HSV-Blog: „Sky“-Kommentator blickt voller Vorfreude auf das Topspiel im Volkspark
Hamburg – Mit dem enttäuschenden 0:0 am Millerntor konnte der HSV den Abstand zum FC St. Pauli wahren. Nun steht das Duell gegen den Spitzenreiter bevor.
Am Samstag um 18.30 Uhr gastiert der FC Bayern München erstmals nach acht Jahren wieder im Volksparkstadion.
In unserem HSV-Blog halten wir Euch über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und weitere Ereignisse im Volkspark auf dem Laufenden.
Wenn sich am Samstagabend der HSV und der FC Bayern gegenüberstehen, wird auch Topspiel-Kommentator Wolff-Christoph Fuss live vor Ort sein. Im Interview mit HSV.de betonte der 49-Jährige, wie sehr er sich auf die Begegnung freut.
„Das ganze Team (...) freut sich riesig darauf, endlich wieder ein Topspiel aus Hamburg zu übertragen und zu zeigen, was den Volkspark ausmacht. Deshalb wird die Partie – unabhängig vom Ergebnis – einfach großartig“, erläuterte der gebürtige Hesse.
Fuss erwartet „begeisterte Fans und eine fantastische Stimmung“ und ergänzte: „Ich denke auch, dass die Bayern-Anhänger sich freuen, wieder einmal im Volksparkstadion in Hamburg dabei zu sein. Das sind perfekte Voraussetzungen für einen emotionalen Fußballabend.“
Für drei Spieler wird es vor dem Spiel gegen Bayern am Samstag eng: Wie bereits am Montag fehlten Damion Downs (21, Wadenverhärtung) und Fabio Balde (20, Sehnenreizung im Oberschenkel) auch am Dienstag beim Training.
Robert Glatzel (32) hingegen nahm nach seiner Erkältung an der Aufwärmphase teil, verließ aber anschließend den Platz.
Emir Sahiti (27) hat beim HSV keine Perspektive mehr und soll den Club noch in diesem Winter verlassen. Allerdings gibt es bisher kaum Interessenten.
Laut RTL/NTV und sport.de hat nun der israelische Meister Maccabi Tel Aviv Interesse an dem Offensivspieler gezeigt. Ein Problem stellt allerdings die Entlassung des Trainers Zarko Lazetic (43) dar, was die Verpflichtung möglicherweise wieder in Frage stellt.
Tel Aviv liegt in der Liga zehn Punkte hinter Tabellenführer Beitar Jerusalem, in der Europa League steht der Klub mit nur einem Punkt auf dem letzten Platz.
Am Montag berichtete der italienische Transfer-Experte Nicolò Schira über einen möglichen Wechsel des Dänen Albert Grønbaek.
Der 24-Jährige ist meist im offensiven Mittelfeld aktiv, kann aber auch auf der linken Außenbahn eingesetzt werden. Aktuell spielt Grønbaek für den CFC Genua und hat bereits acht Länderspiele für Dänemark absolviert.
Nach dem torlosen Unentschieden im Stadtderby am vergangenen Freitag hat die Mannschaft am Montag mit der Vorbereitung auf den Nord-Süd-Klassiker begonnen.
Trainer Merlin Polzin (35) wurde auf der Vereinsseite mit den Worten zitiert: „Die Vorfreude, sich mit den Bayern messen zu können, ist enorm groß.“
Gleichzeitig zeigte der Coach Respekt vor dem Duell gegen den FC Bayern: „In acht von zehn Fällen läuft es wahrscheinlich so wie im Hinspiel. Wir wollen uns darauf vorbereiten, eines der Ausnahmen-Spiele zu sein. Wir wollen alles geben, ob es reicht, sehen wir am Samstag.“
Am dritten Spieltag hatten die Hamburger in München mit 0:5 verloren.
Im Training am Montag fehlten krankheitsbedingt Robert Glatzel, außerdem waren Damian Downs (Wade) und Fabio Balde (Oberschenkel) angeschlagen. Silvan Hefti wurde für Gespräche über seine Zukunft vom Training freigestellt.
Immanuel Pherai (24) sieht beim HSV keine Zukunft mehr und möchte den Verein verlassen. Zudem steht für ihn die Teilnahme an den WM-Play-offs mit Suriname im März auf dem Spiel.
Nach der schweren Verletzung von Alexander Rössing-Lelesiit (19) hatten die Verantwortlichen zunächst ein Wechselverbot verhängt, dennoch beschäftigt sich Pherai mit einem anderen Klub.
Nach Informationen der Bild zeigt Zweitligist Nürnberg unter Weltmeister Miro Klose (47) Interesse an einer Verpflichtung. Wahrscheinlich wäre eine Leihe mit Kaufoption.
In dieser Saison kam Pherai nur zu fünf Kurzeinsätzen und stand oft nicht im Kader. Der HSV möchte erst einen Ersatz für Rössing-Lelesiit verpflichten, bevor Pherai abgegeben wird.
Besonders bitter: Wie der HSV am Sonntag mitteilte, zog sich Alexander Rössing-Lelesiit (19) im Stadtderby gegen St. Pauli einen Syndesmosebandriss zu. Dem jungen Norweger droht dadurch das Saison-Aus.
Am Montag sollen weitere Untersuchungen klären, ob eine Operation nötig ist. Fest steht, dass der Offensivspieler mehrere Monate ausfallen wird.
Bereits in der siebten Minute war Rössing-Lelesiit von Adam Dzwigala (30) hart gefoult worden. Nach kurzer Behandlung spielte er kurz weiter, wurde dann aber ausgewechselt.
Keine Rolle mehr spielt Silvan Hefti (28), der eine Saison zum Vergessen erlebt. Der Schweizer stand bislang kein einziges Mal in der Bundesliga für den HSV auf dem Feld und kam nur einmal in der Regionalliga-Mannschaft zum Einsatz.
Offenbar wollen beide Seiten nun die Zusammenarbeit beenden. Nach übereinstimmenden Medienberichten steht Hefti kurz vor einem Wechsel zu D.C. United in die Major League Soccer (MLS).
Der Transfer soll Anfang der Woche über die Bühne gehen. Der HSV erwartet eine geringe Ablösesumme, die wiederum in eine Abfindung für Hefti investiert wird.
Wettbewerbsübergreifend stand Immanuel Pherai (24) in dieser Saison nur 54 Minuten für den HSV auf dem Platz. Laut der „Hamburger Morgenpost“ hat er sich deshalb für einen Abschied entschieden.
Dem Bericht zufolge war die Nicht-Nominierung für das Stadtderby gegen St. Pauli der ausschlaggebende Faktor. Der 25-Jährige will demnach noch im Winter wechseln.
Für einen festen Transfer oder eine Leihe gibt es mehrere Interessenten. Da das Transferfenster nur noch bis Anfang Februar geöffnet ist, muss der Wechsel schnell erfolgen.
HSV-Spieler Nicolai Remberg (24) liebt Derbys. „Die Fans haben uns angeschrien und bepöbelt, schon beim Ausstieg aus dem Bus. Das war richtig geil“, erzählte er nach dem Spiel.
Die Provokationen versuche er in Motivation umzuwandeln. „Ich glaube, das geht vielen Spielern in unserer Mannschaft so. Die Stimmung hier ist enorm.“
Für Aufsehen sorgte Remberg ebenfalls in der 24. Spielminute, als er gegen St. Paulis Eric Smith (29) zu einer Grätsche ansetzte. Schiedsrichter Tobias Welz (48) zeigte ihm dafür die Gelbe Karte – was Remberg nicht nachvollziehen konnte.
„Das habe ich überhaupt nicht verstanden. Besser kann man nicht tacklen“, erklärte er. „Ich hätte nie gedacht, dass er pfeift.“ Der VAR prüfte das Tackling sogar auf eine Rote Karte, was aber eindeutig zu hart gewesen wäre.
Ein Transfer steht offenbar kurz bevor: Der HSV scheint unmittelbar vor der Verpflichtung von Torhüter Sander Tangvik (23) zu stehen.
Trainer Merlin Polzin (35) äußerte sich auf der Pressekonferenz am Mittwoch selbstbewusst: „Es ist klar, dass wir uns auf der Torhüterposition verbessern und nach dem Abgang von Daniel Peretz (25) breiter aufstellen wollen. Es wäre gut, wenn aus dem genannten Namen ein HSV-Spieler wird.“
Ob es wirklich so kommt, müsse man „zwei Büros weiter“ erfragen, womit vermutlich Sportdirektor Claus Costa (41) gemeint ist.
Trainer Polzin machte deutlich, wie wichtig Robert Glatzel (32) für den HSV ist – besonders für das Spiel am Freitag. „Bobby kann Derbys“, sagte er und bezog sich auf dessen Statistik und Tore gegen den FC St. Pauli. Wie lange Glatzel jedoch noch für den HSV auflaufen wird, ist offen.
Nach Angaben des Abendblatts soll der belgische Spitzenklub RSC Anderlecht Interesse bekundet haben. Glatzel wollte eigentlich bleiben, doch das könnte sich ändern.
In dieser Saison kam der 32-Jährige, auch bedingt durch Verletzungen, erst auf zehn Einsätze (einmal von Beginn an) und lediglich 126 Minuten. Mit der Verpflichtung von Damian Downs (21) ist die Konkurrenz größer geworden – hier könnte sich noch etwas tun.
Der Abschied von Guilherme Ramos (28) steht unmittelbar bevor. Laut BILD ist ein Transfer des Innenverteidigers zum chinesischen Klub Beijing Guoan so gut wie fix.
Das Einzige, was noch fehlt, ist der Medizincheck. Dieser wurde jedoch nicht wie üblich beim neuen Verein durchgeführt, sondern das Hamburger Medizin-Team wurde aufgrund der weiten Anreise damit betraut.
Nach Bild-Informationen erhält der HSV für den Portugiesen, der in 36 Pflichtspielen für den Club auflief, etwa 100.000 Euro Ablöse.
Ein starkes Signal sendet der HSV mit seiner Teilnahme an der Aktion „Ich kann es mir nicht leisten“ des Miniatur Wunderlands. Für die Heimspiele der Frauenmannschaft im Februar stellt der Club ein Kontingent kostenloser Eintrittskarten bereit.
So erhalten Personen, die sich einen Stadionbesuch sonst nicht leisten können, die Möglichkeit, die Spiele gegen den SC Freiburg (1. Februar, 14 Uhr), RB Leipzig (8. Februar, 14 Uhr) und das Nordderby gegen Werder Bremen (21. Februar, 14 Uhr) live zu erleben.
Die Gratis-Tickets können am jeweiligen Spieltag an der Ticketbox im Volksparkstadion abgeholt werden.
Ist er der Torwart der Zukunft beim HSV? Laut der norwegischen Tageszeitung „Adresseavisen“ besteht Interesse an einer Verpflichtung von Sander Tangvik (23).
Der junge Schlussmann, der bereits zweimal im Kader der norwegischen A-Nationalmannschaft stand, ist Stammtorwart bei Rosenborg Trondheim und wurde in der vergangenen Saison zum Spieler der Liga gewählt.
Sein Vertrag bei Rosenborg läuft bis Dezember 2027, der Klub soll aber bereits einen Nachfolger für ihn parat haben.
Beim HSV könnte sich der Norweger spätestens zur kommenden Saison mit Daniel Heuer Fernandes (33) um die Nummer eins duellieren – vorausgesetzt, Heuer Fernandes verlängert seinen im Sommer auslaufenden Vertrag.
Nach dem unglücklichen Remis gegen Gladbach äußerte sich HSV-Profi Nicolai Remberg (25) in der Mixed Zone zu den Vorwürfen gegen den ehemaligen Sportvorstand Stefan Kuntz (63) bezüglich sexueller Belästigung.
„Natürlich wurde darüber gesprochen, aber entscheidend ist, was auf dem Platz passiert. Das Drumherum können wir nicht beeinflussen, das ist dann so. Unsere Aufgabe ist es, hier Leistung zu zeigen“, stellte „Rambo“ klar.
Er wisse nicht, was wirklich geschehen sei, daher könne er wenig dazu sagen. Klar sei jedoch, dass das Thema die Mannschaft nicht belastet habe. „Es hat uns auf dem Platz nicht beeinträchtigt“, betonte der Mittelfeldspieler.
Teamkollege Miro Muheim (27) wollte sich dazu nicht äußern: „Ehrlich gesagt möchte ich jetzt nicht darüber sprechen, sondern mich aufs Spiel und den Fußball konzentrieren.“
Klare Botschaft der HSV-Anhänger: Vor dem Spiel gegen Gladbach zeigten sie ein großes Banner mit der Aufschrift: „Ob Block oder Vorstandsflur: Kein Platz für Übergriffe in unserem Verein. Solidarität mit allen betroffenen HSV-Mitarbeiterinnen!“
Die Protestaktion bezieht sich auf die aktuellen Vorwürfe gegen den Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz (63), der sexueller Belästigung beschuldigt wird.
Nach Bekanntwerden der Anschuldigungen trennte sich der Klub von Kuntz, da die Vorwürfe als glaubwürdig eingestuft wurden.
Keine guten Erinnerungen hat der HSV an Schiedsrichter Robert Schröder (40), der die heutige Partie gegen Gladbach im Volkspark leitet. Unter seiner Leitung holten die Rothosen bisher zwei Siege, ein Unentschieden und drei Niederlagen.
Er leitete unter anderem die 1:2-Niederlage gegen den SV Darmstadt 98 am 19. August 2022, bei der er vier Rote Karten verteilte. Die Hamburger kritisierten daraufhin eine Kommunikation „unter der Gürtellinie“.
Gladbach bestritt bisher elf Spiele unter Schröders Leitung und weist eine Bilanz von vier Siegen, drei Unentschieden und vier Niederlagen auf.
Das abgesagte Heimspiel des HSV gegen Bayer Leverkusen wird am 4. März im Volksparkstadion nachgeholt, teilt die DFL mit. Anpfiff ist um 20.30 Uhr.
Die bereits gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit. Für weitere Kosten übernimmt der Club keine Haftung. Die Eintrittskarten können jedoch storniert werden, Fans erhalten dann ihr Geld zurück.
Nach achteinhalb Jahren beim HSV endet die Zeit von Anssi Suhonen (24). Laut Bild steht der finnische Mittelfeldspieler kurz vor einem Wechsel zum dänischen Erstligisten Odense BK. Der Medizincheck soll am Freitag stattfinden.
Der Vertrag des 24-Jährigen wäre im Sommer ausgelaufen, sodass der HSV zumindest eine kleine Ablösesumme im fünfstelligen Bereich erhält.
Suhonen spielte aufgrund wiederkehrender Verletzungen schon länger keine Rolle beim HSV, war zunächst an Jahn Regensburg ausgeliehen und dann in Schweden bei Östers IF aktiv. In Dänemark möchte er unter Trainer Alexander Zorniger (52) seine Karriere neu beleben.
Dort trifft er auf einen alten Weggefährten: Fiete Arp (26), mit dem er bereits in der U17 beim HSV zusammengespielt hat (fünf gemeinsame Spiele) und der in dieser Saison in 17 Partien acht Tore erzielt hat.
Verstärkt sich der HSV mit einem Torhüter aus der Bundesliga? Laut „Sky“-Reporter Florian Plettenberg denken die Rothosen über eine Verpflichtung von Heidenheims Keeper Kevin Müller (34) nach.
Der erfahrene Schlussmann wäre die erste Wahl, falls der HSV einen erfahrenen Ersatz für den abgewanderten Daniel Peretz (25) sucht.
Müller habe bereits grünes Licht für einen Wechsel im Januar und sei offen für eine neue Herausforderung. Gespräche zwischen den Clubs sollen bislang aber noch nicht stattgefunden haben.
Eine weitere Absage droht: Der HSV teilte am Mittwochabend mit, dass noch unklar ist, ob das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag stattfinden kann.
Nach der wetterbedingten Absage der Partie gegen Leverkusen wurde das Stadiondach am Mittwoch von einem Statiker geprüft, bevor Höhenarbeiter mit ihrer Arbeit begannen.
Am Donnerstag sollen zahlreiche Einsatzkräfte Maßnahmen ergreifen, die für die Austragung notwendig sind – der Ausgang bleibt offen.
Nach der Absage des Spiels gegen Bayer Leverkusen spendete der HSV einen Teil der vorbereiteten Verpflegung an soziale Einrichtungen in Hamburg.
Viele Speisen waren bereits fertig zubereitet und konnten wegen der Spielabsage nicht genutzt werden. Deshalb organisierte der Verein kurzfristig eine Weitergabe der Lebensmittel.
Leberkäs-Semmeln, Fischbrötchen und eine große Menge Backwaren wurden in einen Transporter verladen und an verschiedene Hilfseinrichtungen verteilt. So konnten rund 750 Menschen versorgt werden.
„Als Verein tragen wir Verantwortung, die über den Fußball hinausgeht. Gerade in besonderen Situationen ist es für uns selbstverständlich, schnell zu handeln und eine Lösung zu finden“, erklärte HSV-Vorstand Eric Huwer (42). „Nach der kurzfristigen Spielabsage war es für uns selbstverständlich, verantwortungsvoll zu handeln und die vorbereiteten Speisen weiterzugeben, um andere zu unterstützen.“
Im Nordderby gegen Werder Bremen am 7. Dezember 2025 erzielte Luka Vuskovic (18) per Hacke das 2:1 für den HSV. Nun wurde das Tor offiziell bei der ARD-Sportschau für die Wahl zum „Tor des Jahres“ nominiert.
Der Verein teilte am Mittwoch mit: „Die Abstimmung hat begonnen, eine Stimme kann für eines der zwölf besten Tore der einzelnen Monate abgegeben werden. Noch nie konnte sich ein HSV-Spieler mit dieser Auszeichnung schmücken.“
Ab sofort kann auf der Webseite der Sportschau für eines der zwölf Tore abgestimmt werden.
Der Sonderzug mit den Leverkusen-Fans war schon auf dem Weg nach Hamburg, als das Spiel HSV gegen Bayer 04 kurzfristig abgesagt wurde.
Die Bahn wurde daraufhin im Hamburger Stadtteil Harburg gestoppt, wie die Polizei am Dienstagabend mitteilte. Rund 700 Fans waren vor Ort, die Lage verlief ruhig und ohne Zwischenfälle. Die Polizei war mit 150 Einsatzkräften vor Ort.
Nach etwa 50 Minuten kehrte der Sonderzug nach Leverkusen zurück.
Ein echter Kracher: BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl (45) gilt laut „Sky“-Reporter Florian Plettenberg als Kandidat für die Nachfolge von Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz (63) beim HSV.
Demnach würde der Aufsichtsrat des HSV den ehemaligen Spieler und aktuellen Funktionär für die vakante Position in Betracht ziehen.
Kehls Vertrag bei Borussia Dortmund läuft allerdings noch bis Sommer 2027.
Der Schiedsrichter für die Partie am 17. Spieltag ist Robin Braun.
Die Begegnung gegen Leverkusen ist erst das neunte Bundesliga-Spiel, das der 29-Jährige in seiner Karriere leitet.
Der HSV stand unter seiner Leitung allerdings bereits in dieser Saison auf dem Platz – im November beim 0:1-Auswärtsspiel gegen Augsburg, bei dem Augsburgs Keven Schlotterbeck durch eine Gelb-Rote Karte vom Platz musste.
Wichtiger Hinweis: Der HSV warnt angesichts des Spiels gegen Leverkusen vor möglichen Problemen bei der Anreise zum Stadion.
Obwohl das Stadion von Schnee und Eis befreit wurde, sind wegen der Witterungsverhältnisse und des Tauwetters kaum Parkplätze verfügbar.
Alle Parkplätze (Rot, Grau, Grün usw.) sind von der Schneeschmelze betroffen und derzeit nicht befahrbar.
Nur Fahrzeuge mit VIP-Parkschein dürfen Zufahrt erhalten. Der HSV empfiehlt daher eine frühzeitige Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und weist auf wetterfestes Schuhwerk hin.
Neuzugang Damion Downs (21) darf direkt im Auswärtsspiel des HSV in Freiburg von Beginn an ran. Auch Bakery Jatta (27) steht in der Startelf.
So beginnt der HSV: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Elfadli – Jatta, Lokonga, Remberg, Muheim – Vieira, Downs, Dompé
Gut gelaunt machten sich die HSV-Fans per ICE auf den Weg nach Freiburg, doch plötzlich machte ihnen Schneefall einen Strich durch die Rechnung, als der Zug bereits in Hannover strandete.
Doch selbst Sturmtief „Elli“ konnte die Stimmung der Fans nicht trüben. „Wir sind gut versorgt im Zug, mit unseren Kisten Bier“, scherzte ein Anhänger im Gespräch mit dem Spiegel.
Da das Spiel erst am Samstag um 15.30 Uhr stattfindet, bleibt die Hoffnung, trotz Verzögerung rechtzeitig zum Anpfiff im Europa-Park-Stadion zu sein.
Nach dem vorzeitigen Abgang von Keeper Daniel Peretz (25) sucht der HSV eine Nummer zwei, die Stammtorwart Daniel Heuer Fernandes (33) konkurrenzfähig ersetzt und bei Bedarf vertritt.
Dem „Hamburger Abendblatt“ zufolge steht Nicolas Kristof (26) von der SV Elversberg im Fokus der Hamburger – der gebürtige Heidelberger zählt zu den besten Torhütern der 2. Bundesliga.
Für die Verantwortlichen käme sowohl eine Ausleihe bis Saisonende als auch eine feste Verpflichtung in Frage. Ziel wäre es, langfristig einen Nachfolger für den alternden Heuer Fernandes aufzubauen.
Hendrik Bonmann (31) vom bulgarischen Erstligisten Ludogorets Razgrad gilt hingegen nicht als Option.
Der HSV hat die Leihe von Daniel Peretz (25) vorzeitig beendet. Der Torwart kehrt zum FC Bayern München zurück, wird dort aber direkt an den englischen Zweitligisten FC Southampton ausgeliehen.
Peretz blieb beim HSV nur Ersatz und hatte öffentlich seinen Unmut geäußert. Er kam lediglich auf zwei Einsätze im DFB-Pokal.
Karriereende in Sicht: Der ehemalige HSV- und Bayern-Star Paolo Guerrero (42) hat seinen Rücktritt vom Profifußball angekündigt.
„2026 wird definitiv mein letztes Jahr als Profi“, sagte er peruanischen Medien. „Die Entscheidung habe ich bereits mit meiner Familie getroffen. Ich hoffe, in meinem letzten Jahr noch spielen und meine Karriere gut abschließen zu können.“
Bis Jahresende wird der mittlerweile 42-Jährige noch für seinen Heimatverein Alianza Lima auf Torejagd gehen.
Guerrero war 2002 aus Peru zum FC Bayern gewechselt, wo er sich vom Reservespieler zum Profi entwickelte. Er gewann zweimal Meisterschaft und Pokal. 2006 wechselte er zum HSV, wo er seinen Durchbruch schaffte und in 183 Spielen 59 Tore erzielte.
Der Star sorgte neben dem Platz auch für Schlagzeilen – etwa durch einen Flaschenwurf auf einen Fan 2010 oder eine Blutgrätsche gegen VfB-Keeper Sven Ulreich zwei Jahre später.
Wer wird Nachfolger von Stefan Kuntz (63)? Nach dessen überraschendem Abgang sucht der HSV einen neuen Sportvorstand. Einer der Kandidaten ist Oliver Bierhoff (57)!
Laut SPORT BILD steht der Europameister von 1996 und ehemalige Manager der Nationalmannschaft bei den Verantwortlichen hoch im Kurs. Bierhoff spielte Ende der 80er bereits beim HSV.
Weitere mögliche Kandidaten sind Fabian Wohlgemuth (46) vom VfB Stuttgart sowie Ex-HSV-Vorstand Jonas Boldt (43), der derzeit vereinslos ist und sich eine Rückkehr vorstellen kann.
Im Werben um den US-Nationalspieler Damion Downs (21) hat sich der HSV offenbar gegen den Nordrivalen Werder Bremen durchgesetzt.
Wie „Bild“ zuerst berichtete, befindet sich der 21 Jahre alte Stürmer von Southampton bereits in Hamburg, um am Dienstag den Medizincheck zu absolvieren. Es ist eine Leihe bis Saisonende im Gespräch.
Downs war vor dieser Saison für etwa zehn Millionen Euro vom 1. FC Köln zum Premier-League-Absteiger Southampton gewechselt. Um seine Chancen auf eine WM-Teilnahme mit den USA zu erhöhen, will der im unterfränkischen Kreis Schweinfurt geborene Angreifer im Winter zurück nach Deutschland.
In der zweiten englischen Liga blieb er bisher in elf Spielen torlos. Neben dem HSV war auch Werder Bremen an dem 1,92 Meter großen Stürmer interessiert. Für den 1. FC Köln erzielte er in 42 Pflichtspielen 13 Tore.
Der Wechsel ist perfekt: U21-Talent Raif Adam (20) verlässt den HSV und wechselt zum Zweitligisten SV Elversberg, wie der Verein am Montagvormittag bekanntgab.
„Raif hat in kurzer Zeit einen großen Schritt gemacht, sich schnell etabliert und für höhere Aufgaben empfohlen. In der U21 hat er seine Qualitäten gezeigt. Mit dem Schritt in die 2. Bundesliga belohnt er sich selbst. Wir wünschen ihm viel Erfolg und beobachten seine Entwicklung weiter“, sagte Sportdirektor Claus Costa (41).
Adam war im Sommer vom ETV aus der Oberliga zum HSV-Nachwuchs gewechselt und überzeugte sofort. In Elversberg trifft er auf zwei bekannte Gesichter: Otto Stange (18) und Lukasz Poreba (25).
Dem HSV droht der Verlust von zwei Talenten: Sky und transfermarkt.de berichten, dass SV Elversberg an Raif Adam (20) und Maurice Boakye (21) aus der U21 interessiert ist.
Bei Adam soll es bereits eine Einigung geben, die Ablösesumme beträgt rund 400.000 Euro. Sollte Elversberg aufsteigen, sind weitere Bonuszahlungen möglich. Adam absolvierte diese Saison 21 Spiele in der Regionalliga Nord, erzielte sieben Tore und gab sechs Vorlagen.
Boakye kam in dieser Saison auf zwölf Treffer und drei Vorlagen. Sein Wechsel im Winter ist noch ungewiss; sein Vertrag endet im Sommer, dann wäre er ablösefrei.
Nach viereinhalb Jahren verlässt Jonas Meffert (31) den HSV und wechselt mit sofortiger Wirkung zu Holstein Kiel.
Der Mittelfeldspieler war bereits von 2018 bis 2021 an der Kieler Förde aktiv, bevor er zur Saison 2021/22 zum HSV kam.
Sportdirektor Claus Costa erklärte: „Meffo stand für Beständigkeit, Zuverlässigkeit und Teamgeist. Daher war es für uns klar, im Interesse seiner Spielzeit gemeinsam eine Lösung zu finden.“
Meffert verabschiedete sich mit Wehmut: „Es fällt mir sehr schwer, denn das HSV-Trikot zu tragen und im Volkspark zu spielen war immer etwas Besonderes. Ich danke allen Weggefährten und besonders den Fans, die diese Zeit unvergesslich gemacht haben. Ich wünsche dem Verein alles Gute – dieser Club ist einfach großartig.“
Daniel Peretz (25) wollte beim HSV angreifen und erste Wahl werden, doch die Realität sah anders aus. Der Leihkeeper vom FC Bayern kam nur zweimal im DFB-Pokal zum Einsatz und unterlag im Konkurrenzkampf gegen Daniel Heuer Fernandes.
Wie die Bild berichtet, wurde die Leihe vorzeitig beendet. Peretz kehrt zum FC Bayern zurück und wird direkt an den FC Southampton in England verliehen. Der Rekordmeister hofft, dass dieser Leihwechsel erfolgreicher verläuft.
HSV-Leistungsträger Luka Vuskovic (18) weckt Begehrlichkeiten: Laut dem Portal „CaughtOffside“ sollen FC Bayern München und RB Leipzig Interesse an ihm zeigen.
Beide Clubs hätten sich bei Tottenham Hotspur, dem Stammverein des ausgeliehenen Abwehrspielers, nach Vuskovic erkundigt.
Tottenham hat jedoch verdeutlicht, dass man nicht an einem Verkauf des 18-Jährigen interessiert ist. Vuskovic, dessen Leihe beim HSV bis Sommer läuft, ist ein zentraler Bestandteil der Zukunftspläne.
Hinter dem HSV liegt ein ereignisreiches Jahr. Neben dem Aufstieg und der Rückkehr in die Bundesliga wird vor allem die herausragende Unterstützung der Fans in Erinnerung bleiben.
Das weiß auch die Mannschaft, die sich in einem offenen Brief bei den Anhängern für die „einzigartige Unterstützung und Leidenschaft“ bedankte.
„Lasst uns an dieser ‚Never-give-up‘-Mentalität auch im kommenden Jahr festhalten und in den verbleibenden 19 Partien alles füreinander geben. Und gemeinsam zeigen, was den HSV ausmacht: Kampfgeist, Leidenschaft und gegenseitigen Respekt“, heißt es in dem Schreiben.
Miro Muheim (27) war im ersten Saisonabschnitt der HSV-Spieler mit den meisten Einsatzminuten. Der Schweizer ist im System der Rothosen unumstritten und dürfte mit der Nationalmannschaft im kommenden Jahr zur WM fahren.
Seine starken Leistungen bleiben anderen Vereinen nicht verborgen. Der HSV bereitet sich offenbar bereits auf einen möglichen Abgang des Linksverteidigers vor.
Nach BILD-Informationen gibt es ernsthaftes Interesse an Almugera Kabar (19) von Borussia Dortmund. Es habe schon Kontakt zwischen den Clubs gegeben, und HSV hat gute Chancen auf eine Verpflichtung. Beim BVB kommt der junge Verteidiger derzeit kaum zum Einsatz.
Luka Vuskovic (18) hat sich beim HSV dank seiner Leistungen schnell einen Namen gemacht. Wie es nach Ende seiner Leihe weitergeht, ist unklar. Sein Vertrag bei Tottenham Hotspur läuft bis Sommer 2031.
„Bislang lief alles so fair wie möglich, die Spurs respektieren Lukas Meinung“, erklärte Vater Danijel (44) der kroatischen Zeitung „Sportske novosti“. „Das Wichtigste für Luka 2026 ist, weiterhin hart zu trainieren und zu arbeiten. Dann wird sich alles Weitere ergeben. Er hat eine gute Perspektive.“
Danijel Vuskovic erwartet, dass sein Sohn sich beim HSV weiterhin so gut entwickelt. „Danach können wir in Ruhe besprechen, wie es weitergeht. Wenn er so weitermacht, wird alles gut laufen.“ Er bestätigte, dass Luka bis Saisonende im Volkspark bleibt, erst danach wolle man mit den Spurs verhandeln.
Das Ziel ist klar: „Ich möchte nicht, dass er einen Schritt überspringt und direkt in die englische Premier League wechselt, die meiner Meinung nach die stärkste Liga der Welt ist. Er hat noch viel Entwicklungspotenzial und ist keine Eintagsfliege. Es wäre gut, wenn er erst in Deutschland bleibt. Es ist wichtig, dass er sowohl in der Jugend als auch in der A-Nationalmannschaft seines Landes spielt.“
Gleichzeitig sorgt Vuskovic für Aufsehen, weshalb sich zahlreiche Top-Clubs für ihn interessieren. „Viele rufen an, aber ich schenke dem keine Beachtung. Alles wird sich von selbst regeln. Es gibt Leute, die sich darum kümmern und uns gelegentlich informieren“, so der Vater.
Tottenham wird mit der Entwicklung zufrieden sein, ob Vuskovic auch langfristig ein Spieler der Spurs bleibt, ist offen. Danijel sagte dazu: „Ich weiß nicht, ob Tottenham ihn als zukünftigen Spieler sieht oder ihn bei einem passenden Angebot ziehen lässt. Lukas Ziel ist es, mit dem HSV Erfolge zu feiern und mit Kroatien zur WM zu fahren.“
1. Bundesliga Tabelle
Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Erstplatzierte am Saisonende wird Deutscher Meister. Die auf den Plätzen 17 und 18 stehenden Teams steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) darf in der Relegation um den Verbleib in der Liga spielen. Dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.