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HSV-Blog: Erfahrener Schiedsrichter leitet das Spiel der Rothosen in Frankfurt

Hamburg – Am Samstag möchte der HSV beim Auswärtsspiel gegen Eintracht Frankfurt (Anpfiff 15.30 Uhr) einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.

Ob Luka Vuskovic einsatzfähig ist, steht noch in den Sternen. Außerdem ist die Zukunft von Fábio Baldé weiterhin ungewiss.

In unserem HSV-Blog erhaltet Ihr alle aktuellen Informationen rund um die Mannschaft, mögliche Transfers sowie alle Neuigkeiten aus dem Volksparkstadion.

Ein erfahrener Schiedsrichter wird die Partie zwischen Eintracht und HSV pfeifen: Deniz Aytekin (47) wird das Traditionsduell leiten.

Unter seiner Leitung absolvierte Frankfurt bislang 38 Spiele, mit einer eher negativen Bilanz: 13 Siege, sechs Unentschieden und 19 Niederlagen.

Für den HSV sieht die Statistik noch schlechter aus: In 34 Partien mit Aytekin als Schiedsrichter gelangen den Rothosen lediglich acht Siege, dazu kamen neun Remis und 17 Niederlagen.

Ein Schock für die HSV-Frauenmannschaft: Nach der 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin brach Abwehrspielerin Magou Doucoure (25) am vergangenen Freitag noch auf dem Spielfeld zusammen.

Die Verteidigerin wurde umgehend medizinisch versorgt und anschließend ins Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) gebracht.

Der Verein gab inzwischen per Twitter Entwarnung: Beim Verlassen des Stadions war Doucoure im Krankenwagen bereits ansprechbar und in stabilem Zustand.

Der HSV könnte im Sommer möglicherweise eines seiner vielversprechenden Nachwuchstalente verlieren. Laut mehreren Online-Portalen, unter anderem "transfers_nl", zeigt der niederländische Meister PSV Eindhoven Interesse an Fábio Baldé (20). Zudem sollen auch einige Spitzenclubs aus Portugal um den Spieler werben.

PSV bereitet sich auf den möglichen Abgang der beiden Stammkräfte Couhaib Driouech und Esmir Bajraktarevic vor und sucht nach Verstärkungen. Baldé könnte eine Option sein, da er sowohl als Flügelspieler als auch Außenverteidiger eingesetzt werden kann.

Der gebürtige Hamburger steht beim HSV noch bis Sommer 2029 unter Vertrag und verfügt offenbar über eine Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro. Sein Marktwert wird jedoch lediglich auf rund drei Millionen Euro geschätzt.

Endlich hat man darauf gewartet: Luka Vuskovic (19) kehrte am Dienstag auf den Trainingsplatz zurück. Nach einer Knieprellung absolvierte er eine individuelle Einheit mit Reha-Trainer Sebastian Capel.

Trainer Merlin Polzin (35) äußerte sich nach dem Training optimistisch: „Wir hoffen, die Belastung bei ihm nach und nach steigern zu können. Es gilt, ihn sorgsam aufzubauen. Es sind noch drei Spiele zu absolvieren, daher müssen wir genau abwägen.“ Weiterhin fügte er hinzu: „Es tut gut zu wissen, dass seine Schmerzen zurückgegangen sind, er die nächsten Schritte machen konnte und unbedingt wieder auf den Platz will.“

Ob Vuskovic schon am Samstag (15.30 Uhr) bei Eintracht Frankfurt spielen kann, ist jedoch noch unklar.

Voll einsatzbereit waren hingegen Alexander Rössing-Lelesiit und Jean-Luc Dompé (30). Yussuf Poulsen (31) trainierte noch etwas eingeschränkt. „Bei Yussi war es heute vorsichtig dosiert. Wir werden ihn in dieser Saison wahrscheinlich nicht mehr auf 100 Prozent bringen, doch er setzt alles daran, der Mannschaft weiter zu helfen“, so Polzin. Ein Einsatz über die volle Spielzeit schloss der Trainer aus.

Am Dienstag standen zudem die Belastungen von Robert Glatzel (32), Nicolas Capaldo (27) und Bakery Jatta (27) unter genauer Beobachtung.

Der HSV sucht weiterhin nach einem Nachfolger für den ehemaligen Sportvorstand Stefan Kuntz (63), der Anfang Januar aufgrund von Vorwürfen sexueller Belästigung freigestellt wurde.

Dem „Hamburger Abendblatt“ zufolge steht der Auswahlprozess nun kurz vor dem Abschluss. Für eine Aufsichtsratssitzung, bei der die finale Entscheidung getroffen werden soll, gibt es bereits einen Termin.

Auch Sportdirektor Claus Costa (41) wurde eine mögliche Beförderung in Aussicht gestellt, laut Bericht deutet jedoch vieles darauf hin, dass der Verein eine externe Lösung präferiert.

Freudige Neuigkeiten von Robert Glatzel (32): Der HSV-Stürmer wird zum dritten Mal Vater. Dies bestätigte der Angreifer nach der 1:2-Niederlage gegen Hoffenheim im Interview bei „Sky“.

Seinem ungeborenen Kind widmete der 32-Jährige bereits seinen Torjubel beim Elfmeter-Ausgleich gegen die Kraichgauer, bei dem er den Ball unter sein Trikot steckte und die bekannte Nuckel-Geste zeigte.

Glatzel und seine Frau Natasa haben schon zwei Töchter, Elea (9) und Alicia (7). Dieses Mal erwarten sie einen Jungen, verriet der Torjäger.

Im Bundesliga-Topspiel wird Schiedsrichter Robert Schröder (40) die Begegnung zwischen dem HSV und Hoffenheim leiten.

Unter Schröders Leitung absolvierte der HSV bisher sieben Spiele, mit etwas negativer Bilanz: zwei Siege, zwei Unentschieden und drei Niederlagen.

Für Hoffenheim ist die Bilanz dagegen leicht positiv: vier Siege, drei Unentschieden und zwei Niederlagen.

HSV-Profi Philip Otele wurde nach seiner Roten Karte im Nordderby gegen Werder Bremen für zwei Spiele gesperrt. Das entschied das DFB-Sportgericht am Freitag.

Der Klub hatte gegen das Urteil Einspruch eingelegt, woraufhin am Freitag am DFB-Campus in Frankfurt eine mündliche Verhandlung stattfand. Neben Otele waren auch Sportdirektor Claus Costa und Dr. Philipp Winter (Direktor Recht & Organisation) anwesend.

Nach dem Ausfall des Abwehrchefs Luka Vuskovic hat der HSV in den letzten zwei Spielen sieben Gegentore kassiert. Wie instabil präsentiert sich die Mannschaft in entscheidenden Momenten?

Neben der Defensive fehlen im Spiel gegen die TSG Hoffenheim mit Miro Muheim (28, Sprunggelenk) und Kapitän Yussuf Poulsen (31) weitere wichtige Spieler. Auch der Einsatz von Sambi Lokonga (26) ist noch ungewiss. Trainer Merlin Polzin (35) will sich davon jedoch nicht beirren lassen.

„Es nützt nichts, in der Vergangenheit zu verharren. Ich habe volles Vertrauen in die Spieler, die in der Dreier- oder Fünferkette auflaufen, dass sie die Ausfälle als Team kompensieren“, erklärte Polzin auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Dabei gehe es nicht darum, jemanden zu ersetzen, sondern dass jeder auf seiner Position mit seinen Stärken verteidigt und Lösungen findet.

Der HSV arbeitet aktuell am Ausbau des Volksparkstadions – dank des bald startenden Genossenschaftsprojekts „Supporters Trust“. „Sobald die erforderlichen Genehmigungen vorliegen, soll die Kapazitätserweiterung unmittelbar beginnen und im Verlauf der nächsten Saison auf über 58.000 Zuschauer wachsen“, sagte HSV-Präsident Henrik Köncke in einem Vereinsinterview.

Der Baustart ist für den Sommer geplant, langfristig sollen sogar mehr als 60.000 Fans Platz finden. Zudem sollen die sanitären Anlagen modernisiert und das Catering verbessert werden.

Die Gründungsversammlung der Genossenschaft ist für den 5. Mai angesetzt, zum genauen Beginn des operativen Betriebs gibt es jedoch noch keine Angaben. Insgesamt werden zunächst 18.870 Anteile zu je 887 Euro ausgegeben. Der Verein rechnet mit Einnahmen in Höhe von etwa 16 Millionen Euro.

Bereits jetzt unterstützen neben Klub-Ikone Horst Hrubesch auch Trainer Merlin Polzin und einzelne Spieler das Projekt.

HSV-Profi Philip Otele (27) sah am Samstag im Nordderby bei Werder Bremen nur 13 Minuten nach seiner Einwechslung die Rote Karte. Schiedsrichter Florian Exner (35) wertete die Aktion als „rohes Spiel“.

Das DFB-Sportgericht sprach zu Beginn der Woche eine Zwei-Spiele-Sperre aus, gegen die der HSV Einspruch einlegte. Die Verantwortlichen machten deutlich, dass sie nur eine Sperre von einer Partie akzeptieren würden.

Die mündliche Verhandlung findet am Freitag um 12.30 Uhr statt. Dann wird die endgültige Entscheidung verkündet.

Verstärkt sich der HSV womöglich mit einem Talent von Paris St. Germain? Laut der französischen Zeitung „Le Parisien“ haben die Rothosen angeblich ein Auge auf Mathis Jangéal (17) geworfen.

Der Offensivspieler, der bereits zweimal für die Profis des Champions-League-Siegers zum Einsatz kam, gilt als großes Nachwuchstalent und wird von mehreren Vereinen umworben.

Auch das „Hamburger Abendblatt“ berichtete, dass sich der HSV mit Jangéal beschäftigt habe – bislang jedoch ohne konkrete Fortschritte. Ob ein Transfer zustande kommt, hängt auch davon ab, in welcher Liga der HSV in der kommenden Saison spielt.

Nach dem Verletzungsschock bei Miro Muheim steht auch hinter Luka Vuskovic ein Fragezeichen, ob sie in dieser Saison noch einmal zum Einsatz kommen.

Sportdirektor Claus Costa (41) äußerte sich optimistisch zu Vuskovic: „Ich sehe gute Chancen, dass Luka im Saisonendspurt noch einmal zur Verfügung steht. Er ist sehr ehrgeizig und will unbedingt spielen. Wir sind zuversichtlich, müssen aber geduldig bleiben.“

Ähnlich äußerte er sich zu Muheim: „Er tut alles, um schnell wieder auf den Platz zu kommen. Im besten Fall kann er uns noch zum Saisonende helfen.“

Positive Nachrichten gab es von Alexander Rössing-Lelesiit (19): Nach seiner Syndesmose-Verletzung trainierte der Nachwuchsspieler wieder mit der Mannschaft und hofft auf ein baldiges Comeback.

Außerhalb des Mannschaftstrainings trainierten weiterhin Yussuf Poulsen (31), Albert Sambi Lokonga (26) und Jean-Luc Dompé (30).

Ein herber Rückschlag für den HSV: Miro Muheim (28) zog sich im Derby in Bremen eine Verletzung am vorderen Syndesmoseband im rechten Sprunggelenk zu, wie der Klub am Dienstag mitteilte.

Für den achtfachen Schweizer Nationalspieler bedeutet das angesichts der verbleibenden vier Spieltage mit hoher Wahrscheinlichkeit das Saison-Aus.

Muheim zählte in dieser Saison zu den absoluten Leistungsträgern und hatte die meisten Einsatzminuten bei den Rothosen.

Eine weitere schlechte Nachricht: Der HSV muss wohl länger auf Leistungsträger Luka Vuskovic (19) verzichten. Wie „BILD“ berichtet, ist die Knieschädigung schwerer als zunächst angenommen.

Ein Einsatz im bevorstehenden Heimspiel gegen Hoffenheim (Samstag, 18.30 Uhr) gilt als sehr unwahrscheinlich. Auch bei Albert Sambi Lokonga (26, Oberschenkel) und Miro Muheim (28, Knie) besteht weiterhin Unsicherheit.

Ein Lichtblick an einem ansonsten enttäuschenden HSV-Tag war Stürmer Robert Glatzel (32), der im Nordderby gegen Werder mit einem beeindruckenden Auftritt überzeugte – gekrönt durch sein Traumtor zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.

Teamkollege Nicolai Remberg (25) lobte Glatzel für ein „überragendes Spiel“. Auch Trainer Merlin Polzin (35) betonte, dass der 32-Jährige weiterhin „den Unterschied ausmachen“ könne.

Glatzel selbst zeigte sich zwar enttäuscht über die Niederlage, war jedoch glücklich über seinen Treffer und seine Leistung. Nach einer durchwachsenen Saison hat er sich mit dieser Darbietung für den Endspurt in Position gebracht.

Vor und nach dem Nordderby setzten einige Anhänger im HSV-Fanblock Pyrotechnik im Stadion ein. Es wird vermutet, dass deshalb die Polizei mit Einsatzkräften in den Block eindrang.

Ein Polizeisprecher erklärte am Abend, dass es im Bereich der Sanitäranlagen zu einem Brand gekommen war. Beim Eingreifen von Polizei und Feuerwehr wurden die Einsatzkräfte von HSV-Fans angegriffen. Glücklicherweise gab es keine Verletzten.

Eine Saison lang kreuzten sich die Wege von Aaron Hunt (39) und Merlin Polzin (35) beim HSV. Während Hunt noch Spieler war, arbeitete Polzin als Co-Trainer unter Daniel Thioune (51). Dass Polzin irgendwann Cheftrainer wird, überraschte Hunt.

„Ehrlich gesagt hatte ich nicht damit gerechnet“, sagte er im Interview auf hsv.de. „Seine Kompetenz in Analysen und Gesprächen war immer spürbar, aber der Unterschied zwischen Co- und Cheftrainer ist groß. Ich hatte ihn nie so auf dem Schirm, dass er einmal Chef wird.“

Hunt freut sich jedoch über Polzins Entwicklung: „Man sieht, dass die Mannschaft ihm zu 100 Prozent folgt und sich als Einheit präsentiert. Das Team hat eine klare Handschrift und weiß, wofür es steht. Merlin hat viel richtig gemacht – dafür habe ich großen Respekt!“

Hamburgs Fußballlegende Horst Hrubesch feiert heute seinen 75. Geburtstag – und darf sich auf eine besondere Ehrung freuen.

„Bei Horst geben wir Vollgas“, kündigte HSV-Trainer Merlin Polzin an. „Sollten wir nicht live singen können, machen wir es sicher per Video.“

Hrubesch und Polzin kennen sich seit der Saisonendphase 2020/21. Damals sollten sie den HSV nach der Trennung von Daniel Thioune noch in die Bundesliga führen, scheiterten jedoch knapp auf Rang vier.

Auch heute stehen sie in regelmäßigem Austausch. Hrubesch ist dabei durchaus kritisch, aber stets wertschätzend, so Polzin: „Das möchte ich nicht missen.“ Zum Geburtstag würde der Trainer dem ehemaligen Stürmer am liebsten einen Derbysieg schenken.

Merlin Polzin steht weiterhin in engem Kontakt mit Innenverteidiger Mario Vuskovic, der wegen einer Dopingsperre aktuell nicht für den HSV spielen darf. „Wir haben so viel Kontakt, wie es erlaubt ist“, erklärte der 35-Jährige vor dem Nordderby gegen Werder Bremen.

Besonders gerne erinnert sich Polzin an einen besonderen Moment mit Mario – dem Bruder von Luka Vuskovic. „Das war ein besonderer Sieg“, sagte er vier Jahre nach dem Aufstieg gegen Bremen. „Mario hat in der Schlussphase seinen Teil zum Erfolg beigetragen.“

Es war Lukas erster Einsatz für den HSV. Aktuell darf Mario wegen der Sperre nicht mitwirken. „Wir telefonieren und machen Videocalls. Mario bleibt ein wichtiger Teil von uns“, so Polzin. „Wir freuen uns darauf, dass er in der nächsten Saison wieder für uns spielt.“

Trotz des guten Verhältnisses gibt es manchmal auch kleinere Meinungsverschiedenheiten: „Manchmal versuche ich, über Mario etwas Kritisches über Luka loszuwerden“, schmunzelte Polzin. Doch der familiäre Zusammenhalt stehe immer an erster Stelle.

Wie erwartet stuft die Polizei das brisante Nordderby zwischen Werder Bremen und dem HSV am kommenden Samstag als Hochrisikospiel ein.

Die Bremer Einsatzkräfte werden durch Beamte aus Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Thüringen, Niedersachsen sowie der Bundespolizei unterstützt, teilte die Polizei Bremen am Mittwochnachmittag mit.

Für die Anreise der Fans zum Weserstadion wird es Einschränkungen geben. So soll der Bereich am Weserufer ab der Sankt-Jürgen-Straße bis zum Stadion am Samstagnachmittag für Heimfans gesperrt werden. Außerdem wird der Osterdeich für den Autoverkehr zwischen Sielwall und Stader Straße etwa zweieinhalb Stunden vor Anpfiff bis rund eine Stunde nach Spielende geschlossen.

Die Polizei rät Heimfans, mehr Zeit für die Anreise einzuplanen und vorzugsweise den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen.

Wer wird neuer Sportvorstand beim HSV? Nach dem Abgang von Stefan Kuntz (63) ist diese Frage weiterhin offen.

„BILD“ berichtet, dass die Rothosen Gespräche mit Ex-Profi Stefan Reuter (59) geführt haben. Der Weltmeister von 1990 arbeitet derzeit als Berater beim FC Augsburg, dessen Vertrag im Sommer endet.

Reuter soll erneut Interesse an einer Führungsposition in der ersten Reihe haben, nachdem er elf Jahre als Geschäftsführer Sport beim FCA tätig war.

Ex-Profi Rodolfo Cardoso (57, 137 Pflichtspiele für den HSV) übernimmt ab sofort das Traineramt bei den HSV-Frauen. Die bisherige Cheftrainerin Liese Brancao (44) und Co-Trainer Gerhard Waldhart (48) wurden freigestellt.

Vorstand Eric Huwer (42) kommentierte: „Nach intensiver Analyse der sportlichen Entwicklung und Gesprächen mit allen Beteiligten sind wir überzeugt, dass ein Trainerwechsel jetzt notwendig ist. Ziel ist es, unsere Vorgaben zu erreichen, indem wir dem Team mit Rodolfo Cardoso einen neuen Impuls, frische Energie und Lockerheit für den Endspurt geben.“

Cardoso selbst sagte: „Ich freue mich sehr auf die Aufgabe und darauf, die Mannschaft in dieser entscheidenden Phase zu unterstützen. Ich bin sicher, dass wir schnell Erfolge erzielen und die nötigen Punkte für den Klassenerhalt holen. Jetzt gilt es, in den verbleibenden vier Spielen als geschlossene Einheit aufzutreten.“

Die HSV-Frauen stehen aktuell auf Platz 12, mit nur drei Punkten Vorsprung vor einem direkten Abstiegsplatz.

Ex-HSV-Profi Lewis Holtby (35) hatte ein unglückliches Wochenende. Mit seinem niederländischen Klub NAC Breda kam er beim 1:1 gegen Fortuna Sittard nicht über ein Unentschieden hinaus und verpasste den Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Zudem zog er sich eine Verletzung zu.

In der ersten Halbzeit wurde Holtby von Justin Hubner (22) oberhalb des Knöchels hart getroffen. TV-Bilder zeigten eine schwere Fleischwunde am Schienbein. Holtby wurde auf dem Feld behandelt und anschließend mit Verband vom Platz gebracht.

Nur wenige Stunden später postete der Mittelfeldspieler ein Foto seines Verbandbeins auf Instagram mit den Worten: „Ein paar Stiche und Eis. Ich bin bald zurück, danke für eure Nachrichten.“ Außerdem teilte er eine Entschuldigung von Hubner, der schrieb: „Mein Freund, ich hoffe, dein Bein ist in Ordnung. Es war nie meine Absicht, dich so zu treffen.“ Holtby nahm die Entschuldigung an: „Mach dir keine Sorgen, sowas passiert.“

Schiedsrichter Sven Jablonski (35) leitet am Sonntag das Nord-Süd-Duell zwischen Stuttgart und dem HSV.

Die Rothosen haben unter Jablonskis Leitung eine positive Bilanz: Von sechs Spielen konnten sie vier gewinnen, spielten einmal unentschieden und verloren nur einmal.

Auch Stuttgart kann auf gute Werte unter Jablonski zurückblicken: Von 14 Partien feierten die Schwaben sieben Siege, spielten drei Mal remis und verloren vier Spiele.

HSV-Profi Emir Sahiti (27) ist zurück bei seinem Leihverein Maccabi Tel Aviv. Nach dem Angriff auf den Iran und der dadurch verschärften Sicherheitslage in Israel hatte er das Land kurzfristig verlassen.

Wie auf Instagram vom israelischen Klub zu sehen ist, bereitet sich Sahiti auf das anstehende Spiel am Sonntag gegen Hapoel Be’er Scheva vor.

Für ihn wird es ein besonderes Spiel: Stuttgarts Angreifer Ermedin Demirovic (28) stammt zwar aus Hamburg, spielte aber zehn Jahre in der Jugend des HSV. Am Sonntag (17.30 Uhr) kommt es zum Wiedersehen.

„Es ist das erste Mal, dass ich in der Bundesliga gegen den HSV antrete“, sagte Demirovic, der das Hinspiel aufgrund einer Verletzung verpasste. „Ich freue mich riesig auf das Spiel.“

Seine Familie ist ebenfalls HSV-Fan. „Ich habe oft gesagt, dass ich die Raute im Herzen trage“, bekannte Demirovic. „Wenn man als kleiner Junge zehn Jahre in einem Verein ausgebildet wird, der einen auf die Profikarriere vorbereitet, muss man dankbar sein.“ Der HSV hat für ihn also immer einen besonderen Platz.

Gute Nachrichten aus dem Volkspark: Nicolas Capaldo (27) konnte am Donnerstag erstmals wieder Teile des Mannschaftstrainings absolvieren.

Der Argentinier hatte wegen einer Bauchmuskelverletzung die letzten fünf Pflichtspiele verpasst. Ob er schon für das Auswärtsspiel in Stuttgart eine Option ist, bleibt jedoch offen.

Um Luka Vuskovic (19) gibt es unterdessen weiter Ungewissheit: Das Talent musste wegen einer Knieprellung erneut pausieren, ein Einsatz in Stuttgart ist fraglich.

Vuskovic wurde von der DFL zum vierten Mal in dieser Saison zum „Rookie of the Month“ gewählt und stellte damit den bisherigen Rekord von Victor Boniface (25) aus der Saison 2023/24 ein.

Der 19-Jährige hat jetzt noch zwei Monate Zeit, um einen neuen Rekord aufzustellen. Neben März wurde Vuskovic bereits im September, Oktober und Januar ausgezeichnet.

Nach seinem Wechsel in der Winterpause feierte Albert Grönbaek (24) am Samstag beim 1:1 gegen den FC Augsburg endlich sein HSV-Debüt. Der Däne zeigte sich darüber sehr glücklich.

„Die Atmosphäre war unglaublich. Ich bin stolz, wie das Team die schwierige Phase gemeistert hat“, sagte er. „Natürlich freue ich mich auch über mein Debüt. Es war ein tolles Gefühl, nach langer Zeit wieder 20 Minuten auf dem Platz zu stehen.“

Die lange Wartezeit lag an einer Muskelverletzung, die sich Grönbaek kurz nach seiner Ankunft zuzog. Sportdirektor Claus Costa (41) berichtete: „Man hat gemerkt, wie sehr ihn die Verletzung belastet hat. Er war richtig enttäuscht, wollte unbedingt helfen.“

Nicht nur der Spieler freute sich über den Einsatz, auch die Verantwortlichen. Wie es weitergeht, ist jedoch offen: „Eine Bewertung nach 25 Minuten ist nicht möglich. Wir müssen einige Wochen abwarten, um ein Fazit zu ziehen“, so Costa.

Grönbaek kämpft in den kommenden Spielen auch um seine Zukunft, da der HSV eine Kaufoption besitzt. Bei überzeugender Leistung könnte die Leihe für beide Seiten positiv enden.

Der HSV startete am Dienstag in die Trainingswoche zur Vorbereitung auf das Spiel am Sonntag (17.30 Uhr). Erstmals nach seiner Oberschenkelverletzung war Bakery Jatta (27) wieder voll im Mannschaftstraining dabei.

Individuell trainierten Jean-Luc Dompé (30) und Nicolas Capaldo (27), der sein Programm bereits am Morgen absolvierte.

Yussuf Poulsen (31) konnte nach seiner Verletzung erstmals wieder mit Ball trainieren, begleitet von Reha-Coach Sebastian Capel (40).

Youngster Alexander Rössing-Lelesiit (19) befindet sich nach seinem Syndesmosebandriss weiterhin im Aufbautraining. Torwart Hannes Hermann (21) fehlte wegen einer Augeninfektion.

Glück für den HSV: Miro Muheim (28) wurde nach seiner Roten Karte gegen den FC Augsburg (1:1) vom DFB-Sportgericht nur für ein Spiel gesperrt. Der Verein stimmte dem Urteil bereits zu.

Muheim hatte in der 64. Minute den Ball verloren und anschließend FCA-Stürmer Anton Kade (22) gestoppt. Schiedsrichter Deniz Aytekin (47) zeigte ihm daraufhin die Rote Karte.

Das Gericht wertete das Foul als unsportliches Verhalten und nicht als Notbremse, weshalb die Sperre nur ein Spiel beträgt. Gut für den HSV, denn Muheim verpasst nur die Partie in Stuttgart und kann im Nordderby gegen Werder Bremen wieder mitwirken.