St.-Pauli-Blog: Entscheidung zum Testspiel steht fest
Hamburg – die finale Entscheidung ist gefallen! Der FC St. Pauli trägt das Testspiel gegen Werder Bremen vor Publikum aus.
Das sollten Fans jetzt wissen.
In unserem St.-Pauli-Blog informieren wir Euch regelmäßig über Neuigkeiten zum Team, mögliche Transfers und alles Weitere vom Millerntor.
Es ist entschieden: Das Freundschaftsspiel gegen Werder Bremen (15:30 Uhr) wird mit Zuschauern stattfinden. Dennoch bietet der Verein Fans, die wegen Wetterbedingungen oder anderen Umständen nicht kommen können, eine alternative Lösung an.
Diese haben die Möglichkeit, ihre Tickets bis 13:30 Uhr über das offizielle Zweitmarkt-Portal zum Verkauf anzubieten. Die Tickets werden entweder von anderen Anhängern übernommen oder erstattet.
Eine spätere Einstellung der Karten ist ebenfalls noch möglich. Darüber hinaus erwägt der Klub, für ein weiteres Testspiel Gratis-Tickets anzubieten.
Ein unglücklicher Start ins neue Jahr für Andreas Hountondji (23): Der Angreifer fällt aufgrund eines Haarrisses am linken Sprunggelenk auf unbestimmte Zeit aus.
Das gab der FC St. Pauli am Freitagmorgen bekannt. Die Verletzung hatte sich der 23-Jährige im letzten Auswärtsspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 am 21. Dezember zugezogen. Nach der Erstdiagnose vor Weihnachten wurde der Haarriss inzwischen durch weitere osteologische Untersuchungen bestätigt.
Der Transfer von Tomoya Ando (26) wird als sicher angesehen, nun hat St. Pauli einen weiteren japanischen Spieler ins Blickfeld genommen. Laut liga-zwei.de besteht Interesse zahlreicher Vereine am U20-Nationalspieler Shunsuke Saito, darunter neben den Kiezkickern auch SV Elversberg und Borussia Dortmund.
Bisher gilt Hannover 96 als Favorit. Die Niedersachsen kooperieren mit dem Zweitliga-Meister Mito HollyHock, bei dem Saito unter Vertrag steht. Ein Abschluss des Transfers ist allerdings noch offen. Meistens wäre der 20-jährige Mittelfeldspieler für die U23 vorgesehen.
In der vergangenen Saison trug Saito mit acht Treffern in 27 Spielen maßgeblich zum Aufstieg bei.
Wird er St. Paulis erste Verstärkung im Winter? Wie die „Hamburger Morgenpost“ berichtet, steht der FC St. Pauli kurz vor der Verpflichtung von Tomoya Ando (26).
Der japanische Verteidiger von Avispa Fukuoka muss demnach lediglich noch den obligatorischen Medizincheck absolvieren und seinen Vertrag unterzeichnen – alles andere ist bereits geregelt.
Ando ist Nationalspieler und soll laut Bericht entweder ablösefrei oder zu einer sehr geringen Ablösesumme zu haben sein. Die Bekanntgabe des Transfers erfolgt allerdings erst nach Beginn des offiziellen Transferfensters am 1. Januar.
Nach dem jüngsten Treffen am vergangenen Montag genießen die Profis des FC St. Pauli ihre wohlverdiente, wenn auch nur kurze Weihnachtspause. Am Neujahrstag geht es für die Kiezkicker allerdings schon wieder weiter.
Am Tag darauf gibt es bei der einzigen öffentlichen Trainingseinheit die Gelegenheit, das Team zu beobachten. Start ist zwischen 11 und 11:30 Uhr.
Am 4. Januar (15:30 Uhr) findet dann das Testspiel gegen Werder Bremen statt, bevor sechs Tage später die Vorbereitung auf die Partie gegen RB Leipzig (10. Januar/15:30 Uhr) beginnt.
Ein wichtiger und zugleich schöner Moment: Im Kellerduell gegen den 1. FC Heidenheim erzielte Martijn Kaars (26) mit einem fulminanten Schuss unter die Latte die Führung für St. Pauli.
Der Treffer wurde nun für das „Tor des Monats“ im Dezember nominiert – gemeinsam mit neun weiteren spektakulären Treffern. Die Abstimmung läuft auf der offiziellen Bundesliga-Webseite.
Rückt er zurück in die Heimat? Manolis Saliakas (29) erlebt aktuell eine schwierige Saison und stand in der Bundesliga bislang nur viermal in der Startelf des FC St. Pauli.
Wie das Portal „SDNA“ berichtet, soll AEK Athen Interesse am Rechtsverteidiger haben. Der griechische Klub sucht demnach nach einer Alternative für Lazaros Rota (28) auf der rechten Abwehrseite.
Saliakas, der seit 2022 bei den Kiezkickern unter Vertrag steht, gilt als Kandidat für diese Position. Möglicherweise verlässt er die Hamburger bereits im kommenden Winter-Transferfenster, um seiner unbefriedigenden Situation zu entkommen.
Die Partie gegen Mainz machte einmal mehr deutlich, woran es beim FC St. Pauli hakt: Vorne fehlt einfach die Durchschlagskraft, wie auch die mageren 13 erzielten Tore zeigen.
Wie das Abendblatt berichtet, arbeitet Sportchef Andreas Bornemann (53) an einer spektakulären Rückholaktion von Morgan Guilavogui (27). Der Angreifer hatte mit sechs Treffern maßgeblich am Klassenerhalt mitgewirkt, musste jedoch zu seinem Stammverein RC Lens zurückkehren.
St. Pauli hatte die Kaufoption gezogen, doch Lens holte den 27-Jährigen gegen den Willen des Spielers zurück. In der Ligue 1 kommt Guilavogui kaum zum Einsatz.
Problematisch ist, dass Lens den Franzosen nur verkaufen, aber nicht erneut ausleihen will. Fraglich bleibt, ob St. Pauli eine Ablösesumme in Millionenhöhe stemmen kann und möchte.
Beim enttäuschenden Auftritt in Mainz wurde Martijn Kaars (26) schmerzlich vermisst. Am Montag gab der Klub ein Update zu Verletzungen bekannt.
Demnach zog sich der Stürmer eine leichte strukturelle Muskelverletzung im Adduktorenbereich zu, die durch eine MRT-Untersuchung bestätigt wurde.
Wie lange Kaars ausfallen wird, steht noch nicht fest.
Ein Schockmoment: Nach gut einer Stunde wurde Louis Oppie (23) bei einem Freistoß von Mainz durch seinen eigenen Torwart Nikola Vasilj (30) im Zweikampf umgerissen. Beide blieben am Boden und mussten behandelt werden.
Oppie verließ kurz darauf das Spielfeld und stellte sich nach dem Spiel mit dick bandagiertem Knie den Fragen der Medien. „Ich glaube, ich bin irgendwie unglücklich aufgekommen“, erklärte er. Durch den Adrenalinschub habe er im ersten Moment nichts gemerkt. „Es fühlte sich ein bisschen komisch in den Beinen an.“
Als er die Szene noch einmal sah, atmete er tief durch: „Das sah schon ziemlich heftig aus“, gestand Oppie. Glücklicherweise blieben beide Spieler unverletzt.
Eine Hiobsbotschaft: Martijn Kaars (26) wird im wichtigen Spiel in Mainz fehlen, wie die Aufstellungen zeigen. Für ihn rückt Andréas Hountondji (23) in die Startelf.
Die Aufstellungen im Überblick:
Mainz: Batz – Kohr, Hanche-Olsen, Potulski – da Costa, Kai. Sano, Widmer, Nebel, J.-S. Lee, Amiri – Hollerbach
St. Pauli: Vasilj – Dzwigala, Wahl, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – A. Hountondji, Pereira Lage
Zum Jahresabschluss reist St. Pauli zum Kellerduell nach Mainz und trifft dabei auf einen bekannten Schiedsrichter: Matthias Jöllenbeck (38) leitete die Partie.
Er war bereits zum Saisonauftakt beim 3:3 gegen Borussia Dortmund im Einsatz. Auch Mainz hatte mit Jöllenbeck schon Erfahrungen gemacht – beim Spiel in Frankfurt, das mit 0:1 verloren wurde.
Im wichtigen Duell gegen Schlusslicht 1. FSV Mainz 05 muss der FC St. Pauli auf Eric Smith verzichten.
Der Abwehrspieler erhielt am Samstag im Kellerduell gegen Heidenheim in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit die Rote Karte. Das Sportgericht des DFB verhängte eine Sperre von einem Spiel gegen den 28-Jährigen.
Adam Dzwigala (30) ist beim FC St. Pauli der Mann für alle Fälle. Nachdem Eric Smith kurz vor der Pause wegen Rot vom Feld musste, sprang der Pole erneut ein und zeigte sich kämpferisch.
Trainer Alexander Blessin (52) erklärte: „Es kam schon vor, dass er bei der ersten Aktion Gelb oder sogar Rot bekommen hat. Wichtig ist, dass er eine Balance findet. Aber dass wir immer wieder auf ihn zurückgreifen können, hat er mehrfach bewiesen.“
Vor dem 2:0 überzeugte Dzwigala mit energischem Einsatz und eroberte den Ball. Aus Sicht der Heidenheimer war das allerdings eine unfaire Aktion, doch Schiedsrichter Sören Storks (37) entschied nicht auf Foul.
Auch Verteidiger Hauke Wahl (30) lobte den Polen: „Auf Adam kann man sich immer verlassen. Du kannst ihn nachts um drei Uhr wecken und sagen, dass er ran muss – er ist immer da und trainiert mit voller Intensität.“
Wahl bezeichnete Dzwigala als Musterbeispiel für Professionalität und „das genaue Gegenteil von einem Stinkstiefel“. Deshalb ist er auch so wichtig für St. Pauli.
Wenn ein Spieler ein- und später ausgewechselt wird, gilt das meist als Negativzeichen. Im Fall von Ricky-Jade Jones (23) war das jedoch anders.
Der Stürmer kam in der 75. Minute für Doppel-Torschütze Martijn Kaars (26) ins Spiel, musste in der Nachspielzeit für Connor Metcalfe (26) weichen und griff sich dabei mehrmals an den hinteren rechten Oberschenkel. „Er hat einen Schlag abbekommen“, erklärte Trainer Blessin (52).
„Ob es nur ein Schlag war oder ob er sich dabei gezerrt hat, weiß ich nicht“, fügte er hinzu.
Ein deutliches Signal: Alexander Blessin vertraut auch gegen Heidenheim auf die gleiche Anfangsformation wie zuletzt. Es gibt keine Veränderungen in der Startelf der Kiezkicker.
Die Startelf im Überblick: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage
Überraschend: Andréas Hountondji (23) verzichtet freiwillig auf die Teilnahme am Afrika-Cup, wie der Verband von Benin mitteilte. Obwohl er nominiert war, zog er sich verletzungsbedingt zurück.
Trainer Alexander Blessin (52) zeigte sich von der Entscheidung überrascht: „Er hat uns informiert und die Sache auch mit dem Verband geklärt.“ Aufgrund der wiederkehrenden Verletzungen sei er erleichtert. „Man muss auch mal den Spieler gesund bekommen.“
Ob die Absage weitere Auswirkungen auf Hountondjis Zukunft in der Nationalmannschaft hat, ist noch unklar. Blessin betonte: „Ich glaube, er liebt sein Land und will unbedingt für Benin spielen.“
Sollte er fit sein, steht der Stürmer in diesem Jahr noch unter anderem für die Spiele gegen Mainz und die ersten Partien im neuen Jahr zur Verfügung, mit denen der Verein ursprünglich nicht gerechnet hatte.
Nach der Auslosung am Sonntag ist der Termin für das DFB-Pokal-Viertelfinale bei Bayer Leverkusen nun offiziell. Der FC St. Pauli tritt am 3. Februar ab 20:45 Uhr gegen die Werkself an und kämpft um den Einzug ins Halbfinale.
Etwa eineinhalb Wochen später kommt es in der Bundesliga zum erneuten Aufeinandertreffen, der genaue Termin steht allerdings noch aus.
Zwei Tage vor dem Duell gegen den 1. FC Heidenheim wurde auch der Schiedsrichter bestimmt: Sören Storks (37) wird das Kellerduell im Millerntor leiten.
In dieser Saison war Storks bereits bei St. Paulis Auswärtsspiel bei Werder Bremen (0:1) im Einsatz. Seine Bilanz bei den Kiezkickern lautet: zwei Siege, ein Unentschieden und vier Niederlagen.
Bei Heidenheim ist es ähnlich, wobei Storks dort auf drei Siege, zwei Remis und acht Niederlagen kommt – die zweitmeisten Einsätze seiner Karriere.
Friedhelm Funkel (71) hat dem FC St. Pauli kein Glück gebracht. Der Ex-Trainer zog Bayer Leverkusen als Gegner, das Spiel findet beim Meister von 2023 statt.
Der genaue Termin für das Viertelfinale steht noch nicht fest, möglich sind der 3./4. oder 10./11. Februar 2026. Sollte es die zweite Pokalwoche werden, treffen beide Teams innerhalb weniger Tage gleich zweimal aufeinander, denn das Rückspiel der Liga wird zwischen dem 13. und 15. Februar in der BayArena ausgetragen.
Trainer Alexander Blessin (52) sagte: „Funkel hätte uns einen leichteren Gegner zugelost. Trotzdem werden wir alles geben, um ins Halbfinale zu kommen. Als Favoriten reisen wir aber wohl nicht nach Leverkusen.“
Sportchef Andreas Bornemann (53) gab offen zu, dass man sich ein Heimspiel gewünscht hätte: „Wir akzeptieren die Auslosung, wie sie ist. Gegen die großen Bundesliga-Clubs haben wir schon starke Leistungen gezeigt.“
Eine Überraschung gab es beim 1:1 in Köln: Verteidiger Hauke Wahl (31) musste zur Halbzeit ausgewechselt werden, der Grund war zunächst unklar.
Trainer Alexander Blessin (52) klärte nach dem Spiel auf: „Es war eigentlich grenzwertig, dass er überhaupt gespielt hat. Er fühlte sich zwei Tage vorher hundsmiserabel.“ Trotz eines starken Infekts habe Wahl für die Mannschaft geopfert.
„Unter normalen Umständen hätte man vielleicht auf ihn verzichtet“, gab Blessin zu. „Er wollte aber helfen, hat es probiert, merkte aber nach 35 Minuten, dass es nicht mehr ging.“
Unklar ist noch, ob es sich um einen Magen-Darm-Infekt oder etwas anderes handelt.
„Never change a winning team“: Rund eine Stunde vor Anpfiff des Auswärtsspiels in Köln gab St. Pauli seine Startelf bekannt – Trainer Alexander Blessin vertraut derselben Elf wie beim Pokalsieg in Gladbach.
So startet die Mannschaft: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage
Am Sonntag (19:15 Uhr) wird im Dortmunder Fußballmuseum das Viertelfinale im DFB-Pokal ausgelost. Der FC St. Pauli ist noch dabei und kann auf folgende Gegner treffen:
Als Losfee fungiert der ehemalige Bundesligaspieler und Trainer Friedhelm Funkel (71).
Wie schon in der letzten Saison wird das Viertelfinale auf zwei Termine verteilt. Gespielt wird am 3./4. sowie 10./11. Februar 2026.
Das Spiel beim 1. FC Köln wird von Schiedsrichter Tobias Reichel (40) geleitet. Unter ihm hat St. Pauli keine positive Bilanz.
Der gelernte Bürokaufmann pfiff bereits acht Partien der Kiezkicker, von denen nur zwei gewonnen wurden. Die letzten drei Begegnungen endeten jeweils unentschieden.
Seine Assistenten an den Seitenlinien sind Christian Bandurski und Marcel Unger, VAR ist Johann Pfeifer.
Der FC St. Pauli trifft am Samstag auf den 1. FC Köln und damit auch auf Trainer Lukas Kwasniok (44). Trotz des Tabellenplatzes 17 zeigte er sich beeindruckt von St. Paulis Spielweise.
„Ich sehe den FC St. Pauli fußballerisch unter den sechs bis acht besten Teams der Bundesliga“, sagte Kwasniok. „Ich war beim Pokalspiel in Mönchengladbach live dabei – das war spielerisch eine Freude.“
Obwohl die Kiezkicker aktuell eine Niederlagenserie haben, spielen sie mutig weiter, was den Trainer beeindruckt. „Sie haben eine Achse erfahrener Spieler. Wir sollten uns als Underdog auf das Spiel vorbereiten“, warnte er.
Nach seinem Treffer gegen Bayern musste Andréas Hountondji (23) verletzt ausgewechselt werden und wird auch gegen Köln fehlen.
Trainer Blessin erklärte: „Es gibt keine starke Einblutung, es handelt sich um eine leichte Muskelverletzung.“ Zwar konnte Hountondji schon wieder laufen, ein Einsatz sei aber noch ausgeschlossen. „Ich hoffe, dass er gegen Heidenheim wieder bereitsteht.“
Dieses Spiel könnte zudem sein letztes vor der Afrika-Cup-Abstellung sein. Hountondji wurde für Benin nominiert, die Abstellung beginnt am 15. Dezember, was bedeutet, dass er das letzte Spiel des Jahres in Mainz am 21. Dezember verpassen würde.
„Wir stehen in engem Kontakt und schauen, wie die Abstellung geregelt wird“, so Blessin. Benin startet am 23. Dezember mit dem Gruppenspiel gegen die DR Kongo.
Die Aufstellungen für das DFB-Pokal-Achtelfinale Borussia Mönchengladbach gegen FC St. Pauli sind bekannt:
Gladbach: Nicolas – Scally, Elvedi, Diks – Machino, Ullrich – Engelhardt, Stöger, Reyna – Honorat, Tabakovic
St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie – Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage
Der FC St. Pauli muss in den kommenden Monaten auf Torwart Simon Spari (23) verzichten. Der Österreicher wurde am rechten Sprunggelenk operiert.
Der Verein teilte mit, dass Spari sich im Training eine Ruptur des Syndesmosebandes zugezogen hatte. Die Operation soll dem Gelenk mehr Stabilität verleihen.
In der zweiten DFB-Pokalrunde war Ben Voll (24) noch der Held, doch im Achtelfinale gegen Gladbach steht wieder Nikola Vasilj (30) im Tor.
Trainer Blessin erklärte: „Wir haben uns entschieden, dass Niko im Tor bleibt, obwohl Ben es ebenfalls verdient hat.“ Er lobte den jungen Torwart und betonte, dass die Entscheidung aufgrund der aktuellen Situation getroffen wurde.
Deutliche Kritik an Innensenator Andy Grote (57): Vor der bevorstehenden Innenministerkonferenz, bei der Fanrechte eingeschränkt werden könnten, wurde er von Münchner Ultras scharf attackiert.
Während des Spiels gegen Bayern zeigten die Ultras unter anderem ein Plakat mit einer übergroßen Karikatur, die einen Schlagstock aus Grotes Hose darstellte, zudem waren Fans, Kameras und Polizisten abgebildet.
Ein weiteres Banner spielte auf das „Pimmel-Gate“ von 2021 an, als Grote im Netz beleidigt wurde und Anzeige erstattete. Die Fans kritisieren seine strengen Maßnahmen gegen Pyrotechnik und Gewalt in Stadien.
Diese Mannschaft soll vor allem ein Debakel verhindern: Rund eine Stunde vor dem Anpfiff gegen Bayern gab St. Pauli seine Startelf bekannt.
Im Vergleich zum Spiel gegen Union Berlin gibt es eine Änderung: Lars Ritzka ersetzt Louis Oppie auf der Bank. Oladapo Afolayan ist erneut nicht im Kader.
Die Startelf des FC St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, La. Ritzka, Fujita, Irvine – A. Hountondji, Pereira Lage
Was passiert mit Oladapo Afolayan (28)? Der Offensivspieler war zuletzt aus „sportlichen Gründen“ nicht im Kader. Kehrt er gegen Bayern zurück?
Trainer Blessin antwortete vielsagend: „Ich sehe bei allen Spielern im Team den Willen, Gas zu geben.“ Damit deutet er an, dass auch Afolayan im Training die richtige Reaktion gezeigt hat.
Gleichzeitig kündigte der Trainer wegen der guten Personalsituation „harte Entscheidungen“ an. Arkadiusz Pyrka (23), Manolis Saliakas (29) und Adam Dzwigala (30) stehen derweil zur Verfügung.
Normalerweise der Retter in der Not: Torwart Nikola Vasilj. Doch in den letzten Partien unterliefen ihm einige Fehler, für die er Verantwortung übernimmt.
„Die Fehler passierten in einer entscheidenden Phase, damit umzugehen ist nicht immer einfach“, sagte er. Dennoch wolle er die Vorfälle abhaken, nach vorne blicken und dem Team helfen, aus der schwierigen Lage herauszukommen.
„Ich sehe Fortschritte in den letzten Spielen. Wir haben genug Qualität, um uns zu verbessern. Die Tabelle ist noch offen, wir müssen positiv bleiben und weiter an unsere Ziele glauben.“
Er selbst habe eine solche Negativserie noch nicht erlebt: „Warum wir gut gestartet sind und was danach passiert ist, kann man im Fußball nicht immer erklären.“
Schmerzliche Strafe: Der FC St. Pauli wurde vom DFB-Sportgericht zu einer hohen Geldbuße von 125.600 Euro verurteilt, verursacht durch das Verhalten der Fans.
Beim 2:0-Sieg im Derby gegen den HSV Ende August hatten Anhänger massiv Pyrotechnik im Volksparkstadion gezündet. Das wurde als „unsportliches Verhalten“ gewertet.
Von der Summe darf der Klub 41.000 Euro für sicherheitsrelevante oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, die bis zum 30. Juni 2026 nachgewiesen werden müssen.
Gute Nachrichten für Carlo Boukhalfa (26)! Der ehemalige St.-Pauli-Spieler erzielte am Sonntag per Elfmeter in der 89. Minute den 1:0-Siegtreffer für den FC St. Gallen gegen Lausanne-Sport. Die Espen belegen weiterhin den dritten Platz.
Für Boukhalfa war es bereits das sechste Saisontor im 13. Spiel; bei St. Pauli hatte er in drei Jahren lediglich vier Tore in 56 Einsätzen erzielt.
Ebenfalls erfreulich: Lukas Daschner (27) absolvierte nach seiner Verletzung seine zweite Partie und wurde in der 41. Minute eingewechselt.
Gegen Union Berlin kehrte Kapitän Jackson Irvine nach langer Pause in die Startelf zurück, konnte aber eine Niederlage nicht verhindern.
„Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen“, resümierte der Australier nach der 0:1-Pleite. „Ein bisschen Pech war dabei, es lief einfach nicht für uns. Uns fehlte Selbstvertrauen, Glaube und auch ein bisschen Glück.“
Beim Gegentor stand er zu weit vom Torschützen entfernt, Rani Khedira war viel zu frei, als der Ball über Umwege ins Tor gelangte.
Dennoch will die Mannschaft den Blick nach vorne richten. „Wir müssen weiter an uns glauben und uns gegenseitig motivieren. Was passiert ist, ist passiert – nächste Woche haben wir wieder die Chance, ein Spiel zu gewinnen.“
Die Aufstellungen für das Spiel FC St. Pauli gegen Union Berlin stehen fest. Kapitän Jackson Irvine (32) ist nach langer Verletzungspause wieder in der Startelf.
FC St. Pauli: Vasilj – Mats, Wahl, Sands, Irvine (C), Smith, Pyrka, Fujita, Oppie, Hountondji, Pereira Lage
Union Berlin: Ronnow – Leite, Doekhi, Kemlein, Burke, Khedira, Ansah, Querfeld, Rothe, Illic, Trimmel (C)
Schiedsrichter Tobias Stieler wird das für St. Pauli so wichtige Spiel am Sonntagabend (17:30 Uhr) leiten.
Der erfahrene Unparteiische hat bislang nur fünf Partien der Kiezkicker gepfiffen (zwei Siege, ein Remis, zwei Niederlagen), da er lange in Hamburg lebte. Anfang des Jahres zog er jedoch nach Sölden, nahe Freiburg.
Seine sogenannten „Ansetzungssperren“ haben sich dadurch verschoben. Nun darf Stieler wieder beide Hamburger Vereine pfeifen, jedoch keine Spiele von Hamburg unter Trainer Julian Schuster (40). Nach seinem Einsatz beim Spiel gegen Dortmund im März ist dies erst sein zweiter Einsatz seit dem Wegzug.
Die letzte Partie unter seiner Leitung verlor St. Pauli mit 0:2.
Torwart Nikola Vasilj (29) kehrte nach seiner Länderspielreise mit gemischten Gefühlen zurück. Bosnien-Herzegowina verpasste durch einen späten Gegentreffer knapp die direkte WM-Qualifikation.
Im März stehen noch zwei Playoff-Spiele an. Im Halbfinale trifft Bosnien auf Wales. Der Sieger spielt gegen den Gewinner der Partie Italien gegen Nordirland, wie die Auslosung ergab.
Nach und nach kehren die Nationalspieler von St. Pauli ins Training an der Kollaustraße zurück. Besonders gut gelaunt ist Abdoulie Ceesay (21), der für Gambia einen Doppelpack erzielte.
Seine Teamkollegen nahmen das positiv auf, wie auf einem Instagram-Video zu sehen ist. Nikola Vasilj kam nach einer „Achterbahn der Gefühle“ direkt zu Ceesay, lobte ihn für seine Entwicklung.
Kurz darauf traf auch Danel Sinani (28) ein und gratulierte Ceesay. Dieser fragte amüsiert, warum Sinani nicht auf seinen Anruf reagiert hatte. Die Antwort: „Der nervt mich alle fünf Minuten.“
Neben Nikola Vasilj, der in der WM-Quali einen Rückschlag erlitt, waren sechs weitere Kiezkicker für ihre Nationalmannschaften aktiv.
Connor Metcalfe und Jackson Irvine erlitten mit Australien eine Niederlage gegen Kolumbien (0:3). Beide wurden vorzeitig ausgewechselt.
Karol Mets wurde bei Estlands 4:2-Sieg gegen Zypern in der 80. Minute eingewechselt. Joel Chima Fujita kam beim 3:0 von Japan gegen Bolivien in der 77. Minute ins Spiel.
Abdoulie Ceesay glänzte mit zwei Treffern beim 2:2 zwischen Gambia und Kuwait. Andreas Hountondji verlor mit Benin 0:3 gegen Burkina Faso.
Torwart Nikola Vasilj hat mit Bosnien-Herzegowina die direkte WM-Qualifikation verpasst. Im entscheidenden Gruppenspiel kam es in Österreich nur zu einem 1:1.
Nach der frühen Führung durch Gladbach-Stürmer Haris Tabakovic hielt Vasilj lange seinen Kasten sauber. Doch in der 77. Minute erzielte Michael Gregoritsch den Ausgleich, der Österreich den Gruppensieg sicherte. Bosnien muss nun den Umweg über die Playoffs gehen.
Danel Sinani und Luxemburg erlebten eine enttäuschende WM-Qualifikation. Das letzte Gruppenspiel in Nordirland endete mit einer 0:1-Niederlage.
Luxemburg blieb punktlos und belegte den letzten Platz in der Gruppe der DFB-Elf. Die Leistungen des Teams entsprachen jedoch nicht diesem Ergebnis, da sie sich einige Punkte verdient hätten.
Traurige Nachrichten aus der Ukraine: Der ehemalige Bundesliga-Profi Andriy Polunin ist am Samstag während eines Benefizspiels in seiner Heimat verstorben.
Der Mittelfeldspieler war plötzlich auf dem Spielfeld zusammengebrochen und trotz medizinischer Hilfe gestorben.
Polunin spielte in Deutschland für den 1. FC Nürnberg, FC St. Pauli und Rot-Weiß Essen. Zuletzt arbeitete er als Scout für Metalist 1925 Charkiw.
Gute Nachricht: Nach zuletzt schwachen Auftritten im St.-Pauli-Trikot konnte Torwart Nikola Vasilj (29) bei der Nationalmannschaft wieder Selbstvertrauen tanken.
Mit Bosnien-Herzegowina gewann er in der WM-Qualifikation mit 3:1 gegen Rumänien und zeigte einige starke Paraden. Am Dienstag steht das entscheidende Spiel gegen Tabellenführer Österreich an. Die Playoffs sind sicher, ein Sieg würde die direkte Teilnahme sichern.
Außerdem waren Jackson Irvine (32) und Connor Metcalfe (26) mit Australien im Einsatz. Ihr Testspiel gegen Venezuela ging mit 0:1 verloren. Metcalfe spielte 66 Minuten, Irvine kam in der 78. Minute.
Oke Göttlich wurde mit 93,5 Prozent der Stimmen als Präsident des FC St. Pauli wiedergewählt.
Es gab keine Gegenkandidaten. 894 von fast 1000 stimmberechtigten Mitgliedern stimmten für Göttlich, der seit 2014 an der Spitze des Clubs steht und nun seine vierte und letzte Amtszeit antritt.
Neben der Wahl präsentierte er langfristige Pläne für den Ausbau des Millerntor-Stadions auf 40.000 bis 50.000 Plätze.
Für Danel Sinani ist das Spiel mit Luxemburg gegen Deutschland eines der Highlights seiner Karriere. Er steht in der Startelf.
Das Hinspiel hatte er aufgrund einer Gelbsperre verpasst.
Karol Mets erlitt am Donnerstagabend in Norwegen eine Niederlage. Estland verlor 1:4 gegen Norwegen.
Erling Haaland und Alexander Sørloth trafen jeweils doppelt nach der Pause, Robi Saarma erzielte den Ehrentreffer.
Für Joel Chima Fujita lief es besser: Er wurde beim 2:0-Testspielsieg Japans gegen Ghana in der 68. Minute eingewechselt.
In der Länderspielpause verzichtet der FC St. Pauli auf ein Testspiel, in der Winterpause findet hingegen eines statt.
Am 4. Januar (15:30 Uhr) bestreiten die Kiezkicker am Millerntor eine Generalprobe gegen Werder Bremen, bevor es eine Woche später gegen RB Leipzig geht.
In der kommenden Länderspielpause sind acht St.-Pauli-Spieler für ihre Nationalmannschaften im Einsatz. Darunter sind WM-Qualifikationsspiele und Testspiele.
Hier die Übersicht:
Jackson Irvine & Connor Metcalfe: Testspiele Australien vs. Venezuela (15.11., 2 Uhr) & Kolumbien (19.11., 2 Uhr)
Karol Mets: WM-Quali Estland vs. Norwegen (13.11., 18 Uhr) & Testspiel vs. Zypern (18.11., 19 Uhr)
Joel Chima Fujita: Testspiele Japan vs. Ghana (14.11., 11:20 Uhr) & Bolivien (18.11., 11:15 Uhr)
Abdoulie Ceesay: Testspiel Gambia vs. Kuwait (18.11.)
Andréas Hountondji: Testspiel Benin vs. Burkina Faso (18.11.)
Danel Sinani: WM-Quali Luxemburg vs. Deutschland (14.11., 20:45 Uhr) & Nordirland (17.11., 20:45 Uhr)
Nikola Vasilj: WM-Quali Bosnien vs. Rumänien (15.11., 20:45 Uhr) & Österreich (18.11., 20:45 Uhr)
Wie üblich stehen die Aufstellungen eine Stunde vor Anpfiff fest. Beide Mannschaften beginnen mit folgender Elf:
SC Freiburg: Atubolu – Treu, Ginter, Lienhart, Günter – M. Eggestein, Manzambi, Beste, Y. Suzuki, Grifo – Adamu
FC St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Fujita, Oppie, Metcalfe – Kaars, Pereira Lage
Für St. Pauli rücken Pyrka, Metcalfe und Kaars in die Startelf, für Saliakas (Adduktorenverletzung), Sinani und Afolayan (Bank) raus.
Personelle Probleme begleiten St. Pauli vor dem Auswärtsspiel am Sonntag. Neben David Nemeth bleibt auch Adam Dzwigala verletzt aus.
„Er hat muskuläre Beschwerden im seitlichen Bauchmuskel. Anfangs war es schmerzhaft, aber er bewegt sich wieder. Wie lange er fehlt, ist unklar“, sagte Trainer Alexander Blessin.
Bei Manolis Saliakas gibt es noch ein Fragezeichen. „Wir müssen abwarten, wie es ihm geht.“
Positiv läuft die Rückkehr von Ricky-Jade Jones, der sein Programm absolvierte. „Er bekommt die Länderspielpause zur Regeneration. Ich bin optimistisch, dass er danach wieder ins Mannschaftstraining einsteigt.“
Die Genossenschaft des FC St. Pauli hat die Mehrheit am Millerntor-Stadion übernommen, teilte der Verein mit.
Damit gehören die Arena nun offiziell den Mitgliedern. Der Klub sprach von einem „historischen Moment“.
Wilken Engelbracht, kaufmännischer Geschäftsführer, betonte, dass der Klub nun wichtige Investitionen eigenständig vorantreiben könne, etwa den Ausbau des Leistungszentrums an der Kollaustraße.
St.-Pauli-Fans aufgepasst: Die DFL hat die Bundesliga-Spieltage 13 bis 19 mit genauen Anstoßzeiten veröffentlicht, darunter das Rückspiel im Stadtderby gegen den HSV im Januar.
Die Spiele in der Übersicht:
In der vergangenen Saison gehörte Nikola Vasilj zu den besten Bundesligatorhütern, auch aktuell überzeugt er trotz einiger Fehler.
Kein Wunder, dass Premier-League-Clubs wie FC Brentford und Brighton & Hove Albion, bei dem Ex-Trainer Fabian Hürzeler tätig ist, den Torwart beobachten.
Sein Vertrag läuft noch bis zum kommenden Sommer, sein Marktwert wird mit 4,5 Millionen Euro beziffert.
Schlechte Nachrichten: Abwehrspieler Adam Dzwigala fällt mit einer Bauchmuskelverletzung mehrere Wochen aus. Er fehlte bereits beim 0:4 gegen Gladbach.
Wann er zurückkehrt, ist unklar. Gegen SC Freiburg am Sonntag wird er definitiv fehlen, sein Einsatz nach der Länderspielpause gegen Union Berlin ist fraglich.
Beim 0:4 gegen Gladbach versagte nicht nur St. Pauli, sondern auch die halbautomatische Abseitstechnologie am Millerntor. Beim 0:1 durch Haris Tabakovic lieferte die Technik ein falsches Ergebnis.
Präsident Oke Göttlich sagte bei Sky: „Das ist ärgerlich, da wir für die Technik bezahlen. Es stellt sich die Frage, ob wir das Geld zurückbekommen.“
Der DFB erklärte, dass bei der Überprüfung der Abseitsentscheidung eine Linie auf den falschen Abwehrspieler gezogen wurde.
Sky-Experte Dietmar Hamann sprach von „Wettbewerbsverzerrung“, da die Technik in acht Stadien funktionierte, in einem aber nicht – und das mehrfach diese Saison.
Nachdem sich St. Pauli und Borussia Mönchengladbach gerade in der Bundesliga gegenüberstanden, kommt es Anfang Dezember im DFB-Pokal-Achtelfinale zur Neuauflage.
Sportchef Andreas Bornemann dazu: „Der Pokal ist ein großartiger Wettbewerb. Unser Fokus liegt auf der Liga, aber wir wollen ins Viertelfinale einziehen.“
Trainer Alexander Blessin freut sich auf die Revanche: „Auswärts bei Gladbach wird eine große Herausforderung. Wir hätten gern zu Hause gespielt, aber wir werden alles geben, um im Pokal zu bestehen.“
Gespielt wird am 2. und 3. Dezember; die genauen Zeiten folgen.
Das 0:4 gegen Gladbach wirft Fragen auf. Trainer Alexander Blessin fordert offene Aufklärung.
Präsident Oke Göttlich stellte klar, dass Blessin nicht in Frage steht: „Wäre ich nicht darauf angesprochen worden, hätte ich nicht darüber nachgedacht.“
Er ordnet die Niederlagenserie ein und betont, dass die Mannschaft volle Energie braucht, um in der Liga zu bestehen.
Eine Stunde vor Anpfiff stehen die Aufstellungen für das Kellerduell fest:
FC St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Saliakas, Sands, Fujita, Oppie – Pereira Lage, Afolayan, Sinani
Borussia Mönchengladbach: Nicolas – Sander, Elvedi, Diks – Scally, Reitz, Engelhardt, Ullrich, Honorat, Neuhaus – Tabakovic
Schiedsrichter Robert Hartmann wird am Samstag das Spiel zwischen St. Pauli und Borussia Mönchengladbach leiten.
Unter Hartmann hat St. Pauli eine negative Bilanz: Von 16 Spielen wurden nur vier gewonnen. In der letzten Saison pfiff er drei St.-Pauli-Partien mit zwei Unentschieden und einer Niederlage.
Der wichtige Sieg in der zweiten Runde des DFB-Pokals am Dienstagabend könnte ein Wendepunkt sein, glaubt Trainer Alexander Blessin.
„Das garantiert keine Punkte in den nächsten Spielen, aber ist ein richtiger Schub in die richtige Richtung.“
Fünf Niederlagen in Folge seien auch für ihn neu. Der dramatische Einzug ins Achtelfinale erlaube es „wieder etwas befreiter zu atmen“.
Im Idealfall könnte das Selbstvertrauen im Heimspiel gegen den Tabellenletzten Mönchengladbach (Samstag, 15:30 Uhr) helfen, die Negativserie zu beenden.
Die Aufstellungen für das DFB-Pokalspiel am Millerntor:
FC St. Pauli: Voll, Mets, Wahl, Sands, Smith, Pyrka, Fujita, Afolayan, Oppie, Metcalfe, Hountondji
TSG Hoffenheim: Baumann, Hranac, Prömel, Avdullahu, Asllani, Bernado, Lemperle, Hajdari, Prass, Kramaric, Touré
Um 20:45 Uhr treffen St. Pauli und Hoffenheim in der zweiten Runde des DFB-Pokals aufeinander. Trainer Blessin nimmt eine Änderung vor: Ben Voll ersetzt Nikola Vasilj im Tor.
„Ben hat super trainiert und bekommt seine Chance“, sagte Blessin. Trotz der Änderung bleibe Vasilj die Nummer eins. „Er ist einer der besten Torhüter der Bundesliga und unterstützt Ben großartig.“
Bis auf den langzeitverletzten David Nemeth stehen alle Spieler bereit. „Die Mannschaft zieht mit und ist klar im Kopf. Ich vertraue darauf, dass wir den Karren aus dem Dreck ziehen.“
TAG24-Tipp:
Auch TAG24 geht davon aus, dass St. Pauli die Niederlagenserie beenden möchte. Im Pokalspiel, das eine andere Dynamik als Liga-Spiele hat, nutzt die Mannschaft die Chance, Hoffenheim zu überraschen. Unsere Sportreporterin tippt auf einen 2:1-Heimsieg.
Im Heimspiel gegen Hoffenheim verlor St. Pauli mit 0:3 – unter anderem wegen einer instabilen Defensive. Läuft es vorne und hinten nicht, wird es eng.
Torwart Vasilj zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht: „Seit meiner Rückkehr aus dem Nationalteam sprechen wir über defensive Stabilität, jetzt kassieren wir drei Tore – das ist zu viel.“
Dass Hauke Wahl fehlte, sei keine Ausrede, ergänzte er.
Louis Oppie forderte mehr Einsatz in der Defensive: „Wir müssen wieder alles geben, um unser Tor zu schützen. Die Basics müssen stimmen.“
Trainer Blessin forderte mehr Trainingsintensität: „Wir müssen schnell mehr Einsatz zeigen, vor allem vor dem Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt.“
Aufstellungen für das Spiel:
FC St. Pauli: Vasilj – Dzwigala, Smith, La. Ritzka – Pyrka, Sands, Fujita, Oppie, Sinani – Kaars, Pereira Lage
TSG Hoffenheim: Baumann – Coufal, Hranac, Hajdari, Bernardo – Burger, Avdullahu, Kramaric, Touré – Lemperle, Asllani
St. Pauli fühlt sich in Hamburg aktuell besonders wohl. Von sieben Punkten in sechs Spielen holten sie vier zu Hause und drei beim Stadtrivalen HSV.
Mit einem Sieg gegen Hoffenheim könnten die Kiezkicker die Hamburger Derby-Punkte ausbauen und tabellarisch an HSV vorbeiziehen.
Die Statistik spricht für Hamburg: Hoffenheim verlor drei von sechs Spielen, zwei endeten unentschieden, und nur einmal gewann die TSG.
Schiedsrichter Sven Jablonski (35) pfeift das Spiel um 17:30 Uhr an.
TAG24-Prognose:
Das Spiel gegen Hoffenheim wird eng, aber mit der Unterstützung des heimischen Publikums gewinnt St. Pauli knapp mit 2:1.
Verletzungsupdate: Hauke Wahl konnte lange nicht trainieren und steht am Sonntag wohl nicht zur Verfügung, so Trainer Blessin.
„Er fühlt sich noch schwach, wir müssen abwarten, wie die Nacht für ihn verläuft.“
Jackson Irvine ist dagegen einsatzbereit. Der Australier trainiert wieder voll mit. Dass Karol Mets für Estland 90 Minuten ohne Absprache spielte, stört Blessin etwas, doch Mets fühle sich gut und ist motiviert.
Joel Chima Fujita ist nach Nationalmannschaftsfrust bereit, seine Emotionen am Sonntag rauszulassen. Auch Andreas Hountondji steht gegen Hoffenheim zur Verfügung.
David Nemeth fällt weiterhin aus, kann aber inzwischen ohne Krücken laufen. „Jetzt geht es ums Comeback, dauert aber noch.“
Schlechte Nachrichten für Andreas Hountondji: Mit Benin verpasste er die WM-Teilnahme bei der Qualifikation am 10. Spieltag.
Der 4:0-Sieg von Nigeria sowie der parallele Erfolg von Gruppensieger Südafrika verhindern die WM-Reise. Hountondji stand bis zur Auswechslung in der 56. Minute auf dem Platz, konnte aber nichts mehr ausrichten.
Währenddessen spielte Karol Mets mit Estland 1:1 gegen Moldawien, was die Chancen auf die WM weiter schmälerte.
Danel Sinani kehrte nach der verpassten Partie gegen Deutschland zurück. Gegen die Slowakei stand er 90 Minuten auf dem Feld.
Trotz seiner Leistung verlor Luxemburg 0:2 und bleibt damit ohne Punkte in der Gruppe.
Karol Mets feierte nach langer Verletzungspause sein Comeback. Am Samstag wurde er in der 62. Minute bei der 1:3-Niederlage Estlands gegen Italien eingewechselt.
Vor dem direkten Duell zwischen Connor Metcalfe und James Sands mit ihren Nationalteams testeten Australien und USA gegen andere Gegner.
Australien gewann trotz Unterlegenheit gegen Kanada mit 1:0, Metcalfe spielte 83 Minuten.
James Sands verfolgte das 1:1 der USA gegen Ecuador von der Bank. Vielleicht feiert er bald sein Nationalmannschaftsdebüt gegen Australien.
Freudige Botschaft aus Dänemark: Ex-Kiezkicker Simon Makienok ist Vater geworden.
Er und seine Partnerin Ida-Sophia wurden am 6. Oktober Eltern eines Sohnes namens Sixten.
Andréas Hountondjis Traum von der WM rückt näher: Mit Benin gewann er das vorletzte Gruppenspiel in Ruanda mit 1:0 und verteidigte die Tabellenführung.
Im letzten Spiel gegen Nigeria könnte bereits ein Punkt zur WM-Teilnahme reichen, allerdings könnten die „Super Eagles“ mit einem Sieg noch vorbeiziehen.
Abdoulie Ceesay musste dagegen die 3:4-Niederlage Gambias gegen Gabun von der Bank aus verfolgen.
Joel Chima Fujita spielte beim 2:2 von Japan gegen Paraguay fünf Minuten und erlebte den späten Ausgleich mit.
Nikola Vasilj erlitt mit Bosnien-Herzegowina in der WM-Qualifikation einen Rückschlag: Gegen Zypern kassierte er in der Nachspielzeit per Elfmeter den späten 2:2-Ausgleich.
Nach einer 2:0-Führung zog Österreich vorbei und führt jetzt die Gruppe H mit zwei Punkten Vorsprung und einem Spiel weniger an.
Arkadiusz Pyrka feierte sein Debüt für die polnische Nationalmannschaft: Beim 1:0-Sieg gegen Neuseeland wurde er in der 73. Minute eingewechselt.
Der FC St. Pauli wurde mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Sportbranche ausgezeichnet.
Die Jury lobte den Club als Vorreiter einer nachhaltigen Transformation mit einem umfassenden und strukturierten Ansatz, Nachhaltigkeit in allen Bereichen zu leben.
Im Merchandising und Catering setzt der Verein größtenteils auf Bio-Produkte. Zudem würdigte die Jury das Engagement in Sachen Inklusion, Barrierefreiheit und soziales Engagement im Stadtteil.
Ex-Nationalspielerin Turid Knaak war zu Gast im Podcast „Copa TS“ von Tommi Schmitt und präsentierte interessante Statistiken.
Mehrere Bundesliga-Clubs, darunter auch St. Pauli, seien datenbasiert besser als ihr Tabellenplatz aussagt.
Knaak bezeichnete St. Pauli, das aktuell auf Platz zehn steht, als eines der spielstärksten Teams der Liga. Sie stimmte der These von Kollege Christoph Kramer zu, dass die Kiezkicker bis zum Saisonende um Europa mitspielen werden.
„Sie spielen außergewöhnlich guten Fußball. Wenn sie ihre Chancen besser nutzen, kann das eine sehr gute Saison werden – zumindest spielerisch“, so Knaak.
Eigentlich wollte St. Pauli in der Länderspielpause ein Testspiel absolvieren, doch aufgrund vieler Nationalspieler und angeschlagener Profis wurde das Spiel gegen Hannover 96 abgesagt, bestätigte Trainer Alexander Blessin.
Stattdessen plant er drei intensive Trainingseinheiten an der Kollaustraße.
Folgende Nationalspieler werden dabei fehlen:
Nach der unnötigen Niederlage in Bremen war der Frust bei St. Pauli groß – ebenso über die kurze Nachspielzeit von nur vier Minuten, die aus Sicht der Kiezkicker zu kurz bemessen war.
Schon bei der Anzeige der Nachspielzeit zeigte Sportchef Andreas Bornemann seine Unzufriedenheit. Auch nach dem Spiel äußerte sich Trainer Blessin: „Mir fehlt eine einheitliche Regelung.“
Die Nachspielzeiten seien oft unverständlich – mal zehn Minuten, mal nur vier, wie in Bremen. „Das nächste Mal komme ich mit dem Taschenrechner.“
Auch Hauke Wahl zeigte sich ratlos: „Der Schiedsrichter sagte, die Zeit wird automatisch berechnet, und die war sogar zu kurz. Ich verstehe das nicht.“
Die Nachspielzeit wirkte mit vier Minuten tatsächlich zu knapp bemessen, da mehrere Verletzungsunterbrechungen nötig waren. Wahl konnte die Entscheidung des Schiedsrichters nicht nachvollziehen.
Bei der 0:1-Niederlage in Bremen fehlte überraschend Andréas Hountondji auf dem Spielberichtsbogen. Trainer Blessin erklärte, dass der Stürmer Knieprobleme hatte.
„Das Knie wurde punktiert, die Flüssigkeit ist aber nicht schlimm“, sagte er. Weitere Untersuchungen sind geplant, um zu entscheiden, ob Hountondji zur Nationalmannschaft reist.
Oladapo Afolayan hätte St. Pauli gegen Bremen helfen können, stand aber aus disziplinarischen Gründen nicht im Kader.
Trainer Blessin erklärte, dass der Engländer wohl zu einem Treffen zu spät gekommen sei. „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“ Details zum Treffen nannte er nicht.
Karol Mets fehlt seit fast einem Jahr mit Problemen an der Patellasehne. Beim letzten Spiel gegen Bayer Leverkusen stand er erstmals wieder im Kader, kam aber nicht zum Einsatz.
Trotz fehlender Spielpraxis wurde er für die Nationalmannschaft Estlands nominiert. Trainer Blessin sagte, die Einsatzzeit werde noch abgestimmt.
Die personelle Lage bei St. Pauli bleibt angespannt. Gegen Werder Bremen fehlen weiterhin David Nemeth, Jackson Irvine und Ricky-Jade Jones.
Trainer Blessin erklärte, dass Irvine Fortschritte macht und Jones bald ins Mannschaftstraining zurückkehren kann. Dzwigala ist leicht angeschlagen, wird aber mitreisen.
Der FC St. Pauli darf sich über einen weiteren Nationalspieler freuen: James Sands wurde erstmals in den Kader der USA berufen, bestätigte Trainer Alexander Blessin.
„Das freut mich sehr, er hat viel dafür getan. Das ist eine Belohnung für seine Arbeit.“
Die USA bestreiten zwei Länderspiele gegen Ecuador (11. Oktober) und Australien (15. Oktober). Eventuell kommt es zu einem Duell zwischen Sands und Connor Metcalfe.
Gute Nachrichten für Andréas Hountondji (23): Der St.-Pauli-Stürmer darf mit Benin weiter von der WM 2026 träumen.
Die FIFA sprach eine Strafe gegen Südafrika aus, da sie im Spiel gegen Lesotho einen nicht spielberechtigten Akteur einsetzten. Das Spiel wurde zu Gunsten von Lesotho gewertet.
Dadurch rückte Benin mit Hountondji an die Tabellenspitze der Gruppe C, zwei Spieltage vor Schluss.
Am Millerntor konnte Scott Banks noch nicht durchstarten. Um Spielpraxis zu sammeln, wurde er an den englischen Drittligisten FC Blackpool verliehen.
Dort erzielte der 24-Jährige im Pokal einen Doppelpack und stand Mitte September erstmals in der Liga in der Startelf. Bei diesem Einsatz verletzte er sich jedoch.
Trainer Steve Bruce schätzt eine Ausfallzeit von etwa vier Wochen.
St.-Pauli-Athletiktrainer Karim Rashwan erhielt vom DFB-Sportgericht ein Innenraumverbot für eine Bundesliga-Partie.
Er wurde wegen unsportlichen Verhaltens bestraft, nachdem er sich während der Nachspielzeit des Spiels gegen Bayer Leverkusen heftig über einen nicht gegebenen Eckball beim vierten Offiziellen beschwerte und die Rote Karte erhielt.
Startaufstellungen für St. Pauli gegen Bayer Leverkusen:
St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, La. Ritzka – Saliakas, Sands, Fujita, Oppie, Sinani – Hountondji, Pereira Lage
Leverkusen: Flekken – Quansah, Badé, Tapsoba – Tape, Andrich, Aleix Garcia, Grimaldo, M. Tillman, Ben Seghir – Schick
Das Heimspiel am Millerntor gegen Leverkusen beginnt um 15:30 Uhr. Schiedsrichter Martin Petersen leitet die Partie.
Für Petersen ist es das zehnte Spiel mit St. Pauli. Die Bilanz: vier Unentschieden, zwei Niederlagen und drei Siege.
TAG24-Tipp:
Die Redaktion erwartet, dass St. Pauli unter Petersen maximal zwei Niederlagen einstecken wird. Mit der Unterstützung des heimischen Publikums holen die Kiezkicker mindestens einen Punkt gegen Leverkusen.
Robert tippt 1:1, Alice 2:1.
Oliver Kahn war Gast in der Kult-Talkshow „Inas Nacht“ und beantwortete die in Hamburg viel diskutierte Frage: HSV oder St. Pauli?
Der Torwart-Legende war die Frage unangenehm. Er erinnerte sich an seine Zeit, als er mit Karlsruhe gegen St. Pauli im alten Stadion spielte, wo die Kabine klein war und der Weg über eine Kneipe zum Spielfeld führte – „das hatte schon etwas“.
Er berichtete von der beeindruckenden Stimmung und dem schnellsten Gegentor der Bundesliga-Geschichte, das er damals kassierte: Nach zwölf Sekunden traf Dirk Zander für St. Pauli am 12. April 1992.
Kahn lobte die Entwicklung des Vereins: „Was die aufgebaut haben, ist wirklich stark.“
Nach der Niederlage in Stuttgart und vor dem Spiel gegen Leverkusen zeigte sich St. Paulis Mannschaft laut Trainer Blessin selbstkritisch und motiviert.
„Im Training war die richtige Reaktion zu sehen“, so der 52-Jährige.
Am Wochenende gilt es, die Leistung in Punkte umzusetzen. Blessin sieht Chancen gegen Leverkusen, die sich nach dem Sommer-Umbruch und Trainerwechsel noch in der Findungsphase befinden.
Leverkusen musste sich gegen Gladbach mit einem Unentschieden begnügen.
Wichtiges Signal: Der FC St. Pauli hat den auslaufenden Vertrag von Verteidiger Hauke Wahl verlängert, teilte der Verein am Montag mit.
Der 31-jährige Hamburger wechselte zur Saison 2023/24 von Holstein Kiel ans Millerntor und wurde schnell zum Leistungsträger. Er trug maßgeblich zum Aufstieg und Klassenerhalt bei und absolvierte bisher 77 Pflichtspiele, davon 37 in der Bundesliga.
Wahl sagte: „Es waren zwei sehr schöne und erfolgreiche Jahre, in denen ich und der Club uns weiterentwickelt haben. Für mich war immer klar, dass ich bleiben will. Was kann man sich mehr wünschen, als in der Heimatstadt Bundesliga zu spielen? Ich werde alles geben, damit wir erstklassig bleiben.“
Die Serie hält an: Auch im zehnten Bundesliga-Jahr hat St. Pauli am vierten Spieltag nicht gewonnen. Am Freitag verlor die Elf beim VfB Stuttgart mit 0:2.
In den vergangenen Jahren konnten die Braun-Weißen maximal einen Punkt holen – etwa gegen Bayer Uerdingen (1990/91), HSV (2010/11) und RB Leipzig (2024/25).
Gegner wie Saarbrücken, Karlsruhe, Gladbach, Bayern und Stuttgart sorgten für Niederlagen.
Danel Sinani hatte gegen Stuttgart keinen guten Tag, wurde etwa 15 Minuten vor Schluss nach einem Zweikampf ausgewechselt.
Trainer Blessin erklärte, Sinani habe einen Schlag auf den Knöchel bekommen, der Schmerzen verursachte. Die Auswechslung sei auch wegen mangelnder Bewegung im Angriff geplant gewesen.
Für das Spiel gegen Leverkusen dürfte Sinani wieder fit sein.
Andréas Hountondji blieb gegen Stuttgart erstmals ohne Tor. Er hatte wenige Aktionen und wurde nach rund einer Stunde ausgewechselt, für ihn kam Martijn Kaars.
Hountondji stellte jedoch einen neuen Geschwindigkeitsrekord für St. Pauli in der Bundesliga auf: 35,4 km/h, zuvor hielt Philipp Treu mit 34,68 km/h diesen Wert.
Für das Spiel beim VfB Stuttgart fehlen weiterhin einige Spieler: Jackson Irvine mit Muskelproblemen, Karol Mets, der aber auf gutem Weg ist, sowie Abdoulie Ceesay, der erst zwei Einheiten mit der Mannschaft absolvierte.
Ricky-Jade Jones ist auf dem Weg zurück und trainiert wieder mit Ball. David Nemeth befindet sich noch in einem langwierigen Rehabilitationsprozess.
Andréas Hountondji konnte am Dienstag nur eingeschränkt trainieren, steht aber zur Verfügung.
Der FC St. Pauli hat mit sieben Punkten aus drei Spielen einen starken Saisonstart hingelegt, was auch Fachleute beeindruckt.
Christoph Kramer sagte im Podcast „Copa TS“ von Tommi Schmitt: „St. Pauli spielt lange um Europa mit. Ich habe alle drei Spiele gesehen und bin begeistert.“
Der Weltmeister von 2014 lobte die vielseitige Spielweise: „Sie verteidigen gut, pressen stark und spielen einen guten Ball von hinten heraus.“
Kramer bewertete die Mannschaft als „super eingekauft“, auch wenn ihm viele Neuzugänge zunächst unbekannt waren. „Jetzt kenne ich die Namen und es macht großen Spaß, ihnen zuzusehen.“
Andréas Hountondji erzielte im dritten Spiel in Folge mindestens ein Tor – eine Premiere bei St. Pauli. Beim Spiel gegen Augsburg hatte er allerdings Startschwierigkeiten und verschoss einen Elfmeter.
Zur Halbzeit wurde er ausgewechselt. Trainer Blessin begründete das mit fehlenden Tiefenläufen und Erschöpfung nach Länderspielen.
Hountondji nahm die Auswechslung gelassen, Blessin konnte mit Martijn Kaars eine weitere offensive Option bringen.
Vor Spielbeginn gab es eine Gedenkminute für den verstorbenen Regisseur Tarek Ehlail (†43), der bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam.
Ehlail war in der Hamburger Filmszene bekannt, sein bekanntestes Werk ist „Gegengerade – Niemand siegt am Millerntor“ (2011), ein Film über den FC St. Pauli.
Vor dem Derby gegen den HSV überraschte Joel Chima Fujita mit einer barfußigen Aktion auf dem Rasen im Volksparkstadion.
Er lief barfuß direkt auf die HSV-Fans zu, erklärte in einem vereinseigenen Video: „Ich schaute zu den Fans, aber das störte mich nicht.“
Fujita macht das vor jedem Spiel, außer bei schlechten Platzverhältnissen, um die Atmosphäre und den Rasen zu spüren – das ist seine Routine.
Am Sonntag am Millerntor wird es dann freundlicher zugehen.
Mit gemischten Gefühlen flogen die letzten vier Nationalspieler am Mittwoch zurück. Torwart Nikola Vasilj verlor mit Bosnien das Topspiel gegen Österreich mit 1:2, steht jedoch weiterhin an der Tabellenspitze.
Andréas Hountondji hingegen feierte mit Benin einen 4:0-Sieg über Lesotho und erzielte sein drittes Länderspieltor. Benin rückt damit an Nigeria vorbei auf Rang zwei.
Connor Metcalfe gewann mit Australien 3:1 gegen Neuseeland, spielte 86 Minuten. Joel Chima Fujita stand gegen Mexiko nicht auf dem Platz, gegen die USA spielte er durch, konnte eine 0:2-Niederlage aber nicht verhindern.
Für Danel Sinani lief es bitter: Mit Luxemburg verlor er gegen die Slowakei 0:1, obwohl er ein starkes Spiel machte und zweimal den Pfosten traf.
Das späte Gegentor in der 90. Minute besiegelte die vierte Niederlage im vierten Gruppenspiel. Zudem erhielt Sinani in der Nachspielzeit seine zweite Gelbe Karte und verpasst somit das Hinspiel gegen die DFB-Elf.
Polnischer Teamkollege Arkadiusz Pyrka hatte ebenfalls wenig Grund zur Freude. Obwohl Polen 3:1 gegen Finnland gewann, stand er nicht im Kader.
Vasilj feierte mit Bosnien-Herzegowina einen 6:0-Erfolg gegen San Marino und hielt seinen Kasten sauber. Er hatte einen ruhigen Abend und parierte vier Torschüsse.
Auch Hountondji kam zum Einsatz, wurde aber in der 54. Minute ausgewechselt und konnte den Sieg nur von der Seitenlinie verfolgen.
Danel Sinani und Luxemburg starteten mit einer Niederlage in die WM-Qualifikation. Gegen Nordirland verloren sie 1:3, Sinani lieferte die Vorlage zum zwischenzeitlichen 1:1.
Arkadiusz Pyrka wurde erstmals für die polnische A-Nationalmannschaft nominiert, saß aber beim 1:1 gegen die Niederlande nur auf der Bank.
Erfolgreich waren Connor Metcalfe und Ex-Kiezkicker Elias Saad. Metcalfe spielte 74 Minuten für Australien, das gewann gegen Neuseeland. Elias Saad erzielte beim 3:0 Tunesiens gegen Liberia mit einem Freistoß seinen ersten Länderspieltreffer.