HSV-Blog: Profi steht kurz vor Wechsel in die MLS
Hamburg – Mit einem enttäuschenden 0:0 am Millerntor hat der HSV den Abstand zum FC St. Pauli konstant gehalten.
Der Abräumer Nicolai Remberg erhielt völlig überraschend nach einem Zweikampf eine Gelbe Karte. Bei einem Ersatzspieler zeichnen sich Abschiedspläne ab.
In unserem HSV-Blog informieren wir Euch über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, potenzielle Transfers und weitere Entwicklungen aus dem Volksparkstadion.
Kein Faktor mehr: Silvan Hefti (28) durchlebt eine Saison zum Vergessen. Der Schweizer kam bislang keine einzige Minute für den HSV in der ersten Mannschaft zum Einsatz und stand lediglich einmal für die Regionalliga-Mannschaft auf dem Platz.
Offensichtlich wollen beide Parteien nun getrennte Wege gehen. Nach übereinstimmenden Medienberichten steht der 28-Jährige kurz vor einem Wechsel zu D.C. United in die Major League Soccer (MLS).
Der Transfer soll voraussichtlich Anfang der Woche vollzogen werden. Der HSV erhält dabei eine geringe Ablösesumme, die wiederum für eine Abfindung für Hefti verwendet werden soll.
Insgesamt kam Immanuel Pherai (24) wettbewerbsübergreifend in dieser Saison nur auf 54 Einsatzminuten für den HSV. Laut der Hamburger Morgenpost hat er sich daher zu einem Abschied aus dem Volkspark entschlossen.
Der Bericht nennt die Nichtberücksichtigung im Kader beim Stadtderby gegen St. Pauli als den ausschlaggebenden Punkt, der für Pherai das Fass zum Überlaufen brachte. Der 25-Jährige plant demnach noch im Winter den Verein zu wechseln.
Für eine feste Verpflichtung oder eine Leihe gibt es mehrere Interessenten. Da das Transferfenster nur noch bis Anfang Februar geöffnet ist, muss eine Einigung bald erfolgen.
HSV-Abräumer Nicolai Remberg (24) liebt Derbys über alles. „Die Fans haben uns vom ersten Moment an angefeuert und provoziert“, berichtete er nach der Partie. „Schon beim Aussteigen aus dem Bus ging das los – das war richtig elektrisierend.“
Die Provokationen versuchte er als Antrieb zu nutzen: „Ich glaube, viele Spieler in unserem Team empfinden das genauso. Die Atmosphäre hier ist einfach grandios.“
Für Stimmung sorgte Remberg auch nach 24 Minuten, als er gegen Eric Smith (29) von St. Pauli zu einer Grätsche ansetzte. Schiedsrichter Tobias Welz (48) zückte daraufhin die Gelbe Karte – was Remberg überhaupt nicht nachvollziehen konnte.
„Das habe ich nicht verstanden. Ein besseres Tackling hätte ich nicht zeigen können“, erklärte er. „Ich hätte nie erwartet, dass der Schiedsrichter pfeift.“ Sogar der VAR prüfte das Foulgeschehen auf eine mögliche Rote Karte, was ihm jedoch zu hart erschienen wäre.
Obwohl noch nichts endgültig entschieden ist, mehren sich die Hinweise darauf, dass der HSV kurz vor der Verpflichtung des Torhüters Sander Tangvik (23) steht.
Trainer Merlin Polzin (35) äußerte sich auf der Pressekonferenz am Mittwoch recht bestimmt dazu: „Es ist klar, dass wir uns auf dieser Position weiter verstärken und nach dem Abgang von Daniel Peretz (25) breiter aufstellen wollen. Es wäre sinnvoll, wenn der erwähnte Spieler bald ein HSV-Profi wird.“
Ob es tatsächlich zum Transfer kommt, wollte er nicht verbindlich bestätigen: „Das muss man zwei Büros weiter hinten erfragen“, spielte er damit auf Sportdirektor Claus Costa (41) an.
Trainer Merlin Polzin (35) betonte die Bedeutung von Robert Glatzel (32) für den HSV, besonders im Hinblick auf das kommende Freitags-Derby. „Bobby kann Derbys“, sagte er und verwies auf dessen Torbilanz gegen den FC St. Pauli. Allerdings stellt sich die Frage, wie lange Glatzel noch für den HSV auflaufen wird.
Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, soll der belgische Spitzenclub RSC Anderlecht Interesse angemeldet haben. Ursprünglich wollte der Stürmer bleiben, doch die Situation könnte sich nun ändern.
Bisher kam der 32-Jährige aufgrund von Verletzungen erst auf zehn Einsätze (davon nur einmal in der Startelf) und insgesamt magere 126 Spielminuten. Mit der Verpflichtung von Damian Downs (21) sind seine Einsatzchancen zudem gesunken, was den Transfer womöglich nochmals in Bewegung bringt.
Guilherme Ramos (28) steht kurz vor seinem Abschied von den Rothosen. Wie die BILD berichtet, ist ein Wechsel des Innenverteidigers zum chinesischen Klub Beijing Guoan so gut wie perfekt.
Einzig der medizinische Check steht laut Informationen noch aus. Dieser wird allerdings nicht wie üblich beim neuen Klub durchgeführt. Aufgrund der weiten Anreise beauftragte Beijing Guoan das medizinische Team des HSV mit der Untersuchung.
Laut Bild-Informationen erhält der HSV für den Portugiesen, der 36 Pflichtspiele für die Rothosen absolvierte, eine Ablöse von ungefähr 100.000 Euro.
Ein starkes Zeichen zeigt der HSV durch seine Teilnahme an der Aktion „Ich kann es mir nicht leisten“ des Miniatur Wunderlands: Für die Heimspiele der Frauenmannschaft im Februar stellt der Verein ein Kontingent an kostenlosen Eintrittskarten bereit.
So erhalten alle, die sich einen Stadionbesuch finanziell nicht leisten können, die Möglichkeit, die Partien gegen den SC Freiburg (1. Februar, 14 Uhr), RB Leipzig (8. Februar, 14 Uhr) und das Nordderby gegen Werder Bremen (21. Februar, 14 Uhr) live zu verfolgen.
Die freien Tickets können am jeweiligen Spieltag an den Ticketkassen im Volksparkstadion abgeholt werden.
Ist er der Torwart der Zukunft beim HSV? Wie die norwegische Tageszeitung Adresseavisen berichtet, zeigen die Rothosen Interesse an einer Verpflichtung von Sander Tangvik (23).
Der junge Schlussmann, der bereits zweimal im Kader der norwegischen A-Nationalmannschaft stand, ist die Nummer eins bei Rosenborg Trondheim. In der letzten Saison wurde er zum Spieler der Liga gewählt.
Sein Vertrag in Trondheim läuft noch bis Dezember 2027, jedoch hat sein Klub offenbar bereits einen Nachfolger im Visier.
Beim HSV könnte Tangvik spätestens zur kommenden Spielzeit im Wettbewerb mit Daniel Heuer Fernandes (33) um die Position des Stammtorwarts stehen – sofern dieser seinen im Sommer auslaufenden Vertrag verlängert.
Nach dem unglücklichen Remis gegen Gladbach äußerte sich HSV-Profi Nicolai Remberg (25) in der Mixed Zone zu dem Rücktritt von Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz (63) und den damit verbundenen Vorwürfen wegen sexueller Belästigung.
„Wir haben natürlich darüber gesprochen, aber entscheidend ist das, was auf dem Platz passiert. Das Drumherum können wir nicht beeinflussen, das ist so. Unsere Aufgabe ist es, hier Leistung zu bringen“, erklärte „Rambo“.
Er weiß nicht genau, was tatsächlich vorgefallen ist, und kann daher wenig dazu sagen. Klar sei jedoch, dass das Thema keinen Einfluss auf die Mannschaft hatte. „Es hat uns auf dem Spielfeld nicht beeinflusst“, betonte der Mittelfeldspieler.
Teamkollege Miro Muheim (27) wollte sich zu dem Thema nicht äußern: „Ehrlich gesagt möchte ich jetzt nicht darüber sprechen, sondern mich auf das Spiel und den Fußball konzentrieren.“
Eine klare Botschaft sendeten die HSV-Fans vor dem Spiel gegen Gladbach: Sie zeigten ein großes Banner mit der Aufschrift: „Ob Block oder Vorstandsflur: Kein Platz für Übergriffe in unserem Verein. Solidarität mit allen betroffenen HSV-Mitarbeiterinnen!“
Die Botschaft bezog sich auf die aktuellen Anschuldigungen gegen den ehemaligen Vorstand Stefan Kuntz (63), dem sexuelle Belästigung vorgeworfen wird.
Nach Bekanntwerden der Vorwürfe trennte sich der Verein von Kuntz, da die Anschuldigungen als „glaubhaft“ eingestuft wurden.
Mit gemischten Gefühlen verbindet der HSV den Schiedsrichter Robert Schröder (40), der die Begegnung gegen Gladbach im Volkspark leiten wird. Unter seiner Leitung holten die Rothosen bisher zwei Siege, ein Unentschieden und drei Niederlagen.
Er pfiff unter anderem das 1:2 gegen den SV Darmstadt 98 am 19. August 2022, als er vier (!) Rote Karten verteilte – was den Hamburgern anschließend als eine „Kommunikation unter der Gürtellinie“ erschien.
Für Gladbach leitete Schröder bislang elf Spiele, mit einer Bilanz von vier Siegen, drei Unentschieden und vier Niederlagen.
Das abgesagte Heimspiel des HSV gegen Bayer Leverkusen wird am 4. März nachgeholt, teilte die DFL am Freitag mit. Anpfiff im Volksparkstadion ist um 20.30 Uhr.
Die Tickets behalten ihre Gültigkeit, wie der Verein mitteilte. Für sonstige Aufwendungen werde jedoch keine Haftung übernommen. Die Eintrittskarten können aber storniert werden, dann erhalten die Fans ihr Geld zurück.
Nach achteinhalb Jahren endet für Anssi Suhonen (24) die Zeit beim HSV. Der finnische Mittelfeldspieler steht laut Bild kurz vor einem Wechsel zum dänischen Erstligisten Odense BK. Der Medizincheck soll am Freitag stattfinden.
Der Vertrag des 24-Jährigen wäre im Sommer ausgelaufen, sodass der HSV zumindest eine kleine Ablösesumme im fünfstelligen Bereich erhält.
Suhonen spielte aufgrund mehrfacher schwerer Verletzungen schon länger keine große Rolle mehr, war zunächst an Jahn Regensburg ausgeliehen und anschließend in Schweden bei Östers IF aktiv. In Dänemark hofft er nun unter Trainer Alexander Zorniger (52) auf einen Karriereaufschwung.
Dort trifft er auch auf einen alten Bekannten: Fiete Arp (26), mit dem er bereits in der U17 des HSV zusammenspielte (fünf gemeinsame Partien). Arp zeigt sich aktuell in Topform und hat in dieser Saison in 17 Spielen acht Tore erzielt.
Verstärkt sich der HSV mit einem Bundesliga-Torwart? Wie Sky-Reporter Florian Plettenberg berichtet, denken die Rothosen über eine Verpflichtung von Heidenheims Keeper Kevin Müller (34) nach.
Der erfahrene Schlussmann wäre die erste Wahl, falls sich der HSV für einen routinierten Ersatz hinter Daniel Heuer Fernandes (33) entscheidet, der nach dem Abgang von Daniel Peretz (25) gesucht wird.
Müller habe bereits grünes Licht für einen Wechsel im Januar erhalten und sei für eine neue Herausforderung bereit. Gespräche zwischen den Vereinen seien bisher aber noch nicht geführt worden.
Droht die nächste Absage? Der HSV teilte am Mittwochabend mit, dass noch unklar ist, ob das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag stattfinden kann.
Nach der wetterbedingten Absage der Partie gegen Leverkusen wurde das Stadiondach am Mittwoch von einem Statiker untersucht, anschließend begannen Höhenarbeiter mit ihrer Arbeit.
Am Donnerstag sollen zahlreiche Einsatzkräfte Maßnahmen treffen, um die Austragung des Spiels zu ermöglichen – das Ergebnis ist jedoch offen.
Nach der Absage des Heimspiels gegen Bayer Leverkusen spendete der HSV einen Teil der vorbereiteten Spieltagsverpflegung an Hamburger Hilfseinrichtungen.
Viele Speisen waren bereits zubereitet, konnten aber durch die Absage nicht verwendet werden. Daraufhin organisierte der Verein eine Weitergabe der Lebensmittel.
Leberkäs-Semmeln, Fischbrötchen und zahlreiche Backwaren wurden verladen und an verschiedene soziale Einrichtungen verteilt, wodurch rund 750 Menschen versorgt werden konnten.
„Als Verein tragen wir eine Verantwortung, die über den Fußball hinausgeht. Gerade in besonderen Situationen wie dieser ist es für uns selbstverständlich, schnell zu handeln und Lösungen zu finden“, betonte HSV-Vorstand Eric Huwer (42). „Nach der kurzfristigen Spielabsage war für uns klar, die vorbereiteten Speisen sinnvoll weiterzugeben und somit andere zu unterstützen.“
Im Nordderby gegen Werder Bremen am 7. Dezember 2025 erzielte Luka Vuskovic (18) per Hackentor die 2:1-Führung für die Rothosen. Nun wurde das Tor offiziell für die Wahl zum „Tor des Jahres“ bei der ARD-Sportschau nominiert.
Der Verein teilte mit: „Die Abstimmung hat begonnen, und jeder kann für eines der zwölf besten Tore des Jahres – jeweils eines pro Monat – seine Stimme abgeben. Ein HSV-Spieler wurde bisher noch nie mit dieser Auszeichnung geehrt.“
Ab sofort ist das Voting auf der Webseite der Sportschau möglich.
Der Sonderzug mit den Leverkusen-Fans war bereits auf dem Weg nach Hamburg, als das Spiel HSV gegen Bayer 04 kurzfristig abgesagt wurde. Daraufhin wurde der Zug im Hamburger Bahnhof Harburg gestoppt.
Die Polizei teilte am Dienstagabend mit, dass der Zug gegen 18 Uhr für eine kurze Zeit im Bahnhof Harburg geparkt wurde, um polizeiliche Maßnahmen durchzuführen. Um 18:49 Uhr kehrte er zurück und fuhr wieder nach Leverkusen.
Rund 700 Anhänger waren vor Ort, die Polizei überwachte die Lage mit 150 Einsatzkräften. Der Aufenthalt im Bahnhof verlief ruhig und ohne Zwischenfälle.
Das wäre eine Sensation! BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl (45) gilt laut „Sky“-Reporter Florian Plettenberg als mögliche Option für die Nachfolge von Stefan Kuntz (63) beim HSV.
Demnach steht der ehemalige Spieler und aktuelle Funktionär bei den Verantwortlichen der Rothosen ganz oben auf der Wunschliste für die vakante Position.
Kehls Vertrag bei Borussia Dortmund läuft allerdings noch bis Sommer 2027.
Der Schiedsrichter der Partie am 17. Spieltag ist Robin Braun.
Das Spiel gegen Leverkusen ist erst das neunte Bundesliga-Spiel, das der 29-Jährige in seiner Karriere leitet.
Trotzdem hatte der HSV bereits unter seiner Leitung gespielt – sogar in dieser Saison.
Im November pfiff Braun das Auswärtsspiel bei Augsburg. Trotz einer gelb-roten Karte gegen Augsburgs Keven Schlotterbeck (28) unterlagen die Rothosen mit 0:1.
Wichtig: Der HSV warnt angesichts des Spiels gegen Leverkusen vor möglichen Problemen bei der Anreise.
Das Stadion wurde von Schnee und Eis befreit, aber aufgrund der vergangenen Witterung und des Tauwetters sind nur wenige Parkplätze verfügbar.
Alle Parkflächen (rot, grau, grün etc.) sind aufgrund der Schneeschmelze aktuell nicht befahrbar.
Nur Fahrzeuge mit VIP-Parkschein erhalten Zufahrtsberechtigung. Der HSV empfiehlt daher eine frühzeitige Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und weist auf geeignete, wasserfeste Schuhe hin.
Der Neuzugang darf sofort mitspielen: Damion Downs (21) steht beim Auswärtsspiel in Freiburg in der Startelf. Ebenfalls von Beginn an dabei: Bakery Jatta (27).
So lautet die HSV-Aufstellung: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Elfadli – Jatta, Lokonga, Remberg, Muheim – Vieira, Downs, Dompé
Gut gelaunt reisten die HSV-Fans per ICE nach Freiburg, doch plötzlich machte das Schneetreiben ihnen einen Strich durch die Rechnung: Der Zug strandete bereits in Hannover.
Das Sturmtief „Elli“ konnte der guten Stimmung im Fanclub jedoch nichts anhaben, denn sie waren bestens vorbereitet. „Wir sind gut ausgestattet im Zug, mit unseren Bierkästen“, scherzte ein Rothosen-Anhänger im Gespräch mit dem Spiegel.
Da das Spiel erst am Samstag (15:30 Uhr/Sky) stattfindet, hoffen die Fans weiterhin, rechtzeitig zum Anpfiff im Europa-Park-Stadion anzukommen.
Nach dem vorzeitigen Weggang von Keeper Daniel Peretz (25) sucht der HSV nach einer Nummer zwei, die Stammtorwart Daniel Heuer Fernandes (33) fordern und gegebenenfalls vertreten kann.
Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, steht Nicolas Kristof (26) von der SV Elversberg im Fokus der Hanseaten. Der gebürtige Heidelberger zählt zu den Top-Torhütern der 2. Bundesliga.
Demnach käme für die Verantwortlichen sowohl eine Leihe bis Saisonende als auch eine dauerhafte Verpflichtung infrage. Ziel sei es, den erfahreneren Heuer Fernandes langfristig als Nummer eins abzulösen.
Hendrik Bonmann (31) vom bulgarischen Erstligisten Ludogorets Razgrad gilt hingegen nicht als Kandidat für den HSV.
Jetzt ist es offiziell: Der HSV hat die Leihe von Daniel Peretz (25) vorzeitig beendet. Der Keeper kehrt zum FC Bayern München zurück und wird anschließend direkt an den englischen Zweitligisten FC Southampton weiterverliehen.
Peretz konnte sich beim HSV nicht als Stammkeeper durchsetzen und hatte sich öffentlich über seine Rolle als Backup beklagt. Er absolvierte lediglich zwei Einsätze im DFB-Pokal.
In diesem Jahr heißt es Abschied nehmen! Der ehemalige HSV- und Bayern-Profi Paolo Guerrero (42) kündigte sein Karriereende an. „2026 wird definitiv mein letztes Jahr als Fußballprofi“, erklärte er gegenüber peruanischen Medien. „Ich habe die Entscheidung mit meiner Familie getroffen und hoffe, meine Karriere gut beenden zu können.“
Bis dahin wird der mittlerweile 42-Jährige noch für seinen Heimatverein Alianza Lima auf Torejagd gehen.
Guerrero wechselte 2002 aus Peru nach Europa zum FC Bayern, wo er vom Reserveteam zu den Profis aufstieg und zweimal Meister sowie Pokalsieger wurde. 2006 wechselte er zum HSV und erzielte in 183 Pflichtspielen 59 Tore.
Der Star sorgte neben den fußballerischen Leistungen auch für einige Skandale, darunter ein Flaschenwurf auf einen Fan im Jahr 2010 und eine blutige Grätsche gegen VfB-Keeper Sven Ulreich zwei Jahre später.
Wer wird Nachfolger von Stefan Kuntz (63)? Nach dem überraschenden Abgang des Sportvorstands sucht der HSV nach einem geeigneten Ersatz. Einer der Kandidaten ist Oliver Bierhoff (57)!
SPORT BILD berichtet, dass der Europameister von 1996 und frühere Manager der Nationalmannschaft auf der Wunschliste der Hamburger ganz oben steht. Bierhoff hat eine HSV-Vergangenheit und war Ende der 1980er Jahre Spieler bei den Rothosen.
Neben ihm gelten auch Fabian Wohlgemuth (46) vom VfB Stuttgart und Ex-HSV-Vorstand Jonas Boldt (43, derzeit vereinslos) als mögliche Kandidaten.
Der Hamburger SV hat sich im Wettstreit um den US-Nationalspieler Damion Downs (21) gegenüber dem Nordrivalen Werder Bremen durchgesetzt.
Wie die „Bild“ zuerst berichtete, befindet sich der 21-jährige Stürmer des FC Southampton bereits in Hamburg, um am Dienstag den üblichen Medizincheck zu absolvieren. Es ist eine Leihe bis Saisonende geplant.
Downs wechselte erst zu Beginn der Saison für rund zehn Millionen Euro vom 1. FC Köln zum Premier-League-Absteiger Southampton. Um seine Chancen auf eine WM-Teilnahme mit den USA zu erhöhen, möchte der im unterfränkischen Kreis Schweinfurt geborene Angreifer noch in diesem Winter nach Deutschland zurückkehren.
In der zweiten englischen Liga blieb Downs bislang in elf Spielen ohne Torerfolg. Neben dem HSV zeigte auch Werder Bremen Interesse an dem 1,92 Meter großen Stürmer. Für den 1. FC Köln erzielte er in 42 Pflichtspielen 13 Treffer.
Der Transfer ist fix! U21-Talent Raif Adam (20) wird den HSV verlassen und sich dem Zweitligisten SV Elversberg anschließen, teilte der Verein am Montagvormittag mit.
„Raif hat sich innerhalb weniger Monate bei uns enorm weiterentwickelt, etablierte sich schnell und empfahl sich für höhere Aufgaben. In den Einsätzen für unsere U21 bewies er seine Qualitäten. Mit dem Wechsel in die 2. Bundesliga hat er sich belohnt. Wir wünschen ihm viel Erfolg und werden seine Entwicklung weiterhin verfolgen“, erklärte Sportdirektor Claus Costa (41).
Adam war erst im Sommer vom ETV aus der Oberliga in den HSV-Nachwuchs gewechselt und überzeugte sofort. In Elversberg trifft er auf Otto Stange (18) und Lukasz Poreba (25), die ihm vertraute Gesichter sind.
Dem HSV droht der Verlust zweier Eigengewächse: Wie Sky und transfermarkt.de berichten, zeigt die SV Elversberg Interesse an Raif Adam (20) und Maurice Boakye (21) aus der U21.
Bei Adam soll es bereits eine Einigung über den Wechsel geben, die Ablöse liegt bei etwa 400.000 Euro. Sollte der Verein aufsteigen, könnten weitere Bonuszahlungen fällig werden. Adam absolvierte in dieser Saison 21 Spiele in der Regionalliga Nord und erzielte sieben Tore sowie sechs Vorlagen.
Boakye, der in dieser Spielzeit bereits zwölf Treffer und drei Assists verbuchte, steht für einen Wechsel im Winter noch nicht endgültig fest. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, dann wäre er ablösefrei.
Nach viereinhalb Jahren beim Hamburger SV verlässt Jonas Meffert die Rothosen und wechselt mit sofortiger Wirkung in die zweite Liga zu Holstein Kiel.
Der 31-Jährige war bereits von 2018 bis 2021 an der Kieler Förde aktiv, bevor er zur Saison 2021/22 zum HSV kam.
„Meffo stand für Beständigkeit, Zuverlässigkeit und Teamgeist. Daher war für uns klar, dass wir ihm im Hinblick auf mehr Spielzeit gemeinsam eine Lösung ermöglichen“, erklärte Sportdirektor Claus Costa den Transfer.
Meffert verlässt den Verein mit Wehmut: „Es fällt mir sehr schwer. Das HSV-Trikot zu tragen und im Volkspark zu spielen, war immer etwas Besonderes. Ich danke allen Weggefährten für die vergangenen viereinhalb Jahre, besonders den Fans, die diese Zeit unvergesslich gemacht haben. Ich wünsche dem Verein maximalen Erfolg, denn dieser Club ist einfach großartig“, sagte der 31-Jährige auf der Vereins-Website.
Daniel Peretz (25) wollte beim HSV die Nummer eins werden, doch die Realität sah anders aus. Der Leihkeeper vom FC Bayern kam nur zweimal im DFB-Pokal zum Einsatz und musste sich hinter Daniel Heuer Fernandes einreihen.
Wie die Bild berichtet, wurde die Leihe von Peretz vorzeitig beendet, und der Israeli wird direkt zum FC Southampton in England weiterverliehen. Der Rekordmeister hofft, dass der Transfer dort erfolgreicher verläuft.
Er weckt Begehrlichkeiten: Laut „CaughtOffside“ zeigen der FC Bayern München und RB Leipzig Interesse an HSV-Leistungsträger Luka Vuskovic (18).
Beide Klubs sollen sich bei Tottenham Hotspur, dem Stammverein des ausgeliehenen Abwehrspielers, über den Kroaten erkundigt haben.
Tottenham habe jedoch deutlich gemacht, dass sie keinen Verkauf des 18-Jährigen planen. Vuskovic, der bis Sommer an den HSV ausgeliehen ist, gilt als zentraler Bestandteil der Zukunftspläne.
Hinter dem HSV liegt ein ereignisreiches Jahr, das neben dem Aufstieg und der Rückkehr in die Bundesliga vor allem durch die herausragende Unterstützung der Fans geprägt war.
Das ist auch den Spielern bewusst, die sich in einem offenen Brief bei den Anhängern für die „einzigartige Unterstützung und Leidenschaft“ bedankten.
„Lasst uns an dieser ‚Never-give-up‘-Mentalität auch im kommenden Jahr anknüpfen und in den verbleibenden 19 Spielen alles füreinander geben. Lasst uns gemeinsam zeigen, was den HSV ausmacht: Siegeswille, Leidenschaft und gegenseitiger Respekt“, schrieben sie.
Miro Muheim (27) war in der ersten Saisonhälfte der Spieler mit den meisten Einsatzminuten beim HSV. Der Schweizer ist im System der Rothosen gesetzt und wird voraussichtlich mit der Nationalmannschaft an der WM 2026 teilnehmen.
Seine starken Leistungen blieben anderen Vereinen nicht verborgen, weshalb sich der HSV offenbar bereits auf einen möglichen Abgang vorbereiten will.
Wie die BILD berichtet, besteht ernsthaftes Interesse an Almugera Kabar (19) von Borussia Dortmund. Es habe bereits Kontakt gegeben, und der HSV habe gute Chancen auf eine Verpflichtung. Beim BVB kommt der junge Abwehrspieler derzeit kaum zum Zug.
Luka Vuskovic (18) hat sich beim HSV dank seiner Leistungen schnell einen Namen gemacht. Wie es nach dem Ende seiner Leihe weitergeht, ist ungewiss. Er steht bis Sommer 2031 bei Tottenham Hotspur unter Vertrag.
„Bisher verlief alles so fair wie möglich, die Spurs respektieren Lukas Meinung“, erklärte Vuskovics Vater Danijel (44) der kroatischen Zeitung „Sportske novosti“. „Für Luka ist es 2026 wichtig, weiterhin hart zu trainieren. Dann wird sich alles andere ergeben. Er hat einen guten Weg vor sich.“
Vater Vuskovic geht davon aus, dass sein Sohn beim HSV weiterhin gute Fortschritte machen wird. „Danach können wir in Ruhe überlegen, wie es weitergeht. Wenn er sich so entwickelt, wird alles gut laufen.“ Er bestätigte auch, dass Luka bis Saisonende im Volkspark bleibt, bevor Gespräche mit Tottenham stattfinden.
Das Ziel sei klar: „Ich möchte nicht, dass er einen Schritt überspringt und sofort in die Premier League wechselt – die stärkste Liga der Welt. Er hat noch viel Entwicklungspotenzial und keine Eintagsfliege. Es wäre gut für ihn, in Deutschland zu bleiben.“ Luka spiele bereits für die Jugend- und A-Nationalmannschaft seines Landes.
Vuskovic hat durch seine Leistungen Aufmerksamkeit erregt, zahlreiche Top-Vereine sind interessiert. „Es rufen viele an, aber ich schenke dem keine Beachtung. Alles wird sich von selbst regeln. Es gibt Leute, die sich kümmern und uns informieren“, so der Vater.
Ob Tottenham ihn langfristig behalten will oder bei einem passenden Angebot verkauft, ist offen. Der Vater sagte: „Ich weiß nicht, ob die Spurs ihn ausschließlich als zukünftigen Spieler sehen oder bei einem passenden Angebot verkaufen würden. Lukas Ziel ist es, mit dem HSV Erfolg zu haben und mit Kroatien zur WM zu fahren.“
Jonas Meffert (31) steht offenbar vor einer Rückkehr zum Zweitligisten Holstein Kiel. Nach Informationen des Hamburger Abendblatts hat er sich über die Weihnachtszeit für diesen Schritt entschieden.
Meffert wechselte 2021 von Kiel zum HSV und war in drei von vier Zweitliga-Saisons eine wichtige Führungspersönlichkeit. Nach dem Aufstieg in die Bundesliga verlor er jedoch seinen Platz. In dieser Saison stand er nur einmal in der Startelf.
Sein Vertrag beim HSV läuft im kommenden Sommer aus, beide Vereine müssen sich noch auf die Transfermodalitäten einigen.
Die zweite Saisonhälfte wirft bereits ihre Schatten voraus: Nach einigen freien Tagen starten die HSV-Profis am 2. Januar wieder in die Vorbereitung.
Das Team trifft sich vormittags zu einem gemeinsamen Brunch, anschließend lädt Trainer Merlin Polzin (35) um 15 Uhr zur ersten Trainingseinheit des Jahres.
Nur acht Tage später steht bereits das Bundesliga-Auswärtsspiel beim SC Freiburg auf dem Programm (10. Januar, 15.30 Uhr).
1. Bundesliga – Tabelle
Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Derjenige, der am Saisonende auf Platz 1 steht, wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 bedeuten den Abstieg in die 2. Bundesliga. Der Drittletzte (Position 16) darf in der Relegation um den Klassenerhalt spielen, wobei der Gegner der Drittplatzierte der 2. Bundesliga ist.