HSV-Blog: Dieser Schiedsrichter leitet das Spiel der Rothosen in Wolfsburg
Hamburg – Nach der Niederlage im Nachholspiel gegen Bayer Leverkusen steht für den HSV am Samstag eine äußerst wichtige Begegnung beim VfL Wolfsburg an.
Die Rothosen müssen dabei auf Bakery Jatta verzichten. Ein anderer Spieler hingegen steht bei einem internationalen Top-Klub auf dem Radar.
In unserem HSV-Blog halten wir Euch stets über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, potenzielle Transfers und sonstige Ereignisse aus dem Volkspark auf dem Laufenden.
Die Leitung der Bundesliga-Partie zwischen VfL Wolfsburg und dem HSV übernimmt Schiedsrichter Florian Exner (35).
Unter Exners Pfeife haben die Rothosen bislang fünf Partien absolviert, die Bilanz kann sich sehen lassen: drei Siege, ein Unentschieden sowie lediglich eine Niederlage.
Bei den Wölfen stellt sich die Statistik anders dar: Sie spielten bisher dreimal mit dem 35-Jährigen als Schiedsrichter und konnten nur ein Spiel gewinnen, während sie zwei Mal verloren.
Ungewiss ist noch, wie es im Sommer mit Luka Vuskovic (19) weitergeht. Bleibt er beim HSV, um gemeinsam mit seinem Bruder Mario aufzulaufen? Holt Tottenham den Innenverteidiger zurück? Oder wechselt er sogar zu einem anderen Klub?
Nach Informationen von Sky könnte Letzteres der Fall sein. Demnach beobachtet der FC Barcelona den kroatischen Abwehrspieler genau, da sich bei den Katalanen im Sommer eine Lücke in der Innenverteidigung auftun wird.
Besonders interessant: Vuskovic hat mit Pini Zahavi (83) denselben Berater wie Barcelonas Trainer Hansi Flick (61).
Ein herber Rückschlag: Der HSV wird in den kommenden Wochen auf Bakery Jatta (27) verzichten müssen.
Der Verein bestätigte, dass sich der Gambier im Nachholspiel gegen Bayer Leverkusen am Mittwoch eine Verletzung im linken hinteren Oberschenkel zugezogen hat. Bereits in der 29. Minute wurde er ausgewechselt.
Unter Trainer Merlin Polzin (35) spielte Jatta zunächst kaum eine Rolle, kämpfte sich aber Ende 2025 zurück und bestritt seitdem zehn von zwölf Partien.
HSV-Anhänger sollten aufhorchen: Die DFL hat am Donnerstag die genauen Anstoßzeiten für die Bundesliga-Spieltage 28 bis 30 bekanntgegeben. Der HSV ist unter anderem im Nordderby gegen Werder Bremen zweimal samstags um 15:30 Uhr und einmal sonntags um 17:30 Uhr gefordert.
Die Termine im Überblick:
Samstag, 4. April (15:30 Uhr): HSV gegen FC Augsburg
Sonntag, 12. April (17:30 Uhr): VfB Stuttgart gegen HSV
Samstag, 18. April (15:30 Uhr): Werder Bremen gegen HSV
Der Unparteiische beim Nachholspiel gegen Bayer 04 Leverkusen am Mittwochabend ist Sören Storks (37).
Der aus Ramsdorf (Nordrhein-Westfalen) stammende Schiedsrichter leitete bereits vor einigen Monaten eine Partie der Rothosen, die Hamburg trotz Unterzahl und hektischem Endspurt noch für sich entscheiden konnte.
In der 81. Minute zeigte Storks Alexander Rössing-Lelesiit (19) die Gelb-Rote Karte, nachdem der Norweger in einem Zweikampf mit Stuttgarts Josha Vagnoman (25) zu hart eingestiegen war.
Insgesamt hat Storks erst fünf Erst- und Zweitliga-Partien mit dem HSV als Teilnehmer gepfiffen. Die Statistik spricht klar für die Hamburger: Nur ein Spiel wurde unter seiner Leitung verloren.
Besteht Grund zur Sorge für die HSV-Anhänger? Torhüter Daniel Heuer Fernandes (33) hat sich seit dem Aufstieg in die Bundesliga als einer der besten Keeper etabliert. Einziges Manko: Sein Vertrag läuft im Sommer aus.
Der Schlussmann erklärte kürzlich, dass Gespräche über seine Zukunft beim Verein stattfinden. Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, hat Heuer Fernandes im Zuge dessen seinen Berater gewechselt und sich im Guten von seiner bisherigen Agentur getrennt.
Der HSV war offenbar von dieser Entscheidung überrascht. Was dies für die weitere Zusammenarbeit bedeutet, ist offen. Möglich ist, dass Heuer Fernandes dadurch eine stärkere Verhandlungsposition erreichen möchte oder sich über potenzielle Wechseloptionen informieren will.
Fábio Vieira (25) trägt maßgeblich dazu bei, dass der HSV eine solide Saison spielt. Nach seiner Leihe vom FC Arsenal hat er sich zum Leistungsträger entwickelt. Doch wie sieht seine Zukunft aus?
Laut SPORT BILD hat sich der Portugiese zumindest bereits entschieden, im Sommer nicht nach London zurückzukehren. Bei den „Gunners“ konnte er sich seit seinem Wechsel 2023 nicht durchsetzen.
Vieira fühlt sich in Hamburg und beim HSV sehr wohl und kann sich grundsätzlich vorstellen zu bleiben. Problematisch ist allerdings die Ablösesumme: Die Kaufoption liegt bei über 20 Millionen Euro – zu teuer für den Verein.
Die Verantwortlichen hoffen dennoch, die Ablösesumme reduzieren zu können – vor allem, wenn sich Vieira selbst für einen dauerhaften Wechsel ausspricht. Wie es ausgeht, bleibt offen.
Diagnose steht fest: HSV-Profi Nicolas Capaldo hat sich im Spiel gegen Leipzig eine Bauchmuskelverletzung zugezogen. Das ergab eine MRT-Untersuchung am Montag im Athletikum am Volkspark.
Der Argentinier wird dem Team laut Vereinsangaben „einige Wochen“ fehlen. Gegen RB musste er bereits nach etwa 20 Minuten ausgewechselt werden. Anfangs war man von einer Adduktoren-Verletzung ausgegangen.
So wenige Gästefans waren selten dabei. Obwohl das Volksparkstadion beim Spiel HSV gegen RB Leipzig mit 57.000 Zuschauern erneut ausverkauft war, kamen am Sonntagabend so wenig Fans der Gäste wie lange nicht mehr.
Die Seite „falsche9“ berichtet, dass nur etwa 1.500 Leipziger mitgereist sind, was zu einer sehr geringen Gästekulisse führte. Selbst der Tabellenletzte 1. FC Heidenheim brachte mit knapp 2.100 Fans mehr mit.
Bereits im März bei einem torlosen Unentschieden gegen SV Elversberg waren nur rund 1.000 Gästefans angereist.
Ein Rückschlag für den HSV: Neben der Niederlage gegen Leipzig verloren die Rothosen am Sonntagabend auch noch zwei Verteidiger.
Miro Muheim (27) erhielt von Schiedsrichter Bastian Dankert (45) wegen eines groben Fouls seine fünfte Gelbe Karte der Saison und wird somit das Nachholspiel gegen Leverkusen verpassen. „Wir haben drei, vier Spieler, die als Ersatz infrage kommen“, sagte Trainer Merlin Polzin (35).
Auch um Nicolas Capaldo (27) gibt es Sorgen. Der Argentinier musste früh mit Schmerzen in der Oberschenkel-/Adduktorenregion ausgewechselt werden und wirkte sichtlich mitgenommen.
Polzin erklärte, dass sich der 27-Jährige bei einem Sprint „eine Zerrung zugezogen“ habe. Für Montag sind weitere Untersuchungen angesetzt. Ein Einsatz gegen Leverkusen scheint fraglich, möglicherweise droht eine längere Pause.
In einem stimmungsvollen Volksparkstadion muss Schiedsrichter Bastian Dankert (45) beim Spiel HSV gegen RB einen kühlen Kopf bewahren.
Die Rothosen haben bisher 18 Partien mit dem Rostocker als Schiedsrichter bestritten. Die Bilanz ist aus Hamburger Sicht negativ: sieben Siege, ein Unentschieden und zehn Niederlagen.
RB Leipzig spielte bislang 17 Mal unter Dankerts Leitung und weist eine positive Statistik auf: neun Siege, fünf Unentschieden und nur drei Niederlagen.
Gute Voraussetzungen für einen besonderen Abend im Volkspark: Beim Heimspiel gegen RB Leipzig am Sonntag kann der HSV fast in Bestbesetzung auflaufen.
Lediglich die verletzten Albert Grönbaek (24) und Alexander Rössing-Lelesiit (19) stehen laut Trainer Merlin Polzin (35) nicht zur Verfügung. Alle anderen Spieler sind „motiviert und einsatzbereit“, wie es der Coach formulierte.
Auch Leistungsträger Albert Sambi Lokonga (26) ist nach seinem Außenbandriss im Sprunggelenk wieder eine echte Option. Ob er rechtzeitig fit wird, entscheidet sich spätestens eine Stunde vor Anpfiff.
Positive Worte vom SC Freiburg-Profi Matthias Ginter (32) über den HSV im Podcast „Copa TS“.
Ginter lobte zunächst die Entwicklung des VfB Stuttgart, der vor wenigen Jahren noch in der zweiten Liga spielte und inzwischen DFB-Pokalsieger sowie Champions-League-Teilnehmer ist. Ähnliches traut der Nationalspieler auch dem HSV zu.
„Natürlich haben sie viel mit Leihspielern gearbeitet“, sagte Ginter mit Blick auf Transfers von Luka Vuskovic (19), Fábio Vieira (25) und anderen. Dennoch sieht er gute Perspektiven.
„Die Stadt, der Verein und das Stadion sind einfach großartig“, lobte er und ist überzeugt, dass der HSV bald wieder in den oberen Tabellenregionen vertreten sein wird.
Erfreuliche Nachrichten vom Trainingsplatz: Albert Sambi Lokonga (26) wird am Mittwoch wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Am Dienstag hatte er nach seinem Außenbandriss noch individuell mit Reha-Trainer Sebastian Capel gearbeitet.
Trainer Merlin Polzin (35) erklärte am Dienstag: „Unser Ziel ist, dass Sambi im Laufe der Woche zurückkehrt und möglicherweise am Wochenende wieder im Kader steht. Yussi wird aufgrund einer intensiven Trainingswoche und seiner Vorgeschichte speziell betreut. Er wird ab morgen wieder mit der Mannschaft trainieren und am Wochenende zur Verfügung stehen.“
Yussuf Poulsen (31) hingegen reduzierte sein Pensum vorerst aus Belastungsgründen, während Albert Grönbaek (24) weiter individuell an seiner Rückkehr arbeitet.
Torhüter Daniel Heuer Fernandes (33) ist seit über sechseinhalb Jahren beim HSV und war nicht immer unumstritten. Dennoch setzte er sich stets durch und trug maßgeblich dazu bei, dass die Mannschaft nach 23 Spieltagen deutlich über dem Abstiegsstrich steht.
Der Experte Stefan Effenberg (57) brachte Heuer Fernandes nun sogar für die Nationalmannschaft ins Gespräch: „Er hat sich das verdient, vielleicht als dritter Torwart bei einer Weltmeisterschaft berücksichtigt zu werden“, sagte Effenberg im „Doppelpass“. „Ferro ist zu 100 Prozent loyal, auch in schwierigen Zeiten, und würde sich perfekt integrieren.“
Er betonte die Bedeutung des Keepers für den HSV-Erfolg: „Er entscheidet Spiele und sichert Punkte. Es spricht nichts dagegen, ihn als dritten Torwart mitzunehmen. Wenn wir über die Nationalmannschaft sprechen, wer ist da auf zwei und drei? Ich denke, Ferro ist gar nicht so weit entfernt.“
Diese Aussagen dürfte der HSV gern hören. Gleichzeitig wecken sie Begehrlichkeiten, vor allem da Heuer Fernandes’ Vertrag im Sommer endet. „Wir führen gute Gespräche. Ferro weiß genau, was er am HSV hat, und wir wissen, was wir an ihm haben. Er ist ein wichtiger Rückhalt“, sagte Sportdirektor Claus Costa (41).
Nachdem Silvan Hefti (28) beim HSV keine Chance erhielt, sucht er nun in der nordamerikanischen MLS bei D.C. United sein Glück. Sein Debüt verlief vielversprechend.
Zum Saisonstart stand Hefti in der Anfangsformation und spielte durch. Sein Team gewann mit 1:0 gegen Philadelphia Union.
Auch Ex-Kapitän Sebastian Schonlau war erfolgreich: Er stand nach längerer Pause erstmals wieder im Kader der Vancouver Whitecaps, kam aber nicht zum Einsatz.
Fabio Vieira (25) sorgt beim HSV immer wieder für Highlights. Ob er über den Sommer hinaus bleibt, ist jedoch sehr ungewiss.
Sportdirektor Claus Costa (41) sagte im „Doppelpass“: „Fabio ist ein außergewöhnlicher, fantastischer Spieler. Er kommt jeden Tag besser in Hamburg an. Wir sind froh, dass wir ihn für ein Jahr verpflichten konnten.“
Vieira wurde von Arsenal London ausgeliehen, der HSV sicherte sich eine Kaufoption in Höhe von 20 Millionen Euro, die als zu hoch gilt.
„20 Millionen Euro für einen Spieler zu bezahlen, ist unrealistisch“, so Costa. Dennoch gebe es Chancen auf einen Verbleib, „wenn wir ein klares Commitment vom Spieler erhalten. Im Sommer bewerten wir dann neu.“
Robert Braun (30) wird am Freitag das Auswärtsspiel des HSV bei FSV Mainz 05 leiten. Beide Teams hat er in dieser Saison bereits einmal gepfiffen.
Der HSV hat mit Braun keine guten Erinnerungen: Das Spiel beim FC Augsburg am elften Spieltag ging mit 0:1 verloren. Unter Braun gewann der HSV eine Zweitliga-Partie, ein weiteres Spiel endete unentschieden.
Mainz holte unter der Leitung des 30-Jährigen überraschend Mitte Dezember beim FC Bayern München ein 2:2 und gewann vor drei Jahren eine DFB-Pokal-Partie mit ihm als Schiedsrichter.
In Mainz muss der HSV am Freitag auf die verletzten Alexander Rössing-Lelesiit (19), Albert Sambi Lokonga (26), Albert Grönbaek (24) sowie den gesperrten Luka Vuskovic (18) verzichten. Bei Kapitän Nicolás Capaldo (27) stand ein Fragezeichen.
Trainer Merlin Polzin (35) sagte: „Capaldo war unter der Woche gesundheitlich angeschlagen und konnte nicht vollständig trainieren. Er will unbedingt spielen und fühlt sich fit.“ Am Donnerstag gab es dann Entwarnung: Capaldo meldete sich einsatzbereit zurück.
Nach seinem Vorfall mit Alkohol am Steuer versucht HSV-Profi Jean-Luc Dompé (30) wieder sportlich zu überzeugen. Beim letzten Spiel gegen Union Berlin (3:2) gab er sein Comeback und spielte 18 Minuten.
Die Verantwortlichen scheinen ihm vergeben zu haben. Trainer Polzin betonte: „Das Thema haben wir intensiv behandelt. Es geht nicht darum, jemanden zu verurteilen, sondern als Team zusammenzustehen.“
Dompé habe Reue gezeigt, so Polzin: „Ich möchte, dass er wie alle anderen die Chance erhält, sich sportlich für die Startelf zu qualifizieren.“ Ob er am Freitag in Mainz aufläuft, bleibt offen. Wahrscheinlich wird Winter-Neuzugang Philip Otele (26) erneut starten.
Beim Auswärtsspiel in Mainz wird Luka Vuskovic (18) wegen einer Gelbsperre fehlen. Bleiben ihm dann nur noch elf Einsätze im HSV-Trikot oder doch mehr?
Trainer Polzin (35) antwortete auf die Frage nach einem Verbleib über den Sommer hinaus: „Ich glaube an fußballromantische Dinge. Wir hätten großes Interesse, dass er beim HSV bleibt, vor allem im Hinblick auf die mögliche Rückkehr seines Bruders Mario Vuskovic in knapp 270 Tagen.“
Mitte November endet die Dopingsperre von Mario, dann könnten die Brüder gemeinsam für den HSV spielen. Entscheidend ist aber auch die Haltung von Tottenham Hotspur, mit denen eine vertragliche Vereinbarung besteht.
Bei der Partie gegen Mainz muss Luka Vuskovic (18) wegen seiner fünften Gelben Karte zuschauen, erhält dadurch aber einige trainingsfreie Tage.
Trainer Polzin sagte: „Luka hat jedes Spiel gemacht und war auch in Länderspielphasen aktiv, oftmals für mehrere Teams. Es war wichtig, ihm jetzt eine Pause zu gönnen, damit er den Kopf freibekommt.“
Vuskovic wird am Dienstagabend nach Hamburg zurückkehren und auch mit nach Mainz reisen. „Er will unbedingt dabei sein, was ein gutes Zeichen ist.“
Wer ihn bei den Mainzern ersetzt, steht noch nicht fest. „Daniel Efadli kennt die Position, er spielte sie bereits zu Saisonbeginn. Auch Warmed Omari, der wieder mehr trainieren konnte, wäre eine Option“, sagte Polzin.
Drei Wochen nach seinem Alkoholvergehen darf Jean-Luc Dompé (30) gegen den 1. FC Union Berlin zumindest wieder auf der Bank sitzen.
Der Franzose war nach einer Polizeikontrolle mit 1,4 Promille vorläufig gesperrt worden. Nach der Entlassung aus dem Polizeigewahrsam fuhr er mit einem E-Scooter und beging eine weitere Straftat.
Der HSV verhängte zudem eine sechsstellige Geldstrafe gegen den Flügelspieler.
HSV-Neuzugang Albert Grönbaek hat sich im Training eine Faszienverletzung zugezogen und muss vorerst pausieren.
Am Mittwoch ergaben MRT-Untersuchungen im Athleticum am Volkspark, dass der 24-jährige Offensivspieler voraussichtlich mehrere Wochen ausfällt.
Grönbaek war Ende Januar per Leihe vom Stade Rennes zum HSV gewechselt.
Albert Sambi Lokonga hat sich einen Außenbandriss im Sprunggelenk zugezogen und wird dem HSV voraussichtlich einige Wochen fehlen, wie der Klub mitteilte.
Die MRT-Untersuchungen am Montagnachmittag bestätigten die Diagnose.
Luka Vuskovic (18) fühlt sich beim HSV angekommen und hat in Hamburg seine neue Heimat gefunden.
„Mir gefällt es sehr gut. Ich spreche zwar noch kein Deutsch, lerne es aber gerade. Hamburg ist eine wunderschöne Stadt und nach Split meine absolute Lieblingsstadt“, sagte der junge Verteidiger im kroatischen „tportal“. Er wohnt zentral und nahe am Stadion. Freunde, Familie und seine Freundin besuchen ihn oft.
Was ihm weniger gefällt: die Haushaltsaufgaben. „Wenn ich allein bin, muss ich den Haushalt machen, da gibt es keine Wahl“, so Vuskovic. Glücklicherweise helfen Angehörige und Partnerin, wenn sie zu Besuch sind.
Offenbar hat der erst 18-Jährige nicht nur sportlich alles im Griff.
Im Spiel gegen den 1. FC Heidenheim am vergangenen Samstag (0:2) musste Albert Sambi Lokonga in der Halbzeit ausgewechselt werden.
Der 26-Jährige zog sich eine Bänderverletzung am Sprunggelenk zu. Am Montag soll entschieden werden, wie lange der HSV-Profi ausfällt.
In einer Kernspintomografie wird die Schwere der Verletzung ermittelt.
Im Duell mit dem 1. FC Heidenheim fehlen dem HSV neben Alexander Rössing-Lelesiit (19) und Fabio Baldé (20) auch Nicolas Capaldo (27).
Der Argentinier bekam gegen den FC Bayern München seine fünfte Gelbe Karte und ist damit gesperrt. Capaldo ist ein wichtiger Stammspieler, absolvierte 17 von 19 möglichen Spielen und stand nur einmal nicht in der Startelf.
Auch Jean-Luc Dompé (30) wird aufgrund seiner Sperre nicht dabei sein.
Die Partie 1. FC Heidenheim gegen Hamburger SV wird von Schiedsrichter Daniel Siebert (41) aus Berlin geleitet.
In dieser Saison hatte Siebert bisher noch nicht gegen Heidenheim oder HSV gepfiffen. Am 21. Spieltag trifft er somit erstmals auf beide Mannschaften.
Die letzte Begegnung des HSV unter seiner Leitung war am 11. November ein Auswärtsspiel gegen Braunschweig, das mit 1:3 verloren wurde.
Insgesamt hat der erfahrene Schiedsrichter bereits 19 Spiele mit HSV-Beteiligung geleitet. Die Bilanz ist positiv: zwölf Siege, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen.
Luka Vuskovic (18) steht im Fokus! Nun wird bekannt, dass er vor etwa zwei Jahren fast beim FC Bayern München gelandet wäre.
Im Bayern-Podcast „Bayern-Insider“ gaben Christian Falk und Heiko Niedderer preis, dass der damals 16-Jährige dem Rekordmeister angeboten wurde. „Er wäre für drei Millionen Euro plus zwei Millionen Euro Boni zu bekommen gewesen. Aber Real war damals schon interessiert.“ Die Madrilenen sollen sogar zwölf Millionen Euro geboten haben.
Schließlich sicherte sich Tottenham Hotspur den Spieler für 15 Millionen Euro. Der Grund für die Bayern-Absage: Vuskovic galt als „zu arrogant am Ball, das gefiel uns nicht“. Mittlerweile ist er deutlich teurer.
Zusätzlich erfreulich: Vuskovic wurde in dieser Saison bereits dreimal zum „Rookie of the Month“ gewählt – nach September, Oktober und nun auch Januar.
Vor knapp zwei Wochen wurde HSV-Profi Jean-Luc Dompé (30) mit Alkohol am Steuer erwischt. Der Verein reagierte sofort mit einer Rekordstrafe und Suspendierung vom Mannschaftstraining.
Medienberichten zufolge liegt nun das offizielle Ergebnis der Blutprobe vor: 1,34 Promille, was eindeutig als „absolute Fahruntüchtigkeit“ gilt.
In Heidenheim feiert Linksverteidiger Miro Muheim (27) sein 150. Pflichtspiel für den HSV.
„Das bedeutet mir sehr viel! Ich identifiziere mich stark mit der Stadt, dem Verein und den Fans. Der HSV ist ein großer Klub und in den letzten Jahren zu meiner Heimat geworden“, sagte der Schweizer im Vereinsinterview.
Nur Bakery Jatta (27) mit 225 Einsätzen und Keeper Daniel Heuer Fernandes (33) mit 176 Spielen haben mehr Partien für den Traditionsverein bestritten.
Ein Bundesliga-Tor gelang Muheim bisher nicht. „In meinem 150. Spiel mein erstes Bundesliga-Tor zu erzielen, wäre natürlich ein Traum.“
Tabelle 1. Bundesliga
Die Bedeutung der Bundesliga-Tabelle: Der Tabellenführer am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Teams auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) spielt in der Relegation gegen den Drittplatzierten der 2. Liga um den Klassenerhalt.