Köln in Aufruhr: Transfer des Supertalents Said El Mala rückt näher
Köln – Said El Mala (19) zählt zu den vielversprechendsten jungen Talenten der Fußball-Bundesliga. Es deutet jedoch vieles darauf hin, dass der Flügelspieler des 1. FC Köln ab der kommenden Spielzeit in England aktiv sein könnte.
Wie die "SPORT BILD" berichtet, ist in der vergangenen Woche ein Angebot für den 19-jährigen Nachwuchsnationalspieler eingegangen.
Demnach hat der englische Verein Brighton & Hove Albion, dessen Trainer der Deutsche Fabian Hürzeler (32) ist, ein Paket von bis zu 30 Millionen Euro plus erfolgsabhängige Boni für den Offensivspieler aus Köln geschnürt.
Die Vereinsführung unter Leitung von Geschäftsführer Thomas Kessler (40) entschied sich jedoch zunächst, das Angebot abzulehnen.
Als Grund wird angegeben, dass der Zeitpunkt kurz vor dem Ende der Winter-Transferphase für Vertragsverhandlungen ungünstig gewesen sei. Der Wechsel soll stattdessen im Sommer über die Bühne gehen.
Darüber hinaus wird berichtet, dass der 1. FC Köln die gebotene Ablösesumme als zu niedrig einschätzte.
Die Verantwortlichen aus der Domstadt sind sich zudem bewusst, dass sich der Marktwert des 19-Jährigen erhöhen würde, wenn dieser weiterhin in jedem Spiel aufläuft, regelmäßig trifft und mit der deutschen Nationalmannschaft im Sommer an der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko teilnimmt.
Das Zögern der Clubführung birgt allerdings auch Risiken: Trainer Lukas Kwasniok (44) setzte den torgefährlichsten Spieler zuletzt nicht durchgehend ein und brachte ihn oft nur als Einwechselspieler. Dies könnte sich negativ auf die Ablösesumme auswirken.
Doch wie steht El Mala selbst zu einem Wechsel? Die begrenzten Einsatzzeiten sollen bei ihm zu einem Umdenken geführt haben. Er kann sich demnach inzwischen gut vorstellen, in die englische Premier League zu wechseln.
Dies hat er den Verantwortlichen am Geißbockheim bereits mitgeteilt. Beim derzeitigen Tabellen-13. winkt ihm ein Fixgehalt von etwa 15 Millionen Euro (plus Boni) für die kommenden fünf Jahre.