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HSV-Blog: "Sky"-Experte zollt den Rothosen und Trainer Polzin großen Respekt

Hamburg – Die Saison ist beendet! Zum Abschluss sicherte sich der HSV bei Topklub Bayer 04 Leverkusen noch einmal einen verdienten Punkt.

Während einige Spieler nun die Weltmeisterschaft vor sich haben und andere in die Sommerpause gehen, laufen hinter den Kulissen bereits die Planungen für die nächste Spielzeit auf Hochtouren.

In unserem HSV-Blog erhaltet Ihr alle aktuellen Informationen rund um das Team, mögliche Transferbewegungen und weitere Neuigkeiten aus dem Volksparkstadion.

Nach dem Unentschieden in Leverkusen zog der "Sky"-Experte Dietmar Hamann (52) ein durchweg positives Saisonfazit für den HSV. Trotz eines holprigen Starts hätten die Rothosen viel richtig gemacht, so der ehemalige Profi.

„Das war über die gesamte Spielzeit eine richtig eingespielte Mannschaft. Das hat das Team heute erneut unter Beweis gestellt. Polzin und seine Jungs haben für einen Aufsteiger eine hervorragende Leistung gezeigt“, betonte der 52-Jährige.

Schiedsrichter Tobias Stieler (44) war beim Duell zwischen Leverkusen und dem HSV in der BayArena im Einsatz – idealerweise nur als Randfigur.

Bayer 04 hat unter der Leitung des 44-Jährigen eine beeindruckende Bilanz vorzuweisen: Von bislang 34 Begegnungen gewannen die Werkself 27, verloren lediglich dreimal und spielten viermal unentschieden.

Die Hamburger hingegen bestritten erst vier Spiele mit Stieler als Unparteiischem, die Bilanz fällt mit einem Sieg, einem Remis und zwei Niederlagen negativ aus.

Fest steht, dass Luka Vuskovic (19) den HSV verlassen wird. Dennoch bleibt der Name erhalten, denn ab September kehrt sein Bruder Mario (24) wieder ins Training der Rothosen zurück und darf ab November auch wieder spielen.

„Ihm geht es gut. Er trainiert täglich, um in bestmöglicher Verfassung zurückzukehren“, erklärte Luka in einem vereinseigenen Interview. „Wenn wir gegeneinander spielen, merke ich, dass er fitter ist als ich.“

Mario freut sich sehr auf seine Rückkehr: „Ich sehe, wieviel Liebe er für den Verein hat und wie sehr er es genießt, hier zu spielen und zu trainieren“, sagte er und ergänzte optimistisch: „Das wird eine großartige Saison.“

Positive Nachrichten aus dem Volkspark: Miro Muheim (28) absolvierte am Mittwoch nach seiner Syndesmoseverletzung wieder das komplette Mannschaftstraining. Ein Einsatz gegen Leverkusen scheint damit realistisch.

Nicolas Capaldo (27) musste wegen Rückenproblemen pausieren, bei ihm wird die Entwicklung in den nächsten Tagen genau beobachtet. Ähnlich verhält es sich bei Robert Glatzel (32), der mit einer Wadenzerrung möglicherweise nicht für das kommende Sonntagsspiel fit sein wird.

Jean-Luc Dompé (30) konnte in dieser Saison beim HSV kaum überzeugen. Statt auf dem Platz stand der Franzose eher abseits im Fokus – im Januar wurde er nach einer Alkoholfahrt suspendiert und mit einer Rekordstrafe belegt.

Beim letzten Heimspiel der Saison fehlte Dompé im Kader. Trainer Merlin Polzin (35) erklärte, der Spieler habe sich nicht zu 100 Prozent fit gefühlt, um der Mannschaft helfen zu können. Diese ehrliche Aussage blieb auch den Fans nicht verborgen.

So schrieb ein Fan auf X, er freue sich darauf, bald am Strand zu liegen, wenn „Jean-Luc Dompé endlich Hamburg verlässt“. Doch der Profi reagierte prompt und kommentierte den Beitrag mit „My contract is 2027“ und einem Kussmund-Emoji.

Die Zukunft von Dompé beim HSV bleibt ungewiss, da er nie an seine Leistungserwartungen anknüpfen konnte und immer wieder verletzt ausfiel.

Der vorzeitige Abbruch seiner Leihe und der anschließende Transfer zum FC Southampton erweist sich für Daniel Peretz (24) als echter Glücksgriff. Dank einer Serie von 20 Spielen ohne Niederlage schaffte der Torhüter mit den Saints als Vierter den Einzug in die Aufstiegs-Play-offs zur Premier League. Die erste Hürde ist somit genommen.

Nach einem torlosen Hinspiel stand am Dienstagabend das Rückspiel gegen den FC Middlesbrough an – und es wurde ein nervenaufreibendes Duell. Bereits nach fünf Minuten musste Peretz den Ball aus dem Netz holen, doch sein Team glich kurz vor der Halbzeitpause aus.

Vor dem Spiel sorgte der deutsche Coach Tonda Eckert (33) fast für einen Eklat: Der vierte Offizielle konnte gerade noch verhindern, dass Eckert im Gespräch mit dem Schiedsrichter gegenüber Middlesbroughs Trainer Kim Hellberg (38) handgreiflich wurde.

Bis weit in die Verlängerung fielen keine Tore. Erst als es auf ein Elfmeterschießen hinauszulaufen schien, traf Southampton zum Sieg und steht nun im großen Finale am 23. Mai im Wembley-Stadion. Gegner dort ist Hull City, der ehemalige Klub von Ex-HSV-Trainer Tim Walter (50).

Die Planungen beim HSV für die kommende Saison laufen bereits. Dabei sind die Rothosen auch auf der Suche nach einer Verstärkung für die Position des Linksverteidigers – und scheinen fündig geworden zu sein.

„Sky“-Reporter Dennis Bayer berichtet, dass der HSV Hennes Behrens (21) vom 1. FC Heidenheim ins Visier genommen hat. Der gebürtige Frankfurter ist seit Januar von der TSG 1899 Hoffenheim ausgeliehen und zeigt beim FCH starke Leistungen.

Neben dem HSV soll auch der Aufsteiger FC Schalke 04 Interesse an Behrens haben. Allerdings wird die von Hoffenheim geforderte Ablösesumme von fünf Millionen Euro für die Knappen vermutlich zu hoch sein.

Eine große Ehre für Nicolas Capaldo (27)! Der Leistungsträger des HSV wurde in den vorläufigen WM-Kader Argentiniens für die Turniere in den USA, Mexiko und Kanada berufen. Der argentinische Verband präsentierte die 55-köpfige Auswahl am Montag.

Bisher absolvierte der 27-Jährige lediglich neun Einsätze für die U23 des amtierenden Weltmeisters, ein Debüt in der A-Nationalmannschaft steht noch aus.

Ob Capaldo es in den endgültigen Kader schafft und neben Weltstar Lionel Messi (38) um die Titelverteidigung kämpfen darf, bleibt abzuwarten.

Die Zukunft von William Mikelbrencis (22) ist weiterhin offen: Sein Vertrag beim HSV läuft im Sommer aus und bisher konnten sich beide Seiten nicht auf eine Verlängerung einigen.

Nach Angaben von „FussballTransfers.com“ könnte der Franzose Hamburg verlassen, aber weiterhin in der Bundesliga bleiben. Sowohl Borussia Mönchengladbach als auch Aufsteiger FC Schalke 04 zeigen Interesse.

Ein Wechsel ins Ausland ist ebenfalls denkbar. So sollen der FC Girona, Parma Calcio und ein Klub aus der französischen Ligue 1 mögliche Optionen sein.

Einen unvergesslichen Tag erlebte HSV-Talent Louis Lemke (16) bei seinem Profidebüt im Heimspiel gegen Freiburg – ein besonderer Moment auch für den Verein.

Mit 16 Jahren und 214 Tagen ist Lemke nun der jüngste Profi in der Geschichte des HSV und löste damit Omar Megeed ab, der bei seinem Debüt im August 2022 16 Jahre und 359 Tage alt war.

Auch Shafiq Nandja (19) feierte in der Partie seinen Einstand bei den Profis.

Erfahrener Schiedsrichter Felix Zwayer (44) leitete das Spiel zwischen dem HSV und Freiburg.

Unter seiner Leitung haben die Rothosen bislang 32 Partien bestritten, mit einer positiven Bilanz von 14 Siegen, sieben Remis und elf Niederlagen.

Der SC Freiburg absolvierte 31 Spiele mit Zwayer, weist aber eine leicht negative Bilanz auf: elf Siege, acht Unentschieden und zwölf Niederlagen.

Ab Sommer trennen sich die Wege von HSV und Nachwuchsspieler Moritz Reimers (19). Der Flügelstürmer wechselt zu Holstein Kiel, wo er unter Ex-HSV-Trainer Tim Walter (50) einen Vertrag bis 2030 unterschrieb, wie der Zweitligist am Freitag bekanntgab.

„Moritz hat konstant überdurchschnittliche Leistungen in den Nachwuchsmannschaften des HSV und beim DFB gezeigt. In seiner ersten Herren-Saison in der Regionalliga fiel er durch sein auffälliges Spiel auf und zeigte sein großes Entwicklungspotenzial“, lobte Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe (48).

Seit 2021 gehört Reimers zum HSV-Nachwuchs und spielte in dieser Saison in der U21 in der Regionalliga, wo er in 17 Spielen zwei Tore erzielte und acht Vorlagen gab. Zudem stand er sechsmal im Kader der deutschen U19-Nationalmannschaft.

„Die Gespräche mit Holstein Kiel verliefen von Anfang an sehr positiv. Der Klub verfolgt einen klaren Plan, steht für mutigen Fußball und die Förderung junger Talente. Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung und darauf, bald im Holstein-Trikot aufzulaufen“, so Reimers.

Großer Jubel herrschte bei der U17 des HSV: Das Team von Trainer Tim Reddersen zog ins Finale des Hamburger Pokals ein.

Im Halbfinale besiegten die jungen Rothosen am Mittwochabend den Stadtrivalen FC St. Pauli mit 1:0 – das entscheidende Tor erzielte Hüseyin Berk Cakallioglu.

Das Endspiel findet am 7. Juni gegen den USC Paloma statt.

Nach dem gesicherten Klassenerhalt plant der HSV für die kommende Saison. Dabei steht ein dänischer Mittelfeldspieler im Fokus.

Dem „Hamburger Abendblatt“ zufolge beschäftigt sich der Verein mit Silas Andersen (21) vom schwedischen Pokalsieger BK Häcken. Der 21-Jährige besitzt allerdings einen Vertrag bis 2029 und dürfte mehrere Millionen Euro Ablöse kosten.

Auch andere Vereine zeigen Interesse an Andersen. So soll der 1. FC Köln bereits im Winter sein Interesse bekundet haben. Der 1,90 Meter große Mittelfeldspieler zählt zu den begehrten Talenten.

Die Vorbereitung auf das letzte Heimspiel der Saison gegen Freiburg ist beim HSV angelaufen. Allerdings fehlten am Mittwoch nicht alle Profis auf dem Platz.

Otto Stange (19) musste krankheitsbedingt passen, während Jordan Torunarigha (28) nach einem Zusammenprall im Spiel gegen Frankfurt im Kraftraum trainierte. Coach Merlin Polzin (35) kündigte an, dass Torunarigha am Donnerstag wieder mit der Mannschaft auf dem Feld stehen soll.

Gute Nachrichten gab es auch von Miro Muheim (28): Nachdem zunächst von einem Saison-Aus ausgegangen wurde, kann der Schweizer schon wieder individuell trainieren. Eventuell ist sogar ein Einsatz am Sonntag möglich, sicher geplant ist aber ein Comeback am letzten Spieltag in Leverkusen.

Luka Vuskovic (19) hat sich mit seinen starken Leistungen beim HSV in den Vordergrund gespielt. Kein Wunder, dass die Rothosen den jungen Kroaten gern behalten würden. Doch zunächst haben die Tottenham Hotspur das Sagen.

Die Londoner kämpfen aktuell in der Premier League gegen den Abstieg. Sollte der Klassenerhalt gelingen, will man Vuskovic unbedingt halten. Laut der englischen Boulevardzeitung „The Sun“ war Sportdirektor Johan Lange (46) kürzlich extra in Hamburg, um über eine deutliche Gehaltserhöhung zu verhandeln.

Ob die Spurs Vuskovic tatsächlich halten können, ist jedoch fraglich – auch andere Topvereine haben bereits ihr Interesse bekundet.

HSV-Sportdirektor Claus Costa (41) reiste am Montagabend nach Dänemark, um das Spiel FC Midtjylland gegen Viborg FF (3:3) zu beobachten. Dies geht aus einem Beitrag des dänischen Sportjournalisten Mathias Hauge Jacobsen auf X hervor.

Jacobsen berichtet, dass Costa sich insbesondere Viborg-Spieler Thomas Jörgensen (20) genauer ansehen wollte. „Er würde perfekt zum HSV passen“, schrieb Jacobsen.

Der zentrale Mittelfeldspieler hat sich mit starken Leistungen die Aufmerksamkeit zahlreicher Vereine gesichert – neben dem HSV soll auch die TSG Hoffenheim großes Interesse zeigen. Sein Vertrag in Viborg läuft noch bis Sommer 2028, sein Marktwert wird auf rund vier Millionen Euro geschätzt.

Eine bittere Nachricht für Alexander Rössing-Lelesiit (19): Nach seiner Rückkehr von einer Syndesmose-Verletzung erlitt der Norweger einen Rückschlag und muss operiert werden.

Wie der HSV am Dienstag mitteilte, zog sich der 19-Jährige letzte Woche im Training erneut eine Sprunggelenksverletzung zu.

Rössing-Lelesiit hatte sich Anfang des Jahres im Derby gegen den FC St. Pauli bei einem Zweikampf verletzt und fiel seitdem aus. Kürzlich kehrte er ins Mannschaftstraining zurück und stand kurz vor der Rückkehr in den Kader – nun der erneute Rückschlag mit längerer Ausfallzeit.

Der HSV plant endgültig für eine weitere Saison in der Bundesliga. Bei der Suche nach neuen Spielern steht unter anderem ein Stürmer im Fokus.

Nach Angaben von Sky haben die Verantwortlichen ein Auge auf Noel Futkeu (23) von Greuther Fürth geworfen. Der Angreifer traf in dieser Saison bereits 17-mal und teilt sich die Torjägerkrone der 2. Liga mit Mateusz Zukowski von Magdeburg.

Futkeu wird Fürth nach der Saison definitiv verlassen. Eintracht Frankfurt hat eine Rückkaufoption in Höhe von 1,3 Millionen Euro gezogen und will den Stürmer gewinnbringend verkaufen. Mit einem Marktwert von rund fünf Millionen Euro dürfte das kein Problem sein.

Erfahrener Schiedsrichter Deniz Aytekin (47) wird das Traditionsduell zwischen Eintracht Frankfurt und dem HSV leiten.

Die Frankfurter bestritten bislang 38 Partien mit Aytekin, mit einer leicht negativen Bilanz: 13 Siege, sechs Unentschieden, 19 Niederlagen.

Beim HSV fällt die Bilanz noch schlechter aus: Von 34 Spielen unter seiner Leitung gewannen die Rothosen nur acht, bei neun Remis und 17 Niederlagen.

Ein Schock für die HSV-Frauen: Nach der 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin brach Abwehrspielerin Magou Doucoure (25) am Freitag noch auf dem Spielfeld zusammen.

Die Verteidigerin wurde medizinisch versorgt und anschließend ins Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) gebracht.

Über X gab der Verein inzwischen Entwarnung: Beim Verlassen des Stadions im Krankenwagen war Doucoure bereits ansprechbar und stabil.

Der HSV könnte im Sommer eines seiner vielversprechenden Talente verlieren. Mehrere Online-Portale, darunter „transfers_nl“, berichten, dass der niederländische Meister PSV Eindhoven an Fábio Baldé (20) interessiert ist. Auch einige portugiesische Topclubs zeigen Interesse.

Bei Eindhoven bereitet man sich auf den Abgang der Stammspieler Couhaib Driouech und Esmir Bajraktarevic vor und sucht nach passenden Alternativen. Baldé könnte eine solche sein, da er sowohl als Flügelstürmer als auch als Außenverteidiger eingesetzt werden kann.

Der gebürtige Hamburger steht beim HSV noch bis Sommer 2029 unter Vertrag und besitzt eine Ausstiegsklausel von 20 Millionen Euro. Sein Marktwert wird jedoch auf etwa drei Millionen Euro geschätzt.

Endlich zurück auf dem Trainingsplatz: Luka Vuskovic (19) absolvierte am Dienstag nach seiner Knieprellung eine individuelle Einheit mit Reha-Coach Sebastian Capel.

„Wir hoffen, die Belastung bei ihm nun schrittweise erhöhen zu können. Wir wollen ihn vernünftig aufbauen. Es bleiben noch drei Spiele, deshalb müssen wir genau abwägen“, erklärte Trainer Merlin Polzin (35) nach der Einheit. „Es gibt uns ein gutes Gefühl, dass seine Schmerzen nachgelassen haben, er Fortschritte macht und unbedingt zurück aufs Feld will.“

Ob Vuskovic bereits am Samstag (15:30 Uhr) gegen Eintracht Frankfurt einsatzfähig ist, bleibt ungewiss.

Voll ins Mannschaftstraining eingebunden waren hingegen Alexander Rössing-Lelesiit und Jean-Luc Dompé (30), während Yussuf Poulsen (31) noch etwas vorsichtiger trainierte. „Bei Yussi war das Training heute noch reduziert. Wir werden ihn in dieser Saison wohl nicht mehr auf 100 Prozent bringen, aber er gibt alles, um der Mannschaft noch zu helfen“, sagte Polzin über seinen Kapitän und schloss Einsätze über volle 90 Minuten aus.

Die Trainingsbelastungen von Robert Glatzel (32), Nicolas Capaldo (27) und Bakery Jatta (27) wurden am Dienstag gesteuert.

Der HSV sucht weiterhin nach einem Nachfolger für Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz (63), der Anfang Januar nach Vorwürfen wegen sexueller Belästigung entlassen wurde.

Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, steht der Auswahlprozess kurz vor dem Abschluss. Eine Aufsichtsratssitzung zur finalen Entscheidung ist bereits angesetzt.

Sportdirektor Claus Costa (41) wurde ebenfalls Chancen auf eine Beförderung eingeräumt, doch laut Bericht deutet alles darauf hin, dass der Verein eine externe Lösung bevorzugt.

Herzliche Neuigkeiten von Robert Glatzel (32): Der HSV-Stürmer wird zum dritten Mal Vater. Das bestätigte der Angreifer nach der 1:2-Niederlage gegen Hoffenheim im „Sky“-Interview.

Seinen Torjubel nach dem Elfmetertor zum Ausgleich widmete Glatzel bereits dem neuen Familienmitglied, indem er sich den Ball unters Trikot steckte und die bekannte Nuckel-Geste zeigte.

Glatzel und seine Frau Natasa haben bereits zwei Töchter, Elea (9) und Alicia (7). Diesmal erwarten sie einen Jungen, so der Stürmer.

Im Bundesliga-Topspiel zwischen HSV und Hoffenheim wird Schiedsrichter Robert Schröder (40) pfeifen.

Die Rothosen spielten bisher sieben Mal unter Schröders Leitung und weisen eine leicht negative Bilanz auf: zwei Siege, zwei Unentschieden, drei Niederlagen.

Hoffenheim hingegen hat mit dem Hannoveraner an der Pfeife eine leicht positive Bilanz: vier Siege, drei Unentschieden und zwei Niederlagen.

HSV-Profi Philip Otele wurde nach seiner Roten Karte im Nordderby gegen Werder Bremen für zwei Spiele gesperrt. Das entschied das DFB-Sportgericht am Freitag.

Die Rothosen legten gegen das Urteil Einspruch ein, und es fand am Freitag eine mündliche Verhandlung am DFB-Campus in Frankfurt statt. Neben Otele waren auch Sportdirektor Claus Costa und Dr. Philipp Winter (Direktor Recht & Organisation) anwesend.

Nach dem Ausfall von Abwehrchef Luka Vuskovic (19) kassierte der HSV in zwei Spielen sieben Gegentore. Wie anfällig ist das Team in entscheidenden Momenten?

Neben der Defensive fehlen gegen Hoffenheim auch Miro Muheim (28, Sprunggelenk) und Kapitän Yussuf Poulsen (31). Zudem steht ein Einsatz von Sambi Lokonga (26) auf der Kippe. Trainer Merlin Polzin (35) will jedoch von einer Schwächung des Teams nichts wissen.

„Es bringt nichts, dem nachzutrauern. Ich habe volles Vertrauen in die Spieler, die in der Dreier- oder Fünferkette spielen, dass sie als Einheit die Ausfälle kompensieren“, sagte er auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Dabei gehe es nicht darum, jemanden zu ersetzen, sondern auf der jeweiligen Position mit eigenen Stärken „gute Defensive zu zeigen und Lösungen zu finden“.

Der HSV arbeitet mit Blick auf das bald startende Genossenschaftsprojekt „Supporters Trust“ am Ausbau des Volksparkstadions. „Nach den erforderlichen Genehmigungen soll direkt mit der Kapazitätserweiterung begonnen werden, sodass im Laufe der kommenden Saison mehr als 58.000 Fans im Volksparkstadion Platz finden“, erklärte HSV-Präsident Henrik Köncke im Vereinsinterview.

Die Bauarbeiten sollen im Sommer starten; langfristig ist eine Erweiterung auf über 60.000 Plätze geplant. Außerdem will der Klub die sanitären Anlagen verbessern und das Catering ausbauen.

Die Gründungsversammlung der Genossenschaft ist für den 5. Mai angesetzt; der operative Startzeitpunkt steht noch nicht fest. Zunächst werden 18.870 Anteile zu je 887 Euro ausgegeben. Der Verein rechnet vorerst mit Einnahmen von rund 16 Millionen Euro.

Bereits jetzt haben sich neben Vereinslegenden wie Horst Hrubesch auch Trainer Merlin Polzin sowie einzelne Spieler am Projekt beteiligt.

HSV-Profi Philip Otele (27) erhielt im Nordderby bei Werder Bremen nach nur 13 Minuten auf dem Feld die Rote Karte. Schiedsrichter Florian Exner (35) wertete die Aktion als „rohes Spiel“.

Das DFB-Sportgericht verhängte eine Zwei-Spiele-Sperre, gegen die der HSV Einspruch einlegte. Die Verantwortlichen machten deutlich, dass sie nur einer Ein-Spiele-Sperre zustimmen würden.

Die mündliche Verhandlung findet am Freitag (12:30 Uhr) statt und bringt die endgültige Entscheidung.

Verstärkt sich der HSV mit einem Talent von Paris Saint-Germain? Laut der französischen Zeitung „Le Parisien“ haben die Rothosen ein Auge auf Mathis Jangéal (17) geworfen.

Der Offensivspieler, der bereits zweimal für die Profis des Champions-League-Siegers gespielt hat, gilt als großes Talent und wird von zahlreichen Vereinen umworben.

Auch das „Hamburger Abendblatt“ berichtet von Interesse des HSV an Jangéal – mehr ist bislang jedoch nicht bekannt. Ob ein Transfer zustande kommt, hängt offenbar von der Ligazugehörigkeit des HSV in der nächsten Saison ab.

Nach dem Verletzungsschock von Miro Muheim (28) steht weiterhin hinter Luka Vuskovic (19) ein Fragezeichen. Bei beiden Profis ist unklar, ob sie in dieser Saison noch einmal zum Einsatz kommen werden.

„Ich sehe gute Chancen, dass Luka im Saisonendspurt noch zur Verfügung steht. Er ist extrem ehrgeizig und will unbedingt für uns spielen. Daher sind wir optimistisch. Wir müssen einfach abwarten, geduldig sein und hoffen, dass er schnell zurückkehrt“, erklärte Sportdirektor Claus Costa (41) zur Situation von Vuskovic.

Ähnlich äußerte er sich zu Muheim: „Er wird alles tun, um schnell wieder auf den Platz zu kommen. Im Idealfall könnte er uns zum Saisonende noch einmal helfen.“

Positive Signale kamen von Alexander Rössing-Lelesiit (19), der nach seiner Syndesmose-Verletzung wieder mit der Mannschaft trainierte und baldige Einsatzchancen hat.

Außerhalb des Mannschaftstrainings waren weiterhin Yussuf Poulsen (31), Albert Sambi Lokonga (26) und Jean-Luc Dompé (30) im Einsatz.

Eine schmerzhafte Verletzung für Miro Muheim (28): Im Derby gegen Bremen zog sich der Schweizer eine Verletzung des vorderen Syndesmosebandes im rechten Sprunggelenk zu, teilte der HSV am Dienstag mit.

Für den achtfachen Schweizer Nationalspieler bedeutet das angesichts von nur noch vier verbleibenden Spieltagen wahrscheinlich das Saison-Aus.

Muheim zählte zu den Leistungsträgern des HSV in dieser Saison und absolvierte die meisten Einsatzminuten aller Spieler.

Eine Hiobsbotschaft könnte auch die längere Ausfallzeit von Luka Vuskovic (19) bedeuten. Laut „BILD“ ist die Verletzung am Knie des Kroaten schwerwiegender als zunächst angenommen.

Ein Einsatz im kommenden Heimspiel gegen Hoffenheim (Samstag, 18:30 Uhr) gilt als sehr unwahrscheinlich. Auch hinter den Einsätzen von Albert Sambi Lokonga (26, Oberschenkel) und Miro Muheim (28, Knie) stehen große Fragezeichen.

Der einzige Lichtblick an einem ansonsten ernüchternden Tag für den HSV war Stürmer Robert Glatzel (32): Im Derby bei Werder zeigte er eine starke Leistung, gekrönt durch sein Traumtor zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.

Teamkollege Nicolai Remberg (25) lobte den Angreifer für ein „überragendes Spiel“. Auch Trainer Merlin Polzin (35) betonte, dass Glatzel weiterhin „den Unterschied ausmachen“ könne.

Glatzel selbst zeigte sich zwar enttäuscht über die Niederlage, war aber zufrieden mit seinem Treffer und seiner Leistung und sieht sich mit dieser Form für den Endspurt gut aufgestellt.

Vor und nach dem Nordderby warfen einige Chaoten aus dem HSV-Fanblock Pyrotechnik auf den Rasen und in andere Bereiche des Stadions. Vermutlich deshalb rückte die Polizei mit Einsatzkräften in den HSV-Block vor.

Ein Sprecher teilte am Abend mit, dass es im Bereich der Sanitäranlagen zu einem Feuer gekommen war. Polizei und Feuerwehr wurden bei ihrem Eingreifen von HSV-Fans angegriffen. Glücklicherweise gab es keine Verletzten.

Eine Saison lang arbeiteten Aaron Hunt (39) und Merlin Polzin (35) beim HSV zusammen – Hunt als Spieler, Polzin als Co-Trainer unter Daniel Thioune (51). Dass Polzin später selbst Cheftrainer wird, überraschte Hunt.

„Ehrlich gesagt hätte ich ihm das nicht zugetraut“, sagte Hunt im Interview auf hsv.de. „Seine fachliche Kompetenz in Analysen und Gesprächen war immer offensichtlich, aber der Unterschied zwischen Co- und Cheftrainer ist groß. Ich hatte ihn nie so auf dem Schirm, dass er mal Cheftrainer wird.“

Dennoch freut sich Hunt über dessen Entwicklung: „Man sieht, dass die Mannschaft ihm zu 100 Prozent folgt und eine geschlossene Einheit bildet. Das Team hat eine klare Spielidee und weiß, wofür es steht. Merlin hat also vieles richtig gemacht – dafür habe ich großen Respekt!“

Hamburgs Fußball-Ikone Horst Hrubesch wird heute 75 Jahre alt und darf sich auf ein besonderes Ständchen freuen.

„Bei Horst legen wir richtig los“, kündigte HSV-Coach Merlin Polzin an. „Wenn wir nicht live singen können, dann sicher per Video.“

Hrubesch und der 40 Jahre jüngere Polzin sind seit Ende der Saison 2020/21 befreundet. Damals sollte das Duo nach der Trennung von Daniel Thioune den HSV noch in die Bundesliga führen, scheiterte aber knapp mit Platz vier.

Auch heute stehen Polzin und Hrubesch in regelmäßigem Austausch. Der frühere Stürmer ist dabei kritisch, aber stets wertschätzend. „Das möchte ich nicht missen“, sagte Polzin, der Hrubesch zum Geburtstag am liebsten einen Derbysieg schenken würde.

Trainer Polzin steht im engen Kontakt mit dem wegen Dopings gesperrten Innenverteidiger Mario Vuskovic, Bruder von Luka Vuskovic (19). „Wir haben so viel Kontakt, wie erlaubt ist“, erklärte Polzin vor dem Nordderby gegen Werder Bremen.

Er erinnert sich gerne an einen besonderen Moment mit Mario Vuskovic, dem aktuellen Top-Verteidiger des HSV: „Das war ein besonderer Sieg“, sagte Polzin vier Jahre nach dem Zweitliga-Triumph gegen den Rivalen Bremen. „Mario hat in der Schlussphase seinen Teil dazu beigetragen.“

Es war Vuskovics erster Einsatz für den HSV. Aufgrund der Dopingsperre darf der 24-Jährige aktuell nicht spielen. „Wir telefonieren, machen Videocalls. Mario bleibt ein wichtiger Teil des Teams“, so Polzin. „Wir können es kaum erwarten, dass er in der nächsten Saison wieder für uns aufläuft.“

Trainer und Spieler pflegen weiterhin eine gute Beziehung, wobei sie sich in einer Sache jedoch nicht ganz einig sind: „Ich versuche manchmal, über Mario etwas Kritisches über Luca loszuwerden“, schmunzelte Polzin. Doch der familiäre Zusammenhalt steht über allem.

1. Bundesliga Tabelle

Die Bedeutung der Bundesliga-Tabelle ist wie folgt: Der Erstplatzierte am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Rang 16) muss in der Relegation um den Klassenerhalt kämpfen, und zwar gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.