Sascha Risch ist wieder fit und unterstützt Dynamo daheim und auf dem Platz
Dresden – Beim Heimspiel am 4. Oktober gegen Karlsruhe (3:3) zog sich Sascha Risch (25) eine Verletzung zu: Eine Schultereckgelenkssprengung! Ein sperriger Begriff, der seine Situation in den folgenden Wochen gut beschreibt. Mit dem verletzten Arm in einer Schlinge konnte er weder auf dem Spielfeld noch zu Hause eine wirkliche Unterstützung sein. Doch nun ist er wieder zurück.
Die Verletzung kam zu einem ungünstigen Zeitpunkt. „Unsere Tochter war gerade geboren, und für meine Frau war es nicht einfach, da ich kaum zu Hause helfen konnte. Kurzzeitig hatte sie so zwei Kinder allein zu betreuen“, erzählt er mit einem Schmunzeln. „Das war natürlich ungünstig, aber zum Glück ist diese Phase jetzt vorbei.“
Im Hause Risch herrscht nun wieder Normalität, und auch auf dem Fußballfeld steht er wieder zur Verfügung. Beim 0:0 in Hannover kam er in der 64. Minute für Alexander Rossipal (29) ins Spiel – sein langersehntes Comeback.
„Es fühlte sich gut an“, berichtet der 25-Jährige. „Nach der Verletzung war es nicht leicht.“ Dass er aktuell nur als Ersatzspieler hinter Rossipal agiert, stört ihn wenig.
Auch im kommenden Spiel gegen den Tabellenzweiten Darmstadt wird er voraussichtlich zunächst auf der Bank Platz nehmen müssen. „Rosi“ ist derzeit einer der verlässlichsten Spieler bei Dynamo und mit vier Treffern sowie fünf Vorlagen zudem der beste Punktesammler. Da ist es schwierig, ihm den Platz streitig zu machen.
„Ich freue mich über jede Minute, die ich jetzt wieder bekomme. Alex macht seine Sache sehr gut, also heißt es für mich abwarten“, erklärt Risch.
Dass Trainer Thomas Stamm (43) auf ihn zählen kann, bewies Risch bereits in Hannover, wo er sich nahtlos ins Spiel seiner Mannschaft einfügte. Er ist fit und würde notfalls auch die vollen 90 Minuten absolvieren können. „Definitiv. Seit dem Trainingslager bin ich wieder voll im Training.“
An die verletzte Schulter denkt er mittlerweile nicht mehr. Alles ist komplett verheilt. „Die Angst ist verschwunden, die Ärzte haben hervorragende Arbeit geleistet. Wir haben die Schulter ein- bis zweimal nachuntersucht. Alles sieht gut aus und fühlt sich stabil an. Im Training und auch in Hannover hatte ich keine Sorge, dass etwas schiefgehen könnte.“
Das wird auch seiner Frau sehr recht sein. Sascha Risch ist nun wieder eine Unterstützung – sowohl zu Hause als auch bei Dynamo.
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Tabelle der 2. Bundesliga
Die Platzierung in der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Saisonende den ersten Platz belegt, wird Meister der Zweiten Liga und steigt in die Bundesliga auf. Dies gilt auch für den Zweitplatzierten. Der Dritte muss in die Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga, um den Aufstieg oder Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse zu klären.