HSV-Blog: Rothosen mit Glatzel am Start, Vieira und Dompé fehlen
Hamburg – Schafft der HSV den Sprung zurück auf die Erfolgsspur? Seit inzwischen fünf Bundesligapartien wartet das Team aus der Hansestadt auf einen Sieg – vier dieser Begegnungen gingen verloren.
Am Sonntag (15.30 Uhr) empfangen die Rothosen mit dem VfB Stuttgart den nächsten anspruchsvollen Gegner im Volksparkstadion.
In unserem HSV-Blog halten wir euch über alle Neuigkeiten zum Kader, möglichen Transfers und allem Wissenswerten rund um den Volkspark auf dem Laufenden.
Die Protestbewegungen gegen die geplanten Verschärfungen der Sicherheit rund um die kommende Innenministerkonferenz (IMK) gehen weiter.
Auch die HSV-Anhänger beteiligten sich beim Heimspiel gegen Stuttgart an den Aktionen, unter anderem mit einer Demonstration, an der etwa 1500 Fans vor Spielbeginn teilnahmen.
Dabei richtete sich der Protest vor allem gegen Hamburgs Innensenator, der als entschiedener Befürworter der neuen Maßnahmen gilt. Auf einem großen Plakat war er als „Feind des Fußballs“ bezeichnet worden.
Im Stadion war der Politiker ebenfalls Zielscheibe zahlreicher Fans, die ein riesiges Banner mit der Botschaft hochhielten: „Grote: Wer Stadionverbote auf Verdacht verhängen will, bekommt ein Olympiaverbot per Referendum.“
Das Ziel ist klar: Der HSV will nach fünf sieglosen Partien endlich wieder drei Punkte einfahren. Wie gewohnt gab Trainer Merlin Polzin (35) circa eine Stunde vor dem Anpfiff seine Startelf bekannt.
Im Vergleich zum jüngsten Spiel bei Augsburg stellt er viermal um: William Mikelbrencis, Rayan Philippe, Robert Glatzel und Alexander Rössing-Lelesiit rücken für Giorgi Gocholeishvili, Fábio Vieira, Ransford Königsdörffer und Jean-Luc Dompé (alle auf der Bank) in die Anfangsformation.
So startet der HSV: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Torunarigha – Mikelbrencis, Lokonga, Remberg, Muheim – Philippe, Glatzel, Rössing-Lelesiit
Wenig im Fokus steht wohl Schiedsrichter Sören Storks (37), der das Traditionsduell zwischen dem HSV und dem VfB Stuttgart in der Hansestadt leitet.
Unter seiner Leitung spielten die Hamburger bisher fünfmal – mit drei Siegen, einer Niederlage und einem Unentschieden. Die Schwaben bestritten bisher vier Partien mit Storks, gewannen drei und verloren eine.
HSV-Fans kennen es kaum anders: Auch am Sonntag droht rund um das Volksparkstadion wieder ein Verkehrschaos.
Der Förderkreis Nordtribüne ruft angesichts der Sicherheitsverschärfungen im Rahmen der Innenministerkonferenz am 3. Dezember zu einer Demonstration auf.
Der Protestzug startet um 12 Uhr am S-Bahnhof Holstenstraße und führt unter anderem über die Schnackenburgallee, eine der Hauptzufahrtsstraßen zum Stadion.
Zudem findet in der Barclays Arena gegenüber ein Konzert des Rappers Luciano statt. Der Einlass beginnt um 18 Uhr, sodass es auch nach dem HSV-Spiel gegen Stuttgart (Anpfiff ca. 15.30 Uhr, Ende ca. 17.30 Uhr) zu erheblichen Verkehrsbehinderungen rund ums Stadion kommen dürfte.
Auf der Pressekonferenz am Freitag äußerte sich HSV-Trainer Merlin Polzin (35) zur möglichen Rückkehr von Daniel Elfadli (28) in den Kader – enttäuschte die Fans aber.
Der Defensivspieler konnte seine Belastung nach einer Adduktorenverletzung zwar steigern, eine Untersuchung ergab jedoch, dass er noch nicht vollständig fit ist – obwohl er sich grundsätzlich gut fühlt.
Neben Elfadli fehlen auch der langzeitverletzte Warmed Omari (25, Außenbandriss) sowie Kapitän Yussuf Poulsen (31, Muskelfaserriss) im Spiel gegen den VfB.
Seit November letzten Jahres ist Polzin offiziell Trainer des Traditionsvereins – zunächst als Interimscoach, ab Weihnachten 2024 als Cheftrainer.
Obwohl der HSV aktuell eher im unteren Tabellenbereich zu finden ist, hatte Polzin es geschafft, den Club nach sieben Jahren im Unterhaus wieder in die Bundesliga zu führen.
Sportvorstand Stefan Kuntz lobte dabei auch die „kleinen Fortschritte“, die unter Polzins Führung erzielt wurden: „Die tägliche Arbeit, der Umgang mit den Spielern, die Energie, die sie einbringen. Die Klarheit, die wir haben. Auch die Bereitschaft, zuzuhören und sich stetig weiterzuentwickeln.“
Die Rothosen müssen ebenfalls zahlen: Nachdem schon der FC St. Pauli für Pyro-Vergehen seiner Fans im Stadtderby Ende August mit 125.600 Euro zur Kasse gebeten wurde, hat auch der HSV eine empfindliche Geldstrafe erhalten.
Das DFB-Sportgericht verurteilte den Club wegen unsportlichen Verhaltens der Fans zu einer Strafe von 118.000 Euro. Davon darf der HSV 39.000 Euro für eigene Sicherheits- oder Gewaltpräventionsmaßnahmen einsetzen.
Drei Punkte sollen her: Wie üblich veröffentlichte der HSV etwa eine Stunde vor Anpfiff seine Startelf für die Partie in Augsburg. Im Vergleich zum Spiel gegen Borussia Dortmund gibt es zwei Veränderungen: Fábio Vieira und Ransford Königsdörffer ersetzen Rayan Philippe und Yussuf Poulsen.
Die Formation des HSV: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Torunarigha – Gocholeishvili, Lokonga, Remberg, Muheim – Vieira, Königsdörffer, Dompé
Beim Spiel in Augsburg muss der HSV auf drei Akteure verzichten. Wie Trainer Merlin Polzin (35) berichtete, gehören dazu erwartungsgemäß die langzeitverletzten Warmed Omari (25) und Daniel Elfadli (28).
„Warmed fällt weiterhin aus, obwohl es schon gut vorangeht. Er konnte seinen Spezialschuh ablegen und macht weitere Fortschritte“, sagte Polzin auf der Pressekonferenz am Donnerstag. „Daniel Elfadli ist bekannt; er hat bereits auf dem Platz trainiert, das läuft ebenfalls gut voran.“
In der vergangenen Woche kam überraschend noch Yussuf Poulsen (31) hinzu, der sich bei der Nationalmannschaft Dänemarks eine leichte Muskelverletzung zugezogen hatte. Polzin sprach von einer kurzen Ausfallzeit, wollte wegen der Verletzungshistorie des Stürmers aber vorsichtig sein.
HSV-Profi Immanuël Pherai (24) sagte für die entscheidenden WM-Qualifikationsspiele gegen El Salvador (4:0) und Guatemala (1:3) ab, will seinem Nationalteam Surinames aber bei den Play-offs wieder zur Verfügung stehen.
Im März trifft Suriname zunächst auf Bolivien, der Sieger dieser Begegnung spielt anschließend im Finale gegen den Irak, wie die Auslosung am Donnerstag ergab.
Auch Yussuf Poulsen (31) könnte bei den Play-offs zum Einsatz kommen. Der Däne war zuletzt nominiert, musste aufgrund einer Verletzung jedoch vorzeitig abreisen. Der Europameister von 1992 trifft zuerst auf Nordmazedonien; der Gewinner spielt gegen den Sieger aus Tschechien und Irland um eines der letzten WM-Tickets.
Droht der HSV erneut ein großes Talent zu verlieren? Wie die „Hamburger Morgenpost“ berichtet, wird U21-Torjäger Maurice Boakye (21) von zahlreichen deutschen und internationalen Klubs begehrt.
Neben Vereinen aus der 2. Bundesliga sowie Mannschaften aus den Niederlanden, Dänemark und der Schweiz besteht vor allem aus Frankreich großes Interesse an dem Stürmer – wenig verwunderlich, denn Boakye steht nach 18 Regionalliga-Einsätzen bereits bei neun Toren und drei Vorlagen.
Aus Sicht des HSV stellt sich die Herausforderung, den 21-Jährigen, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, von einer Zukunft bei den Profis zu überzeugen. Andernfalls könnte der gebürtige Hamburger schnell sein Glück anderswo versuchen.
Miro Muheim hat es geschafft! Mit der Schweizer Nationalmannschaft hat sich der Linksfuß für die WM im Sommer qualifiziert. Beim letzten Gruppenspiel in Kosovo saß er jedoch 90 Minuten auf der Bank. Das Spiel endete 1:1.
Anders lief es für Giorgi Gocholeishvili: Der Georgier stand 90 Minuten auf dem Platz, verlor aber mit seinem Team bei Tabellenletzten Bulgarien knapp mit 1:2 und belegte in der Gruppe mit nur drei Punkten am Ende den dritten Platz.
Nach seiner Nominierung für die A-Nationalmannschaft war Luka Vuskovic am Dienstag für die kroatische U21 im Einsatz. In Ungarn gelang ein 2:0-Sieg, der das Team auf zwei Punkte Rückstand zum Tabellenführer Türkei bringt.
Fabio Baldé hingegen verfolgte das 0:0 der portugiesischen U21 in Tschechien vom Spielfeldrand aus.
Wegen des erneuten Ausfalls von Yussuf Poulsen suchen die HSV-Verantwortlichen im Winter nach Verstärkungen für die Offensive.
Wie RTL/ntv und sport.de berichten, haben die Rothosen Interesse an Silas vom VfB Stuttgart. Der Kongolese spielt bei den Schwaben keine Rolle mehr und war bereits in der vergangenen Saison an Roter Stern Belgrad ausgeliehen.
Neben dem HSV sollen auch Nordrivale Werder Bremen und Zweitligist Schalke 04 ihre Fühler nach Silas ausgestreckt haben.
Überraschungstriff beim Training! Am Montagnachmittag schaute Aufstiegsheld Ludovit Reis unerwartet im Volkspark vorbei und verabschiedete sich von seinen ehemaligen Teamkollegen.
Der Niederländer war im Sommer zum FC Brügge gewechselt, fällt dort aber aufgrund einer erneuten Schulterverletzung mehrere Monate aus.
Zahlreiche HSV-Profis, darunter Robert Glatzel, freuten sich über seinen Besuch.
Einen unvergesslichen Tag erlebte HSV-Verteidiger Luka Vuskovic (18), der am Freitag sein Debüt in der Startelf der kroatischen Nationalmannschaft gab.
Auch wenn er am zwischenzeitlichen 0:1 gegen die Färöer nicht schuldlos war, sicherten die Kroaten am Ende mit einem 3:1-Sieg die direkte WM-Qualifikation.
Miro Muheim (27) durfte ebenfalls jubeln: Er wurde im WM-Qualifikationsspiel gegen Schweden in der 70. Minute eingewechselt und bereitete das 4:1 vor. Die Schweiz hat sich damit so gut wie für die Weltmeisterschaft qualifiziert.
Für Giorgi Gocholeishvili (24) verlief das Wochenende deutlich enttäuschender: Mit Georgien unterlag er in Spanien mit 0:4, verursachte ein Handelfmeter. Für ihn und seine Mannschaft ist die WM-Teilnahme bereits passé.
Beim Auswärtsspiel des HSV Anfang November in Köln wurde ein HSV-Fan schwer am Kopf verletzt. Laut Polizei geriet der 25-Jährige aus Hessen kurz vor Spielende am Eingang zum Gästeblock N16 mit einem unbekannten Mann in Streit.
Zeugen berichten, dass der Angreifer ohne erkennbaren Grund plötzlich zuschlug. Das Opfer wurde ins Krankenhaus gebracht und musste einige Tage später operiert werden.
Die Polizei Köln bittet nun Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.
Wie der Verein am Freitag mitteilte, wurde der Vertrag mit Sportdirektor Claus Costa (41), der bis Sommer 2026 lief, verlängert.
„Claus hat maßgeblich dazu beigetragen, dass wir den Wiederaufstieg in die Bundesliga geschafft haben. Für mich stand früh fest, dass wir den Vertrag verlängern wollen“, erklärte HSV-Vorstand Stefan Kunz. „Claus hat mich in den letzten anderthalb Jahren mit seinem Wissen und Einsatz voll überzeugt.“
Costa betonte, es sei für ihn ein Privileg, diese Position beim HSV zu bekleiden: „Ich bin hochmotiviert, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und gemeinsam mit Vorstand, Trainerteam, Mannschaft und Geschäftsstelle den HSV erneut in der Bundesliga zu etablieren.“
Starke Zahlen: Der HSV hat das Geschäftsjahr zum vierten Mal in Folge mit Gewinn abgeschlossen, wie die Verantwortlichen am Donnerstag bekanntgaben.
Für die Saison 2024/25 vermeldeten die Hamburger einen Rekordumsatz von 126,5 Millionen Euro sowie einen Gewinn von 4,4 Millionen Euro.
„Dieses Ergebnis zeigt die erfolgreiche Gesamtentwicklung unseres Vereins und stärkt unsere finanzielle Handlungsfähigkeit nachhaltig“, sagte Finanzvorstand Eric Huwer (42).
Bitterer Abend für Lewis Holtby! Der Ex-HSV-Profi steht inzwischen bei NAC Breda in den Niederlanden unter Vertrag.
Mit seinem neuen Klub verlor er am vergangenen Spieltag beim FC Volendam mit 1:2. Holtby wurde kurz nach der Halbzeit wegen eines Fouls des Feldes verwiesen und verfolgte das Spiel anschließend von der Seitenlinie.
In einem ESPN-Video ist zu sehen, wie er sich über ein hartes Foul aufregt und sich darüber beklagt, dass er für eine ähnliche Aktion die Rote Karte bekommen habe. Die Fans von Volendam reagierten darauf mit einem Becher Bier, der über Holtby ausgeschüttet wurde.
Bittere Nachrichten: Nach einer einjährigen Pause wurde Yussuf Poulsen wieder für die dänische Nationalmannschaft nominiert. Dort zog er sich jedoch eine leichte Verletzung zu und musste vorzeitig abreisen, wie der Verband mitteilte.
Damit fällt der Stürmer für die verbleibenden WM-Qualifikationsspiele aus. Art und Dauer der Verletzung sind nicht bekannt.
Die zweite Halbzeit glich einem wilden Schlagabtausch: Nach einem 3:0-Pausenstand fielen in den zweiten 45 Minuten fünf weitere Tore.
David van der Werff, der gerade eingewechselt wurde, verkürzte aus der Distanz (49.), doch Sahiti konterte direkt per Nachschuss (56.). Van der Werff gelang nach 62 Minuten sogar ein Doppelpack mit einem weiteren Fernschuss zum 2:4.
Später trafen Ransford Königsdörffer (70.) und Gui Ramos (83.) für den HSV sowie Mark Hoekstra (72.) für Groningen. Am Ende siegten die Rothosen mit 6:3 (3:0).
Der HSV zeigte ein starkes Testspiel und führte zur Halbzeit verdient mit 3:0.
Die Tore erzielten Emir Sahiti (15.), Immanuël Pherai (17.) und Bakery Jatta (43.).
In einer Stunde beginnt das Testspiel des HSV gegen den FC Groningen.
Trainer Merlin Polzin schickt zu Beginn folgende Mannschaft aufs Feld: Dickes – Mikelbrencis, Ramos, Soumahoro, Torunarigha – Remberg, Pherai, Vieira – Jatta, Glatzel, Sahiti
Die Länderspielpause wird beim HSV traditionell für Freundschaftspartien genutzt.
Am Mittwoch (12 Uhr) trifft der HSV auf den niederländischen Erstligisten FC Groningen. Das Spiel findet im Volksparkstadion ohne Zuschauer statt, wird aber per Livestream übertragen.
Der HSV lief gegen Borussia Dortmund mit einem besonderen Trikot auf: Statt des üblichen Sponsors HanseMerkur prangte das Logo der Krebs-Selbsthilfeorganisation yeswecan!cer auf der Brust. Damit sollte das Motto „Wir gegen Krebs – Vorsorge kann Leben retten“ unterstützt werden.
Die getragenen Trikots werden nun versteigert, der Erlös fließt in die Kampagne, die junge Menschen zur HPV-Impfung ermutigen möchte. Die Auktion läuft über die HSV-Auktionsplattform.
Das Bundesliga-Spiel HSV gegen BVB endete unentschieden – genauso wie das Duell der beiden Social-Media-Teams.
Vor dem Spiel hatte die Social-Media-Abteilung des BVB mit einer kleinen Provokation auf X gepostet: „Gibt’s die Uhr eigentlich noch? Und wenn ja, was zeigt sie an?“
Der HSV konterte passend auf den späten Ausgleich von Ransford Königsdörffer: „Unsere Uhr stand auf 90+7, als das Tor fiel.“
Diese Spieler sollen für den HSV die Wende bringen: Rund eine Stunde vor Spielbeginn wurde die Startelf für das Heimspiel gegen Dortmund bekanntgegeben. Kapitän Yussuf Poulsen steht in der Startelf, Daniel Elfadli fehlt aufgrund einer Adduktorenverletzung aus dem Abschlusstraining und wird mehrere Wochen ausfallen.
Die Aufstellung der Rothosen: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Torunarigha – Gocholeishvili, Lokonga, Remberg, Muheim – Philippe, Poulsen, Dompé
Der Termin steht: Das DFB-Pokal-Achtelfinale zwischen HSV und Holstein Kiel findet am 3. Dezember um 20.45 Uhr statt.
Die Partien der Achtelfinalrunde wurden am Donnerstag vom DFB zeitgenau angesetzt.
Keine gewöhnliche Begegnung: HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes (32) blickt voller Vorfreude auf das Heimspiel gegen Borussia Dortmund: „Schon vor Saisonbeginn wurde ich gefragt, auf welche Spiele ich mich in der Bundesliga am meisten freue – meine Antwort war Borussia Dortmund“, sagte der Torwart in einer Pressekonferenz.
Als gebürtiger Bochumer verbindet ihn eine besondere Nähe zum BVB, zudem spielte er von 2010 bis 2011 in deren U19. „Es ist ein großer Verein. Die Vorfreude, sich gegen solche Mannschaften zu beweisen, ist riesig.“
Um gegen Dortmund zu punkten, müssten „viele Faktoren zusammenpassen“, betonte Heuer Fernandes. „Wir haben in den letzten Wochen gezeigt, dass wir auch gegen starke Gegner bestehen und unser Spiel durchziehen können. Das muss unsere Aufgabe am Samstag sein.“
HSV-Fans aufgepasst: Die DFL hat am Mittwoch die Ansetzungen der Bundesliga-Spieltage 13 bis 19 veröffentlicht, darunter das Nordderby gegen Werder Bremen sowie das Rückspiel im Stadtderby gegen St. Pauli.
Ein starkes Zeichen: Am Samstag (15.30 Uhr) läuft der HSV im Heimspiel gegen Dortmund in einem besonderen Trikot auf.
Auf dem Trikot wird statt des Hauptsponsors HanseMerkur das Logo der Krebs-Selbsthilfeorganisation yeswecan!cer zu sehen sein – als Zeichen für das Thema Krebsvorsorge.
Nach dem Spiel werden die Trikots versteigert, der Erlös fließt in eine Kampagne, die junge Menschen zur HPV-Impfung motivieren will.
„Manche Siege sind größer als das, was auf dem Spielfeld passiert. Dass HanseMerkur sein Logo für yeswecan!cer freigibt, zeigt großen Zusammenhalt. Vorsorge ist wichtig – lasst uns besser auf uns achten“, sagte HSV-Vorstand Eric Huwer.
Die Zeichen stehen auf Abschied: Nach seinem Wechsel zu West Ham United hat DFB-Stürmer Niclas Füllkrug (32) mit Verletzungsproblemen zu kämpfen und kämpft um seine Form.
Sein Berater Thorsten Wirth sprach im „TOMorrow Business Podcast“ über die Möglichkeit eines erneuten Vereinswechsels: „Dann muss man mit Spieler und Verein sprechen und überlegen, wie lange man noch wartet oder ob es Zeit ist zu handeln.“
Im „BILD“-Talk „Reif ist live“ wurde Füllkrug sofort mit dem HSV in Verbindung gebracht, der offenkundig in der Offensive Schwächen zeigt.
Kommentator-Legende Marcel Reif meinte, ein Spieler von Füllkrugs Kaliber könne einem Team immer weiterhelfen. Ob es tatsächlich zu einem Wechsel nach Hamburg kommt, erscheint jedoch wegen Gehaltsfragen fraglich.
Der HSV trifft im DFB-Pokal-Achtelfinale auf Holstein Kiel. Trainer Merlin Polzin zeigte sich erfreut über das Heimspiel: „Wir sind natürlich froh, dass wir zu Hause spielen.“
Für Mittelfeldspieler Nicolai Remberg ist das Duell etwas ganz Besonderes, da er bis zum Sommer beim Gegner an der Förde spielte. „Ich habe in der Kabine schon gesagt, dass wir zuhause gegen Kiel spielen werden, ich habe es geahnt. Ich freue mich sehr auf das Spiel – wir wollen dafür sorgen, dass der HSV erstmals ein Heimspiel gegen Kiel gewinnt.“
Die DFB-Pokal-Auslosung beschert dem HSV ein Heimspiel. Am 2. oder 3. Dezember empfangen die Rothosen Nord-Rivalen Holstein Kiel.
Am 7. Spieltag wird um 15.30 Uhr das Duell 1. FC Köln gegen HSV im RheinEnergieStadion angepfiffen. Beide Mannschaften beginnen wie folgt:
1. FC Köln: Schwäbe – Schmied, Martel, Özkacar – Kaminski, Johannesson, Huseinbasic, Lund, Kainz – Maina, Ache
HSV: Heuer Fernandes – Remberg, Vuskovic, Elfadli – Mikelbrencis, Sambi Lokonga, Vieira, Muheim – Philippe, Königsdörffer, Dompé
Zum zweiten Mal wird Schiedsrichter Daniel Schlager am Sonntag (15.30 Uhr) eine Partie zwischen 1. FC Köln und HSV leiten.
Sein Debüt gab der gelernte Bankkaufmann in der Saison 2021/22 im DFB-Pokal-Achtelfinale, das der HSV mit 5:4 im Elfmeterschießen gewann.
Insgesamt hat der HSV unter Schlager eine positive Bilanz: Von sechs Spielen wurden fünf gewonnen, nur eins verloren.
Robert Glatzel hat sich für seine Zukunft entschieden und wird zukünftig von der Agentur CAA Stellar vertreten.
Wie es für den Angreifer weitergeht, ist noch offen. Trotz seines Siegtores im DFB-Pokal dürfte Glatzel mit seiner aktuellen Situation beim HSV unzufrieden sein.
Der Wechsel des Beraters könnte eine Weichenstellung für einen möglichen Transfer in der Winterpause sein.
Bruno Labbadia (59) kennt beide Vereine gut, stand sowohl in Wolfsburg als auch in Hamburg an der Seitenlinie. Für das Spiel am Samstag (15.30 Uhr) sieht er die Rothosen mit guten Chancen auf einen Heimsieg.
„Sie haben die Liga angenommen und ihren Stil umgestellt, das war klug. Ich denke, sie haben am Wochenende Chancen gegen Wolfsburg, das nicht gut drauf ist. Drei wichtige Punkte für den HSV wären das auf jeden Fall“, sagte Labbadia gegenüber TAG24.
Der 59-Jährige hatte bereits zwei Amtszeiten beim HSV.
Nach dem Aufstieg in die Bundesliga beendete Tom Mickel (36) im Mai seine aktive Laufbahn. Nun kehrt der langjährige Rückhalt zurück – als Nachwuchskoordinator, der junge Talente auf dem Weg zu den Profis begleitet.
„Mir geht es darum, das Beste aus unseren Jungs herauszuholen. Beim HSV steckt enorm viel Potenzial im Nachwuchs. Unser Ziel ist, dass die besten Spieler ihres Jahrgangs die Raute auf der Brust tragen und optimal auf ihre Profikarriere vorbereitet werden“, sagte Mickel in einer Vereinsmitteilung.
Er freue sich sehr, wieder regelmäßig ins Volksparkstadion und den Campus zu kommen.
Mickel war mit einer Unterbrechung seit 2009 Torwart des HSV und genießt im Club und Umfeld großes Ansehen.
Bei der Rückkehr von HSV-Kapitän Yussuf Poulsen (31) an seine alte Wirkungsstätte konnten die Rothosen zwar keine Punkte holen, Trainer Merlin Polzin (34) zog nach der Niederlage gegen RB Leipzig dennoch ein positives Fazit.
„Ich habe gemischte Gefühle. Das Ergebnisziel haben wir nicht erreicht, aber inhaltlich waren wir einen Schritt weiter. Man hat gesehen, dass wir im Prozess vorangekommen sind. Es war ein sehr gelungener Auftritt, der zeigt, dass wir in dieser Liga mithalten können, wenn wir unser Maximum geben“, so Polzin auf der Vereinswebsite.
Der nächste Beleg für die Wettbewerbsfähigkeit soll am kommenden Samstag (25. Oktober, 15.30 Uhr) im Volkspark folgen – gegen den kriselnden VfL Wolfsburg.
Nach der deutlichen Niederlage in der WM-Qualifikation gegen Norwegen sprach Daniel Peretz über seine Leih-Situation beim HSV und dachte über einen vorzeitigen Abbruch nach. „Ich hatte nicht erwartet, dass ich nicht spiele. Eigentlich war klar, dass ich zum Einsatz komme“, sagte der israelische Keeper.
Trainer Merlin Polzin reagierte auf die Aussagen seines Torhüters: „Es ist wichtig, zwischen einer Enttäuschung, die man ausdrückt, und einem Verhalten zu unterscheiden.“ Peretz‘ Verhalten sei vorbildlich.
„Er zeigt im Training Höchstleistung, coacht seine Mitspieler und macht unser Torwart-Team besser“, lobte Polzin, der dennoch Daniel Heuer Fernandes den Vorzug gibt.
Nach der Rückkehr der Nationalspieler füllte sich der Trainingsplatz wieder. Wie Trainer Polzin mitteilte, sind alle fit, dennoch fehlen am Samstag beim Spiel gegen RB Leipzig zwei Akteure.
Neben Warmed Omari, der erst im nächsten Jahr zurückerwartet wird, fällt auch Fábio Vieira aus.
Selten sieht man so etwas: Die Red Bull Arena wird am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim Auswärtsspiel gegen RB Leipzig vermutlich komplett ausverkauft sein. Die HSV-Fans füllen nicht nur den Auswärtsblock, sondern auch umliegende Ränge.
Rund 10.000 Anhänger wollen zum siebten Spieltag mitreisen, berichtete der Verein auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Die Unterstützung werde für die Mannschaft „überragend“ sein, sagte Cheftrainer Polzin.
Nach dem Spiel wollen die Rothosen den Fans auf dem Weg in die Kurve mit einem Lächeln begegnen. Gegen eine „absolute Top-Mannschaft der Liga“, wie Polzin Trainer Ole Werners Team bezeichnet, gelte es, alles zu geben – schon im Training. „Unsere Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen. Jeden Tag gilt es, das Maximum zu geben.“
Vor dem Auswärtsspiel in Leipzig verlängerte der HSV den Vertrag mit U19-Spieler Louis Lemke.
Der 16-Jährige, der seit 2023 für die Rothosen spielt, erhielt einen langfristigen Vertrag, wie der Verein am Donnerstag mitteilte.
Nach seiner Degradierung in die U21 ist Noah Katterbach seit Montag wieder zurück bei den Profis und sprach am Dienstag offen über seine schwierige Phase.
„Nach meiner Verletzung habe ich alles gegeben, um rechtzeitig zurückzukommen. Ich war voller Euphorie, wollte angreifen, wurde aber ausgebremst, als ich nicht mal mehr im Kader stand“, erklärte der Linksfuß. Das habe zu einer negativen Einstellung geführt, die er nun einsieht.
Der Verein reagierte mit einer Versetzung in die Regionalliga-Mannschaft. „Die Zeit dort hat mir gutgetan. Die Mannschaft war super, und ich konnte Spielpraxis sammeln. Ich habe das Beste daraus gemacht und bin gestärkt zurückgekommen“, so Katterbach.
Er betonte, dass dies nicht seine Art sei und er normalerweise positiv an Dinge herangehe. „In meiner HSV-Geschichte habe ich einige Widerstände mit viel Positivität überwunden. Deshalb akzeptiere ich die Entscheidung.“
Beim 2:0-Sieg der Schweiz in Schweden saß Miro Muheim noch 90 Minuten auf der Bank, gegen Slowenien wurde er am Montag in der 63. Minute eingewechselt und sorgte für einige Akzente.
Das Spiel endete torlos, wodurch die Schweizer einen vorentscheidenden Schritt in Richtung WM-Qualifikation verpassten. Mit zehn Punkten führen sie die Gruppe aber weiterhin an und haben drei Punkte Vorsprung auf den Kosovo.
Der HSV startete am Montag die Vorbereitung auf das Spiel am Samstag bei RB Leipzig. Mit dabei war auch Noah Katterbach, der Ende September in die U21 versetzt worden war.
Nach einem klärenden Gespräch mit allen Beteiligten ist Katterbach wieder Teil des Profikaders, teilte der Verein mit.
Ludovit Reis wird seinem neuen Klub FC Brügge mehrere Monate fehlen. Der Mittelfeldspieler, der im Sommer vom HSV nach Belgien gewechselt war, zog sich erneut eine Schulterverletzung zu und muss operiert werden.
Im Heimspiel gegen Union Saint-Gilloise (1:0) wurde Reis erst in der 84. Minute eingewechselt, musste den Platz aber kurz danach wieder verlassen.
Der Niederländer hatte sich an der linken Schulter verletzt, die er bereits beim HSV operiert bekommen hatte. Auch sein neuer Club entschied sich für eine Operation, sodass er mehrere Monate ausfallen wird.
Ein verrückter Abend für Daniel Peretz! Der HSV-Keeper stand in der WM-Qualifikation für Israel im Spiel gegen Norwegen und hatte früh mit Erling Haaland zu tun.
Bereits in der fünften Minute gab es einen Elfmeter für Norwegen, den Haaland zwangsläufig verwandeln wollte. Peretz hielt den ersten Strafstoß, allerdings bewegte er sich zu früh – Wiederholung. Auch den zweiten Elfmeter parierte Peretz stark.
Trotzdem verlor Israel mit 0:5 (3:0), Haaland erzielte drei Tore. Im Anschluss sprach Peretz über seine unbefriedigende Situation beim HSV und deutete einen Leihabbruch im Januar an.
Vor 37.000 Zuschauern verloren die HSV-Frauen das Nordderby am Samstag bei Werder Bremen mit 0:2 (0:1). Beide Tore erzielte die gebürtige Hamburgerin Larissa Mühlhaus per Elfmeter, die erst im Sommer vom Volkspark an die Weser gewechselt war.
Nach dem Spiel provozierten die Bremer Spielerinnen mit einem eindeutigen Plakat, was von den HSV-Fans mit Pfiffen beantwortet wurde.
Regionalliga statt WM-Qualifikation: Immanuël Pherai entschied sich gegen eine Reise mit der Nationalmannschaft Surinames und spielte stattdessen in der U21 des HSV – mit großem Erfolg!
Im Derby gegen den Nachwuchs von Werder Bremen bereitete er die ersten drei Tore vor und erzielte in der zweiten Halbzeit selbst zwei Treffer.
Der HSV gewann am Ende mit 6:2 und konnte sich mit dem Sieg aus den Abstiegsrängen befreien.
Luka Vuskovic entwickelt sich immer mehr zum Top-Leihspieler. Trotz seiner Jugend (18) zeigt er bereits eine beeindruckende Souveränität. Kürzlich wurde er von der DFL zum Rookie des Monats September gekürt.
Seine Leistungen bleiben auch anderen Vereinen nicht verborgen: Laut dem britischen Portal teamtalk.com beobachten RB Leipzig und Borussia Dortmund den Abwehrspieler, der von Tottenham Hotspur ausgeliehen ist, intensiv.
Der ehemalige HSV-Trainer Markus Gisdol wurde in der Türkei nach nur acht Spieltagen bei Kayserispor entlassen, wie der Verein mitteilte.
Der Erstligist belegt mit nur drei Punkten den 17. Tabellenplatz – zu wenig für die Ansprüche von Präsident Nurettin Açıkalın.
Gisdol hatte das Amt erst im Sommer übernommen, konnte aber keines der acht Ligaspiele gewinnen und verlor fünf davon.
Die nächste Transferperiode ist zwar noch weit entfernt, doch die HSV-Verantwortlichen beschäftigen sich bereits mit möglichen Neuzugängen.
Laut Markaj News soll der Bundesligist am 17-jährigen Mittelfeldspieler Serxho Vogli vom albanischen Erstligisten FK Tirana interessiert sein. Der Youngster gab sein Profi-Debüt bereits mit 16 und ist Juniorennationalspieler Albaniens.
Scouts beobachteten das Talent zuletzt bei einem 3:0-Sieg gegen Partizani.
Der HSV hat am Sonntag völlig verdient mit 4:0 gegen den 1. FSV Mainz 05 gewonnen. Trainer Merlin Polzin zeigte sich nach dem Spiel sehr zufrieden, fand aber auch kleine Kritikpunkte.
„Wir sind gut gestartet und haben viel von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir wollten zeigen, dass heute mit uns zu rechnen ist“, sagte er zum frühen Doppelschlag durch Sambi Lokonga und Rayan Philippe. „Wenn die gute Arbeit vorab Früchte trägt, wird das Spiel leichter.“
Mainz zeigte im weiteren Verlauf jedoch Qualitäten, auch weil der HSV Räume nicht mehr gut schloss. „Das hat mir weniger gefallen, das war auch Thema in der Pause“, ärgerte sich Polzin.
Mit den Toren drei und vier nach einer Stunde war die Partie entschieden. Auch die Einwechselspieler fügten sich nahtlos ein. „Alle, die reinkamen, brachten gute Energie und halfen, die Null zu halten. Das hat mir gefallen“, freute sich der Coach.
Mit sieben Punkten aus den letzten drei Spielen zeigt die Formkurve im Volkspark klar nach oben. Die Länderspielpause hätte ruhig noch warten können.
Bis Ende November ist Anssi Suhonen an den schwedischen Erstligisten Östers IF ausgeliehen. Dort hat sich der 24-Jährige zum Stammspieler entwickelt und stand in allen zehn Einsätzen in der Startelf.
Am Samstag erzielte er dort sein erstes Tor – per Fallrückzieher in der 32. Minute zum 1:0. Das war die Grundlage für den späteren 3:0-Erfolg gegen Halmstads BK.
Neuer Job für Thomas Wüstefeld (56): Der ehemalige HSV-Vorstand ist zum Präsidenten des kosovarischen Erstligisten KF Drenice gewählt worden. Er soll den Klub sportlich und finanziell nachhaltig weiterentwickeln.
Wüstefeld war von Herbst 2021 bis Herbst 2022 beim HSV tätig, fiel dort aber in Ungnade, nachdem es Konflikte mit Vorstandskollege Jonas Boldt (43) gab und er mit Betrugs- und Untreuevorwürfen konfrontiert war.
Bitter: Der HSV muss für den Rest der Hinrunde auf Innenverteidiger Warmed Omari (25) verzichten. Das teilten die Hanseaten am Mittwoch mit.
Der Abwehrspieler zog sich beim torlosen Remis gegen Union Berlin einen Außenbandriss mit Syndesmosebeteiligung zu.
Fábio Vieira (25), der nach seiner Roten Karte gegen Union ohnehin für zwei Spiele gesperrt wurde, erlitt eine starke Kniestauchung. Je nach Schmerzverlauf soll die Belastung gesteigert werden, ein längerer Ausfall ist aber nicht zu erwarten.
Der HSV scheiterte vor dem DFB-Sportgericht: Am 30. September wurde entschieden, dass Fabio Vieira wegen seiner Roten Karte gegen Union Berlin weiterhin zwei Liga-Spiele gesperrt bleibt.
Im Auswärtsspiel gegen Union hatte Vieira in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit einen Gegenspieler unglücklich gestoppt und dafür die Rote Karte von Schiedsrichter Deniz Aytekin erhalten.
Obwohl eine Strafmilderung erwartet wurde, bestätigte der DFB die Sperre. Der HSV hat Einspruch eingelegt, hofft, dass Vieira nur gegen Mainz ausfällt.
Positive Nachrichten gibt es zur Knieverletzung von Vieira: Bereits am Montag zeigte sich eine Besserung.
Diese Spieler sollen den zweiten Sieg in Serie sichern: Rund eine Stunde vor Anpfiff wurde die Startelf für das Duell gegen Union Berlin bekanntgegeben.
Die Aufstellung: Heuer Fernandes – Omari, L. Vuskovic, Elfadli – Gocholeishvili, Vieira, Remberg, Muheim – Philippe, Königsdörffer, Dompé
Trainer Merlin Polzin vertraut somit der gleichen Mannschaft wie im Spiel gegen Heidenheim.
Wenn HSV und Union Berlin am Sonntag erstmals in der Bundesliga aufeinandertreffen, wird Schiedsrichter Deniz Aytekin (47) die Partie leiten – einer der besten seines Fachs.
Die Hamburger absolvierten bisher 32 Spiele mit ihm, die Bilanz ist negativ: acht Siege, sieben Unentschieden und 17 Niederlagen.
Union kann eine bessere Bilanz vorweisen: In 25 Spielen mit Aytekin gab es zehn Siege, sechs Unentschieden und neun Niederlagen.
Nach zwei Vorlagen beim 4:1-Sieg über Eintracht Braunschweig hat HSV-Leihspieler Otto Stange am Samstag die SV Elversberg zum Sieg geschossen.
Beim 1:0 gegen Holstein Kiel traf der 18-Jährige in der fünften Minute der Nachspielzeit vom Elfmeterpunkt und sicherte seiner Mannschaft so den Sieg. Stange war erst in der 76. Minute eingewechselt worden.
Mit dem Sieg festigte Elversberg den zweiten Tabellenplatz, punktgleich hinter dem Spitzenreiter Darmstadt.
Noah Katterbach (24) wurde in die U21 des HSV versetzt, teilte der Verein am Dienstag mit. Die Entscheidung sei eine „klare Reaktion auf ein Fehlverhalten“.
Details wurden nicht genannt, aber es hieß: „Für alle Spieler gilt gleichermaßen, dem gemeinsamen Weg und den Zielen alles unterzuordnen.“ Offenbar traf das bei Katterbach nicht zu.
Die Maßnahme sei temporär. Man sei überzeugt, dass Katterbach die Denkpause nutzt, um gestärkt zurückzukehren.
Luka Vuskovic beeindruckte gegen Heidenheim mit Tor und Einsatz.
Obwohl er in der ersten Hälfte eine Großchance vergab und mit der Hand gegen den Pfosten schlug, spielte er in der zweiten Halbzeit trotz Verband weiter.
Der HSV gab ein Update: „Keine Knochenverletzung, nur eine starke Prellung.“ Glück im Unglück für Vuskovic.
Kein Wiedersehen mit Ex-Trainer Steffen Baumgart: Wenn der HSV nächste Woche bei Union Berlin antritt, wird Baumgart nicht an der Seitenlinie stehen.
Er erhielt beim 4:3-Auswärtssieg gegen Eintracht Frankfurt die Rote Karte und muss deshalb das Spiel gegen den HSV von der Tribüne verfolgen.
Der HSV rotiert: Im Vergleich zur 0:5-Pleite beim FC Bayern nimmt Trainer Merlin Polzin (34) vier Änderungen vor.
Für Aboubaka Soumahoro, William Mikelbrencis, Nicolas Capaldo und Alexander Rössing-Lelesiit (alle auf der Bank) starten Daniel Elfadli, Giorgi Gocholeishvili, Rayan Philippe und Jean-Luc Dompé.
Miro Muheim führt das Team als Kapitän aufs Feld.
Immanuël Pherai wartet nach seiner Verletzung weiter auf sein Bundesliga-Debüt. Stattdessen sammelt er weiter Spielpraxis in der Regionalliga.
Mit der U23 führte der 24-Jährige die Rothosen am Freitagabend zum Derby-Sieg über Altona 93. Pherai erzielte beim 2:0 den Führungstreffer in der dritten Minute – es war sein zweiter Treffer im zweiten Einsatz.
Im Kellerduell gegen den 1. FC Heidenheim muss der HSV am Samstag auf vier Spieler verzichten.
„Yussuf Poulsen und Jordan Torunarigha sind weiter im Aufbautraining und stehen nicht zur Verfügung. Silvan Hefti musste wegen Hüftproblemen das Training abbrechen. Gui Ramos, der erstmals Vater wurde, wird erst zum Spiel zurück in Hamburg sein“, erklärte Polzin.
Beim Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim (Samstag, 15.30 Uhr) gibt es für die zuletzt gebeutelten HSV-Fans Grund zur Freude.
Sponsor König Pilsener löst sein Versprechen ein und spendiert zum Abpfiff an den Ausgängen Nord-Ost und Nord-West 8800 Liter Bier. Ursprünglich waren 50 Liter pro Tor in der Aufstiegssaison vereinbart, nun wurde die Menge verdoppelt, da der Partner sein Engagement verlängert hat.
Nach Informationen des Hamburger Abendblatts flossen bisher 1,8 Millionen Euro pro Jahr an den HSV. Ob sich die Summe erhöht hat, ist nicht bekannt.
Sportlich läuft es für Guilherme Ramos beim HSV nicht gut, privat hingegen gibt es gute Nachrichten.
Am Dienstag postete der Verteidiger ein Krankenhausfoto auf Instagram. Grund: Er ist Vater geworden! „Gustavo, 15.09.2025“, schrieb Ramos und begrüßte seinen Nachwuchs mit „Bom dia!“ („Guten Morgen“).
Im Schlussspurt des Transferfensters verstärkte der HSV mit Albert Sambi Lokonga und Fábio Vieira noch einmal die Offensive. Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung sprach Sportvorstand Stefan Kuntz über weitere Wunschspieler.
„Wir waren an Fabian Rieder und William Bøving dran. Der eine entschied sich für Augsburg, der andere für Mainz. Das sind Klubs, die früher, mit Verlaub, keine Konkurrenz für den HSV waren“, sagte Kuntz.
Der Grund dafür sei der große Qualitätsunterschied zwischen erster und zweiter Liga, der Umbruch im Sommer deshalb so groß gewesen.
Das hatten sich alle anders vorgestellt: Daniel Peretz kam von Bayern zum HSV, um Spielpraxis zu sammeln und lehnte dafür andere Angebote ab. Doch bislang zahlte sich der Wechsel nicht aus.
Vor dem direkten Duell am Samstag äußerte sich Bayern-Boss Max Eberl: „Daniel hatte spannende Angebote. Er entschied sich für Hamburg, weil er spielen wollte. Das war sein Ziel. Es gibt im Fußball Versprechen, die nicht gehalten werden. Wie weit die Zusage war, dass er Nummer eins wird, kann ich nicht beurteilen.“
Eberl versteht, dass Daniel Heuer Fernandes bevorzugt wird: „Ich wusste, dass er schon aufgestiegen ist und somit einen Vorteil hat.“
Der 51-Jährige erwartet nun, dass Peretz beim HSV um seinen Platz kämpft. „Die Situation ist, wie sie ist.“
Eigentlich wollte Immanuël Pherai Spielpraxis in der HSV-U21 sammeln und das Team gegen HSC Hannover zum Sieg führen. Doch es kam anders.
Obwohl er traf und den 2:1-Anschlusstreffer erzielte, konnte er die 1:4-Niederlage nicht verhindern. Auch Silvan Hefti und Guilherme Ramos, die ebenfalls in die U21 abgegeben wurden, konnten das Ergebnis nicht verbessern.
Für Pherai war nach 77 Minuten Schluss, für ihn kam Levin Öztunali, der ebenfalls nicht im Profi-Kader steht.
Referee Tobias Stieler (44) wird am Samstag (18.30 Uhr) das Traditionsduell FC Bayern gegen HSV leiten – eine eher seltene Begegnung mit dem Schiedsrichter.
Die Hamburger spielten bislang erst zwei Pflichtspiele unter seiner Leitung: Ein 3:0-Sieg und eine 1:3-Niederlage.
Die Münchner hatten bisher 35 Spiele mit Stieler, davon 26 Siege, 4 Unentschieden und 5 Niederlagen.
Gemischte Gefühle bei den HSV-Nationalspielern: Miro Muheim (27), Daniel Peretz (25) und Warmed Omari (25) waren am Montag für ihre Länder im Einsatz.
Muheim gewann mit der Schweiz klar mit 3:0 gegen Slowenien, saß aber 90 Minuten auf der Bank. Peretz spielte für Israel gegen Italien durch, verlor mit 4:5.
Am glücklichsten dürfte Omari gewesen sein: Er stand 90 Minuten auf dem Platz und gewann mit Komoren 2:0 gegen die Zentralafrikanische Republik.
Am Dienstag sind noch Alexander Rössing-Lelesiit (18) mit Norwegens U19, Fabio Baldé (20) mit Portugals U21 und Luka Vuskovic (18) mit Kroatiens U21 im Einsatz.
Spielvorbereitung mal anders: Zum Start der Trainingswoche vor dem Bundesliga-Topspiel gegen den FC Bayern München (Samstag, 20.30 Uhr) tauschten die HSV-Profis Fußballschuhe gegen Boxhandschuhe.
Die Rothosen absolvierten im „Tough Gym“ in Altona eine alternative Einheit bei Coach Ali Reza Nikmaslak. Ob das beim Duell mit dem Rekordmeister hilft, bleibt abzuwarten.
Nachdem Alexander Røssing-Lelesiit und Aboubaka Soumahoro bereits Erfolge feierten, konnten am Freitag drei weitere HSV-Spieler jubeln.
Miro Muheim wurde beim 4:0 der Schweiz gegen Kosovo zur Halbzeit eingewechselt, als die Nati bereits hoch führte.
Daniel Peretz stand im Spiel Israels gegen Moldawien im Tor, hielt den Kasten sauber, Israel siegte 4:0. Er wehrte dabei 11 Schüsse ab.
Fabio Baldé kam in der EM-Qualifikation der U21 Portugals gegen Aserbaidschan in der 79. Minute bei 4:0 aufs Feld. Am Ende gewann Portugal 5:0.
Insgesamt sind acht HSV-Profis während der Länderspielpause für ihre Nationalteams im Einsatz, vier davon mussten bereits am Donnerstag ran.
In der WM-Qualifikation verlor Georgien mit Giorgi Gocholeishvili knapp mit 2:3 gegen die Türkei. Gocholeishvili wurde in der 81. Minute eingewechselt.
Warmed Omari spielte 90 Minuten für die Komoren, konnte eine 0:3-Niederlage gegen Mali aber nicht verhindern. Die WM-Chancen erscheinen gering.
Alexander Røssing-Lelesiit gewann mit Norwegens U19 gegen Schweden mit 4:2 und durfte 65 Minuten spielen.
Aboubaka Soumahoro hielt beim 2:0 der französischen U20 gegen Spanien hinten dicht.
Von ihm wird viel erwartet: Fábio Vieira (25) gilt als Königstransfer des HSV in diesem Sommer. In dieser Woche trainierte der Portugiese erstmals mit seinen neuen Teamkollegen.
„Ich habe einen guten ersten Eindruck vom Team bekommen. Die Jungs sind super. Jetzt müssen wir uns gut einspielen, um in jedem Spiel Chancen zu haben“, sagte der 25-Jährige am Donnerstag.
Der Druck, der auf ihm lastet, mache ihm nichts aus: „Jeder Spieler muss mit Druck umgehen können. Das gehört zum Fußball dazu. Ich sehe mich als Teil des Teams, der seine Rolle ausfüllt, um unsere Ziele zu erreichen.“
Auf das nächste Pflichtspiel freut er sich sehr: „Der FC Bayern ist eines der besten Teams der Welt. Jeder weiß, wie stark sie sind. Es wird ein hartes Spiel, aber wir werden kämpfen.“
Heimniederlage für den HSV: Beim kurzfristig angesetzten Testspiel gegen Hannover 96 unterlagen die Rothosen auf dem Trainingsgelände im Volkspark mit 1:3.
Die Tore für Hannover erzielten Waniss Taibi (41.), Jannik Rochelt (44.) und Kolja Oudenne (61.). Für den HSV traf Robert Glatzel per Elfmeter (73.).
So spielte der HSV: Dickes – Ramos, Elfadli (46. Remberg), Hefti – Mikelbrencis (71. Jatta), Meffert, Pherai (64. Lokonga), Katterbach – Königsdörffer (64. Vieira), Poulsen (64. Glatzel), Philippe (46. Sahiti)
Fans aufgepasst: Die DFL hat am Donnerstag die Bundesliga-Spieltage 6 bis 12 zeitgenau angesetzt. Der HSV wird sechsmal um 15.30 Uhr und einmal um 17.30 Uhr antreten.
Die Termine im Überblick:
Die zweite Runde des DFB-Pokals wurde terminiert.
Für den HSV wird es am 28. Oktober ernst, wenn um 18.30 Uhr im Achtelfinale in Heidenheim angepfiffen wird.
Während der Länderspielpause nutzt der HSV die Zeit für ein Freundschaftsspiel gegen Hannover 96, den aktuellen Tabellenführer der 2. Bundesliga.
Das Spiel wird am Donnerstag um 13 Uhr ohne Zuschauer angepfiffen, aber per Livestream übertragen.
Die HSV-Neuzugänge Sambi Lokonga und Fábio Vieira vom FC Arsenal waren laut Sportdirektor Claus Costa schon länger im Fokus des Bundesliga-Aufsteigers.
„Beide Spieler waren uns gut bekannt“, sagte der 41-Jährige.
„Bei Sambi konnten wir schon länger darauf hoffen, dass sich eine Möglichkeit ergibt. Bei Fabio hatten wir anfangs keine Chance, doch in den letzten Tagen öffnete sich die Tür, sodass wir zuschlagen konnten. Dafür haben wir alles gegeben.“
Am Montag verpflichtete der HSV die beiden Profis am letzten Tag der Transferperiode in Deutschland. Der Belgier Lokonga (25) wechselte fest, Vieira kam auf Leihbasis mit Kaufoption. Der offensive Mittelfeldspieler, der beim FC Porto ausgebildet wurde, war 2022 für 35 Millionen Euro zu Arsenal gewechselt.
Der HSV zeigte zuletzt Schwächen, etwa beim schwachen 0:2 gegen den Stadtrivalen FC St. Pauli. Vor allem 25-jähriger Vieira soll als Kreativspieler die Offensive beleben. „Wir haben es geschafft, diese Spieler mit viel Kommunikation, Nerven und dem richtigen Timing zu gewinnen“, sagte Costa.
Trotz der Länderspielpause bleibt es im Volkspark spannend: Am Dienstag standen Lokonga und Vieira erstmals auf dem Trainingsplatz des HSV.
Viele Fans verfolgten die Premiere der beiden Neuzugänge, die am Deadline-Day vom FC Arsenal kamen.
Genua statt Hamburg: Nach seinem Abschied vom HSV spielt Dennis Hadzikadunic (27) nun für den italienischen Zweitligisten Sampdoria Genua.
Der Club verabschiedete den Verteidiger am Montagabend mit herzlichen Worten: „Du wirst immer ein Aufsteiger bleiben und bist im Volkspark jederzeit willkommen. 52 Pflichtspiele, 2 Tore und viele gewonnene Zweikämpfe bleiben unvergessen.“
Der bosnische Nationalspieler war zwei Jahre als Leihspieler beim HSV aktiv. Sein Wechsel von FK Rostov zu Genua erfolgte ebenfalls auf Leihbasis.
Es ist offiziell: Otto Stange (18), Publikumsliebling beim HSV, wird bis Saisonende an SV Elversberg ausgeliehen.
Der Verein teilte am Montagabend mit: „SVE hat sich als gute Station für Leihspieler etabliert. Otto wird dort bestens aufgehoben sein. Wir bleiben in engem Kontakt, um seine Entwicklung zu begleiten“, erklärte Sportdirektor Claus Costa (41).
Auch Abwehrtalent Joel Agyekum (20) wird ausgeliehen – er schließt sich dem Drittligisten Viktoria Köln an.
„Joel hat eine gute Entwicklung genommen und gehört zum Bundesliga-Kader. Wir haben das mit einer Vertragsverlängerung unterstrichen. Damit er sich weiter verbessert, braucht er regelmäßige Spielzeit – deshalb ist die Leihe sinnvoll“, sagte Costa.
Am Deadline-Day stehen offenbar zwei Verstärkungen für den HSV kurz vor dem Abschluss.
Neben Albert Sambi Lokonga (25), der bereits seinen Medizincheck absolviert hat, steht auch eine Ausleihe von Fabio Vieira (25) vom FC Arsenal bevor, wie Transferexperte Florian Plettenberg zuerst berichtete.
Vieira, der vergangene Saison an seinen Ex-Klub FC Porto ausgeliehen war (39 Spiele, 10 Torbeteiligungen), gilt als klassischer Spielmacher – eine Position, die dem HSV aktuell fehlt.
Acht HSV-Profis wurden nach der Derby-Niederlage für ihre Nationalmannschaften nominiert und müssen kurzfristig abreisen.
Neuzugang Luka Vuskovic, der erst am Freitag verpflichtet wurde, wurde von Ex-HSV-Stürmer Ivica Olic für das EM-Qualifikationsspiel der kroatischen U21 gegen die Türkei nominiert.
Miro Muheim und die Schweiz starten in die WM-Quali mit Spielen gegen Kosovo und Slowenien.
Nach seinem Platzverweis im Derby fehlt Giorgi Gocholeishvili dem HSV ein Spiel. Für Georgien kann er in den Partien gegen Türkei und Bulgarien Spielpraxis sammeln.
Daniel Peretz steht mit Israel vor Spieltagen fünf und sechs in der WM-Qualifikation und muss zwei Siege gegen Moldawien und Italien holen, um dran zu bleiben.
Warmed Omari und Komoren können noch auf die WM hoffen. Mit Platz zwei und drei Punkten Rückstand auf Ghana müssen sie gegen Mali und die Zentralafrikanische Republik punkten.
Fabio Baldé wurde erstmals für Portugals U21 nominiert und könnte gegen Aserbaidschan oder Schottland debütieren.
Auch Aboubaka Soumahoro für Frankreichs U20 und Alexander Rössing-Lelesiit für Norwegens U19 sind unterwegs.
Seit 2016 spielt Bakery Jatta für den HSV, doch so schlecht wie derzeit stand seine Zukunft selten zur Debatte. Immer wieder kursieren Wechselgerüchte. Eine Zukunft im Volkspark scheint unwahrscheinlich.
„Baka kennt die Situation, wie ich sie sehe“, sagte Trainer Polzin. „Wir hatten vertrauensvolle Gespräche. Ich habe ihm klar gesagt, was ich von ihm erwarte und wie unser Fußball aussieht.“
Nach dem Aufstieg suchten die Verantwortlichen das Gespräch und teilten ihre Vorstellungen mit. „Da weiß Baka ganz genau, was wir denken“, sagte Polzin. Aufgrund seiner Erfahrung und Geschichte beim HSV sei er dennoch ein wichtiger Bestandteil.
„Baka war zuletzt angeschlagen und konnte sich deshalb weniger zeigen. Wir werden sehen, was in den nächsten Tagen passiert. Wenn Baka da ist, freuen wir uns über sein Lächeln.“
Wenige Tage vor Ende des Transferfensters steht die Leihe von Luka Vuskovic (18) offenbar kurz vor dem Abschluss – endlich.
Seit Wochen zieht sich die Verhandlung zwischen HSV und Tottenham Hotspur hin. Am Mittwoch erklärte Transferexperte Fabrizio Romano, dass die Engländer grünes Licht gegeben haben.
Trainer Merlin Polzin äußerte sich vor dem Derby vorsichtig: „Natürlich gibt es Gedankenspiele. Ob es aber zum Team passt und wie die Qualität der vorhandenen Spieler ist, ist eine andere Frage.“
Die französische Sportzeitung „L’Équipe“ berichtet, dass der HSV ein Angebot für den Schweizer Mittelfeldspieler Fabian Rieder (23) abgegeben hat.
Rieder, mit 19 Länderspielen für die Schweiz, steht aktuell bei Stade Rennes unter Vertrag und war in der vergangenen Saison an den VfB Stuttgart ausgeliehen.
Beim VfB bestritt er 21 Bundesligaspiele und bereitete fünf Tore vor. 2023 wechselte Rieder für 14 Millionen Euro von Young Boys Bern nach Frankreich. Auch der FC Augsburg soll ein Angebot abgegeben haben.
Ob Stade Rennes den Offensivspieler abgibt, ist unklar. In den ersten beiden Saisonspielen war Rieder Stammspieler.
Lange hatte der HSV an einer Rückkehr von Adam Karabec gearbeitet, doch der Tscheche entschied sich für Olympique Lyon. Dort erzielte er nun sein erstes Tor.
Sein Debüt gab der 22-Jährige bereits letzte Woche beim 1:0-Auswärtssieg in Lens. Am Samstag kam er zu Hause im Groupama Stadium zum Einsatz und erzielte in der 74. Minute nur neun Minuten nach seiner Einwechslung das 2:0, das den 3:0-Heimsieg gegen FC Metz entschied.
Der einstige Serienmeister führt die Ligue 1 nach zwei Spieltagen mit sechs Punkten vor PSG an.
Prestigeerfolg für die HSV-U19: Die Junioren gewannen das Stadtderby am Samstag gegen den FC St. Pauli mit 1:0.
Das goldene Tor erzielte Noah Adekunle. Es war bereits der dritte Sieg im dritten Spiel und damit die Tabellenführung.
Das Warten zahlt sich aus: Laut Transferexperte Fabrizio Romano steht der HSV kurz vor der Leihe des Mega-Talents Luka Vuskovic (18).
Demnach laufen aktuell die Verhandlungen mit Tottenham Hotspur, mit einer Einigung wird bald gerechnet.
Der Bruder des wegen Dopings gesperrten Mario Vuskovic (23) soll sich mit dem HSV bereits einig sein, sein Klub hatte jedoch bisher noch keine Entscheidung getroffen, wo er spielen wird – offenbar ist diese nun gefallen.
Zum Dopingfall von Mario Vuskovic vom HSV wird eine Dokumentation produziert. Das bestätigte der Regisseur der neuen HSV-Doku „Always Hamburg“ am Mittwochabend bei der Premiere in Hamburg. „2026 – Mario-Vuskovic-Doku“, sagte Filmemacher Tom Häussler. Vuskovic selbst war bei der Veranstaltung dabei.
Der 23-jährige Abwehrspieler wurde 2022 positiv auf das verbotene Dopingmittel EPO getestet. Er bestreitet die Vorwürfe, ist aber bis November 2026 gesperrt. Die Doku soll in dieser Zeit ausgestrahlt werden, Plattform noch unbekannt.
„Always Hamburg“ wird ab Freitag, 22. August, auch auf dem ZDF-Streamingportal verfügbar sein.
Am Sonntag startet der HSV nach sieben Jahren wieder in der Bundesliga. Wie beim letzten Bundesligaspiel vor dem Abstieg lautet der Gegner Borussia Mönchengladbach.
Schiedsrichter Sascha Stegemann wird die Partie leiten. Assistiert wird er von Christof Günsch und Fabian Maibaum an der Seitenlinie, Vierter Offizieller ist Patrick Schwengers, als VAR fungieren Robert Schröder und Frederick Assmuth.
Unter Stegemann hat der HSV eine negative Bilanz: Von 18 Spielen konnten die Rothosen sieben gewinnen, acht gingen verloren. Ähnlich sieht es bei Borussia Mönchengladbach aus: sechs Siege und acht Niederlagen in 19 Spielen.
Zuletzt war Stegemann im vergangenen Dezember im Volkspark zu Gast, als der HSV mit 3:1 gegen Karlsruhe gewann.
Der langjährige Kapitän fehlte am Mittwochvormittag beim Training. Der HSV teilte mit, dass der 31-Jährige für Gespräche bezüglich seiner Zukunft freigestellt wurde.
Medienberichten zufolge soll der Abwehrspieler künftig an der Seite von Thomas Müller (35) beim MLS-Club Vancouver Whitecaps spielen.
Der ehemalige Kapitän verabschiedet sich: Sebastian Schonlau (31) steht laut BILD kurz vor einem Wechsel nach Kanada.
Der Abwehrspieler, der beim HSV keine Zukunft mehr hat, soll am Mittwoch bei den Vancouver Whitecaps, dem neuen Club von Thomas Müller, unterschreiben.
Er habe bereits einen Auflösungsvertrag in Hamburg unterzeichnet, der mit dem Wechsel gültig werde. Schonlau erhält eine kleine Abfindung.
Überraschung im Volkspark: Der HSV veranstaltete am Sonntag ein kurzfristig anberaumtes Testspiel gegen den Regionalligisten SC Weiche Flensburg 08.
Vor allem Spieler, die beim Pokalspiel in Pirmasens wenig oder gar nicht aufliefen, bekamen Einsatzzeit. Noah Katterbach (29. Minute) und Alexander Rössing-Lelesiit (39.) erzielten in der 60-minütigen Partie die Tore zum 2:1-Sieg.
Trainer Merlin Polzin sagte: „Der Test hat sich gelohnt. Es ging nicht um Taktik, sondern darum, dass die Jungs an ihren Positionen arbeiten können. Die Energie hat mir gefallen.“
So spielte der HSV: Peretz – Gocholeishvili (31. Nandja), Hefti, Schonlau, Soumahoro, Mikelbrencis – Remberg, Megeed – Rössing-Lelesiit (43. Adam), Philippe (43. Boakye), Katterbach
Ein herber Verlust droht: Laut BILD könnte der HSV sein Riesentalent Shafiq Nandja (18) verlieren. Der Innenverteidiger soll das Interesse des FC Turin geweckt haben.
Beim stark besetzten „Tournoi Européen U21“ in Frankreich beeindruckte Nandja die Italiener mit seinen Leistungen.
Der Klub soll ein schriftliches Angebot über rund 300.000 Euro plus Boni und Weiterverkaufsbeteiligung unterbreitet haben.
Nandja spielt seit 2018 beim HSV und zählt in der U21 trotz seines jungen Alters zu den Leistungsträgern.
Die Entscheidung ist gefallen: Yussuf Poulsen (31) ist neuer Kapitän des HSV. Seine Stellvertreter sind Jonas Meffert (30) und Neuzugang Nicolas Capaldo (26). Das gab der Verein am Freitag bekannt.
Trainer Merlin Polzin erklärte, die Wahl fiel auf den Dänen, da dieser „großes Verantwortungsbewusstsein und viel Erfahrung“ mitbringe.
Poulsen sagte: „Es bedeutet mir viel, dass mir Trainer und Mannschaft diese Verantwortung übertragen. Ich will das Amt mit allem, was ich habe, ausfüllen.“
Sein Vorgänger Sebastian Schonlau wolle den neuen Kapitän bestmöglich unterstützen. Die weiteren Kandidaten Daniel Elfadli und Miro Muheim gingen überraschend leer aus.
Nach langem Ringen steht fest: Adam Karabec (22) wird in der kommenden Saison nicht mehr beim HSV spielen.
Nach seiner Leihe von Sparta Prag bemühten sich die Verantwortlichen vergeblich um eine Verlängerung. Am Dienstag wurde Karabec als Neuzugang bei Olympique Lyon vorgestellt. Der HSV verabschiedete sich offiziell über soziale Medien.
Reagiert der HSV auf die schwache Offensive? Laut Transferexperte Sacha Tavolieri sind die Rothosen an Ibrahim Salah (23) von Stade Rennes interessiert.
Der französische Klub verlangt für den Linksaußen 1,5 Millionen Euro, dessen Marktwert aktuell bei drei Millionen Euro liegt. Im vergangenen Jahr war Salah an Stade Brest ausgeliehen.
Der HSV ist nicht allein, auch FC Basel und FC Getafe zeigen Interesse.
Liegen beim HSV vor Saisonstart die Nerven blank? Medienberichten zufolge soll Sportvorstand Stefan Kuntz (62) nach der 0:2-Pleite beim RCD Mallorca vor Ort ausgerastet sein.
Er soll im Kabinentrakt lautstark seinen Frust über die fünfte Testspielpleite in Folge rausgelassen haben. Im Gespräch mit Trainer Merlin Polzin (34) und Co-Trainer Loic Favé (32) kritisierte er unter anderem zahlreiche Einwürfe, die direkt zum Gegner gingen, sowie die unnötige Rote Karte für Jordan Torunarigha (28).
Mehrere Profis sollen Zeugen gewesen sein und waren irritiert über den Ausbruch von Kuntz.
Kommt Luka Vuskovic (18) oder nicht? Der Bruder des wegen Dopings gesperrten Mario Vuskovic wird beim HSV heiß gehandelt.
Berichte sprechen von einer fast abgeschlossenen Leihe von Tottenham Hotspur, die zugestimmt haben sollen.
Der HSV ist sehr an der Verpflichtung interessiert, andere Vereine zeigen ebenfalls Interesse. Eine endgültige Entscheidung steht laut Medien noch aus.
Erstmals nach geplatztem Transfer zum OGC Nizza äußert sich Ransford Königsdörffer zu den Ereignissen.
Der 23-Jährige zeigte sich überrascht über das Scheitern des Wechsels. „Ich war in den drei Jahren beim HSV nie verletzt. Das habe ich ihnen gesagt und verstehe die Entscheidung nicht. Wir haben uns nicht geeinigt“, sagte er. Schmunzelnd ergänzte er: „Ich bin gesund und fit – vielleicht haben sie sich geirrt.“
Der ehemalige HSV-Stürmer Davie Selke feierte nach seinem Wechsel in die Türkei beim Istanbuler Basaksehir FK seinen ersten Pflichtspieltreffer.
Im zweiten Spiel erzielte der 30-Jährige in der Qualifikation zur Conference League beim norwegischen Viking Stavanger das 3:1-Endergebnis.
Nach einem langen Pass sprintete er allein aufs Tor zu, umkurvte den Torwart und traf. Seine Mitspieler jubelten ausgelassen.
Am Mittwochmittag reiste das Team von Merlin Polzin nach Mallorca zum zweiten Trainingslager. Yussuf Poulsen (31) und Bakery Jatta (27) sind zwar mit an Bord, fallen aber verletzt aus.
Bei Poulsen liegt laut Bild eine schmerzhafte Zerrung vor, auch bei seinem Teamkollegen zwickt es im Muskel.
Die Pause soll jedoch nur von kurzer Dauer sein, ein bis zwei Wochen später sollen beide wieder fit sein. Im Testspiel gegen RCD Mallorca am Samstag werden sie fehlen.
Doppelschlag beim HSV: Die Rothosen stehen kurz vor der Verpflichtung von Warmed Omari (25, Details siehe Eintrag um 6.42 Uhr) und einem weiteren Transfer.
Mehrere Medien berichten übereinstimmend, dass Rechtsverteidiger Giorgi Gocholeishvili (24) mit Kaufoption vom ukrainischen Klub Schachtar Donezk ausgeliehen werden soll.
Wie Omari soll auch der georgische Nationalspieler noch am Mittwoch seinen Medizincheck in Hamburg absolvieren.
Das zweite Trainingslager zur Vorbereitung steht an: Am Mittwoch reist der HSV nach Mallorca, um auf dem Trainingsgelände des RCD Mallorca letzte Feinheiten vor dem Pflichtspielstart zu trainieren.
Die Rückkehr nach Hamburg ist für Sonntag angesetzt, vorher steht am Samstag (20 Uhr) noch ein Testspiel gegen den RCD auf dem Programm.
Ist er die erhoffte Verstärkung für das Abwehrzentrum? Medienberichten zufolge steht der HSV kurz vor der Verpflichtung von Warmed Omari (25).
Der Innenverteidiger ist aktuell bei Stade Rennes unter Vertrag, war vergangene Saison aber an Olympique Lyon ausgeliehen.
Der HSV plant eine Leihe mit Kaufoption. Omari soll am Mittwoch seinen Medizincheck in Hamburg absolvieren.
Der Transfer des Stürmers zum OGC Nizza ist gescheitert. Das teilte der HSV mit, der Wechsel kam wegen gesundheitlicher Bedenken der Franzosen nicht zustande.
„Diese Entwicklung war unerwartet“, sagte HSV-Vorstand Stefan Kuntz. „Ransi hat in drei Jahren beim HSV nur zwei Spiele wegen Muskelproblemen verpasst. Wir freuen uns, ihn weiterhin bei uns zu haben.“
Königsdörffer kehrt daher ins Training der Rothosen zurück.
Beim geplanten Wechsel zu OGC Nizza gab es laut Medienberichte Probleme: Der 23-Jährige habe den medizinischen Test nicht bestanden, schreibt die Zeitung „Nice Matin“. Weitere Untersuchungen seien im Gange.
Königsdörffer hatte in der vergangenen Saison mit 14 Toren maßgeblich zum Aufstieg beigetragen. Er war 2022 von Dynamo Dresden zum HSV gekommen. Sein Vertrag läuft bis 2026. Eine Vertragsverlängerung wurde nicht erreicht.
Verliert der HSV einen seiner besten Angreifer? Beim Testspiel gegen Freiburg (1:5) fehlte der 23-Jährige bereits. Französische Medien berichten, dass Königsdörffer sich mit OGC Nizza geeinigt haben soll.
Für den HSV wäre das qualitativ ein Verlust. Da sein Vertrag nach der Saison endet, wäre es zugleich die letzte Gelegenheit, Ablöse zu generieren – angeblich sechs Millionen Euro.
Königsdörffer wechselte 2022 für 1,2 Millionen Euro von Dynamo Dresden zum HSV und erzielte in der letzten Saison 14 Tore.