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St.-Pauli-Blog: Hiobsbotschaft für die Kiezkicker! Irvine fällt mehrere Wochen aus

Hamburg – Nach der Spielabsage gegen RB Leipzig startet der FC St. Pauli am Mittwoch etwas verspätet mit dem Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg.

Die Schiedsrichteransetzung verspricht bereits Positives. Schlechte Neuigkeiten gibt es jedoch von Jackson Irvine.

In unserem St.-Pauli-Blog halten wir euch stets über alle Entwicklungen rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und sämtliche Neuigkeiten aus dem Millerntor-Stadion auf dem Laufenden.

Erneut schlechte Nachrichten bei Jackson Irvine (32): Wie der Klub am Dienstagnachmittag mitteilte, fällt der australische Kapitän erneut aus. Er leidet an Problemen am linken Fuß.

Im April des vergangenen Jahres hatte sich der 32-Jährige wegen einer knöchernen Stressreaktion am gleichen Fuß einer Operation unterziehen müssen. Erst im Oktober kehrte er zurück und unterstrich seine wichtige Rolle für die Kiezkicker.

Jetzt steht Trainer Alexander Blessin (52) vor der Herausforderung, erneut auf den Ausfall reagieren zu müssen.

Ein gutes Omen? Am Mittwochabend (18.30 Uhr) steht Frank Willenborg (46) als Schiedsrichter bei der Partie des FC St. Pauli beim VfL Wolfsburg im Einsatz – eine erfreuliche Nachricht für die Kiezkicker.

Unter der Leitung des Realschullehrers aus Osnabrück konnte St. Pauli bereits zwölf der 22 Spiele gewinnen, darunter die letzten drei Begegnungen – allesamt in der Aufstiegssaison 2023/24. Sieben Partien gingen verloren. Willenborg pfiff häufiger Spiele der Braun-Weißen als für Bayer Leverkusen, doch St. Pauli errang dabei mehr Siege als die Werkself.

Wolfsburg konnte unter Willenborg fünf der acht Spiele gewinnen, verlor die übrigen drei.

Als Assistenten unterstützen ihn Robert Wessel (40) und Eric Müller (35), VAR ist Sören Storks (37).

Der FC St. Pauli hat Erik Ahlstrand bis zum Saisonende an den niederländischen Erstligisten Heracles Almelo ausgeliehen. Zudem besteht für den Tabellen-17. der Eredivisie im Sommer eine Kaufoption.

Ahlstrand erhielt bei den Kiezkickern bisher kaum Einsatzzeiten, obwohl ihm gute Fortschritte bescheinigt wurden, bestätigte Sportchef Andreas Bornemann (56). Hauptgrund sei die starke Konkurrenz.

In zweieinhalb Jahren kam Ahlstrand lediglich auf sechs Kurzeinsätze in der Profimannschaft (insgesamt 41 Minuten), konnte jedoch bei der U23 in der Regionalliga Nord überzeugen. Bis zum Saisonende darf er sich nun auf höherem Niveau beweisen.

Die Aussichten sind derzeit ungewiss: Aufgrund der widrigen Witterungsbedingungen steht noch nicht fest, ob das Heimspiel des FC St. Pauli gegen RB Leipzig am Samstag (15.30 Uhr) planmäßig stattfinden kann.

Der Verein teilte am Donnerstagmittag mit, dass man die weitere Entwicklung des Wetters abwarten müsse, bevor eine Entscheidung getroffen wird.

„Alle Verantwortlichen im Klub arbeiten seit Tagen an verschiedenen Szenarien, um handlungsfähig zu bleiben und stehen in ständigem Austausch mit Experten, Behörden, der DFL, Dienstleistern und weiteren Beteiligten“, erklärte ein Sprecher. Ob die Partie stattfinden kann, ist momentan offen.

Keine guten Erinnerungen hat St. Pauli an Schiedsrichter Florian Exner (35), der am Samstag (15.30 Uhr) das Spiel gegen RB Leipzig leiten wird.

Während sein Debüt als Schiedsrichter des gelernten Juristen aus Münster mit einem 3:2-Sieg im damaligen Topspiel gegen Greuther Fürth begann, sorgte sein zweiter Einsatz für reichlich Gesprächsstoff.

Exner leitete in der vergangenen Saison das Auswärtsspiel des VfB Stuttgart am Millerntor, das mit 0:1 verloren ging. Dabei schickte er erst Siebe Van der Heyden (27) vom Platz und zeigte in der Nachspielzeit Nikola Vasilj (30) binnen Sekunden die Ampelkarte. Der Torwart musste von seinen Mitspielern zurückgehalten werden, um eine Konfrontation zu vermeiden.

Erik Ahlstrand (24) kam bislang kaum für den FC St. Pauli zum Einsatz, das gute Abschneiden im Testspiel gegen Werder Bremen dürfte daran wenig ändern.

Sportchef Andreas Bornemann (54) zeigte sich auf Nachfrage von TAG24 zwar zufrieden mit der Entwicklung des Schweden, räumte jedoch ein, dass man unter bestimmten Umständen einem Wechsel wohl nicht im Weg stehen würde.

Genau dies scheint nun bevorzustehen: Laut der schwedischen Zeitung Expressen steht Ahlstrand kurz vor einem Wechsel zum niederländischen Erstligisten Heracles Almelo.

Bislang absolvierte der 24-Jährige lediglich fünf Kurzeinsätze in der Liga und einen im DFB-Pokal für die Profis.

Auf die Verletzung von Simon Spari (23) reagierte der FC St. Pauli mit der Verpflichtung von Emil Gazdov (22) zur Verstärkung des Torwartteams. Der Keeper wurde vom CF Montréal bis Saisonende ausgeliehen, dazu sicherten sich die Kiezkicker eine Kaufoption.

Trainer Alexander Blessin (52) lobte seinen zweiten Winter-Neuzugang: „Emil ist sehr dynamisch und agil in seinen Bewegungen, strahlt außerdem Ruhe und Souveränität aus. Er antizipiert lange Bälle gut und scheut sich nicht, das Tor für defensive Aktionen zu verlassen. Auch im Spielaufbau agiert er ruhig und abgeklärt.“

Gazdov besitzt neben der kanadischen auch die bulgarische Staatsbürgerschaft. Er wurde bei den Vancouver Whitecaps ausgebildet und wechselte von dort zum Pacific FC. Von Oktober 2020 bis Februar 2022 spielte er bei der U19 des 1. FC Nürnberg, bevor er nach Kanada zurückkehrte und sich 2025 Montréal anschloss. Zuletzt war er für ein halbes Jahr an Valour FC ausgeliehen.

Gazdov äußerte sich zu seinem Wechsel wie folgt: „Ich freue mich sehr und bin gespannt auf die neue Herausforderung bei St. Pauli. Die Zeit in Hamburg möchte ich optimal für meine fußballerische Entwicklung nutzen und möglichst viele Erfahrungen bei einem Bundesligateam sammeln.“

Entscheidung gefallen: Das Testspiel gegen Werder Bremen (15.30 Uhr) wird vor Zuschauern ausgetragen. Für Fans, die aufgrund der Wetterlage oder anderer Gründe nicht kommen können, hat der Verein eine Alternative geschaffen.

Diese können ihr Ticket bis 13.30 Uhr auf dem offiziellen Zweitmarkt-Portal zum Verkauf anbieten. Andere Fans können die Karten übernehmen oder eine Rückerstattung erhalten.

Auch ein späteres Einstellen ist noch möglich. Darüber hinaus denkt der Verein über ein kostenloses Ticket für ein anderes Testspiel nach.

Ein herber Rückschlag für Andreas Hountondji (23): Der Stürmer fällt wegen eines Haarrisses am linken Sprunggelenk auf unbestimmte Zeit aus.

Dies gab der FC St. Pauli am Freitagmorgen bekannt. Die Verletzung zog sich der 23-Jährige im letzten Auswärtsspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 am 21. Dezember zu. Nach der ersten Diagnose vor Weihnachten wurde der Haarriss nun durch weitere osteologische Untersuchungen bestätigt.

Der Transfer von Tomoya Ando (26) gilt als sicher, nun hat St. Pauli einen weiteren japanischen Spieler ins Visier genommen. Laut liga-zwei.de sind mehrere Vereine an U20-Nationalspieler Shunsuke Saito interessiert, darunter neben den Kiezkickern auch SV Elversberg und Borussia Dortmund.

Favorit soll bislang Hannover 96 sein, die eine Kooperation mit dem Zweitliga-Meister Mito HollyHock unterhalten, bei dem Saito unter Vertrag steht. Der Transfer ist noch nicht abgeschlossen. Bei den meisten Vereinen wäre Saito voraussichtlich für die U23 vorgesehen.

In der vergangenen Saison trug der 20-jährige Mittelfeldspieler mit acht Toren in 27 Spielen maßgeblich zum Aufstieg bei.

Wird er der erste Neuzugang im Winter? Wie die "Hamburger Morgenpost" berichtet, steht der FC St. Pauli kurz vor der Verpflichtung von Tomoya Ando (26).

Demnach muss der japanische Verteidiger von Avispa Fukuoka nur noch den obligatorischen Medizincheck absolvieren und seinen Vertrag unterschreiben; alle weiteren Details sind bereits geklärt.

Ando ist Nationalspieler und soll entweder ablösefrei oder für eine geringe Summe zu haben sein. Die Vorstellung des Neuzugangs erfolgt voraussichtlich erst nach Beginn der Transferperiode am 1. Januar.

Nach dem letzten Training am Montag gönnen sich die Profis des FC St. Pauli eine kurze, aber wohlverdiente Weihnachtspause. Bereits am Neujahrstag geht es wieder los.

Am folgenden Tag bietet sich bei der einzigen öffentlichen Trainingseinheit zwischen 11 und 11.30 Uhr die Gelegenheit, das Team zu beobachten.

Am 4. Januar (15.30 Uhr) steht ein Testspiel gegen Werder Bremen an, bevor die Vorbereitung auf das Spiel gegen RB Leipzig (10. Januar/15.30 Uhr) sechs Tage später beginnt.

Ein nicht nur wichtiger, sondern auch spektakulärer Treffer: Im Kellerduell gegen den 1. FC Heidenheim brachte Martijn Kaars (26) St. Pauli mit einem fulminanten Schuss unter die Latte in Führung.

Der Treffer wurde nun für das „Tor des Monats“ Dezember nominiert – gemeinsam mit neun weiteren sehenswerten Toren. Abgestimmt werden kann auf der offiziellen Bundesliga-Website.

Zieht es ihn zurück in die Heimat? Manolis Saliakas (29) erlebt eine schwierige Saison und stand in der Bundesliga erst viermal in der Startelf der Kiezkicker.

Wie das Portal „SDNA“ berichtet, hat AEK Athen Interesse an dem Rechtsverteidiger. Der griechische Klub sucht einen Spieler, der sich mit Lazaros Rota (28) auf der rechten Abwehrseite abwechseln kann.

Saliakas, der seit 2022 in Hamburg spielt, gilt als möglicher Kandidat. Ein Wechsel im kommenden Winter-Transferfenster wäre denkbar, um seiner enttäuschenden Situation beim FC St. Pauli zu entkommen.

Das Spiel gegen Mainz verdeutlichte erneut, was St. Pauli offensiv fehlt: Es mangelt an Durchschlagskraft, was durch nur 13 erzielte Tore bestätigt wird.

Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, arbeitet Sportchef Andreas Bornemann (53) an der spektakulären Rückkehr von Morgan Guilavogui (27). Der Angreifer erzielte sechs Tore zum Klassenerhalt, musste aber zu seinem Stammverein RC Lens zurückkehren.

St. Pauli hatte die Kaufoption gezogen, doch Lens holte den 27-Jährigen gegen seinen Willen zurück. Bei den aktuellen Tabellenführern der Ligue 1 kommt Guilavogui kaum zum Einsatz.

Problematisch ist, dass Lens den Franzosen nur verkaufen und nicht nochmals verleihen will. Unklar bleibt, ob St. Pauli die Ablösesumme in Millionenhöhe stemmen kann und will.

Beim ernüchternden Spiel in Mainz wurde Martijn Kaars (26) schmerzlich vermisst. Am Montag gab der Klub ein Verletzungs-Update bekannt.

Demnach zog sich der Angreifer eine leichte Muskelverletzung im Adduktorenbereich zu. Eine MRT-Untersuchung bestätigte dies.

Wie lange Kaars ausfällt, ist noch offen.

Ein großer Schock: Nach etwa 60 Minuten wurde Louis Oppie (23) bei einem Freistoß für Mainz von seinem eigenen Torwart Nikola Vasilj (30) zu Boden gerissen. Beide blieben liegen und mussten behandelt werden.

Oppie verließ kurze Zeit später den Platz und stellte sich nach dem Spiel mit stark bandagiertem Knie den Fragen der Reporter. „Ich glaube, ich bin irgendwie unglücklich gelandet“, erklärte er. Zunächst habe er die Verletzung wegen des Adrenalins kaum wahrgenommen. „Es hat sich komisch in den Beinen angefühlt.“

Als ihm die Szene erneut gezeigt wurde, atmete er tief durch. „Sieht schon heftig aus“, gestand Oppie. Zum Glück kamen beide Spieler ohne schlimmere Folgen davon.

Eine bittere Nachricht: Martijn Kaars (26) wird im wichtigen Spiel in Mainz fehlen. Für ihn rückt Andréas Hountondji (23) in die Startelf.

Die Aufstellungen:

Mainz: Batz – Kohr, Hanche-Olsen, Potulski – da Costa, Kai, Sano, Widmer, Nebel, J.-S. Lee, Amiri – Hollerbach

St. Pauli: Vasilj – Dzwigala, Wahl, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – A. Hountondji, Pereira Lage

Zum Jahresabschluss reist St. Pauli zum Kellerduell nach Mainz und trifft dabei auf einen bekannten Schiedsrichter. Matthias Jöllenbeck (38) leitet die Begegnung.

Er pfiff die Kiezkicker bereits zum Saisonauftakt gegen Borussia Dortmund (3:3). Auch Mainz kennt den 38-Jährigen, verlor allerdings ein Spiel in Frankfurt mit 0:1 unter seiner Leitung.

Im wichtigen Duell gegen das Schlusslicht 1. FSV Mainz 05 muss St. Pauli auf Eric Smith verzichten.

Der Abwehrchef erhielt im Kellerduell gegen Heidenheim in der ersten Halbzeit in der Nachspielzeit die Rote Karte. Das Sportgericht des DFB belegte ihn mit einer Spielsperre.

Als die Mannschaft Eric Smith verlor, sprang Adam Dzwigala (30) erneut ein – ein Mann für alle Fälle bei St. Pauli. Dabei zeigte er sich bislang nicht zimperlich.

Trainer Alexander Blessin (52) erklärte: „Er hat schon öfter gezeigt, dass wir auf ihn zählen können. Natürlich muss er eine Balance finden, wegen seiner Aggressivität, aber wir können ihn jederzeit bringen.“

Vor dem 2:0 überzeugte Dzwigala mit energischem Einsatz und eroberte den Ball, auch wenn die Heidenheimer den Zweikampf als Foul werteten – Schiri Sören Storks (37) ließ weiterspielen.

Auch Hauke Wahl (30) lobte den Polen: „Auf Adam ist immer Verlass. Du kannst ihn mitten in der Nacht wecken, er ist sofort da und gibt auch im Training Vollgas.“

Dzwigala steht für Professionalität und sei „das genaue Gegenteil von einem Stinkstiefel“, betonte Wahl. Deshalb ist er so wichtig für St. Pauli.

Wenn ein Spieler eingewechselt und kurz darauf wieder ausgewechselt wird, gilt das meist als Strafe. Bei Ricky-Jade Jones (23) war das anders.

Der Angreifer kam in der 75. Minute für Doppel-Torschütze Martijn Kaars (26) ins Spiel, wurde in der Nachspielzeit für Connor Metcalfe (26) ausgewechselt und griff sich dabei mehrfach an den rechten hinteren Oberschenkel. „Er hat einen Schlag abbekommen“, erklärte Trainer Alexander Blessin (52).

Ob es bloß der Schlag war oder eine Zerrung, sei noch unklar.

Ein deutliches Signal: Auch gegen Heidenheim vertraut Alexander Blessin derselben Startelf wie zuletzt. Es gibt keine Veränderungen in der Anfangsformation.

Die Elf der Braun-Weißen: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage

Überraschend: Andréas Hountondji (23) verzichtet freiwillig auf die Teilnahme am Africa Cup, teilte der Verband Benins mit. Obwohl für das Turnier nominiert, zog er verletzungsbedingt einen Schlussstrich.

Trainer Alexander Blessin (52) zeigte sich überrascht: „Er hat uns das mitgeteilt und mit dem Verband geregelt. Angesichts seiner wiederkehrenden Verletzungen bin ich erleichtert. Es geht auch darum, den Spieler gesund zu bekommen.“

Ob diese Entscheidung Auswirkungen auf Hountondjis Zukunft in der Nationalmannschaft hat, sei unklar. „Er liebt sein Land und will unbedingt spielen“, sagte Blessin, der weiß, dass die Entscheidung nicht überall auf Zustimmung stößt.

Der Angreifer wird, sofern fit, noch gegen Mainz und vor allem in den ersten Spielen des neuen Jahres zur Verfügung stehen, für die der Verein ursprünglich nicht mit ihm geplant hatte.

Nach der Auslosung am Sonntag steht der Termin für das DFB-Pokal-Viertelfinale bei Bayer Leverkusen fest. St. Pauli tritt am 3. Februar ab 20.45 Uhr gegen die Werkself an.

Etwa eineinhalb Wochen später kommt es in der Bundesliga zum Rückspiel, der genaue Termin steht noch nicht fest.

Zwei Tage vor dem Kellerduell gegen den 1. FC Heidenheim steht fest: Schiedsrichter Sören Storks (37) leitet die Partie am Millerntor.

In dieser Saison pfiff er bereits das Auswärtsspiel bei Werder Bremen (0:1). Die Bilanz für St. Pauli unter ihm: zwei Siege, ein Remis, vier Niederlagen.

Beim FCH ist die Bilanz ähnlich, Storks hat dort die zweitmeisten Einsätze seiner Karriere: drei Siege, zwei Unentschieden, acht Niederlagen.

Friedhelm Funkel (71) bringt St. Pauli kein Glück. Der Ex-Trainer zog Bayer Leverkusen als Gegner im DFB-Pokal, gespielt wird beim Meister von 2023.

Der genaue Termin steht noch aus, mögliche Daten sind der 3./4. oder 10./11. Februar 2026. Sollten beide Teams in der zweiten Pokalwoche erneut aufeinandertreffen, folgt zwischen dem 13. und 15. Februar das Liga-Rückspiel in der BayArena.

Trainer Alexander Blessin (52) sagte: „Funkel hätte uns einen leichteren Gegner zuspielen können. Trotzdem geben wir alles, um ins Halbfinale zu kommen. Als Favorit fahren wir aber wohl nicht nach Leverkusen.“

Sportchef Andreas Bornemann (53) hatte sich ein Heimspiel gewünscht. „Aber wir nehmen die Auslosung so an, wie sie ist. Gegen die großen Bundesliga-Clubs haben wir schon starke Leistungen gezeigt.“

Beim 1:1 gegen Köln musste Abwehrspieler Hauke Wahl (31) in der Halbzeit ausgewechselt werden. Der Grund war zunächst unklar.

Trainer Alexander Blessin (52) klärte auf: „Er hat sich die letzten zwei Tage sehr schlecht gefühlt und war angeschlagen. Trotz starkem Infekt wollte er der Mannschaft helfen, merkte aber nach 35 Minuten, dass es nicht mehr geht.“

Ob es sich um einen Magen-Darm-Infekt oder etwas anderes handelt, ist noch unklar.

„Never change a winning team“: Rund eine Stunde vor dem Spiel in Köln verkündete der FC St. Pauli seine Startelf – Trainer Alexander Blessin vertraut der gleichen Elf wie beim Pokalsieg in Gladbach.

Die Aufstellung der Kiezkicker: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage

Am Sonntag (19.15 Uhr) wird im Dortmunder Fußballmuseum das DFB-Pokal-Viertelfinale ausgelost, bei dem auch St. Pauli noch dabei ist.

Die möglichen Gegner stehen fest, als Losfee agiert der ehemalige Bundesligaspieler und Trainer Friedhelm Funkel (71).

Das Viertelfinale wird aufgeteilt am 3./4. und 10./11. Februar 2026 ausgetragen.

Die Partie beim 1. FC Köln wird von Schiedsrichter Tobias Reichel (40) geleitet. Unter ihm hat St. Pauli eine eher schlechte Bilanz.

Reichel pfiff bereits acht Spiele der Kiezkicker, von denen sie nur zwei gewinnen konnten. Die letzten drei Begegnungen unter seiner Leitung endeten allesamt unentschieden.

Assistenten sind Christian Bandurski und Marcel Unger, VAR ist Johann Pfeifer.

St. Pauli trifft am Samstag auf den 1. FC Köln und damit auch auf Trainer Lukas Kwasniok (44), der trotz des 17. Tabellenplatzes von der Spielweise der Kiezkicker beeindruckt ist.

„Fußballerisch sehe ich St. Pauli unter den sechs bis acht besten Bundesliga-Teams“, erklärte Kwasniok. „Ich war beim Pokalspiel in Mönchengladbach live dabei, das war spielerisch ein Genuss.“

Obwohl sie eine Niederlagenserie haben, spielten sie mutig weiter, was den Trainer beeindruckte. „Sie haben eine Achse erfahrener Spieler. Wir sollten das Spiel als Underdog angehen“, warnte er leicht.

Kurz nach seinem Tor gegen die Bayern musste Andréas Hountondji (23) verletzt vom Feld. Auch gegen Köln am Samstag wird er fehlen.

Trainer Alexander Blessin (52) berichtete: „Es ist eine leichte muskuläre Verletzung ohne starke Einblutung. Er konnte schon wieder laufen, ein Einsatz gegen Köln ist aber ausgeschlossen.“

Diese Partie könnte für Hountondji auch die letzte vor dem Afrika-Cup sein, für den er nominiert wurde. Die Abstellung beginnt am 15. Dezember, sodass er im letzten Spiel des Jahres gegen Mainz fehlen würde.

„Wir sind im Austausch mit Nationaltrainer Gernot Rohr und werden die Abstellung genau klären“, so Blessin. Benin startet am 23. Dezember mit einem Gruppenspiel gegen DR Kongo.

Die Aufstellungen für das DFB-Pokal-Achtelfinale Borussia Mönchengladbach gegen FC St. Pauli sind da:

Gladbach: Nicolas – Scally, Elvedi, Diks – Machino, Ullrich – Engelhardt – Stöger, Reyna – Honorat, Tabakovic

St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie – Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage

St. Pauli muss in den kommenden Monaten auf Torwart Nummer drei Simon Spari (23) verzichten, der sich einer Operation am rechten Sprunggelenk unterzog.

Der Österreicher erlitt im Training eine Ruptur des Syndesmosebandes. Die Operation soll dem Gelenk künftig mehr Stabilität verleihen.

In der zweiten DFB-Pokalrunde war Ben Voll (24) der Held, doch im Achtelfinale gegen Gladbach spielt Nikola Vasilj (30) wieder im Tor.

Trainer Alexander Blessin (52): „Wir haben uns entschieden, dass Niko im Tor bleibt, obwohl Ben es absolut verdient hätte.“

„Für Ben tut es mir sehr leid, er ist ein toller Typ und großartiger Torwart. Die Zukunft gehört ihm. Aber wegen der aktuellen Situation haben wir uns so entschieden.“

Deutliche Kritik an Andy Grote (57): Vor der Innenministerkonferenz, die möglicherweise Fanrechte einschränken wird, wurde der Hamburger Innensenator scharf kritisiert.

Während des Spiels bei Bayern München zeigten Münchner Ultras Plakate mit einer Karikatur, die einen überdimensionalen Schlagstock aus Grotes Hose darstellte, umgeben von Fans, Überwachungskameras und Polizei.

Ein weiteres Banner lautete: „Grote schwingt wieder seinen Unverhältnismäßigkeitspimmel“, Anspielung auf ein „Pimmel-Gate“ von 2021, als Grote wegen eines Tweets Strafanzeige stellte und der Urheber polizeilichen Besuch erhielt.

Der SPD-Politiker gilt bei der IMK als strenger Befürworter der Verschärfungen in den Stadien, was bei den Fans auf wenig Zustimmung stößt.

Diese Mannschaft soll vor allem ein Debakel verhindern: Rund eine Stunde vor dem Anpfiff gegen Bayern München gab St. Pauli seine Startelf bekannt.

Im Vergleich zum Spiel gegen Union Berlin gibt es eine Änderung – Lars Ritzka ersetzt Louis Oppie auf der Bank. Oladapo Afolayan schaffte es erneut nicht in den Kader.

Die FCSP-Startelf: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, La. Ritzka, Fujita, Irvine – A. Hountondji, Pereira Lage

Was wird aus Oladapo Afolayan (28)? Der Offensivspieler war zuletzt aus „sportlichen Gründen“ nicht im Kader. Kehrt er gegen Bayern zurück?

Trainer Alexander Blessin (52) antwortete vielsagend, dass jeder Spieler im Team gewillt sei, Gas zu geben. Das deutet darauf hin, dass auch Afolayan im Training die richtige Reaktion zeigte.

Gleichzeitig kündigte der Trainer harte Entscheidungen an. Bei Arkadiusz Pyrka (23), Manolis Saliakas (29) und Adam Dzwigala (30) gab es Entwarnung – sie stehen zur Verfügung.

Eigentlich ist er immer der Retter: Nikola Vasilj. Trotz kleiner Fehler in den letzten Spielen übernimmt der St.-Pauli-Keeper die Verantwortung.

„Die Fehler passieren in einer entscheidenden Phase, das ist nicht leicht zu verarbeiten“, sagte er. Trotzdem wolle er das Geschehene abhaken, nach vorne schauen und dem Team helfen, die Negativserie zu durchbrechen.

„In den letzten beiden Spielen habe ich Fortschritte gesehen. Wir haben die Qualität, um aus der Situation herauszukommen. Die Tabelle zeigt, dass noch alles offen ist. Wir müssen positiv bleiben und an uns glauben.“

Solch eine Niederlagenserie habe er bisher nicht erlebt. „Warum wir in den ersten drei Spielen so stark waren und danach nicht mehr, kann man im Fußball nicht immer erklären.“

Schmerzhaft: Der DFB hat den FC St. Pauli wegen Fan-Vergehen zu einer Geldstrafe von 125.600 Euro verurteilt.

Beim 2:0-Derbysieg gegen den HSV Ende August wurde im Volksparkstadion massiv Pyrotechnik gezündet, was als „unsportliches Verhalten“ eingestuft wurde.

Von der Strafe kann der Verein 41.000 Euro „für sicherheits- und präventive Maßnahmen“ verwenden. Diese Ausgaben müssen bis 30. Juni 2026 nachgewiesen werden.

Erfolg für Carlo Boukhalfa (26): Der ehemalige St.-Pauli-Spieler erzielte am Sonntag per Elfmeter in der 89. Minute den 1:0-Sieg für den FC St. Gallen gegen Lausanne-Sport, wodurch sein Team weiter auf Platz drei steht.

Boukhalfa traf in seiner sechsten Saisonpartie bereits zum sechsten Mal. Für St. Pauli hatte er in drei Jahren vier Tore in 56 Einsätzen erzielt.

Ebenfalls positiv: Lukas Daschner (27) absolvierte nach seiner Verletzung seine zweite Partie, wurde in der 41. Minute eingewechselt.

Beim Comeback gegen Union Berlin stand Kapitän Jackson Irvine erstmals wieder in der Startelf, konnte aber eine Niederlage nicht verhindern.

„Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen“, analysierte Irvine nach der 0:1-Pleite. „Ein bisschen Pech war dabei, es lief nicht für uns. Uns fehlte Selbstvertrauen, Glaube und vielleicht auch etwas Glück.“

Beim Gegentor stand er zu weit weg vom Torschützen Rani Khedira, der frei agieren konnte und nach einem Einwurf traf.

Der Kapitän will sich jedoch nicht auf die Vergangenheit konzentrieren, sondern nach vorne blicken. „Wir müssen weiter an uns glauben und uns gegenseitig motivieren. Was passiert ist, ist passiert. Nächste Woche haben wir wieder eine Chance.“

Die Aufstellungen für das Spiel St. Pauli gegen Union Berlin sind bekannt. Kapitän Jackson Irvine (32) ist nach langer Verletzungspause zurück in der Anfangsformation.

St. Pauli: Vasilj – Mats, Wahl, Sands, Irvine (C), Smith, Pyrka, Fujita, Oppie, Hountondji, Pereira Lage

Union Berlin: Ronnow – Leite, Doekhi, Kemlein, Burke, Khedira, Ansah, Querfeld, Rothe, Illic, Trimmel (C)

Schiedsrichter Tobias Stieler wird die wichtige Begegnung am Sonntagabend (17.30 Uhr) für St. Pauli pfeifen.

Er leitete bisher fünf Partien der Braun-Weißen mit zwei Siegen, einem Remis und zwei Niederlagen. Stieler lebte lange in Hamburg, zog Anfang des Jahres jedoch nach Sölden bei Freiburg um.

Deshalb änderten sich seine sogenannten „Ansetzungssperren“. Er darf wieder Spiele beider Hamburger Clubs pfeifen, aber keine Begegnungen des FC St. Pauli unter Trainer Julian Schuster (40). Nach dem Spiel gegen Borussia Dortmund im März wird dies das zweite Spiel seit seinem Umzug sein.

Das letzte Spiel unter seiner Leitung verloren die Kiezkicker mit 0:2.

Gemischte Gefühle bei Nikola Vasilj (29) nach der Länderspielreise: Mit Bosnien-Herzegowina verpasste er knapp die direkte WM-Qualifikation nach einem späten Gegentor.

Für die Playoffs bleiben dem Torwart und seinem Team zwei Spiele im März. Der erste Gegner im Halbfinale heißt Wales, der Sieger trifft auf den Gewinner zwischen Italien und Nordirland.

Nach und nach kommen die Nationalspieler von St. Pauli zurück ins Training an der Kollaustraße. Besonders gute Laune hat Abdoulie Ceesay (21), der für Gambia einen Doppelpack erzielte.

Das blieb auch seinen Teamkollegen nicht verborgen. Nikola Vasilj (29) begrüßte Ceesay nach seiner Rückkehr freudig und lobte seine Entwicklung sehr.

Kurz darauf kam auch Danel Sinani (28) von seiner Reise zurück und gratulierte Ceesay. Dieser erkundigte sich scherzhaft, warum Sinani nicht auf seinen Anruf reagiert habe – Antwort: „Der nervt mich alle fünf Minuten.“

Neben Nikola Vasilj, der in der WM-Qualifikation einen Rückschlag erlebte, waren sechs weitere Kiezkicker im Einsatz.

Jackson Irvine und Connor Metcalfe verloren mit Australien gegen Kolumbien mit 0:3; beide wurden vorzeitig ausgewechselt.

Karol Mets wurde bei Estlands 4:2-Sieg auf Zypern in der 80. Minute eingewechselt, Joel Chima Fujita beim 3:0 Japans gegen Bolivien in der 77. Minute.

Abdoulie Ceesay glänzte beim 2:2 von Gambia gegen Kuwait mit zwei Toren. Andreas Hountondji verlor mit Benin 0:3 gegen Burkina Faso.

In einem dramatischen Gruppenfinale verpasste Nikola Vasilj mit Bosnien-Herzegowina die direkte WM-Qualifikation. Das 1:1 in Österreich genügte nicht, Bosnien muss in die Playoffs.

Nach Führung durch Gladbach-Angreifer Haris Tabakovic (12.) hielt Vasilj lange seinen Kasten sauber. In der 77. Minute erzielte Michael Gregoritsch den Ausgleich, der Österreich den Gruppensieg sicherte.

Für Danel Sinani und Luxemburg endete die WM-Quali enttäuschend: Auch das letzte Gruppenspiel gegen Nordirland ging mit 0:1 verloren.

Luxemburg blieb ohne Punkte und belegte den letzten Platz, obwohl die Leistungen des Teams durchaus ansprechend waren und einige Punkte verdient gewesen wären.

Traurige Meldung aus der Ukraine: Der ehemalige Bundesliga-Profi Andriy Polunin ist während eines Benefiz-Legendenspiels in seiner Heimat plötzlich verstorben.

Der ehemalige Mittelfeldspieler war bei einem Spiel für Veteranen kollabiert und verstarb trotz medizinischer Hilfe.

Polunin spielte in Deutschland für den 1. FC Nürnberg, FC St. Pauli und Rot-Weiß Essen. Zuletzt arbeitete er als Scout für Metalist 1925 Charkiw.

Positives Signal: Trotz durchwachsener Leistungen bei St. Pauli konnte Keeper Nikola Vasilj (29) bei der Nationalmannschaft Selbstvertrauen tanken.

Mit Bosnien-Herzegowina gewann er in der WM-Quali mit 3:1 gegen Rumänien. Vasilj zeigte starke Paraden und darf weiter von der WM träumen. Am Dienstag (20.45 Uhr) folgt das entscheidende Spiel gegen Tabellenführer Österreich.

Neben Vasilj waren auch Jackson Irvine (32) und Connor Metcalfe (26) mit Australien im Einsatz. Ihr Testspiel gegen Venezuela wurde mit 0:1 verloren. Metcalfe spielte 66 Minuten, Irvine kam in der 78. Minute.

Der amtierende Präsident Oke Göttlich wurde mit 93,5 Prozent Zustimmung wiedergewählt.

Er hatte keine Gegenkandidaten. 894 der fast 1000 stimmberechtigten Mitglieder stimmten für den Präsidenten, der seit 2014 an der Spitze steht und nun seine vierte und letzte Amtszeit beginnt.

Zudem konkretisierte er die langfristigen Pläne zum Ausbau des Millerntor-Stadions auf 40.000 bis 50.000 Plätze.

Für Danel Sinani ist es eines der Karriere-Highlights: Mit Luxemburg trifft er in der WM-Quali auf Deutschland und steht in der Startelf.

Das Hinspiel hatte er wegen Gelbsperre verpasst.

Für Karol Mets lief es am Donnerstagabend in Norwegen nicht gut. Estland verlor 1:4 gegen die Gastgeber.

Superstar Erling Haaland und Ex-RB Leipzig-Angreifer Alexander Sørloth trafen jeweils doppelt. Robi Saarma gelang noch der Ehrentreffer.

Besser erging es Joel Chima Fujita: Beim 2:0-Testspielsieg der Japaner gegen Ghana kam er in der 68. Minute ins Spiel.

Während der Länderspielpause verzichtet St. Pauli auf ein Testspiel, in der Winterpause ist eine Partie geplant.

Am 4. Januar (15.30 Uhr) steht am Millerntor ein Test gegen Werder Bremen als Generalprobe vor dem Ligastart gegen RB Leipzig an.

In der kommenden Länderspielpause sind acht St.-Pauli-Spieler für ihre Nationalteams im Einsatz. Es stehen WM-Quali- und Testspiele an.

Übersicht:

Jackson Irvine & Connor Metcalfe: Testspiele mit Australien gegen Venezuela (15.11., 2 Uhr) und Kolumbien (19.11., 2 Uhr)

Karol Mets: WM-Quali mit Estland gegen Norwegen (13.11., 18 Uhr) und Test gegen Zypern (18.11., 19 Uhr)

Joel Chima Fujita: Testspiele mit Japan gegen Ghana (14.11., 11:20 Uhr) und Bolivien (18.11., 11:15 Uhr)

Abdoulie Ceesay: Testspiel mit Gambia gegen Kuwait (18.11.)

Andréas Hountondji: Testspiel mit Benin gegen Burkina Faso (18.11.)

Danel Sinani: WM-Quali mit Luxemburg gegen Deutschland (14.11., 20:45 Uhr) und Nordirland (17.11., 20:45 Uhr)

Nikola Vasilj: WM-Quali mit Bosnien gegen Rumänien (15.11., 20:45 Uhr) und Österreich (18.11., 20:45 Uhr)

Wie üblich erscheinen eine Stunde vor Anpfiff die Aufstellungen. Beide Teams beginnen mit:

SC Freiburg: Atubolu – Treu, Ginter, Lienhart, Günter – M. Eggestein, Manzambi, Beste, Y. Suzuki, Grifo – Adamu

FC St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Fujita, Oppie, Metcalfe – Kaars, Pereira Lage

Für St. Pauli rücken Pyrka, Metcalfe und Kaars für Saliakas (Adduktorenverletzung), Sinani und Afolayan (Bank) in die Startelf.

St. Pauli hat vor dem Auswärtsspiel am Sonntag mit Personalproblemen zu kämpfen. Neben David Nemeth fällt auch Adam Dzwigala weiterhin aus.

„Er hat muskuläre Probleme im seitlichen Bauchmuskel. Anfangs war es schmerzhaft, aber jetzt kann er sich wieder bewegen. Wie lange er fehlen wird, ist unklar“, erklärte Trainer Alexander Blessin.

Ein Fragezeichen steht noch hinter Manolis Saliakas, der Beschwerden hatte. „Wir müssen abwarten.“

Positiv ist der Verlauf bei Ricky-Jade Jones. „Wir geben ihm noch die Länderspielpause. Ich bin zuversichtlich, dass er danach wieder mit der Mannschaft trainieren kann.“

Die Genossenschaft des FC St. Pauli hat die Mehrheit am Millerntor-Stadion übernommen, teilte der Verein am Donnerstag mit.

Damit gehören die Arena offiziell den Mitgliedern. Wilken Engelbracht, kaufmännischer Geschäftsführer, bezeichnete dies als „historischen Moment“ und betonte, dass der Verein nun wichtige Investitionen, etwa in das Leistungszentrum an der Kollaustraße, aus eigener Kraft vorantreiben könne.

St.-Pauli-Fans aufgepasst: Die DFL terminiert die Bundesliga-Spieltage 13 bis 19 inklusive des Stadtderby-Rückspiels gegen den HSV im Januar.

Die Spiele im Überblick:

In der vergangenen Saison zählte Nikola Vasilj zu den besten Bundesligatorenhütern und überzeugt auch aktuell trotz kleiner Fehler.

Deshalb beobachten ihn laut SportBild die Premier-League-Clubs FC Brentford und Brighton & Hove Albion, wo Ex-Trainer Fabian Hürzeler arbeitet.

Sein Vertrag läuft bis Sommer, der Marktwert beträgt rund 4,5 Millionen Euro.

Bittere Nachricht: Abwehrspieler Adam Dzwigala fällt mit Bauchmuskelverletzung wochenlang aus. Am Samstag fehlte er bereits gegen Gladbach.

Sein Einsatz gegen Freiburg am Sonntag ist ausgeschlossen, ein Einsatz nach der Länderspielpause gegen Union Berlin fraglich.

Beim 0:4 gegen Gladbach versagte nicht nur St. Pauli, sondern auch die halbautomatische Abseitstechnologie am Millerntor. Beim 0:1 durch Haris Tabakovic lieferte sie ein falsches Ergebnis.

Präsident Oke Göttlich äußerte sich verärgert: „Wir bezahlen für die Technik, wenn sie nicht funktioniert, muss man die Frage nach einer Rückerstattung stellen.“

Es ist bereits der dritte Saisonfehler der Technik. Der DFB erklärte, die Linie wurde am falschen Spieler gezogen. Der Videoassistent korrigierte später die Entscheidung.

Experte Dietmar Hamann sprach von „Wettbewerbsverzerrung“, da die Technik in acht Stadien funktioniere, aber am Millerntor nicht.

Nach dem Bundesligaspiel treffen St. Pauli und Borussia Mönchengladbach Anfang Dezember erneut im DFB-Pokal-Achtelfinale aufeinander.

Sportchef Andreas Bornemann: „Der Pokal ist ein toller Wettbewerb, wir wollen ins Viertelfinale – obwohl der Fokus auf der Liga liegt.“

Trainer Alexander Blessin freut sich auf die Revanche: „Auswärts bei Gladbach wird eine große Herausforderung. Wir hätten lieber zu Hause gespielt, geben aber alles.“

Das Spiel findet am 2. oder 3. Dezember statt, die Termine werden noch festgelegt.

Das 0:4 gegen Gladbach wirft viele Fragen auf. Trainer Blessin forderte eine gründliche Aufklärung, will sich selbst aber nicht infrage stellen.

Präsident Göttlich betonte, dass die Niederlagenserie für St. Pauli nachvollziehbar sei, trotzdem schmerze das Ergebnis und die Art und Weise. „Wir brauchen völlige Energieleistung, um in der Liga zu bestehen.“

Eine Stunde vor dem Spielbeginn sind die Aufstellungen da:

St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Saliakas, Sands, Fujita, Oppie – Pereira Lage, Afolayan, Sinani

Gladbach: Nicolas – Sander, Elvedi, Diks – Scally, Reitz, Engelhardt, Ullrich, Honorat, Neuhaus – Tabakovic

Schiedsrichter Robert Hartmann pfeift am Samstag das Spiel zwischen St. Pauli und Gladbach.

Unter ihm hat St. Pauli oft enttäuscht: Aus 16 Partien gab es nur vier Siege. Im vergangenen Jahr leitete er drei Spiele, mit zwei Unentschieden und einer Niederlage.

Der Pokalsieg am Dienstagabend kann für St. Pauli ein Wendepunkt sein, ist Trainer Alexander Blessin überzeugt.

„Es garantiert keine Punkte in den nächsten Spielen, aber gibt einen Schub in die richtige Richtung.“

Die fünf Niederlagen in Folge seien für ihn neu, deshalb helfe der Achtelfinaleinzug im Pokal, wieder etwas befreiter zu atmen.

Mit diesem Selbstvertrauen will die Mannschaft im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15.30 Uhr/Sky) die Niederlagenserie beenden.

Die Aufstellungen für das DFB-Pokal-Spiel am Millerntor:

St. Pauli: Voll, Mets, Wahl, Sands, Smith, Pyrka, Fujita, Afolayan, Oppie, Metcalfe, Hountondji

Hoffenheim: Baumann, Hranac, Prömel, Avdullahu, Asllani, Bernado, Lemperle, Hajdari, Prass, Kramaric, Touré

Am Dienstag um 20.45 Uhr trifft St. Pauli im DFB-Pokal auf Hoffenheim.

Trainer Blessin nimmt eine Änderung vor: Ben Voll (23) ersetzt Nikola Vasilj (30) im Tor.

„Ben trainiert super. Er bekommt seine Chance“, so Blessin. Er betonte, dass Vasilj trotzdem die Nummer eins bleibe und die Teamdynamik stimme.

Abgesehen vom langzeitverletzten David Nemeth sind alle fit. „Die Mannschaft ist motiviert und wir wollen den Karren aus dem Dreck ziehen.“

TAG24-Tipp: Das Pokalspiel hat einen anderen Charakter als die Liga. St. Pauli zeigt der TSG, was in der Mannschaft steckt. Ein 2:1-Sieg für die Hamburger wird erwartet.

Im Heimspiel gegen Hoffenheim unterliegen die Kiezkicker mit 0:3, unter anderem weil die Defensive nicht stabil war. Läuft es vorne und hinten nicht, wird es eng.

Torwart Nikola Vasilj zeigte sich nach dem Spiel genervt: „Wir sprechen seit meiner Rückkehr über defensive Stabilität, heute kassieren wir drei Tore. Das ist zu viel.“

Louis Oppie kritisierte: „Wir müssen wieder mehr investieren, um das Tor zu verteidigen. Die Basics müssen stimmen.“

Trainer Blessin forderte: „Wir brauchen die richtige Trainingsmentalität und höhere Intensität – und zwar schnell.“

Startaufstellung gegen Hoffenheim:

St. Pauli: Vasilj – Dzwigala, Smith, La. Ritzka – Pyrka, Sands, Fujita, Oppie, Sinani – Kaars, Pereira Lage

Hoffenheim: Baumann – Coufal, Hranac, Hajdari, Bernardo – Burger, Avdullahu, Kramaric, Touré – Lemperle, Asllani

St. Pauli fühlt sich in Hamburg wohl: Von sieben Punkten aus sechs Spielen holten sie vier zu Hause und drei beim Stadtrivalen HSV. Auswärts warten sie noch auf Punkte und Tore.

Mit einem Sieg gegen Hoffenheim würden sie nicht nur ihr Hamburg-Konto verbessern, sondern auch in der Tabelle an HSV vorbeiziehen.

Statistisch ist Hoffenheim unter Trainer Christian Ilzer schwach: Drei Niederlagen, zwei Unentschieden, nur ein Sieg aus sechs Spielen.

Schiedsrichter Sven Jablonski (35) pfeift das siebte Aufeinandertreffen heute um 17.30 Uhr.

TAG24-Tipp: Eine enge Partie wird erwartet, aber St. Pauli gewinnt zu Hause knapp mit 2:1.

Hauke Wahl konnte zuletzt nicht mittrainieren und steht am Sonntag wahrscheinlich nicht zur Verfügung, erklärte Trainer Blessin.

„Er fühlt sich noch geschwächt, wir müssen abwarten, wie er die Nacht verbringt.“

Für Jackson Irvine steht einem Einsatz grundsätzlich nichts im Weg. Er trainierte zuletzt wieder voll. Karol Mets spielte kürzlich 90 Minuten für Estland, was Blessin etwas kritisch sieht, aber den Abwehrspieler dennoch fit einschätzt.

Joel Chima Fujita ist zwar durch den Nationalmannschaftsfrust belastet, will seine Emotionen aber im Spiel zeigen. Auch Andreas Hountondji ist einsatzfähig.

David Nemeth fällt weiterhin aus, kann aber inzwischen ohne Krücken laufen. „Jetzt geht es um den Comeback-Aufbau, dauert aber noch etwas“, so Blessin.

Schwere Enttäuschung für Andreas Hountondji: Mit Benin verpasste er die WM-Qualifikation am 10. Spieltag.

Der 4:0-Kantersieg Nigerias und der Sieg Südafrikas verhinderten die WM-Teilnahme. Hountondji spielte bis zur Auswechslung in der 56. Minute.

Karol Mets spielte zeitgleich mit Estland 1:1 gegen Moldau. Estland hält den vierten Platz und wird die WM vermutlich ebenfalls verpassen.

Nach dem verpassten Spiel gegen Deutschland kehrte Danel Sinani ins luxemburgische Nationalteam zurück. Gegen die Slowakei stand er 90 Minuten auf dem Platz.

Trotz seiner Leistung verlor Luxemburg 0:2, es war die vierte Niederlage in der Quali.

Karol Mets feierte nach elf Monaten Verletzungspause sein Comeback für Estland.

Beim 1:3 gegen Italien wurde er in der 62. Minute eingewechselt.

Vor dem Duell der Nationalspieler Connor Metcalfe und James Sands testeten Australien und die USA gegen andere Gegner.

Australien gewann trotz Unterlegenheit mit 1:0 gegen Kanada, Metcalfe spielte 83 Minuten. Sands verfolgte das 1:1 der USA gegen Ecuador von der Bank.

Gute Nachrichten aus Dänemark: Ex-Kiezkicker Simon Makienok ist erstmals Vater geworden.

Er und seine Partnerin Ida-Sophia bekamen am 6. Oktober einen Sohn namens Sixten.

Der Traum von Hountondji wird greifbar: Mit Benin gewann der Stürmer (80 Minuten gespielt) das vorletzte Gruppenspiel in Ruanda mit 1:0 und verteidigte die Tabellenführung vor Südafrika.

Im letzten Spiel gegen Nigeria könnte bereits ein Punkt für die WM reichen, doch Nigeria hat noch Chancen, vorbeizuziehen.

Weniger Glück hatte Abdoulie Ceesay, der die 3:4-Niederlage Gambias gegen Gabun von der Bank verfolgte.

Joel Chima Fujita kam fünf Minuten beim 2:2 Japans gegen Paraguay zum Einsatz.

Nikola Vasilj erlitt mit Bosnien-Herzegowina einen Rückschlag: Beim 2:2 gegen Zypern kassierte er in der Nachspielzeit per Elfmeter den Ausgleich.

Nach einer 2:0-Führung zog Österreich mit einem 10:0 gegen Malta vorbei und führt die Gruppe H an.

Arkadiusz Pyrka feierte sein Debüt in der A-Nationalmannschaft Polens. Beim 1:0 gegen Neuseeland wurde er in der 73. Minute eingewechselt.

Auszeichnung für den FC St. Pauli: Der Klub erhielt den Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Sportwirtschaft.

Die Jury ehrte den Verein als Vorreiter für nachhaltige Transformation mit verbindlichen Ansätzen über alle Bereiche hinweg.

Bei Merchandising und Catering setzt der Verein überwiegend auf Bio-Produkte. Zudem wurde das Engagement für Inklusion, Barrierefreiheit und soziale Projekte im Stadtteil gewürdigt.

Ex-Nationalspielerin Turid Knaak war zu Gast im Podcast „Copa TS“ von Tommi Schmitt und präsentierte interessante Statistiken.

Mehrere Bundesliga-Clubs seien laut Daten eigentlich besser als ihr aktueller Tabellenplatz, darunter auch der FC St. Pauli.

Knaak nannte die Kiezkicker „eines der spielstärksten Teams der Liga“ und unterstützte die These von Christoph Kramer, dass St. Pauli bis zum Saisonende um Europa mitspielen werde.

„Sie spielen großartigen Fußball. Wenn sie ihre Chancen besser nutzen, kann es eine sehr gute Saison werden – zumindest von der Spielanlage her“, betonte Knaak.

Wegen zahlreicher Nationalspieler und angeschlagener Profis wurde der geplante Test gegen Hannover 96 in der Länderspielpause abgesagt, bestätigte Trainer Alexander Blessin.

Stattdessen sollen drei intensive Trainingseinheiten an der Kollaustraße stattfinden.

Folgende Nationalspieler stehen nicht zur Verfügung:

Der Frust über die unnötige Niederlage in Bremen war groß, ebenso die Kritik an der kurzen Nachspielzeit von nur vier Minuten.

Sportchef Andreas Bornemann zeigte bereits während der Anzeige der Nachspielzeit Unmut. Auch nach dem Spiel äußerte sich Trainer Blessin: „Mir fehlt eine einheitliche Regelung.“

Mal seien zehn Minuten Nachspielzeit, ohne ersichtlichen Grund, dann nur vier Minuten wie in Bremen, was zu kurz wirkte. „Da kommt wieder eine schöne Aufteilung vom DFB.“

Hauke Wahl äußerte Unverständnis: „Der Schiedsrichter sagte, die automatische Zeit sei sogar darunter. Ich verstehe das nicht.“

Die kurze Nachspielzeit wurde kritisiert, da zwei Verletzungen behandelt wurden, was deutlich länger als vier Minuten gedauert haben dürfte.

Bei der 0:1-Niederlage in Bremen fehlte überraschend Andréas Hountondji auf dem Spielberichtsbogen.

Trainer Blessin erklärte, Hountondji hatte Knieprobleme, es wurde punktiert und die Flüssigkeit sei nicht schlimm. Eine weitere Untersuchung ist für Sonntag geplant.

Ob Hountondji zur Nationalmannschaft reist, wird noch entschieden. Die Spiele beginnen erst am Freitag, sodass es eine lange Woche für ihn wird.

Obwohl Oladapo Afolayan sportlich helfen könnte, stand er wegen disziplinarischer Gründe beim Spiel gegen Bremen nicht im Kader.

Trainer Blessin berichtete, Afolayan sei zu einem Treffen nicht pünktlich erschienen. „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“ Um welches Meeting es sich handelte, sagte er nicht.

Karol Mets fehlt seit fast einem Jahr mit Patellasehnenproblemen. Gegen Bayer Leverkusen stand er erstmals wieder im Kader, wurde aber nicht eingesetzt.

Dennoch wurde er für die estnische Nationalmannschaft nominiert. Trainer Blessin will mit dem Verband klären, ob es Vorgaben zur Einsatzzeit gibt.

„Es hängt davon ab, ob er am Wochenende spielt. Ich hätte es gerne, dass er vor dem Italien-Spiel Minuten bekommt“, sagte er.

Die personelle Lage bei St. Pauli ist angespannt: Gegen Werder fehlen neben dem Langzeitverletzten Nemeth weiterhin Jackson Irvine und Ricky-Jade Jones.

„Jackson steigert das Tempo und ist auf dem richtigen Weg“, sagte Blessin. Gleiches gelte für Jones, der bald ins Mannschaftstraining zurückkehren kann.

Dzwigala, der grippal angeschlagen war, nimmt an der Reise teil.

James Sands wurde erstmals in den Kader der US-Nationalmannschaft berufen, verkündete Trainer Blessin.

„Ich freue mich sehr, weil er viel dafür getan hat. Es ist eine Belohnung für seine Arbeit. Das zeigt auch, dass der Trainer gut ist und ihn erkennt.“

Die USA bestreiten zwei Länderspiele gegen Ecuador (11. Oktober) und Australien (15. Oktober). Somit könnte es zum Duell zwischen Sands und Mitspieler Connor Metcalfe kommen.

Gute Nachrichten für Andréas Hountondji (23): Benin darf weiter von der WM 2026 träumen.

Die FIFA sanktionierte Südafrika wegen des Einsatzes eines nicht-spielberechtigten Spielers im Spiel gegen Lesotho. Das Spiel wurde mit 3:0 für Lesotho gewertet.

Dadurch verlor Südafrika die Tabellenführung an Benin. Zwei Spieltage sind noch offen.

Am Millerntor fand Scott Banks bisher nicht den Durchbruch. Um Spielpraxis zu sammeln, wurde er in die englische Drittklassigkeit an Blackpool verliehen.

Dort zeigte der 24-Jährige gute Leistungen. Nach einem Doppelpack im Pokal durfte er Mitte September erstmals in der Liga starten, verletzte sich jedoch bei diesem Spiel.

Trainer Steve Bruce rechnet mit etwa vier Wochen Ausfallzeit.

St.-Paulis Athletiktrainer Karim Rashwan erhielt vom DFB ein Innenraumverbot für ein Bundesliga-Spiel.

Er wurde wegen unsportlichen Verhaltens während der Partie gegen Bayer Leverkusen (1:2) verwarnt, nachdem er sich beim vierten Offiziellen über einen nicht gegebenen Eckball heftig beschwerte und die Rote Karte erhielt.

Aufstellung St. Pauli gegen Leverkusen:

Vasilj – Wahl, Smith, La. Ritzka – Saliakas, Sands, Fujita, Oppie, Sinani – Hountondji, Pereira Lage

Leverkusen: Flekken – Quansah, Badé, Tapsoba – Tape, Andrich, Aleix Garcia, Grimaldo, M. Tillman, Ben Seghir – Schick

Um 15.30 Uhr ist Anpfiff am Millerntor. Schiedsrichter Martin Petersen leitet das Spiel gegen die Werkself.

Petersen pfeift zum 10. Mal St. Pauli, die Bilanz ist ausgeglichen: vier Unentschieden, zwei Siege für den Gegner, drei für St. Pauli.

TAG24-Tipp: Die Niederlagenserie bei Petersen bleibt höchstens zwei. St. Pauli holt mindestens einen Punkt mit Unterstützung des heimischen Publikums.

Robert: 1:1

Alice: 2:1

Oliver Kahn war zu Gast in der Fernsehshow „Inas Nacht“ und wurde gefragt: HSV oder St. Pauli?

„Das ist eine gemeine Frage“, antwortete der Torwart. Er erinnerte sich an seine Zeit beim Karlsruher SC, als sie gegen St. Pauli spielten und sich in einer kleinen Kabine umzogen, bevor man durch eine Kneipe aufs Spielfeld musste – eine besondere Atmosphäre.

Kahn erzählte vom schnellsten Bundesliga-Gegentor seiner Karriere: Dirk Zander erzielte für St. Pauli am 12. April 1992 nach zwölf Sekunden das 1:0.

Er lobte die Entwicklung von St. Pauli: „Was die aufgebaut haben, ist beeindruckend.“

Nach der Niederlage in Stuttgart zeigte sich die Mannschaft selbstkritisch und will sich am Wochenende gegen Leverkusen verbessern, so Trainer Blessin.

„Es war die richtige Reaktion im Training. Gegen Leverkusen bietet der Umbruch Chancen, da sie noch nicht eingespielt sind.“

Leverkusen musste sich gegen Gladbach mit einem Remis begnügen.

Der Vertrag von Hauke Wahl wurde verlängert. Der 31-Jährige wechselte zur Saison 2023/24 von Holstein Kiel ans Millerntor und wurde sofort Leistungsträger.

Wahl war maßgeblich am Aufstieg und Klassenerhalt beteiligt, bislang absolvierte er 77 Pflichtspiele, 37 in der Bundesliga.

„Es waren zwei schöne, erfolgreiche Jahre. Ich möchte in Hamburg Bundesligafußball spielen und alles dafür tun, dass wir erstklassig bleiben“, erklärte Wahl.

Auch in der 10. Bundesliga-Spielzeit hat St. Pauli nach dem vierten Spieltag noch nicht gewonnen. Am Freitag verlor die Mannschaft beim VfB Stuttgart mit 0:2.

In früheren Jahren holten sie maximal einen Punkt je Saison, etwa gegen Bayer Uerdingen, den HSV oder RB Leipzig.

Der Tag von Danel Sinani verlief nicht gut: Er spielte weniger auffällig und musste eine Viertelstunde vor Schluss verletzt ausgewechselt werden.

Trainer Blessin erklärte, Sinani habe einen Schlag auf den Knöchel bekommen und Schmerzen gehabt. Seine Auswechslung war auch taktisch geplant, da die Offensive schlecht funktionierte.

Für das nächste Spiel gegen Leverkusen wird Sinani voraussichtlich wieder fit sein.

Andréas Hountondji blieb beim letzten Spiel ohne Tor, obwohl er zuvor dreimal in Folge traf. Er hatte wenige Aktionen und wurde nach gut einer Stunde ausgewechselt.

Er stellte mit 35,4 km/h einen neuen Bundesliga-Geschwindigkeitsrekord für St. Pauli auf, zuvor hielt Philipp Treu mit 34,68 km/h den Rekord.

Beim Spiel in Stuttgart fehlen weiterhin zahlreiche Profis. Trainer Blessin bestätigte, dass Jackson Irvine wegen muskulärer Probleme ausfällt, ebenso Karol Mets, der sich aber auf dem Weg der Besserung befindet.

Auch Ricky-Jade Jones macht Fortschritte, trainiert wieder mit Ball. David Nemeth befindet sich weiterhin in einem langwierigen Reha-Prozess.

Andréas Hountondji trainierte eingeschränkt und steht zur Verfügung.

Mit sieben Punkten aus drei Spielen startete St. Pauli beeindruckend in die Saison. Fußball-Experte Christoph Kramer prognostiziert eine lange Europapokal-Saison für die Kiezkicker.

„Ich habe alle drei Spiele gesehen und bin sehr begeistert. Sie verteidigen gut, pressen hoch und spielen klare, gute Bälle von hinten heraus. St. Pauli macht richtig Spaß“, sagte der Weltmeister von 2014.

Er habe die Neuzugänge zunächst kaum gekannt, „jetzt kenne ich die Namen und es macht einfach Spaß, ihnen zuzusehen.“

Andréas Hountondji erzielte in drei Spielen drei Tore, hatte gegen Augsburg aber seine Schwierigkeiten und verschoss einen Elfmeter.

Zur Halbzeit wurde er ausgewechselt. Trainer Blessin erklärte, Hountondji sei nach den Länderspielen für Benin müde gewesen.

Der Spieler akzeptierte die Auswechslung, Blessin brachte Martijn Kaars als zusätzliche Offensivkraft.

Vor Anpfiff gegen Augsburg gab es eine Gedenkminute für den verstorbenen Regisseur Tarek Ehlail (†43), der am 29. August bei einem Unfall ums Leben kam.

Ehlail hatte in Hamburg Filmgeschichte geschrieben, unter anderem mit dem Film „Gegengerade – Niemand siegt am Millerntor“ (2011).

Vor dem Derby gegen den HSV lief Joel Chima Fujita barfuß über den Rasen, direkt auf die HSV-Fans zu.

„Ich habe sie angeschaut, aber es hat mich nicht gestört“, sagte der Japaner. Er mache das vor jedem Spiel, außer bei schlechten Platzverhältnissen.

Er wolle so die Atmosphäre und die Qualität des Rasens spüren – das sei seine Routine.

Mit gemischten Gefühlen reisen die letzten vier Nationalspieler am Mittwoch ab. Torwart Nikola Vasilj verlor mit Bosnien-Herzegowina knapp gegen Österreich.

Trotz der Niederlage führen sie die Gruppe punktgleich mit einem Spiel mehr noch an.

Andréas Hountondji feierte einen Erfolg mit Benin: Der 4:0-Sieg über Lesotho brachte den zweiten Tabellenplatz und WM-Hoffnung.

Connor Metcalfe gewann mit Australien 3:1 gegen Neuseeland, er spielte 86 Minuten.

Joel Chima Fujita spielte gegen Mexiko nicht, gegen die USA stand er 90 Minuten, das Team verlor 0:2.

Danel Sinani hatte einen bitteren Abend: Mit Luxemburg verlor er gegen die Slowakei 0:1, obwohl er stark spielte und zweimal den Pfosten traf.

In der Nachspielzeit erhielt er seine zweite Gelbe Karte, weshalb er das Hinspiel gegen Deutschland verpassen wird.

Arkadiusz Pyrka hatte ebenfalls keinen Einsatz beim 3:1 Polens gegen Finnland.

Am Samstagabend gewann Nikola Vasilj mit Bosnien-Herzegowina 6:0 gegen San Marino und hielt seinen Kasten sauber.

Er erlebte einen ruhigen Abend und musste nur vier Schüsse abwehren.

Auch Andréas Hountondji spielte, wurde beim Stand von 0:0 ausgewechselt und konnte den Sieg nur von der Seitenlinie verfolgen.

Danel Sinani und Luxemburg starteten mit einer Niederlage in die WM-Qualifikation.

Luxemburg verlor vor heimischem Publikum 1:3 gegen Nordirland, Sinani lieferte die Vorlage zum zwischenzeitlichen 1:1.

Arkadiusz Pyrka wurde erstmals für die A-Nationalmannschaft Polens nominiert, stand aber beim 1:1 in den Niederlanden nicht im Kader.

Connor Metcalfe spielte 74 Minuten für Australien bei einem Sieg gegen Neuseeland. Elias Saad, ehemaliger St.-Pauli-Spieler, erzielte bei Tunesiens 3:0 gegen Liberia seinen ersten Länderspieltreffer mit einem Freistoß.

Die DFL legte die Termine der Spieltage 6 bis 12 fest. St. Pauli bestreitet drei Spiele samstags um 15.30 Uhr; die Saison beginnt bei Werder Bremen.

Schlechte Nachrichten vom Millerntor: David Nemeth (24) musste sich einer Operation an der linken Adduktorensehne unterziehen.

Nach zwei Wochen Beschwerden entschieden Spieler, Ärzte und Trainerteam zum Eingriff.

Nemeth steht St. Pauli damit auf unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung.

Die zweite DFB-Pokalrunde wurde terminiert: St. Pauli empfängt am 28. Oktober um 20.45 Uhr TSG Hoffenheim.

Trainer Alexander Blessin äußerte sich nach dem 1:1 gegen Holstein Kiel.

„Die erste Halbzeit war stark, wir spielten gut nach vorne und hatten Bewegung. James Sands ist wichtig, er hat gut dirigiert.“

In der zweiten Hälfte lief es schlechter, das Team lief viel hinterher. „Es war ein guter Test, alle kamen zu Einsatzzeiten und niemand verletzte sich.“

Das Spiel endete 1:1, beide Trainer wechselten mehrfach.

Bei St. Pauli verließen Saliakas, Kaars, Afolayan und Ritzka den Platz; für sie kamen Ruhr, Becker, Kaba und Stevens.

In der 56. Minute glich Markus Müller für Kiel aus.

Zur Pause führte St. Pauli verdient mit 1:0 durch ein Tor von Oladapo Afolayan.

Erik Ahlstrand brachte den Ball nach einer Ecke in den Strafraum, wo Afolayan per Hacke traf.

Am Mittwoch testet St. Pauli um 13.30 Uhr gegen Holstein Kiel mit folgender Startelf:

Voll – Dzwigala, Robatsch, La. Ritzka – Saliakas, Sands, Schmitz, Ahlstrand, Pereira Lage – Kaars, Afolayan

Kiel beginnt mit:

Weiner – Rosenboom, Ivezic, Johansson, Roslyng – Niehoff, Schwab, R. Wagner, Tolkin – Harres, Skrzybski

Das Spiel findet ohne Zuschauer statt, wird aber im Livestream übertragen.

Scott Banks (23) wurde an den englischen Drittligisten FC Blackpool verliehen, um Spielpraxis zu sammeln.

Der Schotte wurde 2023 zunächst ausgeliehen, 2024 von Crystal Palace fest verpflichtet. Verletzungen und starke Konkurrenz beschränkten seine Einsätze.

Sportchef Andreas Bornemann betonte, regelmäßige Spielzeit sei wichtig für Banks’ Entwicklung, eine Leihe in England die beste Lösung. In der U23 kann Banks wegen seiner Staatsbürgerschaft nicht eingesetzt werden.

Im Stadtderby gegen den HSV (0:2) erzielte Adam Dzwigala sein erstes Erstligator und wurde in die Kicker-Elf des Tages gewählt.

Der 29-Jährige gestand gegenüber TAG24, dass ihm das viel Selbstvertrauen gegeben habe, betonte aber Demut: „Es ist nur ein Spiel. Wir haben viele Spiele vor uns.“

Dzwigala ist seit fünf Jahren bei St. Pauli, kam als Probespieler, spielte Zweite Liga, heute Bundesliga. „Das ist ein Traum, der wahr geworden ist.“

Am Montag fehlten neben den Länderspielern auch Hauke Wahl, Scott Banks und Karol Mets im Training.

Wahl und Banks trainierten im Gym, Mets absolvierte individuelle Ballübungen am Spielfeldrand.

St. Pauli trifft in der zweiten DFB-Pokalrunde auf die TSG Hoffenheim. Das Heimspiel findet am 28. oder 29. Oktober statt.

Sportchef Andreas Bornemann freut sich, dass das Spiel zu Hause stattfindet. „Hoffenheim ist stark gestartet und wird uns sicher fordern.“

Mit Unterstützung der Fans soll der Einzug in die dritte Runde gelingen.

Die Saison ist erst zwei Spieltage alt, da steht schon die erste Länderspielpause an. Sechs St.-Pauli-Spieler reisen weltweit zu ihren Nationalteams.

Torwart Nikola Vasilj will mit Bosnien-Herzegowina nach neun Punkten aus drei Spielen weitermachen. Gegner sind San Marino (6.9.) und Österreich (9.9.).

Danel Sinani und Luxemburg starten jetzt mit der WM-Qualifikation gegen Nordirland (4.9.) und die Slowakei (7.9.).

Arkadiusz Pyrka wurde erstmals in den A-Kader Polens berufen, die unter Druck stehen und gegen die Niederlande (4.9.) und Finnland (7.9.) nicht verlieren dürfen.

Andréas Hountondji und Benin müssen zwei Siege gegen Simbabwe (5.9.) und Lesotho (9.9.) holen, um die WM-Chance zu wahren.

Connor Metcalfe und Joel Chima Fujita sind mit Australien und Japan bereits qualifiziert, spielen daher Testspiele.

Metcalfe trifft zweimal auf Neuseeland, Fujita gegen Mexiko und die USA.

Am Donnerstag war Martijn Kaars noch Zweitliga-Stürmer, am Freitag wurde er Derbyheld.

„Die letzten zwei Tage waren verrückt. Derbysieg, 30 Minuten gespielt, Tabellenführer – unfassbar“, sagte der niederländische Neuzugang.

Er verdankt den Kaderplatz der Erfahrung des Trainers Alexander Blessin, der ihm sofort Vertrauen gab.

Kaars wurde ohne Training ins Team genommen und nutzte seine Schnelligkeit gut, auch wenn die Mitspieler ihn noch nicht kannten.

Nach dem Derby gab Eric Smith zwar ein klares Bekenntnis zum Verein ab, wollte aber nicht über seine Zukunft sprechen.

Laut Hamburger Abendblatt zeigt Leicester City großes Interesse an Smith, der wohl nicht abgeneigt wäre. Der Verein blockte aber einen Abgang in diesem Transferfenster ab.

Nach dem Derby folgt die Länderspielpause. Am 3. September testet St. Pauli bei Holstein Kiel, das Spiel findet ohne Zuschauer statt, ist aber im Livestream zu sehen.

Trainer Alexander Blessin kann neben David Nemeth weiter nicht auf Jackson Irvine, Karol Mets und Ricky-Jade Jones zurückgreifen und gab ein Update.

„Jacko machte erste Schritte im Mannschaftstraining, ist teils schon integriert. Wir steigern bald das Tempo.“

Mets mache Fortschritte und könne wieder schneller laufen, das Knie halte.

Jones arbeite an seiner Rückkehr nach Schulterverletzung, sei bei 80 Prozent, trainiere viel im Kraftraum.

Nach zunächst zurückhaltenden Aussagen zum Kader rückt Bewegung in die Personalplanung: St. Pauli steht kurz vor der Verpflichtung von Martijn Kaars vom 1. FC Magdeburg.

Der Niederländer hatte mit 19 Toren in der vergangenen Saison auf sich aufmerksam gemacht und steht in der aktuellen Spielzeit bei zwei Treffern nach drei Spieltagen.

Ein geleaktes Foto einer E-Mail zwischen St. Pauli und Magdeburg sorgte für Aufsehen und Empörung beim Zweitligisten, der Anzeige erstattete.

Mehr zum Skandal unter: „Ost-Klub schäumt vor Wut und erstattet Anzeige: E-Mail-Leak stört Wechsel-Knaller“.

Das Transferfenster schließt am 1. September, St. Pauli sucht weiter Verstärkungen. Dabei fällt immer wieder der Name Noah Weißhaupt.

Der Flügelspieler hatte sich während seiner Leihe bei St. Pauli bewährt, trug maßgeblich zum Klassenerhalt bei, kehrte aber zu SC Freiburg zurück, wo kaum Chancen bestehen.

Trainer Blessin erklärte, dass es keinen Kontakt mehr gebe und das Budget für Transfers begrenzt sei. „Es sind noch ein paar Tage, lasst euch überraschen.“

Bei Eric Smith und Oladapo Afolayan, die am Dienstag das Training abbrechen mussten, gibt es Entwarnung. Anders bei David Nemeth, dessen Situation schmerzt und der ausfällt.

Auch Abdoulie Ceesay fehlte gegen Borussia Dortmund wegen einer großen Cut-Verletzung, die genäht werden musste.

Während eines Zweikampfs erhielt Eric Smith einen Schlag auf die rechte Wade und verließ das Training nach Absprache mit Blessin.

Oladapo Afolayan verließ das Feld ohne erkennbare Gründe.

Nach intensiven Übungen schied Danel Sinani nach rund 45 Minuten vorzeitig aus, vermutlich wegen Belastungssteuerung.

Auch Oladapo Afolayan und Arkadiusz Pyrka pausierten bei Sprintübungen, stiegen später wieder ein.

Karol Mets begann sein individuelles Programm nach einem kurzen Gespräch mit Trainer Blessin.

Unter Beobachtung von Ex-Kiezkicker Johannes Flum startete das Team gegen Mittag das Training für das Derby.

David Nemeth, Karol Mets, Ricky-Jade Jones, Abdoulie Ceesay und Scott Banks fehlten.

Blessin versammelte die Mannschaft kurz, bevor das Aufwärmen begann.

Nikola Vasilj baute seine beeindruckende Elfmetertorwart-Quote in der Bundesliga aus.

Am Samstag hielt er seinen fünften Strafstoß – nur einmal wurde er in der vergangenen Saison von Wolfsburgs Mohamed Amoura überwunden.

Mit einer Quote von 83 Prozent liegt er klar vor Freiburgs Noah Atubolu (vier von sieben gehaltenen Elfmetern).

Vasilj war zudem der einzige Torwart, der am ersten Spieltag einen Strafstoß parieren konnte.

Da David Nemeth verletzungsbedingt fehlte, setzte Trainer Blessin gegen Borussia Dortmund auf Adam Dzwigala in der Abwehr.

Dzwigala war in den letzten Wochen gut in Form. Blessin betonte, dass er sich für Dzwigala entschieden habe und nicht gegen Lars Ritzka.

Dzwigala zeigte eine ordentliche Leistung, erhielt früh Gelb und war beim Dortmunder Führungstreffer im Duell mit Serhou Guirassy unterlegen.

Blessin überlegte, Dzwigala in der Pause auszuwechseln, entschied sich aber aufgrund seines Einsatzes dagegen.

Mit viel Konfetti und „Hells Bells“-Musik begann das Heimspiel am Samstag, was den Spielern anfangs Probleme bereitete.

Manche hatten Konfetti an den Schuhen und konnten den Ball schlecht sehen, berichtete Danel Sinani.

Obwohl es keine schnelle Möglichkeit gab, das Konfetti zu entfernen, entschieden Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck und Trainer Blessin, das Spiel weiterlaufen zu lassen und erst zur Halbzeit zu reinigen.

Bei Borussia Dortmund sorgte das für Unverständnis, Trainer Niko Kovac kritisierte die Bedingungen als unfair.

Am Ende mussten beide Teams damit leben, wobei wohl der verpasste Sieg bei den Gästen störte.

Zum Saisonauftakt gegen Borussia Dortmund muss St. Pauli ohne David Nemeth auskommen.

Trainer Blessin bestätigte den Ausfall wegen muskulärer Beschwerden im Adduktorenbereich. Nemeth trainierte zuletzt nur individuell.

Am Wochenende stehen drei mögliche Ersatzspieler bereit: Adam Dzwigala, Lars Ritzka und Jannik Robatsch.

Blessin hat eine Tendenz, will sich aber erst zwei Tage vor dem Spiel festlegen.

Das war die Zusammenfassung der wichtigsten Nachrichten und Entwicklungen rund um den FC St. Pauli.