zurück

HSV-Blog: Dieser Schiedsrichter leitet das Spiel der Rothosen in Leverkusen

Hamburg – Für den HSV steht das Saisonfinale bevor: Am Samstag um 15:30 Uhr treten die Rothosen zum Abschluss bei Bayer 04 Leverkusen an.

Während die Werkself noch um die Champions-League-Qualifikation kämpft, wollen die Hanseaten mit einem dritten Sieg in Folge in die Sommerpause gehen.

In unserem HSV-Blog erfahrt ihr alle aktuellen Informationen rund um das Team, mögliche Transfers und weitere Neuigkeiten aus dem Volksparkstadion.

Idealerweise tritt er nur als unauffällige Randfigur auf: Schiedsrichter Tobias Stieler (44) wird die Partie zwischen Leverkusen und dem HSV in der BayArena leiten.

Die Werkself kann auf eine beeindruckende Bilanz bei Spielen unter Stieler zurückblicken: Von bisher 34 Partien gewann Bayer 27, verlor nur drei und holte viermal zumindest einen Punkt.

Die Hanseaten hingegen standen erst viermal unter der Leitung von Stieler auf dem Platz, mit einem mäßigen Ergebnis: ein Sieg, ein Unentschieden und zwei Niederlagen.

Fest steht, dass Luka Vuskovic (19) den HSV verlassen wird. Sein Name bleibt aber präsent, denn ab September darf sein Bruder Mario (24) wieder ins Training bei den Rothosen einsteigen und ab November sogar wieder spielen.

"Es geht ihm gut. Er trainiert täglich, um bestmöglich fit zurückzukehren", erklärte Luka in einem vereinseigenen Interview. "Wenn wir gegeneinander spielen, merke ich, dass er in besserer Verfassung ist."

Mario freut sich sehr auf seine Rückkehr: "Man sieht, wie sehr er den Verein liebt und das Training hier genießt", sagte er und zeigte sich sicher: "Das wird in der nächsten Saison richtig großartig."

Positive Neuigkeiten aus dem Volkspark: Miro Muheim (28) absolvierte am Mittwoch nach seiner Syndesmose-Verletzung wieder das komplette Mannschaftstraining. Ein Einsatz gegen Leverkusen scheint realistisch.

Nicolas Capaldo (27) musste wegen Rückenproblemen pausieren. Bei ihm wird in den kommenden Tagen der Heilungsverlauf abgewartet. Ähnliches gilt für Robert Glatzel (32), der mit einer Wadenzerrung zu kämpfen hat und für Sonntag fraglich ist.

Jean-Luc Dompé (30) konnte in dieser Saison beim HSV nur selten überzeugen. Stattdessen machte der quirlige Spieler eher abseits des Spielfelds Schlagzeilen. Im Januar wurde er nach einer Alkoholfahrt suspendiert und mit einer Rekordstrafe belegt.

Beim letzten Heimspiel der Saison fehlte der Franzose im Kader. Trainer Merlin Polzin (35) erklärte, Dompé habe sich nicht bei 100 Prozent gesehen, um der Mannschaft zu helfen – eine Aussage, die auch die Fans nicht unbeachtet ließen.

So schrieb ein Anhänger auf X, er freue sich darauf, bald am Strand zu liegen, wenn "Jean-Luc Dompé endlich die Stadt Hamburg verlässt". Doch der Profi reagierte selbstbewusst, beantwortete den Beitrag mit den Worten "My contract is 2027" und setzte noch ein Kuss-Emoji dahinter.

Obwohl die Zukunft von Dompé beim HSV ungewiss ist, da er an seine Leistungen nicht anknüpfen konnte und oft verletzt ausfiel, bleibt sein Verbleib offen.

Der vorzeitige Abbruch seiner Leihe und der anschließende Wechsel zum FC Southampton entpuppen sich für Torhüter Daniel Peretz (24) als voller Erfolg. Durch eine Serie von 20 ungeschlagenen Spielen schafften die Saints als Viertplatzierter den Einzug in die Aufstiegs-Playoffs der Premier League und haben die erste Hürde bereits gemeistert.

Nach dem torlosen Hinspiel stand am Dienstagabend das Rückspiel gegen den FC Middlesbrough an, das äußerst turbulent verlief. Bereits nach fünf Minuten musste Peretz den Ball aus dem Netz holen, doch sein Team erzielte kurz vor der Halbzeitpause den Ausgleich.

Der deutsche Trainer Tonda Eckert (33) sorgte zuvor fast für einen Eklat. Der vierte Offizielle verhinderte gerade noch während eines klärenden Gesprächs mit Schiedsrichter und Middlesbrough-Coach Kim Hellberg (38) eine handgreifliche Auseinandersetzung.

Sportlich fielen bis tief in die Verlängerung hinein keine Tore, erst kurz vor einem möglichen Elfmeterschießen gelang Southampton der entscheidende Treffer und zieht somit ins große Finale am 23. Mai im Wembley-Stadion ein. Gegner ist Hull City, der frühere Verein des ehemaligen HSV-Trainers Tim Walter (50).

Die Planungen beim HSV für die nächste Saison laufen bereits. Dabei suchen die Rothosen nach einer Alternative für Linksverteidiger Miro Muheim (28) – und scheinen möglicherweise fündig geworden zu sein.

Laut „Sky“-Reporter Dennis Bayer haben die Hanseaten den 21-jährigen Hennes Behrens vom 1. FC Heidenheim ins Visier genommen. Der gebürtige Frankfurter ist seit Januar von der TSG Hoffenheim ausgeliehen und zeigt dort beeindruckende Leistungen.

Neben dem HSV soll auch Aufsteiger FC Schalke 04 Interesse an Behrens haben. Die von Hoffenheim geforderten fünf Millionen Euro Ablöse sind für die Schalker jedoch offenbar zu hoch.

Eine große Ehre für Nicolas Capaldo (27)! Der Leistungsträger des HSV wurde in den vorläufigen Kader Argentiniens für die Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada berufen. Der argentinische Verband veröffentlichte die 55-köpfige Liste am Montag.

Bislang spielte der 27-Jährige nur für die U23 der aktuellen Weltmeister (neun Länderspiele), sein Debüt in der A-Nationalmannschaft steht noch aus.

Ob Capaldo es in den endgültigen WM-Kader schafft und gemeinsam mit Superstar Lionel Messi (38) um die Titelverteidigung kämpft, bleibt abzuwarten.

Die Zukunft von William Mikelbrencis (22) ist weiterhin ungewiss: Sein Vertrag beim HSV läuft im Sommer aus, und eine Einigung über eine Vertragsverlängerung steht noch aus.

Wie das Portal "FussballTransfers.com" berichtet, könnte der französische Außenverteidiger Hamburg verlassen, aber innerhalb der Bundesliga bleiben. Sowohl Borussia Mönchengladbach als auch Aufsteiger FC Schalke 04 sollen Interesse an ihm haben.

Auch ein Wechsel ins Ausland ist denkbar. Angeblich gibt es mehrere mögliche Adressen, darunter der FC Girona, Parma Calcio und ein Klub aus der französischen Ligue 1.

Ein unvergesslicher Tag für HSV-Talent Louis Lemke (16): Beim Heimsieg gegen Freiburg feierte der Youngster sein Profi-Debüt – ein besonderer Moment auch für den Verein.

Mit 16 Jahren und 214 Tagen ist der Eigengewächs nun der jüngste jemals eingesetzte Profi in der Geschichte des Clubs. Er übertraf damit Omar Megeed, der bei seinem Debüt im August 2022 16 Jahre und 359 Tage alt war.

Neben Lemke feierte auch Shafiq Nandja (19) sein Debüt bei den Profis.

Ein erfahrener Schiedsrichter wird die Begegnung zwischen dem HSV und Freiburg leiten: Felix Zwayer (44) steht an der Pfeife.

Unter seiner Leitung spielten die Rothosen bereits 32 Partien mit einer positiven Bilanz: 14 Siege, sieben Unentschieden und elf Niederlagen.

Der SC Freiburg kam bisher in 31 Begegnungen mit Zwayer als Schiedsrichter auf eine leicht negative Bilanz: elf Erfolge, acht Remis und zwölf Niederlagen.

Ab Sommer trennen sich HSV und Nachwuchsspieler Moritz Reimers (19) – der Flügelstürmer wechselt zu Holstein Kiel und damit zu Ex-HSV-Trainer Tim Walter (50), wie der Zweitligist am Freitag bekannt gab. Reimers unterschrieb an der Förde einen Vertrag bis 2030.

"Moritz hat konstant überdurchschnittliche Leistungen in den Nachwuchsmannschaften des HSV und beim DFB gezeigt. In seiner ersten Herren-Saison in der Regionalliga fiel er durch seine auffällige Spielweise auf und zeigte großes Entwicklungspotenzial", lobte Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe (48).

Reimers kam 2021 zum HSV-Nachwuchs und spielte seit dieser Saison für die U21 in der Regionalliga. Dort bestritt er 17 Spiele (zwei Tore, acht Vorlagen). Außerdem lief er sechsmal für die deutsche U19-Nationalmannschaft auf.

"Die Gespräche mit Holstein Kiel verliefen von Anfang an sehr positiv. Der Klub verfolgt einen klaren Plan, steht für mutigen Fußball und die Förderung junger Spieler. Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung und darauf, bald für Holstein aufzulaufen", erklärte Reimers.

Großer Jubel bei der U17 des HSV! Das Team von Trainer Tim Reddersen erreichte das Finale des Hamburger Pokals.

Im Halbfinale besiegten die jungen Rothosen am Mittwochabend den Stadtrivalen FC St. Pauli mit 1:0, das goldene Tor erzielte Hüseyin Berk Cakallioglu.

Am 7. Juni wartet im Endspiel der USC Paloma als Gegner.

Nachdem der Klassenerhalt gesichert ist, kann der HSV die Planungen für die kommende Saison vorantreiben. Dabei steht offenbar ein dänischer Mittelfeldspieler im Fokus.

Laut dem "Hamburger Abendblatt" beschäftigt sich der Klub mit Silas Andersen (21) vom schwedischen Pokalsieger BK Häcken. Der 21-Jährige ist jedoch bis 2029 unter Vertrag und dürfte mehrere Millionen Euro Ablöse kosten.

Mehrere Vereine zeigen Interesse an Andersen. Unter anderem soll der 1. FC Köln bereits im Winter seine Fühler nach dem 1,90 Meter großen Spieler ausgestreckt haben.

Der HSV hat die Vorbereitung auf das letzte Heimspiel der Saison gegen Freiburg aufgenommen. Am Mittwoch fehlten allerdings nicht alle Profis im Training.

Otto Stange (19) musste wegen einer Erkältung pausieren, während Jordan Torunarigha (28) nach einem Zusammenprall im Spiel gegen Frankfurt vorerst im Kraftraum trainierte. Trainer Merlin Polzin (35) kündigte an, dass er am Donnerstag wieder auf dem Platz stehen soll.

Auch bei Miro Muheim (28) gibt es gute Neuigkeiten: Der Schweizer, bei dem man zuvor von einem Saisonausgang ausgegangen war, kann mittlerweile individuell trainieren. Möglicherweise ist ein Einsatz am Sonntag gegen Leverkusen denkbar, sicher ist jedoch ein Comeback am letzten Spieltag.

Luka Vuskovic (19) hat sich mit seinen herausragenden Leistungen beim HSV in den Vordergrund gespielt. Kein Wunder, dass die Rothosen den jungen Kroaten gerne behalten würden. Doch zunächst haben die Tottenham Hotspur das Sagen.

Die Londoner kämpfen derzeit in der Premier League gegen den Abstieg. Sollte der Klassenerhalt gelingen, will man Vuskovic unbedingt halten. Laut der englischen Boulevardzeitung "The Sun" war Sportdirektor Johan Lange (46) zuletzt sogar in Hamburg, um über eine deutliche Gehaltserhöhung zu verhandeln.

Ob die Spurs den Verteidiger jedoch wirklich halten können, ist ungewiss, denn neben dem HSV haben auch zahlreiche Top-Klubs ihr Interesse bekundet.

HSV-Sportdirektor Claus Costa (41) war am Montagabend in Dänemark zu Gast und verfolgte die Partie zwischen dem FC Midtjylland und Viborg FF (3:3). Dies geht aus einem Beitrag des dänischen Sportjournalisten Mathias Hauge Jacobsen auf X hervor.

Der Grund für Costas Besuch war offenbar die genaue Beobachtung von Viborg-Spieler Thomas Jörgensen (20). "Er würde perfekt zum HSV passen", schrieb Jacobsen.

Der zentrale Mittelfeldspieler hat mit starken Leistungen das Interesse zahlreicher Klubs geweckt – neben dem HSV soll auch die TSG Hoffenheim interessiert sein. Sein Vertrag in Viborg läuft noch bis Sommer 2028, sein Marktwert wird auf vier Millionen Euro geschätzt.

Eine bittere Nachricht für Alexander Rössing-Lelesiit (19): Nachdem er sich gerade erst von einer Syndesmose-Verletzung erholt hatte, erlitt der Norweger einen Rückschlag und muss erneut operiert werden.

Wie der HSV am Dienstag mitteilte, zog sich der Youngster in der vergangenen Woche im Training eine neue Sprunggelenksverletzung zu, wie Untersuchungen ergaben.

Rössing-Lelesiit war Anfang des Jahres im Derby gegen den FC St. Pauli bei einem Zweikampf verletzt worden und fiel seitdem aus. Zuletzt war er wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt und stand kurz vor seinem Comeback im Kader. Nun muss er erneut eine längere Pause einlegen.

Der HSV kann endgültig für eine weitere Saison in der Bundesliga planen. Dabei liegt der Fokus bei der Suche nach Verstärkungen unter anderem auf einem neuen Stürmer.

Laut Sky haben die Verantwortlichen ein Auge auf Noel Futkeu (23) von Greuther Fürth geworfen. Der Angreifer erzielte in dieser Saison bereits 17 Tore und führt zusammen mit Mateusz Zukowski von Magdeburg die Torjägerliste der 2. Bundesliga an.

Futkeu wird Fürth nach der Saison definitiv verlassen. Eintracht Frankfurt zog die Rückkaufoption in Höhe von 1,3 Millionen Euro und plant, den Stürmer gewinnbringend weiterzuverkaufen. Bei einem geschätzten Marktwert von fünf Millionen Euro sollte das kein Problem sein.

Ein erfahrener Mann an der Pfeife: Schiedsrichter Deniz Aytekin (47) wird das Traditionsduell zwischen Eintracht Frankfurt und dem HSV leiten.

Frankfurt bestritt bisher 38 Partien unter Aytekins Leitung mit einer negativen Bilanz: 13 Siege, sechs Unentschieden und 19 Niederlagen.

Beim HSV sieht die Statistik noch schlechter aus: Von 34 Spielen gewannen die Rothosen nur acht, bei neun Unentschieden und 17 Niederlagen.

Schock für die HSV-Frauen: Nach der 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin brach die Abwehrspielerin Magou Doucoure (25) am Freitag noch auf dem Spielfeld zusammen.

Die Spielerin wurde medizinisch versorgt und anschließend ins Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) gebracht.

Via X gab der Verein mittlerweile Entwarnung. Beim Verlassen des Stadions war Doucoure im Krankenwagen bereits stabil und ansprechbar.

Der HSV könnte im Sommer eines seiner vielversprechenden Eigengewächse verlieren. Mehrere Online-Portale, darunter „transfers_nl“, berichten, dass der niederländische Meister PSV Eindhoven an Fábio Baldé (20) interessiert ist. Auch einige portugiesische Top-Clubs sollen an ihm dran sein.

Bei Eindhoven bereitet man sich auf den Abgang von Couhaib Driouech und Esmir Bajraktarevic vor und sucht nach Verstärkungen. Baldé könnte eine Alternative sein, da er sowohl auf der Außenbahn als Flügelstürmer als auch als Außenverteidiger eingesetzt werden kann.

Der gebürtige Hamburger besitzt beim HSV noch einen Vertrag bis 2029 und soll eine Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro haben. Sein Marktwert wird aktuell jedoch nur auf drei Millionen Euro geschätzt.

Endlich zurück auf dem Trainingsplatz: Luka Vuskovic (19) absolvierte am Dienstag nach seiner Knieprellung eine individuelle Einheit mit Reha-Trainer Sebastian Capel.

"Wir hoffen, die Belastung nun Schritt für Schritt erhöhen zu können. Wir wollen ihn sorgfältig aufbauen. Es bleiben noch drei Spiele, deshalb müssen wir genau abwägen", erläuterte Trainer Merlin Polzin (35) nach der Einheit. "Es tut uns gut zu wissen, dass seine Schmerzen nachgelassen haben, er Fortschritte macht und unbedingt wieder auf den Platz möchte."

Ob Vuskovic bereits am Samstag (15:30 Uhr) gegen Eintracht Frankfurt eingesetzt werden kann, ist noch offen.

Volle Trainingsbeteiligung zeigten indes Alexander Rössing-Lelesiit und Jean-Luc Dompé (30), Yussuf Poulsen (31) trainierte noch reduziert. "Bei Yussi war es heute noch etwas vorsichtig. Er wird diese Saison wohl nicht mehr zu 100 Prozent fit, aber er tut alles, um der Mannschaft zu helfen", erklärte Polzin. Einsätze über 90 Minuten seien allerdings ausgeschlossen.

Zudem wurden am Dienstag die Belastungen bei Robert Glatzel (32), Nicolas Capaldo (27) und Bakery Jatta (27) gesteuert.

Der HSV sucht weiterhin einen Nachfolger für den ehemaligen Sportvorstand Stefan Kuntz (63), der Anfang Januar nach Vorwürfen sexueller Belästigung entlassen wurde.

Wie das "Hamburger Abendblatt" berichtet, steht der Auswahlprozess kurz vor dem Abschluss. Eine Aufsichtsratssitzung, bei der die finale Entscheidung getroffen werden soll, ist bereits angesetzt.

Auch Sportdirektor Claus Costa (41) hatte Chancen auf eine Beförderung, jedoch deutet laut Bericht alles darauf hin, dass der Klub sich für eine externe Lösung entscheiden wird.

Herzliche Neuigkeiten von Robert Glatzel (32): Der HSV-Stürmer wird zum dritten Mal Vater. Dies bestätigte der Angreifer nach der 1:2-Niederlage gegen Hoffenheim im "Sky"-Interview.

Seinem jüngsten Nachwuchs widmete Glatzel bereits seinen Jubel nach dem Elfmeter zum zwischenzeitlichen Ausgleich gegen die Kraichgauer. Er zog das Trikot über den Bauch und führte die bekannte Nuckel-Geste aus.

Der Offensivspieler und seine Frau Natasa haben bereits zwei Töchter, Elea (9) und Alicia (7). Dieses Mal wird es ein Junge, verriet der Torjäger.

Im Bundesliga-Topspiel pfeift der erfahrene Schiedsrichter Robert Schröder (40) die Partie zwischen HSV und Hoffenheim.

Die Rothosen bestritten bisher sieben Partien unter Schröders Leitung, mit einer leicht negativen Bilanz: zwei Siege, zwei Unentschieden und drei Niederlagen.

Hoffenheim hat unter dem Hannoveraner eine leicht positive Statistik: vier Siege, drei Remis und zwei Niederlagen.

HSV-Profi Philip Otele bleibt nach seiner Roten Karte im Nordderby gegen Werder Bremen für zwei Spiele gesperrt. Das entschied das DFB-Sportgericht am Freitag.

Die Rothosen legten gegen diese Entscheidung Einspruch ein. Am Freitag fand am DFB-Campus in Frankfurt eine mündliche Verhandlung statt, bei der neben Otele auch Sportdirektor Claus Costa und Rechtsdirektor Philipp Winter anwesend waren.

Nach dem Ausfall von Abwehrchef Luka Vuskovic (19) kassierte der HSV in zwei Spielen sieben Gegentore. Wie stabil ist die Mannschaft in der entscheidenden Phase?

Neben der Defensive fehlen im Spiel gegen Hoffenheim auch Miro Muheim (28, Sprunggelenk) und Kapitän Yussuf Poulsen (31). Auch der Einsatz von Sambi Lokonga (26) ist unsicher. Trainer Merlin Polzin (35) möchte jedoch nicht von Problemen sprechen.

"Es bringt nichts, dem hinterherzutrauern. Ich habe volles Vertrauen in die Spieler in der Drei- oder Fünferkette, dass sie als Team die Situation meistern", sagte er auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Niemand solle ersetzt werden, vielmehr solle jeder auf seiner Position mit seinen Stärken verteidigen und Lösungen finden.

Der HSV arbeitet dank des bald startenden Genossenschaftsprojekts "Supporters Trust" am Ausbau des Volksparkstadions. "Nach den notwendigen Genehmigungen soll die Kapazitätserweiterung sofort beginnen, sodass im Laufe der kommenden Saison mehr als 58.000 Fans Platz finden", erklärte HSV-Präsident Henrik Köncke im Vereinsinterview.

Die Bauarbeiten sollen bereits im Sommer starten. Langfristig könnten sogar mehr als 60.000 Zuschauer das Stadion besuchen. Außerdem plant der Klub Verbesserungen bei sanitären Anlagen und Catering.

Die Gründungsversammlung der Genossenschaft ist für den 5. Mai angesetzt, der genaue Start des operativen Geschäfts steht noch nicht fest. Zunächst werden 18.870 Anteile zu je 887 Euro angeboten. Der Verein rechnet mit Einnahmen von rund 16 Millionen Euro.

Schon jetzt haben sich neben Vereinslegenden wie Horst Hrubesch auch Trainer Merlin Polzin und einzelne Spieler am Projekt beteiligt.

HSV-Profi Philip Otele (27) erhielt im Nordderby gegen Werder Bremen nach nur 13 Minuten auf dem Feld die Rote Karte. Schiedsrichter Florian Exner (35) hatte laut Videobildern ein "rohes Spiel" geahndet.

Das DFB-Sportgericht verhängte eine Zwei-Spiele-Sperre, gegen die der HSV Einspruch einlegte. Die Verantwortlichen machten deutlich, nur eine Sperre von einem Spiel zu akzeptieren.

Die mündliche Verhandlung findet am Freitag um 12:30 Uhr statt, dann wird das endgültige Urteil gefällt.

Verstärkt sich der HSV mit einem Talent von Paris St. Germain? Laut der französischen Zeitung "Le Parisien" sollen die Rothosen Interesse an Mathis Jangéal (17) zeigen.

Der Offensivspieler, der bereits zweimal für die Profis des Champions-League-Siegers auflief, gilt als großes Talent und wird von zahlreichen Vereinen umworben.

Auch das "Hamburger Abendblatt" berichtete, dass sich der HSV mit Jangéal beschäftigt, bisher gibt es jedoch keine konkreten Fortschritte. Ein Transfer hängt auch davon ab, in welcher Liga der HSV in der kommenden Saison spielt.

Nach dem Verletzungsschock um Miro Muheim (28) steht auch bei Luka Vuskovic (19) ein Fragezeichen hinter dem Saisonende. Es ist unklar, ob beide Spieler noch einmal zum Einsatz kommen.

"Ich sehe gute Chancen, dass Luka im Saisonfinale noch einmal zur Verfügung steht. Er ist äußerst ehrgeizig und will unbedingt spielen. Deshalb sind wir zuversichtlich, müssen aber abwarten und hoffen, dass er bald wieder da ist", erklärte Sportdirektor Claus Costa (41) bezüglich Vuskovic.

Ähnliche Hoffnungen bestehen bei Muheim: "Er wird alles tun, um schnell zurückzukehren. Im besten Fall kann er uns zum Saisonende noch helfen."

Von Alexander Rössing-Lelesiit (19) gab es hingegen gute Nachrichten: Der Youngster trainierte nach seiner Syndesmose-Verletzung wieder mit der Mannschaft und kann auf ein baldiges Comeback hoffen.

Außerhalb des Mannschaftstrainings trainieren weiterhin Yussuf Poulsen (31), Albert Sambi Lokonga (26) und Jean-Luc Dompé (30).

Ein herber Rückschlag für den HSV: Miro Muheim (28) zog sich im Derby in Bremen eine Verletzung des vorderen Syndesmosebandes im rechten Sprunggelenk zu, wie der Klub am Dienstag mitteilte.

Für den achtfachen Schweizer Nationalspieler bedeutet dies bei nur noch vier verbleibenden Spieltagen vermutlich das Saison-Aus.

Muheim zählte in dieser Saison zu den Leistungsträgern und hatte die meisten Einsatzminuten bei den Rothosen.

Eine Hiobsbotschaft für den HSV: Möglicherweise fällt Leistungsträger Luka Vuskovic (19) noch länger aus. Laut „BILD“ ist die Verletzung am Knie des Kroaten schwerer als zunächst angenommen.

Ein Einsatz im nächsten Heimspiel gegen Hoffenheim (Samstag, 18:30 Uhr) gilt daher als sehr unwahrscheinlich. Auch bei Albert Sambi Lokonga (26, Oberschenkel) und Miro Muheim (28, Knie) ist die Einsatzfähigkeit fraglich.

Der einzige Lichtblick an einem ansonsten enttäuschenden HSV-Tag war Stürmer Robert Glatzel (32). Beim Derby gegen Werder überzeugte er mit einer starken Leistung, gekrönt von seinem sehenswerten Tor zum zwischenzeitlichen 1:1.

Sein Teamkollege Nicolai Remberg (25) lobte Glatzel für ein "überragendes Spiel". Auch Trainer Merlin Polzin (35) betonte, dass der 32-Jährige immer noch den Unterschied machen könne.

Glatzel selbst war zwar enttäuscht über die Niederlage, zeigte sich jedoch glücklich über seinen Treffer und die gezeigte Leistung. Nach einer schwierigen Saison hat er sich damit für den Endspurt in Stellung gebracht.

Vor und nach Spielende des Nordderbys zündeten Chaoten aus dem HSV-Fanblock Pyrotechnik auf dem Rasen und in anderen Stadionbereichen. Deshalb rückten Polizeikräfte in den HSV-Block vor.

Ein Sprecher erklärte am Abend, dass es im Bereich der Sanitäranlagen zu einem Brand gekommen sei. Polizei und Feuerwehr wurden bei ihrem Einsatz von HSV-Fans attackiert. Verletzte gab es glücklicherweise nicht.

Eine Saison lang waren Aaron Hunt (39) und Merlin Polzin (35) beim HSV gemeinsam aktiv. Während Hunt noch Spieler war, war Polzin Co-Trainer unter Daniel Thioune (51). Dass Polzin später Cheftrainer wird, überraschte Hunt.

"Ehrlich gesagt hatte ich das nicht erwartet", erzählte Hunt im Interview auf hsv.de. "Seine Expertise in Analysen und Gesprächen war als Spieler schon spürbar, aber die Rolle des Cheftrainers ist etwas ganz anderes. Ich hätte nicht gedacht, dass er einmal die erste Geige spielt."

Hunt freut sich jedoch über die Entwicklung des 35-Jährigen: "Man sieht, dass die Mannschaft ihm zu 100 Prozent folgt und eine Einheit bildet. Das Team zeigt eine klare Linie und weiß, wofür es steht. Merlin hat viel richtig gemacht – Hut ab!"

Horst Hrubesch, die Hamburger Fußballlegende, feiert heute seinen 75. Geburtstag und darf sich auf eine besondere Ehrung freuen.

"Bei Horst geben wir richtig Gas", kündigte HSV-Coach Merlin Polzin an. "Wenn wir nicht live singen können, wird es sicher ein Video-Ständchen geben."

Hrubesch und der 40 Jahre jüngere Polzin sind seit der Endphase der Saison 2020/21 befreundet. Damals sollten sie den HSV nach der Trennung von Daniel Thioune in die erste Liga führen, scheiterten jedoch knapp mit Platz vier.

Auch heute stehen Polzin und Hrubesch häufig im Austausch. Dabei ist der frühere Stürmer zwar kritisch, aber stets wertschätzend. "Das möchte ich nicht missen", sagte Polzin, der Hrubesch am liebsten einen Derbysieg zum Geburtstag schenken würde.

Trainer und Spieler pflegen weiterhin ein gutes Verhältnis zu Mario Vuskovic, dem Bruder von Luka Vuskovic (19). Mario steht aktuell wegen einer Dopingsperre nicht zur Verfügung, doch der Kontakt bleibt bestehen.

"Wir telefonieren und machen Videocalls. Mario ist und bleibt ein wichtiger Teil des Teams", erklärte Polzin vor dem Nordderby gegen Werder Bremen. "Wir freuen uns sehr darauf, dass er in der kommenden Saison wieder für uns spielen kann."

Zwischen Trainer und Spieler gibt es auch humorvolle Differenzen: "Ich versuche manchmal, über Mario Kritik an Luka loszuwerden", schmunzelte Polzin. Trotzdem steht der familiäre Zusammenhalt über allem.

Tabelle 1. Bundesliga

In der Bundesliga-Tabelle gilt: Der Tabellenführer am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 bedeuten den Abstieg in die 2. Bundesliga. Der Drittletzte (Platz 16) hat die Möglichkeit, in der Relegation gegen den Drittplatzierten der 2. Liga den Klassenerhalt zu sichern.