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Erhält Freiburg die volle Offensiv-Power von RB Leipzig zu spüren?

Leipzig – Die Gelegenheit zur Wiedergutmachung wurde verschoben. Nach der abgesagten Begegnung gegen St. Pauli und zwei aufeinanderfolgenden Bundesliga-Pleiten will RB Leipzig am Mittwochabend im eigenen Stadion gegen den SC Freiburg (20.30 Uhr/Sky) wieder in die Erfolgsspur zurückfinden – möglicherweise mit einer geballten Offensive.

Denn neben dem wieder einsatzfähigen Romulo (23) stehen auch die jungen Talente Antonio Nusa (20), Assan Ouédraogo (19) sowie der extra vom Afrika-Cup zurückgekehrte Yan Diomande (19) Trainer Ole Werner (37) zur Verfügung.

Einzig Johan Bakayoko (22) fällt weiterhin aus, da seine muskulären Probleme sich laut Trainer noch hinziehen.

Wie viel Spielzeit die jeweiligen Akteure nach ihren Pausen am Mittwoch erhalten, ist noch offen. Im Hinblick auf das wichtige Duell am Samstagabend gegen den FC Bayern München (18.30 Uhr/Sky) müssen zudem einige Spieler geschont werden.

„Wir freuen uns auf den morgigen Abend und darauf, dass es endlich wieder losgeht. Wir sind gut vorbereitet und bereit für den Neustart“, erklärte Werner am Dienstag während der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Gleichzeitig ist dem Coach bewusst, wie stark der kommende Gegner ist. „Freiburg ist ein Team, das seine Strategie stets an den Gegner anpasst und schwer zu bezwingen ist. Es handelt sich um eine Mannschaft, die mit großer Disziplin auftritt“, bewertete Werner die anstehende Herausforderung.

Ob die Verlegung des Spiels in Hamburg nun Vor- oder Nachteil darstellt, lässt sich wohl nicht abschließend beurteilen.

Fest steht jedoch, dass die Rasenballer die zusätzliche Zeit sinnvoll genutzt haben.

Werner kommentierte: „Durch die Absage bei St. Pauli hatten wir eine etwas längere Vorbereitungszeit als geplant. Das wirkte sich jedoch kaum auf die Trainingsinhalte aus, die Mannschaft hat sehr konzentriert gearbeitet.“

Zur Information: Lukas Klostermann (29) und Benjamin Henrichs (28) benötigen noch etwas Zeit und werden daher derzeit noch nicht zum Spielkader gehören.

Aktuelle Tabelle der 1. Bundesliga

Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Verein, der am Saisonende den ersten Platz belegt, wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den letzten beiden Plätzen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) hat die Möglichkeit, in der sogenannten Relegation den Klassenerhalt zu sichern. Dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.