St.-Pauli-Blog: Diese Schiedsrichter-Ansetzung lässt nichts Gutes erahnen
Hamburg – Obwohl der FC St. Pauli beim FC Augsburg stark auftrat, endete das Spiel mit einer Niederlage. Dadurch beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz bereits vier Punkte. Das anstehende Viertelfinale im DFB-Pokal bietet den Kiezkickern eine willkommene Abwechslung.
Die Ansetzung des Schiedsrichters lässt jedoch Böses befürchten.
In unserem St.-Pauli-Blog halten wir Euch stets über Neuigkeiten aus dem Team, mögliche Transfers und alle weiteren Entwicklungen rund um das Millerntor-Stadion auf dem Laufenden.
Ein schlechtes Omen? Florian Badstübner (35) wird das Pokalspiel des FC St. Pauli am Dienstagabend (20:45 Uhr) bei Bayer 04 Leverkusen leiten.
Die Bilanz der Kiezkicker unter seiner Leitung ist alles andere als positiv: Nur eine von neun Partien konnte St. Pauli gewinnen. Zuletzt pfiff er das Team beim 2:3 in München in der vergangenen Saison.
Anders sieht es bei der Werkself aus: Unter Badstübners Leitung gewannen sie zwei von vier Begegnungen. Sein letzter Einsatz bei Leverkusen war ebenfalls in der Vorsaison – ein 2:2 bei Werder Bremen.
Oladapo Afolayan (28) verließ den FC St. Pauli noch während der Wintertransferperiode. Da er sich nicht persönlich von den Fans verabschieden konnte, veröffentlichte er einen emotionalen Beitrag auf Instagram.
„Hamburg war drei Jahre lang mein Zuhause, und ihr habt mir und meiner Frau das Gefühl gegeben, willkommen und geliebt zu sein. Wir haben gemeinsam unvergessliche Momente erlebt und Außergewöhnliches erreicht“, dankte der 28-Jährige den Anhängern. Es fiel ihm schwer, diese Worte zu formulieren, schrieb er offen.
„Ihr habt mir geholfen, einige meiner Träume zu verwirklichen, indem ich einen Meistertitel gewann und in der Bundesliga spielte. Es war eine Ehre, das Trikot zu tragen und für euch alle aufzulaufen.“
Zum Abschluss bedankte sich der Offensivspieler bei einigen Weggefährten während seiner Zeit beim Verein, darunter Ex-Kieztrainer Fabian Hürzeler (32). Der Name von Alexander Blessin tauchte jedoch nicht auf.
Für Oladapo Afolayan (28) ist das Kapitel St. Pauli beendet. Der Angreifer wechselte zu den Blackburn Rovers. Trotz Differenzen mit Trainer Alexander Blessin äußerte dieser zum Abschied keine negativen Worte über den Engländer.
„Dapo ist ein verdienter Spieler von St. Pauli und wird immer mit der Aufstiegssaison in Verbindung gebracht, da er dort viel geleistet hat“, betonte der 52-Jährige.
Dass sich die Wege nun trennten, sei dennoch die beste Lösung für alle Beteiligten. „So wie es gelaufen ist, war es nicht ideal, aber das gehört zum Fußball dazu“, erklärte Blessin.
Fin Stevens (23) und Oladapo Afolayan (28) werden voraussichtlich nicht mehr gemeinsam im Team spielen. Wie Football League World berichtet, scheiterte der Transfer des Rechtsverteidigers zu den Blackburn Rovers.
Allerdings steht eine Rückkehr von Stevens im Raum. Sein ehemaliger Verein Oxford United, bei dem er vor seinem Wechsel zu St. Pauli aktiv war, soll großes Interesse zeigen.
Die Zeit drängt jedoch, denn der englische Zweitligist kämpft gegen den Abstieg aus der Championship und befindet sich unter erheblichem Druck.
Oladapo Afolayan (28) hat den Weg geebnet, Fin Stevens (22) könnte bald folgen. Der Rechtsverteidiger findet beim FC St. Pauli keine Perspektive und könnte ebenfalls zu den abstiegsgefährdeten Blackburn Rovers wechseln.
Football League World berichtet, dass Ryan Alebiosu (24) kurz vor einem Wechsel nach Genauer stehe. Sollte dieser zustande kommen, wäre Stevens eine mögliche Alternative.
Bei den Kiezkickern hat der zweifache walisische Nationalspieler keine Zukunft mehr. In anderthalb Jahren bestritt er lediglich zwei Pflichtspieleinsätze, in dieser Saison stand er zwar sieben Mal im Kader, kam aber nicht zum Einsatz.
Es kam nicht überraschend: Oladapo Afolayan (28) verlässt den FC St. Pauli und schließt sich dem englischen Zweitligisten Blackburn Rovers an.
Der Angreifer war vor fast genau drei Jahren ans Millerntor gewechselt und wurde schnell zu einem Publikumsliebling. Insgesamt bestritt er 93 Spiele, erzielte 16 Tore und bereitete sieben weitere vor.
Besonders zum Aufstieg trug er maßgeblich bei, unvergessen sein Doppelpack im vorletzten Spiel gegen den VfL Osnabrück. Schon in der vergangenen Saison zeichnete sich ab, dass Afolayans Qualitäten weniger gefragt waren, er wurde häufig nur als Joker eingewechselt.
Nach dem letzten Spieltag kritisierte er öffentlich Trainer Alexander Blessin (52) und dessen Spielstil – der Beginn vom Ende. In dieser Saison kam er kaum noch zum Zug und schaffte es zuletzt nicht einmal mehr in den Kader.
Seit Samstag ist Taichi Hara (26) neu beim FC St. Pauli. Dem Japaner dürfte nicht entgangen sein, woran es aktuell bei den Kiezkickern hapert – der mangelnden Chancenverwertung im Angriff.
Der Stürmer könnte daher schnell gebraucht werden. Bereits am Samstag trainierte er mit dem Athletiktrainer, am Sonntag folgte eine Einheit mit den Ersatzspielern.
„Ab Montag bereiten wir uns schon auf Leverkusen vor, ich kann mir gut vorstellen, dass er dazugehört“, erklärte Trainer Alexander Blessin (52) auf die Frage, wie der Japaner eingeplant ist. Er sieht ihn zumindest im Kader für das Pokalspiel.
„Mit seiner Größe und Spielweise kann er uns definitiv weiterhelfen“, zeigte sich Blessin überzeugt. Und das am besten sofort.
Nach der Verpflichtung von Taichi Hara (26) zeichnet sich bei Oladapo Afolayan (28) das Ende seiner Zeit bei St. Pauli ab. Der Engländer spielt schon lange keine Rolle mehr im Team, nun könnte Bewegung in seine Zukunft kommen.
Aus England heißt es, dass die Blackburn Rovers, momentan in der zweiten Liga aktiv, starkes Interesse zeigen. St. Pauli dürfte Afolayan bei einem passenden Angebot keine Steine in den Weg legen.
Beim Auswärtsspiel in Augsburg gehörte der 28-Jährige erneut nicht zum Kader.
Beim FC Augsburg wird St. Pauli am Dienstag auf zwei Verteidiger verzichten müssen. Adam Dzwigala (30) fällt aufgrund eines grippalen Infekts aus, ähnlich ist die Lage bei Hauke Wahl (31).
Wahl verließ angeschlagen die Partie am Dienstag gegen RB Leipzig und konnte nicht rechtzeitig fit werden.
Ein weiteres schlechtes Omen? Sascha Stegemann (41) wird am Samstag (15:30 Uhr) das Spiel des FC St. Pauli beim FC Augsburg leiten.
Unter der Leitung des Diplom-Verwaltungswirts holten die Kiezkicker in 13 Spielen lediglich drei Siege, daneben stehen zwei Unentschieden und acht Niederlagen. In dieser Saison leitete er St. Pauli bereits einmal – beim 0:2 am vierten Spieltag gegen den VfB Stuttgart.
Die Bilanz des FCA unter Stegemann ist ebenfalls nicht berauschend: Nur fünf von 26 Partien konnten gewonnen werden, während man zwölfmal als Verlierer vom Platz ging.
Tomoya Ando (27) hat einen beeindruckenden Einstand bei St. Pauli hingelegt. Gegen Borussia Dortmund überzeugte er über 45 Minuten, gegen RB Leipzig spielte er sogar 90 Minuten durch. Gegen Ende des Nachholspiels zeigte sich jedoch eine gewisse Ermüdung.
„Er hat eine herausragende Leistung gezeigt“, lobte Alexander Blessin (52) den Japaner. „Mit seiner Qualität, Ruhe und Zweikampfstärke hat er die volle Spielzeit bravourös absolviert.“ Nach dem Spiel habe Ando aber „ein bisschen etwas gespürt“, so der Trainer. Am Donnerstag sah es jedoch schon besser aus.
Dass Ando so schnell Fuß fasste, überraschte ein wenig. „Er hatte drei Wochen Pause und ist erst seit drei Wochen wieder voll im Training“, erklärte Blessin. Da Adam Dzwigala (30) von seiner Gelbsperre zurückkehrt, ist ein Einsatz offen. „Wir müssen abwägen, ob wir ein Verletzungsrisiko eingehen – momentan sieht es aber nicht danach aus.“
Es ist schon eine kleine Überraschung, dass Jackson Irvine (32) derzeit wieder für St. Pauli aufläuft. Nachdem bekannt wurde, dass der Australier erneut Probleme mit seinem operierten linken Fuß hat, war kaum mit einer schnellen Rückkehr zu rechnen. Doch nun stand der Kapitän in den letzten beiden Partien auf dem Platz.
„Es ist immer schmerzbedingt, wie er das schafft. Wir kontrollieren das jede Woche neu und besprechen es“, erklärte Trainer Alexander Blessin (52). Wie lange Irvine noch spielen kann, bleibt unklar.
„Es hängt davon ab, wie gut er den Schmerz unterdrücken kann“, ergänzte Blessin. „Ob er dann 400 oder 800 mg Ibuprofen nimmt, wissen wir nicht, aber wir wollen es nicht überstrapazieren.“
Vielmehr setze man auf Zeit und Verbesserung. „Ich bin froh, dass er so dabei ist. Großes Lob an ihn, dass er trotz Schmerzen dabei ist und der Mannschaft helfen will. Er ist unser Kapitän, und es ist enorm wichtig, ihn dabei zu haben“, unterstrich der Trainer.
Mit Joel Chima Fujita (23) und Tomoya Ando (27) hat St. Pauli bereits zwei Japaner im Kader, dazu kommt Zeugwart Kenta Kambara. Bald könnte Taichi Hara (26) als dritter Japaner dazustoßen.
„Das sind außergewöhnliche Charaktere, mental starke Jungs“, lobte Trainer Blessin (52). Schon vor seiner Zeit bei St. Pauli hatte er mit zwei Japanern zusammengearbeitet. „Sie setzen sehr schnell um, was man von ihnen verlangt, weil sie eine hohe Arbeitsmoral besitzen.“
Zur Personalie Hara wollte sich Blessin nicht zu weit aus dem Fenster lehnen: „Wer weiß, was noch passiert.“
Im Nachholspiel gegen RB Leipzig zeigte St. Pauli eine starke Leistung und lief insgesamt rund 128 Kilometer. Einige Spieler klagten anschließend über kleinere Beschwerden, ein Ausfall droht aber nicht.
„Ich gehe davon aus, dass niemand ausfällt“, betonte Trainer Blessin (52). Am Mittwoch fühlten sich einige Spieler unwohl, doch am nächsten Tag habe sich das Bild verbessert.
Voraussichtlich wird St. Pauli gegen Augsburg mit dem gleichen Kader wie gegen Leipzig antreten, mit einer Änderung: Adam Dzwigala kehrt nach seiner Gelbsperre zurück, Jannik Robatsch (21) dürfte dafür wieder weichen.
Nach wie vor fehlen die langzeitverletzten David Nemeth (24), Connor Metcalfe (26) und Andréas Hountondji (23).
Tomoya Ando (27) gab gegen RB Leipzig ein starkes Debüt in der Startelf für St. Pauli und erhielt dafür Lob von Abwehrchef Hauke Wahl (31).
„Super Spiel“, sagte Wahl. Vor allem in der ersten Halbzeit habe Ando viele Lösungen mit dem Ball gefunden. „Gegen Ende wurde er zwar müde, aber das ist verständlich“, so Wahl weiter. Ando hatte zuletzt Anfang Dezember ein 90-Minuten-Spiel bestritten.
Der Japaner habe sich gut ins Team eingefügt, was für Wahl nicht selbstverständlich sei. „Er spricht kaum die Sprache, kommuniziert fast nur über Kenta. Das ist nicht einfach, sich in einer fremden Stadt und Sprache so zu behaupten. Dafür habe ich großen Respekt.“
Die beiden Verteidiger hätten bisher noch wenig miteinander gesprochen, „aber wir lächeln uns ab und zu an. Er ist ein guter Typ“, zeigte sich Wahl überzeugt.
Künftig könnten sie öfter gemeinsam spielen, denn Ando ist mehr als nur eine Alternative in der Defensive der Kiezkicker.
St. Pauli hat mit Joel Chima Fujita (23) und Tomoya Ando (26) bereits zwei Japaner geholt, nun könnte bald der dritte folgen: Medienberichten zufolge steht Taichi Hara (26) kurz vor einem Wechsel.
Sein derzeitiger Verein Kyoto Sanga bestätigte bereits, dass der 1,91 Meter große Stürmer den Klub verlassen und ins Ausland wechseln wolle. Eine endgültige Entscheidung steht jedoch noch aus.
Mit Hara würde St. Pauli auf die anhaltende Flaute im Angriff reagieren. Positiv für die Hamburger: Haras Vertrag läuft am 31. Januar aus, sodass er ablösefrei zu haben wäre.
Auch Danel Sinani (28) durfte gegen Leipzig in der Startelf auflaufen. Nach einer Verletzungspause zu Jahresbeginn war es sein zweiter Einsatz 2026. Im Stadtderby erhielt er ab der 65. Minute Einsatzzeit.
Trainer Alexander Blessin (52) zeigte sich mit der Leistung des Luxemburgers zufrieden, auch wenn Sinani einige Entscheidungen künftig besser überdenken sollte. Spieler und Trainer waren sich in dieser Einschätzung einig.
„Ich ärgere mich über zwei verlorene Bälle, die ich einfach verschenkt habe. Solche Entscheidungen muss ich besser treffen“, reflektierte Sinani nach dem Spiel im Interview. Blessin analysierte den Auftritt differenziert:
„In dieser Schwächephase hat er weniger Bälle gehalten und die Pässe nicht optimal gespielt. Aber gerade am Anfang hat er uns mit seiner Ballsicherheit, seinem Körper-Einsatz und seinen Lösungen weitergeholfen, auch offensiv mit guten Pässen nach vorne. Das hat er gut gemacht.“
Manolis Saliakas (29) hatte lange auf seinen Einsatz gewartet. Nach dem 1:1 gegen RB Leipzig bestätigte Alexander Blessin, dass sich der Grieche seinen Einsatz verdient und hart dafür gearbeitet habe.
„Er hat nie aufgegeben und deshalb jetzt seinen Einsatz verdient“, erklärte der Kieztrainer nach dem Spiel. Saliakas feierte seinen ersten Einsatz seit dem 1. November und zeigte eine solide Leistung, vor allem mit viel Schwung über die rechte Seite.
Dass er so lange pausieren musste, lag an zwei Gründen: Zum einen hatte Arkadiusz Pyrka (23) zuletzt die Position gut ausgefüllt, zum anderen fehlte Saliakas wegen Verletzungen zweimal während der Vorbereitung, was die Rückkehr erschwerte.
Der FC St. Pauli sucht dringend Verstärkung für die Offensive. Laut dem argentinischen Sportjournalisten Uriel Lugt haben die Kiezkicker Interesse an Rodrigo Castillo (26) vom Club Lanús gezeigt.
Der abstiegsbedrohte Bundesligist soll ein Leihangebot unterbreitet haben, das Lanús aber abgelehnt hat. Ob der Argentinier, der erst im Sommer gewechselt war und in dieser Saison sieben Tore in 16 Spielen erzielte, eine sofortige Verstärkung wäre, ist fraglich – es wäre seine erste Station außerhalb Argentiniens.
„Das Transferfenster ist noch geöffnet“, scherzte St. Paulis Cheftrainer Alexander Blessin (52) bei der Pressekonferenz vor dem Nachholspiel gegen RB Leipzig. Gibt es also bald neue Offensivspieler?
Zuletzt hatten die Hamburger Mathias Rasmussen (28) für das zentrale Mittelfeld verpflichtet, dazu kam Tomoya Ando (27) für die Defensive. Man habe in letzter Zeit viele Ausfälle an verschiedenen Positionen gehabt, weshalb nun mehr Flexibilität herrsche.
Ob Sportchef Andreas Bornemann (54) aktuell auch mit einem neuen Stürmer verhandelt, bleibt offen. Blessins Äußerungen lassen jedoch auf eine hohe Wahrscheinlichkeit schließen.
Scott Banks’ Zeit beim englischen Drittligisten FC Blackpool endet. Der 24-Jährige wechselt nun zum Ligakonkurrenten Barnsley FC, um dort mehr Spielpraxis zu sammeln.
Banks war im Sommer 2025 auf Leihbasis zu Blackpool gekommen und bestritt 14 Einsätze, dabei erzielte er ein Tor.
Der 24-Jährige wechselte im August 2023 zunächst leihweise zu St. Pauli und wurde im Sommer 2024 fest von Crystal Palace verpflichtet. Insgesamt kam Banks für die Kiezkicker auf 16 Einsätze.
Der FC St. Pauli hatte lange auf die Rückkehr von Morgan Guilavogui (27) gehofft, doch der Franzose entschied sich für einen Wechsel in die MLS. Wie das Abendblatt berichtet, unterschrieb er bei Real Salt Lake City einen Vertrag bis 2029.
Der US-Klub bot eine Ablösesumme von sechs Millionen Euro plus Boni, die St. Pauli nicht hätte stemmen können.
Sportchef Andreas Bornemann (54) wird sich nun anderweitig nach Verstärkung für den Angriff umsehen müssen.
St. Paulis Sprint-Ass Ricky-Jade Jones (23) stellte im Derby gegen den HSV einen neuen Saisonrekord auf. Der Angreifer wurde mit 36,46 km/h gemessen – schneller war in dieser Spielzeit kein anderer Spieler.
Der Rekord entstand nach einer eigenen Ecke, als Jones bei einem Gegenangriff des HSV zurückeilte und im eigenen Strafraum eine Flanke per Kopf klärte.
Der FC St. Pauli muss im Nachholspiel gegen RB Leipzig auf Adam Dzwigala (30) verzichten. Der Pole erhielt im Stadtderby gegen den HSV seine fünfte Gelbe Karte. Trainer Alexander Blessin (52) hat vor allem zwei Optionen als Ersatz.
Entweder könnte Winter-Neuzugang Tomoya Ando (27) sein Startelfdebüt feiern, nachdem er gegen den BVB bereits gute Ansätze zeigte. Alternativ könnte Eric Smith (29) ins Abwehrzentrum zurückrücken, während Hauke Wahl (31) auf die rechte Position in der Dreierkette wechselt – nach der Verpflichtung von Mathias Rasmussen (28) die wahrscheinlichere Variante.
Blessin wollte sich direkt nach dem Derby noch nicht festlegen.
Eintracht Frankfurt sucht nach dem Rauswurf von Dino Toppmöller (45) einen neuen Trainer. Laut Bild stehen neben Favorit Marco Rose (49) auch Sandro Schwarz (47), Tobias Strobl (38) und Alexander Blessin (52) auf der Liste.
Vor zwei Jahren hatte Blessin die Eintracht mit Union Saint-Gilloise im Conference-League-Achtelfinale überrascht und für Angst gesorgt. Ob das Gerücht stimmt, bleibt abzuwarten.
Positive Nachrichten bei St. Pauli: Kapitän Jackson Irvine (32) könnte im Stadtderby gegen den HSV am Freitag wieder im Kader stehen, kündigte Trainer Alexander Blessin (52) an.
Der Australier befinde sich zwar noch in der „Testphase“, doch die Belastungstests seien gut verlaufen. Man müsse jedoch beobachten, wie Irvines Körper in den kommenden Tagen und Wochen reagiere. Gerade bei einem so wichtigen Spiel sei die Anwesenheit des Kapitäns in der Kabine und auf der Bank enorm wichtig.
Auch Danel Sinani (28) könnte zurückkehren. Bei Connor Metcalfe (26) sei ein Einsatz hingegen noch fraglich, so Blessin.
Schiedsrichter-Chef Knut Kircher (56) äußerte sich bei einem Treffen mit Journalisten zu zwei strittigen Entscheidungen vom letzten Spieltag, darunter das harte Foul von Nico Schlotterbeck (26) an Arkadiusz Pyrka (23).
Der BVB-Profi erhielt während der Partie nur Gelb – zum Ärger von Trainer Alexander Blessin (52): „Wie Schlotterbeck da einsteigt, ist alles gegeben: Kein Ball, knöchelhoch – normalerweise wäre der Fuß weg, und dann sprechen wir über eine Rote Karte nach 15 Minuten.“
Kircher betonte, dass er froh sei, dass diese Szene wie auch das Foul von Nicolas Seiwald an Leon Goretzka einheitlich bewertet wurden, wünschte sich aber eine strengere Konsequenz.
„Am liebsten wäre mir gewesen, wir hätten es einheitlich richtig gemacht“, sagte er und sprach sich für die Rote Karte und eine Intervention des VAR aus.
Vor dem Derby gegen den HSV wurde Hauke Wahl (31) zum Umgang mit Ricky-Jade Jones (23) befragt und wie das Team den Spieler unterstützte. Die Antwort war klar.
„Natürlich war Ricky enttäuscht, das ist normal, wenn man glaubt, schuld zu sein“, erklärte Wahl. „Aber das ist Unsinn, es war nicht seine Schuld.“ Fußball sei ein Sport voller Fehler. „Das haben wir ihm mehrfach gesagt.“
Man gewinne und verliere gemeinsam, machte Wahl deutlich. „Natürlich tat er uns leid, und er war auch geknickt. Aber er bekam viel Rückhalt von uns.“
St. Paulis Kapitän Jackson Irvine nahm am Dienstag überraschend wieder am Training teil. Er machte bei Pass- und Spielformen mit, verließ nach knapp 45 Minuten aber wieder den Platz.
Weiterhin fehlten Ben Voll und Connor Metcalfe, Danel Sinani trainierte nur eingeschränkt mit.
Nach etwas mehr als einer Stunde wurde Tomoya Ando eingewechselt und gab somit sein Pflichtspieldebüt. Am Ende ärgerte auch er sich über die unglückliche 2:3-Niederlage.
„Die Atmosphäre war besonders, und ich freue mich über meinen ersten Einsatz“, sagte er nach dem Spiel. „Leider haben wir verloren.“
Er blickte bereits voraus: „Nächste Woche steht das Derby an. Wir wollen das Spiel gewinnen – egal wie.“
Vor dem Spiel bei Borussia Dortmund äußerte sich Eric Smith (29) im Sky-Interview zur Situation des FC St. Pauli: „Wir müssen in den Spiegel schauen und jeden Tag hart arbeiten, um wieder rauszukommen.“
Mut macht ihm, dass die Kiezkicker in einer ähnlichen Situation auch in der vergangenen Saison waren.
Ist das ein gutes Zeichen? Harms Osmers (40) wird am Samstag das Spiel des FC St. Pauli bei Borussia Dortmund leiten. Unter seiner Leitung gab es bereits ein Duell, das für die Kiezkicker erfolgreich endete.
2022 standen sich beide Teams im DFB-Pokal-Achtelfinale ohne Zuschauer am Millerntor gegenüber. Der damalige Zweitligist gewann durch ein Tor von Etienne Amenyido und ein Eigentor von Axel Witsel mit 2:1. Der Ehrentreffer von Erling Haaland reichte für den BVB nicht.
Eine Wiederholung dieses Erfolgs wäre für die Kiezkicker sicher willkommen.
Der erneute Ausfall von Kapitän Jackson Irvine (32) trifft die Mannschaft schwer. Wie es bei dem Australier weitergeht, ist derzeit unklar. „Das wird sich in den nächsten sieben bis zehn Tagen zeigen“, erklärte Trainer Alexander Blessin (52) am Donnerstag.
Eine weitere Operation sei dabei nicht ausgeschlossen. „Wir führen fast täglich MRT-Untersuchungen durch, um den aktuellen Zustand des Knöchels zu beurteilen“, so Blessin. Es finden außerdem Gespräche mit dem Operateur statt. Eine Prognose wollte der Trainer nicht abgeben: „Das ist für mich als Außenstehenden schwierig.“
Ein weiterer Eingriff würde wohl das Saisonaus und damit auch das WM-Aus bedeuten. Nach der ersten Operation hatte es sechs Monate gedauert, bis Irvine wieder spielte.
Die späte Niederlage beim VfL Wolfsburg hinterließ Spuren bei den St. Pauli-Profis. „Es tut sehr weh, aber wir kennen diese Situation aus dieser Saison bereits. Ich will nicht sagen, dass wir es gewohnt sind, aber ehrlich gesagt sind wir es leid“, sagte Kapitän Eric Smith (29) nach der Partie.
„Es ist nicht das erste Mal. Ich weiß nicht, wie oft ich das schon gesagt habe, aber wir müssen aus unseren Fehlern lernen“, zeigte sich der Schwede frustriert. St. Pauli hatte in der zweiten Halbzeit alles im Griff, kassierte aber kurz vor Schluss den entscheidenden Gegentreffer.
„Uns wird gesagt, was zu tun ist, aber wir setzen es nicht um“, ärgerte er sich weiter. „Wir haben nicht die besten Einzelspieler, deshalb ist es umso wichtiger, dass wir uns gegenseitig helfen – was wir aber nicht genug tun.“
Alexander Blessin (52) wollte nach der Niederlage nicht groß über den von Hauke Wahl (31) verursachten Handelfmeter sprechen – auch nicht über das Verhalten von Wolfsburg-Coach Daniel Bauer (43), der vehement den VAR einforderte.
Stattdessen meldete sich Sky-Experte Didi Hamann (52) zu Wort und übte scharfe Kritik an Bauer: „Seine Reaktion war eine Frechheit, unsportlich und müsste geahndet werden. So etwas kennt man sonst nur aus fernen Ländern. Er ist noch nicht lange Cheftrainer in der Bundesliga, aber so sollte er sich nicht verhalten.“
Schiedsrichter Frank Willenborg (46) traf seine Entscheidung erst nach Einschalten des VAR und zeigte auf den Punkt. Zuvor hatte er das Spiel weiterlaufen lassen.
Betroffene Stille herrschte ab etwa der 60. Minute beim Spiel St. Pauli gegen Wolfsburg in der Volkswagen-Arena.
Wegen eines medizinischen Notfalls im Stadion stellten beide Fanlager ihren Support ein. In der 72. Minute gab es kurz Applaus, danach wurden die Gesänge wieder aufgenommen.
Der Stadionsprecher informierte kurz darauf, dass die betroffene Person versorgt werde und stabil sei.
Endlich startet der FC St. Pauli wieder in den Spielbetrieb. Für Kapitän Eric Smith (28) war die Pause sogar noch länger. „Es fühlt sich sehr lang an, da ich vor Weihnachten auch noch gesperrt war“, sagte der Schwede kurz vor dem Spiel im Sky-Interview.
Aufgrund der ungünstigen Ausgangslage begannen die Kiezkicker früh mit der Vorbereitung. „Wir wollen uns in allen Bereichen verbessern“, begründete Smith. Verzichten muss das Team auf den verletzten Jackson Irvine (32). „Das ist ein harter Schlag, aber wir geben unser Bestes. Für jedes Team ist es schwierig, wenn der Kapitän fehlt“, betonte Smith, der mit drei Punkten ins Jahr 2026 starten möchte.
Schlechte Nachrichten für Jackson Irvine (32)! Wie der Verein am Dienstag mitteilte, fällt der Australier erneut aus. Probleme mit dem linken Fuß sind aufgetreten.
Bereits im April letzten Jahres hatte sich der 32-Jährige einer Operation wegen einer knöchernen Stressreaktion am Fuß unterzogen. Erst im Oktober feierte er sein Comeback und zeigte seine Bedeutung für das St. Pauli-Spiel.
Trainer Alexander Blessin (52) muss nun erneut auf den Ausfall reagieren.
Ein gutes Zeichen? Frank Willenborg (46) wird am Mittwochabend (18:30 Uhr) die Partie des FC St. Pauli beim VfL Wolfsburg leiten. Für die Kiezkicker eine erfreuliche Nachricht.
Unter der Leitung des Realschullehrers aus Osnabrück konnte St. Pauli zwölf der 22 Spiele gewinnen, darunter alle drei letzten Spiele – alles in der Aufstiegssaison 2023/24. Sieben Partien gingen verloren. Willenborg leitete mehr Spiele von Bayer Leverkusen als von St. Pauli, wobei die Boys in Brown mehr Siege verbuchten.
Mit ihm als Schiedsrichter gewann Wolfsburg fünf von acht Begegnungen, die übrigen drei wurden verloren.
Willenborg wird von Robert Wessel (40) und Eric Müller (35) an den Seitenlinien unterstützt, VAR ist Sören Storks (37).
Der FC St. Pauli verleiht Erik Ahlstrand bis Saisonende an den niederländischen Erstligisten Heracles Almelo. Zusätzlich besitzt Heracles im Sommer eine Kaufoption.
Ahlstrand kam bei den Kiezkickern bislang kaum zum Einsatz, obwohl ihm gute Fortschritte attestiert wurden, wie Sportchef Andreas Bornemann (56) bestätigte. Hauptgrund sei die starke Konkurrenz.
In zwei Jahren absolvierte Ahlstrand nur sechs Kurzeinsätze (41 Minuten) für die Profis, konnte aber in der U23 in der Regionalliga Nord überzeugen. Nun darf er sich bis Saisonende auf höherem Niveau beweisen.
Die Wettersituation macht die Prognosen unsicher: Es ist derzeit unklar, ob das Heimspiel gegen RB Leipzig am Samstag (15:30 Uhr) planmäßig stattfinden kann.
Der Verein erklärte am Donnerstagmittag, man müsse die Entwicklung des Wetters abwarten, bevor eine Entscheidung getroffen werden könne.
„Alle Verantwortlichen arbeiten seit Tagen an verschiedenen Szenarien, um handlungsfähig zu bleiben. Es gibt laufenden Austausch mit Fachleuten, Behörden, der DFL und Dienstleistern“, hieß es in einer Mitteilung. Ein endgültiges Ergebnis steht noch aus.
Schlechte Erinnerung an ihn: Schiedsrichter Florian Exner (35) wird am Samstag (15:30 Uhr) das Spiel gegen RB Leipzig leiten.
Sein Debüt als Referee beim FC St. Pauli endete mit einem 3:2-Sieg im damaligen Topspiel gegen Greuther Fürth, doch sein zweiter Einsatz sorgte für Diskussionen.
Exner pfiff in der vergangenen Saison das Spiel des VfB Stuttgart am Millerntor, das 0:1 verloren ging. Dabei stellte er Siebe Van der Heyden (27) vom Platz und zeigte in der Nachspielzeit Nikola Vasilj (30) die Ampelkarte – kurz hintereinander. Der Torwart musste von seinen Mitspielern zurückgehalten werden, um eine Konfrontation zu vermeiden.
Beim FC St. Pauli bekam Erik Ahlstrand (24) bislang kaum Einsatzzeiten, was wohl auch durch seine gute Leistung im Test gegen Werder Bremen nicht geändert wird.
Sportchef Andreas Bornemann (54) zeigte sich auf Nachfrage zufrieden mit der Entwicklung des Schweden, räumte aber ein, dass man einem Wechsel unter bestimmten Umständen nicht im Weg stehen würde.
Wie die schwedische Zeitung Expressen berichtet, steht Ahlstrand kurz vor einem Wechsel zum niederländischen Erstligisten Heracles Almelo.
Bisher kam der 24-Jährige bei den Profis auf fünf Kurzeinsätze in der Liga und einen im DFB-Pokal.
Als Reaktion auf die Verletzung von Simon Spari (23) hat der FC St. Pauli mit Emil Gazdov (22) einen neuen Torwart verpflichtet. Er wird vom CF Montréal bis Saisonende ausgeliehen, mit Kaufoption.
„Emil ist dynamisch und explosiv, strahlt zudem Ruhe und Souveränität aus. Er antizipiert gut bei langen Bällen und traut sich auch herauszukommen. Im Spielaufbau ist er ruhig und abgeklärt“, lobte Trainer Alexander Blessin (52) den Winter-Neuzugang.
Gazdov besitzt die kanadische und bulgarische Staatsbürgerschaft, wurde bei den Vancouver Whitecaps ausgebildet und spielte dort für Pacific FC. Von Oktober 2020 bis Februar 2022 hütete er das Tor der U19 des 1. FC Nürnberg, danach kehrte er nach Kanada zurück und schloss sich 2025 Montréal an. Zuletzt war er ein halbes Jahr an Valour FC ausgeliehen.
Gazdov selbst äußerte: „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung bei St. Pauli. Die Zeit in Hamburg möchte ich nutzen, um mich fußballerisch weiterzuentwickeln und viele Erfahrungen in der Bundesliga zu sammeln.“
Das Testspiel gegen Werder Bremen (15:30 Uhr) wird vor Zuschauern stattfinden. Der Verein bietet denjenigen, die wegen der Wetterlage oder anderen Gründen nicht kommen können, eine Alternative an.
Tickets können bis 13:30 Uhr auf dem offiziellen Zweitmarkt-Portal eingestellt werden. Sie werden entweder von anderen Fans übernommen oder erstattet. Auch ein späteres Einstellen ist möglich. Zudem denkt der Verein über Gratistickets für ein anderes Testspiel nach.
Ein bitterer Start ins neue Jahr für Andreas Hountondji (23): Aufgrund eines Haarrisses im linken Sprunggelenk fällt der Stürmer vorerst aus.
Der FC St. Pauli gab dies am Freitagmorgen bekannt. Hountondji hatte sich die Verletzung im Auswärtsspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 am 21. Dezember zugezogen. Nach der ersten Diagnose vor Weihnachten wurde der Haarriss inzwischen durch weitere osteologische Untersuchungen bestätigt.
Bundesliga-Tabelle – Bedeutung der Plätze
Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Meister ist der Tabellenführer am Saisonende. Die Plätze 17 und 18 bedeuten den Abstieg in die 2. Bundesliga. Der Drittletzte (Rang 16) spielt in der Relegation um den Klassenerhalt gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.