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HSV-Blog: Robert Glatzel nach enttäuschendem Interview nicht im Kader

Hamburg – Zwar glänzte der HSV beim 1:1 gegen den 1. FC Köln nicht gerade, doch der Punktgewinn war für die Rothosen dennoch wertvoll.

Jetzt wartet auf die Hanseaten ein echtes Highlight: Am kommenden Samstag um 18:30 Uhr steht das Topspiel bei Borussia Dortmund auf dem Programm.

In unserem HSV-Blog halten wir euch stets über alle Neuigkeiten zum Team, möglichen Transfers und weiteren Geschehnissen im Volkspark auf dem Laufenden.

Am Donnerstag hatte Trainer Merlin Polzin (35) die mögliche Suspendierung von Robert Glatzel (32) nach dessen unangekündigtem Frust-Interview noch offen gelassen. Jetzt ist klar: Beim Spiel gegen den BVB wird der Angreifer nicht dabei sein.

Bei der Abreise nach Dortmund am Freitag fehlte Glatzel aus disziplinarischen Gründen, wie mehrere Medien übereinstimmend berichten.

Wichtig zu wissen: Die Maßnahme ist nur für das Spiel gegen den Zweitplatzierten vorgesehen und soll keine längerfristigen Folgen haben.

Eine ungewöhnliche Reaktion zeigte der HSV bereits nach dem Alkoholeinsatz von Jean-Luc Dompé (31). Der Verein hatte angekündigt, dass der Franzose neben einer hohen Geldbuße auch sozial engagiert sein müsse.

Wie „BILD“ berichtet, musste Dompé 10.000 Warnwesten organisieren und aus eigener Tasche bezahlen, die der Verkehrssicherheit dienen.

Außerdem soll er zumindest einen Teil der Westen selbst in Kindergärten und Grundschulen in Hamburg verteilen – Details dazu sind jedoch noch unklar.

Vorfreude bei Fábio Vieira (25): Während er im Hinspiel gegen den BVB gesperrt war, soll der Portugiese am Samstag wieder von Beginn an spielen.

„Das ist ein sehr wichtiges Spiel! Es wird nicht einfach, denn Dortmund hat viel Qualität. Wenn wir uns bestmöglich vorbereiten und als Team zusammenhalten, können wir Großes erreichen. Wir wollen die drei Punkte mitnehmen“, sagte der talentierte Techniker im HSV-„Spieltagscheck“.

In diesem Interview verriet Vieira auch, wie er seine freien Tage in Hamburg am liebsten verbringt: „Ich gehe oft ins Portugiesenviertel, um mich heimischer zu fühlen, portugiesisches Essen zu genießen oder mich mit Landsleuten auszutauschen.“

Die Vorbereitungen für das Spiel beim BVB haben am Dienstag begonnen, wobei sich die Personalsituation geändert hat.

Nicolas Capaldo (27), der schon drei Spiele verpasst hat, trainiert nach seiner Bauchmuskelverletzung weiterhin individuell auf dem Platz. „Capi machte anfangs schnelle Fortschritte, doch zuletzt stagnierte diese Entwicklung. Er spürt noch Schmerzen, daher wird es bei ihm knapp für Dortmund“, erklärte Coach Polzin skeptisch.

Außerdem fehlten im Training Philip Otele (26) und Albert Grönbaek (24). „Philip ist leicht angeschlagen, wir hoffen, dass er morgen wieder dabei ist. Albert ist krank und hatte Fieber, daher müssen wir abwarten, ob er morgen mehr machen kann“, so der 35-Jährige.

Bakery Jatta (27), Yussuf Poulsen (31) und Alexander Rössing-Lelesiit (19) absolvierten weiterhin Reha-Einheiten.

Matthias Ostrzolek (35) steht noch als Spielertrainer beim Regionalligisten Schwaben Augsburg auf dem Feld, wird aber zur neuen Saison als Nachfolger von Sven Bender (36) bei Wacker Burghausen als Chefcoach übernehmen.

„Ich habe von Anfang an ein klares Bild davon bekommen, wohin der Verein sportlich möchte. Deshalb freue ich mich sehr auf diese neue Aufgabe“, blickte Ostrzolek voraus. „Als Trainer will ich die Mannschaft auf dem Platz weiterentwickeln, das vorhandene Potenzial bestmöglich nutzen und gemeinsam mit Spielern, Betreuern, Verein und Fans die ambitionierten Ziele verfolgen.“

Besonders spannend: Am 18. April treffen in der Regionalliga Bayern Schwaben Augsburg und Wacker Burghausen direkt aufeinander.

William Mikelbrencis (22) hat sich in den letzten Wochen mit starken Auftritten empfohlen. Ein Problem bleibt jedoch sein auslaufender Vertrag im Sommer.

Nach Informationen von Jeunes Footeux hat der französische Erstligist RC Lens ein Auge auf den Rechtsverteidiger geworfen. Lens liegt derzeit nur einen Punkt hinter Spitzenreiter Paris Saint-Germain und sucht einen Ersatz für Saud Abdulhamid (26), der wohl zurück zur AS Roma wechselt.

Dem Bericht zufolge passt Mikelbrencis perfekt ins Profil von Lens: jung, in Frankreich ausgebildet und vielseitig auf der rechten Seite einsetzbar. Zudem wäre er ablösefrei, falls es keine Vertragsverlängerung gibt.

Ein Wechsel des Beraters deutet oft darauf hin, dass ein Spieler den Club verlassen will – bei HSV-Torwart Daniel Heuer Fernandes (33) scheint die Lage jedoch anders zu sein.

„Im Fußball passieren Dinge, die man nicht steuern kann. Ich konzentriere mich auf meine Leistung und bin froh, diese Woche für Woche abrufen zu können. Den Rest regelt sich dann von selbst“, erklärte Heuer Fernandes nach dem Remis gegen Köln.

Bislang ging man davon aus, dass sein Vertrag nach dieser Saison endet, der Keeper selbst hatte sich eine Frist bis März gesetzt. „Jetzt kann ich keinen genauen Zeitpunkt mehr nennen“, sagte er schmunzelnd – vermutlich aus gutem Grund.

Wie die Bild berichtet, verlängert sich sein Vertrag bei Klassenerhalt automatisch um ein Jahr. Aktuell gibt es weder bei ihm noch beim HSV Eile, denn es sieht so aus, als würden die Rothosen auch im nächsten Jahr in der Bundesliga spielen.

Mit neun Punkten Abstand auf den direkten Abstiegsplatz und sechs Zählern Vorsprung auf den Relegationsrang steht der HSV nach 26 Spieltagen sehr gut da, um das Ziel Klassenerhalt zu sichern.

„Sky“-Experte Lothar Matthäus (64) sieht die Rothosen bereits fast gerettet. Nach dem Unentschieden gegen Köln schätzte der ehemalige Weltfußballer die Chancen auf „85 bis 90 Prozent“ ein.

Trainer Merlin Polzin (35) reagierte schmunzelnd: „Ich würde Lothar Matthäus niemals widersprechen.“ Gleichzeitig mahnte er jedoch, dass noch ein weiter Weg vor ihnen liege.

Die Partie zwischen dem HSV und Köln wird am Abend von Schiedsrichter Tobias Welz (48) geleitet, der damit die Verantwortung im Spiel der Aufsteiger trägt.

Unter Welz haben die Rothosen bisher 28 Spiele absolviert. Die Bilanz ist mit acht Siegen, neun Unentschieden und elf Niederlagen eher negativ.

Der 1. FC Köln hat bis dato 21 Begegnungen mit Welz als Unparteiischem bestritten und steht mit fünf Siegen, vier Remis und zwölf Niederlagen noch schlechter da.

Am Samstag treffen mit dem HSV und dem 1. FC Köln zwei von Welz’ ehemaligen Vereinen aufeinander. Im Sommer hätte Davie Selke (31) jedoch beinahe einen anderen Bundesligisten verstärkt.

Laut „Sky“ zeigte der 1. FSV Mainz 05 großes Interesse an dem Stürmer und legte sogar ein Angebot vor. Wie auch der schottische Club Celtic Glasgow blieben die Bemühungen jedoch erfolglos.

Selke spielt seit letztem Sommer für Basaksehir Istanbul und erzielte in bislang 15 Einsätzen sieben Tore. Er war in der vergangenen Saison einer der entscheidenden Akteure beim HSV-Aufstieg.

Ein trauriger Fall eines ehemaligen HSV-Profis: Romeo Castelen (42), der von 2007 bis 2011 für die Rothosen spielte, wurde in den Niederlanden wegen Geldwäsche zu einer Haftstrafe verurteilt.

Das Gericht in Zwolle sprach eine Strafe von 18 Monaten aus, davon sechs Monate auf Bewährung, sowie eine Geldbuße von zwei Millionen Euro.

Castelen soll über den chinesischen Verein Zhejiang Yiteng mehrere Millionen Euro an Schwarzgeld gewaschen haben. 2019 wurde er am Flughafen Amsterdam mit 139.000 Euro Bargeld erwischt.

Die Staatsanwaltschaft forderte ursprünglich drei Jahre Haft. Der Ex-Profi kündigte an, gegen das Urteil Berufung einzulegen.

William Mikelbrencis (22) kämpft derzeit um seine Zukunft beim HSV. Sein Vertrag endet im Sommer, doch seine Leistungen sprechen für eine positive Entwicklung in den Verhandlungen.

Trainer Merlin Polzin (35) lobte: „Wenn man eine Chance bekommt, muss man sie nutzen. Das hat er die ganze Saison über getan.“ Dabei musste Mikelbrencis auch schon mal auf der Bank Platz nehmen.

„Aus taktischen Gründen haben wir uns auch mal für seine Konkurrenten entschieden. Das konnte er nicht beeinflussen, aber was er beeinflussen konnte, hat er verbessert.“

In seinen ersten beiden Jahren kam er nur auf zwölf Einsätze mit 571 Minuten Spielzeit. Bereits in der Aufstiegssaison waren es 25 Spiele, in der aktuellen Saison sind es schon 19, davon neun von Beginn an.

„William kam als sehr junger Spieler zu uns, ohne Deutsch oder Englisch zu sprechen. Er hat hart gearbeitet und musste manchmal mit weniger Spielzeit zurechtkommen als gewünscht“, beschrieb Polzin die Entwicklung.

Der Trainer sieht aber noch viel Entwicklungspotenzial: „Er weiß genau, welche Schritte er als Nächstes gehen muss. Auf dem Platz ist er schnell und zudem ein feiner Typ.“

Schlechte Nachrichten für den HSV: Stürmer Yussuf Poulsen (31) wird erneut für mehrere Wochen ausfallen. Laut Trainer Merlin Polzin (35) zog sich der Däne eine Verletzung im hinteren rechten Oberschenkel zu.

„Das ist sehr bitter“, sagte Polzin und berichtete, dass Poulsen nach der Diagnose enttäuscht war. „Weder für ihn noch für uns ist das zufriedenstellend.“

Der Angreifer war mit hohen Erwartungen zum HSV gekommen, musste aber immer wieder Verletzungen verkraften.

„Die Saison ist noch nicht vorbei“, sagte Polzin optimistisch, auch wenn er den Ausfallzeitraum noch nicht genau beziffern konnte. „Er wird weiterhin seinen Teil dazu beitragen, dass wir eine gute Saison spielen und unsere Ziele erreichen.“

HSV-Coach Merlin Polzin äußerte sich deutlich zum Fehlen von Rayan Philippe (25 beim Spiel in Wolfsburg. „Ich wollte Rayan klar machen, an welchen Dingen er arbeiten muss. Das haben wir intern besprochen“, erklärte der Trainer. „Ich freue mich darauf, wie er darauf reagiert.“

Polzin erwartet, dass Philippe nach schwächeren Leistungen wieder mit starken Auftritten überzeugt. Eine Rückkehr am Samstag gegen Köln ist also möglich, wenn der Stürmer zeigt, was von ihm verlangt wird.

„Ich habe einfach höhere Ansprüche an Rayan“, betonte Polzin. „Er hat schon deutlich besser gespielt.“ Obwohl Philippe mit fünf Treffern zusammen mit Luka Vuskovic (19) bester Torschütze des HSV ist, durchläuft er immer wieder Leistungstiefs.

Der Trainer ergänzte: „Er muss sich noch zurechtfinden.“ Dabei ist Philippe schon seit acht Monaten beim HSV, die Eingewöhnungszeit müsste längst vorbei sein. „Ich sehe das nicht dramatisch. Wir zeigen Rayan, woran wir arbeiten wollen. Jeder hat mal eine Phase, in der nicht alles funktioniert. Da muss er durch.“

Für die kommende Saison plant der HSV größtenteils schon in der Bundesliga. Dass Luka Vuskovic (19) ein weiteres Jahr im Volkspark bleibt, wird mit jeder Partie unwahrscheinlicher, da seine Leistungen sehr überzeugend sind.

Daher suchen die Verantwortlichen nach einem Nachfolger. Laut dem griechischen Medium SDNA beobachtet der HSV Lorenzo Pirola (24) von Olympiakos Piräus und soll ihn zuletzt sogar live gesehen haben.

Der Innenverteidiger stammt aus der Jugend von Inter Mailand und hat zahlreiche Einsätze für Italien-U-Mannschaften. Seit Sommer 2024 spielt Pirola in Piräus, sein Vertrag läuft bis 2027/28. Sein Marktwert wird auf etwa neun Millionen Euro geschätzt.

Beim Trainingsauftakt am Dienstag zum Topspiel gegen Köln war auch Winterneuzugang Albert Grönbaek (24) mit dabei. „Ich freue mich, ihn wieder im Mannschaftstraining zu sehen. Er braucht noch eine Woche voller Training, ohne Einschränkungen, aber ich hoffe, dass er bald einsatzbereit ist“, erklärte Polzin.

Nicht mit dem Team trainierten aus Belastungsmanagement Ransford Königsdörffer (24) und William Mikelbrencis (22). Nicolas Capaldo (27), Bakery Jatta (27) und Alexander Rössing-Lelesiit (19) absolvierten weiterhin individuelle Reha-Einheiten.

Capaldo könnte gegen Köln sein Comeback feiern. „Es könnte knapp werden, aber das Ziel ist, es möglich zu machen“, sagte Polzin, fügte jedoch hinzu: „Als Trainer ist man manchmal eher Träumer als Realist.“

Luka Vuskovic (19) war beim 2:1-Sieg in Wolfsburg der herausragende Spieler. Er war bei beiden Strafstößen beteiligt und verwandelte selbst einen, wenn auch etwas glücklich.

Im Gespräch bei Sky90 bezeichnete Ex-Sportvorstand Jonas Boldt (44) den jungen Kroaten als Schlüsselspieler und lobte die Fußball-Begeisterung der gesamten Familie Vuskovic.

Allerdings übte Boldt auch Kritik am HSV: „Es ist fast fahrlässig, so viel Verantwortung auf seine Schultern zu legen.“ Vuskovic erzielte fünf wichtige Tore, beide Elfmeter gegen Wolfsburg gehen auf sein Konto. Obwohl er Verteidiger ist, spielt er eine zentrale Rolle im Offensivspiel. Zusammen mit Rayan Philippe (25) ist er bester Torschütze der Rothosen.

Boldt ist überzeugt, dass der HSV ohne Vuskovic nicht auf dem zehnten Tabellenplatz stehen würde. „Die zwei Spiele vor seiner Ankunft waren weit entfernt von Bundesliga-Niveau. Er bringt enormen Schwung.“

Das Spiel gegen Wolfsburg hatte Christian Eriksen (34) zunächst eröffnet, doch Vuskovic (19) und Jean-Luc Dompé (30) drehten die Partie per Elfmeter und sorgten für Bundesliga-Geschichte.

Die meisten Strafstöße in einem Bundesliga-Spiel gab es in der Saison 1965/66 zwischen Gladbach und Dortmund. Damals gab es fünf Elfmeter, von denen vier verwandelt wurden. Das Endergebnis lautete 5:4 für Dortmund.

Die großen Vereine stehen Schlange: Der HSV muss sich wohl darauf einstellen, dass Luka Vuskovic (19) im Sommer zu Tottenham Hotspur zurückkehrt. Ob er dort bleibt, ist aber noch offen.

Der Kroate steht inzwischen bei zahlreichen europäischen Top-Klubs auf dem Zettel, zuletzt wurde Interesse von FC Barcelona vermeldet.

Sein Berater Pini Zahavi (83) äußerte sich in spanischen Medien zu den Gerüchten: „Ich kann derzeit nichts sagen. Der Spieler ist weiterhin beim HSV und fokussiert sich voll auf den Verein. In zwei Monaten, nach Ablauf der Leihe und seiner Rückkehr zu Tottenham, kann ich Neuigkeiten bekanntgeben.“

Nach dem Sieg in Wolfsburg war HSV-Profi Daniel Elfadli (28) besonders erleichtert, obwohl er eine schwierige erste Halbzeit erlebte.

Der Verteidiger, der in der Startelf den Vorzug vor Warmed Omari (25) erhielt, unterlief in der 18. Minute ein schwerer Fehlpass, aus dem Wolfsburg jedoch kein Kapital schlagen konnte.

Zwei Minuten später wurde Elfadli zum Unglücksraben, als er beim Klärungsversuch den Kopf von Wolfsburgs Yannick Gerhardt (31) traf. Den fälligen Elfmeter verwandelte Christian Eriksen (34) zur Führung der Gastgeber.

Elfadli erhielt Gelb und hätte nach einem weiteren Foul kurz vor der Pause fast die Ampelkarte gesehen. Nach einer deutlichen Ansage von Schiedsrichter Florian Exner (35) musste Trainer Polzin (35) ihn zur Halbzeit auswechseln.

Florian Exner (35) wird auch die Bundesliga-Partie VfL Wolfsburg gegen HSV pfeifen und trägt damit große Verantwortung.

Unter Exners Leitung haben die Rothosen bisher fünf Spiele bestritten und dabei drei Siege, ein Remis und eine Niederlage erzielt – eine ordentliche Bilanz.

Wolfsburg hingegen spielte bisher dreimal unter Exner und gewann nur eine Partie, die anderen zwei gingen verloren.

Wie es im Sommer mit Luka Vuskovic (19) weitergeht, ist noch offen. Bleibt er beim HSV, um mit seinem Bruder Mario zusammenzuspielen? Kehrt er zu Tottenham zurück? Oder wechselt er sogar zu einem anderen Verein?

Laut Sky könnte Letzteres zutreffen: Der FC Barcelona beobachtet den kroatischen Verteidiger, da bei den Katalanen im Sommer eine Lücke in der Innenverteidigung entsteht.

Interessant ist, dass Vuskovic denselben Berater wie Barca-Trainer Hansi Flick (61) hat – Pini Zahavi (83).

Eine schlechte Nachricht für den HSV: Bakery Jatta (27) fällt in den kommenden Wochen aus.

Der Verein teilte mit, dass sich der Gambier im Nachholspiel gegen Bayer Leverkusen eine Verletzung am linken hinteren Oberschenkel zugezogen hat. Er wurde bereits in der 29. Minute ausgewechselt.

Unter Trainer Polzin hatte Jatta lange keine Rolle gespielt, hatte sich Ende 2025 jedoch zurückgekämpft und seitdem zehn von zwölf Spielen absolviert.

HSV-Fans sollten beachten: Die DFL hat am Donnerstag die exakten Anstoßzeiten für die Spieltage 28 bis 30 bekanntgegeben. Der HSV tritt unter anderem im Nordderby gegen Werder Bremen zweimal samstags um 15:30 Uhr und einmal sonntags um 17:30 Uhr an.

Die Partien im Überblick:

Samstag, 4. April (15:30 Uhr): HSV vs. FC Augsburg

Sonntag, 12. April (17:30 Uhr): VfB Stuttgart vs. HSV

Samstag, 18. April (15:30 Uhr): Werder Bremen vs. HSV

Sören Storks (37) wird die Nachholbegegnung gegen Bayer 04 Leverkusen am Mittwochabend leiten.

Der Schiedsrichter aus Ramsdorf (Nordrhein-Westfalen) pfiff bereits einige HSV-Spiele, darunter eine Partie, die die Hamburger trotz Unterzahl und hitziger Schlussphase spät gewannen.

Storks zeigte Alexander Rössing-Lelesiit (19) in der 81. Minute die Gelb-Rote Karte, nachdem der Norweger zu hart in einen Zweikampf mit Stuttgarts Josha Vagnoman (25) ging.

Der Unparteiische leitete insgesamt erst fünf Erst- und Zweitliga-Spiele mit Hamburger Beteiligung. Die Bilanz spricht deutlich für den HSV: Nur ein Spiel wurde unter seiner Leitung verloren.

Sollten sich die HSV-Anhänger Sorgen machen? Keeper Daniel Heuer Fernandes (33) zählt seit dem Aufstieg zu den besten Torhütern der Liga. Einziges Manko: Sein Vertrag endet im Sommer.

Der Schlussmann erklärte kürzlich, dass er Gespräche über seine Zukunft führe. Nach Informationen des „Hamburger Abendblatts“ hat Heuer Fernandes dabei seinen Berater gewechselt und sich im Guten von seiner bisherigen Agentur getrennt.

Der HSV zeigte sich über diese Entscheidung überrascht. Was dies für seinen Verbleib bedeutet, bleibt offen: Heuer Fernandes könnte damit eine bessere Verhandlungsposition anstreben oder sich nach Alternativen umschauen.

Fábio Vieira (25) trägt maßgeblich zum starken Saisonverlauf des HSV bei. Nach seiner Leihe vom FC Arsenal hat er sich zum Leistungsträger entwickelt. Doch wie steht es um seine Zukunft?

SPORT BILD berichtet, dass der Portugiese bereits entschieden habe, im Sommer nicht nach London zurückzukehren. Bei den „Gunners“ konnte er sich seit seinem Wechsel 2023 nicht durchsetzen.

Vieira fühlt sich beim HSV und in Hamburg sehr wohl und könnte sich einen Verbleib vorstellen. Problematisch ist allerdings die finanzielle Seite: Die Kaufoption des HSV liegt bei über 20 Millionen Euro – zu viel für den Klub.

Die Verantwortlichen hoffen jedoch, die Ablösesumme senken zu können, insbesondere wenn sich Vieira selbst für einen festen Wechsel ausspricht. Das Ende der Verhandlungen ist offen.

Diagnose steht fest: HSV-Profi Nicolas Capaldo hat sich im Spiel gegen Leipzig eine Bauchmuskelverletzung zugezogen.

Eine MRT-Untersuchung am Montag im Athletikum am Volkspark bestätigte die Verletzung. Der Argentinier wird den Rothosen laut Mitteilung mehrere Wochen fehlen, nachdem er gegen RB Leipzig nach rund 20 Minuten ausgewechselt werden musste.

Ursprünglich hatte man angenommen, es handele sich um eine Adduktorenverletzung.

So wenige Gäste wie lange nicht: Obwohl das Volksparkstadion beim Spiel HSV gegen RB Leipzig mit 57.000 Zuschauern ausverkauft war, waren kaum Gästefans anwesend.

Nach Angaben der Seite „falsche9“ reisten nur etwa 1.500 Anhänger aus Leipzig an, was für eine ungewöhnlich geringe Gästekulisse sorgte. Selbst der Tabellenletzte 1. FC Heidenheim hatte mit knapp 2.100 Fans mehr mitgebracht.

Im März beim torlosen Remis gegen die SV Elversberg waren es zuletzt nur etwa 1.000 Gästefans.

Bitter für den HSV: Neben der Niederlage gegen Leipzig mussten die Rothosen auch zwei Abwehrspieler verlieren.

Miro Muheim (27) erhielt vom Schiedsrichter Bastian Dankert (45) für ein hartes Foul seine fünfte Gelbe Karte und wird im Nachholspiel gegen Leverkusen fehlen. „Wir haben drei, vier mögliche Ersatzspieler“, kommentierte Polzin.

Zudem musste Nicolas Capaldo (27) nach nur wenigen Minuten mit Schmerzen im Oberschenkel-/Adduktorenbereich vom Feld. Er wirkte sichtlich mitgenommen.

Polzin erklärte, dass Capaldo bei einem Sprint einen Muskel eingerissen habe und kündigte für Montag weitere Untersuchungen an. Ein Einsatz gegen Leverkusen ist fraglich, eventuell droht eine längere Pause.

Schiedsrichter Bastian Dankert (45) wird die Bundesliga-Partie HSV gegen RB Leipzig leiten und unterliegt dabei großer Verantwortung.

Die Rothosen bestritten bisher 18 Spiele unter Dankerts Leitung, mit einer Bilanz von sieben Siegen, einem Unentschieden und zehn Niederlagen – eher negativ.

RB Leipzig spielte bisher 17 Mal unter Dankert und weist mit neun Siegen, fünf Unentschieden und drei Niederlagen eine positive Statistik auf.

Gute Voraussetzungen für einen tollen Abend im Volksparkstadion: Beim Heimspiel gegen RB Leipzig kann der HSV fast in Bestbesetzung antreten.

Nur die verletzten Albert Grönbaek (24) und Alexander Rössing-Lelesiit (19) stehen laut Trainer Polzin (35) nicht zur Verfügung. Ansonsten seien alle „heiß und einsatzbereit“.

Auch Leistungsträger Albert Sambi Lokonga (26) ist nach seinem Außenbandriss im Sprunggelenk wieder eine Option für das Aufgebot. Ob er tatsächlich spielt, wird spätestens eine Stunde vor Anpfiff entschieden.

Positive Worte von Matthias Ginter (32), Profi beim SC Freiburg, im Podcast „Copa TS“ zum HSV.

Er lobte die Entwicklung beim VfB Stuttgart, der erst kürzlich aus der zweiten Liga kam und nun Pokalsieger sowie Champions-League-Teilnehmer ist. Eine ähnliche Entwicklung traut der Nationalspieler auch dem HSV zu.

„Klar, sie haben viele Leihspieler gebracht“, sagte Ginter mit Bezug auf Spieler wie Luka Vuskovic (19) und Fábio Vieira (25). Auch wenn der HSV nicht alle halten kann, sieht er gute Voraussetzungen.

„Der Verein, die Stadt, das Stadion sind unglaublich“, lobte er und zeigte sich überzeugt, dass der HSV bald wieder in höheren Tabellenregionen mitspielen wird.

Erfreuliche Nachrichten vom Trainingsplatz: Albert Sambi Lokonga (26) kehrt am Mittwoch ins Mannschaftstraining zurück.

Am Dienstag hatte er nach seinem Außenbandriss individuell mit Reha-Coach Sebastian Capel trainiert.

„Ziel ist, dass er diese Woche ins Training einsteigt und am Wochenende wieder im Kader steht. Bei Yussi achten wir wegen der langen Belastungsphase und seiner Vorgeschichte besonders auf die Belastung. Er wird ab morgen wieder mit der Mannschaft trainieren und am Wochenende zur Verfügung stehen“, erklärte Trainer Polzin (35).

Yussuf Poulsen (31) reduzierte sein Pensum aus Belastungsgründen, Albert Grönbaek (24) setzt seine individuelle Vorbereitung fort.

Daniel Heuer Fernandes (33) ist seit über sechs Jahren beim HSV und war nicht immer unumstritten. Dennoch setzte er sich stets gegen die Konkurrenz durch und trägt maßgeblich dazu bei, dass die Mannschaft nach 23 Spieltagen deutlich über dem Strich steht.

Experte Stefan Effenberg (57) brachte den Torwart sogar für die Nationalmannschaft ins Gespräch: „Er hat es verdient, vielleicht als dritter Torhüter bei einer WM dabei zu sein“, sagte er im „Doppelpass“. „Ferro ist 100 Prozent loyal, auch in schwierigen Situationen. Er würde sich perfekt einfügen.“

Effenberg betont Heuer Fernandes’ Bedeutung für den Erfolg des HSV: „Er entscheidet Spiele und sichert Punkte. Es spricht eigentlich nichts dagegen, ihn mitzunehmen. Wer sind die Nummer zwei und drei bei der Nationalelf? Ich denke, Ferro ist nicht weit entfernt.“

Beim HSV wird man diese Worte gerne hören, doch die guten Leistungen wecken auch Begehrlichkeiten – zumal sein Vertrag im Sommer endet. „Wir führen gute Gespräche. Ferro weiß, was er am HSV hat, und wir wissen, was wir an ihm haben. Er ist ein wichtiger Rückhalt“, sagte Sportdirektor Claus Costa (41).

Silvan Hefti (28) hatte beim HSV keine Chance, sucht nun sein Glück in der nordamerikanischen MLS bei D.C. United. Sein Debüt war erfolgreich.

Zum Saisonauftakt stand Hefti in der Startelf und spielte durch, sein Team gewann 1:0 gegen Philadelphia Union.

Auch Ex-Kapitän Sebastian Schonlau stand beim 1:0-Erfolg der Vancouver Whitecaps erstmals seit August wieder im Kader, kam aber nicht zum Einsatz.

Fabio Vieira (25) sorgt immer wieder für Highlights beim HSV. Ob er über den Sommer hinaus bleibt, ist jedoch ungewiss.

Sportdirektor Claus Costa (41) sagte im „Doppelpass“: „Fabio ist ein außergewöhnlicher Spieler, der jeden Tag besser in Hamburg ankommt. Wir sind froh, dass wir ihn für ein Jahr verpflichten konnten.“

Vieira kam leihweise von Arsenal London, der HSV sicherte sich eine Kaufoption von 20 Millionen Euro. Dass diese gezogen wird, gilt als unwahrscheinlich.

„20 Millionen für einen Spieler zu zahlen, ist unrealistisch“, so Costa, sieht aber dennoch Chancen auf einen Verbleib. „Am Ende brauchen wir ein klares Bekenntnis vom Spieler. Im Sommer bewerten wir die Lage neu.“

Bundesliga-Tabelle

Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Erstplatzierte am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 bedeuten den Abstieg in die 2. Bundesliga. Der Drittletzte (Platz 16) muss in der Relegation um den Klassenerhalt kämpfen – gegen den Drittplatzierten der 2. Liga.