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HSV-Blog: Rothosen verlieren gegen Leipzig gleich zwei Verteidiger

Hamburg – Ein kleiner Rückschlag für den HSV: Bei der 1:2-Pleite gegen RB Leipzig fehlte den Rothosen vieles von dem, was sie zuletzt auszeichnete.

Für lange Frustration bleibt allerdings keine Zeit: Bereits am Mittwoch um 20.45 Uhr steht das Nachholspiel gegen Bayer 04 Leverkusen auf dem Plan.

In unserem HSV-Blog halten wir euch stets auf dem Laufenden – mit allen Neuigkeiten rund um die Mannschaft, potenzielle Transfers und weitere Ereignisse aus dem Volksparkstadion.

Ein herber Rückschlag! Als wäre die Niederlage gegen Leipzig nicht schon bitter genug, musste der HSV am Sonntagabend auch noch zwei Verteidiger abgeben.

Miro Muheim (27) sah vom Schiedsrichter Bastian Dankert (45) für ein hartes Foul seine fünfte Gelbe Karte in dieser Saison und wird somit im Nachholspiel gegen Leverkusen fehlen. „Wir haben drei oder vier Spieler, die als Ersatz infrage kommen“, äußerte sich Trainer Merlin Polzin (35) dazu.

Zusätzlich gibt es Sorgen um Nicolas Capaldo (27). Der Argentinier musste nach wenigen Minuten mit Schmerzen im Oberschenkel- und Adduktorenbereich ausgewechselt werden und verließ den Platz sichtlich gezeichnet.

Polzin erklärte, dass sich Capaldo bei einem Sprint eine Verletzung zugezogen habe und kündigte für Montag weitere Untersuchungen an. Ob der Mittelfeldspieler gegen Leverkusen einsatzfähig ist, steht derzeit stark in Frage – womöglich droht sogar eine längere Pause.

Im Hexenkessel Volkspark muss Schiedsrichter Bastian Dankert (45) einen kühlen Kopf bewahren, wenn er das Duell zwischen dem HSV und RB Leipzig leitet.

Die Hamburger haben bisher 18 Spiele mit dem Unparteiischen bestritten, mit einer eher ungünstigen Bilanz: sieben Siege, ein Unentschieden und zehn Niederlagen.

Leipzig hingegen absolvierte bislang 17 Partien unter Dankerts Leitung und kann auf neun Erfolge, fünf Unentschieden und nur drei Niederlagen zurückblicken.

Gute Vorzeichen für einen weiteren besonderen Abend im Volkspark: Wenn der HSV am Sonntag RB Leipzig empfängt, können die Rothosen fast aus dem Vollen schöpfen.

Nur die verletzten Albert Grönbaek (24) und Alexander Rössing-Lelesiit (19) werden laut Trainer Merlin Polzin (35) nicht mitwirken können. Ansonsten sind alle Spieler „voll motiviert und einsatzbereit“, so der Coach.

Auch Schlüsselspieler Albert Sambi Lokonga (26) kehrt nach seinem Außenbandriss im Sprunggelenk als ernsthafte Option zurück. Ob es für einen Einsatz reicht, wird sich spätestens eine Stunde vor Anpfiff entscheiden.

Positive Worte aus Freiburger Kreisen: Matthias Ginter (32), Profi beim SC Freiburg, lobte den HSV im Podcast „Copa TS“.

Zunächst sprach er über die Entwicklung des VfB Stuttgart, der vor nicht allzu langer Zeit noch in der zweiten Liga agierte und mittlerweile DFB-Pokalsieger und Champions-League-Teilnehmer ist. Eine ähnliche Entwicklung traut der Nationalspieler auch dem HSV zu.

„Natürlich haben sie in letzter Zeit viele Leihspieler eingebunden“, erklärte der 32-Jährige und bezog sich dabei auf Neuzugänge wie Luka Vuskovic (19), Fabio Vieira (25) und Co. Auch wenn der HSV diese Spieler möglicherweise nicht dauerhaft halten kann, sieht Ginter gute Voraussetzungen.

„Sie sind als Stadt, Verein und Stadion einfach außergewöhnlich“, lobte er und zeigte sich überzeugt, dass der HSV bald wieder in den oberen Tabellenregionen mitspielen wird.

Erfreuliche Nachrichten vom Training: Albert Sambi Lokonga (26) kehrt am Mittwoch ins Mannschaftstraining zurück. Am Dienstag absolvierte er nach seiner Außenbandverletzung eine individuelle Reha-Einheit mit Coach Sebastian Capel.

„Bei Sambi hoffen wir, dass er im Laufe der Woche wieder einsteigen kann und womöglich am Wochenende schon im Kader steht. Yussuf Poulsen passen wir aufgrund seiner Vorgeschichte und der langen Trainingswoche genau auf die Belastung an. Er wird ab morgen wieder mittrainieren und am Wochenende einsatzbereit sein“, so Trainer Merlin Polzin (35) am Dienstag.

Yussuf Poulsen (31) reduzierte sein Pensum wegen Belastungsproblemen, während Albert Grönbaek (24) weiterhin individuell an seinem Comeback arbeitet.

Torhüter Daniel Heuer Fernandes (33) ist seit über sechseinhalb Jahren beim HSV und war in dieser Zeit nicht immer unumstritten. Dennoch setzte er sich immer wieder durch und trug mit seinen Leistungen dazu bei, dass der Aufsteiger nach 23 Spieltagen klar über dem Strich steht.

Experte Stefan Effenberg (57) brachte ihn kürzlich sogar als Kandidaten für die Nationalmannschaft ins Gespräch. „Er hat es sich verdient, vielleicht als Backup für die WM in den Fokus der Nationalmannschaft zu rücken“, sagte Effenberg im „Doppelpass“. „Ferro ist hundertprozentig loyal, auch in schwierigen Situationen, und würde sich nahtlos einfügen.“

Effenberg sieht in Heuer Fernandes einen entscheidenden Faktor für den HSV-Erfolg. „Torhüter entscheiden Spiele und liefern Punkte. Dagegen spricht wenig, Heuer Fernandes als dritten Keeper zur WM mitzunehmen. Wer ist da auf Platz zwei oder drei? Ich denke, Ferro ist gar nicht so weit weg.“

Der HSV wird diese Einschätzung wohl gerne hören, doch seine starken Leistungen wecken auch Begehrlichkeiten. Besonders, da sein Vertrag im Sommer ausläuft. „Wir führen gute Gespräche. Ferro weiß, was er am HSV hat, und wir wissen, was wir an ihm haben. Er ist eine wichtige Stütze für uns“, erläuterte Sportdirektor Claus Costa (41).

Beim HSV hatte Silvan Hefti (28) kaum Chancen, nun sucht er sein Glück in der nordamerikanischen MLS bei D.C. United – sein Debüt war zumindest erfolgreich.

Zum Saisonauftakt stand Hefti direkt in der Startelf und blieb bis zum Schlusspfiff auf dem Feld. Sein Team gewann mit 1:0 gegen Philadelphia Union.

Auch Ex-Kapitän Sebastian Schonlau erlebte einen positiven Moment: Er stand beim 1:0-Erfolg der Vancouver Whitecaps erstmals seit August wieder im Kader, wurde aber nicht eingesetzt.

Fabio Vieira (25) zeigt beim HSV immer wieder seine Klasse. Ob er jedoch über den Sommer hinaus an der Elbe bleibt, ist ungewiss.

„Fabio ist ein außergewöhnlicher, fantastischer Spieler. Er gewöhnt sich immer besser in Hamburg ein. Wir sind sehr froh, dass wir es geschafft haben, ihn für ein Jahr zu verpflichten“, erklärte Sportdirektor Claus Costa (41) im „Doppelpass“.

Vieira ist auf Leihbasis von Arsenal London gekommen, der HSV besitzt eine Kaufoption über 20 Millionen Euro. Dass diese gezogen wird, gilt als sehr unwahrscheinlich.

„20 Millionen Euro für einen Spieler zu zahlen, ist unrealistisch“, so Costa, sieht aber dennoch Chancen auf einen Verbleib. „Am Ende braucht es jedoch ein klares Bekenntnis des Spielers. Im Sommer bewerten wir die Lage neu.“

Robert Braun (30) wird am Freitagabend die Partie des HSV beim FSV Mainz 05 leiten. Beide Teams pfiff er in dieser Saison bereits einmal.

Der HSV verbindet mit ihm keine guten Erinnerungen. In der Begegnung beim FC Augsburg am elften Spieltag verloren die Rothosen mit 0:1. Unter Brauns Leitung gewann der HSV zudem eine Zweitliga-Partie, ein weiteres Spiel endete unentschieden.

Mainz hingegen sicherte sich unter Braun Mitte Dezember überraschend einen Punkt beim FC Bayern München (2:2) und gewann vor drei Jahren eine DFB-Pokal-Partie mit ihm als Schiedsrichter.

In Mainz muss der HSV am Freitag auf die verletzten Alexander Rössing-Lelesiit (19), Albert Sambi Lokonga (26) und Albert Grönbaek (24) sowie den gesperrten Luka Vuskovic (18) verzichten. Hinter Kapitän Nicolás Capaldo (27) steht noch ein Fragezeichen.

„Capaldo war unter der Woche angeschlagen und konnte nicht komplett trainieren. Im Austausch mit ihm klang es so, als wolle er unbedingt spielen und topfit sein“, erklärte Trainer Merlin Polzin (35), wollte den Donnerstag abwarten.

Und tatsächlich kehrte Capaldo am Donnerstag ins Training zurück und gilt somit als einsatzbereit für das Spiel in Mainz.

Jean-Luc Dompés (30) Alkoholexzesse sorgten für viel Aufsehen. Mittlerweile versucht der HSV-Profi, auf dem Platz mit Leistungen zu antworten. Beim letzten Heimspiel gegen Union Berlin (3:2) feierte er nach langer Pause sein Comeback und spielte 18 Minuten.

Die Verantwortlichen scheinen ihm vergeben zu haben. „Das Thema haben wir intensiv behandelt. Für mich und den Verein war klar: Wir müssen Haltung zeigen“, stellte Trainer Merlin Polzin (35) klar. „Dennoch sollte es nicht darum gehen, jemanden komplett zu verurteilen, sondern als Team zusammenzuhalten – in guten wie in schlechten Zeiten.“

Dompé soll sich geläutert zeigen. „Mir ist wichtig, einen Cut zu setzen, damit er sich wie alle anderen sportlich für die Startelf empfehlen kann“, so Polzin. Ob das in Mainz schon der Fall sein wird, bleibt offen. Vermutlich wird erneut Winter-Neuzugang Philip Otele (26) starten.

Da Luka Vuskovic (18) beim Spiel gegen Mainz aufgrund einer Gelbsperre ausfällt, fehlen ihm aktuell noch elf Partien für den HSV – oder vielleicht mehr?

„Ich bin ein Optimist und glaube an fußballromantische Geschichten, die schwer vorstellbar sind“, antwortete Trainer Merlin Polzin (35) auf die Frage, ob er an einen Verbleib von Vuskovic über den Sommer hinaus glaubt.

„Wir sind sehr daran interessiert, dass er weiterhin das HSV-Trikot trägt – besonders in Kombination mit seinem Bruder Mario. Die Sperre von Mario läuft Mitte November aus, dann könnten sie gemeinsam auflaufen.“

Entscheidend ist aber auch die Haltung von Tottenham Hotspur. „Zwischen den Vereinen gibt es klare Absprachen. Wir sind dankbar, dass wir im letzten Sommer eine Lösung gefunden haben, vor allem mit Tottenham“, so Polzin. Eine ähnliche Regelung müsste auch für diesen Sommer getroffen werden.

Nach der fünften Gelben Karte im Spiel gegen Union Berlin fehlt Luka Vuskovic (18) am Freitag in Mainz. Die Sperre bringt ihm aber auch ein paar trainingsfreie Tage.

„Luka hat nicht nur bei uns alle Spiele absolviert, sondern auch in den Länderspielpausen oft für die Nationalmannschaft gespielt“, erläuterte Trainer Merlin Polzin (35). „Wir wollten ihm die Pause gönnen, zumal er auch zwei Tage den Kopf frei bekommen soll.“

Bereits Dienstagabend wird Vuskovic nach Hamburg zurückkehren und mit nach Mainz reisen. „Er hat darum gebeten, weil er unbedingt dabei sein will – das ist ein gutes Zeichen.“

Wer ihn bei Mainz ersetzt, ist noch offen. „Daniel Efadli ist mit dieser Position vertraut, er spielte sie schon zu Saisonbeginn. Auch Warmed Omari, der wieder stärker trainiert und gut aussieht, wäre eine Option“, sagte Polzin.

Drei Wochen nach seinem Alkoholeinsatz darf Jean-Luc Dompé (30) gegen den 1. FC Union Berlin zumindest auf der Bank Platz nehmen.

Dompé wurde nach einem Alkoholtest mit 1,4 Promille vorläufig suspendiert. Bei einer Verkehrskontrolle Ende Januar wurde er von der Polizei gestellt. Nach Entlassung aus dem Gewahrsam entwendete er einen E-Scooter und beging eine weitere Straftat.

Neben der Sperre erhielt Dompé auch eine Geldstrafe in sechsstelliger Höhe.

HSV-Neuzugang Albert Grönbaek hat sich beim Training eine Faszienverletzung zugezogen und wird zunächst kürzertreten müssen.

Eine MRT-Untersuchung am 11. Februar im Athleticum Volkspark bestätigte die Verletzung. Der 24-jährige Offensivspieler, der erst Ende Januar per Leihe von Stade Rennes zum HSV gewechselt war, fällt voraussichtlich für mehrere Wochen aus.

Albert Sambi Lokonga erlitt einen Außenbandriss im Sprunggelenk und wird dem HSV einige Wochen fehlen, teilte der Verein mit.

Die Diagnose wurde am Montagnachmittag durch eine MRT-Untersuchung im Athleticum bestätigt.

Luka Vuskovic (18) hat bewiesen, dass er beim HSV angekommen ist und fühlt sich in Hamburg immer wohler.

„Es gefällt mir sehr gut. Ich spreche zwar noch kein Deutsch, lerne es aber gerade. Hamburg ist eine wunderschöne Stadt und nach Split meine absolute Lieblingsstadt“, erzählte der junge Verteidiger im kroatischen Portal „tportal“. Er lebt zentral und in Stadionnähe. Familie, Freunde und seine Freundin besuchen ihn oft.

Was ihm jedoch nicht gefällt, sind die häuslichen Pflichten. „Wenn ich alleine bin, muss ich den Haushalt erledigen, da gibt es keine Alternative“, so der Profi-Fußballer.

Zum Glück helfen ihm Familie und Partnerin, wenn sie zu Besuch sind. Offenbar hat der erst 18-Jährige sein Leben nicht nur auf dem Platz im Griff.

Im Spiel gegen den 1. FC Heidenheim am vergangenen Samstag (0:2) musste Albert Sambi Lokonga in der Pause verletzt vom Platz.

Der 26-Jährige zog sich eine Bänderverletzung am Sprunggelenk zu. Am Montag wird entschieden, wie lange er ausfällt. Die MRT soll die Schwere der Verletzung klären.

Im Duell gegen Heidenheim muss der HSV neben Alexander Rössing-Lelesiit (19) und Fabio Baldé (20) auch auf Nicolas Capaldo (27) verzichten.

Der Argentinier erhielt im Spiel gegen den FC Bayern seine fünfte Gelbe Karte und fehlt damit dem Team als Dauerbrenner im Mittelfeld. Capaldo absolvierte bisher 17 von 19 möglichen Partien und stand nur einmal nicht in der Startelf.

Auch Jean-Luc Dompé (30) ist nicht spielberechtigt, da er wegen seines Alkoholvorfalls suspendiert ist.

Schiedsrichter Daniel Siebert (41) aus Berlin wird die Partie 1. FC Heidenheim gegen den Hamburger SV leiten.

Bisher hat der 41-Jährige in dieser Saison noch keine Partie mit Heidenheim oder dem HSV gepfiffen. Am 21. Spieltag trifft er nun auf beide Mannschaften.

Das letzte Spiel des HSV unter seiner Leitung war am 11. November ein Auswärtsspiel in Braunschweig, das mit 1:3 verloren ging.

Insgesamt hat der erfahrene Referee bereits 19 HSV-Partien geleitet. Die Bilanz ist positiv: zwölf Siege, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen.

Luka Vuskovic (18) sorgt für Aufsehen! Es wurde bekannt, dass er vor rund zwei Jahren fast zum FC Bayern München gewechselt wäre.

Im Bayern-Podcast „Bayern-Insider“ berichteten Christian Falk und Heiko Niedderer, dass der damals 16-Jährige beim Rekordmeister angeboten wurde. „Er wäre für drei Millionen Euro plus zwei Millionen Boni zu haben gewesen, aber Real Madrid war ebenfalls interessiert.“ Die Spanier sollen sogar zwölf Millionen Euro geboten haben.

Letzten Endes gewannen die Tottenham Hotspur das Rennen um Vuskovic für 15 Millionen Euro. Der Grund für das Bayern-Aus: „Er war den Bossen zu arrogant am Ball, das gefiel ihnen nicht.“ Heute ist er deutlich teurer.

Darüber hinaus wurde Vuskovic zum dritten Mal in dieser Saison zum „Rookie of the Month“ gewählt – nach September und Oktober setzte er sich nun auch im Januar durch.

Vor knapp zwei Wochen wurde Jean-Luc Dompé (30) mit Alkohol am Steuer erwischt. Der HSV reagierte sofort mit einer Rekordstrafe und Suspendierung vom Mannschaftstraining.

Laut Medienberichten liegt inzwischen das offizielle Ergebnis der Blutprobe vor: Dompé hatte 1,34 Promille, was als „absolute Fahruntüchtigkeit“ gilt.

In Heidenheim wird Linksverteidiger Miro Muheim (27) sein 150. Pflichtspiel mit dem HSV bestreiten.

„Das bedeutet mir sehr viel. Ich identifiziere mich stark mit der Stadt, dem Verein und den Fans. Der HSV ist ein großer Club und in den letzten Jahren zu meiner Heimat geworden“, sagte der Schweizer in einem Interview.

Nur Bakery Jatta (27) mit 225 Einsätzen und Torwart Daniel Heuer Fernandes (33) mit 176 Spielen haben mehr Einsätze für den Club absolviert.

Muheim gelang bisher noch kein Bundesliga-Tor. „Mein erstes Bundesliga-Tor in meinem 150. HSV-Spiel wäre ein Traum“, so der Verteidiger.

Der HSV verstärkt sich mit dem Talent Jannes von Diczelski (17) von Holstein Kiel. Der Stürmer wird ab sofort für die Nachwuchsmannschaft der Rothosen auflaufen.

Zahlreiche Bundesligisten hatten Interesse an von Diczelski, der in 14 Spielen der U17-Liga neun Tore erzielt hat. Der HSV setzte sich letztlich durch.

Der Nachwuchsspieler soll vorrangig in seiner Altersklasse eingesetzt und langsam weiterentwickelt werden.

Die DFL hat dem HSV drei weitere Samstagsspiele zugeteilt. An den Spieltagen 25 bis 27 werden die Rothosen samstags gefordert sein.

Am Dienstag gab der HSV bekannt, dass Jean-Luc Dompé (30) nach seiner Alkoholfahrt zu einer Rekordstrafe verurteilt wurde und weiterhin gesperrt bleibt.

„Wir wollten in dieser Angelegenheit klar Stellung beziehen und Haltung zeigen. Dieses Fehlverhalten ist nicht akzeptabel. Am meisten trifft ihn die Sperre vom Fußballspielen, deshalb bleibt die Suspendierung bestehen“, sagte Sportdirektor Claus Costa (41).

Der Spieler wisse, „dass er unverantwortlich gehandelt und dem HSV großen Schaden zugefügt hat“, ergänzte Costa. Wie schnell Dompé zurückkehren kann, wird die Zukunft zeigen.

Eine Lobeshymne auf Luka Vuskovic (18) gab es von Turid Knaak (35) und Tommi Schmitt (37) im Podcast „Copa TS“.

„Wie gut ist dieser Vuskovic“, begann der Moderator das Gespräch mit der ehemaligen Nationalspielerin. „Er gibt seinen Teamkollegen auch Anweisungen, man merkt kaum, dass er noch jung ist“, analysierte Knaak, die ihn gegen die Bayern im Volkspark beobachtete.

Den HSV-Fans rieten beide, nicht zu viel Hoffnung zu haben. Der Leihspieler sei einfach zu gut für die Situation der Rothosen. „Verliebt euch nicht in einen Leihspieler“, warnte Schmitt. „Er wird nicht lange bleiben“, war sich Knaak sicher.

Schmerzhaft: Wegen Pyro-Verstößen seiner Fans muss der HSV mehr als eine halbe Million Euro Strafe zahlen, entschied das Sportgericht des DFB.

Die Summe von insgesamt 503.400 Euro setzt sich aus mehreren Einzelstrafen für acht Vorfälle zusammen. 167.500 Euro kann der Verein für eigene Sicherheits- oder Gewaltpräventionsmaßnahmen verwenden.

Allein für das Nordderby gegen Werder Bremen am 7. Dezember sind 300.000 Euro fällig. Während und nach dem Spiel wurden mindestens 78 Bengalische Feuer, 51 Blinker, fünf Rauchtöpfe und vier Batterien mit mindestens 80 Rauchraketen gezündet.

Keine endgültige Trennung: Der aktuell suspendierte Jean-Luc Dompé (30) darf wohl auf eine Rückkehr in den HSV-Kader hoffen.

Vorstand Eric Huwer (42) sagte nach dem Unentschieden gegen Bayern: „Wir wissen, was wir an Jean-Luc haben. Die Tür steht offen, wir beobachten jetzt, wie er sich verhält.“

Er betonte gleichzeitig: „Aus Fehlern muss man lernen. Niemand steht über dem Verein.“

Eine strittige Situation: In der 34. Minute des Heimspiels gegen Bayern erzielte Fábio Vieira (25) per Foulelfmeter das 1:0 für den HSV.

Zuvor hatte Joshua Kimmich (30) Hamburgs Nicolai Remberg (25) zu Fall gebracht – ein minimaler Kontakt, der selbst in Zeitlupe kaum erkennbar war.

Remberg erklärte nach dem Spiel: „Es war kein böses Foul, aber ich nehme den Elfmeter an.“

Interessant: Kimmich habe ihm gesagt, dass er auf der anderen Seite genauso gehandelt hätte und es letztlich auch ein Foul war.

Der HSV bindet offenbar einen Abwehrspieler langfristig: Laut französischer Zeitung „Le Télégramme“ soll die Kaufoption für Warmed Omari (25) in Höhe von 2,2 Millionen Euro gezogen worden sein.

Der Verteidiger war zu Saisonbeginn Stammspieler, verletzte sich aber schwer. Am Samstag wird er gegen Bayern erstmals wieder im Kader stehen.

Zudem steht ein weiterer Abwehrspieler kurz vor einem Wechsel zum HSV: Der Youngster Almugera Kabar (19) soll am Wochenende seinen Medizincheck absolvieren und dann bis Saisonende auf Leihbasis vom BVB kommen.

Schiedsrichter Harm Osmers (41) wird das Nord-Süd-Duell zwischen HSV und FC Bayern leiten.

Die Hanseaten bestritten bisher elf Pflichtspiele unter Osmers Leitung und haben eine ausgeglichene Bilanz mit fünf Siegen, einem Unentschieden und fünf Niederlagen.

Bayern absolvierte bislang 20 Partien unter Osmers Pfeife und holte 13 Siege, zwei Remis und fünf Pleiten.

Interessant: HSV-Spieler Nicolai Remberg (25) verriet im Interview mit dem „Kicker“, wer im Team der größte Trashtalker sei.

„Miro Muheim“, antwortete Remberg lachend und erzählte, dass sie sich vor zwei Jahren beim Spiel in Hamburg gegenseitig im Spiel beleidigten.

Auch heute gebe es noch verbale Auseinandersetzungen, allerdings nicht mehr so heftig wie damals.

Das Personalkarussell beim HSV dreht sich weiter: Die britische Zeitung „Northern Echo“ bringt nun Ransford Königsdörffer (24) als Abschiedskandidaten ins Spiel.

Demnach zeigt der englische Zweitligist FC Middlesbrough Interesse am HSV-Offensivspieler, doch der Bundesligist blockt bislang ab. Middlesbrough will die Sache bis Montag intensiv verfolgen.

Königsdörffer kam in dieser Saison in jedem Spiel zum Einsatz, sein Vertrag endet im Sommer. Bereits im vergangenen Sommer stand er vor einem Wechsel zum OSC Lille, der jedoch kurzfristig platzte.

Abgang bestätigt: Silvan Hefti (28) verlässt den HSV und wechselt zu D.C. United in die MLS, teilte der Verein am Donnerstagabend mit.

Der Schweizer war im Sommer 2024 in Hamburg gelandet und absolvierte in der vergangenen Saison 20 Pflichtspiele. In der aktuellen Saison kam er nicht mehr zum Einsatz.

„Obwohl meine Zeit beim HSV vergleichsweise kurz war, werde ich die anderthalb Jahre in guter Erinnerung behalten, vor allem den Aufstieg in der letzten Saison“, sagte Hefti.

William Mikelbrencis (21) spielt in dieser Saison nur eine Nebenrolle beim HSV. Laut „L'Equipe“ hat PAOK Saloniki Interesse an ihm angemeldet.

Der Vertrag des Franzosen läuft im Sommer aus, die Rothosen wären daher offen für einen Verkauf, um noch eine Ablöse zu erzielen.

HSV-Coach Merlin Polzin (35) äußerte sich vielversprechend zu einer möglichen Verpflichtung von Albert Grönbaek (24) von Stade Rennes, aktuell ausgeliehen an CFC Genua.

„Ich freue mich darauf, ihn besser kennenzulernen und bin optimistisch, dass wir eine gute Einigung erzielen und unsere Offensive dadurch flexibler gestalten können“, sagte Polzin.

Der dänische Offensivspieler absolvierte bereits einen Medizincheck in Hamburg. „Solange nichts final ist, müssen wir noch abwarten“, betonte Polzin.

Nach dem Eklat um Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz (63) sorgt erneut Jean-Luc Dompé (30) für Schlagzeilen.

Wie die BILD berichtet, wurde der Franzose am vergangenen Sonntag betrunken am Steuer in der Hamburger Innenstadt erwischt.

Ein Alkoholtest ergab 1,4 Promille. Daraufhin wurde Dompé zur Wache gebracht, ihm wurden Blut entnommen und der Führerschein abgenommen.

Der HSV wurde informiert, eine Stellungnahme steht noch aus.

Topspiel-Kommentator Wolff-Christoph Fuss (49) wird das HSV-Spiel gegen den FC Bayern live aus dem Volksparkstadion begleiten.

Im Interview mit HSV.de betonte der gebürtige Hesse, wie sehr er sich auf das Match freut. „Das gesamte Team freut sich darauf, ein Topspiel aus Hamburg zu übertragen und die besondere Atmosphäre im Volkspark zu zeigen. Egal wie das Ergebnis ausfällt, es wird großartig“, sagte Fuss.

Er erwartet „ekstatische Fans und eine tolle Stimmung“ und ist sicher, dass Bayern-Fans sich freuen, wieder nach Hamburg zu kommen. „Das sind beste Voraussetzungen für einen emotionalen Fußballabend.“

Vor dem Spiel gegen Bayern München drohen drei Spielern Ausfälle. Damion Downs (21, Wadenverhärtung) und Fabio Balde (20, Sehnenreizung im Oberschenkel) verpassten am Dienstag das Training.

Robert Glatzel (32) nahm nach seiner Erkältung an der Erwärmung teil, verließ allerdings vorzeitig den Trainingsplatz.

Emir Sahiti (27) hat beim HSV keine Perspektive mehr und soll den Klub noch im Winter verlassen – allerdings mangelt es an interessierten Vereinen.

Wie RTL/NTV und sport.de berichten, hat der israelische Meister Maccabi Tel Aviv Interesse angemeldet. Ein Problem: Der Trainer Zarko Lazetic (43) wurde entlassen, was den Transfer kompliziert machen könnte.

Tel Aviv liegt in der Liga zehn Punkte hinter Spitzenreiter Beitar Jerusalem und belegt in der Europa League den letzten Platz.

Italienischer Transferexperte Nicolò Schira meldete am Montag Interesse an Albert Grønbaek vom HSV.

Der 24-jährige Däne spielt meist im offensiven Mittelfeld, ist aber auch links außen einsetzbar. Aktuell ist er an den CFC Genua ausgeliehen und hat bereits acht Länderspiele für Dänemark absolviert.

Nach dem torlosen Stadtderby am vergangenen Freitag haben die Rothosen am Montag die Vorbereitung auf das Nord-Süd-Duell begonnen.

„Die Vorfreude, gegen die Bayern zu spielen, ist riesig“, sagte Trainer Merlin Polzin (35) auf der Vereinswebsite.

Der Respekt vor den Münchnern ist groß. „Oft genug laufen die Spiele gegen sie ähnlich wie im Hinspiel. Wir bereiten uns darauf vor, alles zu geben und zu sehen, ob es reicht“, so Polzin.

Zum dritten Spieltag verloren die Hamburger mit 0:5 in München.

Beim Training am Montag fehlten Robert Glatzel (krank), Damian Downs (Wade) und Fabio Balde (Oberschenkel). Silvan Hefti wurde für Gespräche bezüglich seiner Zukunft vom Training freigestellt.

Immanuel Pherai (24) sieht beim HSV keine Perspektive mehr und will den Verein verlassen, auch wegen der anstehenden WM-Play-offs mit Suriname im März.

Nach der Verletzung von Alexander Rössing-Lelesiit (19) wurde ein Wechselverbot verhängt, dennoch beschäftigt sich Pherai mit einem Wechsel.

Laut „Bild“ zeigt Zweitligist Nürnberg Interesse an einer Verpflichtung des Weltmeisters Miro Klose (47). Wahrscheinlich ist eine Leihe mit Kaufoption.

Pherai kam in dieser Saison nur zu fünf Kurzeinsätzen und stand häufig nicht im Kader. Der HSV will erst einen Ersatz für Rössing-Lelesiit verpflichten, bevor er Pherai abgeht.

Bittere Nachricht: Laut HSV-Angaben hat sich Alexander Rössing-Lelesiit (19) im Stadtderby gegen St. Pauli einen Syndesmosebandriss zugezogen, was vermutlich das Saison-Aus bedeutet.

Am Montag sollen weitere Untersuchungen klären, ob eine Operation notwendig ist. Auf jeden Fall fällt der junge Norweger mehrere Monate aus.

Rössing-Lelesiit wurde bereits in der siebten Minute rüde von Adam Dzwigala (30) gefoult, konnte kurz weiterspielen, wurde dann aber ausgewechselt.

Silvan Hefti (28) spielt beim HSV keine Rolle mehr und erlebte eine enttäuschende Saison. Er stand in der Bundesliga keine einzige Minute auf dem Platz und lief nur einmal in der Regionalliga auf.

Medienberichten zufolge stehen beide Seiten kurz vor einer Trennung. Hefti soll Anfang der Woche zu D.C. United in die MLS wechseln. Der HSV erhält eine geringe Ablöse, die für eine Abfindung genutzt werden soll.

Wettbewerbsübergreifend kam Immanuel Pherai (24) in dieser Saison auf lediglich 54 Spielminuten für den HSV. Laut der „Hamburger Morgenpost“ hat er sich deshalb für einen Abschied entschieden.

Die Nicht-Nominierung für das Stadtderby gegen St. Pauli habe das Fass zum Überlaufen gebracht. Pherai will noch im Winter wechseln.

Es gibt mehrere Interessenten für eine feste Verpflichtung oder Leihe. Das Transferfenster schließt Anfang Februar, ein schneller Abschluss ist erforderlich.

Für Nicolai Remberg (24) gibt es nichts Größeres als ein Derby. „Die Fans haben uns angeschrien und ausgebuht, als wir aus dem Bus stiegen“, berichtete er. „Das war großartig.“

Die Provokationen motivierten ihn und viele Teamkollegen. „Die Atmosphäre ist hier enorm.“

Remberg sorgte auch mit einem harten Zweikampf in der 24. Minute gegen Eric Smith (29) für Gesprächsstoff. Schiedsrichter Tobias Welz (48) zeigte ihm Gelb, was er nicht verstand.

„Das war ein sehr sauberes Tackling, ich hätte nicht mit einem Pfiff gerechnet“, so Remberg. Der VAR habe die Szene sogar auf Rot geprüft, was allerdings zu hart gewesen wäre.

Der HSV steht kurz vor der Verpflichtung von Torhüter Sander Tangvik (23).

Trainer Merlin Polzin (35) äußerte sich auf der Pressekonferenz am Mittwoch: „Wir wollen nach dem Abgang von Daniel Peretz (25) die Position weiter verstärken und breiter aufstellen. Es wäre gut, wenn aus dem Namen ein HSV-Spieler wird.“

Ob es tatsächlich klappt, müsse man „zwei Büros weiter nachfragen“, deutete er auf Sportdirektor Claus Costa (41) hin.

Trainer Merlin Polzin (35) betonte die Bedeutung von Robert Glatzel (32) für den HSV, besonders für das anstehende Derby.

„Bobby kann Derbys“, sagte er und spielte auf Glatzels Statistik und seine Tore gegen St. Pauli an. Fraglich ist jedoch, wie lange Glatzel noch für den HSV spielt.

Nach Berichten des „Abendblatts“ hat der belgische Klub RSC Anderlecht Interesse angemeldet. Glatzel wollte eigentlich bleiben, doch das könnte sich ändern.

Er kam verletzungsbedingt bisher nur auf zehn Einsätze (einmal Startelf) mit insgesamt 126 Minuten. Der Zugang von Damian Downs (21) verschärft die Konkurrenz.

Guilherme Ramos (28) steht kurz vor einem Abschied vom HSV. Laut BILD ist ein Wechsel zum chinesischen Klub Beijing Guoan nahezu perfekt.

Der Medizincheck steht noch aus, soll aber vom Hamburger Medizin-Team durchgeführt werden, da Beijing Guoan keine eigene Anreise leisten möchte.

Der HSV erhält nach Informationen der Bild etwa 100.000 Euro Ablöse. Ramos bestritt 36 Pflichtspiele für die Rothosen.

Der HSV setzt sich stark für soziale Projekte ein: Die Hanseaten beteiligen sich an der Aktion „Ich kann es mir nicht leisten“ des Miniatur Wunderlands und stellen für die Februar-Heimspiele der Frauen kostenlose Tickets zur Verfügung.

So bekommen Menschen, die sich den Stadionbesuch finanziell nicht leisten können, die Chance, die Spiele gegen den SC Freiburg (1. Februar, 14 Uhr), RB Leipzig (8. Februar, 14 Uhr) und Werder Bremen (21. Februar, 14 Uhr) live zu sehen.

Die freien Tickets können am Spieltag an der Ticketbox im Volksparkstadion abgeholt werden.

Laut der norwegischen Zeitung „Adresseavisen“ zeigt der HSV Interesse an einer Verpflichtung von Torhüter Sander Tangvik (23).

Der junge Keeper ist Stammtorwart bei Rosenborg Trondheim und wurde in der vergangenen Saison zum Spieler des Jahres gekürt. Er stand bereits zweimal im norwegischen A-Nationalteam im Kader.

Sein Vertrag läuft bis Dezember 2027, Rosenborg hat jedoch bereits einen Nachfolger im Blick.

Beim HSV könnte Tangvik spätestens zur kommenden Saison in direkten Konkurrenz mit Daniel Heuer Fernandes (33) um den Stammplatz kämpfen, sofern Heuer Fernandes seinen auslaufenden Vertrag verlängert.

Nach dem unglücklichen Remis gegen Gladbach sprach HSV-Profi Nicolai Remberg (25) in der Mixed Zone über den Abgang von Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz (63) und die Vorwürfe sexueller Belästigung.

„Wir haben darüber gesprochen, aber entscheidend ist, was auf dem Platz passiert. Das Drumherum können wir nicht beeinflussen. Unsere Aufgabe ist es, Leistung zu bringen“, sagte „Rambo“.

Er wisse nicht genau, was vorgefallen sei, könne deshalb wenig dazu sagen. Klar sei aber, dass sich das Thema nicht auf die Mannschaft ausgewirkt habe. „Es hat uns auf dem Platz nicht beeinflusst“, so Remberg.

Mannschaftskollege Miro Muheim (27) wollte sich nicht zu dem Thema äußern: „Ich möchte lieber über Fußball sprechen.“

Klare Botschaft der Fans: Vor dem Spiel gegen Gladbach zeigten sie ein großes Banner mit der Aufschrift: „Ob Block oder Vorstandsflur: Kein Platz für Übergriffe in unserem Verein. Solidarität mit allen betroffenen HSV-Mitarbeiterinnen!“

Die Aktion bezieht sich auf die Vorwürfe gegen Ex-Vorstand Stefan Kuntz (63), der der sexuellen Belästigung beschuldigt wird.

Nach Bekanntwerden der Anschuldigungen trennte sich der Verein von ihm, da die Vorwürfe als glaubhaft eingestuft wurden.

Schiedsrichter Robert Schröder (40) leitet das heutige Spiel gegen Gladbach im Volkspark. Der HSV hat unter seiner Leitung bislang zwei Siege, ein Unentschieden und drei Niederlagen eingefahren.

Er pfiff unter anderem das 1:2 gegen Darmstadt am 19. August 2022, bei dem er vier Rote Karten verteilte. Die Hamburger kritisierten die Kommunikation als „unter der Gürtellinie“.

Gladbach absolvierte elf Spiele unter Schröders Leitung mit vier Siegen, drei Unentschieden und vier Niederlagen.

Das abgesagte Heimspiel gegen Bayer Leverkusen wird am 4. März nachgeholt, wie die DFL am Freitag bekanntgab. Anpfiff ist um 20.30 Uhr im Volksparkstadion.

Tickets behalten ihre Gültigkeit, eine Haftung für weitere Aufwendungen übernimmt der Verein nicht. Fans können Tickets jedoch zurückgeben und erhalten den Kaufpreis erstattet.

Nach achteinhalb Jahren beim HSV verlässt Anssi Suhonen (24) den Verein. Laut „Bild“ steht der Wechsel zum dänischen Erstligisten Odense BK kurz bevor, der Medizincheck soll am Freitag stattfinden.

Der Vertrag des Finnen wäre im Sommer ausgelaufen, wodurch der HSV zumindest eine kleine Ablöse im fünfstelligen Bereich erhält.

Suhonen spielte beim HSV lange keine Rolle mehr, war bereits an Jahn Regensburg und Östers IF ausgeliehen. In Dänemark will er unter Trainer Alexander Zorniger (52) seine Karriere neu beleben.

Dort trifft er auf einen alten Bekannten: Fiete Arp (26), mit dem er in der HSV-U17 zusammenspielte und der dort stark aufspielt (acht Tore in 17 Spielen).

Plant der HSV die Verpflichtung eines Bundesliga-Keepers? „Sky“-Reporter Florian Plettenberg berichtet von Interesse am Heidenheimer Schlussmann Kevin Müller (34).

Der erfahrene Torwart ist erste Wahl für den Fall, dass der HSV einen erfahrenen Ersatz für Daniel Peretz (25) sucht.

Müller habe um einen Wechsel im Januar gebeten und sei bereit für eine neue Herausforderung. Gespräche zwischen den Vereinen sollen bislang aber nicht stattgefunden haben.

Unklare Lage: Der HSV informiert, dass noch offen ist, ob das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag stattfinden kann.

Nach der wetterbedingten Absage der Partie gegen Leverkusen wurde das Stadiondach am Mittwoch von einem Statiker geprüft, ehe Höhenarbeiter ihre Arbeit aufnahmen.

Am Donnerstag werden zahlreiche Kräfte tätig sein, um die Voraussetzungen für die Austragung zu schaffen – das Ergebnis bleibt jedoch offen.

Nach der Absage des Leverkusen-Spiels spendete der HSV einen Teil der vorbereiteten Verpflegung an Hilfsorganisationen in Hamburg.

Zahlreiche Speisen waren bereits produziert und zubereitet, konnten aber wegen der Absage nicht genutzt werden. Die Lebensmittel wurden an verschiedene Einrichtungen verteilt, so konnten etwa 750 Personen versorgt werden.

„Als Verein tragen wir eine Verantwortung, die über den Fußball hinausgeht. Gerade in besonderen Situationen handeln wir schnell und verantwortungsbewusst“, betonte Vorstand Eric Huwer (42). „Nach der kurzfristigen Absage war klar, dass wir die Speisen weitergeben, um Menschen zu unterstützen.“

Beim Nordderby gegen Werder Bremen am 7. Dezember 2025 traf Luka Vuskovic (18) mit einer Hacke zum 2:1 für den HSV. Dieses Tor ist offiziell für die Wahl zum „Tor des Jahres“ bei der ARD-Sportschau nominiert.

Der Verein teilte mit: „Die Abstimmung hat begonnen, je ein Tor aus jedem Monat ist nominiert. Nie zuvor wurde ein HSV-Spieler für diese Auszeichnung vorgeschlagen.“

Ab sofort kann auf der Sportschau-Website für eines der zwölf Tore abgestimmt werden.

Der Sonderzug mit Leverkusen-Fans wurde kurz vor Hamburg-Harburg gestoppt, da das Spiel HSV gegen Bayer 04 kurzfristig abgesagt wurde.

Die Polizei teilte mit, dass der Zug gegen 18 Uhr im Bahnhof Harburg für polizeiliche Maßnahmen geparkt wurde. Gegen 18.49 Uhr fuhr er zurück nach Leverkusen.

Rund 700 Fans waren vor Ort, 150 Polizeikräfte überwachten die Lage. Der Aufenthalt im Bahnhof verlief ruhig und ohne Zwischenfälle.

Ein möglicher Kandidat für die Nachfolge von Sportvorstand Stefan Kuntz (63) beim HSV soll BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl (45) sein, berichtet „Sky“-Reporter Florian Plettenberg.

Demnach zieht der Aufsichtsrat Kehl für die vakante Position in Betracht.

Sein Vertrag bei Borussia Dortmund läuft noch bis Sommer 2027.

Der Schiedsrichter der Partie am 17. Spieltag ist Robin Braun.

Das Duell gegen Leverkusen ist erst das neunte Bundesliga-Spiel, das der 29-Jährige pfeift.

Der HSV spielte bereits unter Braun, unter anderem im November beim Auswärtsspiel in Augsburg. Trotz gelb-roter Karte gegen Augsburgs Keven Schlotterbeck (28) verlor der HSV mit 0:1.

Der HSV warnt vor Anreiseproblemen zum Spiel gegen Leverkusen.

Obwohl das Stadion von Schnee und Eis geräumt wurde, sind durch die Witterungsverhältnisse kaum Parkplätze verfügbar.

Alle Parkzonen (Rot, Grau, Grün etc.) sind aufgrund von Schneeschmelze unbefahrbar.

Nur Fahrzeuge mit VIP-Parkschein haben Zufahrtsberechtigung. Der HSV empfiehlt daher eine frühzeitige Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und wetterfeste Schuhe.

Neuzugang Damion Downs (21) steht beim Auswärtsspiel in Freiburg direkt in der Startelf. Ebenfalls von Beginn an: Bakery Jatta (27).

Die Aufstellung des HSV: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Elfadli – Jatta, Lokonga, Remberg, Muheim – Vieira, Downs, Dompé.

Gut gelaunt reisten HSV-Fans mit dem ICE nach Freiburg, doch Schneefall bremste sie aus. Der Zug strandete bereits in Hannover.

Sturmtief „Elli“ konnte die Stimmung nicht trüben, die Fans waren gut vorbereitet: „Wir sind gut versorgt mit Bier“, scherzte ein Anhänger im Gespräch mit dem Spiegel.

Da das Spiel erst am Samstag um 15.30 Uhr (Sky) stattfindet, besteht noch Hoffnung, rechtzeitig ins Europa-Park-Stadion zu kommen.

Nach dem Abgang von Keeper Daniel Peretz (25) sucht der HSV nach einer Nummer zwei, die Stammtorwart Daniel Heuer Fernandes (33) Konkurrenz machen kann.

Das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, dass Nicolas Kristof (26) von der SV Elversberg ins Visier der Hanseaten gerückt ist – der gebürtige Heidelberger gilt als einer der besten Torhüter der 2. Bundesliga.

Eine Leihe bis Saisonende oder eine feste Verpflichtung sind denkbar. Langfristig könnte Kristof Heuer Fernandes ablösen.

Hendrik Bonmann (31) vom bulgarischen Erstligisten Ludogorets scheint kein Kandidat zu sein.

Der HSV hat die Leihe von Daniel Peretz (25) vorzeitig beendet. Der Torwart kehrt zum FC Bayern München zurück und wird anschließend an den FC Southampton in die englische Zweite Liga verliehen.

Peretz war beim HSV nur Ersatzkeeper und hatte sich öffentlich über die Rolle beklagt. Er kam auf lediglich zwei Einsätze im DFB-Pokal.

Ex-HSV- und Bayern-Star Paolo Guerrero (42) kündigte sein Karriereende für 2026 an.

Dem peruanischen Medien gegenüber sagte Guerrero: „2026 wird definitiv mein letztes Jahr als Profifußballer. Die Entscheidung habe ich bereits mit meiner Familie getroffen und hoffe, meine Karriere gut abschließen zu können.“

Bis dahin wird er noch für seinen Heimatklub Alianza Lima spielen.

Guerrero wechselte 2002 von Peru zu Bayern München, wo er aus der zweiten Mannschaft in die Profis aufstieg und zweimal Meister sowie Pokalsieger wurde. 2006 wechselte er zum HSV, wo er 183 Spiele bestritt und 59 Tore erzielte.

Er sorgte sowohl auf als auch neben dem Platz für Aufsehen, etwa durch einen Flaschenwurf 2010 oder eine brutale Grätsche gegen VfB-Keeper Sven Ulreich zwei Jahre später.

Wer folgt auf Stefan Kuntz (63)? Nach dessen überraschendem Weggang sucht der HSV einen neuen Sportvorstand. Als möglicher Kandidat gilt Oliver Bierhoff (57).

SPORT BILD berichtet, dass der Europameister von 1996 und ehemalige DFB-Manager bei den Verantwortlichen hoch im Kurs steht. Bierhoff hat eine HSV-Vergangenheit und spielte Ende der 80er Jahre für die Rothosen.

Auch Fabian Wohlgemuth (46) vom VfB Stuttgart wird als Kandidat genannt. Zudem könnte Ex-HSV-Vorstand Jonas Boldt (43, derzeit vereinslos) zurückkehren.

Der HSV sicherte sich im Werben um US-Nationalstürmer Damion Downs (21) offenbar gegen Werder Bremen den Zuschlag.

Wie die „Bild“ zuerst berichtete, befindet sich der 21-jährige Angreifer von FC Southampton bereits in Hamburg, um den Medizincheck zu absolvieren. Ein Leihgeschäft bis Saisonende ist geplant.

Downs war erst vor dieser Saison für rund zehn Millionen Euro vom 1. FC Köln zu Southampton gewechselt. Um seine Chancen auf eine WM-Teilnahme für die USA zu verbessern, kehrt er im Winter zurück nach Deutschland.

In der 2. englischen Liga blieb er bislang in elf Spielen ohne Tor. Neben dem HSV zeigte auch Werder Bremen Interesse. Für den 1. FC Köln erzielte er in 42 Pflichtspielen 13 Tore.

Tabelle 1. Bundesliga

Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Meister ist am Saisonende Platz 1. Die Plätze 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) spielt in der Relegation gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga, um den Klassenerhalt zu sichern.