HSV-Blog: Rothosen halten Bundesliga-Torwart im Visier
Hamburg – Neues Jahr, neues Glück! Nach der kurzen Winterpause sind die Spieler des HSV bereits wieder voll im Pflichtspielgeschehen. Das oberste Ziel: den Klassenerhalt sichern.
Nach der 1:2-Auftaktniederlage beim SC Freiburg stand für die Rothosen am Dienstag eigentlich die Begegnung gegen Bayer 04 Leverkusen auf dem Plan. Aufgrund der Witterungsbedingungen wurde die Partie jedoch kurzfristig abgesagt.
Demnach treten die Hamburger erst am Samstag um 15:30 Uhr zum Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach an – vorausgesetzt, das Spiel kann tatsächlich stattfinden.
In unserem HSV-Blog findet ihr alle aktuellen Informationen zum Team, möglichen Transfers und weiteren Neuigkeiten aus dem Volkspark.
Plant der HSV eine Verstärkung im Tor aus der Bundesliga? Laut "Sky"-Reporter Florian Plettenberg denken die Rothosen über eine Verpflichtung von Heidenheims Keeper Kevin Müller (34) nach.
Der erfahrene Schlussmann gilt demnach als erste Wahl, falls sich der Verein für einen routinierten Torhüter als Nachfolger der abgewanderten Nummer zwei Daniel Peretz (25) entscheidet.
Müller habe bereits grünes Licht für einen Wechsel im Januar erhalten und sei bereit für eine neue Herausforderung. Gespräche zwischen den Klubs hat es aber offenbar noch nicht gegeben.
Steht womöglich die nächste Absage bevor? Wie der HSV am Mittwochabend mitteilte, ist noch unklar, ob das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag stattfinden kann.
Nach der wetterbedingten Absage des Spiels gegen Leverkusen wurde das Stadiondach am Mittwoch von einem Statiker überprüft, bevor Höhenarbeiter mit ihrer Arbeit begannen.
Am Donnerstag sollen zahlreiche Kräfte vor Ort sein, um die notwendigen Maßnahmen für die Austragung des Spiels umzusetzen – das Ergebnis bleibt jedoch offen.
Nach der Absage des Heimspiels gegen Leverkusen hat der HSV einen Teil der bereits vorbereiteten Verpflegung an soziale Einrichtungen in Hamburg gespendet.
Viele Speisen waren laut Verein bereits fertiggestellt und zubereitet, konnten wegen der Absage aber nicht genutzt werden. Daraufhin wurde kurzfristig eine Weitergabe der Lebensmittel organisiert.
Leberkäs-Semmeln, Fischbrötchen und eine große Menge Backwaren wurden in einen Transporter verladen und an diverse Hilfseinrichtungen verteilt. Insgesamt konnten so rund 750 Personen versorgt werden.
"Als Verein tragen wir eine Verantwortung, die über den Fußball hinausgeht. Gerade in besonderen Situationen wie dieser ist es für uns als HSV selbstverständlich, schnell zu reagieren und eine Lösung zu finden", betonte HSV-Vorstand Eric Huwer (42). "Nach der kurzfristigen Spielabsage war es für uns klar, verantwortungsbewusst zu handeln und die vorbereiteten Speisen weiterzugeben, um andere zu unterstützen."
Im Nordderby gegen Werder Bremen am 7. Dezember 2025 erzielte Luka Vuskovic (18) per Hackentrick das 2:1 für die Rothosen. Nun wurde sein Treffer offiziell für die Wahl zum "Tor des Jahres" bei der ARD-Sportschau nominiert.
Der Verein gab dies am Mittwoch bekannt. "Die Abstimmung hat begonnen, und jeder kann für eines der zwölf besten Tore des Jahres, jeweils eines pro Monat, seine Stimme abgeben. Noch nie konnte sich ein HSV-Spieler mit dieser Auszeichnung schmücken", heißt es seitens des Klubs.
Ab sofort ist die Abstimmung auf der Website der Sportschau möglich.
Der Sonderzug mit Leverkusen-Fans war bereits auf dem Weg nach Hamburg, als die Partie HSV gegen Bayer 04 kurzfristig abgesagt wurde.
Wie die Polizei am Dienstagabend mitteilte, wurde der Zug gegen 18 Uhr im Bahnhof Hamburg-Harburg für kurze Zeit gestoppt, um Maßnahmen der Bundespolizei durchzuführen. Gegen 18:49 Uhr kehrte der Zug um und fuhr zurück nach Leverkusen.
Rund 700 Anhänger waren vor Ort. Die Polizei setzte 150 Einsatzkräfte ein und berichtete, dass der Aufenthalt der Fans im Bahnhof ruhig und ohne Zwischenfälle verlief.
Das wäre eine Überraschung! BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl (45) gilt laut "Sky"-Reporter Florian Plettenberg als möglicher Kandidat für die Nachfolge von Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz (63) beim HSV.
Dem Bericht zufolge ziehen die Rothosen den ehemaligen Spieler und heutigen Funktionär für die aktuell vakante Position in Betracht.
Kehls Vertrag bei Borussia Dortmund läuft jedoch noch bis Sommer 2027.
Als Schiedsrichter für das Spiel am 17. Spieltag ist Robin Braun angesetzt.
Die Begegnung gegen Leverkusen ist der neunte Einsatz des 29-Jährigen als Bundesliga-Schiedsrichter.
Dennoch hat der HSV unter seiner Leitung bereits gespielt – sogar in dieser Saison.
Im November leitete Braun die Auswärtspartie gegen Augsburg. Trotz einer gelb-roten Karte gegen Augsburgs Keven Schlotterbeck (28) verloren die Rothosen mit 0:1.
Achtung: Der HSV warnt vor möglichen Beeinträchtigungen bei der Anreise zum Spiel gegen Leverkusen.
Obwohl das Stadion von Schnee und Eis befreit wurde, sind aufgrund der jüngsten Witterungsverhältnisse und des Tauwetters kaum Parkplätze verfügbar.
Alle Parkflächen (rot, grau, grün usw.) sind betroffen und durch die Schneeschmelze nicht befahrbar.
Nur Fahrzeuge mit VIP-Parkschein erhalten Zufahrtsrecht. Der HSV empfiehlt daher, frühzeitig mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen und wetterfestes Schuhwerk zu tragen.
Der Neuzugang darf direkt mitwirken: Damion Downs (21) steht beim Auswärtsspiel des HSV in Freiburg in der Startelf. Ebenfalls von Beginn an dabei ist Bakery Jatta (27).
So beginnt der HSV: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Elfadli – Jatta, Lokonga, Remberg, Muheim – Vieira, Downs, Dompé
Gut gelaunt reisten HSV-Fans mit dem ICE nach Freiburg, doch plötzlich sorgte starker Schneefall für Probleme: Der Zug blieb bereits in Hannover stehen.
Das Sturmtief "Elli" konnte der Stimmung der Fans jedoch nichts anhaben, denn sie waren gut vorbereitet. "Wir sind in der Bahn gut versorgt, mit unseren Bierkisten, die wir dabei haben", erzählte ein Rothosen-Anhänger im Gespräch mit dem Spiegel.
Da das Spiel erst am Samstag um 15:30 Uhr (Sky) stattfindet, bleibt die Hoffnung, rechtzeitig zum Anpfiff im Europa-Park-Stadion in der Kurve zu sein, bis zuletzt erhalten.
Nach dem vorzeitigen Weggang von Keeper Daniel Peretz (25) ist der HSV auf der Suche nach einem Ersatz, der Stammtorwart Daniel Heuer Fernandes (33) Konkurrenz macht und ihn gegebenenfalls vertreten kann.
Wie das "Hamburger Abendblatt" berichtet, haben die Hanseaten Nicolas Kristof (26) von der SV Elversberg ins Auge gefasst – der gebürtige Heidelberger zählt zu den besten Torhütern der 2. Bundesliga.
Für die Verantwortlichen käme sowohl eine Leihe bis Saisonende als auch eine feste Verpflichtung in Frage. Ziel ist es, den älteren Heuer Fernandes langfristig als Nummer eins abzulösen.
Hendrik Bonmann (31) vom bulgarischen Erstligisten Ludogorets Razgrad steht hingegen nicht zur Debatte im Volkspark.
Es ist offiziell: Der HSV hat die Leihe von Daniel Peretz (25) vorzeitig beendet. Der Keeper kehrt zum FC Bayern München zurück und wird von dort direkt an den englischen Zweitligisten FC Southampton weiterverliehen.
Peretz konnte sich beim HSV nicht als Stammtorhüter durchsetzen und hatte sich öffentlich beklagt. In der Liga kam er nur zu zwei Einsätzen im DFB-Pokal.
In diesem Jahr ist Schluss! Der ehemalige HSV- und Bayern-Star Paolo Guerrero (42) hat sein Karriereende angekündigt. "2026 wird definitiv mein letztes Jahr als Profi sein", sagte er in einem Interview mit peruanischen Medien. "Diese Entscheidung habe ich gemeinsam mit meiner Familie getroffen. Ich hoffe, mein letztes Jahr gut zu spielen und meine Karriere würdevoll abzuschließen."
Bis dahin wird der inzwischen 42-Jährige noch für seinen Heimatklub Alianza Lima auf Torejagd gehen.
Guerrero wechselte 2002 aus Peru nach Europa zum FC Bayern. Dort schaffte er den Sprung aus der zweiten Mannschaft in die Profis und gewann zweimal Meisterschaft und Pokal. 2006 wechselte er zum HSV, wo ihm der Durchbruch gelang. In 183 Spielen erzielte er 59 Tore.
Der Star sorgte neben dem Platz auch für einige Schlagzeilen, etwa durch den Flaschenwurf auf einen Fan 2010 oder seine Blutgrätsche gegen VfB-Keeper Sven Ulreich zwei Jahre später.
Wer folgt auf Stefan Kuntz (63)? Nach dessen überraschendem Abgang sucht der HSV nun nach einem passenden Nachfolger. Einer der möglichen Kandidaten: Oliver Bierhoff (57)!
SPORT BILD berichtet, dass der Europameister von 1996 und ehemalige DFB-Manager ganz oben auf der Wunschliste der Verantwortlichen im Volkspark stehen soll. Bierhoff hat selbst eine HSV-Vergangenheit und spielte Ende der 80er Jahre für die Rothosen.
Neben dem 57-Jährigen wird auch Fabian Wohlgemuth (46) vom VfB Stuttgart als Option gehandelt. Außerdem ist eine Rückkehr von Ex-HSV-Vorstand Jonas Boldt (43, derzeit vereinslos) nicht ausgeschlossen.
Der HSV konnte sich im Kampf um den US-Nationalspieler Damion Downs (21) offenbar gegen den Nordrivalen Werder Bremen durchsetzen.
Wie die "Bild" zuerst berichtete, ist der 21-jährige Angreifer vom FC Southampton bereits in Hamburg, um am Dienstag den Medizincheck zu absolvieren. Ein Leihgeschäft bis Saisonende ist im Gespräch.
Downs war vor dieser Saison für rund zehn Millionen Euro vom 1. FC Köln zum Premier-League-Absteiger Southampton gewechselt. Um seine Chancen auf eine WM-Teilnahme mit den USA zu erhöhen, zieht es den im unterfränkischen Schweinfurt geborenen Stürmer nun im Winter zurück nach Deutschland.
In der englischen zweiten Liga blieb Downs in elf Partien ohne Treffer. Neben dem HSV hatten auch Werder Bremen Interesse an dem 1,92 Meter großen Angreifer. Für den 1. FC Köln erzielte er in 42 Pflichtspielen 13 Tore.
Der Wechsel ist perfekt! U21-Talent Raif Adam (20) verlässt den HSV und wechselt zum Zweitligisten SV Elversberg, wie der Verein am Montag bekanntgab.
"Raif hat in wenigen Monaten einen großen Schritt bei uns gemacht, sich schnell etabliert und für höhere Aufgaben empfohlen. Er hat seine Chancen in der U21 genutzt und sich nun mit dem Schritt in die 2. Bundesliga belohnt. Wir wünschen ihm viel Erfolg und werden seine Entwicklung weiter verfolgen", sagte Sportdirektor Claus Costa (41).
Adam war erst im Sommer vom ETV aus der Oberliga zum HSV-Nachwuchs gewechselt und überzeugte sofort. In Elversberg trifft er auf bekannte Gesichter wie Otto Stange (18) und Lukasz Poreba (25).
Dem HSV droht der Verlust von zwei Talenten: Wie Sky und transfermarkt.de berichten, zeigt die SV Elversberg Interesse an Raif Adam (20) und Maurice Boakye (21) aus der U21.
Bei Adam soll es bereits eine Einigung über einen Wechsel geben, die Ablösesumme beträgt rund 400.000 Euro. Bei einem Aufstieg der Elversberger sind weitere Bonuszahlungen vorgesehen. Adam absolvierte in dieser Saison 21 Spiele in der Regionalliga Nord und erzielte dabei sieben Tore sowie sechs Vorlagen.
Teamkollege Boakye erzielte in dieser Spielzeit bereits zwölf Treffer und bereitete drei Tore vor. Ein Winterwechsel ist bei ihm noch unklar. Da sein Vertrag im Sommer endet, wäre er dann ablösefrei.
Nach viereinhalb Jahren beim Hamburger SV verlässt Jonas Meffert die Rothosen und wechselt zum Zweitligisten Holstein Kiel.
Der 31-Jährige spielte bereits von 2018 bis 2021 an der Kieler Förde, bevor er zur Saison 2021/22 zum HSV kam.
"Meffo stand für Beständigkeit, Zuverlässigkeit und Teamgeist. Deshalb war es für uns klar, im Hinblick auf mehr Spielzeit eine gemeinsame Lösung zu finden", erklärte Sportdirektor Claus Costa den Wechsel.
Meffert verlässt den Verein nur ungern: "Es fällt mir schwer, denn das HSV-Trikot zu tragen und im Volkspark zu spielen war immer etwas Besonderes. Ich danke allen Weggefährten und besonders den Fans, die diese Zeit unvergesslich gemacht haben. Ich wünsche dem Verein weiterhin maximalen Erfolg – dieser Club ist einfach großartig", wird der 31-Jährige auf der Club-Website zitiert.
Daniel Peretz (25) wollte beim HSV zur Nummer eins aufsteigen, doch die Realität sah anders aus. Der Leihkeeper vom FC Bayern kam lediglich in zwei DFB-Pokal-Einsätzen zum Zug und musste sich gegen Daniel Heuer Fernandes geschlagen geben.
Wie die Bild berichtet, soll die Leihe von Peretz nun vorzeitig beendet werden. Der Israeli wechselt direkt nach England zum FC Southampton. Der Rekordmeister hofft, dass sich die Leihe dort besser für ihn auszahlt.
Er erregt Aufmerksamkeit: Laut dem Portal " CaughtOffside" zeigen FC Bayern München und RB Leipzig Interesse an HSV-Verteidiger Luka Vuskovic (18).
Beide Vereine sollen sich bei Tottenham Hotspur, dem Stammverein des ausgeliehenen Kroaten, nach ihm erkundigt haben.
Der englische Klub hat jedoch deutlich gemacht, dass er den 18-Jährigen nicht abgeben möchte. Vuskovic, dessen Leihe bis Sommer beim HSV läuft, ist ein wichtiger Bestandteil der Zukunftspläne.
Der HSV blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück, das neben dem Aufstieg und der Rückkehr in die Bundesliga vor allem durch den herausragenden Fan-Support geprägt war.
Das ist auch den Spielern bewusst, die sich nun in einem offenen Brief bei den Anhängern für die "einzigartige Unterstützung und Leidenschaft" bedanken.
"Lasst uns an diese 'Never-give-up'-Mentalität auch im kommenden Jahr anknüpfen und in den verbleibenden 19 Spielen alles füreinander geben. Zeigen wir weiter, wofür der HSV steht: Siegeswille, Leidenschaft und Respekt", heißt es von der Mannschaft.
Miro Muheim (27) war in der ersten Saisonhälfte der HSV-Profi mit den meisten Einsatzminuten. Der Schweizer ist im System der Rothosen unverzichtbar und wird voraussichtlich mit der Nationalmannschaft zur WM fahren.
Seine starken Leistungen bleiben anderen Vereinen nicht verborgen. Deshalb bereitet sich der HSV offenbar schon auf einen möglichen Abgang des Linksverteidigers vor.
Wie Bild berichtet, zeigen die Hamburger ernsthaftes Interesse an Almugera Kabar (19) von Borussia Dortmund. Zwischen den Vereinen gab es bereits Kontakt und der HSV soll gute Chancen auf eine Verpflichtung haben, da der junge Verteidiger beim BVB kaum Spielpraxis erhält.
Luka Vuskovic (18) hat sich beim HSV schnell einen Namen gemacht. Wie es nach dem Ende seiner Leihe weitergeht, ist jedoch offen. Bis 2031 steht er noch bei Tottenham Hotspur unter Vertrag.
"Bisher lief alles so fair wie möglich", erklärte sein Vater Danijel (44) der kroatischen Zeitung "Sportske novosti". "Die Spurs respektieren Lukas Meinung. Wichtig ist für ihn, dass er 2026 weiter hart trainiert und arbeitet. Dann wird sich alles Weitere ergeben. Er hat einen guten Weg vor sich."
Vater Vuskovic erwartet, dass sein Sohn sich beim HSV weiterhin so gut entwickelt wie bisher. "Danach können wir in Ruhe besprechen, wie es weitergeht. Wenn er so weitermacht, wird alles gut laufen." Er bestätigte, dass Luka bis Saisonende in Hamburg bleibt, bevor Gespräche mit Tottenham stattfinden.
Das Ziel der Verhandlungen sei klar: "Ich möchte nicht, dass er einen großen Schritt überspringt und direkt in die englische Premier League wechselt, die für mich die stärkste Liga der Welt ist. Er hat noch viel Potenzial und ist keine Eintagsfliege. Meiner Meinung nach wäre es gut, wenn er in Deutschland bleibt. Es ist wichtig, dass er sowohl für die Jugend als auch für die A-Nationalmannschaft seines Landes spielt", so Danijel Vuskovic.
Es ist bekannt, dass Luka mit seinen Leistungen viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. "Viele Vereine melden sich, aber wir schenken dem keine Beachtung. Alles wird sich von selbst regeln. Es gibt Leute, die sich darum kümmern und uns informieren", erklärte der Vater.
Tottenham zeigt sich bislang zufrieden mit seiner Entwicklung. Ob Vuskovic langfristig bei den Spurs bleibt, ist unklar. Danijel Vuskovic sagte: "Ich weiß nicht, ob Tottenham ihn ausschließlich als ihren Spieler sieht oder für ein passendes Angebot einen Transfer erwägt. Lukas Ziel ist es, mit dem HSV Erfolge zu feiern und mit Kroatien zur WM zu fahren."
Jonas Meffert (31) steht offenbar kurz vor einer Rückkehr zum Zweitligisten Holstein Kiel. Laut Informationen des Abendblatts entschied sich der Mittelfeldspieler über die Feiertage für diesen Schritt.
Meffert wechselte 2021 von Kiel zum HSV. In drei der vier Zweitliga-Jahre in Hamburg war er ein oft unersetzlicher Führungsspieler. Nach dem Aufstieg verlor der Kölner jedoch seinen Platz im Team und stand in dieser Bundesliga-Saison nur einmal in der Startelf.
Sein Vertrag läuft im nächsten Sommer aus. Beide Vereine müssen noch die Details des Transfers klären.
Die zweite Halbserie wirft ihre Schatten voraus: Nach einigen freien Tagen startet die HSV-Mannschaft am 2. Januar wieder in den Trainingsbetrieb.
Das Team kommt vormittags zu einem gemeinsamen Brunch zusammen, bevor Coach Merlin Polzin (35) um 15 Uhr die erste Einheit des neuen Jahres leitet.
Nur acht Tage später steht das Auswärtsspiel beim SC Freiburg auf dem Programm (10. Januar, 15:30 Uhr).
Nach seinem Traumtor im Nordderby gegen Werder Bremen gehört HSV-Verteidiger Luka Vuskovic (18) im Dezember zu den Kandidaten für das "Tor des Monats".
Der Kroate hat allerdings starke Konkurrenz: Neun weitere Treffer wurden nominiert. Abgestimmt wird auf der offiziellen Bundesliga-Website.
Der HSV hat den Vertrag mit Offensivtalent Alexander Rössing-Lelesiit (18) vorzeitig verlängert und damit die Entwicklung des jungen Norwegers gewürdigt.
"Alex hat sich trotz seines jungen Alters gut integriert und eine stabile Entwicklung durchlaufen. Er identifiziert sich voll mit unserem Verein. Wir geben ihm die Zeit, um gemeinsam die nächsten Schritte zu gehen", erklärte Sportvorstand Stefan Kuntz (63).
Rössing-Lelesiit stand in dieser Saison achtmal in der Bundesliga auf dem Platz, fällt aktuell aber wegen eines Muskelfaserrisses aus.
"Ich fühle mich sehr wohl beim HSV und spüre das Vertrauen der Trainer und Verantwortlichen. Hier habe ich die besten Voraussetzungen, um mich weiter zu entwickeln und mich auf Bundesliga-Level zu messen. Deshalb freue ich mich, auch in den kommenden Jahren für diesen tollen Verein zu spielen", so der 18-Jährige.
Neben Stürmer Damion Downs (23) vom FC Southampton soll der HSV laut Sky Sport auch an Linksverteidiger Raoul Petretta (28) vom MLS-Klub Toronto FC interessiert sein. Erste Gespräche gab es bereits, eine konkrete Einigung steht aber noch aus.
Petretta wäre ablösefrei, da sein Vertrag zum Jahresende ausläuft. Er spielt seit drei Jahren in der MLS und möchte wieder zurück nach Europa, wo er zuvor für den FC Basel und Kasimpasa aktiv war.
Auch der FC Augsburg sowie zwei Klubs aus Portugal sollen Interesse zeigen. Petretta wäre eine mögliche Alternative zu Miro Muheim.
Auf der Suche nach Verstärkungen ist der HSV laut Kicker auf Damion Downs (21) gestoßen. Der ehemalige Angreifer des 1. FC Köln wechselte im Sommer für acht Millionen Euro zum FC Southampton in die englische zweite Liga.
Die Investition zahlte sich bisher nicht aus: Downs kam erst in elf Spielen zum Einsatz und erzielte kein Tor. Wegen seines Marktwertes von sieben Millionen Euro ist wohl nur eine Leihe möglich.
Jonas Meffert (31) spielt seit dem Aufstieg beim HSV nur noch eine Nebenrolle. Im DFB-Pokal stand er dreimal auf dem Platz, in der Bundesliga viermal – davon nur einmal in der Startelf.
Laut fussballeuropa.com hat Mefferts Berater bereits bei den HSV-Verantwortlichen wegen eines Wechsels im Winter angefragt. Sein Ex-Klub Holstein Kiel bemüht sich um seine Rückkehr, was Meffert nicht ausschließt.
Der 31-Jährige wechselte im Sommer 2021 von Kiel zum HSV und trug maßgeblich zum Aufstieg bei. Jetzt scheint seine Zeit beim HSV zumindest vorerst vorbei zu sein – spätestens im Sommer, wenn sein Vertrag endet.
Diese Elf soll es richten: Wie üblich veröffentlichte der HSV eine gute Stunde vor Anpfiff seine Startformation für das Spiel gegen Frankfurt.
Im Vergleich zur Begegnung in Hoffenheim nimmt Coach Merlin Polzin vier Veränderungen vor: William Mikelbrencis, Nicolai Remberg und Rayan Philippe starten für Giorgi Gocholeishvili, Jonas Meffert und Fábio Vieira (alle auf der Bank).
Zudem rückt Daniel Elfadli für den verletzten Jordan Torunarigha (Aufwärmen) in die Anfangsformation.
Die Startelf: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Elfadli – Mikelbrencis, Lokonga, Remberg, Muheim – Philippe, Königsdörffer, Baldé
Die Polizei geht durch: In der Nacht zu Samstag wurden rund um das Volksparkstadion mehrere Dutzend HSV- und Frankfurt-Fans vorläufig festgenommen.
Wie der Lagedienst auf Nachfrage mitteilte, hatte ein Sicherheitsdienst gegen 1:30 Uhr eine größere Gruppe von Fans in Stadionnähe entdeckt, woraufhin die Polizei anrückte.
Um Ausschreitungen vorzubeugen, wurden 55 Personen in Gewahrsam genommen – 39 Eintracht- und 16 HSV-Anhänger. Sie verblieben bis zum Ende des Spiels in Gewahrsam.
Die Verantwortung an der Pfeife trägt Schiedsrichter Tobias Stieler (44), der das Duell zwischen HSV und Frankfurt im Volkspark leitet.
Die Hamburger haben bisher drei Spiele unter Stielers Leitung bestritten – mit einer Bilanz von einem Sieg und zwei Niederlagen.
Die Frankfurter absolvierten bisher vier Partien mit ihm – mit einem Sieg, einem Remis und zwei Niederlagen.
Das gibt es selten: HSV-Stürmer Yussuf Poulsen (31) hat erneut Pech. Wie Trainer Merlin Polzin (35) in der Pressekonferenz am Donnerstag erklärte, verletzte sich Poulsen beim Training ohne Fremdeinwirkung schwer.
Eine genaue Diagnose liegt noch nicht vor, aber der Angreifer wird längere Zeit ausfallen und auch nach der Winterpause im Januar "einige Wochen" fehlen.
In der Hinrunde hatte der Däne bereits mehrfach aufgrund muskulärer Probleme gefehlt. Seine Pechsträhne setzt sich somit fort.
Ein wichtiger Termin für HSV-Fans: Das DFB-Pokal-Viertelfinale der Frauen gegen den FC Bayern München findet am 11. März um 18:30 Uhr statt.
Schaffen die Hanseatinnen die Überraschung und schlagen die Münchnerinnen, treten sie zwischen dem 4. und 6. April im Halbfinale an. Das Endspiel wird am 14. Mai in Köln ausgetragen.
Ein Vorgeschmack auf das Duell gab es am vergangenen Sonntag, als die HSV-Frauen in der Bundesliga beim FCB antreten mussten. Das Ergebnis war ernüchternd: 0:6.
Gegen die TSG Hoffenheim fehlte Jean-Luc Dompé (30) bereits, auch gegen Eintracht Frankfurt ist sein Einsatz fraglich. Der Franzose trainiert bislang nur individuell mit Reha-Trainer Sebastian Capel und Teamkollege Robert Glatzel (31).
Trainer Merlin Polzin (37) zeigte sich zurückhaltend: "Es ist noch Anfang der Woche, bis zum Spiel sind ein paar Tage. Jean-Luc kämpft schon länger mit Schmerzen. Es ist nicht zufriedenstellend, aber wir nehmen die Situation an und versuchen das Beste daraus zu machen."
Ob Dompé am Samstag in Frankfurt eine Option ist, bleibt abzuwarten.
Glückwunsch! Während die Profis bei der TSG Hoffenheim leer ausgingen, gewann die HSV-U21 daheim das Derby gegen die U23 von FC St. Pauli mit 4:1.
Überragender Spieler war Maurice Boakye (21) mit drei Toren.
HSV-Trainer Merlin Polzin wechselt kräftig durch: Im Vergleich zum Nordderby gegen Werder nimmt er gegen Hoffenheim fünf Veränderungen vor.
Giorgi Gocholeishvili, Jonas Meffert, Miro Muheim, Ransford Königsdörffer und Fabio Baldé beginnen für Bakery Jatta, Aboubakar Soumahoro, Rayan Philippe (alle Bank), Nicolai Remberg (Gelbsperre) und Jean-Luc Dompé (Achillessehnenprobleme, nicht im Kader).
Die Startelf: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Torunarigha – Gocholeishvili, Lokonga, Meffert, Muheim – Fabio Vieira, Königsdörffer, Baldé
Privat läuft es gut, sportlich steckt Immanuel Pherai (24) jedoch seit längerer Zeit in einem Tief – in dieser Bundesliga-Saison stand der technisch versierte Spieler gerade einmal 22 Minuten für den HSV auf dem Platz.
Nun hat der 24-Jährige entschieden, seine Berateragentur zu wechseln. Künftig wird er von CAA Stellar betreut, wie die Agentur auf Instagram mitteilte.
Ob Pherai sich damit auf einen möglichen Wechsel, vielleicht schon im Winter, vorbereitet? Klar ist, dass der Offensivspieler mit seinem aktuellen Status unzufrieden sein muss. Trotz geringer Einsatzzeiten gibt es wahrscheinlich Interessenten im In- und Ausland.
Schiedsrichter Martin Petersen (40) leitet am Samstag die Partie zwischen TSG Hoffenheim und HSV.
Die Hamburger spielten bisher sechsmal unter Petersen, zuletzt gegen Wolfsburg Ende Oktober. Die Bilanz ist ausgeglichen: zwei Siege, zwei Remis, zwei Niederlagen.
Die Hoffenheimer haben zehn Spiele mit ihm bestritten, mit einer ähnlichen Bilanz: drei Siege, drei Unentschieden, vier Niederlagen.
Herzlichen Glückwunsch! HSV-Profi Immanuel Pherai (24) ist Vater geworden. Wie der Verein und der Spieler selbst in den sozialen Medien mitteilten, kam seine Tochter am Dienstag zur Welt.
Die Kleine heißt Amori Rose, war bei der Geburt 52 Zentimeter groß und wog 3060 Gramm.
Wegen des freudigen Ereignisses verpasste Pherai mehrere Trainingseinheiten, weshalb sein Einsatz am Wochenende fraglich ist.
Nach dem Derbysieg gegen Werder Bremen hatte Nicolai Remberg (25) noch eine Nachwirkung: Nach Abpfiff kam es zu einer kleinen Auseinandersetzung zwischen den Teams, die Remberg provoziert hatte.
Der Mittelfeldspieler hatte vor der Bremer Bank provozierend gejubelt und mehrere Gesten gezeigt.
Schiedsrichter Sascha Stegemann (41) zeigte Remberg daraufhin die Gelbe Karte – seine fünfte in dieser Saison. Somit fehlt "Rambo" im nächsten Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim.
Bislang konnte HSV-Cheftrainer Merlin Polzin (35) kein Spiel gegen einen norddeutschen Verein gewinnen. Ein Fluch?
Begegnungen gegen Braunschweig, Kiel und St. Pauli gingen stets verloren. Gegen Hannover gab es im Februar immerhin ein Remis.
Mit dem 7. Dezember 2025 scheint dieser "Fluch" gebrochen: Im spannenden Nordderby gegen Werder Bremen gelang endlich der Sieg. Dennoch bezeichnete Polzin dies bei der Pressekonferenz nicht als den "besondersten" Moment seit dem Aufstieg, auch wenn die Freude groß war.
"Für uns war auch das erste Spiel und der erste Punkt etwas Besonderes. Es ist der gesamte Prozess, der das Ganze besonders macht, nicht nur der einzelne Spieltag heute."
Im DFB-Pokal-Viertelfinale wartet auf die HSV-Frauen eine schwere Aufgabe: Bei der Auslosung am Sonntag zog Friedhelm Funkel mit dem FC Bayern München den wohl stärksten Gegner.
Fans dürfen sich mit großer Wahrscheinlichkeit auf ein Spiel im Volksparkstadion freuen.
Bittere Nachricht: HSV-Profi Alexander Rössing-Lelesiit (18) fehlt nicht nur im Nordderby gegen Werder, sondern fällt wegen eines Muskelfaserrisses auch für alle weiteren Spiele bis Jahresende aus.
Wie Trainer Merlin Polzin (35) auf der Pressekonferenz erklärte, zog sich der junge Norweger die Verletzung im Spiel gegen Stuttgart zu und wird erst im Januar wieder zur Verfügung stehen.
Im DFB-Pokal durfte Daniel Peretz (25) endlich wieder spielen und überzeugte – dennoch denkt der Torwart über einen vorzeitigen Abschied nach.
Er stand in dieser Saison lediglich zweimal für den HSV im Tor, beide Male im Pokal. Das ist ihm zu wenig. Im Interview mit der Nationalmannschaft erklärte er, er sei gekommen, um Nummer eins zu werden.
Auf die Frage, ob er über den Winter hinaus bleibt, gab er ausweichende Antworten: "Ich weiß, dass ich spielen will. Das liegt in meinem Blut. Heute habe ich gespürt, wie sehr ich Fußball liebe. Wir werden in den nächsten Wochen sehen, wie wir mit der Situation umgehen." Seine Worte lassen Raum für Spekulationen.
Wegen einer schweren Diagnose muss Robert Glatzel (31) eine Zwangspause einlegen. Ein Muskelfaserriss beendet seine Saison vorzeitig.
“Mentale Schmerzen sind schlimmer als die körperlichen […]. Jetzt von draußen zuschauen zu müssen, tut weh“, sagte der Stürmer während der Halbzeitpause des DFB-Pokal-Achtelfinals am Mittwochabend.
Glatzel ist seit seiner Ankunft im Sommer 2021 bei den Rothosen ein Fanliebling und erzielte bereits 82 Tore. Zuletzt kam er meist nur als Joker zum Einsatz. Ein möglicher Wechsel im Winter wurde zuletzt diskutiert, scheint nun aber ausgeschlossen.
Auf die Frage, ob er auch im Januar noch beim HSV sein wird, antwortete er: "Ja, das ist der Plan."
Der Schiedsrichter für das DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Holstein Kiel heißt Tobias Welz (48).
Der Polizist aus Wiesbaden leitete im Oktober die Partie Köln gegen Bayern München in der zweiten Pokalrunde. Seine Leistung wurde stark kritisiert und mit der Note 6,0 bewertet.
So stand etwa Luis Diaz beim 1:0-Tor der Bayern deutlich im Abseits, der Treffer hätte nicht zählen dürfen. Welz’ bislang einzige DFB-Pokal-Partie glich damit fast einem Totalversagen.
Auch eine Bundesligapartie des HSV pfiff er bereits: das Spiel in Leipzig, das die Hamburger mit 1:2 verloren.
Eine große Auszeichnung für Luka Vuskovic (18)! Der HSV-Star wurde bereits zweimal zum "Rookie des Monats" gewählt und hat den nächsten Karriereschritt geschafft.
Im März 2026 bringt Playmobil in Zusammenarbeit mit der DFL sechs Figuren von Bundesliga-Profis heraus. Neben Harry Kane, Mario Götze, Angelo Stiller, Julian Brandt und Saïd El Mala ist auch Vuskovic vertreten.
Zur Saison 2026/27 sollen pro Verein elf Spieler als Figuren erhältlich sein – insgesamt 198 Charaktere.
Die Winterpause steht bevor und somit auch die Suche nach Verstärkungen. Laut Transferexperte Ekrem Konur hat der HSV Interesse an Sidiki Chérif (18) vom französischen Erstligisten Angers SCO.
Der Angreifer stand in allen 14 Ligaspielen auf dem Platz, zehnmal von Beginn an, und erzielte drei Tore.
Die Konkurrenz ist allerdings groß: Neben dem VfB Stuttgart sollen auch Udinese Calcio, AC Mailand und AS Rom interessiert sein. Chérif hat einen Marktwert von rund zwei Millionen Euro, sein Vertrag läuft bis Sommer 2028.
Beim DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Holstein Kiel muss der HSV neben Robert Glatzel auf drei weitere Spieler verzichten.
Es handelt sich um Warmed Omari (25, Sprunggelenksverletzung), Daniel Elfadli (28, Aufbautraining) und Yussuf Poulsen (31).
Eine bittere Nachricht: Robert Glatzel fällt dem HSV bis Jahresende aus. Der Verein gab am Dienstag bekannt, dass sich der Stürmer beim Sieg gegen den VfB Stuttgart einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zugezogen hat.
Dies ergaben Untersuchungen. Glatzel wird im Pokal gegen Holstein Kiel sowie in den Bundesligaspielen gegen Werder Bremen, TSG Hoffenheim und Eintracht Frankfurt fehlen.
Zum ersten Mal in dieser Saison stand Robert Glatzel (31) in der Startelf und erzielte direkt einen Treffer. Doch eine Verletzung überschattete die Freude.
“Wegen der Verletzung bin ich zwiegespalten“, gestand er nach dem Spiel. „Beim Tor spürte ich etwas im Oberschenkel, versuchte es trotzdem nochmal, aber es wurde nicht besser.“
Er hofft, dass er noch rechtzeitig ausgewechselt wurde, sodass die Pause nicht zu lang ausfällt. Für das Pokalspiel gegen Kiel und das Bundesligaspiel gegen Bremen wird er aber auf jeden Fall fehlen.
Die Proteste gegen die geplanten Sicherheitsverschärfungen der Innenministerkonferenz (IMK) gehen weiter.
Auch HSV-Fans beteiligten sich rund um das Spiel gegen Stuttgart an Demonstrationen. Rund 1.500 Anhänger nahmen vor dem Heimspiel teil.
Hamburgs Innensenator, ein strikter Befürworter der Maßnahmen, wurde dabei deutlich kritisiert. Auf einem großen Plakat stand: "Grote: Wer Stadionverbote auf Verdacht will, bekommt Olympiaverbot per Referendum." Im Stadion selbst waren ebenfalls Transparente gegen den Politiker zu sehen.
Der HSV gibt traditionell rund eine Stunde vor Anpfiff seine Startelf bekannt und hofft auf den ersten Sieg nach fünf sieglosen Spielen.
Im Vergleich zum Spiel beim FC Augsburg gibt es vier Veränderungen: William Mikelbrencis, Rayan Philippe, Robert Glatzel und Alexander Rössing-Lelesiit beginnen für Giorgi Gocholeishvili, Fábio Vieira, Ransford Königsdörffer und Jean-Luc Dompé (alle auf der Bank).
So spielt der HSV: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Torunarigha – Mikelbrencis, Lokonga, Remberg, Muheim – Philippe, Glatzel, Rössing-Lelesiit
Schiedsrichter Sören Storks (37) leitet das Traditionsduell zwischen HSV und VfB Stuttgart im Volksparkstadion.
Unter ihm bestritt der HSV bisher fünf Spiele: drei Siege, eine Niederlage und ein Unentschieden.
Der VfB Stuttgart spielte bisher vier Mal unter Storks Leitung: drei Siege und eine Niederlage.
HSV-Fans kennen es kaum anders: Auch am Sonntag droht rund um das Volksparkstadion wieder Verkehrschaos.
Der Förderkreis Nordtribüne hat angesichts der Sicherheitsmaßnahmen der IMK am 3. Dezember zu einer Demonstration aufgerufen.
Der Protestzug startet um 12 Uhr am S-Bahnhof Holstenstraße und führt über die Schnackenburgallee, eine Hauptzufahrtsstraße zum Stadion.
Zudem findet in der gegenüberliegenden Barclays Arena ab 18 Uhr ein Konzert des Rappers Luciano statt. Nach Spielende gegen 17:30 Uhr ist deshalb mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.
HSV-Coach Merlin Polzin (35) äußerte sich auf der Pressekonferenz am Freitag zur möglichen Rückkehr von Daniel Elfadli (28) in den Kader – musste die Fans jedoch enttäuschen.
Obwohl Elfadli die Belastung nach seiner Adduktorenverletzung steigern konnte, zeigte eine Untersuchung, dass er noch nicht vollständig fit ist. Er fühle sich zwar gut, sei aber noch nicht wieder einsatzbereit.
Neben Elfadli fehlen auch Warmed Omari (25, Außenbandriss) und Kapitän Yussuf Poulsen (31, Muskelfaserriss) gegen den VfB.
Seit November 2023 ist Merlin Polzin offiziell Cheftrainer des HSV – zunächst interimistisch, ab Weihnachten 2024 fest.
Obwohl der HSV aktuell um den Klassenerhalt kämpft, führte Polzin den Klub im Sommer nach sieben Jahren wieder zurück in die Bundesliga.
Sportvorstand Stefan Kuntz lobte auch die kleinen Fortschritte unter Polzin: "Die tägliche Arbeit, der Umgang mit den Spielern, die Energie, die sie mitbringen. Die Klarheit und die Bereitschaft, zuzuhören und sich weiterzuentwickeln."
Auch der HSV wurde wegen Pyro-Vergehen seiner Fans zur Kasse gebeten. Nachdem der FC St. Pauli im Stadtderby 125.600 Euro Strafe zahlen musste, erhielt nun auch der HSV eine empfindliche Geldstrafe.
Das DFB-Sportgericht verurteilte die Rothosen wegen unsportlichen Verhaltens der Anhänger zu einer Zahlung von 118.000 Euro, wovon 39.000 Euro für eigene Sicherheits- oder Gewaltpräventionsmaßnahmen verwendet werden können.
Der HSV will gegen Augsburg drei Punkte holen: Wie gewohnt gab der Verein rund eine Stunde vor Anpfiff die Startelf bekannt. Im Vergleich zum Spiel gegen den BVB gibt es zwei Veränderungen: Fábio Vieira und Ransford Königsdörffer ersetzen Rayan Philippe und Yussuf Poulsen.
Die Elf: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Torunarigha – Gocholeishvili, Lokonga, Remberg, Muheim – Vieira, Königsdörffer, Dompé
Beim Auswärtsspiel in Augsburg muss der HSV auf drei Spieler verzichten. Trainer Merlin Polzin (35) erklärte, dass die Langzeitverletzten Warmed Omari (25) und Daniel Elfadli (28) fehlen werden.
"Warmed fehlt weiterhin, obwohl es Fortschritte gibt. Er konnte den Spezialschuh ablegen und macht weitere Schritte", sagte Polzin. "Daniel Elfadli arbeitet schon auf dem Platz, es geht voran."
Neu hinzu kam Yussuf Poulsen (31), der sich bei der dänischen Nationalmannschaft eine kleinere Muskelverletzung zuzog. Polzin sprach von einer kurzen Ausfallzeit, will aber vorsichtig bleiben wegen der Verletzungshistorie.
Für die entscheidenden WM-Qualifikationsspiele gegen El Salvador (4:0) und Guatemala (1:3) hatte HSV-Profi Immanuël Pherai (24) abgesagt, möchte aber in den Play-offs wieder für Suriname spielen.
Im März tritt das südamerikanische Team zunächst gegen Bolivien an. Der Sieger dieser Partie spielt anschließend gegen den Irak um die WM-Qualifikation.
Auch Yussuf Poulsen könnte in den Play-offs zum Einsatz kommen. Der Däne wurde zuletzt nominiert, musste aber verletzungsbedingt vorzeitig abreisen. Er kämpft mit Nordmazedonien um ein WM-Ticket, der Gewinner trifft auf den Sieger aus Tschechien und Irland.
Verliert der HSV erneut ein großes Talent? Die "Hamburger Morgenpost" berichtet, dass U21-Torjäger Maurice Boakye (21) bei vielen deutschen und internationalen Klubs auf dem Wunschzettel steht.
Neben Vereinen aus der 2. Bundesliga, den Niederlanden, Dänemark und der Schweiz soll vor allem aus Frankreich großes Interesse bestehen – kein Wunder, denn Boakye erzielte in 18 Regionalliga-Partien bereits neun Tore und drei Assists.
Das Problem für den HSV: Boakyes Vertrag läuft im Sommer aus. Die Verantwortlichen müssen ihm Perspektiven bei den Profis aufzeigen, sonst könnte der gebürtige Hamburger schnell anderswo sein Glück suchen.
Miro Muheim hat es geschafft! Mit der Schweiz qualifizierte sich der Linksfuß für die WM im Sommer. Beim letzten Gruppenspiel im Kosovo saß er allerdings 90 Minuten auf der Bank. Das Spiel endete 1:1.
Giorgi Gocholeishvili spielte 90 Minuten für Georgien, das jedoch im Schlusslicht-Bulgarien mit 1:2 verlor und am Ende mit drei Punkten den dritten Platz belegte.
Nach seinem Einsatz in der A-Nationalmannschaft spielte Luka Vuskovic am Dienstag für Kroatiens U21, die in Ungarn mit 2:0 siegte und damit auf Platz zwei hinter Tabellenführer Türkei mit zwei Punkten Rückstand bleibt.
Fabio Baldé sah das 0:0 der portugiesischen U21 in Tschechien von der Bank aus.
Wegen des erneuten Ausfalls von Yussuf Poulsen sucht der HSV im Winter nach Verstärkungen für den Angriff.
Laut RTL/ntv und sport.de haben die Rothosen Interesse an Silas vom VfB Stuttgart. Der Kongolese spielt bei den Schwaben kaum noch eine Rolle und war zuletzt an Roter Stern Belgrad verliehen.
Auch Werder Bremen und Schalke 04 zeigen Interesse an Silas.
Überraschungsbesuch beim Training: Aufstiegsheld Ludovit Reis tauchte am Montagnachmittag überraschend im Volkspark auf, um sich von seinen ehemaligen Teamkollegen zu verabschieden.
Der Niederländer wechselte im Sommer zum FC Brügge, fällt dort aber wegen einer Schulterverletzung mehrere Monate aus.
Zahlreiche HSV-Profis, darunter Robert Glatzel, freuten sich über den Besuch.
Diesen Tag wird Luka Vuskovic (18) nicht vergessen: Der HSV-Verteidiger absolvierte am Freitag sein erstes Startelfspiel für die kroatische Nationalmannschaft.
Obwohl er am zwischenzeitlichen 0:1 gegen die Färöer nicht ganz unbeteiligt war, gewannen die Kroaten schließlich mit 3:1 und qualifizierten sich direkt für die WM.
Auch Miro Muheim (27) konnte jubeln: Er wurde im WM-Qualifikationsspiel gegen Schweden in der 70. Minute eingewechselt und bereitete den 4:1-Endstand vor. Die Schweiz hat die WM-Teilnahme damit so gut wie sicher.
Für Giorgi Gocholeishvili (24) verlief das Spiel am Samstag dagegen enttäuschend: Mit Georgien verlor er gegen Spanien mit 0:4, verursachte einen Elfmeter. Für ihn und sein Team ist die WM-Teilnahme somit ausgeschlossen.
Beim Auswärtsspiel in Köln Anfang November wurde ein HSV-Fan schwer am Kopf verletzt. Laut Polizei geriet der 25-Jährige aus Hessen kurz vor Spielende am Eingang zum Gästeblock N16 mit einem unbekannten Mann in Streit.
Zeugen berichten, dass der andere Mann ohne erkennbaren Grund zugeschlagen haben soll. Das Opfer wurde ins Krankenhaus gebracht und musste Tage später operiert werden.
Die Polizei Köln bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.
Der HSV hat den Vertrag mit Sportdirektor Claus Costa (41), der im Sommer 2026 ausläuft, verlängert.
HSV-Vorstand Stefan Kunz erklärte: "Claus hat maßgeblich dazu beigetragen, dass wir wieder zurück in die Bundesliga gekommen sind. Für mich stand früh fest, dass wir den Vertrag verlängern möchten. Claus hat mich in den vergangenen eineinhalb Jahren mit seinem Know-how und Einsatz überzeugt."
Claus Costa selbst bezeichnete es als Privileg, für den HSV tätig zu sein: "Ich bin hochmotiviert, unseren Weg fortzusetzen und gemeinsam mit Vorstand, Trainerteam, Mannschaft und Geschäftsstelle den HSV wieder fest in der Bundesliga zu etablieren."
Starke Zahlen: Der HSV hat zum vierten Mal in Folge einen Jahresüberschuss verzeichnet, wie der Verein am Donnerstag bekanntgab.
In der Saison 2024/25 erzielten die Hanseaten einen Rekordumsatz von 126,5 Millionen Euro und einen Gewinn von 4,4 Millionen Euro.
Finanzvorstand Eric Huwer (42) kommentierte: "Dieses Ergebnis unterstreicht die positive Gesamtentwicklung unseres Clubs und stärkt unsere finanzielle Handlungsfähigkeit nachhaltig."