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Endet Rieras Zeit bei Eintracht Frankfurt? Krösche zeigt sich zurückhaltend, Fans senden eindeutige Botschaft

Von Christian Johner

Frankfurt am Main – Die Zukunft von Trainer Albert Riera (44) bei Eintracht Frankfurt bleibt weiterhin ungewiss, wie Sportvorstand Markus Krösche (45) verlauten ließ.

Auf die Frage bei Sky, ob das jüngste 2:2 gegen den VfB Stuttgart im letzten Bundesliga-Spiel Rieras letzte Partie als Chefcoach der Eintracht gewesen sei, antwortete Krösche ausweichend: „Heute möchte ich keine Personalentscheidungen diskutieren.“

Der 45-Jährige betonte, dass er die Situation erst einmal „verarbeiten“ wolle. „Anschließend werden wir selbstverständlich eine gründliche Analyse durchführen. Danach werden wir sehen, wie wir weiter vorgehen“, erklärte Krösche.

Die Anhänger der Eintracht scheinen unterdessen bereits ein Urteil gefällt zu haben. Zum Spielende entrollten sie ein Banner mit der Aufschrift „Nada de gracias, Alberto“ – was übersetzt so viel heißt wie „Danke für nichts, Alberto.“

Riera nahm die Kritik gelassen hin und meinte: „Wenn man nicht gewinnt, erfüllt man die Ansprüche nicht.“

Der eigenwillige Spanier hatte im Februar das Traineramt von Dino Toppmöller (45) übernommen.

Seine bisherige Bilanz von vier Siegen, fünf Unentschieden und fünf Niederlagen sowie einem Durchschnitt von 1,21 Punkten pro Spiel fällt gemischt aus. Schlechter schnitt zuletzt lediglich Armin Veh (65) in der Saison 2015/2016 ab, der auf 0,96 Punkte kam.

„Für Albert war das hier mit Sicherheit keine einfache Aufgabe, das muss man ehrlich sagen“, kommentierte Krösche seinen Wunschkandidaten, der in den dreieinhalb Monaten im Amt sowohl bei Spielern wie Jonathan Burkardt (25) als auch in den Medien auf Widerstand stieß.