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St.-Pauli-Blog: Überraschende Meldungen vor dem Saisonfinale – Eric Smith fährt mit Schweden zur WM

Hamburg – Der FC St. Pauli steht vor einem spannungsgeladenen Showdown in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg. Am Samstag um 15.30 Uhr ist ein Sieg für die Kiezkicker Pflicht, zudem hängt ihr Schicksal teilweise vom Ergebnis aus Heidenheim ab.

Unabhängig vom Ausgang der Saison wartet für Torhüter Nikola Vasilj im Sommer ein besonderer Karrierehöhepunkt. Kurz vor diesem entscheidenden Spiel am Samstag fehlen neben Eric Smith auch mehrere weitere Schlüsselspieler im Training. Doch für den Schweden gibt es positive Neuigkeiten: Er wurde in den schwedischen WM-Kader berufen.

In unserem St.-Pauli-Blog halten wir Euch über alle aktuellen Entwicklungen rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und weitere Ereignisse im Millerntor-Stadion auf dem Laufenden.

Eric Smith wurde für den WM-Kader Schwedens nominiert.

Für den Verteidiger von St. Pauli ist das nicht die erste Einladung in die Nationalmannschaft. Bislang kam er jedoch noch nicht zum Einsatz. Wiederholt musste er entweder aufgrund von Verletzungen vorzeitig abreisen oder sagte aus anderen Gründen ab.

Auch bei den entscheidenden WM-Playoffs gehörte er zum Aufgebot. Vor Ort war er lediglich beim 3:1-Sieg gegen die Ukraine in Valencia dabei, saß jedoch nur auf der Bank. Beim Spiel gegen Polen reiste Smith schon wieder zurück nach Hamburg, nachdem ihn eine Wadenverletzung im Training erneut zurückwarf.

Bislang hat Smith also noch kein offizielles Länderspiel für Schweden absolviert. Besteht die Chance, dass er ausgerechnet bei der WM sein Debüt in der Nationalelf gibt?

Die Befürchtungen haben sich bestätigt: Zum Trainingsauftakt muss der FC St. Pauli mit einer stark reduzierten Gruppe auskommen, da ein Magen-Darm-Virus in der Mannschaft kursiert.

Neben Eric Smith (29) fehlten am Dienstag auch Hauke Wahl (32), David Nemeth (25) und Louis Oppie (23) aufgrund derselben Krankheit. Kapitän Jackson Irvine (33) war, wie so oft, aus Gründen der Belastungssteuerung nicht auf dem Platz. Zurück bei der Mannschaft war hingegen Adam Dzwigala (30), der am vergangenen Wochenende noch nicht im Kader stand.

Manolis Saliakas (29) und Karol Mets (32) drehten währenddessen ihre Runden auf dem Trainingsgelände.

Wie St. Pauli am Dienstagmorgen mitteilte, wird Eric Smith heute „vorsorglich“ nicht mit dem Team trainieren.

Der FCSP-Leistungsträger hatte im April aufgrund einer Wadenverletzung drei Spiele pausieren müssen. In der zuletzt absolvierten Partie gegen RB Leipzig stand der 29-Jährige jedoch fast durchgehend auf dem Feld. War dies vielleicht zu viel für den Schweden?

Während Nikola Vasilj (30) mit dem FC St. Pauli noch um den Klassenerhalt in der Bundesliga kämpft, wartet für den Torhüter im Anschluss ein weiteres sportliches Highlight – die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko.

Der 30-Jährige wurde von Nationaltrainer Sergej Barbarez (54) in den WM-Kader von Bosnien und Herzegowina berufen. Überraschend kam diese Nominierung kaum, denn Vasilj war in den Playoffs gegen Wales und Italien maßgeblich am Erfolg beteiligt.

Es ist offiziell: Die U23 des FC St. Pauli steigt aus der Regionalliga ab. Im Stadtderby gegen die U21 des HSV reichte es am Sonntag nur zu einem 1:1-Unentschieden.

Während die Rothosen im gesicherten Mittelfeld angesiedelt sind und nichts mit dem Abstieg zu tun haben, ist für die Braun-Weißen bei fünf Punkten Rückstand und nur noch einer ausstehenden Partie das rettende Ufer unerreichbar.

Benjamin Brand (36) wird die Begegnung am Samstag (15.30 Uhr) zwischen RB Leipzig und dem FC St. Pauli leiten – ein Schiedsrichter, der beiden Vereinen bestens vertraut ist.

Der Betriebswirt hat in seiner Karriere keine Mannschaft öfter gepfiffen als die Leipziger (20 Einsätze), St. Pauli folgt mit 17 Einsätzen auf Rang drei.

Unter Brands Leitung gewann RB zwölf der 20 Spiele, verlor jedoch vier. In dieser Saison ist die Bilanz eher durchwachsen – ein 2:2 gegen Dortmund und eine 1:3-Niederlage gegen Leverkusen.

St. Pauli hingegen konnte bei acht Partien mit Brand am Pfeifchen gewinnen, verlor sieben und spielte zweimal unentschieden. In dieser Saison trafen sich die Kiezkicker und Brand zweimal – beim 2:1-Sieg gegen den VfB Stuttgart sowie beim 1:2 in Freiburg.

Je näher das Saisonende rückt und je mehr Spiele St. Pauli nicht gewinnt, desto größer wird der Druck. Das spürt auch Trainer Alexander Blessin (52), dessen Team zwei Spieltage vor Schluss auf Platz 17 abgerutscht ist.

Um dem Stress und der Anspannung im Abstiegskampf etwas entgegenzuwirken und neue Energie zu tanken, verbringt Blessin Zeit im heimischen Garten. „Ich habe Rasen gemäht. Das war sehr gut, da kommen einem Gedanken, die guttun“, erklärte er.

Solche kurzen Auszeiten seien wichtig, „um wieder etwas Klarheit zu gewinnen und mit dem Druck umzugehen. Das befreit einen manchmal“, so der Coach.

Fabian Hürzeler (33), der als Aufstiegstrainer bei St. Pauli bekannt wurde, hat eine klare Entscheidung getroffen: Er verlängert seinen Vertrag beim englischen Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion bis zum Sommer 2029. Hürzeler galt unter anderem als möglicher Nachfolger von Kasper Hjulmand (54) bei Bayer Leverkusen.

„Ich arbeite sehr gerne für diesen Verein und fühle mich in der Stadt wohl. Ich freue mich riesig über die Vertragsverlängerung. Die langfristige Bindung bedeutet mir viel und bestärkt mich in dem Wunsch, unsere gemeinsame Vision erfolgreich umzusetzen“, teilte Hürzeler mit.

Anfang des Jahres erlebte er noch den „schwierigsten Moment“ seiner Trainerlaufbahn, als Brighton auf Platz 14 abstürzte. Doch nur wenige Spieltage vor Saisonende kämpft das Team nun um die Teilnahme an internationalen Wettbewerben.

„Seit seiner Ernennung hat Fabian die positive Entwicklung des Vereins mit konstant guten Leistungen und einer klaren Spielphilosophie fortgeführt“, lobte Vereinspräsident Tony Bloom (56).

Eine doppelte Hiobsbotschaft für St. Pauli: Neben dem drohenden Abstieg der Profis in die 2. Bundesliga steht auch der Abstieg der U23 in die Oberliga bevor.

Das Team von Cheftrainer Karsten Neitzel (58) kam im Nachholspiel gegen den Bremer SV trotz zwischenzeitlicher Führung nur zu einem 1:1-Unentschieden. Zwei Spieltage vor Saisonende rangiert die U23 auf dem 16. Platz der Regionalliga Nord – fünf Punkte hinter dem rettenden Ufer, das aktuell Eintracht Norderstedt innehat.

Sollte Norderstedt am Samstag gegen Weiche Flensburg gewinnen, wäre der Abstieg der U23 bereits vor dem Stadtderby gegen die HSV-U21 am Sonntag besiegelt. Andernfalls gewinnt das Derby an besonderer Bedeutung.

Nach längeren Verhandlungen hat der FC St. Pauli zusammen mit der Gewerkschaft ver.di einen Haustarifvertrag für große Teile des Vereins abgeschlossen. Dieser gilt für Mitarbeiter des eingetragenen Vereins sowie verbundener Gesellschaften in den Bereichen Vermarktung und Merchandising. Ausgenommen sind leitende Angestellte sowie der Profibereich inklusive NLZ und eSport, wie der Verein mitteilte.

Der Vertrag läuft zunächst bis zum 30. Juni 2028, gilt allerdings rückwirkend ab dem 1. Juli 2025. Die Vereinbarung folgt auf einen Mitgliedsantrag aus dem Jahr 2021 und zahlreiche komplexe Verhandlungsrunden.

„Wir freuen uns, unseren Mitarbeitern einen tariflichen Rahmen bieten zu können, der mehr Transparenz und Verlässlichkeit bei Vergütung und Arbeitsbedingungen schafft. Besonders wichtig war uns der konstruktive Dialog mit allen Beteiligten – ein großer Dank gilt der Tarifkommission und unserer Personalabteilung“, erklärte FCSP-Vizepräsidentin Hanna Obersteller (44).

Obwohl noch offen ist, in welcher Liga St. Pauli kommende Saison spielt, steht fest, dass der Kader Veränderungen erfahren wird. Mit Sam Klein (22) wurde bereits ein Neuzugang vorgestellt.

Zusätzlich könnte Joel Bichsel vom Drittligisten 1. FC Saarbrücken zum Team stoßen. Nach Informationen der „Bild“ haben Scouts der Kiezkicker den Schweizer Abwehrspieler mehrfach beobachtet. Sein Vertrag läuft am Saisonende aus, er wäre also ablösefrei.

Bichsel war im Sommer 2024 von den Young Boys Bern nach Saarbrücken gewechselt, nachdem er zuvor für die zweite Mannschaft des SC Freiburg in der 3. Liga gespielt hatte. Für den FCS bestritt er bislang 67 Pflichtspiele.

Eine schlechte Nachricht zum Saisonendspurt: Der FC St. Pauli muss auf zwei zentrale Spieler verzichten. Wie der Verein am Mittwoch mitteilte, fallen Manolis Saliakas (29) und Karol Mets (32) aufgrund struktureller Muskelverletzungen vorerst aus. Ob sie in dieser Spielzeit noch einmal auflaufen, ist ungewiss.

Ähnliches gilt für Jannik Robatsch (21), der bisher nur bei der U23 zum Einsatz kam und noch auf sein Debüt bei den Profis wartet.

Ewald Lienen (72) äußerte im Hinblick auf die schwache Rückrundenleistung der Kiezkicker deutliche Kritik. Der ehemalige Trainer (2014–2017) findet klare Worte zur aktuellen Spielweise der Hamburger.

„Ich verstehe nicht, warum St. Pauli das erfolgreiche Konzept, das sie über Jahre zum Aufstieg führte, aufgegeben hat“, sagte der 72-Jährige im Podcast „Der Sechzehner“. Er bezog sich damit insbesondere auf das Fehlen von Außenstürmern.

Seiner Meinung nach sind daher sinnvolle Konter, Seitenverlagerungen oder präzise Steilpässe kaum möglich. „Das erklärt, warum St. Pauli so wenig torgefährlich ist. Es tut weh zu sehen, wie chancenlos sie in der Rückrunde sind.“

Während St. Pauli weiter Richtung Abstieg taumelt, kämpft Aufstiegstrainer Fabian Hürzeler (33) in der Premier League um einen internationalen Startplatz. Drei Spieltage vor Schluss belegt Brighton & Hove Albion Platz acht – nur zwei Punkte hinter dem Europa-League- und einen Punkt hinter dem Conference-League-Rang.

Seine Erfolge haben mehrere Klubs aufmerksam gemacht. Hürzeler galt zeitweise als möglicher Nachfolger von Pep Guardiola (55) bei Manchester City, auch Bayer Leverkusen soll Interesse gezeigt haben.

Laut Sky Sport hat sich der 33-Jährige nun jedoch entschieden, seinen Vertrag bei Brighton langfristig zu verlängern, der ursprünglich bis 2027 läuft.

Eric Smith fehlte am Sonntag beim Heimspiel gegen Mainz 05 aufgrund von Adduktorenproblemen, wie Trainer Alexander Blessin nach dem Spiel erklärte. Grund zur Sorge gebe es aber zunächst nicht.

„Er ist im Rasen hängen geblieben. Das ist ärgerlich“, berichtete Blessin (52). „Wir müssen von Tag zu Tag schauen. Für Sonntag war es zu frisch“, ergänzte er mit Blick auf die Partie. Für das Spiel gegen Leipzig am Samstag gibt es jedoch Hoffnung auf ein Comeback.

Dies ist das achte Ligaspiel, bei dem Timo Gerach (39, Landau in der Pfalz) als Schiedsrichter im Einsatz ist – für die Kiezkicker ist er ein bekanntes Gesicht.

Gerach leitete fünf Zweitliga- und zwei Bundesligaspiele mit Beteiligung von St. Pauli. Nach dem letzten Heimspiel gegen Bayern München war Trainer Blessin (52) jedoch unzufrieden mit dem Schiedsrichter. Am 9. November 2024 unterlag St. Pauli unter Gerachs Leitung mit 0:1 gegen die Bayern. Blessin forderte nach einem Foul von Minjae Kim an Morgan Guilavogui sogar eine Rote Karte, Gerach zeigte jedoch nur Gelb.

Als Manolis Saliakas den VAR einforderte, erhielt auch er Gelb. Das brachte Blessin auf die Palme. Nach dem Spiel äußerte er sich deutlich: „Man darf Emotionen zeigen, wenn solche Szenen passieren.“

Insgesamt fällt die Bilanz der Kiezkicker unter Gerach ausgeglichen aus: Drei Siege, zwei Niederlagen und ein Unentschieden.

Neuzugang für den FC St. Pauli: Die Kiezkicker haben für die kommende Saison den australischen Mittelfeldspieler Sam Klein (22) verpflichtet, wie der Verein am Freitag bekanntgab.

Der zentrale Mittelfeldspieler mit norwegischer Staatsbürgerschaft wechselt vom Brisbane Roar aus der australischen A-League ans Millerntor. Über die Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart.

Sportdirektor Andreas Bornemann (54) lobte: „Sam bringt ein vielseitiges Profil mit, das unser Mittelfeld deutlich verstärkt. Er kann sowohl mit Ball Akzente setzen als auch defensiv überzeugen.“

Trainer Alexander Blessin (52) ergänzte: „Sam verfügt über spannende Qualitäten, um im zentralen Mittelfeld verschiedene Rollen einzunehmen. Er kombiniert Übersicht, gutes Passspiel und sucht auch selbst den Abschluss. Defensiv agiert er mutig und aggressiv, um Bälle zu erobern.“

Klein selbst freut sich auf den neuen Verein: „Ich bin gespannt auf den FC St. Pauli, die neuen Mitspieler, das Land und die Liga. Der Club hat in der Vergangenheit viele internationale Spieler, besonders aus Australien, erfolgreich integriert. Die Verantwortlichen zeigten mir eine interessante Perspektive, weshalb ich überzeugt bin, dass dies der richtige Schritt für mich ist.“

St. Pauli kann den direkten Klassenerhalt wohl vergessen. Christoph Kramer sieht ein bedeutendes Problem bei den Kiezkickern.

„Wenn du so spielst, wie St. Pauli es versucht, brauchst du mentale Stärke. Fehlt diese, was man sich nicht einfach einreden kann, wird es schwierig. Dann passieren viele Fehler und die Mannschaft wirkt nervös“, sagte der Weltmeister von 2014 im Gespräch mit Tommi Schmitt.

Seiner Ansicht nach brauche die Mannschaft nicht nur ansprechenden Spielaufbau, der bis in die gegnerische Hälfte durchaus sehenswert sei, sondern auch Pragmatismus. „Wenn sie das nicht umsetzen können, werden sie regelrecht überrannt.“

Schöner Fußball sei in der Bundesliga nicht immer der beste Weg. „Eine Überzeugung durchzuziehen ist zwar eine Stärke, kann aber schnell in Sturheit umschlagen.“

Sowohl Kapitän Jackson Irvine (33) als auch Connor Metcalfe (26) erreichten trotz der 0:2-Niederlage in Heidenheim wichtige Meilensteine. Irvine bestritt sein 150. Pflichtspiel für St. Pauli, Metcalfe sein 100.

Irvine wechselte im Sommer 2021 von Hibernian Edinburgh zu den Kiezkickern und avancierte schnell zum Schlüsselspieler. Nach 88 Spielen in der 2. Bundesliga (15 Tore, 15 Vorlagen) feierte er mit der Mannschaft die Meisterschaft und den Aufstieg, gefolgt vom Klassenerhalt.

Im Oberhaus blieb der Kapitän bislang ohne Torerfolg. Wäre er nicht am Ende der letzten Saison verletzt ausgefallen, hätte er seinen 150. Einsatz deutlich früher erreicht.

Metcalfe kam ein Jahr später aus Melbourne City an die Elbe. Während er in der zweiten Liga noch zum Stamm gehörte, hat er unter Trainer Blessin mit Verletzungen und einem schwierigen Stand zu kämpfen.

In dieser Saison absolvierte der 26-Jährige 22 Einsätze, davon aber nur ein einziges Mal von Beginn an.

Die 0:2-Pleite gegen Heidenheim ärgerte nicht nur Spieler und Trainer, sondern auch die mitgereisten Fans.

Nach dem Spiel gab es erstmals Pfiffe und vereinzelt Beschimpfungen aus den Fanblöcken. Ein anonymer Zuschauer berichtete dem „Hamburger Abendblatt“, dass ein Capo daraufhin schnell reagierte und Spieler Hauke Wahl (32) zu sich holte. Gemeinsam wurde beschlossen, dass das Team zurück in die Kabine geht. Auch Trainer Blessin suchte das Gespräch mit dem Capo, das mit einer Umarmung und einem Schulterklopfen endete – die Situation entspannte sich somit.

Dem Verein ist bewusst, dass die Saison sehr schwierig ist und auch für die Fans enttäuschend verlaufen kann. Dennoch hofft man auf die weiterhin „großartige Unterstützung“ der Anhänger bei den letzten Begegnungen.

Nach der Niederlage in Heidenheim ist der direkte Klassenerhalt für den FC St. Pauli weiter in Gefahr. Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt zwar noch fünf Punkte, doch das schlechtere Torverhältnis erschwert die Lage zusätzlich.

„Wir werden nicht aufgeben, müssen aber unbedingt eine Reaktion zeigen“, betonte Lars Ritzka (27). Er stellte klar: „Wir müssen nicht drumherum reden – die Relegation ist das Ziel. Wolfsburg ist näher an uns dran als wir an Platz 15.“

Auch Hauke Wahl (32) unterstrich die Zielsetzung: „Der Trainer fordert, dass wir weitermachen. Die Relegation haben wir in der eigenen Hand.“

Mit Stürmern aus der französischen Ligue 1 hat St. Pauli gute Erfahrungen gemacht. Morgan Guilavogui (27) war in der vergangenen Saison entscheidend für den Klassenerhalt.

Der Journalist Pete O’Rourke berichtete auf X, dass die Kiezkicker am senegalesischen Nationalspieler Bamba Dieng (26) vom FC Lorient interessiert sein sollen. Dieng erzielte in dieser Saison neun Tore in 18 Spielen und wäre im Sommer ablösefrei.

Neben St. Pauli sollen auch Blackburn Rovers, Leicester City, FC Portsmouth und Oxford United an Dieng interessiert sein. Ein Transfer zum FCSP scheint aber nur bei Klassenerhalt realistisch.

Für Hauke Wahl (32) steht am Samstag ein Wiedersehen mit ehemaligen Weggefährten an. Der Verteidiger spielte von Januar bis Juni 2017 für den 1. FC Heidenheim. „Es war eine sehr lehrreiche Zeit“, sagte er bei Sky. „Unter Frank Schmidt habe ich gelernt und habe heute noch davon profitiert.“

Beide Teams stehen unter großem Druck. „Wir sind uns der Tabellensituation bewusst. Unser Ziel bleibt Platz 15“, so Wahl. „Dafür müssen wir heute gewinnen.“

Heidenheim will mit einem Erfolg noch einmal an St. Pauli heranrücken.

Schiedsrichter Felix Zwayer (44) wird am Samstag die Partie zwischen Heidenheim und St. Pauli leiten. Beide Mannschaften konnten unter seiner Leitung zuletzt keine Siege einfahren.

Die Bilanz der Kiezkicker unter Zwayer ist fast ausgeglichen: Acht Siege, neun Unentschieden und neun Niederlagen. In dieser Saison trafen sie zweimal aufeinander – beim 1:3 in München und 0:0 gegen Frankfurt.

Heidenheims Bilanz unter Zwayer fällt schlechter aus: Nur zwei Siege, fünf Niederlagen und fünf Unentschieden. In dieser Saison gab es zwei Niederlagen gegen Dortmund (0:2) und Augsburg (0:1).

Insgesamt warten beide Teams seit Jahren auf einen Sieg, wenn Zwayer pfeift. St. Pauli gewann zuletzt im November 2024, Heidenheim im April 2023.

Im Hinspiel erzielte Martijn Kaars (27) einen Doppelpack und sicherte St. Pauli einen 2:1-Erfolg gegen Heidenheim. Ein ähnliches Ergebnis im Rückspiel wäre den Kiezkickern sehr willkommen.

„Wir wissen alle, wie wichtig das Spiel ist. Wir müssen gewinnen“, betonte der Stürmer. Mit einem Sieg könnte St. Pauli Boden auf die Konkurrenz gutmachen und Heidenheim in die 2. Liga schicken.

Kaars rechnet dennoch mit starkem Widerstand: „Heidenheim wird alles geben und mehr Risiko gehen. Das bietet uns aber auch Chancen.“

Besonders auf die Konterstärke des FCH, der in dieser Statistik den dritten Platz belegt, müsse St. Pauli achten. „Die Defensive muss stabil stehen und die Zweikämpfe gewinnen“, so Kaars, der am Samstag womöglich wieder in der Startelf steht.

Nach dem enttäuschenden Unentschieden gegen Köln erlitt St. Pauli unter der Woche einen weiteren Rückschlag: Mathias Pereira Lage (28) zog sich eine schwere Knieverletzung zu und fällt monatelang aus.

Trainer Alexander Blessin (52) betonte: „Das hat wehgetan, aber jetzt gilt es, nach vorne zu blicken und erst recht alles zu geben.“ Er weiß um die Bedeutung der Partie am Samstag in Heidenheim.

Die Kiezkicker mussten diese Saison bereits mehrere langfristige Ausfälle kompensieren. „Solche Rückschläge zu verkraften und wieder aufzustehen, das zeichnet St. Pauli aus. Wir werden die Situation meistern und die richtigen Schlüsse ziehen“, so Blessin.

Vier Spieltage vor Saisonende sei die Mannschaft enger zusammengerückt. „Es ist wichtig, dass sie intern zusammensitzt und bestimmte Szenen bespricht. Das zeigt mir, dass die Mannschaft lebt, intakt wirkt und bis zum letzten Spieltag kämpfen will“, zeigte sich der Trainer zufrieden.

Im Hinspiel Mitte Dezember war Martijn Kaars mit zwei Treffern der gefeierte Held beim 2:1-Sieg gegen Heidenheim. In den letzten Wochen stand der Niederländer jedoch nicht im Fokus.

„Er gibt weiterhin Gas und ist bereit“, erklärte Blessin und bestätigte, dass er viele Gespräche mit dem Stürmer führt. „Er weiß, was ich von ihm erwarte und auch, was er von sich selbst verlangt.“

Außer beim Spiel gegen Union Berlin wurde Kaars zuletzt meist als Einwechselspieler eingesetzt, zwei Mal saß er 90 Minuten auf der Bank. Nun könnte er eine Alternative für den verletzten Mathias Pereira Lage sein. „Wenn er spielt, gibt er Vollgas“, betonte Blessin, ohne mehr zu verraten.

Während Pereira Lage am Samstag in Heidenheim definitiv fehlen wird, standen am Dienstag und Mittwoch auch Eric Smith (29) und Nikola Vasilj (30) nicht auf dem Trainingsplatz, was ihre Einsätze fraglich machte.

„Beide haben heute trainiert, das ist eine gute Nachricht“, sagte Blessin. Bei Smith sei man jedoch noch vorsichtig: „Er war dreieinhalb Wochen nicht aktiv. Wir hoffen, dass er keine Probleme zeigt und Samstag dabei sein kann.“

Bei Vasilj ist die Lage klarer: Nach einem kleinen Infekt wird er in Heidenheim wieder im Tor stehen. Auch David Nemeth (24), der sich bei der U23 eine Platzwunde zugezogen hatte, ist wieder im Kader. „Er macht einen guten Eindruck und sieht mit den alten Tacklings etwas wild aus“, scherzte Blessin, der zudem die Rückkehr von Joel-Chima Fujita (24) nach dessen Sperre begrüßte.

Die schlechten Nachrichten bestätigten sich: Für Mathias Pereira Lage (29) ist die Saison beendet, womöglich sogar das gesamte Jahr 2026.

Wie St. Pauli am Donnerstag mitteilte, erlitt der Offensivspieler im Training eine „komplexe Verletzung mit Kreuzbandriss“, wie eine Untersuchung ergab.

Pereira Lage soll noch am Donnerstag im UKE operiert werden.

Seit fast drei Jahren spielt Hauke Wahl (32) für St. Pauli und zählt zu den wichtigsten Spielern. In dieser Zeit verpasste er nur sechs Begegnungen.

Der „Kicker“ berichtet, dass andere Vereine auf den gebürtigen Hamburger aufmerksam geworden sind. Besonders der ebenfalls abstiegsbedrohte VfL Wolfsburg soll Interesse zeigen. Wahl hatte seinen Vertrag am Millerntor jedoch erst im vergangenen September verlängert.

Besonders spannend: Am letzten Spieltag treffen St. Pauli und Wolfsburg direkt aufeinander – womöglich im Endspiel um den Klassenerhalt oder den Relegationsplatz.

Traurige Aussichten: Beim Abstiegs-Endspiel gegen Heidenheim am Samstag droht St. Pauli der Ausfall von zwei Schlüsselspielern.

Eric Smith und Nikola Vasilj fehlten sowohl am Dienstag als auch am Mittwoch im Training. Beide sind erkältet, weshalb ein Einsatz von Smith nach seiner Verletzung unwahrscheinlich ist. Er wird wohl höchstens auf der Bank sitzen.

Für Mathias Pereira Lage sieht es noch schlimmer aus. Der Franzose verletzte sich am Mittwoch im Training am Knie, als er bei einem Abschluss mit einem Mitspieler zusammenstieß und vor Schmerzen zu Boden ging. Nach kurzer Behandlung auf dem Platz wurde er direkt ins Krankenhaus gebracht.

Im 89. Pflichtspiel für St. Pauli erzielte Karol Mets (32) seinen ersten Treffer. Nach einer Ecke legte Hauke Wahl (32) den Ball mustergültig auf, und der Este traf.

„Wir trainieren oft Standards“, erklärte Mets. „Die Jungs haben immer Witze gemacht, dass ich nie ein Tor schieße. Ich habe immer gesagt, dass ich treffe, wenn es wirklich wichtig ist.“ Ruhe kehrt trotzdem nicht ein, wie Wahl verriet.

„Für Karol freut es mich. Er musste viel einstecken. Immerhin habe ich ihm das Tor aufgelegt, jetzt kann ich sagen, ohne mich hätte er das nicht geschafft“, scherzte er.

Der Treffer reichte jedoch nicht zum Sieg, da Mets kurz vor Schluss einen Elfmeter verursachte.

Am Freitagabend wird Matthias Jöllenbeck (39) die Partie zwischen St. Pauli und dem 1. FC Köln am Millerntor leiten. Er pfiff beide Teams in seiner Karriere bereits mehrfach.

Jöllenbeck leitete St. Pauli bereits 13 Mal, mit einer Bilanz von vier Siegen, drei Unentschieden und sechs Niederlagen. In dieser Saison war er bei zwei Spielen mit dabei – dem 3:3 gegen Dortmund und dem 0:0 in Mainz.

Für Köln hat er zwölf Partien gepfiffen, darunter vier Siege, vier Unentschieden und vier Niederlagen, zuletzt die 1:2-Niederlage gegen Stuttgart.

Mit Blick auf den Spielplan hat St. Pauli ein vergleichsweise leichtes Restprogramm, trifft allerdings noch auf vier direkte Abstiegskonkurrenten – Leipzig ausgenommen. Trainer Alexander Blessin (52) nimmt das gelassen.

„Am Ende ist es egal. Es ist schwierig gegen direkte Konkurrenten, weil es um viel geht, aber vielleicht einfacher gegen Teams aus dem Mittelfeld, die ohne Druck spielen“, erklärte Blessin.

Das Positive: St. Pauli hat es selbst in der Hand und kann mit Siegen den direkten Klassenerhalt schaffen. „Wir wollen alle Spiele so angehen, dass wir gewinnen können“, so der Trainer.

Die Heimspiele am Millerntor sind nicht nur für die Profis des FC St. Pauli Highlights, sondern auch für Journalisten und TV-Reporter.

Sky-Reporter Marlon Irlbacher (37), der sonst über Dortmund, Köln, Leverkusen oder Gladbach berichtet, schwärmt vom Kiezklub und der Atmosphäre im Stadion: „Die brennen hier für Fußball. Die Stimmung ist fantastisch. Das St.-Pauli-Torlied ist für mich das beste der Welt. Wenn das erklingt, bekomme ich Gänsehaut“, erzählte er im Sky-Podcast „Geschichten aus dem Geißbockheim“.

Für ihn ist das Millerntor „eines der ehrlichsten, authentischsten und besten Fußballstadien in Deutschland, vielleicht sogar in ganz Europa.“

Andreas Rettig, Geschäftsführer Sport beim DFB, befürchtet für einen seiner früheren Vereine – den FC St. Pauli oder den 1. FC Köln – dass nach dieser Bundesliga-Saison eine Relegation droht.

„Ich glaube, sowohl Köln als auch St. Pauli werden die Klasse halten. Bei dem einen dauert es vielleicht etwas länger“, sagte der 62-Jährige der dpa bei „Hamburgs Spitzen“. Vor seinem Wechsel zum DFB war Rettig von 2015 bis 2019 kaufmännischer Leiter bei St. Pauli und von 2002 bis 2005 Manager beim 1. FC Köln.

„Dass ich St. Pauli auch nach meinem Weggang weiterhin verbunden bin, ist bekannt. Ich bin aber auch etwas hin- und hergerissen, weil ich als Wahl-Kölner beide Vereine mag“, erklärte Rettig.

Trotz längerer Verletzungspause zählt Andréas Hountondji (23) bei St. Pauli zu den besten Torschützen. Im Saisonendspurt ruhen viele Hoffnungen auf dem Angreifer. Seit seinem Comeback vor einigen Wochen entwickelt er sich zunehmend besser.

„Er hat gute Aktionen gezeigt“, lobte Trainer Blessin (52) nach dem Spiel gegen Bayern. „Aber da ist noch Luft nach oben.“ Besonders Hountondjis Schnelligkeit, Dynamik und Körperlichkeit seien wichtig für den Angriff.

In den letzten Wochen habe das Trainerteam viel Videomaterial mit ihm analysiert. „Er ist sehr klar und erkennt seine Fehler schnell.“ Neben Lob gab es auch Kritik. „Man muss auch unangenehme Dinge ansprechen“, so Blessin. Hountondji sei sehr offen für Feedback. „Ich bin sicher, er wird den nächsten Schritt gehen.“

Ein Einsatz von Eric Smith (29) am Freitag gegen Köln war lange wahrscheinlich – nun steht ein Fragezeichen dahinter.

„Bei Eric wird es knapp“, gestand Blessin am Mittwoch. Zwar habe Smith keine Schmerzen mehr in der Wade, doch ein kleiner Schlag im Training am Dienstag bereitet noch Probleme.

„Ob es reicht, sehen wir. Wir haben noch vier Spiele. Wenn die Gefahr besteht, dass er ganz ausfällt, muss man vorsichtig sein.“

Anders sieht es bei Manolis Saliakas (29) aus, der zurück im Kader ist. „Ob er von Anfang an spielt, wird man sehen“, hielt sich Blessin bedeckt.

Klar ist dagegen, dass Jackson Irvine (33) für den gelbgesperrten Joel Chima Fujita (24) in die Anfangsformation rückt.

Seit Januar verstärkt Mathias Rasmussen (28) den FC St. Pauli. Er fühlt sich in Hamburg und beim Verein mit seiner Familie sehr wohl und schwärmte vom Millerntor.

„Ich liebe es, hier zu spielen. Die Fans sind fantastisch“, sagte er. Bei der 0:5-Niederlage gegen Bayern waren fünf seiner besten Freunde im Stadion. „Sie sind keine echten Fußballfans und haben nicht viel vom Spiel verstanden, aber sie haben die ganze Zeit gesungen“, schilderte Rasmussen.

Der ehemalige St.-Pauli-Profi Marvin Ducksch (32) muss sich ab dem 20. Mai vor Gericht verantworten. Wie sein aktueller Klub Birmingham City mitteilte, verursachte der Stürmer einen Unfall, während er vermutlich alkoholisiert am Steuer saß.

„Marvin entschuldigt sich bei seinen Teamkollegen, dem Trainerstab und den Fans und übernimmt die volle Verantwortung. Der Fall wurde intern behandelt, weitere Kommentare folgen nicht“, teilte der Verein mit.

Am vergangenen Wochenende war Ducksch beim 2:0 gegen Wrexham nicht im Kader.

Nach einem Zweikampf mit Adam Dzwigala (30) ging Eric Smith (29) zu Boden, wirkte im Anschluss frustriert, schlich vom Platz und trat gegen ein Tor.

Erst nach langer Zeit begann er langsam wieder zu joggen. Kurzzeitig gesellte sich auch Trainer Alexander Blessin zu ihm und erkundigte sich.

Gute Nachrichten vom Trainingsplatz: Nachdem Eric Smith (29) und Manolis Saliakas am Samstag gegen Bayern gefehlt hatten, standen beide am Dienstag wieder auf dem Feld.

Nicht mit dabei war dagegen Kapitän Jackson Irvine (33).

Überraschend feierte Daniel-Kofi Kyereh (30), ehemaliger St.-Pauli-Profi, nach mehr als drei Jahren sein Comeback. Der Mittelfeldspieler wurde beim Regionalliga-Spiel der SC Freiburg-Reserve gegen Eintracht Trier in der 77. Minute eingewechselt und bereitete den 4:1-Endstand vor.

Kyereh hatte einen langen Leidensweg hinter sich: Im Februar 2023 zog er sich einen Kreuzbandriss zu und musste mehrfach Komplikationen überwinden.

Sein letzter Einsatz für den Sportclub datiert vom 4. Februar 2023 im Spiel gegen Borussia Dortmund.

Für Hauke Wahl (31) war der 100. Pflichtspieleinsatz für St. Pauli ein besonderer Moment – der Spielverlauf beim 0:5 gegen Bayern hätte jedoch nicht bitterer sein können.

Wahl wechselte 2023 von Holstein Kiel an die Elbe und zählt seitdem zu den Leistungsträgern. Höhepunkte seiner Zeit am Millerntor sind Aufstieg und Klassenerhalt.

Von den 100 Partien absolvierte Wahl 58 in der Bundesliga (zwei Tore), 33 in der 2. Liga und neun im DFB-Pokal (ebenfalls zwei Tore). Dabei zeigte er sich stets fair und erhielt erst vier Gelbe sowie eine Gelb-Rote Karte.

Moderatorin und Podcasterin Lena Cassel (31) war bei der Partie gegen Bayern am Millerntor zu Gast. Im Interview mit dem Verein erklärte sie, warum St. Pauli in diesem Bonusduell besonders schwer zu spielen hatte.

„Man hat fast das Gefühl, wenn vorne Spieler zurückkommen, fallen hinten andere aus“, analysierte sie und bezog sich insbesondere auf den fehlenden Eric Smith und Kapitän Jackson Irvine. „Das zieht sich durch die ganze Saison.“

„Es ist schade, dass diese Mannschaft heute wahrscheinlich nicht in ihrer stärksten Besetzung gegen Bayern antreten konnte. Hätten Irvine und Smith mitgespielt, wäre die Chance auf einen Punkt vielleicht höher gewesen.“

FCSP-Coach Alexander Blessin räumte ein, dass Manuel Neuer (40) ein „Weltklasse“-Torwart ist, betonte aber auch dessen Fehleranfälligkeit.

„Er ist Weltklasse, vor allem mit seinen 40 Jahren“, lobte er den ehemaligen Nationalkeeper. „Aber auch er ist nicht unfehlbar und macht manchmal Fehler.“ Man müsse als Mannschaft dann die Gelegenheit nutzen und hoffen, dass Neuer mal nicht seinen besten Tag hat.

Tobias Stieler (44) aus Sölden/Schwarzwald leitete bisher sechs Pflichtspiele mit Beteiligung von St. Pauli – vier in der 2. Liga und zwei in der Bundesliga.

In beiden Bundesligaspielen verloren die Kiezkicker unter seiner Leitung. Das letzte Spiel war die Partie gegen Union Berlin am 23. November am Millerntor. Dabei kassierten sie ihre achte Niederlage in Serie – ein Negativrekord. Die Leistung von Stieler wurde im Nachgang mit der Note 2,0 bewertet.

1. Bundesliga – Tabelle und Bedeutung

Die Bundesliga-Tabelle weist folgende Relevanz auf: Der Tabellenführer am Ende der Saison wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 bedeuten den Abstieg in die 2. Bundesliga. Der Drittletzte (Platz 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt kämpfen. Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.