St.-Pauli-Blog: Ein vielversprechendes Zeichen? Kein Team hat unter seiner Leitung mehr Spiele gewonnen als St. Pauli
Hamburg – Nachdem das Duell gegen RB Leipzig abgesagt wurde, startet der FC St. Pauli am Mittwoch verspätet mit der Begegnung beim VfL Wolfsburg.
Die Schiedsrichterbesetzung lässt bereits Positives erahnen.
In unserem St.-Pauli-Blog halten wir Euch über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, mögliche Transfers sowie weitere Ereignisse am Millerntor auf dem Laufenden.
Ist das ein gutes Vorzeichen? Frank Willenborg (46) wird am Mittwochabend (18.30 Uhr) die Partie des FC St. Pauli beim VfL Wolfsburg leiten. Für die Kiezkicker ist das eine erfreuliche Nachricht.
Unter der Leitung des Realschullehrers aus Osnabrück feierten die St. Paulianer in 22 Spielen zwölf Siege, darunter auch die letzten drei Begegnungen – alle in der Aufstiegssaison 2023/24. Sieben Matches gingen verloren. Im Allgemeinen hat Willenborg Bayer Leverkusen als einzigen Klub häufiger betreut als die Braun-Weißen, die jedoch eine bessere Siegquote vorweisen können als die Werkself.
Mit dem 46-Jährigen als Unparteiischem konnten die Wolfsburger fünf von acht Partien gewinnen, drei wurden verloren.
Unterstützt wird Willenborg von Robert Wessel (40) und Eric Müller (35), während Sören Storks (37) als VAR tätig ist.
Der FC St. Pauli hat Erik Ahlstrand bis zum Saisonende an den niederländischen Erstligisten Heracles Almelo ausgeliehen. Zudem besitzt der derzeit Tabellen-17. der Eredivisie im Sommer eine Kaufoption.
Ahlstrand erhielt bei den Kiezkickern bisher wenig Einsatzzeit, obwohl ihm kontinuierlich Fortschritte bescheinigt wurden, wie Sportdirektor Andreas Bornemann (56) bestätigte. Sein Hauptproblem sei die starke Konkurrenz auf seiner Position.
Insgesamt kam Ahlstrand in zwei Jahren lediglich zu sechs kurzen Einsätzen in der Profimannschaft (41 Minuten), zeigte aber in der U23 in der Regionalliga Nord gute Leistungen. Nun erhält er zumindest bis Saisonende die Chance, sich auf höherem Niveau zu beweisen.
Die Prognosen sind derzeit nicht günstig: Aufgrund der Wetterlage ist noch unklar, ob das Heimspiel des FC St. Pauli gegen RB Leipzig am Samstag (15.30 Uhr) planmäßig stattfinden kann.
Der Verein teilte am Donnerstagmittag mit, dass man die weitere Entwicklung der Wetterbedingungen abwarten müsse, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen werden kann.
„Alle Verantwortlichen im Verein arbeiten seit Tagen an verschiedenen Szenarien, um handlungsfähig zu bleiben und stehen in ständigem Kontakt mit Fachleuten, Behörden, der DFL, Dienstleistern und weiteren Beteiligten“, erklärte ein Sprecher. Ob das Spiel stattfindet, ist also noch offen.
Mit ihm verbindet St. Pauli keine guten Erfahrungen: Schiedsrichter Florian Exner (35) wird am Samstag (15.30 Uhr) die Partie gegen RB Leipzig leiten.
Während seine Premiere als Schiedsrichter – ein 3:2-Sieg im damaligen Topspiel gegen Greuther Fürth – positiv verlief, sorgte sein zweiter Einsatz für viel Gesprächsstoff.
Exner leitete in der vergangenen Saison das Auswärtsspiel des VfB Stuttgart am Millerntor, das mit 0:1 verloren ging. Dabei schickte er zunächst Siebe Van der Heyden (27) vom Platz und zeigte in der Nachspielzeit Nikola Vasilj (30) innerhalb weniger Sekunden die Ampelkarte. Der Torhüter musste von seinen Mannschaftskameraden zurückgehalten werden, um eine Eskalation zu vermeiden.
Erik Ahlstrand (24) fand bislang beim FC St. Pauli kaum Einsatzzeiten, und auch sein guter Auftritt im Testspiel gegen Werder Bremen wird daran wohl wenig ändern.
Zwar zeigte sich Sportchef Andreas Bornemann (54) auf Anfrage von TAG24 zufrieden mit der Entwicklung des Schweden, räumte aber ein, dass man unter Umständen einem Transfer nicht im Weg stehen würde.
Genau dies scheint nun Realität zu werden: Laut dem schwedischen Blatt Expressen steht Ahlstrand kurz vor einem Wechsel zum niederländischen Erstligisten Heracles Almelo.
Bisher bestritt der 24-Jährige lediglich fünf Kurzeinsätze in der Liga und eine Partie im DFB-Pokal.
Als Reaktion auf die Verletzung von Simon Spari (23) hat der FC St. Pauli das Torwartteam mit Emil Gazdov (22) verstärkt. Der Keeper wurde vom CF Montréal bis zum Saisonende ausgeliehen, zudem sicherten sich die Kiezkicker eine Kaufoption.
„Emil ist sehr dynamisch und explosiv in seinen Bewegungen, strahlt aber zugleich Ruhe und Souveränität aus. Er antizipiert gut bei langen Bällen und scheut sich nicht, das Tor für defensive Aktionen zu verlassen. Auch im Spielaufbau agiert er ruhig und abgeklärt“, zeigte sich Trainer Alexander Blessin (52) begeistert von seinem zweiten Winter-Neuzugang.
Gazdov, der sowohl die kanadische als auch die bulgarische Staatsbürgerschaft besitzt, wurde bei den Vancouver Whitecaps ausgebildet und wechselte anschließend zum Pacific FC. Von Oktober 2020 bis Februar 2022 hütete er das Tor der U19 des 1. FC Nürnberg, ehe er zurück nach Kanada ging und sich 2025 Montréal anschloss. Zuletzt war er für ein halbes Jahr an Valour FC verliehen.
Gazdov selbst äußerte sich zu seinem Wechsel: „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung beim FC St. Pauli. Die Zeit in Hamburg möchte ich bestmöglich nutzen, um mich fußballerisch weiterzuentwickeln und möglichst viele Erfahrungen bei einem Bundesligateam zu sammeln.“
Die Entscheidung steht fest: Das Testspiel gegen Werder Bremen (15.30 Uhr) wird vor Zuschauern ausgetragen. Dennoch bietet der Verein Fans, die aufgrund der Witterung oder anderer Gründe nicht kommen können, eine Alternative an.
Diese können ihre Tickets bis 13.30 Uhr auf dem offiziellen Zweitmarkt-Portal anbieten, um sie entweder an andere Fans weiterzugeben oder eine Rückerstattung zu erhalten.
Auch ein späteres Einstellen sei noch möglich. Darüber hinaus denkt der Verein über ein Gratisticket für ein weiteres Testspiel nach.
Ein bitterer Start ins neue Jahr für Andreas Hountondji (23): Der Stürmer fällt aufgrund eines Haarrisses am linken Sprunggelenk bis auf Weiteres aus.
Der FC St. Pauli gab dies am Freitagmorgen bekannt. Die Verletzung hatte sich der 23-Jährige im letzten Auswärtsspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 am 21. Dezember zugezogen. Nach der ersten Diagnose vor Weihnachten wurde der Haarriss mittlerweile durch weitere orthopädische Untersuchungen bestätigt.
Der Transfer von Tomoya Ando (26) gilt als sicher, nun hat der FC St. Pauli einen weiteren japanischen Spieler im Blick. Laut liga-zwei.de sind mehrere Vereine am U20-Nationalspieler Shunsuke Saito interessiert, darunter neben den Kiezkickern auch die SV Elversberg und Borussia Dortmund.
Favorit soll bisher Hannover 96 sein. Die Niedersachsen pflegen eine Kooperation mit dem Zweitliga-Meister Mito HollyHock, bei dem Saito unter Vertrag steht. Der Transfer ist allerdings noch nicht besiegelt. Bei den meisten Vereinen wäre er vermutlich für die U23 vorgesehen.
In der vergangenen Saison trug der 20-jährige Mittelfeldspieler mit acht Toren in 27 Spielen maßgeblich zum Aufstieg bei.
Wird er die erste Verstärkung im Winter? Laut der „Hamburger Morgenpost“ steht der FC St. Pauli kurz vor der Verpflichtung von Tomoya Ando (26).
Der japanische Verteidiger von Avispa Fukuoka muss nur noch den obligatorischen Medizincheck absolvieren und den Vertrag unterschreiben – alles Weitere ist bereits fix.
Ando ist Nationalspieler und soll entweder ablösefrei oder für eine geringe Summe zu haben sein. Die Bekanntgabe des Transfers erfolgt jedoch erst nach dem offiziellen Start des Transferfensters am 1. Januar.
Nach dem letzten Training am vergangenen Montag genießen die Profis des FC St. Pauli ihre wohlverdiente, wenn auch kurze Weihnachtspause. Bereits am Neujahrstag geht es wieder los.
Am Folgetag besteht bei der einzigen öffentlichen Trainingseinheit die Möglichkeit, die Mannschaft zu beobachten. Beginn ist zwischen 11 und 11.30 Uhr.
Am 4. Januar (15.30 Uhr) steht das Testspiel gegen Werder Bremen an, anschließend beginnt die Vorbereitung auf das Spiel gegen RB Leipzig (10. Januar/15.30 Uhr) sechs Tage später.
Es war nicht nur bedeutend, sondern auch wunderschön: Im Kellerduell gegen den 1. FC Heidenheim erzielte Martijn Kaars (26) mit einem wuchtigen Schuss ins untere Toreck die Führung für St. Pauli.
Der Treffer wurde nun für das „Tor des Monats“ Dezember nominiert – neben neun weiteren sehr sehenswerten Treffern. Die Abstimmung findet auf der offiziellen Bundesliga-Website statt.
Den Weg zurück in die Heimat? Manolis Saliakas (29) erlebt eine schwierige Saison und stand in der Bundesliga bisher nur viermal in der Startelf des FC St. Pauli.
Wie das Portal „SDNA“ berichtet, hat AEK Athen ein Auge auf den Rechtsverteidiger geworfen. Der griechische Verein sucht einen Spieler, der sich die Position mit Lazaros Rota (28) auf der rechten Abwehrseite teilen kann.
Ein möglicher Kandidat sei Saliakas, der seit 2022 bei den Kiezkickern spielt. Möglicherweise verlässt er den Verein schon im kommenden Winter-Transferfenster, um seiner unbefriedigenden Situation in Hamburg zu entkommen.
Das Spiel gegen Mainz zeigte erneut deutlich, woran es bei St. Pauli hapert: Die Offensive fehlt es an Durchschlagskraft, was sich auch in den wenigen 13 erzielten Toren widerspiegelt.
Wie das Abendblatt berichtet, arbeitet Sportchef Andreas Bornemann (53) daher an einer spektakulären Rückholaktion von Morgan Guilavogui (27). Der Stürmer trug mit sechs Toren wesentlich zum Klassenerhalt bei, musste aber zu seinem Stammverein RC Lens zurückkehren.
St. Pauli hatte sogar die vereinbarte Kaufoption gezogen, doch Lens holte den Franzosen gegen seinen Willen zurück. Beim Tabellenführer der Ligue 1 kommt Guilavogui bislang kaum zum Einsatz.
Das Problem: Lens will den Spieler verkaufen, nicht erneut verleihen. Fraglich, ob St. Pauli eine Ablösesumme in Millionenhöhe stemmen kann oder will.
Beim enttäuschenden Spiel in Mainz wurde Martijn Kaars (26) schmerzlich vermisst. Am Montag gab der Verein ein Update zu seiner Verletzung.
Demnach hat sich der Angreifer eine leichte Muskelstrukturverletzung im Adduktorenbereich zugezogen, die durch eine MRT-Untersuchung bestätigt wurde.
Wie lange Kaars ausfällt, ist noch unklar.
Ein großer Schock: Nach etwas über einer Stunde wurde Louis Oppie (23) bei einem Freistoß für Mainz von seinem eigenen Torwart Nikola Vasilj (30) umgerissen. Beide blieben liegen und mussten behandelt werden.
Oppie verließ kurz darauf den Platz und stellte sich nach dem Spiel mit dick bandagiertem Knie den Medien. „Ich glaube, ich bin irgendwie ungünstig aufgekommen“, gestand er. Im ersten Moment habe er das durch das Adrenalin noch nicht richtig gespürt. „Es fühlte sich etwas merkwürdig in den Beinen an.“
Als ihm die Szene nochmal gezeigt wurde, musste er kurz durchatmen. „Sieht schon etwas heftig aus“, bestätigte Oppie. Zum Glück kamen beide Spieler ohne weitere Folgen aus der Situation.
Eine Hiobsbotschaft: Martijn Kaars (26) wird für das wichtige Spiel in Mainz fehlen, wie die Aufstellungen zeigen. Für ihn rückt Andréas Hountondji (23) in die Startelf.
Die Aufstellungen im Überblick:
Mainz: Batz – Kohr, Hanche-Olsen, Potulski – da Costa, Kai, Sano, Widmer, Nebel, J.-S. Lee, Amiri – Hollerbach
St. Pauli: Vasilj – Dzwigala, Wahl, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – A. Hountondji, Pereira Lage
Zum Jahresabschluss reist der FC St. Pauli zum Kellerduell nach Mainz und trifft dort auf einen bekannten Schiedsrichter: Matthias Jöllenbeck (38) leitete das Spiel.
Der Schiedsrichter war bereits beim Saisonauftakt gegen Borussia Dortmund (3:3) im Einsatz. Auch Mainz hatte schon Erfahrungen mit ihm, verlor jedoch ein Spiel in Frankfurt mit 0:1.
Die Kiezkicker müssen im wichtigen Duell gegen Schlusslicht 1. FSV Mainz 05 auf Eric Smith verzichten.
Der zentrale Verteidiger erhielt im Kellerduell gegen Heidenheim kurz vor der Halbzeitpause die Rote Karte. Das Sportgericht des DFB verhängte gegen den 28-Jährigen eine Sperre für ein Spiel.
Adam Dzwigala (30) ist beim FC St. Pauli der Mann für alle Fälle! Er musste erneut einspringen, nachdem Eric Smith (28) kurz vor der Pause vom Feld musste. Dabei zeigte sich der Pole bisher nicht zimperlich.
„Er hat auch schon mal bei der ersten Aktion Gelb oder sogar Rot bekommen. Es geht darum, die richtige Balance zu finden“, erklärte Trainer Alexander Blessin (52) mit Blick auf Dzwigalas Zweikampfstärke. „Aber dass wir ihn immer wieder bringen können, hat er schon oft unter Beweis gestellt.“
Vor dem 2:0 überzeugte Dzwigala mit entschlossenem Einsatz und eroberte den Ball. Aus Sicht der Heidenheimer war das Foul umstritten, doch Schiedsrichter Sören Storks (37) entschied auf Weiterspielen.
Auch Hauke Wahl (30) lobte den Polen: „Auf Adam ist immer Verlass. Du kannst ihn nachts um drei Uhr wecken, er steht sofort bereit und gibt im Training stets Vollgas.“
Dzwigala gilt als Paradebeispiel für Professionalität und sei das Gegenteil eines „Stinkstiefels“, so Wahl. Genau deshalb ist er so wichtig für St. Pauli.
Wenn ein Spieler eingewechselt wird und kurz darauf wieder ausgewechselt, gilt das meist als höchste Strafe. Bei Ricky-Jade Jones (23) war das anders.
Der Angreifer kam in der 75. Minute für Doppel-Torschütze Martijn Kaars (26) ins Spiel, wurde in der Nachspielzeit für Connor Metcalfe (26) ausgewechselt und griff sich dabei mehrmals an den rechten hinteren Oberschenkel. „Er hat einen Schlag abbekommen“, erklärte Trainer Alexander Blessin (52).
„Ob es nur der Schlag war oder ob er sich dabei gezerrt hat, weiß ich nicht“, fügte er hinzu.
Ein klares Signal: Alexander Blessin vertraut gegen Heidenheim erneut auf dieselbe Startelf wie zuletzt. Es gibt keine Veränderungen in der Anfangsformation der Kiezkicker.
So beginnen die Braun-Weißen: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage
Eine überraschende Nachricht: Andréas Hountondji (23) verzichtet freiwillig auf die Teilnahme am Africa Cup, teilte der Verband von Benin mit. Eigentlich war er für das Turnier nominiert, doch verletzt zog er einen Schlussstrich.
Trainer Alexander Blessin (52) zeigte sich überrascht von der Entscheidung. „Er hat uns informiert und alles mit dem Verband geklärt“, berichtete er. Aufgrund der wiederkehrenden Verletzungen zeigte sich der Coach erleichtert: „Man muss auch mal daran denken, den Spieler wieder gesund zu bekommen.“
Wie sich die Absage auf Hountondjis Zukunft in der Nationalmannschaft auswirkt, ist noch offen. „Ich glaube, er liebt sein Land und möchte unbedingt für sein Heimatland spielen“, sagte Blessin und wusste, dass nicht jeder seine Entscheidung gutheißen wird.
Der Angreifer wird, wenn er fit ist, in diesem Jahr noch gegen Mainz und vor allem in den ersten Spielen des neuen Jahres zur Verfügung stehen – Spiele, für die der Klub ursprünglich nicht mit ihm geplant hatte.
Nach der Auslosung am Sonntag steht nun auch das Datum für das DFB-Pokal-Viertelfinale bei Bayer Leverkusen fest. Der FC St. Pauli trifft am 3. Februar um 20.45 Uhr auf die Werkself und kämpft um den Einzug ins Halbfinale.
Eineinhalb Wochen später folgt dann ein weiteres Bundesliga-Duell, dessen genauer Termin noch festgelegt wird.
Zwei Tage vor dem Spiel gegen den 1. FC Heidenheim steht fest, wer die Partie pfeifen wird: Schiedsrichter Sören Storks (37) wird das Kellerduell am Millerntor leiten.
In dieser Saison leitete er bereits das Auswärtsspiel von St. Pauli bei Werder Bremen (0:1). Die Bilanz unter seiner Leitung: zwei Siege, ein Unentschieden und vier Niederlagen.
Bei Heidenheim sieht die Bilanz ähnlich aus. Storks hat für den FCH die zweitmeisten Einsätze seiner Karriere: drei Siege, zwei Unentschieden und acht Niederlagen.
Friedhelm Funkel (71) brachte dem FC St. Pauli kein Glück. Der Ex-Trainer zog Bayer Leverkusen als Gegner, das Spiel wird beim Meister von 2023 ausgetragen.
Der genaue Termin für das Viertelfinale steht noch nicht fest, mögliche Daten sind der 3. oder 4. sowie der 10. oder 11. Februar 2026. Falls das Spiel in der zweiten Pokalwoche angesetzt wird, treffen beide Teams innerhalb weniger Tage zweimal aufeinander – zwischen dem 13. und 15. Februar findet nämlich das Liga-Rückspiel in der BayArena statt.
„Funkel hätte uns einen etwas leichteren Gegner wünschen können. Trotzdem werden wir alles geben, um ins Halbfinale einzuziehen. Als Favorit reisen wir aber wohl nicht nach Leverkusen“, sagte Trainer Alexander Blessin (52).
Sportchef Andreas Bornemann (53) gab offen zu, dass man sich ein Heimspiel gewünscht hätte. „Aber wir akzeptieren die Auslosung so, wie sie ist. Gegen die großen Bundesliga-Clubs haben wir bereits starke Auftritte gezeigt.“
Eine kleine Überraschung: Beim 1:1 in Köln musste Hauke Wahl (31) zur Halbzeit ausgewechselt werden – der Grund war zunächst unbekannt.
Trainer Alexander Blessin (52) erklärte nach dem Spiel: „Es war fraglich, ob er überhaupt spielen kann. Er hat sich die letzten zwei Tage sehr schlecht gefühlt.“ Trotz eines starken Infekts hatte Wahl für die Mannschaft aufgelaufen.
„Unter normalen Umständen hätte man darauf verzichtet“, gab der Trainer zu. „Er wollte der Mannschaft helfen, hat es versucht, aber nach 35 Minuten gemerkt, dass es nicht mehr geht.“ Ob es sich um einen Magen-Darm-Infekt oder etwas anderes handelt, ist noch unklar.
Never change a winning team: Rund eine Stunde vor Anpfiff gab der FC St. Pauli seine Startelf für das Auswärtsspiel in Köln bekannt – Coach Alexander Blessin vertraut erneut der gleichen Elf wie beim Pokalsieg in Gladbach.
So beginnt die Mannschaft: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage
Am Sonntag (19.15 Uhr) wird im Dortmunder Fußballmuseum das Viertelfinale im DFB-Pokal ausgelost. Der FC St. Pauli ist noch dabei und kann auf folgende Gegner treffen:
Die Ziehung übernimmt der ehemalige Bundesligaspieler und Trainer Friedhelm Funkel (71).
Wie im Vorjahr wird das Viertelfinale in zwei Runden aufgeteilt und an den Terminen 3. und 4. sowie 10. und 11. Februar 2026 ausgetragen.
Das Spiel beim 1. FC Köln wird von Schiedsrichter Tobias Reichel (40) geleitet. Unter seiner Leitung hat der FC St. Pauli bisher eine schlechte Bilanz.
Reichel pfiff bereits acht Partien der Kiezkicker, von denen nur zwei gewonnen wurden. Die letzten drei Begegnungen unter seiner Leitung endeten jeweils unentschieden.
Assistenten sind Christian Bandurski und Marcel Unger, VAR ist Johann Pfeifer.
Am Samstag trifft der FC St. Pauli auf den 1. FC Köln und somit auf deren Trainer Lukas Kwasniok (44), der trotz des Tabellenplatzes 17 von der Spielweise der Kiezkicker angetan ist.
„Ich sehe St. Pauli fußballerisch unter den sechs bis acht besten Teams der Bundesliga“, sagte der 44-Jährige. „Ich war beim Pokalspiel in Mönchengladbach live dabei. Es war spielerisch ein Genuss, ihnen zuzusehen.“
Trotz der Niederlagenserie spielen sie mutig weiter, was den Trainer beeindruckt. „Sie haben eine Achse erfahrener Spieler. Wir sollten das Spiel als Underdog angehen“, warnte Kwasniok.
Kurz nach seinem Tor gegen Bayern musste Andréas Hountondji (23) verletzt ausgewechselt werden und wird auch gegen Köln fehlen.
„Es handelt sich um eine leichte muskuläre Verletzung ohne starke Einblutung“, erklärte Trainer Alexander Blessin (52). Obwohl Hountondji bereits wieder läuft, wird er wohl nicht einsatzfähig sein. „Wir hoffen, dass er gegen Heidenheim wieder dabei ist.“
Diese Partie könnte Hountondjis letztes Spiel vor der Afrika-Cup-Teilnahme sein. Er wurde für Benin nominiert, die Abstellung beginnt am 15. Dezember, wodurch er das letzte Spiel gegen Mainz (21. Dezember) verpassen würde.
„Wir stehen im Austausch mit dem Nationaltrainer Gernot Rohr und klären die Details der Abstellung“, sagte Blessin. Benin startet am 23. Dezember mit dem Gruppenspiel gegen DR Kongo.
Die Aufstellungen für das DFB-Pokal-Achtelfinale Borussia Mönchengladbach gegen FC St. Pauli stehen fest:
Gladbach: Nicolas – Scally, Elvedi, Diks – Machino, Ullrich – Engelhardt – Stöger, Reyna – Honorat, Tabakovic
St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie – Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage
Der FC St. Pauli muss in den kommenden Monaten auf seinen drittplatzierten Torwart Simon Spari (23) verzichten. Er hat sich am rechten Sprunggelenk verletzt und musste operiert werden.
Der Verein teilte mit, dass der Österreicher sich im Training eine Ruptur des Syndesmosebandes zugezogen hat. Die Operation soll dem Gelenk künftig mehr Stabilität verleihen.
In der zweiten DFB-Pokalrunde avancierte Ben Voll (24) zum Helden, doch im Achtelfinale gegen Gladbach wird Nikola Vasilj (30) im Tor stehen.
Trainer Alexander Blessin (52) erklärte: „Wir haben uns entschieden, dass Niko im Tor bleibt, obwohl Ben es absolut verdient hätte.“
„Es tut mir leid für Ben, er ist ein großartiger Mensch und Torhüter. Die Zukunft gehört ihm, das ist klar. Aber aufgrund unserer aktuellen Situation haben wir uns so entschieden.“
Ein deutliches Zeichen an Hamburgs Innensenator Andy Grote (57): Vor der kommenden Innenministerkonferenz, bei der Fanrechte stark eingeschränkt werden könnten, wurde der Politiker von Münchner Ultras heftig kritisiert.
Während des Spiels von St. Pauli beim FC Bayern zeigten die Ultras Plakate, darunter eine große Karikatur, auf der ein übergroßer Schlagstock aus Grotes Hose ragt, begleitet von Fans, Überwachungskameras und einem Polizisten.
Auf einem weiteren Banner hieß es: „Grote schwingt wieder seinen Unverhältnismäßigkeitspimmel“ – eine Anspielung auf den „Pimmel-Gate“-Vorfall 2021. Damals hatte Grote auf Twitter (jetzt X) eine beleidigende Nachricht zum Strafantrag gemacht, was zu einer Hausdurchsuchung führte.
Der SPD-Politiker gilt bei der IMK als strenger Befürworter von Stadionverschärfungen, was bei den Fans auf wenig Gegenliebe stößt.
Diese Mannschaft soll vor allem ein Debakel verhindern: Gut eine Stunde vor Anpfiff gab der FC St. Pauli seine Startelf gegen Bayern bekannt.
Im Vergleich zum Spiel gegen Union Berlin gibt es eine Änderung – Lars Ritzka ersetzt Louis Oppie (Bank). Oladapo Afolayan schaffte es erneut nicht in den Kader.
Startelf FC St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, La. Ritzka, Fujita, Irvine – A. Hountondji, Pereira Lage
Wie geht es bei Oladapo Afolayan (28) weiter? Der Offensivspieler fehlte zuletzt aus „sportlichen Gründen“. Kehrt er gegen Bayern zurück?
Trainer Alexander Blessin (52) deutete an, dass alle Spieler im Team ehrgeizig seien. Das lässt vermuten, dass auch der Engländer im Training die richtige Reaktion gezeigt hat.
Zudem kündigte der Coach harte Entscheidungen an – zumal Arkadiusz Pyrka (23), Manolis Saliakas (29) und Adam Dzwigala (30) einsatzbereit sind.
Eigentlich ist Nikola Vasilj der Retter in der Not, doch in den letzten Spielen unterliefen ihm einige Fehler. Der Torwart übernimmt jedoch die Verantwortung.
„Die Fehler passieren in einer entscheidenden Phase. Es ist nicht immer leicht, damit umzugehen“, gestand er. Dennoch wolle er das Vergangene abhaken, nach vorne blicken und der Mannschaft helfen, die Negativserie nach acht Niederlagen zu beenden.
„In den letzten beiden Spielen habe ich Fortschritte gesehen. Wir haben genug Qualität, um aus der Situation herauszukommen. Die Tabelle zeigt, dass noch alles offen ist. Wir müssen positiv bleiben und weitermachen, an das zu glauben, was wir letztes Jahr erreicht haben.“
Er selbst habe eine solche Niederlagenserie noch nie erlebt. „Man fragt sich oft, warum wir in den ersten drei Spielen so gut waren und dann was passiert ist. Im Fußball kann man nicht alles erklären.“
Das tut weh: Der DFB hat den FC St. Pauli wegen massiver Pyrotechnik seiner Fans beim 2:0-Derbysieg gegen den HSV mit einer Geldstrafe von 125.600 Euro belegt.
Das Sportgericht wertete das als „unsportliches Verhalten“. Von der Summe kann der Verein 41.000 Euro für sicherheitstechnische oder präventive Maßnahmen nutzen. Diese Ausgaben müssen bis zum 30. Juni 2026 nachgewiesen werden.
Erfolg für Carlo Boukhalfa (26)! Der ehemalige Kiezkicker erzielte am Sonntag per Elfmeter in der 89. Minute den 1:0-Sieg für den FC St. Gallen gegen Lausanne-Sport. Die Espen bleiben damit Dritter.
Boukhalfa erzielte in seinem 13. Spiel bereits sechs Saisontore. Für St. Pauli hatte er in drei Jahren nur vier Treffer in 56 Einsätzen erzielt.
Erfreulich zudem: Lukas Daschner (27) absolvierte nach seiner Verletzung sein zweites Spiel und wurde in der 41. Minute eingewechselt.
Gegen Union Berlin kehrte Kapitän Jackson Irvine nach langer Verletzungspause erstmals in die Startelf zurück, konnte eine Niederlage der Kiezkicker aber nicht verhindern.
„Ein Unentschieden wäre verdient gewesen“, analysierte der Australier nach der 0:1-Pleite. „Wir hatten etwas Pech, es lief einfach nicht gut. Uns fehlten Selbstvertrauen, Glaube und vielleicht auch ein wenig Glück.“
Beim Gegentreffer stand er zu weit weg vom Schützen Rani Khedira, der viel zu frei stand, als nach einem Einwurf der Ball den Weg ins Tor fand.
Dennoch wolle man sich nun nicht auf die Vergangenheit konzentrieren, sondern nach vorne schauen, so der Kapitän. „Wir müssen weiter an uns glauben, uns gegenseitig motivieren. Was passiert ist, ist geschehen, nächste Woche haben wir wieder die Chance, ein Spiel zu gewinnen.“
Die Aufstellungen für FC St. Pauli gegen Union Berlin sind veröffentlicht. Kapitän Jackson Irvine (32) kehrt nach langer Verletzung zurück in die Startelf.
Aufstellung FC St. Pauli: Vasilj – Mats – Wahl – Sands – Irvine (C) – Smith – Pyrka – Fujita – Oppie – Hountondji – Pereira Lage
Aufstellung Union Berlin: Ronnow – Leite – Doekhi – Kemlein – Burke – Khedira – Ansah – Querfeld – Rothe – Illic – Trimmel (C)
Tobias Stieler wird Schiedsrichter bei der wichtigen Partie für FC St. Pauli am Sonntagabend (17.30 Uhr).
Der erfahrene Referee leitete bisher fünf Spiele der Kiezkicker (2 Siege, 1 Remis, 2 Niederlagen). Lange lebte er in Hamburg, ist inzwischen aber nach Sölden in der Nähe von Freiburg gezogen.
Deshalb hat sich seine Ansetzung verschoben: Er darf wieder Spiele von St. Pauli und Hamburger SV pfeifen, aber nicht mehr die des zweiten Hamburger Vereins unter Julian Schuster. Nach seinem Einsatz im Spiel gegen Dortmund im März wird die Partie gegen Union das zweite nach seinem Wegzug sein.
Das letzte Spiel unter seiner Leitung verloren die Braun-Weißen mit 0:2.
Nikola Vasilj (29) kehrte mit gemischten Gefühlen von der Länderspielreise zurück. Mit Bosnien-Herzegowina verpasste er durch einen späten Gegentreffer knapp die direkte WM-Qualifikation.
Das Team hat nun noch zwei Spiele im März. Im Play-off-Halbfinale trifft Bosnien auf Wales, der Gewinner spielt gegen den Sieger aus Italien und Nordirland, wie die Auslosung ergab.
Nach und nach kommen die Nationalspieler des FC St. Pauli wieder ins Training zurück. Abdoulie Ceesay (21) war mit einem Doppelpack für Gambia besonders gut gelaunt.
Das blieb auch seinen Teamkollegen nicht verborgen, wie ein Instagram-Video zeigt. Zuerst begrüßte Nikola Vasilj (29) den zurückgekehrten Ceesay und lobte ihn für seine Entwicklung.
Kurz darauf kam auch Danel Sinani (28) zurück und gratulierte. Ceesay fragte, warum Sinani nicht auf seinen Anruf reagiert habe. Die Antwort: „Der nervt mich alle fünf Minuten.“
Neben Vasilj, der in der WM-Quali einen Schock erlebte, waren sechs weitere Kiezkicker für ihre Nationalteams im Einsatz.
Connor Metcalfe und Jackson Irvine erlebten eine Enttäuschung: Australien verlor gegen Kolumbien mit 0:3, beide wurden vorzeitig ausgewechselt.
Karol Mets wurde beim 4:2-Sieg Estlands auf Zypern in der 80. Minute eingewechselt. Joel Chima Fujita kam beim 3:0-Sieg Japans gegen Bolivien in der 77. Minute aufs Feld.
Abdoulie Ceesay glänzte beim 2:2 zwischen Gambia und Kuwait mit einem Doppelpack. Andreas Hountondji verlor mit Benin 0:3 gegen Burkina Faso.
Nikola Vasilj und Bosnien-Herzegowina haben die direkte WM-Qualifikation verpasst. Im dramatischen Gruppenfinale kam Bosnien in Österreich nur zu einem 1:1.
Nach der frühen Führung durch Gladbach-Stürmer Haris Tabakovic (12.) hielt Vasilj lange die Null, ehe Michael Gregoritsch (77.) den Ausgleich erzielte und Österreich den Gruppensieg sicherte. Bosnien muss nun über die Play-offs gehen.
Für Danel Sinani und Luxemburg endete die WM-Quali ernüchternd. Auch das letzte Gruppenspiel in Nordirland ging mit 0:1 verloren.
Luxemburg blieb punktlos und belegte den letzten Platz in der Gruppe der DFB-Elf. Die Leistungen des Teams spiegelten das Ergebnis jedoch nicht wider.
Traurige Nachrichten aus der Ukraine: Der ehemalige Bundesliga-Profi Andriy Polunin ist am Samstag während eines Benefizspiels in seiner Heimat plötzlich verstorben.
Der Mittelfeldspieler kollabierte während eines Spiels für Veteranen und starb trotz ärztlicher Hilfe. Polunin spielte in Deutschland für den 1. FC Nürnberg, FC St. Pauli und Rot-Weiß Essen. Zuletzt war er Scout für Metalist 1925 Charkiw.
Nach zuletzt schwachen Auftritten konnte Torwart Nikola Vasilj (29) bei der Nationalmannschaft wieder Selbstvertrauen tanken. Mit Bosnien-Herzegowina gewann er in der WM-Quali mit 3:1 gegen Rumänien.
Vasilj zeigte einige starke Paraden und darf weiter von der WM-Teilnahme träumen: Am Dienstag steht das entscheidende Duell gegen Tabellenführer Österreich an. Die Play-offs hat Bosnien bereits erreicht, ein Sieg würde die direkte Qualifikation bedeuten.
Außer Vasilj waren auch Jackson Irvine (32) und Connor Metcalfe (26) mit Australien im Einsatz. Das Testspiel gegen Venezuela ging mit 0:1 verloren. Metcalfe spielte 66 Minuten, Irvine kam in der 78. Minute.
Der amtierende Präsident Oke Göttlich wurde mit 93,5 Prozent wiedergewählt.
Er hatte keine Gegenkandidaten. 894 von fast 1.000 stimmberechtigten Mitgliedern votierten für den Präsidenten, der seit 2014 an der Spitze steht und nun seine vierte und letzte Amtszeit antritt.
Göttlich konkretisierte die langfristigen Pläne zum Ausbau des Millerntor-Stadions. Ziel seien 40.000 bis 50.000 Plätze.
Für Danel Sinani ist das ein Karriere-Highlight: Der Kiezkicker steht in der Startelf der luxemburgischen Nationalmannschaft gegen Deutschland.
Das Hinspiel hatte er aufgrund einer Gelbsperre verpasst.
Karol Mets hatte am Donnerstagabend in Norwegen nichts zu holen. Estland verlor mit 1:4 gegen Norwegen. Superstar Erling Haaland und Ex-RB-Leipzig-Angreifer Alexander Sørloth trafen jeweils doppelt. Robi Saarma gelang noch der Ehrentreffer.
Joel Chima Fujita hatte mit Japan mehr Erfolg. Beim 2:0-Testspielsieg gegen Ghana wurde er in der 68. Minute eingewechselt.
In der Länderspielpause verzichtet der FC St. Pauli auf ein Testspiel, in der Winterpause sieht das anders aus.
Am 4. Januar (15.30 Uhr) treffen die Kiezkicker am Millerntor auf Werder Bremen zum Generalprobe-Spiel vor dem Start gegen RB Leipzig.
In der kommenden Länderspielpause sind acht St.-Pauli-Spieler für ihre Nationalmannschaften im Einsatz, darunter WM-Qualifikationsspiele und Freundschaftsspiele.
Übersicht:
Jackson Irvine und Connor Metcalfe: Testspiele für Australien gegen Venezuela (15. November, 2 Uhr) und Kolumbien (19. November, 2 Uhr)
Karol Mets: WM-Quali für Estland gegen Norwegen (13. November, 18 Uhr) und Testspiel gegen Zypern (18. November, 19 Uhr)
Joel Chima Fujita: Testspiele für Japan gegen Ghana (14. November, 11:20 Uhr) und Bolivien (18. November, 11:15 Uhr)
Abdoulie Ceesay: Testspiel für Gambia gegen Kuwait (18. November)
Andréas Hountondji: Testspiel für Benin gegen Burkina Faso (18. November)
Danel Sinani: WM-Quali für Luxemburg gegen Deutschland (14. November, 20:45 Uhr) und Nordirland (17. November, 20:45 Uhr)
Nikola Vasilj: WM-Quali für Bosnien-Herzegowina gegen Rumänien (15. November, 20:45 Uhr) und Österreich (18. November, 20:45 Uhr)
Wie üblich werden die Aufstellungen eine Stunde vor Anpfiff veröffentlicht. Beide Teams werden mit folgender Elf starten:
SC Freiburg: Atubolu – Treu, Ginter, Lienhart, Günter – M. Eggestein, Manzambi, Beste, Y. Suzuki, Grifo – Adamu
FC St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Fujita, Oppie, Metcalfe – Kaars, Pereira Lage
Bei den Kiezkickern rücken Pyrka, Metcalfe und Kaars für Saliakas (Adduktorenverletzung), Sinani und Afolayan (beide Bank) in die Startelf.
Vor dem Auswärtsspiel am Sonntag hat der FC St. Pauli mit personellen Sorgen zu kämpfen. Neben David Nemeth wird auch Adam Dzwigala weiterhin ausfallen.
„Er hat muskuläre Probleme im seitlichen Bauchmuskel. Anfangs war es schmerzhaft, aber jetzt kann er sich wieder bewegen. Wie lange er fehlt, ist unklar“, erklärte Trainer Alexander Blessin.
Auch bei Manolis Saliakas gibt es noch Unsicherheiten. „Wir müssen abwarten, wie es bei ihm aussieht.“
Positiv entwickelt sich die Rückkehr von Ricky-Jade Jones, der sein Reha-Programm absolviert. „Wir geben ihm noch die Länderspielpause. Ich bin zuversichtlich, dass er spätestens danach wieder im Training ist.“
Entwarnung gab es bei Adam Dzwigala, der zwar leicht angeschlagen war, aber definitiv mit zur Reise an die Weser fährt.
Der FC St. Pauli freut sich über einen weiteren Nationalspieler: James Sands wurde erstmals in den Kader der USA berufen, wie Trainer Alexander Blessin am Donnerstag mitteilte.
„Das freut mich sehr, weil er hart gearbeitet hat“, sagte der Coach. „Das ist eine Belohnung für seine Arbeit. Ich hätte sonst auch Mauricio Pochettino angerufen, aber das war nicht nötig. Er hat es selbst erkannt.“
Die USA bestreiten zwei Länderspiele, am 11. Oktober gegen Ecuador (2.30 Uhr MEZ) und am 15. Oktober gegen Australien (3 Uhr MEZ). Möglicherweise kommt es zum Aufeinandertreffen von Sands und Connor Metcalfe.
Gute Nachrichten für Andréas Hountondji (23): Der Stürmer darf mit Benin weiter von der WM 2026 träumen.
Die FIFA sanktionierte Südafrika wegen des Einsatzes eines nicht spielberechtigten Akteurs im Qualifikationsspiel gegen Lesotho im März. Das Spiel, das Südafrika 2:0 gewann, wurde nun mit 3:0 für Lesotho gewertet.
Durch die Wertung verlor Südafrika die Tabellenführung in Gruppe C an Benin und Hountondji. Es verbleiben zwei Spieltage.
Am Millerntor konnte Scott Banks noch nicht durchstarten. Um Spielpraxis zu sammeln, wurde er an den englischen Drittligisten FC Blackpool verliehen.
Dort überzeugte der 24-Jährige, der 2023 zunächst ausgeliehen und 2024 fest von Crystal Palace verpflichtet wurde. Verletzungen und starke Konkurrenz hatten ihn bei St. Pauli bislang eingeschränkt.
Bei Blackpool erzielte er im Pokal einen Doppelpack und stand Mitte September erstmals in der Liga in der Startelf. Bei diesem Einsatz verletzte er sich allerdings, was voraussichtlich eine Ausfallzeit von rund vier Wochen bedeutet.
FC St. Paulis Athletiktrainer Karim Rashwan erhielt vom DFB ein Innenraumverbot für ein Bundesligaspiel.
Dem 42-Jährigen wurde unsportliches Verhalten vorgeworfen. Im Spiel gegen Bayer Leverkusen (1:2) beschwerte er sich in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit heftig beim vierten Offiziellen über eine nicht gewährte Ecke. Schiedsrichter Martin Pedersen zeigte ihm daraufhin die Rote Karte.
Die folgenden Aufstellungen treffen aufeinander:
FC St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, La. Ritzka – Saliakas, Sands, Fujita, Oppie, Sinani – Hountondji, Pereira Lage
Leverkusen: Flekken – Quansah, Badé, Tapsoba – Tape, Andrich, Aleix Garcia, Grimaldo, M. Tillman, Ben Seghir – Schick
Um 15.30 Uhr ertönt der Anpfiff am heimischen Millerntor. Schiedsrichter Martin Petersen leitet das Spiel gegen die Werkself am Samstagnachmittag.
Für Petersen und den FC St. Pauli ist dieses Spiel ein kleines Jubiläum: Der Stuttgarter pfeift zum zehnten Mal ein Spiel der Hamburger.
Die Bilanz spricht eher für den FCSP: In neun Partien unter Petersen gab es vier Unentschieden, zwei Siege für den Gegner und drei Erfolge für St. Pauli.
TAG24-Tipp:
Die Hamburger Redaktion glaubt, dass die Niederlagen unter Petersen auf zwei begrenzt bleiben. Die Kiezkicker zeigen eine starke Leistung und holen mit der Unterstützung des heimischen Publikums mindestens einen Punkt gegen Leverkusen.
Robert: 1:1
Alice: 2:1
Am Donnerstagabend war Oliver Kahn zu Gast in der Kult-Talkshow „Inas Nacht“. Dort wurde ihm die für Hamburg entscheidende Frage gestellt: HSV oder St. Pauli?
„Das ist eine gemeine Frage“, antwortete der Torwart-Titan und erinnerte sich an seine eigenen Erfahrungen. „Als wir noch im alten Stadion gegen St. Pauli spielten, musste man sich in einer winzigen Kabine umziehen und dann durch eine Kneipe auf den Platz gehen. Das hatte schon etwas Besonderes.“
Auch die Atmosphäre beeindruckte Kahn. „Da ging die Post ab, und ich habe dort das schnellste Gegentor der Bundesliga-Geschichte kassiert“, berichtete er. Am 12. April 1992 erzielte Dirk Zander nach zwölf Sekunden für St. Pauli. „Man stand noch nicht mal im Tor, und es stand 1:0 für St. Pauli.“
Generell lobte der ehemalige Bayern-Keeper die Entwicklung des Vereins. „Was die aufgebaut haben, ist wirklich beeindruckend.“
Nach der Niederlage in Stuttgart und nun in der Vorbereitung auf das Spiel gegen Bayer Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr/Sky) zeigte sich die Mannschaft laut Trainer Alexander Blessin (52) selbstkritisch und motiviert, es besser zu machen.
„Im Training war die richtige Reaktion zu sehen“, sagte Blessin. Gegen Leverkusen sieht er durch den Umbruch im Sommer und den Trainerwechsel nach zwei Spieltagen Chancen: „Sie sind sicherlich noch in der Findungsphase, das war gegen Gladbach zu sehen.“
„Das ist für uns eine Möglichkeit, da noch nicht alles eingespielt ist.“
Gegen Borussia Mönchengladbach mussten die Leverkusener sich mit einem Unentschieden begnügen.
Das ist ein wichtiges Signal: Der FC St. Pauli hat den Vertrag mit Verteidiger Hauke Wahl verlängert. Dies gab der Verein am Montag bekannt.
Der 31-jährige Hamburger wechselte zur Saison 2023/24 von Holstein Kiel ans Millerntor und etablierte sich schnell als Leistungsträger. Wahl war maßgeblich am Aufstieg und Klassenerhalt beteiligt und absolvierte bislang 77 Pflichtspiele, davon 37 in der Bundesliga.
„Die letzten zwei Jahre waren sehr schön und erfolgreich. Sowohl der FC St. Pauli als auch ich haben uns weiterentwickelt. Es war für mich immer klar, länger zu bleiben. Was kann man sich mehr wünschen, als in der Heimat Hamburg mit diesem Verein Bundesliga zu spielen? Ich werde alles tun, um weiterhin erstklassig zu bleiben“, erklärte Wahl.
Die Serie hält an: Auch im zehnten Bundesliga-Jahr blieb St. Pauli am vierten Spieltag sieglos. Am Freitag unterlagen die Kiezkicker beim VfB Stuttgart mit 0:2.
In den Vorjahren konnten die Braun-Weißen maximal einen Punkt einfahren – etwa gegen Bayer Uerdingen (1990/91, 1:1), den HSV (2010/11, 1:1) und RB Leipzig (2024/25, 0:0).
Anders sah es gegen Saarbrücken (1977/78, 0:4), den KSC (1988/89, 1:3; 1996/97, 0:4), Gladbach (1989/90, 1:4), Bayern (2001/02, 0:2) und den VfB aus. Alle Spiele gingen verloren.
Danel Sinani hatte keinen guten Tag. Der Zehner war weniger auffällig als zuvor und musste rund 15 Minuten vor Schluss nach einem Zweikampf ausgewechselt werden.
„Er bekam einen Schlag auf den Knöchel, das tat weh“, erklärte Alexander Blessin. Sinani wurde behandelt, humpelte anschließend vom Feld und zeigte an, dass er nicht mehr weiterspielen konnte.
Die Auswechslung wäre vermutlich ohnehin erfolgt, da die Offensive nicht gut funktionierte. „Wir haben uns sehr schlecht bewegt, deshalb hatten wir vorher schon überlegt, etwas zu ändern“, sagte Blessin. Gegen Bayer Leverkusen sollte Sinani aber wieder spielen können.
Nach drei Toren in drei Spielen blieb Andréas Hountondji am Freitag erstmals ohne Treffer. Er kam schwer ins Spiel und hatte kaum Aktionen.
Nach rund 60 Minuten wurde er ausgewechselt, für ihn kam Martijn Kaars. Zuvor stellte Hountondji einen neuen Rekord auf: Mit 35,4 km/h war er der bisher schnellste Kiezkicker in der Bundesliga.
Den alten Rekord hielt Philipp Treu (34,68 km/h).
Am Freitagabend beim VfB Stuttgart fehlen dem FC St. Pauli zahlreiche Spieler. Trainer Alexander Blessin bestätigte, dass Jackson Irvine mit muskulären Problemen definitiv nicht dabei sein wird. Gleiches gilt für Karol Mets, der sich aber auf einem guten Weg befindet, und Abdoulie Ceesay, der erst zwei Trainingseinheiten absolvieren konnte.
Ricky-Jade Jones macht Fortschritte. „Der Ball kommt jetzt dazu, es sieht gut aus“, so Blessin. Bei David Nemeth sprach er von einem langen Genesungsprozess.
Andréas Hountondji konnte am Dienstag nur eingeschränkt trainieren, steht aber zur Verfügung.
Mit sieben Punkten aus drei Spielen hat der FC St. Pauli einen starken Saisonstart hingelegt. Das beeindruckt auch Experten. „St. Pauli wird lange um Europa mitspielen“, sagte Christoph Kramer im Podcast „Copa TS“.
Der Weltmeister von 2014 lobte den abwechslungsreichen Fußball der Kiezkicker: „Sie verteidigen gut, pressen hoch und spielen von hinten heraus mit klaren Abläufen. Es macht großen Spaß, ihnen zuzusehen.“
Kramer hat alle drei Spiele des Tabellenvierten gesehen und findet: „Das ist richtig gut!“ Die Neuzugänge seien gut eingekauft, auch wenn er die Namen zunächst kaum kannte. „Jetzt werde ich warm mit den Spielern. Es macht einfach Spaß zuzugucken.“
Drittes Spiel, drittes Tor: Noch nie erzielte ein Stürmer bei St. Pauli eine solche Serie wie Andréas Hountondji. Gegen Augsburg hatte er jedoch Schwierigkeiten, traf oft falsche Entscheidungen und verschoss einen Elfmeter, dessen Nachschuss er zum Glück verwandeln konnte.
Zur Halbzeit wurde er ausgewechselt. „Andreas war nicht so tief gelaufen wie sonst, kam oft dem Ball entgegen“, erklärte Trainer Blessin. „Er war nach den Benin-Länderspielen etwas müde.“
Hountondji schien mit seiner Auswechslung einverstanden zu sein. Trainer Blessin freute sich, mit Martijn Kaars eine weitere offensive Option zu haben, die ungeduldig wartet.
Um 15.30 Uhr beginnt das Spiel St. Pauli gegen Augsburg. Kurz vor Anpfiff wurde eine Gedenkminute für den verstorbenen Regisseur Tarek Ehlail (†43) abgehalten, der am 29. August auf der A1 bei einem Unfall ums Leben kam.
Ehlail hatte sich in der Hamburger Filmszene einen Namen gemacht, insbesondere mit dem Film „Gegengerade – Niemand siegt am Millerntor“, der 2011 beim Max-Ophüls-Festival gezeigt wurde.
Vor dem Derby gegen den HSV zeigte St. Paulis Sommerneuzugang Joel Chima Fujita eine waghalsige Aktion: barfuß lief er über den Rasen im Volksparkstadion direkt auf die HSV-Fans zu.
„Ich habe die HSV-Fans angeschaut, aber das hat mich nicht gestört“, sagte er in einem vereinseigenen Video.
Er mache das vor jedem Spiel, außer bei schlechten Rasenbedingungen, da spüre er seine Energie nicht so gut.
Der Grund für die Aktion: „Ich will die Atmosphäre im Stadion und die Qualität des Rasens fühlen. Das ist meine Routine.“ Am Sonntag beim Heimspiel am Millerntor wird es dann freundlicher zugehen.
Mit gemischten Gefühlen fliegen die vier verbliebenen Nationalspieler von St. Pauli am Mittwoch ab. Torwart Nikola Vasilj verlor mit Bosnien-Herzegowina das Topspiel gegen Österreich mit 1:2 – die erste Niederlage im fünften Spiel.
Bosnien liegt mit gleicher Punktzahl, aber einem Spiel mehr, weiterhin an der Spitze der Gruppe.
Andréas Hountondji konnte mit Benin einen Erfolg verbuchen: Ein 4:0-Sieg gegen Lesotho, bei dem er seinen dritten Länderspieltreffer erzielte. Benin verdrängte durch den Sieg Nigeria auf Rang zwei und darf von der Play-off-Teilnahme träumen.
Connor Metcalfe und Australien gewannen den zweiten Vergleich mit Neuseeland mit 3:1. Metcalfe spielte 86 Minuten.
Joel Chima Fujita saß beim Mexiko-Spiel noch auf der Bank, stand aber gegen die USA durchgehend auf dem Feld. Die 0:2-Niederlage konnte er nicht verhindern.
Für Danel Sinani lief der Abend bitter: Mit Luxemburg traf der Kiezkicker auf den DFB-Bezwinger Slowakei und zeigte eine starke Leistung.
Sinani spielte durch und traf zweimal nur den Pfosten. In der Nachspielzeit fiel das 0:1, womit Luxemburg auf dem letzten Platz in der deutschen Gruppe steht.
Zusätzlich erhielt Sinani in der Nachspielzeit seine zweite Gelbe Karte und wird das Hinspiel gegen Deutschland im Oktober verpassen.
Teamkollege Arkadiusz Pyrka hatte ebenfalls wenig Grund zur Freude: Polen gewann mit 3:1 gegen Finnland, er stand aber nicht im Kader.
Nikola Vasilj feierte mit Bosnien-Herzegowina einen 6:0-Erfolg gegen San Marino. Der Torwart hielt seinen Kasten sauber und musste nur vier Schüsse abwehren.
Auch Andréas Hountondji kam für Benin zum Einsatz, wurde in der 54. Minute beim 0:0 ausgewechselt und sah den Sieg aus der Ferne.
Danel Sinani und Luxemburg starteten mit einer Niederlage in die WM-Qualifikation. Im Heimspiel unterlagen sie Nordirland mit 1:3 (1:1). Sinani hatte den Ausgleich vorbereitet.
Arkadiusz Pyrka wurde erstmals für die A-Nationalmannschaft nominiert, saß aber beim 1:1 gegen die Niederlande auf der Bank. Sein Debüt steht noch aus.
Erfolgreich waren hingegen aktuelle und ehemalige St.-Pauli-Profis: Connor Metcalfe spielte 74 Minuten beim Sieg Australiens gegen Neuseeland, Elias Saad erzielte für Tunesien seinen ersten Länderspieltreffer per Traumfreistoß.
Die DFL hat die Spieltage sechs bis zwölf terminiert. St. Pauli bleibt vorerst ohne Topspiel, die Kiezkicker bestreiten dreimal samstags um 15.30 Uhr. Im Oktober beginnt die Saison bei Werder Bremen.
Die Spieltage im Überblick:
Schlechte Nachrichten von der Kollaustraße: Verteidiger David Nemeth (24) musste sich am Mittwoch einer Operation an der linken Adduktorensehne unterziehen.
Der Österreicher hatte seit zwei Wochen Beschwerden, weshalb Spieler, medizinisches Team und Trainer den Eingriff beschlossen.
Nemeth wird St. Pauli damit vorerst nicht zur Verfügung stehen.
Der DFB hat die zweite DFB-Pokalrunde terminiert:
Die Partie St. Pauli gegen TSG 1899 Hoffenheim findet am Dienstag, 28. Oktober, um 20.45 Uhr am Millerntor statt.
Nach dem Unentschieden gegen Holstein Kiel äußerte sich Trainer Alexander Blessin:
„Die erste Halbzeit war richtig gut, besonders wie wir nach vorne spielten und unsere Bewegungen. Es war deutlich zu sehen, wie wichtig ein zentraler Mittelfeldspieler wie James Sands ist.“
In der zweiten Hälfte hatte das Team Probleme und lief viel dem Ball hinterher. „Die Jungs haben sich bemüht, es gab aber einen Bruch im Spiel. Wichtig ist, dass niemand verletzt wurde.“
Endstand: St. Pauli und Kiel trennen sich 1:1.
Beide Trainer wechselten zur Halbzeit:
Kiel wechselte Köster für Roslyng ein, St. Pauli brachte Ruhr, Becker, Kaba und Stevens für Saliakas, Kaars, Afolayan und Ritzka.
In der 56. Minute glichen die Störche durch Markus Müller aus (1:1).
Vor der Halbzeit gab es weitere Wechsel:
St. Pauli brachte Westphal, St. John, Oppie und Schmidt für Ahlstrand, Sands, Dzwigala und Pereira Lage.
Kiel wechselte Komenda, Nekić, Knudsen und Müller für Skrzybski, Ivezic, Wagner und Johansson.
Pause in Kiel: St. Pauli führt verdient durch ein Tor von Oladapo Afolayan, der eine Ecke von Erik Ahlstrand ins Tor köpfte.
Am Mittwoch testet St. Pauli gegen Holstein Kiel mit folgender Startelf:
Voll – Dzwigala, Robatsch, La. Ritzka – Saliakas, Sands, Schmitz, Ahlstrand, Pereira Lage – Kaars, Afolayan
Kiel beginnt mit:
Weiner – Rosenboom, Ivezic, Johansson, Roslyng – Niehoff, Schwab, R. Wagner, Tolkin – Harres, Skrzybski
Das Spiel findet ohne Zuschauer statt, wird aber per Livestream übertragen.
Der FC St. Pauli verleiht Offensivspieler Scott Banks (23) an den englischen Drittligisten FC Blackpool, damit er mehr Spielpraxis sammeln kann.
Banks war 2023 zunächst ausgeliehen und 2024 fest von Crystal Palace verpflichtet worden. Verletzungen und starke Konkurrenz beschränkten seine Einsätze bei St. Pauli.
Sportchef Andreas Bornemann betont, wie wichtig regelmäßige Einsätze für Banks’ Entwicklung sind und sieht die Leihe als besten Schritt. Aufgrund seiner Staatsbürgerschaft kann er nicht in der U23 spielen.
Im Stadtderby gegen den Hamburger SV (0:2) erzielte Adam Dzwigala sein erstes Bundesliga-Tor und schaffte es in die Kicker „Elf des Tages“. Das stärkt sein Selbstbewusstsein, wie er gegenüber TAG24 sagte.
„Es ist ein tolles Gefühl, auch für die Statistik. Ich bin sehr glücklich, gerade in diesem Spiel getroffen zu haben. Wir wissen alle, was das Derby bedeutet“, sagte der 29-Jährige.
Er blieb dabei bescheiden: „Das Tor gibt Selbstvertrauen, aber es ist nur ein Spiel. Viele Spiele stehen noch an. Wir konnten feiern, aber jetzt konzentrieren wir uns auf das nächste Spiel.“
Dzwigala ist seit fünf Jahren bei St. Pauli. Er war anfangs Probespieler, spielte mit der Mannschaft in der zweiten Liga und heute in der Bundesliga. Hat er sich damit einen Traum erfüllt?
„Ja, 100 Prozent. Hätte mir vor fünf Jahren jemand gesagt, dass ich so ein Tor schießen würde, hätte ich das nicht geglaubt. Ich bin sehr glücklich.“
Im Training am Montag fehlten nicht nur die Länderspielreisenden. Auch Hauke Wahl, Scott Banks und Karol Mets trainierten nicht mit.
Wahl und Banks absolvierten ihr Training im Fitnessstudio. Mets machte am Spielfeldrand individuelle Übungen mit und ohne Ball.
Schon in der zweiten DFB-Pokalrunde muss St. Pauli gegen einen Bundesligisten antreten: TSG Hoffenheim kommt am 28. oder 29. Oktober ins Millerntor.
Die Auslosung durch Dr. Felix Brych am Sonntagabend bescherte das Heimspiel. Sportchef Andreas Bornemann freut sich besonders, dass die Begegnung zu Hause stattfindet. „Hoffenheim ist gut in die Saison gestartet und wird alles fordern.“
Mit Unterstützung der Fans soll der Einzug in die dritte Runde gelingen.
Die Saison hat erst zwei Spieltage, doch die erste Länderspielpause steht bevor. Sechs St.-Pauli-Spieler reisen weltweit zu ihren Nationalmannschaften.
Torwart Nikola Vasilj will mit Bosnien-Herzegowina den perfekten Start in der WM-Quali mit neun Punkten ausbauen. Gegner sind San Marino (6. September, 20.45 Uhr) und Österreich (9. September, 20.45 Uhr).
Danel Sinani und Luxemburg starten in die Quali gegen Nordirland (4. September, 20.45 Uhr) und die Slowakei (7. September, 20.45 Uhr).
Arkadiusz Pyrka wurde erstmals in den A-Kader berufen. Polen steht in der Quali unter Druck und darf gegen die Niederlande (4. September) und Finnland (7. September) nicht verlieren.
Auch Andréas Hountondji und Benin benötigen Siege gegen Simbabwe (5. September) und Lesotho (9. September), um noch Chancen auf die WM zu haben.
Connor Metcalfe und Joel Chima Fujita sind mit Australien bzw. Japan schon qualifiziert und spielen Testspiele gegen Neuseeland (Metcalfe) und Mexiko/USA (Fujita).
Am Donnerstag noch Zweitliga-Stürmer, am Freitag bereits Derbyheld: Neuzugang Martijn Kaars (26) sprach nach dem Sieg.
„Die letzten zwei Tage waren verrückt, alles ging sehr schnell“, sagte Kaars. „Derbysieg, 30 Minuten gespielt, jetzt sogar Tabellenführer – unfassbar.“
Seinen Platz verdankte er der Erfahrung seines Trainers. „Ich bin von Hoffenheim nach Siegen gewechselt und spielte dort direkt. Bei ihm hatte ich sofort ein gutes Gefühl.“
„Er ist fit, ich wollte ihm gleich zeigen, wie wichtig er für uns wird mit seiner Arbeit gegen den Ball und seinen Läufen in die Tiefe.“
Ohne gemeinsames Training wurde Kaars ins kalte Wasser geworfen, machte seine Sache aber gut. „Das ist Intuition. Die Jungs wussten, dass ich schnell bin und gerne tief stehe. Danel Sinani spielte viele Bälle in die Tiefe. Das passte gut.“
Nach dem Derby-Sieg gegen den HSV wollte Eric Smith zwar zum Stadtmeister stehen, sprach aber nicht über seine Zukunft – aus gutem Grund.
Wie das Abendblatt berichtet, zeigt Premier-League-Absteiger Leicester City großes Interesse an Smith, der offenbar nicht abgeneigt ist.
Die Vereinsverantwortlichen blockten jedoch eine erste Anfrage ab. „Es ist eine Auszeichnung, wenn Spieler Interesse haben. Aber es geht auch um den richtigen Zeitpunkt. Zu diesem Zeitpunkt geben wir keine Schlüsselspieler ab“, stellte Sportchef Andreas Bornemann klar. Smith bleibt wohl am Millerntor.
Nach dem Derby folgt die Länderspielpause, die wie üblich für ein Testspiel genutzt wird.
Die Kiezkicker treffen am 3. September (13.30 Uhr) auf Holstein Kiel. Das Spiel findet ohne Zuschauer statt, wird aber im Livestream übertragen.
Trainer Alexander Blessin gab ein Update zu Verletzungen: David Nemeth fehlt weiterhin ebenso wie Jackson Irvine, Karol Mets und Ricky-Jade Jones.
„Jacko hat erste Schritte ins Mannschaftstraining gemacht, er war schon teilweise integriert“, sagte Blessin. „Wir wollen das Tempo steigern.“
Mets mache ebenfalls Fortschritte, könne wieder schneller laufen und habe keine Schmerzen. „Es sind mehr muskuläre Probleme.“
Jones ist in der Reha, „etwa bei 80 Prozent“, arbeite viel im Kraftraum.
Trainer Alexander Blessin hatte sich zunächst zurückhaltend zu Transfers geäußert, doch nun scheint Bewegung in den Kader zu kommen.
St. Pauli steht kurz vor der Verpflichtung von Martijn Kaars vom 1. FC Magdeburg. Der Niederländer hatte in der vergangenen Saison 19 Tore erzielt und steht in dieser Spielzeit bereits bei zwei Treffern nach drei Spielen.
Ein Foto einer E-Mail zwischen St. Pauli und Magdeburg, in der ein Angebot formuliert wird, sorgte für Aufregung.
Magdeburg reagierte empört und erstattete Anzeige, da das Foto ohne Einwilligung durch ein Fenster aufgenommen wurde und Persönlichkeitsrechte verletzt.
Bis zum 1. September ist das Transferfenster geöffnet. St. Pauli sucht noch Verstärkungen, unter anderem wird Noah Weißhaupt genannt.
Der Flügelspieler hatte in seiner Leihe beim FC St. Pauli großen Anteil am Klassenerhalt, kehrte aber zum SC Freiburg zurück, wo er keine Perspektive hat. Ein Abschied scheint wahrscheinlich.
Trainer Blessin sagte, es gebe keinen Kontakt mehr, und verwies auf das schwierige Preissegment. „Es sind noch ein paar Tage, lasst euch überraschen.“
Bei Eric Smith und Oladapo Afolayan, die das Training am Dienstag vorzeitig beendeten, gab Blessin am Mittwoch Entwarnung.
Anders sieht es bei David Nemeth aus, der bis auf Weiteres ausfällt. Gleiches gilt für Abdoulie Ceesay, der sich gegen den BVB eine große Schnittwunde zuzog, die genäht werden musste.
Im Training bekam Eric Smith in einem Zweikampf einen Schlag gegen die rechte Wade, wirkte leicht gehemmt und ging anschließend in Absprache mit Blessin in die Kabine.
Oladapo Afolayan begleitete ihn, ohne ersichtliche Beschwerden.
Nach intensivem Beginn verließ Danel Sinani das Training etwa 45 Minuten früher. Grund war vermutlich die Belastungssteuerung.
Auch Afolayan und Pyrka pausierten bei den Sprintübungen, stiegen aber später wieder ein.
Karol Mets betrat den Trainingsplatz, tauschte sich kurz mit Trainer Alexander Blessin aus und absolvierte sein Individualprogramm.
Unter Beobachtung von Ex-Spieler Johannes Flum, der derzeit ein Praktikum bei St. Pauli macht, begann das Team gegen 11.45 Uhr mit der Derby-Vorbereitung.
Fehlten neben Nemeth, Mets und Jones auch die Offensivkräfte Abdoulie Ceesay und Scott Banks, was auf einen bevorstehenden Abschied von Banks hindeuten könnte.
Trainer Blessin versammelte die Mannschaft kurz zum Kreis, dann startete das Aufwärmen.
Nikola Vasilj baute seine beeindruckende Elfmetertorwart-Bilanz weiter aus. Am Samstag parierte er gegen BVB-Stürmer Serhou Guirassy seinen fünften Elfmeter. Nur einmal wurde er vom Punkt bezwungen.
Mit einer Quote von 83 Prozent gehaltenen Elfmetern führt der Bosnier die Rangliste an und baute den Vorsprung auf Freiburg-Keeper Noah Atubolu (4 von 7) aus.
Er war zudem der einzige Torwart, der am ersten Bundesliga-Spieltag einen Strafstoß hielt.
Da David Nemeth verletzt fehlt, musste Trainer Alexander Blessin im Spiel gegen den BVB die Defensive umbauen. Er entschied sich für Adam Dzwigala, der als zuverlässiger Ersatz gilt.
„Die letzten drei Wochen war Adam sehr griffig und gut“, erklärte Blessin. „Es war eher eine Entscheidung für Adam als gegen Lars Ritzka, der es ebenso verdienen würde.“
Dzwigala zeigte eine solide Leistung, sah aber früh Gelb und zog beim Führungstreffer der Dortmunder gegen Guirassy den Kürzeren.
Wegen der Gelben Karte überlegte Blessin, ihn zur Halbzeit auszuwechseln. „Er war aber gut drin und ich wollte ihn möglichst lange drinlassen, da er uns viel kämpferische Einstellung gibt.“
Zum Auftakt spielten die Profis mit beeindruckend viel Konfetti auf dem Millerntor, was zu Problemen führte.
„Das blieb an den Schuhen hängen. Die ersten Minuten hatten wir wegen des Konfettis wenig Überblick“, berichtete Danel Sinani. Viele Spieler beschwerten sich beim Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck, da sie den Ball oft nicht sehen konnten.
„Mir ging es genauso. Es war ein Thema für alle. Es fühlte sich an wie Karneval auf St. Pauli.“
Eine schnelle Beseitigung war nicht möglich, da der Wind das Konfetti immer wieder aufs Spielfeld wehte. Jöllenbeck entschied, das Spiel weiterlaufen zu lassen und erst zur Halbzeit aufzuräumen.
Beim BVB stieß das auf Unverständnis. Trainer Niko Kovac beklagte die „irregulären Spielbedingungen“ und nannte es ärgerlich, wenn Spieler Stollen mit spitzen Teilen im Rasen hätten.
Am Ende mussten beide Teams klarkommen, wobei der Ärger bei den Gästen wohl eher am verpassten Sieg lag.
Zum Saisonstart gegen Borussia Dortmund (Samstag, 18.30 Uhr) muss St. Pauli ohne Verteidiger David Nemeth (24) auskommen.
Trainer Alexander Blessin bestätigte den Ausfall bei der Pressekonferenz. Nemeth absolvierte beim Training zuletzt nur einzelne Runden und verließ am Mittwoch sogar vorzeitig den Platz.
Grund sind muskuläre Probleme im Adduktorenbereich. Als Ersatz stehen Adam Dzwigala (29), Lars Ritzka (27) und Jannik Robatsch (20) zur Verfügung. Blessin hat zwar eine Tendenz, will sich aber zwei Tage vor dem Spiel festlegen.
Der Auftritt von Offensivspieler Dapo Afolayan im Pokalspiel gegen Eintracht Norderstedt ließ zu wünschen übrig. Auch die Körpersprache kritisierte Trainer Blessin. Laut „The Guardian“ steht Afolayan kurz vor einem Abschied.
Der ehemalige West-Ham-Stürmer wird laut englischer Zeitung von Leicester City, West Bromwich Albion und Blackburn Rovers umworben. Auch Gent und KRC Genk aus Belgien zeigen Interesse.
Liebe User, ab heute versorgen wir Euch in diesem Blog mit allen aktuellen Neuigkeiten rund um Euren Lieblingsverein, mit Fotos aus dem Training, Stimmen aus Pressekonferenzen und berichten über die heißesten Gerüchte zu den Boys in Brown.