St.-Pauli-Blog: Spiel gegen RB Leipzig unsicher
Hamburg – Am Samstag startet die Saison endlich wieder! Der FC St. Pauli begrüßt zum Auftakt RB Leipzig am Millerntor.
Mit dem angesetzten Schiedsrichter verbinden die Kiezkicker keine positiven Erfahrungen.
In unserem St.-Pauli-Blog erhaltet ihr alle aktuellen Infos zum Team, möglichen Transfers und weiteren Ereignissen rund um den Kiezklub.
Die Aussichten sind derzeit nicht vielversprechend. Aufgrund der unbeständigen Wetterlage ist noch offen, ob das Heimspiel des FC St. Pauli gegen RB Leipzig am Samstag um 15.30 Uhr planmäßig stattfinden kann.
Wie der Verein am Donnerstagmittag mitteilte, muss die Entwicklung des Wetters abgewartet werden, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird.
„Alle Verantwortlichen im Klub arbeiten seit Tagen an verschiedenen Szenarien, um handlungsfähig zu bleiben, und stehen in ständigem Austausch mit Experten, Behörden, der DFL, Dienstleistern und weiteren Beteiligten“, ließ ein Sprecher verlauten. Ob das Spiel stattfinden wird, ist momentan noch ungewiss.
St. Pauli verbindet keine guten Erinnerungen mit dem Unparteiischen: Am Samstag wird Florian Exner (35) die Partie gegen RB Leipzig leiten.
Der gelernte Jurist aus Münster begann seine Bundesliga-Karriere mit einem 3:2-Erfolg im damaligen Spitzenspiel gegen Greuther Fürth, doch nach seinem zweiten Einsatz gab es viel Diskussionsbedarf.
In der vergangenen Saison pfiff Exner das Auswärtsspiel des VfB Stuttgart am Millerntor, das mit 0:1 verloren wurde. Dabei stellte er zunächst Siebe Van der Heyden (27) vom Platz und zeigte in der Nachspielzeit Nikola Vasilj (30) innerhalb weniger Sekunden die Ampelkarte. Der Torhüter musste von seinen Mitspielern zurückgehalten werden, sonst wäre es wohl zu einem Zwischenfall gekommen.
Erik Ahlstrand (24) hat beim FC St. Pauli bisher kaum Spielzeit erhalten, und auch sein gutes Testspiel gegen Werder Bremen dürfte daran wenig ändern.
Sportvorstand Andreas Bornemann (54) zeigte sich gegenüber TAG24 zwar zufrieden mit der Entwicklung des Schweden, räumte aber ein, dass man einem Wechsel unter bestimmten Umständen nicht im Weg stehen würde.
Nun scheint es tatsächlich so weit zu sein: Laut dem schwedischen Blatt „Expressen“ steht Ahlstrand kurz vor einem Wechsel zum niederländischen Erstligisten Heracles Almelo.
In der Profimannschaft kam der 24-Jährige bisher lediglich zu fünf Kurzeinsätzen in der Liga sowie einem im DFB-Pokal.
Angesichts der Verletzung von Simon Spari (23) reagierte der FC St. Pauli mit der Verpflichtung von Emil Gazdov (22), der den Torwart-Kader ergänzt. Der Keeper wurde vom CF Montréal bis zum Saisonende ausgeliehen, zudem sicherten sich die Kiezkicker eine Kaufoption.
Trainer Alexander Blessin (52) lobte den Neuzugang: „Emil ist sehr beweglich und explosiv, strahlt zugleich Ruhe und Souveränität aus. Er liest lange Bälle gut und traut sich, das Tor auch einmal zu verlassen. Auch beim Spielaufbau zeigt er sich ruhig und abgeklärt.“
Gazdov besitzt neben der kanadischen auch die bulgarische Staatsbürgerschaft. Er wurde bei den Vancouver Whitecaps ausgebildet und wechselte anschließend zum Pacific FC. Von Oktober 2020 bis Februar 2022 stand Gazdov im Tor der U19 des 1. FC Nürnberg, ehe er nach Kanada zurückkehrte und sich 2025 Montréal anschloss. Zuletzt war er für ein halbes Jahr an Valour FC ausgeliehen.
Gazdov äußerte sich zu seinem Wechsel: „Ich bin sehr gespannt und freue mich auf die neue Herausforderung beim FC St. Pauli. Die Zeit in Hamburg möchte ich optimal nutzen, um mich fußballerisch weiterzuentwickeln und möglichst viele Erfahrungen bei einem Bundesligateam zu sammeln.“
Das Testspiel gegen Werder Bremen (15.30 Uhr) wird mit Zuschauern stattfinden. Der Verein bietet jedoch Fans, die wegen der Wetterlage oder anderen Gründen nicht kommen können, eine Alternative an.
Bis 13.30 Uhr können Tickets auf dem offiziellen Zweitmarktportal angeboten werden, wo sie von anderen Anhängern übernommen oder erstattet werden können.
Auch eine spätere Ticket-Weitergabe ist möglich. Zudem denkt der Club über kostenlose Eintrittskarten für ein anderes Testspiel nach.
Ein bitterer Start ins neue Jahr für Andreas Hountondji (23): Der Stürmer fällt aufgrund eines Haarrisses am linken Sprunggelenk vorerst aus.
Der FC St. Pauli bestätigte am Freitagmorgen, dass sich der 23-Jährige die Verletzung im letzten Auswärtsspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 am 21. Dezember zugezogen hat. Die Diagnose wurde nach weiteren osteologischen Untersuchungen nach Weihnachten bestätigt.
Der Transfer von Tomoya Ando (26) gilt als sicher, nun hat der FC St. Pauli offenbar einen weiteren japanischen Spieler ins Visier genommen. Laut liga-zwei.de zeigen mehrere Vereine Interesse an U20-Nationalspieler Shunsuke Saito, darunter neben St. Pauli auch SV Elversberg und Borussia Dortmund.
Favorit soll derzeit allerdings Hannover 96 sein, die eine Kooperation mit dem Zweitligameister Mito Hollyhock haben, bei dem Saito unter Vertrag steht. Der Transfer ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Die meisten Vereine würden ihn voraussichtlich für die U23 einplanen.
In der vergangenen Saison trug der 20-jährige Mittelfeldspieler mit acht Treffern in 27 Spielen maßgeblich zum Aufstieg bei.
Wird er die erste Winter-Verstärkung? Laut „Hamburger Morgenpost“ steht der FC St. Pauli kurz vor der Verpflichtung von Tomoya Ando (26).
Der japanische Verteidiger von Avispa Fukuoka muss nur noch den obligatorischen Medizincheck bestehen und den Vertrag unterschreiben, alles andere sei bereits geklärt.
Ando ist Nationalspieler und laut Bericht entweder ablösefrei oder für eine geringe Summe zu haben – die Vorstellung des Neuzugangs soll jedoch erst nach dem offiziellen Transferstart am 1. Januar erfolgen.
Nach dem letzten Training am Montag genießen die Profis des FC St. Pauli ihre wohlverdiente, wenn auch kurze Weihnachtspause. Am Neujahrstag steht dann die Rückkehr aufs Feld an.
Am darauffolgenden Tag gibt es die einzige öffentliche Trainingseinheit, die zwischen 11 und 11.30 Uhr beginnt.
Am 4. Januar (15.30 Uhr) steht dann die Generalprobe gegen Werder Bremen an, bevor sechs Tage später die Vorbereitung auf die Partie gegen RB Leipzig (10. Januar, 15.30 Uhr) beginnt.
Ein wichtiger und schöner Moment: Im Kellerduell gegen den 1. FC Heidenheim brachte Martijn Kaars (26) St. Pauli mit einem sehenswerten Schuss unter die Latte in Führung.
Der Treffer wurde nun für das „Tor des Monats“ Dezember nominiert – zusammen mit neun weiteren spektakulären Treffern. Abgestimmt werden kann auf der offiziellen Bundesliga-Website.
Zieht es ihn zurück in die Heimat? Manolis Saliakas (29) erlebt eine schwierige Saison und stand in der Bundesliga bisher erst viermal in der Startelf von St. Pauli.
Wie das Portal „SDNA“ berichtet, hat AEK Athen den Rechtsverteidiger im Visier. Der griechische Klub sucht einen Spieler, der sich mit Lazaros Rota (28) auf der rechten Abwehrseite abwechseln kann.
Saliakas, der seit 2022 bei St. Pauli spielt, gilt als Kandidat. Möglicherweise verlässt er den Verein bereits im kommenden Winter-Transferfenster, um seiner unbefriedigenden Situation zu entkommen.
Das Spiel gegen Mainz machte erneut deutlich, woran es bei St. Pauli mangelt: Die Offensive fehlt an Durchschlagskraft, was sich auch an den bisher nur 13 erzielten Ligatoren zeigt.
Wie das Abendblatt berichtet, arbeitet Sportchef Andreas Bornemann (53) an einer spektakulären Rückholaktion von Morgan Guilavogui (27). Der Angreifer hatte mit sechs Toren einen großen Anteil am Klassenerhalt, musste jedoch zu seinem Stammverein RC Lens zurückkehren.
St. Pauli hatte die Kaufoption gezogen, doch Lens holte den Spieler gegen seinen Willen zurück. Beim Überraschungstabellenführer der Ligue 1 kommt Guilavogui kaum zum Einsatz.
Das Problem: Lens möchte den Franzosen verkaufen, nicht erneut verleihen. Fraglich ist, ob St. Pauli die Ablösesumme in Millionenhöhe stemmen kann und will.
Beim enttäuschenden Spiel in Mainz wurde Martijn Kaars (26) schmerzlich vermisst. Am Montag gab der Club ein Update zu seiner Verletzung.
Demnach zog sich der Angreifer eine leichte Muskelverletzung im Bereich der Adduktoren zu. Eine MRT-Untersuchung bestätigte dies.
Wie lange Kaars ausfallen wird, ist noch unklar.
Ein Schockmoment: Nach etwa einer Stunde wurde Louis Oppie (23) bei einem Freistoß der Mainzer von seinem Torwart Nikola Vasilj (30) umgerissen. Beide blieben verletzt liegen.
Oppie verließ kurz darauf den Platz und beantwortete nach dem Spiel mit stark bandagiertem Knie die Fragen der Presse. „Ich denke, ich bin unglücklich aufgekommen“, berichtete er. Durch das Adrenalin habe er die Verletzung zunächst nicht richtig wahrgenommen. „Es fühlte sich ein wenig komisch in den Beinen an.“
Als ihm die Szene erneut gezeigt wurde, atmete er tief durch. „Sieht schon ziemlich heftig aus“, gestand er. Zum Glück blieben beide Spieler unverletzt.
Hiobsbotschaft für St. Pauli: Martijn Kaars (26) wird im wichtigen Spiel in Mainz fehlen. Für ihn rückt Andréas Hountondji (23) in die Startelf.
Die Aufstellungen:
Mainz: Batz – Kohr, Hanche-Olsen, Potulski – da Costa, Kai, Sano, Widmer, Nebel, J.-S. Lee, Amiri – Hollerbach
St. Pauli: Vasilj – Dzwigala, Wahl, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – A. Hountondji, Pereira Lage
Zum Jahresende reiste St. Pauli zum Kellerduell nach Mainz und traf dabei auf einen vertrauten Schiedsrichter: Matthias Jöllenbeck (38) leitete die Partie.
Er pfiff die Kiezkicker bereits zum Saisonstart gegen Borussia Dortmund (3:3). Auch Mainz hatte bereits Erfahrungen mit dem 38-Jährigen, verlor aber das Spiel in Frankfurt mit 0:1.
Im wichtigen Duell gegen Schlusslicht 1. FSV Mainz 05 muss St. Pauli auf Eric Smith verzichten.
Der Abwehrchef sah am Samstag im Kellerduell gegen Heidenheim kurz vor Halbzeitpause die Rote Karte. Das Sportgericht des DFB verhängte eine Sperre für ein Spiel gegen den 28-Jährigen.
Adam Dzwigala (30) ist der Mann für alle Fälle bei St. Pauli. Nach Smiths Platzverweis musste er kurzfristig einspringen und zeigte sich kämpferisch.
Trainer Alexander Blessin (52) sagte: „Er bekommt manchmal bei der ersten Aktion Gelb oder sogar Rot. Wichtig ist, eine Balance zu finden. Aber dass wir ihn immer wieder reinwerfen können, hat er schon oft bewiesen.“
Vor allem vor dem 2:0 zeigte Dzwigala starken Einsatz und eroberte den Ball – auch wenn die Heidenheimer das nicht als regelkonform ansahen, ahndete Schiri Sören Storks (37) das Foul nicht.
Auch Hauke Wahl (30) lobte den Polen: „Auf Adam ist immer Verlass. Man kann ihn nachts um drei wecken und sagen, er muss spielen, und er ist sofort da und gibt auch im Training immer Vollgas.“
Dzwigala ist laut Wahl ein Beispiel für Professionalität und „das genaue Gegenteil von einem Stinkstiefel“. Deshalb ist er so wichtig für den Verein.
Wenn ein Spieler während eines Spiels eingewechselt und kurz darauf wieder ausgewechselt wird, gilt das meist als Strafe. Bei Ricky-Jade Jones (23) war es jedoch anders.
Er kam in der 75. Minute für Doppel-Torschützen Martijn Kaars (26) ins Spiel, musste in der Nachspielzeit für Connor Metcalfe (26) vom Platz und griff sich mehrmals an den rechten hinteren Oberschenkel. „Er hat einen Schlag abbekommen“, erklärte Blessin.
„Ob es nur der Schlag war oder ob er sich dabei gezerrt hat, wissen wir nicht“, fügte er hinzu.
Eine klare Botschaft: Alexander Blessin vertraut auch gegen Heidenheim auf die gleiche Startelf wie zuletzt. Es gibt keine Veränderungen in der Anfangsformation.
So beginnt die Mannschaft: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage
Überraschende Nachricht: St. Paulis Andréas Hountondji (23) verzichtet freiwillig auf die Teilnahme am Africa Cup, teilte der Verband von Benin mit. Trotz Nominierung zog sich der Angreifer verletzungsbedingt zurück.
Trainer Alexander Blessin (52) zeigte sich überrascht von der Entscheidung: „Er hat uns informiert und es mit dem Verband geregelt.“ Aufgrund wiederkehrender Verletzungen sei er erleichtert: „Es geht darum, den Spieler wieder fit zu bekommen.“
Ob die Absage Auswirkungen auf Hountondjis Zukunft in der Nationalmannschaft hat, bleibt offen. Blessin glaubt jedoch, dass der Spieler sein Land liebt und weiterhin spielen möchte. Er weiß, dass die Entscheidung nicht alle gutheißen werden.
So wird der Angreifer, sofern fit, in diesem Jahr noch in Mainz spielen und vor allem für die ersten Spiele im neuen Jahr zur Verfügung stehen, für die der Verein ihn eigentlich nicht eingeplant hatte.
Nach der Auslosung am Sonntag steht nun auch der Termin für das DFB-Pokal-Viertelfinale fest: Das Spiel bei Bayer Leverkusen findet am 3. Februar um 20.45 Uhr statt.
Eineinhalb Wochen später kommt es zum erneuten Bundesliga-Duell, der genaue Termin ist noch offen.
Zwei Tage vor dem Spiel gegen den 1. FC Heidenheim steht auch der Schiedsrichter fest: Sören Storks (37) wird am Millerntor pfeifen.
In dieser Saison leitete er bereits das Auswärtsspiel von St. Pauli bei Werder Bremen (0:1). Seine Bilanz mit St. Pauli: zwei Siege, ein Unentschieden, vier Niederlagen.
Auch bei Heidenheim sieht die Statistik ähnlich aus. Storks hat beim FCH die zweitmeisten Einsätze seiner Karriere: drei Siege, zwei Unentschieden, acht Niederlagen.
Friedhelm Funkel (71) bescherte St. Pauli kein Glück bei der Pokalauslosung. Der Gegner heißt Bayer Leverkusen, gespielt wird in der BayArena, der Heimstätte des Meisters von 2023.
Der genaue Termin für das Viertelfinale steht noch nicht fest – mögliche Daten sind der 3. oder 4. sowie der 10. oder 11. Februar 2026. Sollte es die zweite Pokalwoche werden, treffen beide Teams innerhalb weniger Tage doppelt aufeinander, denn zwischen dem 13. und 15. Februar findet das Liga-Rückspiel in Leverkusen statt.
Trainer Alexander Blessin (52) sagte: „Funkel hätte uns einen leichteren Gegner wünschen können. Trotzdem werden wir alles geben, um ins Halbfinale einzuziehen. Als Favorit reisen wir aber wohl nicht nach Leverkusen.“
Sportchef Andreas Bornemann (53) zeigte sich enttäuscht, dass es kein Heimspiel wurde, betonte aber: „Wir nehmen die Auslosung an und haben gegen die großen Bundesliga-Clubs bereits starke Auftritte gezeigt.“
Eine Überraschung gab es beim 1:1 in Köln: Verteidiger Hauke Wahl (31) blieb zur Halbzeit in der Kabine, obwohl zunächst kein Grund ersichtlich war.
Trainer Alexander Blessin klärte nach dem Spiel auf: „Er fühlte sich die letzten Tage sehr schlecht. Trotz Infekt wollte er der Mannschaft helfen, merkte aber nach 35 Minuten, dass es nicht mehr geht.“
Ob es sich um Magen-Darm oder eine andere Erkrankung handelt, ist unklar.
„Never change a winning team“: Der FC St. Pauli gab etwa eine Stunde vor Anpfiff seine Startelf für das Auswärtsspiel in Köln bekannt – Trainer Alexander Blessin vertraut der gleichen Elf wie beim Pokalsieg in Gladbach.
So beginnt die Mannschaft: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage
Am Sonntag um 19.15 Uhr wird im Dortmunder Fußballmuseum das DFB-Pokal-Viertelfinale ausgelost. Der FC St. Pauli ist noch dabei und könnte auf folgende Gegner treffen:
Als Losfee fungiert der ehemalige Bundesligaspieler und Trainer Friedhelm Funkel (71).
Wie in der Vorsaison wird die Runde auf zwei Termine aufgeteilt: 3./4. und 10./11. Februar 2026.
Die Partie beim 1. FC Köln wird von Tobias Reichel (40) geleitet. Unter dem ausgebildeten Bürokaufmann hat St. Pauli keine gute Bilanz.
Er pfiff die Kiezkicker bereits achtmal, die Mannschaft gewann nur zwei Spiele. Die letzten drei Begegnungen endeten alle Remis.
Er wird an den Seitenlinien von Christian Bandurski und Marcel Unger unterstützt, der VAR ist Johann Pfeifer.
Am Samstag trifft St. Pauli auf den 1. FC Köln und damit auch auf Trainer Lukas Kwasniok (44). Trotz des 17. Tabellenplatzes zeigte er sich von St. Paulis Spielweise beeindruckt.
„Ich sehe St. Pauli fußballerisch unter den sechs bis acht besten Teams der Bundesliga“, sagte Kwasniok. „Ich war beim Pokalspiel in Mönchengladbach live dabei. Spielerisch war das ein Genuss.“
Obwohl St. Pauli eine Niederlagenserie habe, spiele das Team weiterhin mutig, was ihn beeindrucke. „Sie haben eine Achse aus erfahrenen Spielern. Wir sollten auch in diesem Spiel als Underdog auftreten“, warnte er.
Kurze Zeit nach seinem Tor gegen Bayern musste Andréas Hountondji (23) verletzt vom Platz. Wie bereits im Pokal gegen Gladbach wird er auch beim Spiel gegen Köln fehlen.
Trainer Alexander Blessin erklärte: „Es ist eine leichte muskuläre Verletzung. Er war zwar wieder am Laufen, aber ein Einsatz ist ausgeschlossen. Wir hoffen, dass er beim nächsten Spiel gegen Heidenheim wieder dabei ist.“
Das könnte sein letztes Spiel vor der Afrikameisterschaft sein. Hountondji wurde für die Nationalmannschaft Benins nominiert, die Abstellungspflicht beginnt am 15. Dezember, sodass er das letzte Spiel des Jahres in Mainz verpassen würde.
„Ich stehe in engem Kontakt mit Gernot Rohr und wir werden sehen, wie die Abstellung genau geregelt wird“, so Blessin. Benin startet am 23. Dezember gegen die DR Kongo in die Gruppe.
Die Aufstellungen für das DFB-Pokal-Achtelfinale zwischen Borussia Mönchengladbach und St. Pauli stehen fest:
Gladbach: Nicolas – Scally, Elvedi, Diks – Machino, Ullrich – Engelhardt – Stöger, Reyna – Honorat, Tabakovic
St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie – Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage
FC St. Pauli muss in den kommenden Monaten auf Torwart Simon Spari (23) verzichten. Er erlitt eine Verletzung am rechten Sprunggelenk und wurde operiert.
Wie der Verein mitteilte, zog sich der Österreicher eine Syndesmoseruptur im Training zu. Die Operation ist notwendig, um die Stabilität des Gelenks langfristig zu gewährleisten.
In der zweiten DFB-Pokalrunde war Ben Voll (24) der Held, im Achtelfinale gegen Gladbach steht Nikola Vasilj (30) wieder im Tor. Trainer Blessin begründete die Entscheidung.
„Wir haben uns dafür entschieden, dass Niko im Tor bleibt, obwohl Ben es absolut verdient hätte“, sagte Blessin. „Für Ben tut es mir sehr leid, er ist ein großartiger Charakter und Torwart. Ihm gehört die Zukunft. Aber die momentane Situation führte zu dieser Entscheidung.“
Deutlicher Appell an Hamburgs Innensenator Andy Grote (57): Vor der Innenministerkonferenz (IMK), bei der mit Einschränkungen der Fanrechte gerechnet wird, erntete der Politiker bei St. Paulis Spiel in München heftige Kritik von den Ultras.
Sie zeigten Plakate mit einer großen Karikatur, auf der ein überdimensionaler Schlagstock aus Grotes Hose ragt. Zudem waren Fans, zahlreiche Kameras und ein Polizist zu sehen.
„Grote schwingt wieder seinen Unverhältnismäßigkeitspimmel“ stand auf einem weiteren Banner – eine Anspielung auf das „Pimmel-Gate“ von 2021, als Grote auf Twitter beleidigt wurde und ein Strafantrag folgte, woraufhin die Polizei das Haus des Urhebers durchsuchte.
Der SPD-Politiker gilt als Verfechter strenger Maßnahmen gegen Pyrotechnik und Gewalt in den Stadien, was bei den Fans auf wenig Verständnis trifft.
Die Mannschaft, die vor allem ein Debakel verhindern soll: Etwa eine Stunde vor Anpfiff gegen Bayern gab St. Pauli die Startelf bekannt.
Im Vergleich zum Spiel gegen Union Berlin gibt es eine Änderung: Lars Ritzka ersetzt Louis Oppie auf der Bank. Oladapo Afolayan schaffte es erneut nicht in den Kader.
Die St.-Pauli-Startelf: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, La. Ritzka, Fujita, Irvine – A. Hountondji, Pereira Lage
Was passiert mit Oladapo Afolayan (28)? Der Offensivspieler war zuletzt aus disziplinarischen Gründen aus dem Kader gestrichen. Kehrt er gegen Bayern zurück?
Trainer Blessin antwortete vielsagend, dass er von jedem Spieler Einsatzbereitschaft sehe – der Engländer scheint also im Training die richtige Reaktion gezeigt zu haben.
Gleichzeitig kündigte der Coach „harte Entscheidungen“ an, da es bei Pyrka, Saliakas und Dzwigala Entwarnung gab und sie einsatzfähig sind.
Nikola Vasilj ist eigentlich immer der Retter, doch in den letzten Spielen unterliefen ihm einige Fehler. Der Torwart steht zu seiner Verantwortung.
„Die Fehler passierten in einer entscheidenden Phase, das ist nicht einfach zu verkraften“, sagte er. Dennoch wolle er das Erlebte abhaken, nach vorne blicken und der Mannschaft helfen, aus der acht Spiele andauernden Niederlagenserie herauszufinden.
„In den letzten Spielen habe ich Fortschritte gesehen. Wir haben genug Qualität, um die Situation zu meistern. Die Tabelle ist offen, wir müssen positiv bleiben und weiter an das Ziel glauben, das wir letztes Jahr erreicht haben.“
Er selbst habe so eine Serie noch nie erlebt. „Warum wir zu Beginn so gut waren und dann nicht mehr, lässt sich im Fußball nicht immer erklären.“
Schmerzliche Strafe: Der FC St. Pauli hat vom Sportgericht des DFB eine Geldbuße von 125.600 Euro erhalten, verursacht durch das Verhalten der Fans.
Beim 2:0-Derbyerfolg gegen den HSV im August wurde im Volksparkstadion massiv Pyrotechnik gezündet. Das Gericht wertete dies als „unsportliches Verhalten“.
Von der Summe dürfen 41.000 Euro für eigene Sicherheits- oder Gewaltpräventionsmaßnahmen genutzt werden. Diese Ausgaben müssen bis zum 30. Juni 2026 nachgewiesen werden.
Erfolg für Carlo Boukhalfa (26)! Der ehemalige Kiezkicker erzielte am Sonntag per Elfmeter in der 89. Minute den 1:0-Siegtreffer für den FC St. Gallen gegen FC Lausanne-Sport. Die Mannschaft belegt damit weiterhin den dritten Tabellenplatz.
Für Boukhalfa war es bereits der sechste Saisontreffer im 13. Spiel. Für St. Pauli hatte er in drei Jahren nur vier Tore in 56 Einsätzen erzielt.
Erfreulich auch: Lukas Daschner (27) absolvierte nach seiner Verletzung sein zweites Spiel und wurde in der 41. Minute eingewechselt.
Beim Spiel gegen Union Berlin kehrte Kapitän Jackson Irvine nach langer Verletzung zurück, konnte aber eine weitere Niederlage nicht verhindern.
„Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen“, analysierte Irvine nach der 0:1-Pleite. „Wir hatten etwas Pech, es lief nicht für uns. Uns fehlten Selbstvertrauen, Glaube und vielleicht auch ein bisschen Glück.“
Beim Gegentor war Irvine zu weit weg vom Torschützen, Rani Khedira stand zu frei und konnte die Kugel nach einem Einwurf ins Tor schieben.
Dennoch wolle man sich auf die Zukunft konzentrieren. „Wir müssen weiter an uns glauben und uns gegenseitig motivieren. Was passiert ist, ist passiert, und wir haben nächste Woche wieder die Chance zu gewinnen.“
Die Aufstellungen für das Spiel St. Pauli gegen Union Berlin:
St. Pauli: Vasilj – Mats, Wahl, Sands, Irvine (C), Smith, Pyrka, Fujita, Oppie, Hountondji, Pereira Lage
Union Berlin: Ronnow – Leite, Doekhi, Kemlein, Burke, Khedira, Ansah, Querfeld, Rothe, Illic, Trimmel (C)
Tobias Stieler wird am Sonntagabend (17.30 Uhr) das wichtige Spiel für St. Pauli leiten.
Der erfahrene Schiedsrichter pfiff bislang erst fünf Spiele der Kiezkicker (zwei Siege, ein Unentschieden, zwei Niederlagen). Er lebte lange in Hamburg, ist aber Anfang des Jahres nach Sölden (nahe Freiburg) gezogen.
Deshalb verschoben sich seine Ansetzungssperren: Er darf nun beide Hamburger Vereine pfeifen, aber nicht mehr das Team von Julian Schuster (40). Nach seinem Einsatz gegen Dortmund im März ist das nun das zweite Spiel seit seinem Umzug.
Das letzte Spiel unter seiner Leitung verloren die Braun-Weißen mit 0:2.
Nikola Vasilj (29) kam mit gemischten Gefühlen von der Länderspielreise zurück. Mit Bosnien-Herzegowina verpasste er durch ein spätes Gegentor knapp die direkte WM-Qualifikation.
Das Team hat jetzt noch zwei Spiele im März: Zunächst geht es im Playoff-Halbfinale gegen Wales. Der Sieger trifft auf den Gewinner der Begegnung zwischen Italien und Nordirland, wie die Auslosung zeigte.
Nach und nach kehren die Nationalspieler von St. Pauli zum Training an der Kollaustraße zurück. Besonders gute Laune hat Abdoulie Ceesay (21), der für Gambia einen Doppelpack erzielte.
Das blieb auch seinen Kollegen nicht verborgen: Nikola Vasilj kam nach einer „Achterbahn der Gefühle“ direkt auf Ceesay zu und lobte ihn für seine Entwicklung.
Später kam auch Danel Sinani (28) zurück vom Nationalteam und gratulierte. Ceesay fragte scherzhaft, warum Sinani nicht auf seinen Anruf reagiert habe. Die Antwort: „Der nervt mich alle fünf Minuten.“
Neben Vasilj, der in der WM-Quali einen Schock erlebte, waren weitere sechs Kiezkicker im Nationaltrikot aktiv.
Connor Metcalfe und Jackson Irvine endeten mit Australien enttäuschend: Gegen Kolumbien verlor das Team 0:3. Beide Spieler wurden früh ausgewechselt.
Karol Mets wurde beim 4:2-Sieg Estlands gegen Zypern in der 80. Minute eingewechselt, Joel Chima Fujita kam beim 3:0 Japans gegen Bolivien in der 77. Minute aufs Feld.
Abdoulie Ceesay glänzte beim 2:2 von Gambia gegen Kuwait mit zwei Toren. Andreas Hountondji verlor mit Benin 0:3 gegen Burkina Faso.
Nikola Vasilj verpasste mit Bosnien-Herzegowina die direkte WM-Qualifikation. In einem dramatischen Spiel reichte ein 1:1 gegen Österreich nicht, Bosnien muss nun über die Play-offs.
Nach der Führung durch Gladbach-Angreifer Haris Tabakovic (12.) hielt Vasilj lange dicht, doch in der 77. Minute erzielte Michael Gregoritsch den Ausgleich und sicherte Österreich den Gruppensieg.
Danel Sinani und Luxemburg erlitten eine Niederlage in der WM-Qualifikation: Gegen Nordirland verlor das Team mit 0:1.
Luxemburg blieb ohne Punkte und belegt den letzten Platz in der Gruppe mit Deutschland. Die Mannschaft zeigte aber gute Leistungen, die mehr Zähler verdient hätten.
Traurige Nachrichten aus der Ukraine: Der ehemalige Bundesliga-Profi Andriy Polunin verstarb während eines Benefizspiels in seiner Heimat.
Der ehemalige Mittelfeldspieler kollabierte plötzlich beim Spiel für Veteranen und verstarb trotz medizinischer Hilfe. Polunin spielte in Deutschland unter anderem für den 1. FC Nürnberg, FC St. Pauli und Rot-Weiß Essen und war zuletzt Scout bei Metalist 1925 Charkiw.
Wichtig: Nach schwachen Auftritten bei St. Pauli konnte Torwart Nikola Vasilj (29) bei der Nationalmannschaft Selbstvertrauen tanken. Mit Bosnien-Herzegowina gewann er in der WM-Quali 3:1 gegen Rumänien.
Vasilj zeigte einige starke Paraden und darf weiter von der WM träumen: Am Dienstag (20.45 Uhr) steht das entscheidende Spiel gegen Tabellenführer Österreich an. Die Play-offs sind bereits sicher, ein Sieg würde die direkte Qualifikation bedeuten.
Außer Vasilj waren auch Jackson Irvine (32) und Connor Metcalfe (26) mit Australien im Einsatz. Ihr Testspiel gegen Venezuela endete 0:1. Metcalfe spielte 66 Minuten, Irvine kam in der 78. Minute aufs Feld.
Oke Göttlich wurde mit 93,5 Prozent der Stimmen als FC-St.-Pauli-Präsident wiedergewählt.
Er hatte keine Gegenkandidaten. 894 von knapp 1000 stimmberechtigten Mitgliedern votierten für den seit 2014 amtierenden Präsidenten, der nun seine vierte und letzte Amtszeit beginnt.
Neben der Wahl stellte er die langfristigen Pläne für die Erweiterung des Millerntor-Stadions vor. Das Ziel sind 40.000 bis 50.000 Plätze.
Für Danel Sinani gehört das Spiel gegen Deutschland zu den Highlights seiner Karriere. Der Kiezkicker steht in der Startelf Luxemburgs.
Das Hinspiel hatte er wegen Gelbsperre verpasst.
Für Karol Mets verlief das Spiel in Norwegen schlecht: Estland verlor 1:4 gegen das Gastgeberland. Haaland und Ex-RB-Leipzig-Stürmer Sørloth trafen jeweils doppelt, Saarma gelang immerhin der Ehrentreffer.
Joel Chima Fujita spielte beim 2:0-Testspielsieg Japans über Ghana ab der 68. Minute.
In der Länderspielpause verzichtet St. Pauli auf ein Testspiel, in der Winterpause sieht das anders aus.
Am 4. Januar 2025 (15.30 Uhr) findet am Millerntor eine Art Generalprobe gegen Werder Bremen statt – vor dem Start gegen RB Leipzig eine Woche später.
In der kommenden Länderspielpause sind acht St.-Pauli-Spieler für ihre Nationalmannschaften im Einsatz, darunter WM-Qualifikations- und Testspiele.
Die Übersicht:
Jackson Irvine, Connor Metcalfe: Testspiele Australien vs. Venezuela (15. November, 2 Uhr) und Kolumbien (19. November, 2 Uhr)
Karol Mets: WM-Quali Estland vs. Norwegen (13. November, 18 Uhr) und Testspiel gegen Zypern (18. November, 19 Uhr)
Joel Chima Fujita: Testspiele Japan gegen Ghana (14. November, 11.20 Uhr) und Bolivien (18. November, 11.15 Uhr)
Abdoulie Ceesay: Testspiel Gambia gegen Kuwait (18. November)
Andréas Hountondji: Testspiel Benin gegen Burkina Faso (18. November)
Danel Sinani: WM-Quali Luxemburg gegen Deutschland (14. November, 20.45 Uhr) und Nordirland (17. November, 20.45 Uhr)
Nikola Vasilj: WM-Quali Bosnien-Herzegowina gegen Rumänien (15. November, 20.45 Uhr) und Österreich (18. November, 20.45 Uhr)
Die Aufstellungen für das Spiel SC Freiburg gegen FC St. Pauli:
SC Freiburg: Atubolu – Treu, Ginter, Lienhart, Günter – M. Eggestein, Manzambi, Beste, Y. Suzuki, Grifo – Adamu
FC St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Fujita, Oppie, Metcalfe – Kaars, Pereira Lage
Bei St. Pauli ersetzen Pyrka, Metcalfe und Kaars den verletzten Saliakas (Adduktoren), Sinani und Afolayan sitzen zunächst auf der Bank.
Vor dem Auswärtsspiel am Sonntag hat St. Pauli personelle Probleme: David Nemeth fällt aus, ebenso Adam Dzwigala.
„Er hat muskuläre Probleme im seitlichen Bauchmuskel“, erklärte Trainer Blessin. „Am Anfang tat es weh, aber er kann sich jetzt wieder bewegen. Wie lange er ausfällt, ist unklar.“
Auch bei Manolis Saliakas gibt es Unsicherheiten. „Wir müssen schauen, wie es bei ihm aussieht.“
Gute Nachrichten gibt es bei Ricky-Jade Jones, der sein Reha-Programm absolviert hat. „Ich bin zuversichtlich, dass er nach der Länderspielpause zurückkehrt“, so Blessin.
Die St.-Pauli-Genossenschaft hat die Mehrheit am Millerntor-Stadion übernommen, wie der Verein mitteilte.
Damit gehören die Arena offiziell den Mitgliedern. Wilken Engelbracht, kaufmännischer Geschäftsführer, sprach von einem „historischen Moment“.
Der Verein könne nun wichtige Investitionen eigenständig vorantreiben, darunter den Ausbau des Leistungszentrums an der Kollaustraße.
Für alle Fans: Die DFL hat die Bundesliga-Spieltage 13 bis 19 mit genauen Anstoßzeiten veröffentlicht, darunter auch das Stadtderby gegen den HSV im Januar.
Die Spieltage im Überblick:
In der letzten Saison gehörte Nikola Vasilj zu den besten Torhütern der Bundesliga und auch aktuell überzeugt er trotz kleiner Patzer.
Deshalb zeigen sich zwei Premier-League-Clubs, Brentford und Brighton & Hove Albion, an ihm interessiert, wie die SportBild berichtet. Dort steht Ex-Trainer Fabian Hürzeler an der Seitenlinie.
Vasiljs Vertrag läuft noch bis nächsten Sommer, der Marktwert liegt bei 4,5 Millionen Euro.
Schlechte Nachrichten für St. Pauli: Abwehrspieler Adam Dzwigala fällt wegen einer Bauchmuskelverletzung mehrere Wochen aus. Bereits am Samstag fehlte er beim Spiel gegen Gladbach.
Ob er nach der Länderspielpause wieder einsatzfähig ist, ist fraglich. Gegen SC Freiburg am Sonntag fehlt er auf jeden Fall.
Beim 0:4 gegen Gladbach versagte nicht nur St. Pauli, auch die halbautomatische Abseitstechnologie am Millerntor funktionierte nicht richtig.
Beim 0:1 durch Haris Tabakovic lieferte die Technik ein falsches Ergebnis, da die Abseitslinie am falschen Spieler gezogen wurde.
DFB erklärte, das Problem wurde durch den Videoassistenten erkannt und korrigiert. Präsident Oke Göttlich sprach von einem Ärgernis und forderte eine Erklärung.
Sky-Experte Dietmar Hamann sprach gar von „Wettbewerbsverzerrung“, da die Technik in anderen Stadien funktionierte.
Kurz vor Weihnachten empfängt St. Pauli erneut Borussia Mönchengladbach im DFB-Pokal-Achtelfinale, ergab die Auslosung.
Sportchef Andreas Bornemann sagte: „Der Pokal ist ein wichtiger Wettbewerb, aber unser Fokus liegt auf der Liga.“
Trainer Alexander Blessin freut sich auf die Revanche: „Auswärts bei Gladbach ist eine große Herausforderung. Wir hätten lieber zu Hause gespielt, aber wir geben alles.“
Die Spiele finden am 2. und 3. Dezember statt, genaue Termine werden noch bekanntgegeben.
Nach dem 0:4-Debakel gegen Gladbach forderte Trainer Blessin volle Aufklärung und zeigte sich selbstkritisch.
Präsident Göttlich betonte, dass der Trainer nicht zur Diskussion stehe und ordnete die Niederlagenserie ein: „Das kann St. Pauli mal passieren, aber es tut weh.“
Er forderte eine maximale Energieleistung, um in der Liga bestehen zu können.
Die Aufstellungen zum Kellerduell:
FC St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Saliakas, Sands, Fujita, Oppie – Pereira Lage, Afolayan, Sinani
Borussia Mönchengladbach: Nicolas – Sander, Elvedi, Diks – Scally, Reitz, Engelhardt, Ullrich, Honorat, Neuhaus – Tabakovic
Am Samstag leitet Schiedsrichter Robert Hartmann das Spiel FC St. Pauli gegen Borussia Mönchengladbach.
Unter dem Diplom-Betriebswirt hat St. Pauli eine negative Bilanz: Von 16 Spielen konnten sie nur vier gewinnen. In der letzten Saison pfiff Hartmann drei Spiele der Hamburger mit zwei Unentschieden und einer Niederlage.
Der viel umjubelte Sieg in der zweiten DFB-Pokalrunde soll der Mannschaft Schwung für die Liga verleihen, ist Trainer Alexander Blessin überzeugt.
„Natürlich garantiert das keinen Erfolg in den nächsten Spielen, aber es ist ein richtiger Schub.“
Für Blessin war die Serie von fünf Niederlagen in Folge eine neue Erfahrung. Der Einzug ins Achtelfinale ermögliche nun eine freiere Atmosphäre.
Im besten Fall hilft das beim nächsten Heimspiel gegen Gladbach (Samstag, 15.30 Uhr/Sky), die Niederlagenserie zu beenden.
Die Aufstellungen für die zweite DFB-Pokalrunde am Millerntor:
FC St. Pauli: Voll, Mets, Wahl, Sands, Smith, Pyrka, Fujita, Afolayan, Oppie, Metcalfe, Hountondji
TSG Hoffenheim: Baumann, Hranac, Prömel, Avdullahu, Asllani, Bernado, Lemperle, Hajdari, Prass, Kramaric, Touré
Am Dienstag trifft St. Pauli im DFB-Pokal auf Hoffenheim. Trainer Blessin ändert die Personalplanung: Ben Voll ersetzt Nikola Vasilj im Tor.
„Ben hat super trainiert und bekommt seine Chance“, sagte Blessin. „Niko ist einer der besten Torhüter der Liga und unterstützt Ben trotz seiner Auswechslung. Das zeigt den starken Charakter.“
Bis auf den langzeitverletzten David Nemeth stehen alle Spieler zur Verfügung. „Wir müssen als Einheit auftreten, die Spieler sind motiviert, deshalb habe ich großes Vertrauen.“
TAG24-Tipp:
Das Pokalspiel bietet die Möglichkeit, der Mannschaft neue Motivation zu geben. Unsere Sportreporterin prognostiziert einen 2:1-Heimsieg für St. Pauli.
Im Heimspiel gegen Hoffenheim unterlag St. Pauli mit 0:3, unter anderem aufgrund einer zu instabilen Defensive.
Torwart Vasilj kommentierte genervt: „Seit meiner Rückkehr aus der Nationalmannschaft sprechen wir über defensive Stabilität, und jetzt kassieren wir drei Tore.“
Louis Oppie kritisierte: „Wir müssen wieder mehr investieren und alles für unser Tor tun. Zuerst müssen die Basics stimmen.“
Trainer Blessin forderte nach dem Spiel: „Wir müssen Trainingsintensität und Mentalität sofort steigern, besonders vor dem wichtigen Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt.“
Aufstellungen für das Spiel FC St. Pauli gegen TSG Hoffenheim:
St. Pauli: Vasilj – Dzwigala, Smith, La. Ritzka – Pyrka, Sands, Fujita, Oppie, Sinani – Kaars, Pereira Lage
Hoffenheim: Baumann – Coufal, Hranac, Hajdari, Bernardo – Burger, Avdullahu, Kramaric, Touré – Lemperle, Asllani
St. Pauli fühlt sich vor allem in Hamburg wohl, in der Fremde blieben die Braun-Weißen bislang tor- und punktlos.
Von sieben Punkten holten sie vier am Millerntor und drei beim HSV. Mit einem Sieg gegen Hoffenheim würden sie nicht nur die Hamburg-Punkte steigern, sondern auch tabellarisch am HSV vorbeiziehen.
Die Statistik spricht klar für St. Pauli: In sechs Spielen hat Hoffenheim drei Niederlagen, zwei Unentschieden und nur einen Sieg gegen die Hamburger erzielt.
Das Spiel wird um 17.30 Uhr von Schiedsrichter Sven Jablonski (35) angepfiffen.
TAG24-Tipp:
Es wird ein knappes Spiel, aber vor heimischem Publikum gewinnt St. Pauli knapp mit 2:1.
Hauke Wahl konnte lange nicht trainieren und wird vermutlich auch am Sonntag fehlen, erklärte Trainer Blessin.
„Er fühlt sich noch schwach, wir müssen abwarten, wie die Nacht verläuft.“
Jackson Irvine ist dagegen wieder fit und trainiert voll mit. Karol Mets spielte kürzlich trotz fehlender Absprache 90 Minuten für Estland, was Blessin etwas missfällt. Mets fühle sich aber gut und ist motiviert.
Joel Chima Fujita hat Frust wegen der Nationalmannschaft, will aber seine Emotionen im Spiel am Sonntag rauslassen. Auch Benin-Nationalspieler Hountondji ist einsatzbereit.
David Nemeth fällt weiter aus, kann mittlerweile aber ohne Krücken laufen. „Jetzt geht es ums Comeback, dauert aber noch etwas“, so Blessin.
Schlechte Nachricht für St.-Pauli-Stürmer Andreas Hountondji: Mit Benin verpasste er die WM-Qualifikation für 2026.
Nigeria gewann 4:0 und Südafrika siegte parallel, sodass Benin keine Chance mehr auf die USA-Reise hat. Hountondji wurde in der 56. Minute ausgewechselt und konnte nichts mehr ausrichten.
Parallel spielte Karol Mets mit Estland 1:1 gegen Moldawien und bleibt auf dem vierten Gruppenplatz, der wohl nicht zur WM-Teilnahme reicht.
Danel Sinani kehrte nach dem verpassten Spiel gegen Deutschland in die Nationalmannschaft Luxemburgs zurück. Gegen die Slowakei stand er in der Startelf und spielte 90 Minuten.
Die 0:2-Niederlage konnte er nicht verhindern, es war die vierte Pleite in vier Gruppenspielen.
Karol Mets feierte nach elf Monaten Verletzungspause sein Comeback. Beim 1:3 gegen Italien wurde er in der 62. Minute eingewechselt.
Vor dem Duell zwischen Connor Metcalfe und James Sands auf Nationalmannschaftsebene spielten Australien und USA gegen andere Gegner.
Australien gewann trotz Unterlegenheit 1:0 gegen Kanada, Metcalfe spielte 83 Minuten.
Sands verfolgte das 1:1 der USA gegen Ecuador von der Bank. Vielleicht debütiert er im Duell mit Metcalfe.
Gute Nachrichten aus Dänemark: Ex-Kiezkicker Simon Makienok ist zum ersten Mal Vater geworden. Er teilte dies am Samstag auf Instagram mit.
Sein Sohn Sixten wurde bereits am 6. Oktober geboren.
Der Traum von Andréas Hountondji lebt weiter: Mit Benin gewann der Stürmer das vorletzte Gruppenspiel in Ruanda mit 1:0 und verteidigte den Spitzenplatz vor Südafrika, das überraschend nur 0:0 gegen Simbabwe spielte.
Im letzten Spiel gegen Nigeria könnte Benin mit einem Punkt die WM-Teilnahme sichern, allerdings kann Nigeria mit einem Sieg noch vorbeiziehen.
Abdoulie Ceesay musste bei der 3:4-Niederlage Gambias gegen Gabun von der Bank aus zusehen.
Joel Chima Fujita stand beim 2:2 Japans gegen Paraguay fünf Minuten auf dem Feld und erlebte den späten Ausgleich mit.
Nikola Vasilj erlitt mit Bosnien-Herzegowina einen Rückschlag in der WM-Qualifikation: Gegen Zypern kassierte er in der Nachspielzeit per Elfmeter den späten 2:2-Ausgleich.
Nach einer 2:0-Führung durch Bosnien zog Österreich vorbei und führt nun mit zwei Punkten Vorsprung und einem Spiel weniger die Gruppe H an.
Arkadiusz Pyrka feierte sein Debüt in der polnischen Nationalmannschaft. Beim 1:0 gegen Neuseeland wurde er in der 73. Minute eingewechselt.
Der FC St. Pauli wurde in der Sportbranche mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.
Der Verein wurde als Vorreiter für nachhaltige Transformation gewürdigt, da Nachhaltigkeit in allen Bereichen verbindlich und strukturell verankert ist.
Besonders im Bereich Merchandising und Catering setzt der Club auf Bio-Qualität. Zudem wurde das Engagement für Inklusion, Barrierefreiheit und soziale Projekte im Stadtteil honoriert.
Die ehemalige Nationalspielerin Turid Knaak war zu Gast im Podcast „Copa TS“ von Tommi Schmitt und brachte interessante Daten hervor.
Mehrere Bundesliga-Clubs spielen laut Zahlen besser, als es die Tabellenposition vermuten lässt – darunter auch der FC St. Pauli.
Knaak bezeichnete die Kiezkicker, die seit dem letzten Bundesliga-Wochenende auf Rang zehn stehen, als „eines der besten Teams datenseitig in der Liga“. Sie spielten „unglaublich guten Fußball“ und könnten bei besserer Chancenverwertung eine sehr gute Saison spielen.
Eigentlich war für die kommende Länderspielpause ein Testspiel geplant, doch wegen zahlreicher Nationalspieler und angeschlagener Profis wurde die Partie gegen Hannover 96 abgesagt, bestätigte Trainer Blessin.
Stattdessen soll es drei intensive Trainingseinheiten an der Kollaustraße geben.
Folgende Nationalspieler fehlen:
Nach der unnötigen Niederlage in Bremen herrschte bei St. Pauli großer Frust – ebenso über die nur vier Minuten Nachspielzeit, die man für zu kurz hielt.
Sportchef Andreas Bornemann zeigte bereits während der Anzeige der Nachspielzeit seinen Unmut. Auch nach dem Spiel äußerte sich Trainer Blessin kritisch: „Mir fehlt eine einheitliche Regelung.“
Mal gebe es zehn Minuten Nachspielzeit, mal nur vier, wie am Samstag in Bremen, was nicht nachvollziehbar sei. „Das nächste Mal komme ich vielleicht mit einem Taschenrechner.“
Auch Hauke Wahl zeigte Unverständnis: „Der Schiedsrichter erklärte mir, dass die automatische Zeit schon zu kurz war. Das kann ich nicht verstehen.“
Die Nachspielzeit wurde als zu kurz empfunden, da es mehrere Verletzungen gab, die länger behandelt wurden. Der Schiedsrichter konnte es nicht zufriedenstellend erklären.
Bei der 0:1-Niederlage in Bremen fehlte Andréas Hountondji überraschend im Spielbericht. Er hatte Knieschmerzen und wurde punktiert.
Weitere Untersuchungen sind geplant, um zu entscheiden, ob er zur Nationalmannschaft reist.
Trainer Blessin zeigte sich zuversichtlich, dass es keine schwerwiegende Verletzung ist.
Sportlich hätte Oladapo Afolayan St. Pauli gegen Bremen helfen können, hatte aber disziplinarische Probleme und wurde deshalb nicht aufgewärmt.
Trainer Blessin wirkte ratlos: „Was soll ich machen?“ Afolayan war wohl zu spät zu einem Treffen erschienen. „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“
Karol Mets fehlt St. Pauli seit fast einem Jahr wegen Patellasehnenproblemen. Beim Spiel gegen Bayer Leverkusen stand er erstmals wieder im Kader, kam aber nicht zum Einsatz.
Er wurde trotzdem für die estnische Nationalmannschaft nominiert. Trainer Blessin wollte keine Vorgaben zur Einsatzzeit machen. „Es hängt davon ab, ob er am Wochenende spielt. Ich hoffe, er bekommt vor dem Italien-Spiel in der Nationalmannschaft schon Minuten.“
Die personelle Lage bei St. Pauli bleibt angespannt: Gegen Werder Bremen fehlen neben David Nemeth auch Jackson Irvine und Ricky-Jade Jones.
„Jackson steigert sein Tempo, er ist im Plan“, sagte Blessin. Ähnlich bei Jones, der in zwei Wochen zurück im Training sein soll. Dzwigala war erkältet, fährt aber mit zum Spiel.
James Sands wurde erstmals in den Kader der US-Nationalmannschaft berufen, wie Trainer Blessin verkündete.
„Das freut mich sehr, er hat viel dafür getan“, sagte Blessin. Die USA spielen am 11. Oktober gegen Ecuador und am 15. Oktober gegen Australien, wo es eventuell zum Duell zwischen Sands und Metcalfe kommt.
Gute Nachrichten für Andréas Hountondji (23): Durch eine Entscheidung der FIFA darf Benin weiter von der WM 2026 träumen.
Der Konkurrent Südafrika wurde disqualifiziert, weil er in einem Qualifikationsspiel einen nicht spielberechtigten Akteur einsetzte. Das Spiel wurde mit 3:0 für Lesotho gewertet.
Dadurch hat Benin die Tabellenführung in der Gruppe C übernommen. Es verbleiben noch zwei Spiele.
Scott Banks konnte sich am Millerntor nicht durchsetzen und wurde in die englische dritte Liga zum FC Blackpool verliehen.
Dort zeigte der 24-Jährige gute Leistungen und wurde Mitte September erstmals in der Liga von Beginn an eingesetzt. Bei diesem Spiel verletzte er sich leider, nachdem er bei St. Pauli wegen eines Kreuzbandrisses bereits lange fehlte.
Trainer Steve Bruce rechnet mit etwa vier Wochen Ausfall.
St.-Paulis Athletiktrainer Karim Rashwan erhielt vom DFB ein Innenraumverbot für ein Spiel.
Er wurde für unsportliches Verhalten bestraft, nachdem er sich im Spiel gegen Bayer Leverkusen in der Nachspielzeit heftig beim vierten Offiziellen über eine nicht gegebene Ecke beschwerte und die Rote Karte erhielt.
Die Aufstellungen vor dem Spiel St. Pauli gegen Bayer Leverkusen:
FC St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, La. Ritzka – Saliakas, Sands, Fujita, Oppie, Sinani – Hountondji, Pereira Lage
Bayer Leverkusen: Flekken – Quansah, Badé, Tapsoba – Tape, Andrich, Aleix Garcia, Grimaldo, M. Tillman, Ben Seghir – Schick
Am Samstag um 15.30 Uhr pfeift Schiedsrichter Martin Petersen das Spiel gegen Leverkusen.
Für Petersen ist es das zehnte Spiel mit St. Pauli. Die Bilanz: vier Unentschieden, zwei Niederlagen, drei Siege.
TAG24-Tipp:
Wir glauben, dass St. Pauli unter Petersen höchstens zwei Niederlagen haben wird. Mit Unterstützung des eigenen Publikums holen sie mindestens einen Punkt gegen Leverkusen.
Prognosen:
Robert: 1:1
Alice: 2:1
Oliver Kahn war zu Gast in „Inas Nacht“ und wurde in Hamburg mit der wichtigen Frage konfrontiert: HSV oder St. Pauli?
„Das ist eine gemeine Frage“, antwortete der Ex-Torwart. Er erinnerte sich an seine Zeit beim Karlsruher SC, als er im alten St.-Pauli-Stadion spielte, wo man durch eine Kneipe zum Platz musste. Die Stimmung dort beeindruckte ihn sehr, und er erzählte vom schnellsten Gegentor der Bundesliga-Geschichte, das er damals kassierte – nur zwölf Sekunden nach Anpfiff durch Dirk Zander für St. Pauli.
Generell lobte Kahn die Entwicklung des Vereins: „Was die aufgebaut haben, ist sehr stark.“
In den Trainingseinheiten nach der Niederlage in Stuttgart und der Vorbereitung auf das Spiel gegen Leverkusen zeigte sich die Mannschaft laut Trainer Blessin selbstkritisch und motiviert.
„Man hat eine richtige Reaktion gesehen“, sagte er.
Diese gilt es am Wochenende in Punkte umzusetzen. Der Umbruch bei Leverkusen und der Trainerwechsel geben St. Pauli Chancen, da die Leverkusener noch in der Findungsphase sind.
Leverkusen musste sich in Gladbach mit einem Punkt zufriedengeben.
Der FC St. Pauli gab die Vertragsverlängerung mit Abwehrmann Hauke Wahl bekannt.
Der 31-Jährige kam zur Saison 2023/24 von Holstein Kiel und wurde sofort Leistungsträger. Er trug maßgeblich zum Aufstieg und Klassenerhalt bei und bestritt bisher 77 Pflichtspiele, davon 37 in der Bundesliga.
Wahl sagte: „Es waren zwei schöne und erfolgreiche Jahre, in denen sich St. Pauli und ich weiterentwickelt haben. Für mich war immer klar, dass ich bleiben will – in meiner Heimat Hamburg Bundesligafußball zu spielen ist ein Traum.“
Die Serie hält an: Auch im zehnten Bundesliga-Jahr konnte St. Pauli am vierten Spieltag nicht gewinnen und verlor am Freitag 0:2 beim VfB Stuttgart.
In den Vorjahren erreichten die Braun-Weißen maximal einen Punkt, etwa gegen Bayer Uerdingen (1:1), den HSV (1:1) oder RB Leipzig (0:0).
Andere Spiele gegen Saarbrücken, Karlsruhe, Gladbach, Bayern oder Stuttgart gingen allesamt verloren.
Danel Sinani hatte keinen guten Tag: Er war unauffällig und musste gut 15 Minuten vor Schluss ausgewechselt werden.
Trainer Blessin erklärte: „Er bekam einen Schlag auf den Knöchel, das tat weh.“
Die Auswechslung war auch taktisch geplant, da die Offensive nicht funktionierte. Für die kommende Partie gegen Leverkusen wird Sinani wieder fit erwartet.
Andréas Hountondji blieb erstmals ohne Tor, hatte wenig Ballaktionen und wurde nach etwa einer Stunde ausgewechselt. Martijn Kaars kam für ihn.
Hountondji stellte jedoch einen neuen Geschwindigkeitsrekord für St. Pauli in der Bundesliga auf: 35,4 km/h – schneller als Philipp Treu mit 34,68 km/h.
Am Freitagabend fehlen beim VfB Stuttgart weiterhin einige Stammkräfte, darunter Jackson Irvine und Karol Mets.
Trainer Blessin erklärte, Irvine sei auf dem Weg der Besserung, Mets habe muskuläre Probleme, befinde sich aber in guter Verfassung.
Ricky-Jade Jones mache Fortschritte, sei aber noch nicht zurück. David Nemeth befinde sich in einem langwierigen Heilungsprozess.
Positiv ist, dass Hountondji trotz eingeschränkten Trainings einsatzbereit ist.
Mit sieben Punkten aus drei Spielen hat St. Pauli einen starken Saisonstart hingelegt, was auch Fachleute beeindruckt.
Christoph Kramer sagte im Podcast „Copa TS“: „St. Pauli wird lange um Europa mitspielen. Ich habe alle Spiele gesehen und bin sehr angetan.“
Der Weltmeister von 2014 lobte die starke Defensive, das hohe Pressing und das klare Spiel von hinten heraus.
Er kenne die Neuzugänge kaum, werde aber langsam warm mit den Spielern und genieße den Fußball der Kiezkicker.
Andréas Hountondji erzielte sein drittes Tor in drei Spielen, hatte im Spiel gegen Augsburg aber Probleme und wurde in der Halbzeit ausgewechselt.
Trainer Blessin erklärte, Hountondji sei nach den Länderspielen für den Benin etwas müde gewesen.
Hountondji zeigte sich unproblematisch bezüglich der Auswechslung, und der Trainer brachte mit Martijn Kaars eine weitere Offensivkraft.
Zum Spiel St. Pauli gegen Augsburg gab es eine Gedenkminute für den verstorbenen Regisseur Tarek Ehlail (†43), der bei einem Unfall ums Leben kam.
Ehlail war in der Hamburger Filmszene bekannt, sein bekanntester Film ist „Gegengerade – Niemand siegt am Millerntor“ aus 2011.
Vor dem Derby gegen den HSV lief St. Paulis Neuzugang Joel Chima Fujita barfuß über den Rasen in Richtung HSV-Fans.
Er sagte, er mache das vor jedem Spiel, außer bei schlechten Platzverhältnissen, um die Atmosphäre und die Qualität des Rasens besser zu spüren.
Mit gemischten Gefühlen starteten die restlichen Nationalspieler von St. Pauli in die Länderspielpause.
Torwart Nikola Vasilj verlor mit Bosnien-Herzegowina gegen Österreich 1:2, bleibt aber Tabellenführer mit einem Spiel Vorsprung.
Andréas Hountondji feierte mit Benin einen 4:0-Sieg über Lesotho und erzielte seinen dritten Länderspieltreffer, wodurch das Team auf Platz zwei vorrückte und von den Play-offs träumen darf.
Connor Metcalfe gewann mit Australien das zweite Spiel gegen Neuseeland mit 3:1 und spielte 86 Minuten.
Joel Chima Fujita kam gegen Mexiko nicht zum Einsatz, spielte aber gegen die USA durch, die 0:2 verloren.
Bitterer Abend für Danel Sinani: Mit Luxemburg verlor er gegen die Slowakei 0:1, traf zweimal den Pfosten und bekam wegen Gelbsperre das nächste Spiel gegen Deutschland nicht.
Arkadiusz Pyrka gewann mit Polen 3:1 gegen Finnland, stand aber nicht im Kader.
Nikola Vasilj feierte mit Bosnien-Herzegowina einen 6:0-Sieg gegen San Marino und hielt seinen Kasten sauber.
Er erlebte einen ruhigen Abend mit wenigen Paraden. Auch Andréas Hountondji spielte und wurde in der 54. Minute ausgewechselt.
Danel Sinani und Luxemburg starteten mit einer Niederlage in die WM-Qualifikation: 1:3 gegen Nordirland.
Sinani lieferte die Vorlage zum 1:1.
Arkadiusz Pyrka wurde erstmals für Polen nominiert, sah das 1:1 gegen die Niederlande aber von der Bank.
Positiv waren Connor Metcalfe und Elias Saad, der mit Tunesien 3:0 gegen Liberia gewann und sein erstes Länderspieltor erzielte.
Die DFL hat die Spieltage sechs bis zwölf terminiert. St. Pauli hat vorerst keine Topspiele, aber drei Spiele samstags um 15.30 Uhr.
Im Oktober startet die Saison für die Hamburger bei Werder Bremen.
Schlechte Nachrichten für David Nemeth: Der Verteidiger musste sich einer Operation an der linken Adduktorensehne unterziehen.
Er hatte wochenlang Probleme, weshalb der Eingriff nötig wurde. Nemeth wird auf unbestimmte Zeit ausfallen.
Die zweite DFB-Pokalrunde wurde terminiert: St. Pauli spielt am Dienstag, 28. Oktober, um 20.45 Uhr gegen Hoffenheim am Millerntor.
Nach dem 1:1 gegen Holstein Kiel äußerte sich Trainer Blessin:
„Die erste Halbzeit war richtig gut, mit viel Bewegung und gutem Offensivspiel. James Sands war sehr wichtig. In Halbzeit zwei hatten wir Probleme und liefen dem Ball hinterher. Es war ein guter Test, alle bekamen Spielzeit und niemand verletzte sich.“
Das Spiel endete 1:1, mit zahlreichen Wechseln in der zweiten Halbzeit.
Bei Kiel kam Müller zum Ausgleich, bei St. Pauli wechselten Saliakas, Kaars, Afolayan und Ritzka für Ruhr, Becker, Kaba und Stevens.
Vor dem Test gegen Holstein Kiel spielte St. Pauli mit folgender Startelf:
Voll – Dzwigala, Robatsch, La. Ritzka – Saliakas, Sands, Schmitz, Ahlstrand, Pereira Lage – Kaars, Afolayan
Kiel begann mit:
Weiner – Rosenboom, Ivezic, Johansson, Roslyng – Niehoff, Schwab, R. Wagner, Tolkin – Harres, Skrzybski
Das Spiel fand ohne Zuschauer statt, wurde aber im Livestream übertragen.
Scott Banks wurde an den FC Blackpool in die englische dritte Liga verliehen, um Spielpraxis zu sammeln.
Der Schotte war 2023 ausgeliehen und wurde 2024 fest verpflichtet, konnte aber wegen Verletzungen wenig spielen.
Sportchef Bornemann betonte die Wichtigkeit von regelmäßiger Spielzeit und sieht die Leihe als besten Schritt, da ein Einsatz in der U23 wegen seiner Staatsbürgerschaft nicht möglich ist.
Im Derby gegen den HSV (0:2) erzielte Adam Dzwigala sein erstes Bundesliga-Tor und wurde in die Kicker „Elf des Tages“ gewählt.
Er gab zu, dass ihm das viel Selbstvertrauen gibt, betonte aber Demut und fokussiert sich auf kommende Spiele.
Der Pole ist seit fünf Jahren bei St. Pauli und sieht seinen Erfolg als Erfüllung eines Traums.
Beim Training am Montag fehlten Länderspielreisende sowie Hauke Wahl, Scott Banks und Karol Mets.
Wahl und Banks trainierten im Fitnessstudio, Mets absolvierte individuelles Training mit und ohne Ball am Spielfeldrand.
Schon in der zweiten DFB-Pokalrunde muss St. Pauli gegen einen Bundesligisten ran: TSG Hoffenheim kommt am 28. oder 29. Oktober nach Hamburg.
Die Auslosung durch Felix Brych bescherte St. Pauli das Heimspiel. Bornemann freut sich, dass es zu Hause stattfindet. „Hoffenheim ist gut gestartet und wird uns fordern.“
Mit den Fans im Rücken soll der Einzug in die nächste Runde gelingen.
Die Saison ist erst zwei Spieltage alt, und schon steht die erste Länderspielpause an. Sechs St. Pauli-Spieler sind für ihre Nationalmannschaften unterwegs.
Torwart Nikola Vasilj will mit Bosnien-Herzegowina in der WM-Quali weiter punkten. Gegner sind San Marino und Österreich.
Danel Sinani und Luxemburg starten die Qualifikation mit Spielen gegen Nordirland und die Slowakei. Pyrka wurde erstmals für Polen nominiert.
Auch Andréas Hountondji kämpft mit Benin um die WM-Qualifikation gegen Simbabwe und Lesotho.
Connor Metcalfe und Joel Chima Fujita sind schon qualifiziert und spielen nur Testspiele.
Am Donnerstag war Martijn Kaars noch Zweitligaspieler, am Freitag Derbyheld. Der Neuzugang zeigte sich begeistert vom schnellen Erfolg.
Trainer Blessin erklärte, Kaars habe trotz kurzer Vorbereitungszeit gut ins Team gefunden und sei eine wichtige Verstärkung.
Nach dem Derby bekennt sich Schwede Eric Smith zwar zum Verein, möchte aber nicht über seine Zukunft sprechen – zu groß ist das Interesse von Leicester City.
Der Club lehnte erste Anfragen jedoch ab. Bornemann betonte, dass Spieler nicht zu Schlüsselzeiten verkauft werden.
Auf die Länderspielpause folgt ein Testspiel: Am 3. September trifft St. Pauli bei Holstein Kiel an, das ohne Zuschauer stattfindet, aber im Livestream gezeigt wird.
Trainer Blessin gab ein Update zu Verletzten: Irvine hat erste Schritte im Teamtraining gemacht, Mets zeigt Fortschritte, Jones befindet sich bei 80 Prozent, Nemeth fällt weiter aus.
Die Kiezkicker stehen kurz vor der Verpflichtung von Martijn Kaars vom 1. FC Magdeburg.
Der Niederländer hatte besonders in der Vorsaison mit 19 Toren überzeugt und startet aktuell mit zwei Treffern in drei Spielen.
Ein geleaktes Foto einer E-Mail zwischen St. Pauli und Magdeburg sorgte für Aufsehen, Magdeburg erstattete Anzeige wegen Verletzung von Datenschutz.
Bis zum 1. September ist das Transferfenster geöffnet. St. Pauli sucht noch Verstärkungen. Noah Weißhaupt ist immer wieder im Gespräch.
Der Flügelspieler überzeugte während seiner Leihe am Millerntor, hat bei seinem Stammverein SC Freiburg aber keine Perspektive und könnte den Klub verlassen.
Trainer Blessin erklärte, es gebe keinen Kontakt mehr, aber es könnte noch etwas passieren.
Bei Eric Smith und Oladapo Afolayan, die am Dienstag das Training frühzeitig abbrachen, gab es Entwarnung. Bei David Nemeth sieht die Lage schlechter aus.
Nemeth wird länger ausfallen. Auch Abdoulie Ceesay fehlt derzeit nach einer großen Wunde, die nach dem Spiel gegen Dortmund genäht werden musste.
Im Training bekam Eric Smith einen Schlag gegen die Wade und musste vorzeitig runter. Oladapo Afolayan verließ den Platz ohne ersichtlichen Grund.
Danel Sinani beendete das Training ebenfalls vorzeitig, vermutlich aus Belastungssteuerung.
Auch Afolayan und Pyrka setzten bei Sprints aus, stiegen aber später wieder ein.
Karol Mets absolviert ein individuelles Programm und trainiert mit Trainer Alexander Blessin am Rande des Feldes.
Unter Beobachtung von Ex-Kiezkicker Johannes Flum begann das Team die Vorbereitung auf das Derby. Einige Spieler fehlten, was auf bevorstehende Wechsel hindeuten könnte.
Nikola Vasilj baute seine beeindruckende Serie bei Elfmetern aus und hält weiterhin an der Spitze der Bundesliga-Rangliste.
Er parierte zum fünften Mal einen Strafstoß, nur einmal wurde er überwunden. Seine Quote liegt bei 83 Prozent gehaltenen Elfmetern.
Aufgrund von Verletzungen musste Trainer Blessin die Abwehr umstellen und setzte auf Ersatzspieler Adam Dzwigala, der eine solide Leistung zeigte.
Obwohl er früh Gelb sah, entschied sich Blessin, ihn lange auf dem Platz zu lassen, da er der Mannschaft viel kämpferischen Einsatz gebe.
Vor dem Spiel am Millerntor lag viel Konfetti auf dem Rasen, was den Spielern zu Beginn Probleme bereitete.
Mehrere Profis beschwerten sich, da das Konfetti an den Schuhen klebte und das Sichtfeld beeinträchtigte. Schiedsrichter Jöllenbeck ließ weiterspielen und ordnete erst zur Halbzeit die Beseitigung an.
Trainer Niko Kovac von Borussia Dortmund kritisierte die ungewöhnlichen Bedingungen.
Am ersten Spieltag fehlte David Nemeth wegen muskulärer Probleme im Training und wird gegen Dortmund ausfallen.
Trainer Blessin hat drei Kandidaten als Ersatz, eine Entscheidung fällt kurz vor Spielbeginn.
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