PK-Absage nach Spiel: Trainer muss schweren persönlichen Verlust verkraften
London (Vereinigtes Königreich) - Eine schwierige Zeit für Igor Tudor (47): Der kroatische Cheftrainer von Premier-League-Klub Tottenham Hotspur sieht sich neben der sportlichen Krise nun auch mit einem familiären Schicksalsschlag konfrontiert.
Mehrere Medien berichten übereinstimmend, dass sein Vater Mario unerwartet verstorben ist.
Die traurige Nachricht habe den 47-Jährigen unmittelbar nach der heftigen 0:3-Heimniederlage gegen Nottingham Forest am Sonntag erreicht, weshalb er die geplante Pressekonferenz nach dem Spiel absagen musste.
Stattdessen übernahm sein Co-Trainer Bruno Saltor (45) und informierte die Journalisten über die Abwesenheit Tudors, ohne den Todesfall jedoch ausdrücklich zu bestätigen.
„Es handelt sich um persönliche und familiäre Gründe. Ich springe ein, da jetzt nicht der richtige Moment für ihn ist, sich zu äußern“, erklärte der 45-jährige Spanier und fügte hinzu: „Es steht mir nicht zu, weitere Details preiszugeben.“
Mit diesem Verlust trifft den kroatischen Spurs-Trainer ein weiterer Rückschlag in einer ohnehin schon schwierigen Phase.
Als Nachfolger des im Februar entlassenen Thomas Frank (52) sollte Tudor eigentlich die erhoffte Wende beim abstiegsbedrohten Hauptstadtklub herbeiführen – bislang jedoch ohne Erfolg.
Der dringend benötigte Sieg im Kampf um den Klassenerhalt, der seit Januar auf sich warten lässt, blieb weiterhin aus.
Aktuell belegt der Europa-League-Sieger von 2025 nur den 17. Tabellenplatz und sieht sich erstmals seit fast fünf Jahrzehnten wieder mit dem drohenden Abstieg konfrontiert.