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HSV-Blog: Rothosen zeigen Interesse an dänischem Mittelfeld-Talent

Hamburg – Der HSV hat durch den Sieg bei Eintracht Frankfurt und dem gleichzeitigen Punkteverlust der Konkurrenten zwei Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt gesichert.

Während die Verantwortlichen hinter den Kulissen bereits am Kader für die kommende Spielzeit arbeiten, ist die laufende Saison für Alexander Rössing-Lelesiit vorzeitig beendet.

In unserem HSV-Blog informieren wir euch regelmäßig über Neuigkeiten rund um die Mannschaft, potenzielle Transfers und alles Wissenswerte aus dem Volksparkstadion.

HSV-Sportdirektor Claus Costa (41) war am Montagabend in Dänemark unterwegs, um sich das Match zwischen dem FC Midtjylland und Viborg FF (3:3) anzuschauen. Diese Information stammt aus einem Beitrag des dänischen Sportjournalisten Mathias Hauge Jacobsen auf X.

Dabei nannte Jacobsen auch den Grund für Costas Reise: Demnach habe der Sportdirektor den Viborg-Spieler Thomas Jörgensen (20) genauer beobachtet. „Er wäre eine ideale Verstärkung für den HSV“, schrieb Jacobsen.

Der zentrale Mittelfeldspieler hat sich durch starke Leistungen die Aufmerksamkeit vieler Vereine gesichert – neben dem HSV soll auch die TSG Hoffenheim an ihm interessiert sein. Der Vertrag des dänischen U21-Nationalspielers bei Viborg läuft noch bis Sommer 2028, sein Marktwert wird auf rund vier Millionen Euro geschätzt.

Peinlich für den HSV! Alexander Rössing-Lelesiit (19) hatte sich gerade erst von einer Syndesmose-Verletzung zurückgekämpft, doch jetzt erlitt der Norweger einen Rückschlag und muss sich operieren lassen.

Wie der Verein am Dienstag mitteilte, zog sich der 19-Jährige in der vergangenen Trainingswoche erneut eine Sprunggelenksverletzung zu. Untersuchungen bestätigten die Diagnose.

Rössing-Lelesiit hatte sich Anfang des Jahres im Derby gegen den FC St. Pauli bei einem Zweikampf verletzt und fiel seitdem aus. Kürzlich war er wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und stand kurz vor seinem Comeback im Kader. Nun bedeutet der erneute Rückschlag eine lange Pause.

Der HSV kann nun endgültig mit einer weiteren Saison in der Bundesliga planen. Bei der Suche nach Verstärkungen liegt ein besonderer Fokus auf einem neuen Angreifer.

Nach Angaben von Sky haben die Verantwortlichen ein Auge auf Noel Futkeu (23) von Greuther Fürth geworfen. Der Stürmer hat in dieser Saison bereits 17 Tore erzielt und führt zusammen mit Mateusz Zukowski von Magdeburg die Torjägerliste der 2. Liga an.

Futkeu wird Fürth nach der Saison definitiv verlassen. Eintracht Frankfurt zog eine Rückkaufoption in Höhe von 1,3 Millionen Euro und möchte den Angreifer nun mit Gewinn veräußern. Bei einem geschätzten Marktwert von fünf Millionen Euro sollte das kein Problem sein.

Ein erfahrener Mann an der Pfeife: Schiedsrichter Deniz Aytekin (47) wird das Traditionsduell zwischen Eintracht Frankfurt und dem HSV leiten.

Die Frankfurter bestritten bislang 38 Partien unter seiner Leitung, mit einer negativen Bilanz von 13 Siegen, sechs Unentschieden und 19 Niederlagen.

Für die Hamburger sieht die Statistik noch schlechter aus: Von 34 Spielen konnten die Rothosen nur acht gewinnen, standen neunmal unentschieden und mussten 17 Niederlagen hinnehmen.

Schock für die HSV-Frauen: Nach der 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin brach Abwehrspielerin Magou Doucoure (25) am Freitag noch auf dem Spielfeld zusammen.

Die Verteidigerin wurde medizinisch versorgt und anschließend ins Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) gebracht.

Über X gab der Verein inzwischen Entwarnung: Beim Verlassen des Stadions im Krankenwagen sei Doucoure bereits ansprechbar und stabil gewesen.

Der HSV könnte im Sommer eines seiner vielversprechenden Talente verlieren. Verschiedenen Online-Portalen, darunter "transfers_nl", zufolge soll der niederländische Meister PSV Eindhoven Interesse an Fábio Baldé (20) zeigen. Außerdem gibt es Interesse von mehreren portugiesischen Top-Clubs.

Bei Eindhoven bereitet man sich auf den Abgang der beiden Stammspieler Couhaib Driouech und Esmir Bajraktarevic vor und sucht nach Verstärkungen. Baldé könnte eine Option sein, da er nicht nur als Flügelstürmer, sondern auch als Außenverteidiger eingesetzt werden kann.

Der gebürtige Hamburger hat beim HSV noch einen Vertrag bis Sommer 2029, besitzt jedoch eine Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro. Sein aktueller Marktwert wird auf etwa drei Millionen Euro geschätzt.

Darauf hat man lange gewartet: Luka Vuskovic (19) kehrte am Dienstag auf den Trainingsplatz zurück. Nach einer Knieprellung absolvierte er eine individuelle Einheit mit Reha-Trainer Sebastian Capel.

„Wir hoffen, die Belastung bei ihm nun Schritt für Schritt erhöhen zu können. Wir wollen ihn gezielt aufbauen. Es sind noch drei Spiele zu absolvieren, deshalb müssen wir genau abwägen“, erklärte Trainer Merlin Polzin (35) nach der Einheit. „Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass seine Schmerzen nachgelassen haben, er Fortschritte gemacht hat und unbedingt wieder auf den Platz möchte.“

Ob Vuskovic am Samstag (15:30 Uhr) gegen Eintracht Frankfurt schon wieder zum Einsatz kommen kann, steht allerdings noch nicht fest.

Voll im Training waren dagegen Alexander Rössing-Lelesiit und Jean-Luc Dompé (30), während Yussuf Poulsen (31) noch mit reduzierter Belastung trainierte. „Bei Yussi war das Training heute noch etwas gedrosselt. Wir werden ihn in dieser Saison wohl nicht mehr auf 100 Prozent bringen, aber er hat alles gegeben, um der Mannschaft weiterhin zu helfen“, sagte Polzin über den Kapitän und schloss Einsätze über 90 Minuten aus.

Auch die Belastungen von Robert Glatzel (32), Nicolas Capaldo (27) und Bakery Jatta (27) wurden am Dienstag genau gesteuert.

Der HSV sucht weiterhin nach einem Nachfolger für den ehemaligen Sportvorstand Stefan Kuntz (63), der Anfang Januar nach Vorwürfen der sexuellen Belästigung vom Verein getrennt wurde.

Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, steht der Auswahlprozess kurz vor dem Abschluss. Eine Aufsichtsratssitzung, in der die endgültige Entscheidung getroffen werden soll, ist bereits terminiert.

Auch Sportdirektor Claus Costa (41) wurde als mögliche interne Lösung gehandelt, laut Bericht deutet jedoch mittlerweile alles darauf hin, dass der Verein eine externe Besetzung bevorzugt.

Freudige Nachrichten von Robert Glatzel (32): Der HSV-Stürmer wird zum dritten Mal Vater, bestätigte er nach der 1:2-Niederlage gegen Hoffenheim im Interview mit „Sky“.

Seinen neuem Familienzuwachs widmete Glatzel bereits seinen Jubel nach dem Elfmeter zum zwischenzeitlichen Ausgleich gegen die Kraichgauer. Er legte sich den Ball unter das Trikot und vollführte die bekannte Nuckel-Geste.

Der 32-Jährige und seine Frau Natasa haben bereits zwei Töchter, Elea (9) und Alicia (7). Dieses Mal erwarten sie einen Jungen, so der Stürmer.

Im Bundesliga-Topspiel pfeift Schiedsrichter Robert Schröder (40) das Duell zwischen dem HSV und Hoffenheim.

Die Rothosen absolvierten bisher sieben Spiele unter Schröders Leitung, mit einer leicht negativen Bilanz: zwei Siege, zwei Unentschieden und drei Niederlagen.

Hoffenheim kann unter Schröder auf eine leicht positive Statistik blicken: vier Siege, drei Remis und zwei Niederlagen aus 9 Begegnungen.

HSV-Profi Philip Otele wird nach seiner Roten Karte im Nordderby gegen Werder Bremen für zwei Spiele gesperrt. Das entschied das DFB-Sportgericht am Freitag.

Die Rothosen hatten gegen diese Entscheidung Einspruch eingelegt. Am Freitag fand am DFB-Campus in Frankfurt eine mündliche Verhandlung statt. Neben Otele waren auch Sportdirektor Claus Costa und Dr. Philipp Winter (Direktor Recht & Organisation) anwesend.

Nach dem Ausfall von Abwehrchef Luka Vuskovic (19) kassierte der HSV in zwei Partien sieben Gegentore. Wie stabil ist die Mannschaft in der entscheidenden Phase?

Neben dem Defensiv-Bereich fehlen gegen die TSG Hoffenheim zudem Miro Muheim (28, Sprunggelenk) und Kapitän Yussuf Poulsen (31). Auch der Einsatz von Sambi Lokonga (26) ist fraglich. Cheftrainer Merlin Polzin (35) will jedoch nicht akzeptieren, dass der HSV diese Ausfälle, insbesondere in der Defensive, nicht kompensieren könne.

„Es bringt nichts, dem nachzutrauern. Ich habe volles Vertrauen in die Spieler, die in der Dreier- oder Fünferkette eingesetzt werden, dass sie das kollektiv ausgleichen“, erklärte er bei der Pressekonferenz am Donnerstag. Dabei gehe es nicht darum, jemanden „zu ersetzen“, sondern auf der jeweiligen Position mit den eigenen Stärken „gut zu verteidigen und Lösungen zu finden“.

Der HSV arbeitet mit dem bald startenden Genossenschaftsprojekt „Supporters Trust“ am Ausbau des Volksparkstadions. „Nach Erhalt der erforderlichen Genehmigungen soll umgehend mit der Kapazitätserweiterung begonnen werden. Im Laufe der kommenden Saison soll die Stadionkapazität auf über 58.000 Plätze anwachsen“, erklärte HSV-Präsident Henrik Köncke in einem Interview.

Die Bauarbeiten sollen bereits im Sommer starten, langfristig könnten sogar mehr als 60.000 Zuschauer im Volksparkstadion Platz finden. Zudem plant der Klub, die sanitären Anlagen zu modernisieren und das Catering-Angebot auszubauen.

Die Gründungsversammlung der Genossenschaft ist für den 5. Mai angesetzt, der operative Startzeitpunkt ist jedoch noch offen. Zunächst werden 18.870 Anteile zu je 887 Euro ausgegeben. Der Verein rechnet mit Einnahmen von rund 16 Millionen Euro.

Bereits jetzt haben sich neben Vereinslegenden wie Horst Hrubesch auch Trainer Merlin Polzin und einzelne Spieler an dem Projekt beteiligt.

HSV-Profi Philip Otele (27) erhielt im Nordderby bei Werder Bremen nur 13 Minuten nach seiner Einwechslung die Rote Karte. Schiedsrichter Florian Exner (35) entschied aufgrund von „rohem Spiel“.

Das DFB-Sportgericht verhängte eine Sperre von zwei Spielen, gegen die der HSV Einspruch einlegte, da man nur eine Spielsperre akzeptieren wollte.

Die mündliche Verhandlung findet am Freitag (12:30 Uhr) statt, dann wird das endgültige Urteil gefällt.

Verstärkt sich der HSV mit einem Talent von Paris Saint-Germain? Laut der französischen Zeitung „Le Parisien“ haben die Rothosen ein Auge auf Mathis Jangéal (17) geworfen.

Der offensive Nachwuchsspieler, der bereits zweimal für die Profis des Champions-League-Siegers zum Einsatz kam, gilt als großes Talent und wird von zahlreichen Klubs umworben.

Auch das „Hamburger Abendblatt“ berichtete, dass sich der HSV mit Jangéal beschäftigt habe. Ob ein Transfer tatsächlich zustande kommt, hänge jedoch auch davon ab, in welcher Liga der HSV in der kommenden Saison spielt.

Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Miro Muheim (28) steht weiterhin hinter Luka Vuskovic (19) ein Fragezeichen. Bei beiden Spielern ist ungewiss, ob sie noch in dieser Saison zum Einsatz kommen.

„Ich sehe gute Chancen, dass Luka im Saisonendspurt noch einmal spielen wird. Er ist extrem ehrgeizig und will unbedingt dabei sein. Deshalb sind wir zuversichtlich. Wir müssen einfach abwarten, geduldig bleiben und hoffen, dass er uns bald wieder zur Verfügung steht“, sagte Sportdirektor Claus Costa (41) zur Lage von Vuskovic.

Ähnliche Hoffnungen hat man beim Ausfall von Muheim: „Er wird alles daran setzen, so schnell wie möglich zurückzukehren. Im besten Fall kann er uns gegen Saisonende noch einmal unterstützen.“

Positive Nachrichten gab es von Alexander Rössing-Lelesiit (19). Der Youngster trainiert nach seiner Syndesmose-Verletzung wieder mit der Mannschaft und darf auf ein baldiges Comeback hoffen.

Außerhalb des Teamtrainings übten weiterhin Yussuf Poulsen (31), Albert Sambi Lokonga (26) und Jean-Luc Dompé (30).

Eine schmerzliche Nachricht: Miro Muheim (28) hat sich im Derby bei Werder Bremen eine Verletzung am vorderen Syndesmoseband im rechten Sprunggelenk zugezogen, teilte der HSV am Dienstag mit.

Für den achtfachen Schweizer Nationalspieler bedeutet dies wohl das vorzeitige Saison-Aus, da nur noch vier Spieltage anstehen.

Muheim gehörte in dieser Saison zu den wichtigsten Spielern und hatte die meisten Einsatzminuten bei den Rothosen.

Eine Hiobsbotschaft für den HSV: Luka Vuskovic (19) wird womöglich länger ausfallen. Laut „BILD“ ist die Knieverletzung des Kroaten schwerer als zunächst vermutet.

Ein Einsatz im nächsten Heimspiel gegen Hoffenheim (Samstag, 18:30 Uhr) wird als sehr unwahrscheinlich angesehen. Auch hinter dem Einsatz von Albert Sambi Lokonga (26, Oberschenkel) und Miro Muheim (28, Knie) steht ein Fragezeichen.

Der einzige Lichtblick an einem ansonsten schwachen HSV-Tag war Stürmer Robert Glatzel (32). Im Derby gegen Werder zeigte er eine starke Leistung, gekrönt von seinem Traumtor zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.

Sein Teamkollege Nicolai Remberg (25) lobte ihn für ein „überragendes Spiel“. Auch Trainer Merlin Polzin (35) betonte, dass Glatzel immer noch „den Unterschied ausmachen“ könne.

Glatzel selbst zeigte sich enttäuscht über die Niederlage, war aber zufrieden mit seinem Treffer und seiner Leistung. Nach einer schwierigen Saison hat er sich mit dieser Darbietung für den Saisonendspurt positioniert.

Vor und nach dem Nordderby hatten Chaoten im HSV-Fanblock Pyrotechnik gezündet und damit Polizei und Feuerwehr auf den Plan gerufen. Zunächst wurde vermutet, dass die Polizei deshalb mit Einsatzkräften in den HSV-Block eingriff.

Ein Polizeisprecher klärte am Abend auf: Ein Feuer brach im Bereich der sanitären Anlagen aus. Als Polizei und Feuerwehr eingriffen, wurden sie von HSV-Anhängern angegriffen. Glücklicherweise gab es keine Verletzten.

Eine Saison lang arbeiteten Aaron Hunt (39) und Merlin Polzin (35) beim HSV zusammen. Während Hunt noch aktiv war, wirkte Polzin als Co-Trainer unter Daniel Thioune (51). Dass Polzin irgendwann Cheftrainer wird, überraschte Hunt.

„Ehrlich gesagt hätte ich ihm das nicht zugetraut“, sagte Hunt im Interview auf hsv.de. „Seine Kompetenz in Analysen und Gesprächen war als Spieler schon spürbar, aber der Unterschied zwischen Co- und Cheftrainer ist groß. Ich hatte ihn nie wirklich auf dem Schirm, dass er Chef wird.“

Hunt freut sich jedoch über die Entwicklung. „Man sieht, dass die Mannschaft ihm zu 100 Prozent folgt und eine geschlossene Einheit bildet. Das Team hat eine klare Handschrift und weiß, wofür es steht. Merlin hat sehr viel richtig gemacht – Hut ab!“

Hamburgs Fußball-Legende Horst Hrubesch wird heute 75 Jahre alt und darf sich auf ein besonderes Ständchen freuen.

„Bei Horst geben wir Vollgas“, kündigte HSV-Coach Merlin Polzin an. „Wenn wir nicht live singen können, machen wir es sicherlich per Video.“

Hrubesch und der 40 Jahre jüngere Polzin sind seit dem Saisonende 2020/21 befreundet. Damals sollten sie die Mannschaft noch in die Bundesliga führen, scheiterten aber knapp mit dem vierten Platz.

Auch heute stehen sie in regelmäßigem Kontakt. Hrubesch sei dabei gelegentlich kritisch, aber immer wertschätzend, so Polzin. „Das möchte ich nicht missen.“ Am liebsten würde Polzin Hrubesch einen Derbysieg zum Geburtstag schenken.

Merlin Polzin pflegt auch weiterhin Kontakt zu Mario Vuskovic, dem Bruder von Luka Vuskovic (19), der wegen einer Dopingsperre aktuell nicht für den HSV spielen darf.

„Wir telefonieren und machen Videocalls. Mario ist ein wichtiger Teil unseres Teams“, erklärte Polzin vor dem Nordderby gegen Werder Bremen. „Wir können es kaum erwarten, dass er in der kommenden Saison wieder für uns aufläuft.“

Zwischen Trainer und Spieler gebe es gelegentlich Meinungsverschiedenheiten, aber der familiäre Zusammenhalt stehe immer im Vordergrund.

Wie erwartet stuft die Polizei das bevorstehende Nordderby zwischen Werder Bremen und dem HSV als Hochrisikospiel ein.

Die Bremer Einsatzkräfte werden durch Polizei aus Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Thüringen, Niedersachsen sowie der Bundespolizei unterstützt, teilte die Polizei Bremen mit.

Für die Fans bedeutet das Einschränkungen bei der Anreise: Der Weg entlang des Weserufers wird am Samstagnachmittag ab der Sankt-Jürgen-Straße bis zum Stadion für Heimfans gesperrt. Außerdem wird der Osterdeich für den Autoverkehr zwischen Sielwall und Stader Straße etwa zweieinhalb Stunden vor Anpfiff und eine Stunde nach Spielende gesperrt.

Die Polizei empfiehlt Heimfans, mehr Zeit für die Anreise einzuplanen und den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen.

Wer wird neuer Sportvorstand beim HSV? Diese Frage ist nach dem Weggang von Stefan Kuntz (63) weiterhin offen.

Wie die „BILD“ berichtet, haben sich die Rothosen mit Ex-Profi Stefan Reuter (59) darüber unterhalten. Der Weltmeister von 1990 arbeitet derzeit als Berater des Managements beim FC Augsburg, dessen Vertrag im Sommer ausläuft.

Reuter soll wieder Interesse an einer Position „in der ersten Reihe“ haben, nachdem er elf Jahre als Geschäftsführer Sport beim FCA tätig war.

Ex-Profi Rodolfo Cardoso (57, 137 Pflichtspiele für den HSV) ist ab sofort neuer Cheftrainer der HSV-Frauen. Die bisherige Trainerin Liese Brancao (44) sowie Co-Trainer Gerhard Waldhart (48) wurden freigestellt.

„Nach sorgfältiger Analyse der sportlichen Entwicklung und intensiven Gesprächen sind wir zu dem Schluss gekommen, dass ein Trainerwechsel zum jetzigen Zeitpunkt notwendig ist. Ziel ist es, mit Rodolfo Cardoso neue Impulse, frische Energie und mehr Lockerheit in den Schlussspurt zu bringen“, erklärte Vorstand Eric Huwer (42).

Cardoso selbst sagte: „Ich freue mich sehr auf die Aufgabe und darauf, die Mannschaft in dieser wichtigen Phase der Saison zu unterstützen. Ich bin überzeugt, dass wir schnell etwas bewegen und die entscheidenden Punkte für den Klassenerhalt sichern werden. Jetzt gilt es, in den verbleibenden vier Partien als geschlossene Einheit aufzutreten.“

Die HSV-Frauen liegen derzeit auf Rang 12, mit nur drei Punkten Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz.

Ex-HSV-Profi Lewis Holtby (35) erlebte ein enttäuschendes Wochenende. Mit seinem niederländischen Klub NAC Breda erreichte er beim 1:1 gegen Fortuna Sittard keinen Befreiungsschlag im Abstiegskampf und zog sich zudem eine Verletzung zu.

In der ersten Halbzeit wurde der 35-Jährige von Justin Hubner (22) unglücklich oberhalb des Knöchels getroffen. TV-Bilder zeigten eine tiefe Fleischwunde am Schienbein. Holtby wurde auf dem Platz behandelt und humpelte anschließend vom Feld.

Wenige Stunden nach dem Spiel postete der Mittelfeldspieler ein Foto von seinem verbundenen Schienbein auf Instagram: „Ein paar Stiche und Eis. Ich komme bald zurück, danke für eure Nachrichten.“ Zudem teilte er eine Entschuldigung von Hubner, der schrieb: „Mein Freund, ich hoffe, dein Bein ist okay. Es war nie meine Absicht, dich so zu treffen.“ Holtby nahm die Entschuldigung an: „Mach dir keine Sorgen, das passiert.“

Schiedsrichter Sven Jablonski (35) wird am Sonntag das Nord-Süd-Duell zwischen Stuttgart und dem HSV leiten.

Die Rothosen haben unter seiner Leitung eine positive Bilanz: Von sechs Spielen gewannen sie vier, spielten einmal unentschieden und verloren nur einmal.

Auch Stuttgart kann auf gute Werte unter Jablonski blicken: Von 14 Begegnungen gab es sieben Siege, drei Unentschieden und vier Niederlagen.

Tolle Neuigkeiten: HSV-Profi Emir Sahiti (27) ist zurück bei seinem Leihverein Maccabi Tel Aviv. Nach dem Angriff auf den Iran und den damit verbundenen Angriffen auf Israel hatte der 27-Jährige das Land vorübergehend verlassen.

Lange war unklar, wie es mit ihm weitergeht. Wie auf Instagram-Beiträgen des israelischen Klubs zu sehen ist, ist Sahiti wieder im Team und bereitet sich auf das Spiel am Sonntag gegen Hapoel Be’er Scheva vor.

Für ihn wird das ein ganz besonderes Match! Stuttgarts Angreifer Ermedin Demirovic (28) stammt aus Hamburg und spielte zehn Jahre in der Jugend des HSV. Am Sonntag (17:30 Uhr) kommt es zum Wiedersehen.

„Es ist das erste Mal, dass ich in der Bundesliga gegen den HSV antreten werde“, sagte Demirovic, der im Hinspiel verletzt fehlte. Er freue sich „riesig auf das Spiel“.

Auch seine Familie, die viele HSV-Fans umfasst, freut sich mit ihm. „Ich habe oft erzählt, dass ich die Raute im Herzen trage“, gab der Stürmer zu.

„Wenn du als kleiner Junge zehn Jahre in einem Verein spielst, der dich ausbildet und formt, damit du eine Profikarriere starten kannst, bist du dankbar. Der HSV hat deshalb einen festen Platz in meinem Herzen.“

Gute Nachrichten aus dem Volkspark: HSV-Profi Nicolas Capaldo (27) hat am Donnerstag erstmals wieder am Mannschaftstraining teilgenommen.

Der Argentinier fehlte aufgrund einer Bauchmuskelverletzung bei den letzten fünf Pflichtspielen. Ob er für das Auswärtsspiel in Stuttgart wieder eine Option für den Kader ist, ist noch unklar.

Sorgen bereitet weiterhin Luka Vuskovic (19). Das Talent musste wegen einer Knieprellung den zweiten Tag in Folge pausieren. Ein Einsatz in Stuttgart ist fraglich.

Erneut ausgezeichnet: Luka Vuskovic (19) wurde von der DFL zum vierten Mal in dieser Saison zum „Rookie of the Month“ gewählt. Damit stellt der HSV-Profi den bisherigen Rekord von Victor Boniface (25), einst bei Bayer Leverkusen, aus der Saison 2023/24 ein.

Der 19-Jährige hat noch zwei Monate, um einen neuen Bundesliga-Rekord aufzustellen. Neben dem März gewann er bereits im September, Oktober und Januar diese Trophäe.

Nach langem Warten feierte Albert Grönbaek (24) am Samstag beim 1:1 gegen den FC Augsburg endlich sein Debüt für den HSV nach seinem Winterwechsel. Er zeigte sich überglücklich.

„Die Atmosphäre war unglaublich. Ich bin stolz, wie das Team die schwierige Situation gemeistert hat“, sagte der Däne. „Natürlich freue ich mich besonders über mein Debüt. Es war ein tolles Gefühl, nach so langer Zeit wieder 20 Minuten auf dem Platz zu stehen.“

Die Verzögerung lag an einer Muskelverletzung, die er sich kurz nach seiner Ankunft zuzog. „Man hat gemerkt, wie sehr ihn das belastet hat“, erklärte Sportdirektor Claus Costa (41). „Er war sehr enttäuscht, denn er will unbedingt helfen.“

Nicht nur der Spieler, auch die Verantwortlichen waren froh über das Debüt. Wie es weitergeht, ist jedoch offen. „Eine Einschätzung erfolgt nicht nach 25 Minuten, sondern nach mehreren Wochen. Wir müssen weitere Eindrücke sammeln“, sagte Costa.

In den kommenden Spielen kämpft Grönbaek auch um seine Zukunft, da der HSV eine Kaufoption besitzt. Sollte er weiter überzeugen, könnte die Leihe für beide Seiten ein Erfolg werden.

Der HSV startete am Dienstag in die neue Trainingswoche und bereitet sich auf die Partie am Sonntag (17:30 Uhr) vor. Erstmals seit seiner Oberschenkelverletzung war Bakery Jatta (27) wieder voll im Mannschaftstraining.

Jean-Luc Dompé (30) und Nicolas Capaldo (27) trainierten individuell. Capaldo absolvierte sein Programm schon am Vormittag, weshalb er nicht auf dem Platz zu sehen war.

Positive Signale kamen von Yussuf Poulsen (31), der nach seiner Verletzung erstmals wieder mit Ballarbeit begann und von Reha-Coach Sebastian Capel (40) betreut wurde.

Youngster Alexander Rössing-Lelesiit (19) befindet sich nach seinem Syndesmosebandriss weiterhin im Aufbautraining, während Torwart Hannes Hermann (21) wegen einer Augeninfektion fehlte.

Glück für den HSV: Miro Muheim (28) wurde nach seiner Roten Karte im Spiel gegen den FC Augsburg (1:1) vom DFB-Sportgericht nur für ein Spiel gesperrt. Der Verein akzeptierte das Urteil.

Muheim hatte in der 64. Minute den Ball verloren und anschließend den FCA-Stürmer Anton Kade (22) gestoppt. Schiedsrichter Deniz Aytekin (47) schickte ihn vom Feld.

Die Sperre wurde offenbar milder ausgesetzt, da Aytekin das Foul als unsportliches Verhalten und nicht als Notbremse bewertete. Normalerweise führt eine Notbremse zu einer Zwei-Spiele-Sperre. Für den HSV ist das vorteilhaft, da Muheim nur das Spiel in Stuttgart verpasst und im Nordderby gegen Werder Bremen wieder zur Verfügung steht.

Die Leihe von Emir Sahiti (27) nach Israel zu Maccabi Tel Aviv begann vielversprechend. In fünf Pflichtspielen erzielte der Kosovare vier Tore und bereitete ein weiteres vor.

Mit dem Ausbruch des Iran-Krieges und der unsicheren Lage im Nahen Osten wird Sahiti laut israelischen Medien Berichten zufolge wohl kein weiteres Spiel für Maccabi absolvieren.

Nach seiner Flucht befindet er sich mit seiner Familie in Kroatien, wo sie sich wohlfühlen. Sahiti fehlte bereits beim Trainingslager auf Zypern und auch beim Liga-Neustart am Osterwochenende, als Tel Aviv 4:1 gegen Hapoel Haifa gewann.

Es ist ungewiss, wie es für ihn nach Saisonende weitergeht. Maccabi besitzt eine Kaufoption, die jedoch voraussichtlich nicht gezogen wird.

In der Heimpartie gegen Augsburg muss der HSV auf fünf Spieler verzichten. Ist das die Chance für Albert Grönbaek (24), der bereits Ende Januar als Leihspieler zu den Hamburgern wechselte?

Der dänische Nationalspieler wurde von Verletzungen zurückgeworfen. Noch bevor er für die Aufsteiger auflaufen konnte, zog er sich einen Faszienriss im rechten Oberschenkel zu und fiel wochenlang aus.

Nun könnte gegen Augsburg sein Debüt bevorstehen. Nicht nur, weil Trainer Merlin Polzin (35) wegen der Verletzungsausfälle im zentralen Mittelfeld Bedarf hat, sondern auch, weil Grönbaek endlich wieder fit scheint. „Er hat in den letzten Wochen große Fortschritte gemacht“, lobte Polzin den 24-Jährigen bei der Pressekonferenz am Donnerstag.

Der Leihspieler bleibt nur bis Saisonende in Hamburg und kehrt danach nach Stade Rennes zurück.

Deniz Aytekin wird die Partie im Volksparkstadion leiten.

Es ist die letzte Saison für den 47-Jährigen, der bereits angekündigt hat, seine Schiedsrichter-Karriere nach dieser Spielzeit zu beenden.

Das Spiel wird das letzte HSV-Match im Volkspark sein, das Aytekin pfeift. Insgesamt leitete er 31 Pflichtspiele der Rothosen – 20 in der Bundesliga, neun in der 2. Liga und zweimal im DFB-Pokal.

„Ich freue mich, noch einmal im Volksparkstadion zu pfeifen. Dort herrscht immer eine besondere Atmosphäre. Es ist ein tolles Stadion“, sagte Aytekin vor seinem letzten Einsatz im Volkspark.

Tabelle der 1. Bundesliga

Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) darf in der Relegation um den Klassenerhalt spielen. Dabei trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.