses Spiel gehen.“

Nur kurze Zeit nach seinem Tor gegen Bayern musste Andréas Hountondji (23) verletzt vom Feld. Wie schon im Pokal gegen Gladbach wird er auch am Samstag gegen Köln fehlen.

Trainer Blessin (52): „Es gab keine starke Einblutung, es ist eine leichte Muskelverletzung.“ Hountondji konnte wieder laufen, ein Einsatz ist jedoch ausgeschlossen. „Wir müssen sehen, wie sich seine Belastung steigert. Ich hoffe, dass er gegen Heidenheim wieder dabei ist.“

Das Spiel gegen Heidenheim könnte für den Angreifer das letzte Vor dem Afrika-Cup werden, für den er nominiert wurde. Die Abstellung beginnt am 15. Dezember, sodass er das letzte Spiel des Jahres in Mainz am 21. Dezember verpassen würde.

Blessin: „Ich stehe in ständigem Kontakt mit Gernot Rohr. Wir werden sehen, wie die Abstellung genau geregelt wird.“ Benin startet am 23. Dezember mit einem Gruppenspiel gegen DR Kongo.

Die Aufstellungen für das DFB-Pokal-Achtelfinale Borussia Mönchengladbach gegen FC St. Pauli stehen fest:

Gladbach: Nicolas – Scally, Elvedi, Diks – Machino, Ullrich – Engelhardt – Stöger, Reyna – Honorat, Tabakovic

St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie – Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage

Torwart Simon Spari (23) fällt für mehrere Monate aus. Er hat sich am rechten Sprunggelenk verletzt und musste operiert werden.

Der Verein teilte mit, dass der Österreicher im Training einen Riss des Syndesmosebands erlitt. Die Operation ist notwendig, um das Gelenk zu stabilisieren.

In der zweiten DFB-Pokalrunde war Ben Voll (24) der Held, im Achtelfinale gegen Gladbach steht wieder Nikola Vasilj (30) im Tor. Trainer Alexander Blessin (52) begründete die Entscheidung.

„Wir haben entschieden, Niko im Tor zu lassen, obwohl Ben es absolut verdient gehabt hätte“, sagte Blessin. „Für Ben tut mir das sehr leid. Er ist ein super Typ und ein toller Torwart. Er hat die Zukunft.“

Klare Ansage an Hamburgs Innensenator Andy Grote (57): Vor der Innenministerkonferenz, bei der eine Verschärfung der Fanrechte droht, erntete er heftige Kritik.

Während des Spiels von St. Pauli bei Bayern München attackierten Münchner Ultras den Politiker mit Plakaten. Eines zeigte eine überdimensionale Schlagstock-Karikatur, die aus Grotes Hose ragt, umgeben von Fans, Überwachungskameras und Polizisten.

Auf einem anderen Banner stand: „Grote schwingt wieder seinen Unverhältnismäßigkeitspimmel“ – eine Anspielung auf den „Pimmel-Gate“-Vorfall 2021, als Grote auf Twitter als „Pimmel“ bezeichnet wurde und daraufhin ein Strafantrag stellte. Der Urheber wurde von der Polizei besucht und sein Haus durchsucht.

Grote gilt als Befürworter der Stadionverschärfungen, was bei vielen Fans auf Ablehnung stößt.

Folgende Mannschaft soll eine Niederlage verhindern: Rund eine Stunde vor dem Spiel gegen Bayern München gab St. Pauli seine Startelf bekannt.

Im Vergleich zum Spiel gegen Union Berlin gibt es eine Änderung: Lars Ritzka ersetzt Louis Oppie (Bank). Oladapo Afolayan schaffte es erneut nicht in den Kader.

Die St.-Pauli-Startelf: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, La. Ritzka, Fujita, Irvine – A. Hountondji, Pereira Lage

Wie geht es weiter mit Oladapo Afolayan (28)? Der Offensivspieler war zuletzt „aus sportlichen Gründen“ nicht im Kader. Kommt er gegen Bayern zurück?

Trainer Alexander Blessin (52) antwortete vielsagend: „Ich sehe bei jedem Spieler, dass er Gas geben will.“ Das deutet darauf hin, dass auch Afolayan im Training die richtige Reaktion gezeigt hat.

Wegen der guten Personalsituation kündigte Blessin „harte Entscheidungen“ an. Bei Arkadiusz Pyrka (23), Manolis Saliakas (29) und Adam Dzwigala (30) gibt es Entwarnung – sie sind einsatzbereit.

Normalerweise ist Nikola Vasilj der Retter in der Not. Doch in den letzten Spielen unterliefen ihm kleinere Fehler, für die er die Verantwortung übernimmt.

„Diese Fehler passierten in einer entscheidenden Phase, und es ist nicht immer leicht, damit umzugehen“, gab er zu. Trotzdem wolle er das Vergangene abhaken und dem Team helfen, aus der Negativserie mit acht Niederlagen herauszukommen.

„In den letzten beiden Spielen habe ich Fortschritte gesehen. Wir haben genügend Qualität, um die Situation zu verbessern. Die Tabelle zeigt, dass noch alles möglich ist. Wir müssen positiv bleiben und an unsere Erfolge vom Vorjahr glauben.“

Eine solche Niederlagenserie habe er selbst noch nicht erlebt. „Es ist oft die Frage, warum wir in den ersten drei Spielen so gut waren und was dann geschah. Im Fußball kann man nicht alles erklären.“

Es schmerzt: Der FC St. Pauli wurde vom DFB-Sportgericht zu einer hohen Geldstrafe von 125.600 Euro verurteilt. Grund sind Verstöße der Fans.

Beim 2:0-Derbysieg gegen den HSV im August hatten Anhänger massiv Pyrotechnik im Volksparkstadion gezündet. Dies wertete das Sportgericht als „unsportliches Verhalten“.

Von der Strafe kann der Verein 41.000 Euro für eigene Sicherheits- oder Gewaltpräventionsmaßnahmen verwenden, die bis zum 30. Juni 2026 nachzuweisen sind.

Carlo Boukhalfa (26) läuft es gut! Der ehemalige Kiezkicker erzielte am Sonntag per Elfmeter in der 89. Minute den 1:0-Siegtreffer für den FC St. Gallen gegen FC Lausanne-Sport. Die Espen bleiben damit Dritter.

Boukhalfa erzielte bereits seinen sechsten Saisontreffer im 13. Spiel. Für St. Pauli hatte er in drei Jahren nur vier Tore in 56 Einsätzen erzielt.

Erfreulich auch: Lukas Daschner (27) bestritt nach seiner Verletzung sein zweites Spiel, wurde in der 41. Minute eingewechselt.

Gegen Union Berlin kehrte Kapitän Jackson Irvine nach langer Verletzungspause in die Startelf zurück, konnte die Niederlage aber nicht verhindern.

„Ein Unentschieden wäre fair gewesen“, analysierte Irvine nach der 0:1-Pleite enttäuscht. „Wir hatten etwas Pech, es lief nicht für uns. Uns fehlten Selbstvertrauen, Glaube und auch ein wenig Glück.“

Beim Gegentor stand er zu weit vom Torschützen Rani Khedira entfernt, der viel zu frei abschließen konnte.

Doch der Kapitän betonte, dass man sich nicht auf die Vergangenheit fokussieren wolle, sondern nach vorne blicken müsse: „Wir müssen weiter an uns glauben und uns gegenseitig unterstützen. Was passiert ist, ist passiert – nächste Woche haben wir die nächste Chance zu gewinnen.“

Die Aufstellungen für das Spiel FC St. Pauli gegen Union Berlin sind da. Kapitän Jackson Irvine (32) ist nach langer Pause wieder in der Startelf.

St. Pauli: Vasilj – Mats, Wahl, Sands, Irvine (C), Smith, Pyrka, Fujita, Oppie, Hountondji, Pereira Lage

Union Berlin: Ronnow – Leite, Doekhi, Kemlein, Burke, Khedira, Ansah, Querfeld, Rothe, Illic, Trimmel (C)

Tobias Stieler wird die wichtige Partie für St. Pauli am Sonntag (17.30 Uhr) leiten.

Der erfahrene Schiedsrichter pfiff bisher erst fünf Partien der Kiezkicker (zwei Siege, ein Remis, zwei Niederlagen). Er lebte lange in Hamburg, ist aber Anfang des Jahres nach Sölden bei Freiburg gezogen.

Deshalb haben sich seine „Ansetzungssperren“ verschoben: Er darf nun wieder Spiele von beiden Hamburger Vereinen leiten, die Partien von Julian Schusters Team bleiben ihm aber vorerst verwehrt. Neben dem Einsatz gegen Dortmund im März ist dies die zweite Partie seit seinem Umzug.

Das letzte Spiel unter seiner Leitung verlor St. Pauli mit 0:2.

Nikola Vasilj (29) kehrte mit gemischten Gefühlen von den Länderspielen zurück. Mit Bosnien-Herzegowina verpasste er knapp die direkte WM-Qualifikation durch einen späten Gegentreffer.

Dem Torwart bleiben zwei Spiele im März. Im Playoff-Halbfinale trifft Bosnien auf Wales. Der Sieger spielt gegen den Gewinner der Partie Italien gegen Nordirland, wie die Auslosung am Donnerstag ergab.

Nach und nach kommen die Nationalspieler des FC St. Pauli zurück ins Training an der Kollaustraße. Besonders gut gelaunt ist Abdoulie Ceesay (21), der für Gambia einen Doppelpack erzielte.

Seine Teamkollegen bemerkten dies, wie ein Instagram-Video zeigt. Nikola Vasilj (29) kam nach einer „Achterbahn der Gefühle“ direkt auf Ceesay zu und lobte ihn für seine Entwicklung.

Kurz darauf kehrte auch Danel Sinani (28) zurück und gratulierte zum Doppelpack. Ceesay fragte scherzhaft, warum Sinani nicht auf seinen Anruf reagierte – seine Antwort: „Der nervt mich alle fünf Minuten.“

Neben Nikola Vasilj, der beim WM-Quali-Endspiel einen Schock erlebte, standen auch sechs weitere Kiezkicker für ihre Nationalteams auf dem Platz.

Connor Metcalfe und Jackson Irvine erlebten eine Enttäuschung: Australien verlor gegen Kolumbien mit 0:3. Beide wurden vorzeitig ausgewechselt.

Karol Mets wurde beim 4:2-Estland-Sieg gegen Zypern in der 80. Minute eingewechselt. Joel Chima Fujita kam beim 3:0-Sieg Japans gegen Bolivien in der 77. Minute.

Dagegen glänzte Abdoulie Ceesay mit einem Doppelpack beim 2:2 zwischen Gambia und Kuwait. Das waren seine Treffer zwei und drei im siebten Länderspiel. Andreas Hountondji verlor mit Benin 0:3 gegen Burkina Faso.

Nikola Vasilj und Bosnien-Herzegowina verpassten die direkte WM-Qualifikation. Im dramatischen letzten Gruppenspiel erkämpfte er in Österreich nur ein 1:1. Nun geht es in die Playoffs.

Nach der frühen Führung durch Gladbach-Angreifer Haris Tabakovic (12.) hielt Vasilj lange seinen Kasten sauber. In der 77. Minute erzielte Michael Gregoritsch den Ausgleich, der Österreich den Gruppensieg sicherte. Bosnien muss nun den Umweg über die Playoffs nehmen und hoffen, dass es im März gelingt.

Für Danel Sinani und Luxemburg endete die WM-Qualifikation mit einer Enttäuschung. Auch das letzte Gruppenspiel in Nordirland wurde mit 0:1 verloren.

Luxemburg blieb ohne Punkte und belegte den letzten Platz in der Gruppe der DFB-Elf. Das spiegelte jedoch nicht die gezeigten Leistungen wider, die teils mutig waren und einige Punkte verdient gehabt hätten.

Traurige Nachricht aus der Ukraine: Der ehemalige Bundesliga-Profi Andriy Polunin ist am Samstag während eines Legendenspiels in seiner Heimat verstorben, teilte unter anderem der ukrainische Fußballverband mit.

Der Ex-Mittelfeldspieler war bei einem Benefizspiel für Veteranen plötzlich zusammengebrochen. Trotz medizinischer Hilfe verstarb er.

Polunin spielte in Deutschland für den 1. FC Nürnberg, FC St. Pauli und Rot-Weiß Essen. Zuletzt arbeitete er als Scout für Metalist 1925 Charkiw.

Wichtig: Nach schwachen Leistungen im St.-Pauli-Trikot konnte Keeper Nikola Vasilj (29) bei der Nationalmannschaft etwas Selbstvertrauen tanken. Mit Bosnien-Herzegowina gewann er in der WM-Qualifikation mit 3:1 gegen Rumänien.

Vasilj zeigte einige starke Paraden und darf weiter vom WM-Ticket träumen: Am Dienstag (20.45 Uhr) steht das entscheidende Spiel gegen Tabellenführer Österreich an. Die Playoffs sind bereits sicher, ein Sieg bedeutet die direkte Qualifikation.

Neben Vasilj spielten auch Jackson Irvine (32) und Connor Metcalfe (26) für Australien. Das Testspiel gegen Venezuela wurde mit 0:1 verloren. Metcalfe spielte 66 Minuten, Irvine kam in der 78. Minute ins Spiel.

Oke Göttlich wurde als Präsident mit 93,5 Prozent der Stimmen wiedergewählt.

Er hatte keine Gegenkandidaten. 894 von fast 1000 stimmberechtigten Mitgliedern votierten für ihn. Göttlich steht seit 2014 an der Spitze des Vereins und beginnt jetzt seine vierte und letzte Amtszeit.

Neben der Wahl erläuterte er langfristige Pläne zur Erweiterung des Millerntor-Stadions auf 40.000 bis 50.000 Plätze.

Für Danel Sinani wird das Aufeinandertreffen mit Deutschland eines der Highlights seiner Karriere sein. Er steht in der Startelf der luxemburgischen Nationalmannschaft.

Das Hinspiel hatte er aufgrund einer Gelbsperre verpasst.

Für Karol Mets lief es am Donnerstagabend in Norwegen nicht gut. Estland verlor mit 1:4 (0:0), unter anderem trafen Erling Haaland und Ex-RB-Leipzig-Stürmer Alexander Sørloth jeweils doppelt. Robi Saarma gelang zumindest ein Ehrentreffer.

Für Joel Chima Fujita lief es besser: Beim 2:0-Testspielsieg Japans gegen Ghana wurde er in der 68. Minute eingewechselt.