Sky-Experte sorgt für Gesprächsstoff: Steht das wirklich auf dem Plan von RB Leipzigs Xaver Schlager?
Leipzig – Es kam nicht allzu überraschend, als RB Leipzig vor einigen Tagen bekanntgab, dass Xaver Schlager (28) im Sommer den Verein verlassen wird. Die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung zogen sich bereits lange hin. Nun steht fest, dass der österreichische Nationalspieler eine neue Herausforderung suchen möchte. Doch wohin führt sein Weg?
Der „Sky“-Experte Lothar Matthäus (64) hat zumindest eine klare Vermutung, die er sowohl im „Sport Bild“ als auch live beim DFB-Pokal-Spiel der Leipziger gegen München am Mittwochabend (0:2) äußerte. Seine Einschätzung: Schlager wechselt genau zu dem Klub, gegen den die Sachsen aus dem Wettbewerb ausgeschieden sind – dem FC Bayern.
Matthäus beschreibt Schlager als „Mentalitätsfußballer, der gegen den Ball sehr stark ist. Er bringt Eigenschaften mit, die Spieler wie Kimmich, Pavlovic und Bischof nicht besitzen.“
Da Leon Goretzka (31) den Rekordmeister im Sommer verlassen wird, entsteht in der Mittelfeldzentrale eine Lücke. Dort könnte Schlager bald neben seinem Landsmann Konrad Laimer (28) spielen, der 2023 ebenfalls von Leipzig nach München wechselte und sich nach anfänglichen Schwierigkeiten mittlerweile etabliert hat.
Für RB Leipzig bedeutet der Abschied von Schlager auf jeden Fall einen Verlust – nicht nur sportlich, sondern auch, weil der österreichische Nationalspieler ablösefrei geht.
Trainer Ole Werner (37) äußerte sich zuletzt auf der Pressekonferenz zum Transfer: „Wir wussten, dass Xaver noch einmal den Wunsch hat, sich neu zu orientieren. Das ist absolut legitim, auch wenn wir uns eine andere Entscheidung gewünscht hätten, da er bei uns eine wichtige Rolle spielt. Jetzt hat er sich entschieden und möchte nach vier Jahren eine neue Erfahrung sammeln und eine neue Herausforderung annehmen.“
Immerhin haben die Leipziger genügend Zeit, um sich auf den Abgang einzustellen. Die Gerüchte verdichten sich immer mehr, dass Rocco Reitz (23) von Borussia Mönchengladbach als möglicher Nachfolger von Schlager verpflichtet werden könnte.
Werner wollte sich zwar nicht konkret äußern, ließ aber durchblicken: „Der Wechsel trifft uns nicht unvorbereitet. Intern haben wir Spieler, die wir weiterentwickeln können, und auch extern sind wir darauf eingestellt, Ersatz zu suchen und haben bereits Vorbereitungen getroffen.“