St.-Pauli-Blog: Steht ein Stürmer-Neuzugang bevor?
Hamburg – Das Derby ist vorbei! Nach dem torlosen Unentschieden gegen den HSV richtet der FC St. Pauli bereits seinen Fokus auf das nächste Spiel. Am Dienstagabend empfängt man RB Leipzig am Millerntor.
Auf Adam Dzwigala müssen die Kiezkicker diesmal verzichten. Dafür stellte Ricky-Jade Jones einen neuen Saisonrekord auf.
In unserem St.-Pauli-Blog bekommt Ihr alle aktuellen Informationen zum Team, möglichen Transfer-Deals und Neuigkeiten aus dem Millerntor-Stadion.
„Das Transferfenster ist ja noch geöffnet“, lächelte St.-Pauli-Cheftrainer Alexander Blessin (52) bei der Pressekonferenz vor dem Nachholspiel gegen RB Leipzig am Dienstagabend. Bedeutet das, dass die Offensive bald verstärkt wird?
Zuletzt wurde Mathias Rasmussen (28) für das zentrale Mittelfeld verpflichtet, mit Tomoya Andō (27) kam zudem Verstärkung für die Abwehr. Aufgrund zahlreicher Ausfälle auf verschiedenen Positionen habe man nun mehr Flexibilität.
Ob Sportdirektor Andreas Bornemann (54) derzeit auch Verhandlungen mit einem neuen Stürmer führt, ist zwar noch unklar, doch Blessins Reaktion lässt stark darauf schließen.
Scott Banks beendet seine Zeit beim englischen Drittligisten FC Blackpool. Der 24-jährige Flügelspieler wechselt künftig zum Ligakonkurrenten Barnsley FC, um dort weitere Spielpraxis zu sammeln.
Banks war im Sommer 2025 auf Leihbasis zu Blackpool gestoßen und kam dort zu 14 Einsätzen, in denen ihm ein Tor gelang.
Im August 2023 wechselte er zunächst leihweise zum FC St. Pauli, ehe ihn Crystal Palace im Sommer 2024 fest verpflichtete. Für die Hamburger absolvierte Banks bisher 16 Spiele.
Der FC St. Pauli hat lange auf die Rückkehr von Morgan Guilavogui (27) gehofft, doch der Franzose entschied sich für einen Wechsel in die amerikanische MLS. Wie das Abendblatt berichtet, wird der 27-Jährige einen Vertrag bei Real Salt Lake City bis 2029 unterschreiben.
Der US-Klub soll eine Ablösesumme von sechs Millionen Euro zuzüglich Boni geboten haben – eine Summe, die St. Pauli nicht aufbringen konnte.
Sportchef Andreas Bornemann (54) muss sich deshalb nach alternativen Verstärkungen für die Offensive umsehen.
St. Paulis Tempobolzer Ricky-Jade Jones (23) erreichte im Derby gegen den HSV einen neuen Saisonrekord. Der Angreifer wurde mit 36,46 km/h gemessen – so schnell war in dieser Spielzeit noch niemand.
Der Rekord entstand in der 66. Minute während eines Laufduells mit HSV-Kapitän Nicolás Capaldo (27), der ihn kurz vor dem Strafraum noch abgrätschen konnte.
Der FC St. Pauli muss im Nachholspiel gegen RB Leipzig am Dienstag auf Adam Dzwigala (30) verzichten. Der Pole erhielt im Derby gegen den HSV seine fünfte Gelbe Karte. Trainer Alexander Blessin (52) hat vor allem zwei Alternativen.
Zum einen könnte Winter-Neuzugang Tomoya Ando (27) sein Startelfdebüt geben. Gegen Borussia Dortmund zeigte der Japaner bereits vielversprechende Ansätze. Andererseits könnte Eric Smith (29) wieder ins Abwehrzentrum rücken, wodurch Hauke Wahl (31) auf seine angestammte Position rechts in der Dreierkette zurückkehren würde. Nach der Verpflichtung von Mathias Rasmussen (28) erscheint diese Variante am wahrscheinlichsten.
Blessin wollte sich unmittelbar nach dem Derby noch nicht festlegen.
Eintracht Frankfurt sucht nach der Entlassung von Dino Toppmöller (45) einen neuen Cheftrainer. Laut Bild stehen neben Favorit Marco Rose (49) auch Sandro Schwarz (47), Tobias Strobl (38) und Alexander Blessin (52) auf der Liste.
Der derzeitige Trainer des FC St. Pauli hatte Eintracht vor zwei Jahren in der Conference-League-Achtelfinal-Partie mit Union Saint-Gilloise das Fürchten gelehrt. Das scheint Eindruck hinterlassen zu haben. Ob an den Gerüchten tatsächlich etwas dran ist, bleibt abzuwarten.
Positive Nachrichten bei St. Pauli: Kapitän Jackson Irvine (32) könnte am Freitag im Stadtderby gegen den HSV wieder im Kader stehen, verkündete Coach Alexander Blessin (52) bei der Pressekonferenz am Mittwoch.
Der Australier befinde sich zwar noch „in der Testphase“, wie der Trainer erklärte, doch die Belastungstests seien gut verlaufen. Allerdings müsse man genau beobachten, wie Irvines Körper in den kommenden Tagen und Wochen auf die Belastung reagiere. Gerade bei einem so wichtigen Spiel sei die Präsenz des Kapitäns in der Kabine und auf der Bank jedoch sehr wertvoll.
Auch Danel Sinani (28) könnte ins Mannschaftsaufgebot zurückkehren, während hinter einem Einsatz von Connor Metcalfe (26) noch größere Fragezeichen stehen, so Blessin.
Schiedsrichter-Chef Knut Kircher (56) äußerte sich bei einem Treffen mit Journalisten zu zwei strittigen Entscheidungen vom vergangenen Spieltag, darunter das harte Foul von Nico Schlotterbeck (26) an Arkadiusz Pyrka (23).
Der BVB-Spieler hatte während der Partie nur Gelb gesehen – sehr zum Ärger von Trainer Alexander Blessin (52). „Wie Schlotterbeck da reingeht, da ist alles gegeben: Er spielt den Ball nicht, kommt knöchelhoch – normalerweise wäre der Fuß gebrochen, und nach einer Viertelstunde wäre das eine Rote Karte“, so Blessin.
Kircher betonte, dass er froh sei, dass die Szene sowie das Foul von Leipzigs Nicolas Seiwald an Bayern-Spieler Leon Goretzka einheitlich bewertet wurden, hätte sich aber eine strengere Strafe gewünscht.
„Ich hätte es lieber gesehen, wenn wir es einheitlich korrekt gehandhabt hätten“, gab er zu und sprach sich für eine Rote Karte und einen Eingriff des VAR aus.
Vor dem Derby gegen den HSV wurde Hauke Wahl (31) gefragt, wie das Team mit Ricky-Jade Jones (23) nach dessen Fehler umgegangen sei. Die Antwort war eindeutig.
„Klar war Ricky enttäuscht, das ist normal, wenn man denkt, man trägt Schuld“, erklärte Wahl. „Aber das stimmt nicht, es war nicht seine Schuld.“ Fußball sei eben ein Fehler-Sport, so der Verteidiger. „Das haben wir ihm auch mehrfach klargemacht.“
Man gewinne und verliere gemeinsam, machte Wahl deutlich. „Natürlich tat er einem leid und er war niedergeschlagen. Aber er bekam genug Zuspruch von uns.“
Jackson Irvine, Kapitän von St. Pauli, nahm am Dienstag überraschend am Training teil. Der Australier machte bei Pass- und Spielübungen mit, verließ den Platz jedoch nach etwa 45 Minuten wieder.
Weiterhin fehlten Ben Voll und Connor Metcalfe, während Danel Sinani nur eingeschränkt mittrainierte.
Nach etwa einer Stunde war es endlich so weit: Tomoya Ando wurde eingewechselt und bestritt damit sein Pflichtspieldebüt. Dennoch war auch er über die knappe 2:3-Niederlage enttäuscht.
„Es war eine besondere Atmosphäre und ich freue mich sehr über meinen ersten Einsatz“, sagte er nach dem Spiel. „Leider haben wir das Spiel verloren.“
Den Blick richtete er bereits nach vorne: „Nächste Woche steht das Derby an. Wir wollen gewinnen – egal wie.“
Vor der Partie gegen Borussia Dortmund äußerte sich Eric Smith (29) am Sky-Mikrofon zur Lage beim FC St. Pauli: „Wir müssen ehrlich zu uns sein und jeden Tag hart arbeiten, um diese Phase zu überwinden.“
Die Hoffnung des Schweden: Die Mannschaft befand sich in der vergangenen Saison in einer ähnlichen Situation.
Ist das ein gutes Zeichen? Schiedsrichter Harms Osmers (40) wird am Samstag das Spiel des FC St. Pauli bei Borussia Dortmund leiten. Unter seiner Leitung gab es bereits ein Duell, das die Kiezkicker für sich entschieden.
Im Jahr 2022 trafen beide Teams im DFB-Pokal-Achtelfinale im nahezu leeren Millerntor aufeinander. Der damalige Zweitligist siegte nach einem Treffer von Etienne Amenyido und einem Eigentor von Axel Witsel mit 2:1. Der Ehrentreffer von Erling Haaland reichte für den BVB nicht.
Eine Wiederholung dieses Erfolgs würde beim Kiezklub sicher auf Zustimmung stoßen.
Der erneute Ausfall von Kapitän Jackson Irvine (32) ist ein schwerer Schlag. Noch ist unklar, wie es mit dem Australier weitergeht. „Das wird sich in der kommenden Woche oder den nächsten zehn Tagen zeigen“, erklärte Trainer Alexander Blessin (52) am Donnerstag.
Er bestätigte, dass eine weitere Operation möglich sei. Zunächst werde man jedoch „fast täglich“ mit MRT-Untersuchungen den Zustand des verletzten Knöchels überprüfen und Gespräche mit dem Operateur führen. Was am Ende entschieden wird, wollte Blessin nicht prognostizieren: „Das ist für mich als Außenstehenden schwer einzuschätzen.“
Kommt es zu einem weiteren Eingriff, wäre die Saison wohl beendet – und auch die WM wäre dann für Irvine vorbei. Nach der ersten Operation dauerte es sechs Monate, bis er zurück auf dem Platz stand.
Die späte Niederlage beim VfL Wolfsburg hinterließ Spuren bei den Profis von St. Pauli. „Es tut sehr weh, aber wir kennen diese Situation schon aus dieser Saison. Ich will nicht sagen, dass wir es gewohnt sind, aber wir wissen, wie es sich anfühlt. Und ehrlich gesagt sind wir es leid“, kommentierte Kapitän Eric Smith (29) nach dem Spiel.
„Es ist nicht das erste Mal. Ich habe das schon oft gesagt, aber wir müssen unsere Fehler abstellen“, zeigte sich der Schwede frustriert. St. Pauli hatte in der zweiten Halbzeit alles im Griff, kassierte dann jedoch kurz vor Schluss den entscheidenden Gegentreffer.
„Uns wird gesagt, was wir tun sollen, aber wir setzen es nicht um“, ärgerte er sich weiter. „Wir haben nicht die besten individuellen Spieler in der Liga, deshalb ist gegenseitige Unterstützung umso wichtiger – und die fehlt uns oft.“
Alexander Blessin (52) zeigte sich nach der Niederlage wenig gesprächig über den von Hauke Wahl (31) verursachten Handelfmeter – und erst recht nicht über das Verhalten von Wolfsburgs Trainer Daniel Bauer (43), der vehement den VAR forderte.
Stattdessen meldete sich Sky-Experte Didi Hamann (52) zu Wort und kritisierte den VfL-Coach scharf: „Die Reaktion von Daniel Bauer ist eine Frechheit, eine Unsportlichkeit, die bestraft werden sollte. Solche Auftritte kennen wir sonst nur aus fernen Ländern. Er ist noch nicht lange Bundesliga-Trainer, aber so etwas sollte er unterlassen.“
Schiedsrichter Frank Willenborg (46) hatte sich erst nach Eingreifen des VAR die Bilder angesehen und dann auf den Elfmeter entschieden. Zuvor hatte er eindeutig auf Weiterspielen entschieden.
Beklemmende Stille: Ab etwa der 60. Minute herrschte bei der Partie zwischen St. Pauli und dem VfL Wolfsburg in der Volkswagen-Arena Ruhe.
Offenbar gab es im Stadion einen medizinischen Notfall, woraufhin beide Fanlager ihre Unterstützung einstellten. In der 72. Minute gab es kurz Applaus, anschließend wurden die Gesänge wieder aufgenommen.
Der Stadionsprecher gab kurz darauf Entwarnung: Die betroffene Person sei versorgt worden und wieder stabil.
Endlich geht es beim FC St. Pauli wieder los. Für Kapitän Eric Smith (28) war die Pause sogar etwas länger. „Es fühlt sich lang an, weil ich vor Weihnachten auch noch gesperrt war“, sagte der Schwede kurz vor dem Spiel am Sky-Mikrofon.
Angesichts der schwierigen Ausgangslage starteten die Kiezkicker früh mit der Vorbereitung. „Wir wollen uns in allen Bereichen verbessern“, erklärte Smith. Auf den verletzten Jackson Irvine (32) muss St. Pauli verzichten. „Das ist ein harter Schlag, aber wir geben unser Bestes. Es ist für jedes Team schwierig, wenn der Kapitän fehlt“, so Smith, der mit drei Punkten ins Fußballjahr 2026 starten möchte.
Schlechte Nachrichten für Jackson Irvine (32)! Wie der Verein am Dienstagnachmittag mitteilte, fällt der Australier erneut aus. Probleme mit dem linken Fuß bereiten Sorgen.
Bereits im April des Vorjahres unterzog sich der 32-Jährige aufgrund einer stressbedingten Knochenreaktion an diesem Fuß einer Operation. Erst im Oktober kam er zurück und zeigte seine Bedeutung für das Team.
Nun muss Trainer Alexander Blessin (52) erneut auf den Ausfall reagieren.
Ein gutes Omen? Schiedsrichter Frank Willenborg (46) wird am Mittwochabend (18.30 Uhr) das Spiel des FC St. Pauli beim VfL Wolfsburg leiten. Für die Kiezkicker ist das eine ermutigende Nachricht.
Unter der Leitung des Realschullehrers aus Osnabrück gewann St. Pauli zwölf von 22 Begegnungen – darunter die letzten drei, alle in der Aufstiegssaison 2023/24. Sieben Partien gingen verloren. Willenborg pfiff öfter für Bayer Leverkusen als für die Boys in Brown, die jedoch mehr Siege erzielten als die Werkself.
Wolfsburg konnte unter Willenborg fünf der acht Spiele gewinnen, drei gingen verloren.
Willenborg wird unterstützt von Robert Wessel (40) und Eric Müller (35). Als VAR ist Sören Storks (37) im Einsatz.
Der FC St. Pauli verleiht Erik Ahlstrand bis zum Saisonende an den niederländischen Erstligisten Heracles Almelo. Zudem besitzt der Tabellen-17. der Eredivisie im Sommer eine Kaufoption.
Ahlstrand kam bei den Kiezkickern bisher kaum zum Einsatz, obwohl ihm immer wieder positive Entwicklung bescheinigt wurde, wie Sportchef Andreas Bornemann (56) bestätigte. Sein größtes Problem sei die große Konkurrenz.
In zwei Jahren absolvierte Ahlstrand lediglich sechs Kurzeinsätze in der Profimannschaft (insgesamt 41 Minuten), überzeugte dafür aber in der Regionalliga Nord bei der U23. Nun darf er sich zumindest bis Saisonende auf höherem Niveau beweisen.
Die Aussichten sind nicht vielversprechend: Wegen der Wetterkapriolen ist derzeit unklar, ob das Heimspiel des FC St. Pauli gegen RB Leipzig am Samstag (15.30 Uhr) planmäßig stattfinden kann.
Der Verein teilte am Donnerstagmittag mit, man müsse die weitere Entwicklung der Wetterlage abwarten, um eine finale Entscheidung zu treffen.
„Alle Verantwortlichen im Verein arbeiten seit Tagen an verschiedenen Szenarien, um handlungsfähig zu bleiben. Es besteht ein ständiger Austausch mit Fachleuten, Behörden, der DFL, Dienstleistern und weiteren Beteiligten“, erklärte ein Sprecher. Ob das Spiel stattfindet, ist derzeit noch offen.
Ein Schiedsrichter, an den St. Pauli keine guten Erinnerungen hat: Florian Exner (35) wird am Samstag (15.30 Uhr) die Partie gegen RB Leipzig leiten.
Bei seinem Debüt, einem Topspiel gegen Greuther Fürth, führte er die Kiezkicker zu einem 3:2-Sieg. Doch nach seinem zweiten Einsatz gab es viel Gesprächsbedarf.
In der vergangenen Saison pfiff Exner das Gastspiel des VfB Stuttgart am Millerntor, das mit 0:1 verloren ging. Dabei schickte der 35-Jährige zunächst Siebe Van der Heyden (27) vom Platz und zeigte in der Nachspielzeit Nikola Vasilj (30) binnen weniger Sekunden die Ampelkarte. Letzterer musste von Mitspielern zurückgehalten werden, um eine Konfrontation mit dem Schiedsrichter zu verhindern.
Bei St. Pauli kam Erik Ahlstrand (24) bislang kaum zum Einsatz, auch sein starker Auftritt im Testspiel gegen Werder Bremen dürfte daran wenig ändern.
Sportdirektor Andreas Bornemann (54) zeigte sich zwar zufrieden mit der Entwicklung des Schweden, gab aber an, dass man einem Wechsel unter bestimmten Voraussetzungen nicht im Weg stehen würde.
Nun scheint genau das zu passieren: Nach Angaben der schwedischen Zeitung Expressen steht Ahlstrand kurz vor einem Wechsel zum niederländischen Erstligisten Heracles Almelo.
Bisher ist der 24-Jährige in der Liga auf nur fünf Kurzeinsätze gekommen, dazu ein Spiel im DFB-Pokal.
Als Reaktion auf die Verletzung von Simon Spari (23) hat der FC St. Pauli das Torwartteam mit Emil Gazdov (22) verstärkt. Der Keeper wurde vom CF Montréal bis Saisonende ausgeliehen, zudem sicherten sich die Hamburger eine Kaufoption.
„Emil ist sehr dynamisch und explosiv in seinen Bewegungen, dabei strahlt er Ruhe und Souveränität aus. Er antizipiert lange Bälle gut und scheut sich auch nicht, das Tor bei Defensivaktionen zu verlassen. Zudem agiert er im Spielaufbau ruhig und abgeklärt“, freute sich Trainer Alexander Blessin (52) über den zweiten Winter-Neuzugang.
Gazdov besitzt neben der kanadischen auch die bulgarische Staatsbürgerschaft, wurde bei den Vancouver Whitecaps ausgebildet und wechselte von dort zu Pacific FC. Von Oktober 2020 bis Februar 2022 hütete er das Tor der U19 des 1. FC Nürnberg, bevor er zurück nach Kanada ging und 2025 zu Montréal stieß. Zuletzt war er ein halbes Jahr an Valour FC ausgeliehen.
Gazdov selbst äußerte zu seinem Wechsel: „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung beim FC St. Pauli und möchte die Zeit in Hamburg bestmöglich für meine fußballerische Entwicklung nutzen und möglichst viele Erfahrungen in einem Bundesligateam sammeln.“
Die Entscheidung steht fest: Das Testspiel gegen Werder Bremen (15.30 Uhr) wird vor Zuschauern stattfinden. Gleichzeitig bietet der Verein denjenigen, die aufgrund der Witterungsbedingungen oder anderer Umstände nicht kommen können, eine Alternative an.
Bis 13.30 Uhr können Tickets auf dem offiziellen Zweitmarkt-Portal eingestellt werden, um von anderen Fans übernommen zu werden oder eine Rückerstattung zu erhalten.
Ein späterer Verkauf ist ebenfalls möglich. Darüber hinaus denkt der Verein über ein kostenloses Ticket für ein anderes Testspiel nach.
Bitterer Start ins neue Jahr für Andreas Hountondji (23): Aufgrund eines Haarrisses im linken Sprunggelenk fällt der Stürmer vorerst aus.
Der FC St. Pauli gab dies am Freitagmorgen bekannt. Der 23-Jährige hatte sich die Verletzung im letzten Auswärtsspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 am 21. Dezember zugezogen. Nach der ersten Diagnose vor Weihnachten wurde der Haarriss inzwischen durch weitere osteologische Untersuchungen bestätigt.
Der Transfer von Tomoya Ando (26) gilt als sicher, nun hat der FC St. Pauli offenbar einen weiteren Japaner ins Visier genommen. Laut dem Portal liga-zwei.de zeigen mehrere Clubs Interesse am U20-Nationalspieler Shunsuke Saito, darunter neben den Kiezkickern auch die SV Elversberg und Borussia Dortmund.
Favorit sei bislang allerdings Hannover 96, das eine Kooperation mit dem Zweitliga-Meister Mito HollyHock pflegt, bei dem Saito unter Vertrag steht. Der Deal ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Bei den meisten Vereinen wäre Saito wohl für die U23 vorgesehen.
In der vergangenen Saison hatte der 20-jährige Mittelfeldspieler mit acht Toren in 27 Spielen entscheidenden Anteil am Aufstieg.
Wird er die erste Winter-Verstärkung? Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, steht der FC St. Pauli kurz vor der Verpflichtung von Tomoya Ando (26).
Der japanische Verteidiger von Avispa Fukuoka muss demnach nur noch den obligatorischen Medizincheck absolvieren und den Vertrag unterschreiben, alles andere sei bereits fixiert.
Ando ist Nationalspieler und soll entweder ablösefrei oder für eine geringe Summe zu haben sein. Die offizielle Bekanntgabe dürfte aber erst mit Beginn der Transferperiode am 1. Januar erfolgen.
Nach dem letzten Training am vergangenen Montag genießen die Profis des FC St. Pauli ihre wohlverdiente, wenn auch kurze Weihnachtspause. Am Neujahrstag geht es jedoch wieder los.
Am darauffolgenden Tag haben Fans bei der einzigen öffentlichen Trainingseinheit zwischen 11 und 11.30 Uhr die Gelegenheit, das Team zu beobachten.
Am 4. Januar (15.30 Uhr) steht ein Testspiel gegen Werder Bremen auf dem Programm, bevor sechs Tage später die Vorbereitung auf das Spiel gegen RB Leipzig (10. Januar, 15.30 Uhr) beginnt.
Bundesliga-Tabelle
Die Bedeutung der Bundesliga-Tabelle ist folgende: Der Erstplatzierte am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 bedeuten den Abstieg in die 2. Bundesliga. Der Drittletzte (Platz 16) darf in der Relegation um den Klassenerhalt kämpfen, wobei der Gegner der Drittplatzierte der 2. Bundesliga ist.